Nachbarschaft und Gesellschaft:

Ob im Labor oder auf der Obstwiese: CHEMPARK macht Schule

Tag der Artenvielfalt am Fuße der CURRENTA-Deponie Rheinfeld, Dormagen.

Naturwissenschaften sind nicht nur bloße Theorie: Das beweist CURRENTA mit vielen praktischen Schulprojekten unter dem Motto "CHEMPARK macht Schule". Und auch das Thema Sicherheit bringen wir in die Klassenzimmer unserer Region.

Forschen wie die Großen

Der etwas andere naturwissenschaftliche Unterricht: CURRENTA geht mit Schülerinnen und Schülern der Klassen fünf bis zwölf ins "Schülerlabor". In Versuchen, die wir vorher mit den Lehrern absprechen, experimentieren die jungen Forscher an Bunsenbrennern mit chemischen Bindungen oder Salzlösungen. Das Besondere: Die chemischen Reaktionen, die die Klassen im Labor nachvollziehen, finden sich im CHEMPARK im großen Stile in den Produktionsbetrieben. "Mit diesem Schülerlabor schließen wir eine Lücke, weil wir die großen Themen Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und Chemiepark abdecken", sagt Dr. Ulrich Bornewasser, CURRENTA-Umweltexperte. "Die Verknüpfung zwischen der Theorie, dem Labor und der Praxis im CHEMPARK ist etwas ganz Besonderes."

Einen Einblick in das "Schülerlabor" erhalten Sie hier:

Expedition auf die CURRENTA-Sonderabfalldeponie

Unerwartete Funde an außergewöhnlichen Orten: CURRENTA lädt regelmäßig Leverkusener Schülerinnen und Schüler zum "Tag der Artenvielfalt" in den CHEMPARK ein. Diesmal erlebten 48 Elftklässler des Lise-Meitner-Gymnasiums ihren Biologieunterricht am Rande des Entsorgungs- und Recyclingzentrums auf dem Unternehmensgelände. Zusammen mit Vertretern vom Naturschutzbund Deutschland, der biologischen Station Rhein-Kreis Neuss, dem Bayer Angelverein und unseren Umweltexperten erforschten die künftigen Abiturienten einen Tag lang Flora und Fauna. Eines hat sie dabei besonders erstaunt: die Vegetation und Artenentwicklung auf der Sonderabfalldeponie. "Wir möchten, dass die jungen Menschen bei ihren Exkursionen sehen und verstehen können, wie und unter welchen Umständen sich das Leben auf einer Deponie entwickelt", betont CURRENTA-Umweltexperte
Dr. Ulrich Bornewasser.

Schüler untersuchen Bäume

Ein Unterrichtet, der fruchtet: CURRENTA hat auf der Streuobstwiese am NaturGut Ophoven die Patenschaft von Apfelbäumen übernommen. Diese stehen im Mittelpunkt des CHEMPARK-Schulprojekts "Lebensraum Obstwiese". Dabei untersuchen Schülerinnen und Schüler die Bäume unter biologischen Aspekten, ernten Äpfel und pressen Säfte. "Wir wollen mit Projekten wie diesem bei den Jugendlichen den Spaß an Naturwissenschaften wecken", sagt Anne Papsdorf, in der CURRENTA-Unternehmenskommunikation verantwortlich für Schulprojekte. "Biologie, Chemie oder Physik sind keine theoretischen Fächer, die ausschließlich im Klassenzimmer stattfinden müssen."

Sicherheitstraining für die Kleinsten

Neben den bewährten Angeboten entwickelt CURRENTA stets neue Schulprojekte. So steht die Sicherheit bei dem Projekt "Max und Marie – so sicher wie nie!" im Mittelpunkt. Dabei besuchen wir Grundschulen in der Nähe unserer Standorte, informieren Schülerinnen und Schüler und bieten ihnen die Möglichkeit, sich dem Thema im Dialog, bei Versuchen oder Rollenspielen zu nähern. Dabei erfahren sie etwa, warum man auf glattem Boden leichter ausrutscht, was Unordnung gefährlich macht und wie wichtig Fahrradhelme sind.

"Beim Thema Sicherheit haben wir Beispiele aufgegriffen, die die Kinder aus vielen Alltagssituationen bereits kennen", erklärt Anne Papsdorf. "Sie sollen Fragen stellen, sich einbringen und Spaß dabei haben, wenn sie mit Arbeitshandschuhen, Gehörschutz oder Rauchmeldern experimentieren." Bereits in den Vorjahren besuchte CURRENTA im Rahmen der "Max und Marie"-Reihe Grundschulen und brachte den Jungen und Mädchen beispielsweise Inhalte zum Klimawandel oder zu erneuerbaren Energien näher.

Fortbildung für Pädagogen

Von Experten für Experten: In einem anderen Projekt vermittelt CURRENTA Erziehern/-innen und Grundschullehrern/-innen naturwissenschaftliches Hintergrundwissen. In Kooperation mit den Stadtverwaltungen an den CHEMPUNKT-Standorten organisieren wir Informationsveranstaltungen, auf denen ausgewählte Experten ihr Fachwissen veranschaulichen und weitergeben. So erweitern wir den Kreis an Personen, die mit einfachen, alltagstauglichen Experimenten Kinder für Naturwissenschaften begeistern können.

Hier erfahren Sie mehr über dieses Projekt: http://www.chempunkt.de/schule.html

Tag der Artenvielfalt in Bildern

Blick auf die Deponie in Bürrig

Biologielehrer Norbert Grimbach bestimmt mit seinen Schülern "Pionierpflanzen" am oberen Rand der Sonderabfalldeponie in Dormagen.

Erich Schulz vom NABU geht mit Schülerinnen des Lise-Meitner-Gymnasiums auf Vogel-Erkundung.

Schülerinnen vom Lise-Meitner-Gymnasium mit ihrem Lehrer bei der Insektenbestimmung

Bodenproben vom Rand der Deponie Dormagen untersucht Renate Sräga mit Schülerinnen des Lise-Meitner-Gymnasiums.

Schüler des Lise-Meitner-Gymnasiums analysieren den Boden vom Rande der Deponie auf Nährstoffe für Pflanzen.

Ein Mitarbeiter der Biologischen Station des Rheinkreises Neuss bestimmt mit Schülerinnen Pflanzenarten von der Sonderabfalldeponie Dormagen.

Das Obstwiesenprojekt in Bildern

Frank Gerber von der NABU-Naturschutzstation unterrichtet Schüler des Marianums auf der Obstwiese.

Die SchülerInnen pflegen zehn von CURRENTA gesponserte Obstbäume.

Die neuen Obstbäume werden mit Maschendraht gegen Wildverbiss geschützt.

Start der Wanderung auf dem Leverkusener Obstwiesenweg

Klassische Streuobstwiese oberhalb von Opladen

Frank Gerber stellt die Apfelsorten vor, die entlang des Obstwisenwegs wachsen.

Apfelsorten-Bestimmung

Typisch Streuobst: eine große Vielfalt bei den Sorten

Auch an historischen Wegmarken des Obstwiesenwegs findet der Biologie-Unterricht im Freien statt.

Schulprojektleiterin Anne Papsdorf (3.v.r.) und Dr. Ulrich Bornewasser (r.) von CURRENTA mit Mitgliedern des NABU sowie Lehrern und Elternvertretern des Marianums.

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