Deponierung: Schicht um Schicht – sicher und dicht

Die umweltgerechte Deponierung bestimmter Abfallarten gehört als wichtige Ergänzung zur Abfallverbrennung zu einem ganzheitlichen Entsorgungskonzept. Deshalb bieten wir unseren Kunden im CHEMAPRK an den Standorten Leverkusen und Dormagen moderne und effiziente Deponie-Lösungen, die mit ausgereifter Ablagerungs- und Abdichtungstechnik langfristig für ein Höchstmaß an Sicherheit sorgen.

Wir erfüllen alle Voraussetzungen für eine zukunftssichere und umweltgerechte Deponierung

Bei der Deponierung verfügen wir über Technologien und Verfahren auf hohem technischen Niveau sowie sehr große Ablagerungskapazitäten. Unser freies Deponievolumen umfasst 14 Millionen Kubikmeter. Die Nutzungsdauer beträgt voraussichtlich noch mehrere Jahrzehnte – ein wichtiges Stück Zukunftssicherheit für uns und unsere Kunden.

Ausgereifte Verfahrenstechnik sorgt für die Einhaltung hoher Sicherheitsstandards

Unsere oberirdischen Deponien erfüllen alle notwendigen Sicherheitsstandards. Oberstes Ziel ist immer der Schutz des Grundwassers und die Standfestigkeit des Deponiekörpers. Deshalb sind unsere Deponien so konstruiert, dass sie auf Dauer jeden Kontakt der Abfallinhaltsstoffe mit der Umgebung ausschließen. In der Praxis arbeiten wir mit einem technischen Multibarrierensystem, das folgende Anforderungen erfüllt:

  • Schutz des Grundwassers durch Abdichtungssysteme
  • Auffangen und Reinigen des Deponiesickerwassers
  • Abdeckung der verfüllten Deponieflächen und Ableitung des unbelasteten Regenwassers

Das können wir für Sie deponieren

Grundsätzlich sind unsere Deponien für die Ablagerung von genau definierten überwachungs- bzw. besonders überwachungsbedürftigen Rückständen zugelassen. Darüber hinaus ist bei entsprechender Einzelfall-Genehmigung die Deponierung zusätzlicher Abfälle möglich. Allerdings sind Abfälle, die dem Atomgesetz unterliegen, sowie die Ablagerung von Fässern ausgeschlossen.
 
Deponierfähige Abfälle müssen langfristig lagerfähig sein und dürfen auch zukünftig keine Gefahr für Mensch und Umwelt darstellen. Letztendlich entscheiden die chemisch-physikalischen Eigenschaften und Zusammensetzungen darüber, ob ein Stoff oder Stoffgemisch auf einer Deponie gelagert werden kann. In der Regel können nur feste anorganische Abfälle deponiert werden. Rückstände dürfen nicht pastös oder flüssig, explosiv, zündfähig oder chemisch aktiv sein. Darüber hinaus darf es zu keiner Geruchsbelästigung oder zum Austritt giftiger Substanzen kommen.

Einfacher Genehmigungs- und Deponierungsprozess

Grundlage für die Deponierung ist der Abfallerhebungsbogen, der alle notwendigen Informationen zu Menge und Zusammensetzung, zu den chemisch-physikalischen Eigenschaften, zur Toxizität und zu den erforderlichen Arbeitsschutzmaßnahmen enthält. Der Erhebungsbogen muss vom Abfallerzeuger ausgefüllt werden. Unsere Berater stehen unseren Kunden dabei gerne unterstützend zur Seite. Liegen alle Informationen vor, können wir die Ablagerung durchführen oder, falls erforderlich, die notwendige Genehmigung bei den zuständigen Behörden beantragen.

Integrierte Entsorgung unterschiedlicher Abfallarten

Die Integration unserer Deponien in einen Entsorgungsverbund mit Verbrennungs- und Kläranlagen stellt sicher, dass alle Abfälle optimal entsorgt werden können. So übernehmen unsere Deponien an jedem Standort feste Abfälle der Verbrennungsanlagen und geben Sickerwasser an Kläranlagen ab. Dabei garantieren wir durch eine ständige Überwachung unserer Deponiebetriebe ein Maximum an Sicherheit. Zu unseren umfangreichen Kontrollmaßnahmen gehören beispielsweise:

  • Überprüfung der Abfallbegleitpapiere
  • Laboruntersuchung zur Identität des angelieferten Abfalls
  • Dokumentation des Ablagerungsortes auf der Deponie
  • Analytische Überwachung des Sickerwassers
  • Kontrolle der Grundwasserströme in Deponienähe
  • Kooperation mit den zuständigen Behörden