Prozesse:

Logistik für Experten

Blick auf den Verschiebebahnhof im CHEMPARK Leverkusen

Wer im Wettbewerb erfolgreich sein will, braucht schnelle und sichere Transportwege. Das gilt besonders für die exportorientierte chemische Industrie. Deshalb setzt CURRENTA schon jetzt auf ein umfassendes Logistiknetzwerk – und sucht gemeinsam mit dem Tochterunternehmen Chemion und seinen Kunden im CHEMPARK stets nach Möglichkeiten, die Infrastruktur noch weiter zu verbessern.

Vier zukunftsweisende Projekte im Überblick:

Radiofrequenztechnik optimiert Lkw-Abfertigung

Pro Jahr erreichen rund 480.000 Transporte die CHEMPARK-Standorte – Tendenz steigend. Um das hohe Transportvolumen zu meistern und gezielt auf Kundenwünsche einzugehen, hat das Gemeinschaftsprojekt "Gate" die Ein- und Ausfahrt für Lkws in den CHEMPARK beschleunigt. Dafür haben CURRENTA und Chemion mit Bayer MaterialSciene und LANXESS zusammengearbeitet – und ein auf Radiofrequenztechnik basierendes System installiert. Der Vorteil: Lkw-Fahrer müssen jetzt ihre Personen- sowie Erfassungsdaten nicht mehr von Hand eingeben und sparen so Zeit. "Diese Prozessoptimierungen erlauben es uns, die durchschnittliche Verweildauer der Lkws im CHEMPARK um ein Drittel zu verringern", sagt Chemion-Geschäftsführer Uwe Menzen.

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Mit Chemion perfekt bemustert

Chemion sorgt für ein Musterbeispiel effizienter Zusammenarbeit: Viele Chemieunternehmen liefern ihre Ware in Großgebinden an weiterverarbeitende Firmen aus. Wenn Kunden Muster von einer Chemikalie bestellen, müssen aus diesen Großgebinden geringe Mengen abgefüllt, verpackt und versandfertig gemacht werden. Diese Prozesse sowie die dazugehörende Lagerung und Dokumentation sind sehr aufwendig.

Das Muster-Service-Center von Chemion stellt sich dieser Herausforderung. Im CHEMPARK Dormagen füllt das Tochterunternehmen von CURRENTA nach den hohen Sicherheitsstandards der Chemieindustrie Produktmuster aus Großgebinden ab, etikettiert, lagert und verschickt sie an die internationale Kundschaft. Ein großer Vorteil des Centers: Chemion hat alle Prozessschritte zentralisiert, sodass vom Auftragseingang bis zur Übergabe an das Transportunternehmen in der Regel nicht mehr als 24 Stunden vergehen. "Unsere Kunden können sich so auf die eigentliche Produktion konzentrieren und gleichzeitig sicher sein, dass die Muster schnell, zuverlässig und in professioneller Optik den Empfänger erreichen", sagt Sebastian Schwenke, Teamleiter Muster-Service-Center bei Chemion.

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Von der Straße auf die Schiene

Eine Verbindung, viele Profiteure: Um die Transportzeiten weiter zu optimieren, hat CURRENTA in Zusammenarbeit mit dem Duisburger Hafen einen 900 Meter langen direkten Weg zum größten Binnenhafen der Welt geschaffen. Die Verbindungsstraße führt vom CHEMPARK Krefeld-Uerdingen zum Duisburger Containerterminal "logport III". "Wir haben für alle Unternehmen die Möglichkeit geschaffen, ihre Güter auf noch kürzerem Weg auf die Schiene zu bringen. Sie haben damit einen direkten Zugang zum nationalen und internationalen Netzwerk des Gütertransfers vom Lastwagen auf den Zug", sagt CHEMPARK-Leiter Dr. Ernst Grigat und fügt hinzu: "Damit entlasten wir den Straßenverkehr und machen das Logistikangebot für den CHEMPARK noch attraktiver." Auch für die Umwelt ist die Straße eine Entlastung. Durch die kürzeren Wege wird der CO2-Ausstoß erheblich verringert.

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Modern und noch sicherer: das neue Rangierstellwerk

Die Weichen für die Zukunft sind gestellt: Als Betreiber der Eisenbahninfrastruktur im CHEMPARK hat CURRENTA rund 5,5 Millionen Euro in ein Rangierstellwerk auf dem neuesten Stand der Technik investiert. Durch die komplette Erneuerung der Weichen-, Signal- und Zugstraßensteuerung lässt sich die Sicherheit des Bahnverkehrs aufrechterhalten und sogar noch erhöhen – und zwar nicht nur im CHEMPARK, sondern bis an die Schnittstellen zum öffentlichen Netz der Deutschen Bahn. Zudem hat CURRENTA die Steuerung gebündelt und in Leverkusen ein Zentralstellwerk eingerichtet. "Mit den neuen Anlagen und der zentralen Steuerung sind wir so aufgestellt, dass wir wesentliche Mengen des Schwerlastverkehrs problemlos von der Straße auf die Schiene verlagern können", sagt Heinz Holtschke, Leiter Eisenbahnbetrieb und -infrastruktur.

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