Prozesse:

Nachhaltige Investitionen

Erweiterung der Kläranlage in Dormagen: Der Behälter des Dortmundbrunnens beim Einsetzen in die Stahlbeton-Tragstruktur

Engagement mit Weitblick: CURRENTA und die im CHEMPARK ansässigen Unternehmen stehen zu ihren Standorten und fördern durch gezielte Investitionen deren nachhaltige Entwicklung.

Die Investitionen an den drei Standorten des CHEMPARK betrugen im Jahr 2014 rund 835 Millionen Euro. In Leverkusen wurden 519 Millionen Euro investiert, in Dormagen 225 und in Krefeld-Uerdingen 91 Millionen Euro.

Neue Betriebe und der Ausbau bestehender Produktionen stärken den Anlagenverbund

Ein umfangreiches Investitionspaket tätigt Bayer CropScience in seinem weltweit wichtigsten Produktionsstandort in Dormagen. Investiert wird in die Instandhaltung der Betriebe sowie in den Ausbau von Kapazitäten für die Herstellung innovativer Pflanzenschutzmittel. Die Ausbauprojekte sind teilweise bis zum Jahre 2017 geplant.

CURRENTA unterstützt diese Ausbaupläne durch begleitende Investitionen u. a. in die Ver- und Entsorgungsinfrastruktur, die ebenfalls bis 2017 abgeschlossen sein sollen. Der Umfang der Investitionen wird sich auf insgesamt rund 70 Millionen Euro belaufen. So wird aus einer intensiven Zusammenarbeit und aufeinander abgestimmten Investition ein gemeinsamer Erfolg.

Mit weiteren Investitionen will CURRENTA die Dampfversorgung an den Standorten Dormagen und Krefeld-Uerdingen modernisieren und insgesamt 19 neue Kessel errichten. Diese sollen zum Teil als "Besicherungsanlagen" die Dampfversorgung für die Produktionsbetriebe auch dann sicherstellen, wenn die Gaskraftwerke nicht laufen.

Erweiterung an der Verbrennungsanlage
Neue VE-Wasseraufbereitungs-Straße
Neues Versorgungszentrum mit Kälteerzeugung
Neuer Dampfkessel in Krefeld-Uerdingen

CURRENTA modernisiert die Standort-Infrastruktur

Neuer Puffertank im CURRENTA Entsorgungs- und Recyclingzentrum

Die Reinigung der industriell genutzten Wässer erfolgt an den drei Standorten in eigenen Kläranlagen. Zur optimalen Steuerung der großen Mengen an Wasser und biologischem Klärschlamm sowie weiterer Massen- und Energieströme wurden die Leitsysteme ausgetauscht und die Prozessleittechnik erneuert. Allein für die Flotation, also der Abtrennung des Klärschlamms vom gereinigten Wasser, mussten in der Anlage in Krefeld-Uerdingen 1.200 Messstellen und 30 automatisierte Steuerungen installiert werden.

Im Gemeinschaftsklärwerk Leverkusen, in dem auch die Abwässer von Leverkusen und weiteren Städten gereinigt werden, wurde ein Tank gebaut in dem bei starken Regenfällen die rasch ansteigenden Wassermassen gesammelt werden können. Innerhalb nur eines halben Jahres haben Monteure insgesamt rund 300 Tonnen Stahl zu einem 21 Meter hohen Puffertank mit einer Kapazität von 15 Millionen Litern zusammengeschweißt.

Einen niedrigen zweistelligen Millionen-Betrag investiert CURRENTA in den Bau eines neuen Rohrleitungstunnels unter dem Rhein in Höhe von Köln-Merkenich, der 2016 in Betrieb gehen soll. Die Rheinunterquerung ist Teil eines Leitungsbündels, das seit Jahrzehnten den Transport von Stoffen zwischen den Standorten Dormagen und Leverkusen erlaubt. Der neue Tunnel hat einen Durchmesser von drei Metern und ist somit begehbar. Dadurch ergeben sich Vorteile bei der Instandhaltung und der Möglichkeit einer künftigen Nachrüstung.

Schematische Darstellung des Tunnelvortriebs für den neuen Düker
Kühlturm im CHEMPARK Leverkusen

Mit der Modernisierung eines zentralen Kühlturms in Leverkusen wird eine Gesamtkühlleistung von 72 Megawatt nachhaltig gesichert. Bis zu 3.000 Kubikmeter Wasser laufen hier täglich über ein Holzständerwerk, das für die Kühlung und Belüftung des Wassers sorgt.

Sicherer Arbeitsplatz, gute Verdienstmöglichkeiten

Der Ausbau der Standorte wirkt sich gleich in mehreren Bereichen positiv aus: Der CHEMPARK stellen mit seinen Partnern die meisten Arbeitsplätze der jeweiligen Region – mit rund 29.000 Mitarbeiten ist Leverkusen der größte Standort, gefolgt von Dormagen mit rund 11.000 Mitarbeitern und 7.000 Mitarbeitern in Krefeld-Uerdingen. Die eben genannten Investitionen sichern Arbeitsstellen in der chemischen Industrie, die mit lukrativen Gehältern knapp 20 Prozent über dem Durchschnitt des produzierenden Gewerbes liegen. So kommt es auch, dass an allen drei Standorten die Kaufkraft pro Einwohner im Jahr 2014 deutlich über der Kaufkraft eines Hauptstädters lag. Das Jahresnetto-Einkommen der im CHEMPARK beschäftigten Mitarbeiter entspricht einer Kaufkraft von rund 1,3 Milliarden Euro.

Zudem sorgt unser Engagement dafür, dass regionale Betriebe rund um die CHEMPARK-Standorte profitieren – vom Handwerksmeister bis zum Logistikunternehmen.

Kaufkraftindex an den drei CHEMPARK-Standorten und Berlin im Vergleich zum Bundesdurchschnitt
x CURRENTA CURRENTA zum Home-Bildschirm hinzufügen:
drücken und dann Zum Home-Bildschirm.