Politik

Um die Interessen unseres Unternehmens und der im CHEMPARK produzierenden Unternehmen wirkungsvoll zu vertreten, ist ein kontinuierlicher und konstruktiver Dialog mit den politisch Verantwortlichen wichtig. Dazu monitoren wir politische Entscheidungsprozesse, führen persönliche Gespräche, initiieren Veranstaltungen, zeigen Präsenz auf Parteitagen und stehen politischen Entscheidern mit unseren praktischen Erfahrungen, z.B. bei Anhörungen im parlamentarischen Verfahren, zur Verfügung.

Darüber hinaus suchen wir auch an unseren Standorten den Austausch im politischen und gesellschaftlichen Umfeld, um die Akzeptanz für unser unternehmerisches Handeln zu sichern und zu erhöhen. Dazu haben wir mit der Eröffnung der CHEMPUNKTe in den Innenstädten unserer drei Standortkommunen einen weiteren Schritt getan. In diesen Nachbarschaftsbüros fördern wir den konstruktiven Austausch mit Bürgern, Anwohnern und allen Interessierten über die bereits bestehenden Angebote hinaus.

Dies sind unsere politischen Themen:

Energiepolitik

Energiewende
Umspannwerk der RWE im CHEMPARK Krefeld-Uerdingen


Die chemische Industrie leistet – insbesondere auch an den CHEMPARK-Standorten – einen entscheidenden Beitrag zum Gelingen der Energiewende:

  • mit ihren Produkten (z. B. zur Gebäudeisolierung)
  • mit ihren hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK-Anlagen)
  • mit ihren Effizienzanstrengungen über den Einsatz der KWK hinaus
  • mit Beiträgen zur Netzstabilisierung.

Der Dampf und ein Großteil des Stroms, mit dem CURRENTA die Unternehmen im CHEMPARK versorgt, werden in klimafreundlichen KWK-Anlagen mit hohem Wirkungsgrad ressourcenschonend erzeugt.

Unsere Position:

Wir unterstützen die Energiewende. Unsere Standorte müssen aber wettbewerbsfähig bleiben, damit sich die Produktion in Deutschland weiterhin lohnt. Für die industrielle Energieversorgung brauchen wir wettbewerbsfähige Preise, Versorgungs- und Planungssicherheit.

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Die steigende EEG-Umlage ist ein immer größerer Preisbestandteil und das wesentliche Hindernis, um international wettbewerbsfähige Strompreise für weite Teile der Industrie zu erlangen.

Unsere Position:

Wir brauchen industrielle Entlastungsregelungen zumindest für die stromintensiven Unternehmen. Sie müssen neben der Entlastung der industriellen Strom-Eigenerzeugung dauerhaft beibehalten werden, um die Wettbewerbsfähigkeit an unseren Standorten zu erhalten.

Kraft-Wärme-Kopplung
Dampferzeugeranlage in einem CHEMPARK-Kraftwerk


Wir betreiben an unseren Standorten KWK-Anlagen. Diese sind ökologisch besonders sinnvoll, da die gekoppelte Erzeugung von Strom und Dampf sehr energieeffizient ist und darüber hinaus sowohl der Dampf als auch der Strom nahe der Erzeugung genutzt werden können. Sie leisten einen weiteren wichtigen Beitrag zur Energiewende, weil sie auch dann Strom verlässlich liefern können, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht. Im aktuellen Marktumfeld lassen sich diese Anlagen allerdings kaum noch wirtschaftlich darstellen.

Unsere Positionen:

  • Wir brauchen eine hinreichende Förderung für KWK.
  • Jede weitere Belastung unserer KWK-Anlagen ist eine Gefahr für die wettbewerbsfähige Energieversorgung an unseren Standorten.
Klimaschutz
CO2-Einsparung von über 200.000 t beim CURRENTA-Klimaschutzprogramm


Wir unterstützen die Energiewende und leisten wichtige Beiträge zum Klimaschutz, z. B. mit unseren hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK-Anlagen) oder unseren Effizienzanstrengungen über den Einsatz der KWK hinaus.

Unsere Positionen:

  • Klimaschutz muss weltweit ausgestaltet werden. Eine Zersplitterung in nationale oder gar regionale Ziele sorgt lediglich für eine Verschiebung von Emissionen.
  • Sektoren, die nicht dem Emissionshandel unterliegen, müssen ebenfalls in die Pflicht genommen werden.
  • Die "Carbon-Leakage-Regelungen", die eine Abwanderung von Industrie in Länder ohne Emissionshandel verhindern sollen, dürfen nicht eingeschränkt werden. Die globale Wettbewerbsfähigkeit muss erhalten bleiben.
  • Industrielles Wachstum muss trotz Minderungszielen möglich bleiben.

Kontakt:
Dr. Hans-Jörg Preisigke
CURRENTA Unternehmensstrategie & Politik / Energiepolitik
D-51368 Leverkusen
+49 214 / 30 37544 Telefon
+49 175 / 30 37544 mobil

Infrastrukturpolitik

Schiene, Strasse, Wasserwege
Die chemische Industrie ist zwingend auf das Zusammenspiel aller Verkehrsträger angewiesen.

Der besorgniserregende Trend einer Verschlechterung des Zustandes unserer Verkehrsinfrastruktur ist erkannt und in aller Munde. Diese Entwicklung muss nicht nur schnellstens gestoppt, sondern durch eine offensive Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren auch wieder gedreht werden. Um die Vorteile des Logistikstandortes Deutschland langfristig zu sichern, sind kürzere Planungszeiträume und eine schnellere Umsetzung der benötigten Baumaßnahmen umgehend erforderlich. Dazu bedarf es einer Nachwuchsoffensive zur Rekrutierung der dazu dringend benötigten Planungsexperten und Bauingenieure.

Staus, Sperrungen und Verspätungen gefährden den Standortvorteil in Sachen Infrastruktur, mit dem insbesondere NRW bisher im internationalen Wettbewerb punktet. Die chemische Industrie ist zwingend auf das Zusammenspiel aller Verkehrsträger angewiesen, um sowohl eine zuverlässige Rohstoffversorgung als auch schnelle und vor allem sichere Auslieferung von Produkten gewährleisten zu können.

Schiene

Unsere Positionen

  • Die Straßennetze sind bereits ausgelastet und der Ausbau der Bahnverbindungen zu den Seehäfen in Belgien und den Niederlanden ist überfällig. Die prognostizierte starke Steigerung der Transportströme zwischen Hinterland und den Seehäfen kann nur durch ausreichend dimensionierte Bahnstrecken sichergestellt werden.
  • Engpässe müssen beseitigt werden, um die dringend erforderliche, höhere Durchschnittsgeschwindigkeit des Eisenbahngüterverkehrs und Zuglängen von durchgängig 740 Meter Länge zu ermöglichen.
  • Wichtige Knotenpunkte – insbesondere im Großraum Köln – sind überlastet und bedürfen gezielter Maßnahmen zur Entflechtung von Güter- und Personenverkehr.

Straße

Unsere Positionen:

  • Bei den dringend notwendigen Ausbaumaßnahmen muss Rücksicht auf die Bedürfnisse der chemischen Industrie genommen werden, insbesondere auf die durchgängige und uneingeschränkte Befahrbarkeit für Gefahrgut- und Schwertransporte.
  • Die Leverkusener Rheinbrücke ist eine wichtige Lebensader für CURRENTA und die Kundenunternehmen an den CHEMPARK-Standorten. Durch Instandhaltungsmaßnahmen muss eine durchgehende Befahrbarkeit mindestens für Pkw bis zur Fertigstellung des Neubaus sichergestellt werden.
  • Das Straßenverkehrsnetz von NRW, eine der Grundvoraussetzungen für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes, ist in die Jahre gekommen, viel zu viele Baustellen verlangsamen Pendler und Berufskraftfahrt. Um dem drohenden Verkehrsinfarkt entgegenzuwirken bedarf es eines zwischen Bund, Land, Kommunen und öffentlichen Versorgungsträgern aufeinander abgestimmten und stringenten Baustellenmanagements.

Wasserwege

Unsere Position:

  • Brücken, Schleusen und Kanäle entsprechen vielerorts nicht mehr den heutigen Anforderungen. Die Sanierung und Modernisierung der Schleusenanlagen, sowie die gezielte Erhöhung von Brückendurchfahrten zur Ermöglichung einer 2-lagigen, wenn möglich 3-lagigen Containerstauung auf dem Oberdeck von Binnenschiffen sind dringend erforderlich, um die freien Kapazitäten in der Binnenschifffahrt vollständig nutzen zu können.
  • Eine Personalaufstockung bei Wasser- und Schifffahrtsbehörden sowie im operativen Schleusenbetrieb ist dringend erforderlich, um die uneingeschränkte Nutzbarkeit der Wasserstraßen gewährleisten zu können.

Kontakt:
Martin van Nooy
CURRENTA Marketing & CHEMPARK-Entwicklung
D-51368 Leverkusen
+49 214 / 30 54472 Telefon
+49 175 / 30 54472 mobil

Industrieakzeptanz

Basis- und Projektakzeptanz
CURRENTA-Geschäftsführer Dr. Günter Hilken mit NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin bei der Präsentation des CURRENTA Akzeptanzberichts

Kontakt:
Ekkehard Seegers
CURRENTA Unternehmensstrategie und Politik / Public Affairs
D-41538 Dormagen
+49 2133 / 51 4477 Telefon
+49 175 / 313 5219 mobil

Daniel Neugebauer
CURRENTA Unternehmensstrategie und Politik / Public Affairs
D-41538 Dormagen
+49 2133 / 51 24567 Telefon
+49 175 / 30 49517 mobil

Jürgen Gemke
CURRENTA Unternehmenskommunikation
D-51368 Leverkusen
+49 214 / 30 53958 Telefon
+49 175 / 30 53958 mobil

Umweltpolitik

Umweltschutz
Blick auf den CHEMPARK Krefeld-Uerdingen


CURRENTA leistet einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz:

  • mit seinen modernen Abwasserreinigungs- und Abfallbehandlungsanlagen
  • mit seinem effizienten Abwasser- und Abfallmanagement

Unsere Positionen:

  • Damit der CHEMPARK auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleibt und zum Wohl­stand in NRW beiträgt, muss das Modell der Chemieparks mit seinen spezi­fischen Strukturen in der Gesetzgebung berücksichtigt werden.
  • Anforderungen an industrielle Emissionen in Wasser, Boden und Luft sollten mit Augen­maß gestellt werden.
Rechtliche Vorgaben für den Gewässerschutz in Europa
Gemeinschaftsklärwerk Leverkusen: Garant für die umweltgerechte Entsorgung der CHEMPARK-Abwässer

Anthropogene Spurenstoffe werden vorwiegend über kommunale Kläranlagen in die Oberflächengewässer eingeleitet. Die Wirkung dieser Stoffe in der Umwelt wird zur Zeit in zahlreichen Forschungsprojekten untersucht. Die UQN-Richtlinie der EU hat für 48 (prioritäre) Stoffe Umweltqualitätsnormen (Grenzwerte) festgelegt, mit denen der Gütezustand der Gewässer gesichert werden soll. Eine neue Auswahlliste der EU mit weiteren prioritären Stoffen ist zur Zeit in der Diskussion mit Fachvertretern aus den Mitgliedsstaaten.

Das CWW-BREF beschreibt die Schlussfolgerungen für die beste verfügbare Technik von Industriekläranlagen der chemischen Industrie. Diese Anlagen sind in Deutschland auf einem hohen technischen Niveau, was sich u. a. in der hohen Elimination von Stickstoff und Phosphorverbindungen zeigt.

Unsere Position:

  • Nationale Alleingänge, wie z. B. beim Wasserentnahmeentgelt und bei der Abwasserabgabe dürfen nicht den innereuropäischen Wettbewerb erschweren.
  • Anthropogene Spurenstoffe in Gewässern sollten erst bei Konzentrationen reguliert werden, die Wasserorganismen nachweisbar schädigen.
Immissionschutzrecht
Blick auf den CHEMPARK Leverkusen

In den letzten Jahren ist eine Zunahme der Komplexität in der deutschen und europäischen Gesetzgebung auch im Bereich des Immissionsschutzes zu verzeichnen.

Unsere Positionen:

  • Weitestgehende 1 zu 1 Umsetzung der europäischen Gesetzgebung, um damit einer innereuropäische Wettbewerbsverzerrung vorzubeugen.
  • Ausreichend Fachpersonal bei den Zulassungsbehörden, damit die Verfahrenslaufzeiten, die z. B. das BImSchG vorgibt, langfristig von den Behörden eingehalten werden können.

Kontakt:
Dr. Günter Müller
CURRENTA Unternehmensstrategie und Politik / Umweltpolitik
D-41538 Dormagen
+49 2133 / 51 26192 Telefon
+49 175 / 30 66227  mobil

Genehmigungen

Seveso III


Derzeit wird die Umsetzung der Seveso III-Richtlinie in deutsches Recht vorbereitet. Da an den CHEMPARK-Standorten sog. Störfallbetriebe aus der chemischen Industrie mit Anlagen zur Produktion, Weiterverarbeitung, Lagerung und Logistik von Gefahrstoffen ansässig sind, beobachtet CURRENTA diese Entwicklungen aufmerksam.

Die chemische Industrie ist an nahezu allen Standorten - historisch bedingt - eng mit Wohnnutzung in unmittelbarer Nachbarschaft verwoben. Das gilt auch für die drei CHEMPARK-Standorte. Dieses gewachsene Nebeneinander von industrieller Produktion und sogenannten "schutzbedürftigen Nutzungen" stellt hohe Anforderungen an die Sicherheit. Die Anlagen der chemischen Industrie werden nach dem Stand der Sicherheitstechnik betrieben.

Diese besonderen Merkmale der Chemie-Standorte sind auch im Zuge der Umsetzung der Seveso III-Richtlinie auf nationaler Ebene unbedingt zu berücksichtigen. Für CURRENTA ist von entscheidender Bedeutung, dass in Genehmigungssituationen die bestehenden Gemengelagen berücksichtigt werden, um eine Weiterentwicklung der CHEMPARK-Standorte nicht zu verhindern. An bestehenden Chemiestandorten müssen industrielle Tätigkeit und Ausbau - unter Berücksichtigung der Situation vor Ort und der vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen - grundsätzlich möglich bleiben. CURRENTA ist daher auf den Bestandschutz in Gemengelagen dringend angewiesen.

Um an den CHEMPARK-Standorten auch weiterhin optimale Standortbedingungen für die chemische Industrie zu erhalten, braucht CURRENTA Planungssicherheit und Rechtsklarheit – und damit eine Regelung, die es ermöglicht, dass auch bei enger Verzahnung von Wohnbebauung und Chemiestandorten Genehmigungen und Änderungsgenehmigungen erteilt werden können. Für eine solche Regelung setzen wir uns im Zuge der Umsetzung der Seveso III-Richtlinie in deutsches Recht ein.

Kontakt:
Nadja Müller
CURRENTA Services-Genehmigungen
D-51368 Leverkusen
+49 214 / 30 64984 Telefon
+49 175 / 30 64984 mobil

Bildungspolitik

Berufsorientierung
Ganz genau hinzuschauen, was in bzw. hinter den Ausbildungsberufen steckt, ist grad für Schüler interessant.


Eine langfristige, systematische und auf den Arbeitsmarkt bezogene Berufsorien­tierung in der Sekundarstufe I/II ist dann erfolgreich und verhindert spätere Abbrüche, wenn u. a. auch Praxiserfahrung durch Kooperation mit den Betrieben vor Ort möglich gemacht wird.

CURRENTA bietet dazu:

  • Außerschulische Experten für den Unterricht
  • Bewerbertraining
  • Betriebsbesichtigungen, Lehrerbetriebspraktika
  • Hochwertige und berufsbezogene Praktikantenplätze
  • Schülerlabore.

Unsere Positionen:

  • Es gilt, Berufsorientierung stärker in den Schulen zu verankern.
  • Lokale Netzwerke zur MINT-Berufsorientierung (Mathematik, Informatik, Natur­wissen­schaft und Technik) sollten gefördert werden.
Duale Ausbildung
Pascal Kempen (Chemikant), Frank Lage und Pascal Gill (Azubi - Duales Studium) vor einem Wasserfilter im Wasserwerk


Duale Berufsausbildung ist nur dann erfolgreich, wenn die Lernorte Betrieb und Berufsschule leistungsfähig sind und partnerschaftlich kooperieren.

Unsere Positionen:

  • Berufsschulen sollen als leistungsstarke, attraktive und verlässliche Dienstleister gemeinsam und auf Augenhöhe mit den Betrieben für eine hochwertige Ausbildung sorgen. Damit dies möglich ist, besteht Handlungsbedarf vor allem hinsichtlich der Ausstattung, der Unterrichtsqualität und des Zeitmanagements der Berufsschulen sowie der Lernortkooperation.
  • Wir benötigen ein klares Bekenntnis der Regierungsparteien zu einer Förderung der Berufsschullehrer. Die Berufsschullehrer sind eine Säule (neben der betrieblichen Ausbildung), die das hervorragende und auch im Ausland anerkannte System der dualen Ausbildung tragen.
  • Wir sind auf die Attraktivitätssteigerung des Berufsbildes "Berufschullehrer/in" in der beruflichen Orientierungsphase angewiesen.
Fachkräfte
Katja Pelz, Betriebsingenieurin im Geschäftsfeld Umwelt


Damit die Wettbewerbsfähigkeit des CHEMPARK erhalten bleibt, muss der Bedarf an herausragend qualifizierten Fachkräften gesichert sein.

Unsere Positionen:

  • Es müssen bundesweit vergleichbare Berufsabschlüsse geschaffen werden, unter Bündelung der bereits bestehenden Vielfalt der Förderungsmaßnahmen.
  • Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung erreichen: Meister versus Master
  • Neue Wege bei der Gewinnung von leistungsstarken Jugendlichen gehen: hierzu zählen die Studienabbrecher und deren Integration in die Berufsausbildung
  • MINT-Bildung stärken, Innovationsfähigkeit fördern und dem Fachkräftemangel im MINT-Bereich früh entgegenwirken.
Starthilfe und Inklusion

Das Starthilfeprogramm, das seit über 25 Jahren erfolgreich läuft, bleibt Baustein der CURRENTA Ausbildung. Der Inklusion, d. h. Integration behinderter Menschen, wird unter Berücksichtigung der Sicherheitsanforderungen in den chemisch-pharmazeutischen Produktionsbetrieben Rechnung getragen.

Kontakt:
Sabine Husmann
CURRENTA Bildung
D-51368 Leverkusen
+49 214 / 30 65049 Telefon
+49 175 / 30 65049 mobil

EU-Arbeitszeitrichtlinie

Personalpolitik
Die Sicherheitszentrale muss rund um die Uhr besetzt sein.

Opt-out ist für Werkfeuerwehren in der chemischen Industrie von großer Bedeutung. Opt-out bedeutet, dass mit Einwilligung der Arbeitnehmer von der wöchentlichen Höchstarbeitszeit (48 Stunden) individualvertraglich abgewichen werden kann. Ohne diese Möglichkeit hätten die Werkfeuerwehren erhebliche Personalprobleme. Gleichzeitig würde die Verringerung der Arbeitszeit für unsere Mitarbeiter eine deutliche Gehaltsreduzierung nach sich ziehen.

Unsere Positionen:

  • Bereitschaftsdienst darf nicht in vollem Umfang als Arbeitszeit angerechnet werden. Die Belastung im Bereitschaftsdienst der Werkfeuerwehr ist nicht vergleichbar mit anderen Branchen, wie z. B. dem Gesundheitswesen. Die vollständige Anrechnung der Bereitschaftszeit ist deshalb nicht angemessen.
  • Sozialpartnern muss Spielraum zur autonomen und passgenauen Ausgestaltung gelassen werden. Die derzeitige Arbeitszeitregelung bei CURRENTA (inkl. Opt-out) findet die Zustimmung der Tarifpartner und unserer Mitarbeiter. Die Sozialpartner sollten im Interesse der Unternehmen und der Arbeitnehmer auch in Zukunft branchengerechte Vereinbarungen miteinander treffen können.
  • Eine flexible Arbeitszeitgestaltung ist für die globale Wettbewerbsfähigkeit unverzichtbar. Nur durch ein Festhalten an einer pragmatischen Linie und Instrumenten zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung können Unternehmen wie CURRENTA im internationalen Standortwettbewerb bestehen.

Kontakt:
Klaus Gooren
CURRENTA Personal
D-51368 Leverkusen
+49 214 / 30 38020 Telefon
+49 175 / 30 38020 mobil

x CURRENTA CURRENTA zum Home-Bildschirm hinzufügen:
drücken und dann Zum Home-Bildschirm.