27. Mai 2016CHEMPARK Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen:

Energiesparen im Verbund

Unser Bild zeigt die CURRENTA-Vertreter Dr. Günter Hilken (2. Reihe, Mitte) und Dr. Stefan Dresely (3. Reihe, 3. v. r.) sowie Moderator Dr. Rüdiger Franck (3. Reihe, 2. v. l.) im Kreise der übrigen Netzwerk-Mitglieder.
Unser Bild zeigt die CURRENTA-Vertreter Dr. Günter Hilken (2. Reihe, Mitte) und Dr. Stefan Dresely (3. Reihe, 3. v. r.) sowie Moderator Dr. Rüdiger Franck (3. Reihe, 2. v. l.) im Kreise der übrigen Netzwerk-Mitglieder.

Gemeinsames Netzwerk an allen drei CHEMPARK-Standorten

CURRENTA und Unternehmen im CHEMPARK haben am Mittwoch, 25. Mai 2016, das "[email protected]" gegründet und folgen damit der nationalen Initiative von Bundesregierung und Wirtschaftsverbänden. "Wir begrüßen es sehr, dass Politik und Wirtschaft diese flexible, aber auch verbindliche Möglichkeit zu mehr Energieeffizienz und Klimaschutz gefunden haben. Jetzt freuen wir uns auf den noch intensiveren Austausch mit unseren Netzwerkpartnern", erklärt CURRENTA-Geschäftsführer Dr. Günter Hilken.

Im CHEMPARK umfasst das standortübergreifende Netzwerk derzeit neun Teilnehmer. Mitarbeiten werden die Energieeffizienzexperten der Bayer AG und deren Divisionen Pharmaceuticals und Crop Science sowie von Covestro, LANXESS, Saltigo, INEOS in Köln, KRONOS TITAN und AkzoNobel. In Vorbereitung der Gründung wurden potentielle Netzwerkpartner angesprochen, Ziele der Netzwerkarbeit diskutiert und die Regeln der Zusammenarbeit abgestimmt. CURRENTA ist Netzwerkträger, übernimmt die Moderation und kümmert sich um den Informationsaustausch mit der Koordinierungsstelle der nationalen Initiative. Gemeinsam wird das Netzwerk Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz an den drei Niederrheinstandorten identifizieren und bewerten.

"Wir wollen uns gegenseitig noch besser kennenlernen, im Netzwerk dazulernen, Effizienzmaßnahmen diskutieren und schlussendlich die identifizierten Einsparpotenziale realisieren", kündigt Netzwerkmoderator Dr. Rüdiger Franck an. Im ersten Schritt soll gemeinsam ein Maßnahmenpaket geschnürt, ein Einsparziel vereinbart und an die Koordinierungsstelle gemeldet werden. Danach geht es in die Umsetzungsphase – auch dies mit regelmäßigen Fortschrittsmeldungen an die Koordinierungsstelle.

Grundlage dieses Netzwerkkonzeptes ist der freiwillige, systematische und zielgerichtete Erfahrungsaustausch von Unternehmen aus einer Region oder Branche. Mit dieser Initiative will die Bundesregierung 500 zusätzliche Netzwerke ins Leben rufen, die gemeinsam bis zum Jahr 2020 rund fünf Millionen Tonnen Treibhausgas beziehungsweise 75 Petajoule Primärenergie einsparen könnten. Das sind 2,6 Prozent der angestrebten Energieeinsparung bis zum Jahr 2020 bezogen auf den Verbrauch im Basisjahr 2008. Diese Menge entspricht zum Beispiel dem hierzulande jährlich durch Wasserkraft erzeugten Strom.

Weitere Informationen unter www.effizienznetzwerke.org.

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