Corona

Verantwortung übernehmen - jeder kann seinen Beitrag leisten

Einige Kolleginnen und Kollegen der CURRENTA-Gruppe setzen sich mit viel Engagement für andere ein.

Es muss nicht immer die 'ganz große Geste' oder eine gute Tat von materiellem Wert sein. Genau hinzuschauen und da zu unterstützen, wo man selbst es kann, bewegt im Einzelnen viel. Einige Kolleginnen und Kollegen der CURRENTA-Gruppe setzen sich mit viel Engagement für andere ein. In Corona-Zeiten legt der eine oder die andere in puncto Einsatzbereitschaft sogar noch eine Schippe drauf.

Dieter Reuss, Tectrion

Dieter Reuss gibt im Einsatzleitungswagen des Deutschen Roten Kreuzes die Daten von beprobten Personen ein.
Dieter Reuss gibt im Einsatzleitungswagen des Deutschen Roten Kreuzes die Daten von beprobten Personen ein.

Bei Tectrion müssen die Kollegen der Gerätetechnik und Sensoren in Krefeld-Uerdingen derzeit auf Dieter Reuss, Servicetechniker und Kalibrierleitung, verzichten. Seine Unterstützung wird jetzt im Fieberzentrum Duisburg des Deutschen Roten Kreuzes dringender gebraucht. Dort pflegt Dieter Reuss pro Tag die Daten von bis zu 150 auf Covid-19 getesteten Personen in eine Datenbank ein. "Zu jeder Beprobung nehmen wir die persönlichen Angaben wie Name, Geschlecht, Alter, Aufenthaltsort und Kontaktdaten auf. Sollte das Testergebnis positiv ausfallen, wird die infizierte Person umgehend vom städtischen Gesundheitsamt über die Quarantäne-Maßnahme informiert. Zudem fließen die Daten des Infizierten in die Corona-Statistik der Stadt Duisburg und somit in die Statistik des Robert-Kochs-Institutes ein", erklärt Dieter Reuss, der seit 38 Jahren ehrenamtlich beim Deutschen Roten Kreuz Duisburg tätig ist. Neben der Datenerhebung unterstützt er als Fernmelder die Koordination der mobilen Probenentnahmen. Diese bietet das Deutsche Rote Kreuz für Testpersonen an, die sich zu Hause, im Pflege-, Alten-, oder Asylantenheim befinden und keine Möglichkeit haben, das Fieberzentrum aufzusuchen. Besteht ein Verdacht oder liegt ein positives Testergebnis einer Person vor, wird für alle Bewohner und Mitarbeiter eine Beprobung angeordnet. Dabei kann eine Massenbeprobung von bis zu 200 Personen anfallen.

Beate Schümann, CURRENTA

Für das Seniorenzentrum Bürrig hat Beate Schümann bislang 30 funktionale Stoffmasken genäht.
Für das Seniorenzentrum Bürrig hat Beate Schümann bislang 30 funktionale Stoffmasken genäht. Auch in ihrem privaten Umfeld will sie die Menschen, die zur Risikogruppe zählen, mit Masken schützen und hat dafür weitere 45 'einfache' Stoffmasken angefert

"Ich nähe bereits viele Jahre – und das sehr gerne. Mir war es daher einfach ein Bedürfnis dem örtlichen Seniorenzentrum mit dringend benötigten Stoffmasken auszuhelfen", sagt Beate Schümann, Assistenz der Unternehmenskommunikation bei CURRENTA. Besonders wichtig war ihr dabei, dass die Stoffmasken den medizinischen Standards möglichst gerecht werden. Um das notwendige Zubehör zusammenzubekommen, war Kreativität gefragt. "Die Masken sollten aus kochbarem Stoff sein – also musste kurzer Hand unsere alte blaue Bettwäsche dran glauben. Für den eingenähten Filtereinsatz habe ich auf Teefilter aus dem Handel zurückgegriffen und für die Gummibänder habe ich mich im Familien- und Freundeskreis durchgefragt“, berichtet Beate Schümann. Ihr Einsatz hat sich gelohnt: Mittlerweile hat sie 30 Stoffmasken für das Seniorenzentrum Bürrig fertigstellen können. "Bei all dem Schlechten, das die Krise mit sich bringt, bekomme ich eine Gänsehaut, wenn ich an den Zusammenhalt in meinem Umfeld denke."

Michaela Chrobok, Chemion

Erwähnen/Markieren der Kollegen im CUR4You
Michaela Chrobok hat das Pound Rockout Workout der Sportgruppe 'Dance Club' aus Solingen kurzerhand ins heimische Wohnzimmer verlegt.

"Unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind total dankbar", freut sich Michaela Chrobok über das positive Feedback zu den Online-Spotkursen, die sie derzeit gemeinsam mit vier weiteren Trainerinnen von zu Hause aus anbietet. Als klar war, dass die Sportkurse nicht mehr persönlich vor Ort durchgeführt werden dürfen, waren sie sich im Team schnell einig: "Wir wollen unsere Kurse weiterhin anbieten – und zwar kostenlos. So können sich die Teilnehmer wenigstens ein bisschen Normalität im Alltag bewahren. Nach ersten technischen Startschwierigkeiten hat es auch ganz gut geklappt, die Workouts mit rund 20 Teilnehmern online umzusetzen. Jetzt stehen wir gerade eher vor der Herausforderung, Trampoline nach Hause zu den Teilnehmern zu bekommen, damit wir auch die Jumping Kurse fortführen können", schmunzelt sie. Michaela Chrobok hat bei Chemion die HSE-Leitung inne und stellt sicher, dass im Bereich Anlagensicherheit, Arbeits- und Gesundheitsschutz alles rechtskonform abläuft.

Nicole Meiner, CURRENTA

Privat hält Nicole Meiner eine Katze.
Privat hält Nicole Meiner eine Katze.

Die Tierhilfe Leichlingen verzeichnet aufgrund der Corona-Krise einen Einbruch der Spenden. "Momentan ist unsere Futterbox leider nicht prall gefüllt. Auch wenn um uns herum verständlicherweise alles zurückfährt, wollen die Tiere natürlich weiterhin versorgt werden", hält Nicole Meiner, HSEQ-Beauftragte und Qualitätsmanagementbeauftrage im Bereich Marketing und Chempark-Entwicklung bei CURRENTA, fest. Die Tierhilfe Leichlingen setzt nicht nur in der Corona-Krise auf das Konzept der 'Privaten Pflegestellen'. Hierbei können Privatpersonen vorübergehend ein Tier für einen abgesprochenen Zeitraum in Pflege nehmen. "Gerade in der jetzigen Lage wünschen wir uns natürlich, dass mehr Menschen unsere Sache unterstützen. Aber auch nach der Krise gibt es genug zu tun – wir sind für jede helfende Hand dankbar", versichert die 2. Vorsitzende der Tierhilfe Leichlingen e.V.

Sebastian Schäfer, Tectrion

Einmal wöchentlich bringt Sebastian Schäfer seinen Nachbarinnen deren Einkauf bis vor die Haustür.
Einmal wöchentlich bringt Sebastian Schäfer seinen Nachbarinnen deren Einkauf bis vor die Haustür.

Auch Sebastian Schäfer, Consultant in der Abteilung Geschäfts- und Unternehmensentwicklung bei Tectrion, trägt dazu bei, dass zwei seiner Nachbarinnen nun eine Sorge weniger haben. "Als ich erfahren habe, dass unsere 76-jährige Nachbarin den Einkauf für unsere 84-jährige Nachbarin erledigt, habe ich mir innerlich an den Kopf gefasst. Ich habe beide gebeten, mir ihren Einkaufzettel zu geben und angeboten, ihnen die Lebensmittel vorbeizubringen. Die jüngere von beiden hat erst etwas verhalten reagiert, dann aber doch erleichtert in meinen Vorschlag eingewilligt", verrät Sebastian Schäfer.

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