Betrieb 22.03.2016

Hohes Fachwissen bei CURRENTA für Emissionsmessungen

Klettern für Kunden

Bernd-Holger Hallebach auf dem Weg zur Mess-Stelle
Bernd-Holger Hallebach auf dem Weg zur Mess-Stelle


Alles sauber – für Unternehmen ist dies gemäß der behördlichen Vorgaben eine Lizenz zum Arbeiten. Umweltrelevante Grenzwerte einzuhalten ein unabdingbares Muss für den Betrieb der Anlagen. Um dies jederzeit gewährleisten und dokumentieren zu können, begibt sich CURRENTA im Interesse seiner Kunden auch in luftige Höhe.


Mit sauberer Luft kennt sich Bernd-Holger Hallebach, Mitarbeiter in der CURRENTA Luftanalytik, aus. Mit großen Höhen auch. In seiner Freizeit steigt er in den Alpen regelmäßig die steilsten Felswände hoch. Im Job sind es Schornsteine oder Kolonnen. Gut gesicherter Höheneinsatz für den Kunden. Als Messtechniker einer behördlich zugelassenen Messstelle entnimmt er Luftproben gemäß des Bundes-Immissionsschutz-Gesetzes. „Und diese Probenahme-Messstellen sind mitunter in größerer Höhe angebracht“, erklärt Hallebach seinen Aufstieg.

Imissionsmessung gemäß Behördenvorgaben ermöglicht

Christian Lingscheidt dreht den Gashahn auf.
Christian Lingscheidt dreht den Gashahn auf.

Betriebe mit Imissionsquellen sind gemäß des Bundes-Imissionsschutz-Gesetzes (BImSchG) verpflichtet, ihren Ausstoß regelmäßig bestimmen zu lassen. Für den Luftausstoß ist eine Messung alle drei Jahre vorgeschrieben. Der Gesetzgeber hat die Messverpflichtung entsprechenden zugelassenen Messstellen überlassen. Seit 2014 sind die Prüflaboratorien von CURRENTA Analytik für diese Tätigkeit behördlich zugelassen. "Damit wird uns bestätigt, die Luftwerte aller Betriebe, die nicht CURRENTA-eigene Betriebe sind, für die behördlichen Messungen deutschlandweit zu messen", erklärt Wolfgang Henze, zuständig für die Umweltanalytik. Dies beinhaltet die Schadstoffgruppen "partikelgebundene Luftinhaltsstoffe" und "Gase".

Messtechnisches Know how für relevante Prüfungen

Um diese Aufgaben für die Kunden gemäß der Vorgaben bewerkstelligen zu können, ist CURRENTA mit bestmöglichem messtechnischem Know how ausgestattet. Rund 20 Mitarbeiter an den CHEMPARK-Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen sind qualifiziert, die entsprechenden Expertentätigkeiten zu verrichten. Grundlage sind hier anerkannte Normen sowie die Bekanntgabe nach Paragraph 29b des BImSchG. Zudem verfügt das Unternehmen über spezielle Geräte- und Labortechnik, um die Proben ziehen und unverzüglich detailliert auswerten zu können. Auch wenn sich im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben Veränderungen oder neue Entwicklungen ergeben, ist CURRENTA für seine Kunden mit dabei: "Als Vertreter in Arbeitskreisen des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) bin ich stets bestens über die Entwicklungen informiert und kann praxisnahen Input geben", erklärt Henze.

Kosten- und Zeitersparnis für Kunden

Christian Lingscheidt mit Gasprüfröhrchen
Christian Lingscheidt mit Gasprüfröhrchen

Von der qualifizierten Leistung profitieren die Kunden: Die Nähe der ansässigen Experten auf dem CHEMPARK-Gelände ermöglicht es, die Daten unverzüglich zu messen. Die Reaktionszeit ist kurz, das spezifische Know how groß, die Anfahrtswege gering. Damit können Zeit und vor allem Kosten gespart werden. Zudem betreuen die CURRENTA-Fachleute die Betriebe von Anfang an – im Optimalfall mit der ersten Betriebsgenehmigung. Darüber hinaus bestehen persönliche Netzwerke und genaue Kenntnisse der Anlage und seiner Besonderheiten. Beispiel: "Wenn Messungen beim Abfüllen in einen Silowagen vorgenommen werden, können wir unverzüglich auf die logistischen Abläufe reagieren – beispielweise, wenn sich der LKW verspätet. Flexible Reaktion ist für uns möglich", erklärt Henze.

Flexibel ist auch Bernd-Holger Hallebach: "Wenn's in die Höhe geht, bin ich sofort dabei, die entsprechenden Messungen vorzunehmen", schmunzelt er.

Bundes-Imissionsschutzgesetz

Das Gesetz zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen und ähnlichen Vorgängen (kurz: Bundes-Immissionsschutzgesetz, BImSchG) ist ein Bundesgesetzt vom 15. März 1974. Es regelt den Schutz von Menschen, Tieren, Pflanzen, Böden, Wasser, Atmosphäre und Kulturgütern und ist stetigen Anpassungen und Veränderungen unterworfen. Die letzte Änderung trat im September 2015 in Kraft. Es ist Ziel, ein hohes Schutzniveau für die Umwelt zu erreichen.

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