Freitag - 06. Oktober 2017
Chempark Dormagen

Entsorgungssicherheit aus erster Hand

Besichtigung der Rückstandverbrennungsanlage Dormagen (RVAD)
Die RVAD braucht flexiblere Lagerungs- und Übernahmemöglichkeiten, um auf den veränderten Abfall-Mix im Chempark reagieren zu können.
Die RVAD braucht flexiblere Lagerungs- und Übernahmemöglichkeiten, um auf den veränderten Abfall-Mix im Chempark reagieren zu können.

Dormagen, 6. Oktober 2017 – Die Zusammensetzung der Sonderabfälle im Chempark verändert sich: Während der Anteil fester Abfälle zurückgeht, erhöht sich der Anteil an Flüssigabfällen. Als Betreiber der Entsorgungseinrichtungen im Chempark gewährleistet Currenta die Entsorgung der Produktionsabfälle. Damit dies auch bei einer veränderten Abfall-Zusammensetzung sichergestellt ist, sind Baumaßnahmen geplant.

Wer sich über den Umfang dieser Maßnahmen oder die RVAD ganz grundsätzlich schlaumachen möchte, hat dazu am Samstag, 14. Oktober 2017, Gelegenheit. Dreimal startet der Besucherbus vom Tor 14 (Kreuzung K 18 / Alte Heerstraße) ins Werk – um 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr. Auf der jeweils einstündigen Tour geht es direkt zur Verbrennungsanlage und dort – unter fachkundiger Führung und gewappnet mit Helm und Schutzbrille – zu Drehrohrofen und Co. Eine vorherige Anmeldung unter Tel. 0214-3053255 oder besucherbetreuung@chempark.de ist zwingend erforderlich – ebenso am Tag selbst das Mitführen eines gültigen Personalausweises sowie festes, geschlossenes Schuhwerk (keine hohen Absätze), lange Hose und langärmlige Oberbekleidung. Kinder können ab
14 Jahren an der Besichtigung teilnehmen.

Und wer gleich den ganzen Chempark sehen möchte, der kann – im Anschluss an die 13.00-Uhr-Besichtigung – um 14.00 Uhr auf Werksrundfahrt gehen. Wiederum von Tor 14 aus startet der Bus und lässt die Besucher den ganzen Standort erfahren. Auch hier ist eine Anmeldung unter der genannten Telefonnummer und
e-mail-Adresse erforderlich.

Die Baumaßnahmen und ihr Zweck

Auf dem Areal der RVAD soll eine Lagerfläche für 20 Behälter mit einem Volumen von jeweils bis zu 24 Kubikmeter sowie Übernahmevorrichtungen geschaffen und ein vorhandenes Tanklager für Flüssigabfälle um einen 50-Kubikmeter-Tank erweitert werden. Die Maßnahmen an der RVAD sind Voraussetzung dafür, den Inhalt mehrerer kleiner Absetztanks jeweils in einem großen Behälter (ISO-Container bzw. Tanks) zusammenzufassen, um sie anschließend zwischenzulagern und später entsorgen zu können.

Das Zusammenfassen und Zwischenlagern von Abfällen in größeren Behältern ermöglicht es, ungeplante Stillstandzeiten in der Abfallverbrennung zu überbrücken. Erforderlich ist dies, weil aus baulichen Gründen in den Produktionsbetrieben häufig nur kleine Absetztanks für die Aufnahme der Flüssigabfälle eingesetzt werden können. Mit den geplanten erweiterten Lagerungs- und Übernahmemöglichkeiten schafft Currenta einen Puffer für flüssige Kleinmengen.

Der Umfang der erforderlichen Veränderungen ist gering. Da die Entsorgung und damit auch das Handling gefährlicher Abfälle grundsätzlich einer besonderen behördlichen Aufsicht unterliegen, ist eine Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz erforderlich. Das Spektrum der Abfälle in der RVAD ändert sich nicht. Ebenso bleibt die Verbrennungskapazität unverändert.

Das geplante Investitionsvolumen für alle geplanten Umbaumaßnahmen an der RVAD beträgt rund 5 Millionen Euro. Mit den Arbeiten will Currenta größtenteils regional ansässige Unternehmen beauftragen. Mit erhöhten Lärmbeeinträchtigungen oder einem spürbar stärkeren Verkehrsaufkommen durch Baustellenfahrzeuge ist nicht zu rechnen.

Infos zu dem Vorhaben gibt es auch unter www.chempark.de/de/rvad.html.

Bildhinweis:
Die Feindaten zu diesem Motiv erhalten Sie unter www.presse.currenta.de zum Download.

Ansprechpartner:
Mauritz Faenger-Montag, Tel. 0214-30-62208 oder 0175-3062208
E-Mail: mauritz.faenger@currenta.de

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