Donnerstag - 06. September 2018
Chempark Dormagen

Chemische Industrie 4.0

FDP-Landtagsabgeordnete besuchen Chempark und Chempunkt
Blau-Gelb trifft Orange: Die FDP-Landtagsabgeordneten Christof Rasche (3.v.r.), Ralph Bombis (l.) und Dietmar Brockes (r.) besuchen Dr. Günter Hilken (3.v.l.), Daniel Neugebauer (2.v.l.), Dr. Hans-Jörg Preisigke (2.v.r.) und Jobst Wierich vom Chempark-Manager Currenta.
Blau-Gelb trifft Orange: Die FDP-Landtagsabgeordneten Christof Rasche (3.v.r.), Ralph Bombis (l.) und Dietmar Brockes (r.) besuchen Dr. Günter Hilken (3.v.l.), Daniel Neugebauer (2.v.l.), Dr. Hans-Jörg Preisigke (2.v.r.) und Jobst Wierich vom Chempark-Manager Currenta.

Energiepolitik, Landesentwicklungsplanung, Digitalisierung, Industrieakzeptanz – Themen, die die chemische Industrie bewegen und bei denen Currenta Akzente setzt. Davon konnte sich Christof Rasche, Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion, einen Eindruck verschaffen. Currenta-Geschäftsführer Dr. Günter Hilken begrüßte den liberalen Fraktionschef und dessen Kollegen Ralph Bombis und Dietmar Brockes zu einer Werksrundfahrt und anschließendem Besuch im Nachbarschaftsbüro Chempunkt. Hier sprach der Chempark-Manager mit den Landtagsabgeordneten über die politischen Leitplanken für die chemische Industrie in NRW, die im harten internationalen Standortwettbewerb steht.

Hilken freute sich über den Besuch der FDP-Delegation und die Möglichkeit zum Meinungsaustausch – unter anderem zu den Vorhaben der Regierungskoalition bei den Themen Infrastruktur und Genehmigungen: „Wir begrüßen ausdrücklich die Pläne der Landesregierung, den Landesentwicklungsplan anzupassen – denn für uns ist es essenziell, dass die Industrie sich weiter entwickeln kann und dass unsere Standorte wettbewerbsfähig bleiben. Diese Möglichkeiten finden wir beispielsweise in den Absichten wieder, Häfen über den Landesentwicklungsplan hinaus vor heranrückenden Nutzungen zu schützen.“ Zudem ist das Thema Genehmigungen von herausragender Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit des Chempark: „Genehmigungsverfahren müssen einfacher und schneller werden. Darum unterstützen wir zum Beispiel auch das Vorhaben, die Verwaltung im Umweltbereich zu vereinfachen“, sagte Hilken.

Was das für den Chempark mit über 70 Unternehmen und rund 500 Betrieben an seinen drei NRW-Standorten bedeutet, konnten der FDP-Fraktionschef und die Abgeordneten Bombis und Brockes bei der Tour durch das Dormagener Werk mit seinen mehr als 9.000 Beschäftigten erfahren. Bei der Rundfahrt bekannte sich Rasche klar zum Industriestandort NRW: „Wir werden die Energie- und Klimapolitik so gestalten, dass Nordrhein-Westfalen als Energieland Nummer eins und führender Standort für energieintensive Industrien gestärkt wird und zugleich seine ehrgeizigen Klimaziele erreicht. Zwei Eckpfeiler davon sind die Handlungsempfehlungen der Enquete-Kommission des Landtages zur Zukunft der chemischen Industrie in der vergangenen Wahlperiode und ein Industriepolitisches Leitbild, das die Landesregierung unter Federführung des Wirtschaftsministeriums erarbeitet. Zentrale Rollen nehmen dabei eine innovative Entwicklung und Sicherung nachhaltiger Wertschöpfungsketten, die Stärkung von Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätzen sowie die Innovationsfähigkeit der starken nordrhein-westfälischen chemischen Industrie ein.“

Beim „Dauerbrennerthema“ Energie wurde über die Notwendigkeit verlässlicher Industriestrompreise und die damit verbundenen Erwartungen an die Kohlekommission gesprochen. Daneben rücken Industrieakzeptanz und auch die Digitalisierung – und damit veränderte Produktionsprozesse – immer mehr in den Fokus der chemischen Industrie. Dazu erklärte der Currenta-Chef: „Deshalb sollten auch neue Gesetze einem verpflichtenden Innovations-Check unterzogen werden. Dieser sollte zum Beispiel prüfen, ob ein Regelungsvorhaben technologieoffen formuliert ist oder ob es Auswirkungen auf die Beschäftigung qualifizierter Fachkräfte hat. Eine solche gesetzgeberische Folgenabschätzung ist für unsere chemische Industrie, die weltweit führend sein will, elementar.“

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