Dienstag - 18. Juni 2019
Chempark Dormagen

Neugierig machen und neugierig bleiben

MINT-Nachwuchs vom Pascal Technikum Grevenbroich besucht Bayer
Eindrücke aus erster Hand: Schülerinnen und Schüler des Pascal Technikums Grevenbroich erkunden mit Dr. Christoph Sämann den MZT-Betrieb der Bayer-Division Crop Science.
Eindrücke aus erster Hand: Schülerinnen und Schüler des Pascal Technikums Grevenbroich erkunden mit Dr. Christoph Sämann den MZT-Betrieb der Bayer-Division Crop Science.

„Ich wollte das Wissen, dass ich in meiner Ausbildung gesammelt habe – nämlich Moleküle zusammenzubauen –, anwenden, um mit neuen Wirkstoffen das Leben zu verbessern.“ Dieser Wunsch führte Dr. Eike Kevin Heilmann, nach Studium und USA-Aufenthalt, zu Bayer. Die Neugier und den Forscherdrang teilt er mit seinen Zuhörern, den Schülerinnen und Schülern des Pascal Technikums Grevenbroich (PasTeG). Jeden zweiten Samstag ist die rund 25-köpfige Gruppe zu Besuch bei Forschern und Ingenieuren – zwei Jahre lang, komplett freiwillig, einfach aus Spaß an der Wissenschaft.

Globale Herausforderungen für modernen Pflanzenschutz

Der Chempark Dormagen und die Bayer-Division Crop Science sind für den MINT-Nachwuchs eine prädestinierte Adresse. Schließlich investierte die Pflanzenschutz-Division 2018 fast zwei Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. „Diese Anstrengungen braucht es, um auf die globalen Herausforderungen reagieren zu können: Bevölkerungswachstum, veränderte Ernährungsgewohnheiten, begrenzte Ackerflächen, zunehmende Wetterschwankungen“, erklärt Forscher Heilmann. Das Zusammensetzen der Moleküle für neue Wirkstoffe – das ist ein bisschen wie das Bauen mit Lego-Steinen. Bis ein neues Produkt reif für den Markt ist, vergehen oft zehn Jahre und mehr, in denen 160.000 Moleküle ausprobiert wurden, und nur eines kommt am Ende durch.

Über zwei Jahre besuchen die PasTeG-Schülerinnen und -Schüler zusätzliche zum Unterricht naturwissenschaftlich-technische Einrichtungen – und jetzt die Bayer-Division Crop Science im Chempark Dormagen.
Über zwei Jahre besuchen die PasTeG-Schülerinnen und -Schüler zusätzliche zum Unterricht naturwissenschaftlich-technische Einrichtungen – und jetzt die Bayer-Division Crop Science im Chempark Dormagen.

Weltweiter „Big Player“ aus Dormagen

Die industrielle Herstellung erleben die Schülerinnen und Schüler dann aus erster Hand. Mit dem MZT-Betrieb zeigt dessen zweiter Betriebsleiter Dr. Christoph Sämann einen echten Superlativ. Denn gemessen an der Wirkstoffproduktion ist dies einer der größten Bayerbetriebe weltweit. Mehrere Tausend Tonnen verschiedener Zwischenprodukte sowie Wirkstoffe, die Pflanzen vor Pilzerkrankungen schützen, werden hier jährlich produziert. Und damit versorgt Bayer von Dormagen aus Märkte in aller Welt.

Die Aufgaben bei Konstruktion und Betrieb einer solchen Anlage sind dabei nicht nur chemischer, sondern vor allem technischer Natur. Wie laufen Prozesse bei 210 Grad und 21 bar sicher ab? Wie nutzt man die Gesetze der Schwerkraft, um Einsatzstoffe nicht über große Strecken pumpen oder heben zu müssen? Betriebsleiter Sämann, selbst noch 33 Jahre jung, bleibt dem neugieren Techniknachwuchs keine Antwort schuldig.

Bayer im Chempark Dormagen
Im Chempark Dormagen stellen die rund 9.300 Beschäftigten auf einer Fläche von 360 Hektar rund 2.000 verschiedene chemische Produkte her. Der Schwerpunkt liegt hier auf der Entwicklung und Herstellung von Pflanzenschutzmitteln, Polymeren, Kunststoffen und Kautschuken. Für die Bayer-Division Crop Science ist Dormagen der weltweit wichtigste und größte Produktionsstandort. Die Aktivitäten am Standort umfassen fünf Wirkstoffbetriebe, einen Formulierbetrieb, die Verfahrensentwicklung mit dem Vielzweckbetrieb sowie Site Logistik und Ingenieurtechnik. Darüber hinaus deckt die QHSE-Abteilung die Betreuung des Standortes in Fragen zu Arbeitssicherheit, Umweltschutz, Genehmigungen, Gefahrguttransport, Qualität sowie Verfahrens- und Anlagensicherheit ab. Die rund 1.150 Beschäftigten arbeiten an der Produktion von 30 Wirkstoffen, 10 Zwischenprodukten und an mehr als 14 Formuliertypen mit circa 300 Rezepturen.

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