Netzwerke, 9. Januar 2020

Westnetz und CURRENTA investieren in zukunftsfähige Stromversorgung

CHEMPARK Dormagen

Bei der Grundsteinlegung waren dabei (v.l.n.r.): Polier Norbert Strauch, Hans-Jürgen Petrauschke (Landrat Rhein-Kreis Neuss), CURRENTA-Geschäftsführer Dr. Alexander Wagner, Westnetz-Geschäftsführer Dr. Stefan Küppers und Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Wir sind es in Deutschland gewohnt, dass Strom und Wasser immer verfügbar sind. Damit dies auch im CHEMPARK Dormagen so bleibt, haben der Verteilnetzbetreiber Westnetz sowie Standort-Betreiber CURRENTA, am 5. November 2019, den Grundstein für die Modernisierung der 110.000 Volt-Stromversorgung im Chemiepark gelegt.

Die Produktionsunternehmen am Chemiestandort Dormagen können sich auch in Zukunft auf eine sichere Stromversorgung verlassen. Denn zum einen investiert der Verteilnetzbetreiber Westnetz 53 Millionen Euro in eine komplett neue 110.000 Volt-Schaltanlage. Zum anderen nutzt der CHEMPARK-Betreiber CURRENTA diese Gelegenheit, die 110.000 Volt-Kabelanlage im Standort Dormagen für 30 Millionen Euro komplett zu erneuern.

Tobias Küter, Leiter Technik Elektrische Netze, erklärt es so: "Die bestehenden Leitungen haben mehr als ein halbes Jahrhundert unsere Kunden und unsere Anlagen zuverlässig mit Strom versorgt. Nun haben die Kabel schlichtweg das Ende ihrer Lebenszeit erreicht."

CURRENTA tauscht Kabel aus und niemand merkt was

"Im Idealfall kriegen unsere Kunden vom Umbau, der im vierten Quartal 2020 beginnen soll, nichts mit", räumt Küter mit einem Augenzwinkern ein. Denn verändern soll sich in Produktionsbetrieben und Büros nichts. Das beim Umbau noch im Betrieb befindliche alte und das neue Netz kommen sich nie in die Quere. Die neue Stromversorgungsinfrastruktur wird redundant, also so dass immer ein Kabel ausfallen kann und die Versorgung trotzdem sicher funktioniert, realisiert. "Somit setzen wir auch in Zukunft beim Betrieb des Stromnetzes auf eine Rückfallebene (N-1 Sicherheit) sowie eine hohe Verfügbarkeit von nahezu 100 Prozent", verspricht der Projektleiter Raphael Röder.

Kabelnetz ist für Wachstum ausgelegt

Das Zusammenspiel aus neuer Schaltanlage und Kabelnetz wird auch morgen noch genug Reserven bieten. Allein ein Viertel des ab 2025 fertigen Kabelnetzes ist für neue Anschlüsse vorgesehen. "So werden wir noch Luft nach oben haben, wenn unsere Kunden mehr Strom für ihre Produktionsprozesse benötigen", erwartet Florian Köberle, zuständig für Bereitstellung der elektrischen Netze.

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