Betrieb 7. August 2018

Abfallrechtswarte ermöglicht Abfallübergabe rund um die Uhr

Vernetztes Kommunikationssystem für eine effiziente Abfalltransportkontrolle

Für die neue Abfallrechtswarte wurde ein Gebäude entkernt. Dies bot den erforderlichen Gestaltungsfreiraum, sowohl  leistungsfähige Technik als auch zeitgemäße Arbeitsplatzkonzepte in einem attraktiven schichtbetrieb-geeigneten Kontrollraum zu vereinen.
Für die neue Abfallrechtswarte wurde ein Gebäude entkernt. Dies bot den erforderlichen Gestaltungsfreiraum, sowohl leistungsfähige Technik als auch zeitgemäße Arbeitsplatzkonzepte in einem attraktiven schichtbetrieb-geeigneten Kontrollraum zu vereinen.

Mit der neuen zentralen Abfallrechtswarte in Bürrig, die im September in den vollkontinuierlichen Betrieb geht, beweist CURRENTA ein offenes Ohr für seine Kunden. Denn ab diesem Zeitpunkt entfällt das Erstellen von Vorabsignaturen für nachts, an Wochenenden oder Feiertagen anfallende Abfälle. „Da jetzt immer jemand in der neuen Abfallrechtswarte erreichbar ist, können Begleitscheine für dringliche Entsorgungen auch außerhalb der Tagschicht erstellt werden“, erklärt Joachim Kahl, Betriebsleiter der Abfallrechtswarte.

Als Chemieparkbetreiber, der für seine Kunden den Abfallentsorgungsprozess komplett übernimmt - von der Bewertung des Abfalls bis hin zu dessen Entsorgung, besitzt CURRENTA ein Alleinstellungsmerkmal. Dies beinhaltet auch den Weiterbetrieb der bestehenden Übergabestellen, an denen die vorgeschriebenen elektronischen Erzeuger- und auch Beförderer-Signaturen auf den Begleitscheinen erstellt werden.

Damit sich somit auch in Zukunft Betriebe an den drei CHEMPARK-Standorten auf ihre Produktion konzentrieren können, werden die Abläufe mit Blick auf die behördlichen Vorgaben, abfallrechtlichen Pflichten sowie Praxistauglichkeit immer weiter optimiert.

Das vorherige Kundenmagazin berichtete über ELIAS, die zentrale Abfallmanagement-Plattform, mit der sich Abfälle noch einfacher anmelden und Infos zum Entsorgungs- oder Rechnungsstatus sofort abrufen lassen werden.

Abfallübergabe und -annahme rund um die Uhr möglich

Mit der neuen zentralen Abfallrechtswarte in Leverkusen, die in diesem Beitrag vorgestellt wird, und die seit Anfang August im Tagschichtbetrieb läuft, gestaltet sich für CURRENTA und seine Kunden die Abfallübergabe und Abfallannahme noch einfacher und flexibler. Später wird ELIAS in die Abläufe der Abfallrechtswarte integriert sein.

Ab 3. September 2018 wird die Abfallrechtswarte 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche in Betrieb sein. Kunden müssen dann nicht mehr speziell für nachts, Feiertage oder Wochenenden ihre Produktionsmengen vorab schätzen und dazu passende Vorabsignaturen erstellen. Sollte plötzlich mehr oder anderer Abfall als angegeben anfallen, sind dann CURRENTA-Ansprechpartner in der Abfallrechtswarte erreichbar. "Dies entbindet unsere Kunden aber auch in Zukunft nicht davon,  gültige Entsorgungswege für die zu entsorgenden Abfälle vorzuhalten“, erklärt Joachim Kahl, Betriebsleiter der Abfallrechtswarte.

Neben dem lästigen doppelten Arbeitsaufwand mit vorabsignierten und danach zu überprüfenden Abfallmengen, der für Mitarbeiter der CURRENTA und deren Kunden im Dauerbetrieb entfällt, werden Prozesse einheitlicher und bleiben immer in den Händen der Experten der Abfallrechtswarte. Zusätzlich führt die mit der Abfallrechtswarte verbundene Umstellung von Papier- auf elektronische Dokumentenablage zu einem Zeit- und Platzgewinn. Dies sorgt für eine Standardisierung der Abläufe und einem Effizienzgewinn.

Der eigentliche Abfallübergabeprozess verändert sich aus Kundensicht jedoch kaum. Denn schon heute plant und disponiert CURRENTA die Mehrzahl der Abfalltransporte am Tag und in der Nacht mit beauftragten Speditionen selbst. Kunden werden davon künftig aufgrund der beschriebenen verwaltungstechnischen Entlastungen noch weniger mitbekommen.


Die Lkw-Fahrer kommunizieren von jedem Standort aus über Selbstbedienungsterminals mit der Abfallrechtswarte in Bürrig. Vor Verlassen des CHEMPARKs muss jeder Lkw seinen standortspezifischen Terminal für die Signatur anfahren. In Leverkusen befindet sich dieser im Gebäude L13, in Dormagen in B776 und in Uerdingen in C203. Die Übergabestellen haben sich somit nicht verändert, aber deren Gestaltung, technische Ausstattung und Vernetzung über Terminal und Kamera zur Abfallrechtswarte.

Keine Personalaufstockung erforderlich

Trotz Wechsel von Tagschicht- auf vollkontinuierlichen Betrieb musste die Zahl der Mitarbeiter in der Abfallrechtswarte nicht erhöht werden. Den tageszeitlich und wochentäglich unterschiedlichen Abfallanliefermengen wurde durch unterschiedliche Schichtstärken Rechnung getragen.

Jeder im Team kriegt in der  Abfallrechtswarte einfach besser mit, wenn es stressig wird. Man kann sich gegebenenfalls auf Zuruf gegenseitig unterstützen. Darüber hinaus sorgen ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze mit höhenverstellbaren Tischen, bequemen Bürostühlen für den Dauereinsatz, moderne mit Milchglasscheiben und Standortsilhouetten individuell gestaltete Einzelbüros sowie ein Pausenraum mit komplett ausgestatteter Einbauküche für ein  angenehmes Arbeitsplatzumfeld.

Neue Prozesse eröffnen Potenziale

Die Fahrer von Abfalltransporten begeben sich an den bisherigen Übergabe- und Annahmestellen neuerdings zu einem Selbstbedienungsterminal und legen die transportbegleitenden Papiere unter einen Scanner.

Der Kontakt zu einem Mitarbeiter der Abfallrechtswarte erfolgt über eine Audio-/Videoanlage. Neben der Dokumentenkontrolle wird durch mehrere hochauflösende Kameras pro Lkw-Halteplatz auch die Außenkontrolle des Fahrzeugs einschließlich Anhängers ermöglicht.

„Mithilfe der neuen Abfallrechtswarte können Abfalltransporte bei starkem Anfall statt nacheinander auch parallel und damit schneller abgefertigt“, erwartet Joachim Kahl. Die Prozesse werden einheitlicher, schneller und somit vor allem kundenfreundlicher.

Fotogalerie: Die neue Abfallrechtswarte in Leverkusen-Bürrig

x CURRENTA CURRENTA zum Home-Bildschirm hinzufügen:
drücken und dann Zum Home-Bildschirm.