DE Thu, 21 Oct 2021 09:00:00 Thu, 21 Oct 2021 10:19:36 1 0 0 Ineos und Currenta planen in einem gemeinsamen Projekt den Aufbau und Betrieb einer 100 Megawatt-Wasserelektrolyse zur Erzeugung von grünem Wasserstoff. Ziel des ChemCH2ange genannten Projekts: Der unter Einsatz von erneuerbarer Energie hergestellte Wasserstoff soll direkt in der von Ineos in Köln betriebenen Ammoniak- und Methanolproduktion genutzt werden.

Zudem können mit dieser großindustriellen Anlage die Wärmeerzeugungsprozesse von Currenta nachhaltiger gestaltet werden. Durch diese klimaneutrale Variante können zudem Wasserstoffbedarfe im Chempark und darüber hinaus gedeckt werden. Insgesamt kann dieses Vorhaben zu einer Reduzierung der Treibhausgasemissionen von über 120.000 Tonnen pro Jahr führen.

Durch die vielseitigen Wasserstoffanwendungsbereiche – auch im Logistik- und Verkehrssektor – ermöglicht dieses Projekt zudem viele Anknüpfungspunkte in der direkten Nachbarschaft des Chempark. Es ist für die Chemieindustrie Nordrhein-Westfalens ein Leuchtturmprojekt. Damit wird ein wesentlicher Beitrag zur Umsetzung der europäischen sowie der nationalen Wasserstoffstrategie geleistet und dient insbesondere der Erreichung der in der Wasserstoff-Roadmap Nordrhein-Westfalens gesetzten Klimaziele.

Hans Casier, CEO von Ineos Phenol [&] Ineos Nitriles: „Diese Entwicklung baut auf der führenden Rolle von Ineos bei der Dekarbonisierung der Industrie mit grünem Ammoniak und der Methanolproduktion aus grünem Wasserstoff auf. Der Übergang wird durch die wachsende Nachfrage nach kohlenstoffarmen und bezahlbaren Energiequellen vorangetrieben.“

Stephan Müller, Energy Commercial Manager Ineos Olefins [&] Polymers North:[nbsp]„Das grüne Wasserstoffprojekt ist ein wichtiger Meilenstein, um den Kohlenstoff-Fußabdruck am Standort Köln deutlich zu reduzieren und unsere ehrgeizige Nachhaltigkeitsagenda Richtung Netto-Null voranzutreiben.“

Frank Hyldmar, CEO des Chempark-Betreibers Currenta: „Treibhausgasarme Wasserstofferzeugung ist eine zentrale Technologie, damit die Wirtschaft in Europa CO2-neutral werden kann. Die Ziele dieses gemeinsamen Projektes passen deshalb perfekt zu unseren Ideen und Überzeugungen beim Thema Nachhaltigkeit. Wir wollen unsere Infrastruktur und unser Know-how in diese Entwicklung einbringen.“

Ineos betreibt am Standort Köln eine Reihe von Produktionsanlagen zur Herstellung von Basischemikalien wie z. B. Ethylen, Propylen, Butadien, Aromaten und Ammoniak. Diese Produkte sind wichtige Bausteine in der Chemie- und nachgelagerten Industrie, welche zum Beispiel zur Herstellung von Dämmstoffen, im Leichtbau für den Verkehrssektor sowie in der Energiewirtschaft für Windräder, Solaranlagen und Stromkabel benötigt werden. Ineos hat seit vielen Jahren Erfahrung mit der Erzeugung, dem Transport und dem Einsatz von Wasserstoff. Dieser fällt auch am Standort Köln als Nebenprodukt an. Die Ineos-Gruppe hat bereits mehrere Projekte in Europa auf den Weg gebracht, um emissionsarmen und grünen Wasserstoff zu entwickeln.

Der Chempark-Manager und -Betreiber Currenta kann auf breite Erfahrung und Expertenwissen im Betrieb von Industrieanlagen und dem Management komplexer Genehmigungsverfahren setzen. Für Chemiestandorte typisch ist darüber hinaus das Vorhandensein von Wasserstoffquellen und Wasserstoffbedarfen in den chemischen Produktionen. Die Chempark-Standorte verfügen zudem über die erforderlichen Flächen und die nötige Infrastruktur wie Strom- und Gasnetzanbindungen und bieten damit ideale Voraussetzungen, um ein regionales Wasserstoffdrehkreuz aufzubauen.

Das Projekt hat die erste Auswahlphase des IPCEI-Prozesses (Important Projects of Common European Interest) erfolgreich bestanden. Das ist ein erster entscheidender Meilenstein. Nun sind planbare verlässliche regulatorische Rahmenbedingungen wichtig. Dies gilt insbesondere für die weitestgehende Entlastung von grünen Wasserstofferzeugungen und anderen treibhausgasarmen Technologien mit ihren hohen Strombedarfen von den Strompreisumlagen.

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Tue, 19 Oct 2021 13:29:00 Tue, 19 Oct 2021 14:08:48 1 0 0 Die Staatsanwaltschaft Köln hat heute bekanntgegeben, dass das im Zusammenhang mit dem Explosionsunglück eingeleitete Ermittlungsverfahren nun gegen individuell bezeichnete Personen geführt wird. Es handelt sich um drei Mitarbeiter*innen von Currenta. Zudem hat die Polizei heute Geschäfts- und Betriebsräume von Currenta aufgesucht sowie die Privaträume von vier Mitarbeiter*innen durchsucht.

Currenta hat großes Interesse daran, dass die Ursachen des tragischen Explosionsunglücks vom 27. Juli 2021 vollumfänglich aufgeklärt werden. Bei der Untersuchung des Unglücks arbeitet das Unternehmen eng mit den Ermittlungsbehörden und den anderen Fachbehörden zusammen. Dies wird auch weiterhin der Fall sein.

Der gesetzliche Untersuchungsauftrag verpflichtet die Ermittlungsbehörden, das Ermittlungsverfahren zu personalisieren. Voraussetzung dafür ist die Möglichkeit, dass die betreffenden Personen einen strafrechtlich relevanten Fehler gemacht haben könnten. Im Ermittlungsverfahren soll dann überprüft werden, ob sich dieser Verdacht bestätigt oder nicht.

„Bis zum Abschluss des Verfahrens darf es zu keiner Vorverurteilung unserer Kolleg*innen kommen“, betont Currenta-Geschäftsführer und Arbeitsdirektor Wolfgang Homey. Für Beschuldigte eines Ermittlungsverfahrens gilt uneingeschränkt die Unschuldsvermutung. Currenta bittet deshalb nachdrücklich, dies zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte der betroffenen Personen und zur Sicherstellung eines objektiven staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahrens zu respektieren. Hierzu zählt insbesondere auch der Anonymitätsschutz der Beschuldigten.

Die Klärung der Unfallursache wird gewiss noch einige Zeit in Anspruch nehmen. „Der Unfall wird so umfassend wie möglich untersucht. Daraus ziehen wir die notwendigen Konsequenzen für den zukünftigen sicheren Betrieb der Sonderabfallverbrennungsanlage in Bürrig“, so Homey weiter.

Currenta informiert weiterhin über aktuelle Entwicklungen bei der Aufarbeitung des Ereignisses unter www.currenta-info-buerrig.de.

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Mon, 11 Oct 2021 15:37:00 Wed, 13 Oct 2021 16:30:25 1 0 0 An der Sonderabfallverbrennungsanlage in Leverkusen-Bürrig finden aktuell umfangreiche Instandhaltungsarbeiten statt. So werden beispielsweise Anlagenteile auf mögliche Beschädigungen geprüft. Im Juli war es im angrenzenden Tanklager zu einer Explosion gekommen.

Zudem werden unter anderem Kessel und Rohrleitungen winterfest gemacht, um sie vor Korrosion zu schützen. Bei den Arbeiten kommt Wasserdampf zum Einsatz, sodass vorübergehend weiße Dampffahnen außerhalb des Werksgeländes sichtbar sein werden. Alle Maßnahmen werden eng mit den zuständigen Behörden abgestimmt.

„Die Arbeiten sind sehr umfangreich und werden voraussichtlich mehrere Monate dauern. Mehrere externe Fachfirmen sind daran beteiligt. Wir gehen sehr sorgfältig vor, um ein möglichst umfassendes Bild möglicher Beschädigungen zu erhalten und die Anlage entsprechend instand setzen zu können“, erklärt Chempark-Leiter Lars Friedrich.

Der Zeitpunkt der Wiederinbetriebnahme ist derzeit noch offen. „Dieser Prozess wird eng von den zuständigen Behörden begleitet. Klar ist: Wir werden einen sicheren zukünftigen Betrieb garantieren“, so Friedrich weiter.

Currenta informiert weiterhin über aktuelle Entwicklungen bei der Aufarbeitung des Ereignisses unter www.currenta-info-buerrig.de.

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Fri, 01 Oct 2021 09:15:00 Fri, 01 Oct 2021 10:00:25 1 0 0 - Bayer, Covestro, Currenta, INEOS in Köln, KRONOS Titan, LANXESS und sein Tochterunternehmen Saltigo sowie Nouryon mit über 130 einzelnen Projekten an den Standorten
- Dank von NRW-Minister Pinkwart bei der Abschlussveranstaltung

Leverkusen, Dormagen, Krefeld-Uerdingen, 1. Oktober 2021 – 37.000 Tonnen CO2-Aquivalent dauerhaft eingespart pro Jahr – das ist das Ergebnis der Kooperation von acht verschiedenen Unternehmen im Chempark. Vor rund fünf Jahren hatten sich Bayer, Covestro, Currenta, INEOS in Köln, KRONOS Titan, LANXESS und sein Tochterunternehmen Saltigo sowie Nouryon (damals AkzoNobel) im Energie-Effizienznetzwerk@Chempark zusammengetan und folgten der Initiative von der Bundesregierung und Wirtschaftsverbänden.

Das Ziel damals: Energie sparen im Verbund. Insgesamt sollten im Chempark 100 Millionen kWh eingespart werden. Fünf Jahre später ist klar: Das Ziel wurde deutlich übertroffen. Über 130 einzelne Projekte der Netzwerk-Unternehmen haben dafür gesorgt, dass der Energiebedarf an den Niederrheinstandorten um rund 130 Millionen kWh pro Jahr gesunken ist. Zum Vergleich: Das entspricht dem Strombedarf von über 32.000 Vier-Personen-Haushalten.

Currenta übernahm die Rolle des Netzwerkträgers und Moderators. Frank Hyldmar, Currenta-CEO: „Besonders in der chemischen Industrie stehen ressourcenschonende Effizienzmaßnahmen seit vielen Jahren im Fokus. Die Ziele zu einem wesentlich nachhaltigerem wirtschaften sind bekannt. Wir wollen Teil der Lösung für die Gesellschaft sein und haben mit dem Erfolg beim Energie-Effizienznetzwerk im Chempark hier einen weiteren Teil beitragen können.“

Der Currenta-Chef ergänzt zudem, dass die Umsetzung und Planung von Einsparungen, nachhaltigen Projekten und ressourcenschonenden Projekten in der Entscheidung der Unternehmen bleiben müsse. „Wir, die Gesellschaft benötigt gemeinsame Ziele, ein „weiter so“ kann es nicht geben.“ Aber durch Gesetzgebung oder Vorgaben dürfe die Flexibilität und die Eigenständigkeit der Unternehmen nicht verloren gehen. „Wir begrüßen es sehr, dass Politik und Wirtschaft mit der Initiative der Energie-Effizienznetzwerke diese flexible, aber auch verbindliche Möglichkeit zu mehr Energieeffizienz und Klimaschutz gefunden haben“, so Hyldmar weiter. „Der Erfolg des Netzwerkes im Chempark zeigt, dass dabei auch Ziele deutlich übertroffen werden können.“

Gratulation von NRW-Minister Pinkwart
Bei der virtuellen Abschlussveranstaltung des Netzwerks gratulierte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart in seiner Videobotschaft zum Erfolg: „Ich danke Ihnen sehr für Ihr vorbildliches Engagement und gratuliere zu Ihrem Erfolg. Solche Effizienzgewinne sind dringend notwendig, wenn wir unsere Klimaziele erreichen wollen. Es sind Erfolge wie Ihre, die einen wichtigen Beitrag zum Gesamterfolg der Initiative Energie-Effizienz-Netzwerke der Bundesregierung leisten.“ Die Ergebnisse des Netzwerks zeigten: Wer Kräfte bündele und Wissen austausche, könne sich einen Wettbewerbsvorsprung erarbeiten.

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Fri, 03 Sep 2021 14:13:00 Mon, 06 Sep 2021 12:12:24 1 0 0 Leverkusen, Dormagen, Krefeld-Uerdingen 3. September 2021 – Ende August ist die Impfkampagne im Chempark planmäßig zu Ende gegangen. Erst- und Zweitimpfungen sowie Kreuzimpfungen waren möglich. Rund 22.000 Dosen konnten an die Belegschaft der teilnehmenden Chempark-Partnerunternehmen verimpft werden.

Chempark-Leiter Lars Friedrich bilanziert: „Ich bin sicher, dass wir mit unseren Impfungen dazu beigetragen haben, die Auswirkungen einer kommenden vierten Pandemie-Welle für den Chempark abzumildern – auch wenn ich mir ehrlicherweise höhere Teilnehmerzahlen gewünscht hätte.“ Erste organisatorische Vorbereitungen hatte der Chempark bereits im März getroffen. Wegen Impfstoffmangel in der ersten Jahreshälfte musste die Umsetzung jedoch immer wieder aufgeschoben werden und konnte auch nur mit eingeschränkten Mengen begonnen werden.

Dankbar zeigte sich Friedrich für die gute Kooperation. „Das Impfen an unseren Standorten war nur möglich, weil die Gemeinschaft der Unternehmen an unseren Standorten das Projekt auch finanziell mitgetragen haben. Dafür vielen Dank!“ Insgesamt 55 Chempark-Unternehmen, darunter zum Beispiel Arlanxeo, Bayer, Covestro, Currenta, INEOS in Köln und LANXESS hatten sich zusammengetan. Planung, Aufbau und Umsetzung übernahm dabei Chempark-Manager und -Betreiber Currenta. Das Leverkusener Unternehmen kümmert sich im Chempark um die Gesundheitsversorgung und impft bereits seit Jahren tausende Menschen im Rahmen von jährlichen Grippeschutzimpfungen oder Reiseimpfungen.

Harald Bischof, Leiter der Ärztlichen Abteilung bei Currenta dankt seinem Team: „Unser Team in den Impfzentren hat, wie man so passend sagt, einen tollen Job gemacht! Jetzt kann ich nur allen Menschen, denen eine Impfung bislang noch nicht möglich gewesen ist, sagen: Vereinbaren Sie einen Termin bei ihrem Hausarzt oder einem kommunalen Impfzentrum. Es gibt nach wie vor keine Medikamente. Impfen bleibt die beste und wirksamste Schutzmöglichkeit!“

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Wed, 01 Sep 2021 15:05:00 Wed, 01 Sep 2021 15:55:23 1 0 0 Krefeld-Uerdingen, Dormagen, Leverkusen, 1. September 2021 – Über 700 junge Menschen starten im September in ihren ersten Tag im Ausbildungscampus an den drei Chempark-Standorten. Sie werden Chemikanten, Industriemechaniker, Elektroniker, Laboranten, Industriekaufleute oder sind Teilnehmer einer einjährigen Berufsorientierungsmaßnahme. Die Auswahl an Berufen ist breit: Über 20 verschiedene Richtungen stehen zur Auswahl. 150 junge Menschen starten in Krefeld-Uerdingen, 186 in Dormagen und 345 in Leverkusen. 28 Wirtschaftsinformatik-Studierende komplettieren den Fachkräftenachwuchs. Die neuen Azubis werden überwiegend im naturwissenschaftlich-technischen Bereich ausgebildet. Stärkste Gruppe sind die Chemikanten.

Ob die neuen Azubis nun bei Arlanxeo, Bayer, Covestro, LANXESS, Tectrion oder zum Beispiel Currenta einen Vertrag unterschrieben haben – nach der Begrüßung im eigenen Unternehmen führt der Weg der neuen Azubis am zweiten Tag bereits in den Ausbildungscampus von Chemiepark-Manager und -Betreiber Currenta. Das Unternehmen bildet für sich und andere Unternehmen in und außerhalb des Werksgeländes aus.

Gemeinsames Lernen bietet Vorteile für alle Beteiligten
Uwe Menzen, Bildungsleiter bei Currenta, erklärt, wieso eine Ausbildung im Chempark eine gute Vorbereitung auf die berufliche Zukunft ist: „Wir sind einer der größten und wichtigsten Ausbilder in der Region und bilden die jungen Menschen an hochtechnisierten und spezialisierten Ausbildungszentren aus. Davon profitieren alle Beteiligten. Die erfolgreichen Absolventen sind der dringend benötigte Fachkräftenachwuchs für die gesamte Branche. Und nach einer erfolgreichen Ausbildung bieten sich besonders im Chempark, aber auch bei Unternehmen außerhalb der Niederrheinwerke, interessante Perspektiven.“ Ein weiterer Vorteil: Da man auch für Partnerunternehmen im Chempark ausbilde, „profitieren Azubis und Unternehmen durch die gemeinsame Zeit und den intensiven Austausch gleichermaßen“, so Menzen.

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Rund 2.300 Azubis in über 20 verschiedenen Berufen
Über 20 verschiedene Berufe können die jungen Nachwuchsfachkräfte an den drei Chempark-Standorten lernen. Insgesamt arbeiten rund 2.300 junge Menschen in Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen auf einen erfolgreichen Abschluss hin.

Bewerben für den nächsten Ausbildungsjahrgang
Mit dem Beginn des Ausbildungsjahres hat auch der Online-Bewerbungsprozess für einen Ausbildungsplatz im Jahr 2022 begonnen. Gesucht werden vor allem Mädchen und Jungen, die sich die sich für eine Ausbildung im naturwissenschaftlichen, technischen oder kaufmännischen Bereich interessieren. Kombinierte Ausbildungs- und Studiengänge sind ebenfalls möglich. Alle Informationen zu den offenen Ausbildungsstellen bei den Unternehmen im Chempark – vereinzelt auch noch für das aktuelle Jahr –stehen unter www.ausbildung.chempark.de.

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Wed, 01 Sep 2021 14:03:00 Wed, 01 Sep 2021 15:25:22 1 0 0 Leverkusen, Dormagen, Krefeld-Uerdingen, 1. September 2021 – Den ersten Schritt ins Berufsleben machten jetzt 65 junge Menschen, die ihre Ausbildung bei Currenta begonnen haben. Und das mehr oder weniger im wahrsten Sinne des Wortes: Denn auf dem Gelände des TSV in Dormagen ist der Fachkräftenachwuchs nicht nur persönlich, sondern auch sportlich empfangen worden. Bei den Übungen ging es um ein gegenseitiges Kennenlernen und Teambuilding.

"Eine qualifizierte Ausbildung ist der beste Einstieg in ein erfolgreiches Berufsleben. Junge Menschen gut auszubilden ist zudem ein geeignetes Mittel, den drohenden Fachkräftemangel abzuwenden. Dafür machen wir uns stark", betonte Currenta-Geschäftsführer und Arbeitsdirektor Wolfgang Homey, der die neuen Azubis persönlich an ihrem ersten Arbeitstag begrüßte.

Für Detlef Rennings, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrat, ist eine gute Ausbildung für die Zukunft des Unternehmers wichtig: "Ich wünsche mir, dass unsere Auszubildenden erfolgreich sind und dann auch unserem Unternehmen erhalten bleiben. Wir brauchen gut ausgebildete, motivierte und teamfähige junge Menschen."

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Der Fachkräftenachwuchs verteilt sich auf 13 verschiedenen Ausbildungsberufe. Der Schwerpunkt liegt dabei im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Stärkste Gruppen sind die angehenden Chemikanten, Werkfeuerwehrleute und Chemielaboranten. Insgesamt lernen über 250 junge Menschen einen Beruf bei Currenta. Vereinzelt sind noch Plätze frei, die bis zum 1. Oktober besetzt werden können.

Currenta bildet an den Standorten Leverkusen, Dormagen, Krefeld-Uerdingen und Wuppertal-Elberfeld sowohl für den eigenen Bedarf aus als auch für das Tochterunternehmen Tectrion, für Bayer, Covestro, LANXESS, weitere Chempark-Partner sowie externe Unternehmen im regionalen Umfeld. Insgesamt starten hier über 700 Jugendliche zum Ausbildungsbeginn 2021.

Alle Infos zum-Bewerbungsprozess für einen Ausbildungsplatz in diesem und im kommenden Jahr unter karriere.currenta.de

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Mon, 30 Aug 2021 17:37:00 Tue, 31 Aug 2021 07:49:30 1 0 0 Eine chemische Reaktion hat vermutlich zur Explosion von Tank 3 des Tanklagers der Sonderabfallverbrennungsanlage am 27. Juli 2021 in Leverkusen-Bürrig geführt. Das hat die Bezirksregierung Köln heute in der Sitzung des Rates der Stadt Leverkusen unter Berufung auf den ersten Zwischenbericht zur Brandursachenermittlung bekanntgegeben.

„Die Ergebnisse dieses Zwischenberichts passen zu unseren bisherigen Erkenntnissen“, erklärt Currenta-Geschäftsführer Hans Gennen. „Sie sind ein wichtiger Teil der Aufklärung durch die Ermittlungs- und Aufsichtsbehörden, die wir vollumfänglich unterstützen werden“, so Gennen weiter.

Die Autoren des Sachverständigengutachtens halten es für wahrscheinlich, dass eine Lagerung der Abfallflüssigkeit über der sogenannten „Selbstexplosionstemperatur“ des gelagerten Stoffes zu Selbsterwärmungseffekten geführt hat. In der Folge sei es zu einem exponentiellen Temperatur- und Druckanstieg in Tank 3 des Entsorgungszentrums in Bürrig gekommen. Im Bericht heißt es unter „Brand- und Explosionsursache“ wörtlich: „Der ganze Vorgang ging so schnell, dass die Sicherungseinrichtungen den Druck nicht mehr abführen konnten. Als der Druck dann über dem Auslegungsdruck des Behälters lag, explodierte dieser.“

Am 27. Juli 2021 um 9.37 Uhr habe der Druck die Belastbarkeitsgrenze des Tanks überschritten.

Durch die Explosion haben sich nach Einschätzung der Gutachter die Abfallflüssigkeit und das zuvor zur Kühlung in den Tank gepumpte Heizöl mit der Umgebungsluft vermischt und sofort durchgezündet. Im Anschluss an diese beiden Explosionsvorgänge sei es dann zum Brand im Tanklager gekommen.

Weitere Informationen sowie eine schematische Darstellung zum Ablauf der Explosion unter www.currenta-info-buerrig.de.

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Alle Informationen zur Explosionsereignis im Entsorgungszentrum Bürrig finden Sie gesammelt unter currenta-info-buerrig.de

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Thu, 26 Aug 2021 14:19:00 Thu, 26 Aug 2021 16:02:41 1 0 0 Leverkusen, 26. August 2021 – Seit dem Explosionsereignis am 27. Juli 2021 im Entsorgungszentrum in Leverkusen-Bürrig führt Currenta für die internen und externen Einsatz- und Bergungskräfte ein umfassendes Biomonitoring durch.

Bei den Analysen vom 27. bis 30. Juli 2021 wurde ein breites Spektrum potenzieller chemischer Substanzen und deren Stoffwechselprodukte im Blut und Urin der Einsatzkräfte gemessen, die während der Lösch- und Bergungsarbeiten auf dem Gelände der Sonderabfallverbrennungsanlage tätig waren.

Das umfassende Analysespektrum beinhaltet unter anderem für Brandeinsätze typische Stoffe wie Aceton, Benzol oder polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAKs) sowie die zum Ereigniszeitpunkt im Tanklager befindlichen lösemittelhaltigen Produktionsrückstände.

Es wurden Blut- und Urinproben von mehr als 460 internen und externen Einsatzkräften untersucht. Dabei hat das Institut für Biomonitoring der Currenta rund 23.000 Messungen durchgeführt.

Als Grundlage für die Beurteilung wurden die Technischen Richtlinien für Gefahrstoffe (TRGS 903 und 910) angewandt. Die Grenzwerte legen fest, wie hoch die durchschnittliche Belastung maximal sein darf, wenn ein Mitarbeiter 40 Jahre lang fünf Tage pro Woche und acht Stunden täglich dem betreffenden Stoff ausgesetzt ist.

Für die Mehrheit der Stoffe lagen die Werte unterhalb der Bestimmungsgrenze. 55 Personen wiesen Konzentrationen auf, die nahe oder oberhalb der zulässigen arbeitsmedizinischen Grenzwerte lagen.

In vier Proben wurden Konzentrationen des Lösungsmittels Aceton nachgewiesen. 13 Proben enthielten Kresolwerte im Warnbereich oder darüber. Warnbereich bedeutet: Der kritische Grenzwert wurde zu mindestens 75 Prozent erreicht. Die Lösungsmittel 1-Propanol und 2-Propanol wurden in 13 Proben gefunden. 12 Proben enthielten Konzentrationen von PAKs im Warnbereich oder darüber. Bei 18 Proben wurden zudem Benzol-Konzentrationen festgestellt. Benzol ist eine Verbindung, die beispielsweise in Kraftstoffen enthalten ist. Bei dauerhafter oder chronischer Exposition ist Benzol krebserregend.

Prof. Dr. med. Hans Drexler, Direktor des Instituts und der Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, bewertet die Befunde für Currenta: „Im Vergleich zu am Arbeitsplatz üblicherweise vorliegenden Belastungen sind die gefunden Werte natürlich hoch. Da es sich aber um ein einmaliges Ereignis gehandelt hat, sind die Befunde anders zu bewerten. Die vom Ausschuss für Gefahrstoffe erarbeiteten Grenzwerte basieren auf einer dauerhaften Exposition über das gesamte Arbeitsleben. Im Vergleich dazu ist die festgestellte Belastung sehr gering. Beispielsweise sind wir alle der natürlichen radioaktiven Strahlung der Sonne ausgesetzt, die potenziell gesundheitsgefährdend sein kann. Und wenn Sie eine einzige Röntgenuntersuchung haben, dann führt dies zu einer zusätzlichen Strahlenbelastung. Diese ist aber so gering, dass dieses Risiko nicht erfassbar ist. Und in dieser Größenordnung würde ich auch die zusätzliche Benzolbelastung der betroffenen Menschen einordnen.“

Alle Einsatzkräfte wurden durch den Gesundheitsschutz der Currenta über ihre Ergebnisse informiert. Probanden mit erhöhten Werten wurden ergänzende medizinische Beratung sowie optionale Folgeuntersuchungen angeboten.

Eine detaillierte Übersicht der durchgeführten Messungen ist verfügbar auf www.currenta-info-buerrig.de

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Alle Informationen zur Explosionsereignis im Entsorgungszentrum Bürrig finden Sie gesammelt unter currenta-info-buerrig.de

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Thu, 19 Aug 2021 17:10:00 Thu, 26 Aug 2021 16:01:51 0 0 0 Leverkusen, 19. August 2021 – In der kommenden Woche wird Hans Gennen, Chief Operating Officer des Chempark-Managers und -Betreibers Currenta, an drei Terminen Sprechstunden für Bürgerinnen und Bürgern anbieten. Interessentinnen und Interessenten können während der Termine am Dienstag, den 24. August zwischen 13:00 und 14:30 Uhr, Mittwoch, den 25. August zwischen 10:00 Uhr und 12:00 Uhr und am Donnerstag, den 26. August zwischen 11:30 Uhr und 12:30 Uhr persönlich ihre Fragen und Anmerkungen zu dem Explosionsereignis am Entsorgungszentrum Bürrig direkt an die Geschäftsführung richten. [nbsp]

Eine Anmeldung zur Sprechstunde ist vorab über ein Anmeldeformular auf der Website www.currenta-info-buerrig.de möglich. Dabei sind Interessentinnen und Interessenten gebeten anzugeben, an welchem der drei Tage sie einen Termin in der Sprechstunde wünschen sowie ihre Kontaktdaten und eine Telefonnummer für Rückfragen anzugeben. Das Nachbarschaftsbüro wird sich dann mit genügend Vorlaufszeit mit dem genauen Besuchszeitraum zurückmelden.

Bitte beachten Sie, dass aufgrund von Corona nur Personen nach der 3-G-Regel an den Gesprächen teilnehmen dürfen: Entweder geimpft, genesen oder getestet. Außerdem ist während des Termins eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

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Mon, 16 Aug 2021 11:11:00 Tue, 17 Aug 2021 16:25:37 1 0 0 Seit dem Ereignis am 27. Juli 2021 im Entsorgungszentrum in Leverkusen-Bürrig hat Currenta ein eigenes umfassendes Untersuchungsprogramm für Luft- und Feststoffproben durchgeführt. Das Labor der Currenta Analytik hat bislang insgesamt 63 Proben, davon 43 Luft- sowie 20 Feststoff- und Wischproben, aus der angrenzenden Nachbarschaft der Entsorgungsanlage analysiert. Bei keiner der Proben wurden gesundheitsgefährdende Konzentrationen gemessen. Eine detaillierte Übersicht der Messergebnisse entnehmen Sie dem Anhang.

Analyseergebnisse Luftproben
Für die Luftproben kamen zwei unterschiedliche Verfahren zum Einsatz, um ein größeres Analysespektrum abzudecken. Insgesamt wurden die Proben auf 250 Stoffe analysiert, mit einem Gaschromatographie-Screening wurden Spuren zahlreicher weiterer Stoffe untersucht. Vier Proben wiesen Werte oberhalb der Bestimmungsgrenze auf. Bei zwei dieser vier Proben wurden sehr niedrige Konzentrationen an Toluol festgestellt. Dabei handelt es sich um ein Lösungsmittel, das unter anderem in Kraftstoffen sowie Farben und Lacken enthalten ist. Bei einer dieser Proben wurden zudem geringfügige Konzentrationen für die Stoffe Methanol und Methylcyclohexan festgestellt. In allen Fällen blieb die Konzentration unterhalb der als gesundheitlich bedenklich eingestuften Grenzwerte.

Analyseergebnisse Feststoff- und Wischproben
Feststoff- und Wischproben wurden auf den Grundstücken von Anwohner*innen unter anderem in Gärten, auf Balkonen und Terrassen, von Autos sowie auf einem öffentlichen Spielplatz und einer Rasenfläche genommen. Bei insgesamt elf dieser 20 Feststoff- und Wischproben wurden geringe Konzentrationen von Dioxin und Polycyclischen Aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) nachgewiesen. Mit Werten unter einem Nanogramm pro Quadratmeter sind diese Funde als gesundheitlich unbedenklich einzustufen. Sieben Proben wurden gezielt auf Phosphorsäureester, die den Inhalten in Tank 3 zuzuordnen sind, untersucht. In keiner dieser Proben wurden Phosphorsäureester nachgewiesen.

In der vergangenen Woche hatte das Landesamt für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz NRW (LANUV NRW) bei Analysen der Pflanzen- und Bodenproben keine bedenklichen Rückstände von Chemikalien gefunden. Die Ergebnisse des LANUV NRW sowie der Currenta deuten darauf hin, dass die einzelnen Bestandteile der Chemikalien durch den unmittelbar nach der Explosion einsetzenden Brand fast vollständig zerstört oder durch die Thermik in größere Höhen getragen und dabei stark verdünnt wurden.

Currenta unterstützt weiterhin umfassend bei der Reinigung von öffentlichen sowie privaten Flächen und kümmert sich um die Säuberung von Kraftfahrzeugen, auch wenn keine der Proben gesundheitsgefährdende Stoffkonzentrationen erkennen lässt und gegen Reinigungsmaßnahmen durch die Anwohner*innen keine Bedenken bestehen.

Alle Informationen auf einen Blick
Um eine bessere Übersicht zu ermöglichen, hat Currenta heute eine neue Internetseite veröffentlicht. Unter currenta-info-buerrig.de haben alle interessierten Bürger*innen die Möglichkeit, sich über die öffentlich zur Verfügung stehenden Daten und Fakten rund um das Ereignis in Leverkusen-Bürrig zu informieren. Die Informationsseite gliedert sich in die drei Bereiche: „Was passiert ist“ - „Was wir tun“ - „Wie es weiter geht“. Die zur Verfügung gestellten Informationen werden von Currenta kontinuierlich überprüft und aktualisiert.

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Alle Informationen zur Explosionsereignis im Entsorgungszentrum Bürrig finden Sie gesammelt unter currenta-info-buerrig.de

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Fri, 13 Aug 2021 11:41:00 Tue, 17 Aug 2021 16:25:50 1 0 0 Nach den tragischen Ereignissen auf dem Gelände des Entsorgungszentrum Bürrig am 27. Juli 2021 wurde die letzte noch vermisste Person tot an der Einsatzstelle geborgen. Dies hat die Staatsanwaltschaft Köln heute bekanntgegeben. Damit erhöht sich die Zahl der Verstorbenen auf sieben Personen. Die Einsatzkräfte gehen davon aus, dass sich zum Ereigniszeitpunkt keine weiteren Personen an der Unfallstelle befunden haben.

Currenta-Geschäftsführer Frank Hyldmar: „Dies ist noch einmal ein trauriger Tag für uns alle. Denn er bringt die Gewissheit mit sich, dass sieben Menschen bei diesem Unglück ihr Leben verloren haben. Wir sind in Gedanken bei den Familien und Freunden, die jetzt von geliebten Menschen Abschied nehmen müssen. Bedanken möchte ich mich bei allen Einsatz- und Bergungskräften, die weiterhin unermüdlich noch immer die Unfallstelle sichern. Ihr umsichtiges Handeln war auch bei der Bergung von entscheidender Bedeutung.“

Hier finden Sie die Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Köln.

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Alle Informationen zur Explosionsereignis im Entsorgungszentrum Bürrig finden Sie gesammelt unter currenta-info-buerrig.de

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Wed, 11 Aug 2021 10:58:00 Tue, 17 Aug 2021 16:26:42 1 0 0 Leverkusen, 11. August 2021 – Nach Abstimmung mit den zuständigen Behörden veröffentlicht Currenta heute die Stoffbezeichnungen und die Zusammensetzung der Flüssigkeiten, die zum Zeitpunkt des Unglücks am 27.07.2021 in den neun Tanks des Tanklagers im Entsorgungszentrum Bürrig gelagert waren.

Die in den Tanks befindlichen Reststoffe waren Abfallprodukte aus der Chemieproduktion, die für die fachgerechte Entsorgung in der Sonderabfallverbrennungsanlage Leverkusen von Currenta vorgesehen waren.

Bei dem Ereignis im Bereich des Tanklagers kam es zu einer Explosion des Lagertanks 3 mit anschließendem Brand. Neben dem Tank 3 sind weitere sieben Lagertanks der Tankgruppe zerstört worden. Die Sondermüllverbrennungsanlage selbst ist ebenfalls beschädigt worden.

In Tank 3 lagerten zu diesem Zeitpunkt 14m3 schwefel- und phosphorhaltige Reststoffe, wie sie bei der Produktion von Pflanzenschutzmitteln entstehen. Die Reststoffe waren im Auftrag eines außerhalb des Chemparks ansässigen Kunden aus dem EU-Ausland zur Entsorgung in der dafür zugelassenen Anlage der Currenta bestimmt. Bei den Stoffen in den anderen Tankbehältern handelte es sich um lösemittelhaltige Produktionsrückstände, die unterschiedliche Konzentrationen von Halogenen, Alkohole und Schwefel enthielten. Die Stoffbezeichnungen entnehmen Sie bitte der Zusammenstellung im Anhang.

Das Landesamt für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz NRW (LANUV NRW) hatte bei Analysen der Pflanzen- und Bodenproben nach dem Brand in Leverkusen keine bedenklichen Rückstände von Chemikalien gefunden und auch hinsichtlich Dioxin und dioxinähnlichen Stoffen Entwarnung gegeben. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die einzelnen Bestandteile der Agrarchemikalien durch den unmittelbar nach der Explosion einsetzenden Brand fast vollständig zerstört oder durch die Thermik in größere Höhen getragen und dabei stark verdünnt wurden.

Auch das von Currenta parallel vorgenommene eigene breite Untersuchungsprogramm auf phosphor- und schwefelhaltige Chemikalien ist zum selben Ergebnis gekommen. Die Analysen wurden dem LANUV NRW ebenfalls zur Bewertung zur Verfügung gestellt.

Darüber hinaus bereitet Currenta derzeit die Veröffentlichung der eigenen umfassenden Luft-, Pflanzen- und Bodenproben vor, die seit dem Ereignis im direkten Umfeld der Anlage genommen wurden. Auch hier zeigten alle Proben keine erhöhten Werte.

Currenta unterstützt die Aufklärung des tragischen Ereignisses durch die zuständigen Behörden vollumfänglich.

Update 16.08.2021:
In der Zusammenstellung im Anhang wurden folgende Änderungen aufgenommen: Die Stoffbezeichnung O,O-Dimethylester bei Tank 3 wurde durch die vollständige Bezeichnung Phosporodithiosäure, O,O-Dimethylester präzisiert. Die CAS-Nummer 756-80-9 bleibt unverändert bestehen. Bei dem für Tank 6 angegeben Triazan handelt es sich um einen Handelsnamen (TI 435 Triazan). Richtigerweise ist die CAS-Nr. 141856-57-7. Bei Tank 3 wurde AVV 070508 durch AVV 070408 ersetzt sowie der Begriff des Stoffs Tetramethylthioperoxydidiphosphat korrigiert in Tetramethylthioperoxydiphosphat.

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Alle Informationen zur Explosionsereignis im Entsorgungszentrum Bürrig finden Sie gesammelt unter currenta-info-buerrig.de

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Thu, 05 Aug 2021 15:41:00 Tue, 17 Aug 2021 16:27:00 1 0 0 Wie das Landesamt für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz NRW (LANUV NRW) heute bekanntgab, haben die Analysen der Pflanzen- und Bodenproben nach dem Brand in Leverkusen keine bedenklichen Rückstände von Chemikalien aus der Landwirtschaft ergeben. Currenta hat parallel ein eigenes breites Untersuchungsprogramm auf phosphor- und schwefelhaltige Chemikalien vorgenommen und ist zum selben Ergebnis gekommen. Diese Ergebnisse wurden dem LANUV ebenfalls zur Bewertung zur Verfügung gestellt. Schon in der vergangenen Woche hatte das LANUV Entwarnung für Dioxin und dioxinähnliche Stoffe gegeben. Die vorsorglichen Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit, die das Landesamt für das betroffene Leverkusener Stadtgebiet und die unmittelbar angrenzenden Bereiche der Städte Leichlingen und Opladen empfohlen hatte, hebt die Stadt Leverkusen damit auf.

Das LANUV hat Bodenproben und Pflanzen auf insgesamt 450 Komponenten landwirtschaftlicher Chemikalien getestet. Die Ergebnisse weisen laut LANUV darauf hin, dass die Bestandteile aus der Tankanlage durch den Brand aufgelöst wurden. Damit sei davon auszugehen, dass es außerhalb des Werkgeländes zu keiner Belastung mit Schadstoffen gekommen ist. Damit kann Obst und Gemüse wieder verzehrt werden, sollte aber vorher gewaschen oder geschält werden. Als vorsorgliche Maßnahme empfiehlt das LANUV NRW Wasser aus Regentonnen in der Kanalisation zu entsorgen und Wasser in Swimming-Pools auszutauschen oder komplett durchzufiltern. Anwohner*innen können eventuelle Verschmutzungen bedenkenlos selbst reinigen, sollten dabei aber aufgrund des hohen Säuregrads der Partikel Handschuhe tragen und die Schwämme und Tücher anschließend im Hausmüll entsorgen.

Hans Gennen, Geschäftsführer der Currenta: „Wir sind erleichtert, dass für die Anwohnerinnen und Anwohner nun Sicherheit und Klarheit besteht. Wir wissen, dass die vergangenen Tage für die unsere Nachbarschaft eine große Belastung dargestellt haben. Wir danken den Bürgerinnen und Bürgern für Ihre Geduld. Unsere Priorität ist es jetzt, die Reinigungsarbeiten so schnell wie möglich abzuschließen.“

Auch wenn die Nachbarschaft eigenständig Verschmutzungen entfernen kann, bietet Currenta weiterhin umfassende Unterstützung bei Reinigungsarbeiten an und schickt auf Anforderung Reinigungsteams zu den Anwohner*innen. Dazu können sie sich an die Hotline unter 0214-2605 99333 wenden oder das Online-Formular unter http://schadensmeldung.currenta.de nutzen. Ein Sachverständigenbüro kontaktiert persönlich alle betroffenen Anwohner*innen, nimmt die Situation auf und vereinbart Lösungen. Inzwischen wurde bereits mit über hundert Nachbarn Kontakt hergestellt. Viele Rußpartikel wurden bereits durch die Regenfälle in den vergangenen Tagen entfernt. Currenta steht zudem im engen Austausch mit der Stadt Leverkusen, um eine schnellstmögliche Reinigung öffentlicher Flächen sicherzustellen. So werden Verschmutzungen an Spielgeräten ebenfalls im Auftrag von Currenta entfernt.

Gleichzeitig schreiten die Sicherungs- und Aufräumarbeiten auf der Unglücksstelle weiter voran. Da weiterhin ein Kollege vermisst wird, geschieht dies mit äußerster Vorsicht und in kleinen Schritten. Bei den Räumarbeiten und dem Abpumpen des Löschwassers kann es durch freigesetzte Stoffe kurzfristig zu Geruchsbelästigung in der direkten Nachbarschaft kommen. Nach Einschätzung des LANUV sind die unangenehmen Gerüche aber kein Hinweis auf eine Gesundheitsgefährdung. [nbsp]

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Alle Informationen zur Explosionsereignis im Entsorgungszentrum Bürrig finden Sie gesammelt unter currenta-info-buerrig.de

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Fri, 30 Jul 2021 16:08:00 Tue, 17 Aug 2021 16:27:23 1 0 0 Heute hat das Landesamt für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz NRW (LANUV NRW) die Ergebnisse seiner Untersuchungen der Rußpartikel, die nach dem Brand der Müllverbrennungsanlage in den benachbarten Stadtgebieten niedergingen vorgestellt. Die Schadstoffbelastung der Rußrückstände ergab keine kritische Werte. Die offiziellen Ergebnisse zeigen: Sowohl bei der Stoffgruppe der Dioxine sowie bei den Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) lag die Konzentrationen unter den Bestimmungsgrenzen. Damit bestätigen sich die Ergebnisse der Untersuchungen, die Currenta gestern durchgeführt hat.

Trotz dieser Ergebnisse empfiehlt das LANUV NRW, die vorsorglich geltenden Maßnahmen der Gesundheitsvorsorge zunächst aufrechtzuerhalten. Weiterhin gilt die Empfehlung, Obst und Gemüse aus den betroffenen Gärten nicht zu verzehren, verunreinigte Flächen nicht anzufassen und nicht selber zu reinigen.

Als Betreiber des Chemparks unterstützt Currenta Anwohner*inner bei der Beseitigung der infolge des Ereignisses niedergegangenen Rußpartikel und bietet den Nachbar*innen und Anwohner*innen in Leverkusen umfangreiche Unterstützung bei der Reinigung. Weitere Informationen erhalten Betroffene auch bei der Nachbarschaftshotline unter 0214- 2605 99333. Nach der heute erfolgten Freigabe Seitens des LANUV NRW wird sich Currenta bei den betroffenen Bürger*innen melden, um Termine zur Reinigung abzustimmen.

„Die in die Umwelt gelangten Schadstoffe und Rußpartikel müssen so schnell und so umfassend wie möglich wieder entfernt werden. Daran arbeiten wir als verantwortungsvolles Unternehmen mit Hochdruck. In den kommenden Tagen werden wir die Reinigungsarbeiten weiter intensivieren und auch zusätzliche Spezialfirmen hinzuziehen. Jeder Bürger, der uns Rußpartikel meldet, kann sicher sein, dass diese von uns auch entfernt, werden“, betont Geschäftsführer Hans Gennen.

Die Suche nach den beiden noch vermissten Personen wird unverändert fortgesetzt. Daher finden die Aufräum- und Sicherungsarbeiten an der Unfallstelle unter äußerster Vorsicht und im engen Austausch mit den ermittelnden Behörden vor Ort statt. Die Werkfeuerwehr stabilisiert Gebäudeteile und entfernt Löschwasser und Produktreste.

Im Zuge dessen kann es leider immer wieder zu Geruchsbelästigungen auf angrenzenden Flächen und in den naheliegenden Wohngebieten kommen. Die Arbeiten der Werkfeuerwehr werden kontinuierlich und detailliert überwacht, um sicherzustellen, dass keine Gefahrstoffe in die Umwelt gelangen.

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Alle Informationen zur Explosionsereignis im Entsorgungszentrum Bürrig finden Sie gesammelt unter currenta-info-buerrig.de

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Thu, 29 Jul 2021 21:16:00 Tue, 17 Aug 2021 16:27:37 1 0 0 Im Zuge von Sicherungs- und Aufräumarbeiten kann es leider immer wieder zu Geruchsbelästigungen auf angrenzenden Flächen und in den naheliegenden Wohngebieten kommen. Die Arbeiten der Werkfeuerwehr werden kontinuierlich und detailliert überwacht, um sicherzustellen, dass keine Gefahrstoffe in die Umwelt gelangen. Hierzu ist auch der Luftmesswagen im Einsatz.

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Wed, 28 Jul 2021 13:54:00 Tue, 17 Aug 2021 16:28:06 1 0 0 „Wir sind tief betroffen. Die Ereignisse des gestrigen Tages haben uns alle schockiert. Mindestens zwei Menschen haben dabei ihr Leben verloren. Fünf werden derzeit noch vermisst. Wir haben keine große Hoffnung mehr, sie lebend zu finden“, sagt Frank Hyldmar, Vorsitzender der Currenta-Geschäftsführung.

Am Dienstag, den 27. Juli 2021, gegen 9:40 Uhr kam es im Tanklager des Entsorgungszentrums Bürrig zu einer Explosion mit anschließendem Brand. „Seit gestern arbeiten die Rettungskräfte sowie viele Kolleginnen und Kollegen rund um die Uhr, um das Ereignis zu bewältigen. Das wird sicherlich noch einige Tage andauern. Noch können wir zur Unfallursache nichts sagen. Die zuständigen Behörden haben die Ermittlungen aufgenommen“, erklärt Hyldmar.

Die Explosion forderte bisher mindestens zwei Todesopfer. Bei dem gestrigen Ereignis wurden zudem 31 Mitarbeiter*innen verletzt, eine*r davon befindet sich in Lebensgefahr. Die Suche nach den fünf Vermissten dauert an. Die Hoffnung, diese lebend zu finden, ist aber gering.

Hotline für Anwohner*innen
In dem Tanklager befanden sich chlorierte Lösemittel, die teilweise verbrannt sind. Es gab eine Geruchswahrnehmung, von der aber keine relevante Gefahr ausgegangen ist. Die Luftmesswagen von Currenta und dem LANUV konnten und können keine erhöhten Werte messen. Im Stadtgebiet gab es Rußniederschläge, dazu sollen bitte die vorsorglichen Hinweise beachtet werden: kein Kontakt mit der Haut, kein Essen von Obst oder Gemüse aus dem Garten,[nbsp] keine Verschleppung zum Beispiel über Anziehsachen ins Haus

Für die Anwohner*innen wurde eine Hotline eingerichtet. Sie sind gebeten, auch Rückstände und Rußniederschlag auf Grundstücken und Straßen dort zu melden. Die Hotline ist unter 0214 - 2605 99333 erreichbar. Currenta entsendet Teams, um an den gemeldeten Fundorten Proben zu nehmen.

Was ist verbrannt?
Bei jedem Brand und offenem Feuer entstehen potenziell gefährliche Stoffe. Je nachdem, was verbrennt können zum Beispiel Stoffe, wie Dioxin-, PCB- und Furanverbindungen im Rauch enthalten sein. Entscheidend ist in jedem Einzelfall die Konzentration dieser Stoffe. Bei großen Schadensereignissen ist außerdem wichtig zu berücksichtigen, wo Rußpartikel niedergegangen sein können. Diese könnten eine erhöhte Konzentration von Rückständen aufweisen.

Aus diesem Grund wurden umfangreiche Messungen vorgenommen, die eine präzise Analyse der enthaltenen Rauchgase und deren Verbreitung ermöglichen. Eine abschließende Bewertung ist erst möglich, wenn die Ergebnisse dieser Analyse vorliegen. Bis dahin gelten weiterhin die von der Feuerwehr empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen.

Folgen bei Currenta
Aufgrund der vorübergehend nicht gesicherten Stromversorgung des Standortes wurden am Dienstag alle Mitarbeiter*innen, die nicht unmittelbar an der Produktion und Sicherheit beteiligt sind, vorsorglich gebeten, den Standort zu verlassen. Die Betriebe im Chempark wurden ebenfalls vorsorglich in einen sicheren Zustand gebracht. Die Stromversorgung konnte gesichert werden und die Mitarbeiter*innen konnten zurückkehren.

Durch den andauernden Einsatz der Werkfeuerwehr kommt es zu Einschränkungen im gesamten Entsorgungszentrum. Das Ausmaß des Schadens und die Auswirkungen auf die Zukunft müssen noch begutachtet werden. Es ist aber absehbar, dass es noch eine längere Zeit dauern kann, bis der Betrieb wieder in gewohnter Weise aufgenommen werden kann.

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Wed, 28 Jul 2021 11:21:00 Tue, 17 Aug 2021 16:28:24 1 0 0 Die Aufräumarbeiten an der Unfallstelle dauern an. Um Sie auf den aktuellen Stand zu bringen, lädt die Geschäftsführung der Currenta zu einer Pressekonferenz ein:
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Ort: Besucherzentrum des Chempark Leverkusen (Kaiser-Wilhelm-Allee 101-103)
Zeit: 14.00 Uhr
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Ansprechpartner für inhaltliche Anfragen:
Maximilian Laufer Tel. 0214-2605-31192 E-Mail: maximilian.laufer@currenta.de
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Ansprechpartner für Teilnahme an der Pressekonferenz:
Mathias Scheithauer Tel. 0175-30-62208 E-Mail: mathias.scheithauer@currenta.de

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Alle Informationen zur Explosionsereignis im Entsorgungszentrum Bürrig finden Sie gesammelt unter currenta-info-buerrig.de

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Tue, 27 Jul 2021 19:09:00 Tue, 17 Aug 2021 16:28:40 1 0 0 Traurige Gewissheit bei den Rettungsarbeiten: Die Explosion hat ein weiteres Todesopfer gefordert.

“Meine Gedanken sind bei den Verletzten und Angehörigen. Die Suche nach den Vermissten läuft weiter auf Hochdruck. Leider schwindet die Hoffnung, sie lebend zu finden zusehends”, so Chempark-Leiter Lars Friedrich.



Zusammenfassung des Ereignisses:

Aus bisher unbekannter Ursache kam es am Dienstag, den 27. Juli 2021, gegen 9:40 Uhr zu einer Explosion mit anschließendem Brand im Entsorgungszentrum Bürrig. Die Werkfeuerwehr und Berufsfeuerwehr sowie der Luftmesswagen sind seitdem im Einsatz. Zur Warnung der Bevölkerung wurden die Sirenen und Warn-Apps ausgelöst. Die Anwohner*innen wurden vorsorglich gebeten, geschlossene Räume aufzusuchen sowie Türen und Fenster geschlossen zu halten. Mittlerweile gibt es eine Entwarnung für das gesamte Stadtgebiet.

Bei dem Ereignis wurden 31 Mitarbeiter*innen verletzt. Eine*r davon befindet sich in Lebensgefahr. Vermisst werden noch fünf Mitarbeiter*innen, die Suche nach ihnen läuft weiterhin auf Hochdruck.

Aufgrund der temporär nicht gesicherten Stromversorgung des Standortes wurden alle administrativ tätigen Mitarbeiter*innen vorsorglich gebeten den Standort zu verlassen. Die Betriebe im Chempark wurden in einen sicheren Zustand gebracht. Die Stromversorgung konnte zwischenzeitlich gesichert werden und die Mitarbeiter*innen können zurückkehren. Die Betriebe konnten den Regelbetrieb wieder aufnehmen.

Für die Anwohner*innen wurde eine Hotline geschaltet, auf der bisher rund 1500 Anrufe angekommen sind.

Um 14:00 Uhr wurde zu einer Pressekonferenz eingeladen. Die Aufzeichnung finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=Bwb7oJ9zh0Y[&]t=1713s

Ansprechpartner:
Maximilian Laufer Tel. 0214-2605-31192 E-Mail: maximilian.laufer@currenta.de

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Alle Informationen zur Explosionsereignis im Entsorgungszentrum Bürrig finden Sie gesammelt unter currenta-info-buerrig.de

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Tue, 27 Jul 2021 13:40:00 Tue, 17 Aug 2021 16:29:00 1 1 1 Rettungskräfte der Werkfeuerwehr Chempark haben einen vermissten Mitarbeiter nur noch tot bergen können.

„Wir sind tief betroffen über diesen tragischen Unfall und den Tod eines Mitarbeiters. Unser besonderes Mitgefühl gilt vor allem den Angehörigen, aber auch den Kollegen, die mit ihm zusammengearbeitet haben“, erklärte der Chempark-Leiter Lars Friedrich.

Momentan werden noch vier weitere Mitarbeiter vermisst. Bei dem Ereignis wurden 16 Mitarbeiter verletzt. Zwei davon schwer. Die Rettungsarbeiten laufen weiterhin mit Hochdruck.

Aufgrund der temporär nicht gesicherten Stromversorgung des Standortes wurden alle administrativ tätigen Mitarbeiter*innen vorsorglich gebeten den Standort zu verlassen. Die Betriebe im Chempark wurden in einen sicheren Zustand gebracht.

Für die Bevölkerung wurde eine Hotline eingerichtet, die unter folgender Telefonnummer zu erreichen ist: Leverkusen 0214-2605 99333.

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Tue, 27 Jul 2021 11:43:00 Tue, 17 Aug 2021 16:29:20 1 1 1 Aus bisher unbekannter Ursache kam es im Chempark Leverkusen gegen 09:40 Uhr zu einer Explosion mit anschließendem Brand im Tanklager des Entsorgungszentrums Bürrig. Die Rettungskräfte sind im Einsatz. Der Luftmesswagen ist im Einsatz. Zur Warnung der Bevölkerung wurden die Sirenen und Warn-Apps ausgelöst.

Die Anwohner in Leverkusen werden gebeten, geschlossene Räume aufzusuchen, Klimaanlagen auszuschalten und vorsorglich Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Bei dem Ereignis wurden mehrere Mitarbeiter verletzt, mindestens zwei davon schwer. Sie befinden sich zurzeit in ärztlicher Behandlung. Momentan werden fünf Mitarbeiter vermisst.

Für die Bevölkerung wurde eine Hotline eingerichtet, die unter folgender Telefonnummer zu erreichen ist: Leverkusen 0214-2605 99333.

Eine Pressekonferenz zum Ereignis wird vorbereitet. Wir informieren rechtzeitig.

Ansprechpartner:
Maximilian Laufer Tel. 0214-2605-31192 E-Mail: maximilian.laufer@currenta.de

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Alle Informationen zur Explosionsereignis im Entsorgungszentrum Bürrig finden Sie gesammelt unter currenta-info-buerrig.de

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Tue, 27 Jul 2021 10:25:00 Tue, 17 Aug 2021 16:29:40 1 1 1 Aus bisher unbekannter Ursache kam es gerade zu einer Explosion im Chempark Leverkusen. Die Einsatzkräfte der Werkfeuerwehr und der Luftmesswagen sind im Einsatz. Die Anwohner werden vorsorglich gebeten, geschlossene Räume aufzusuchen sowie Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Sie erhalten weitere Informationen, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

Stand der Information: 10:05 Uhr

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Fri, 23 Jul 2021 11:50:00 Fri, 23 Jul 2021 12:50:42 1 0 0 Leverkusen, 23. Juli 2021 – Die Flutkatastrophe der vergangenen Woche hat auch das Umfeld des Chempark vor allem am Standort Leverkusen hart getroffen. Sowohl aus der Chempark-Belegschaft als auch von den Unternehmen selbst kam sofort der Wunsch nach Unterstützung. Seitdem ist einiges organisiert und umgesetzt worden. Joachim Beyer leitet den Koordinierungsstab in der Sicherheitszentrale im Chempark: „Die Menschen und Unternehmen helfen, wo sie können, und zwar so schnell wie möglich, um die erste Not zu lindern.“

Ein kleiner Überblick:

Hilfe organisieren – Helfende unterstützen
Die ersten Hilfegesuche, vor allem aber zahlreiche Hilfsangebote kamen bereits wenige Stunden nach der Flutkatastrophe in der Belegschaft auf. Die Gemeinschaft der Chempark-Unternehmen wie zum Beispiel ARLANXEO, Bayer, Covestro, Currenta, INEOS und LANXESS organisierte den Austausch über die Chempark-Facebook-Seite. Mehre Hundert Menschen sind bereits Mitglied in der Gruppe, vernetzen sich und sorgen für Unterstützung. Auch in firmeneigenen Plattformen findet ein Austausch statt. Mitarbeitende organisierten Sachspenden und Hilfstransporte.

Joachim Beyer: „Ich spreche hier für die Gemeinschaft der Chempark-Unternehmen und kann sagen: Wir sind stolz und dankbar für die Hilfsbereitschaft und Solidarität, die unsere Kolleginnen und Kollegen zeigen. Das wollen wir so gut wie möglich unterstützen.“ Zahlreiche Menschen aus dem Chempark sind ehrenamtlich für Hilfsorganisationen im Einsatz und entsprechend freigestellt. Zusätzlich unterstützen die Unternehmen aktuell zum Beispiel mit Sonderurlaub bei voller Bezahlung für Helfende und Betroffene. Neben bezahlter Freistellung fürs Hilfseinsätze ist auch für individuelle Unterstützung durch die Fachleute der Gesundheitsberatung oder Seelsorgende gesorgt.

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Einsatz vor Ort – mit Material und Menschen
Säubern, sichern, entsorgen – Hilfs- und Rettungskräfte unterbringen, Feuerwehreinsätze unterstützen, dringend benötigtes Material spenden – die Chempark-Unternehmen haben unterschiedliche Möglichkeiten und bringen sich entsprechend ein. Güter oder Abfall wird transportiert und Schlamm, der nach der Flut immer noch an vielen Stellen in Straßen und Häusern zu finden ist, auf der Deponie am Chempark-Standort Leverkusen entsorgt. Zusätzlich können große Mengen an Sperrmüll zwischengelagert werden. Elektrofachkräfte stehen für den Einsatz im Stadtgebiet bereit.

Insgesamt bereits weit über 1 Million Euro Spenden
Auch finanzielle Unterstützung kam und kommt von den Unternehmen. Die Summe der einzelnen Spenden an landes- und deutschlandweite Hilfsorganisationen sowie lokale Institutionen wie zum Beispiel die Bürgerstiftung in Leverkusen belaufen sich aktuell auf weit über 1 Million Euro. Dazu kommt: Einige Unternehmen haben zu weiteren Spenden aufgerufen und wollen den Betrag zum Beispiel bis 100.000 Euro verdoppeln.

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Wed, 21 Jul 2021 15:00:16 Wed, 21 Jul 2021 15:00:17 1 0 0 Aus bisher unbekannter Ursache kam es im Chempark Leverkusen gegen 12:30 Uhr zu einem Produktaustritt aus einem Behälter. Infolgedessen kam es zunächst zu einer Rauchentwicklung. Der Luftmesswagen war im Einsatz, Auswirkungen außerhalb des Chempark waren nicht feststellbar. Die Werkfeuerwehr setzte einen Wasserschleier, um den Rauch niederzuschlagen. Zwei Mitarbeiter wurden vorsorglich ärztlich untersucht, konnten danach aber unmittelbar ihre Arbeit wieder aufnehmen. Der Einsatz dauert derzeit noch an.

Ansprechpartner:
Maximilian Laufer Tel. 0214-2605-31192 E-Mail: maximilian.laufer@currenta.de

Hintergrundinformation zum Standort
Im Chempark bilden 70 Unternehmen aus Produktion, Forschung und Dienstleistung Synergien. An den Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen findet auf einer Fläche von 11 Quadratkilometern und in rund 500 Betrieben ein Drittel der nordrhein-westfälischen Chemieproduktion statt. Die Unternehmen erhalten vor Ort eine komplette Infrastruktur und bedarfsgerechte Services. Dafür sorgt die Currenta GmbH & Co. OHG, Manager und Betreiber des Chempark.

Der Chempark Leverkusen zählt mit seinen rund 31.500 Beschäftigten zu den vielseitigsten Chemiestandorten weltweit. Mehr als 5.000 Chemikalien werden hier auf einer Fläche von 480 Hektar hergestellt. Schwerpunkte liegen dabei auf Nitrier- und Chlorierprodukten, Aromaten, Feinchemikalien und der Siliziumchemie. Im auch überregional bedeutenden Entsorgungs- und Recyclingzentrum des Chempark werden chemisch belastete Sonderabfälle auf höchstem technischem Niveau verwertet.

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Tue, 20 Jul 2021 16:03:00 Wed, 21 Jul 2021 08:29:59 1 0 0 Leverkusen, 20. Juli 2021 – Keller auspumpen, Einsätze sichern, Drohnenaufnahmen liefern – bereits seit der vergangenen Woche sind die Werkfeuerwehrleute zusammen mit dem Werkschutz aus dem Chempark mit Technik, Fahrzeugen und Personen im Stadtgebiet in Leverkusen im Einsatz. „Aktuell geht es darüber hinaus vor allem darum, dass vor Ort die Straßen gereinigt werden, Sperrmüll beseitigt oder Schlamm, Dreck und verunreinigtes Wasser fachgerecht entsorgt wird. All das kann Currenta und ich bin sehr dankbar, dass sich das Leverkusener Unternehmen mit zusätzlichen Fachkräften und der entsprechenden Technik für die Menschen einsetzt“, dankt Oberbürgermeister Uwe Richrath.

Frank Hyldmar, CEO bei Currenta: „Wir sind tief betroffen über die teilweise dramatischen Auswirkungen der Überflutung. Die Hilfsbereitschaft in der gesamten Belegschaft der Currenta-Gruppe ist sehr hoch. Es war klar, dass wir als Unternehmen im Rahmen unserer Möglichkeiten helfen und auch unsere Belegschaft dabei unterstützen wollen. Wir sehen uns als Teil der Stadtgesellschaft und möchten uns einbringen! Nicht nur finanziell, sondern vor allem auch persönlich mit Tatkraft vor Ort.“

Schlamm deponieren, Sperrmüll zwischenlagern, Wasser reinigen
Helfen kann Currenta vor allem durch das Fachwissen und die eigenen Fachkräfte. Dazu hat der Chempark-Manager und -Betreiber zusammen mit den beiden Tochterunternehmen Chemion und Tectrion den Hilfseinsatz erweitert. Hans Gennen, als Geschäftsführer verantwortlich für die Betriebe bei Currenta: „Wir haben das Wissen, die Fachkräfte und die Technik, um hier zu unterstützen. Sei es nun zum Beispiel durch Hilfe beim Transport von Gütern oder Abfall über unsere Logistiker bei Chemion oder mit den Elektrofachleuten bei Tectrion.“

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Die Unternehmen der Currenta-Gruppe haben verfügbare Personen und Technik für den Einsatz in der Stadt bereitgestellt. Gennen: „Zusätzlich stellen wir auch unsere Anlagen zur Verfügung. Wir betreiben am Standort in Leverkusen ein hochspezialisiertes und leistungsfähiges Entsorgungszentrum. Wir bieten der Stadt an, unsere Entsorgungsanlagen für Abwässer, Schlämme und auch andere Abfälle in Absprache mit der Bezirksregierung zu nutzen.“

So wird Currenta im Entsorgungszentrum Sedimentschlämme deponieren, die sich im Bereich von Straßen und Häusern abgelagert haben. Zum Reinigen dieser Flächen werden auch die Kehrmaschinen aus allen drei Standorten der Currenta im Stadtgebiet Leverkusen zum Einsatz kommen. Darüber hinaus soll im Entsorgungszentrum ein Platz zur Zwischenlagerung für große Mengen an Sperrmüll eingerichtet werden.

Unbürokratische Freistellung für die Belegschaft
Auch die eigene Belegschaft hat Currenta im Blick. Hyldmar: „In den Städten rund um unsere Standorte leben die Menschen, die bei uns arbeiten. Natürlich ist es keine Frage, dass wir uns in der Stadt engagieren. Vor allem aber ist es uns wichtig, dass wir auch die Menschen aus unserer Belegschaft unterstützen wollen, die persönlich betroffen sind. Deshalb bieten wir allen, die sich jetzt um Wichtigeres als die eigene Arbeit kümmern müssen, die Möglichkeit für eine unbürokratische und schnelle Freistellung.“

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Wed, 14 Jul 2021 14:00:00 Wed, 14 Jul 2021 15:27:02 1 0 0 Dormagen, 14. Juli 2021 – Direkt von der Schule in eine leitende Position,das ist dann doch eine ungewöhnlich steile Karriere: Am Mittwoch, 14. Juli, übernahm die 16-jährige Myla Neugebauer für einen Tag im Rahmen der Aktion „Meine Position ist spitze!“ des Chemie-Netzwerks ChemCologne den Job als Betriebsleiterin der Wasserversorgung und Wasserreinigung am Chempark-Standort in Dormagen. Und lernte damit auch die Verantwortung für 55 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 42 Kilometer Rohrleitungen, 4.600 Messstellen und 80 Brunnen kennen.

Spannende und fordernde Aufgabe
„Eine sehr spannende und fordernde Aufgabe“, sagt die Gymnasiastin. Ihr Arbeitstag begann um 8.30 Uhr mit einem umfassenden Rundgang über die Anlagen der Wasserversorgung und Wasserreinigung. „Dabei standen technische Aspekte im Vordergrund, aber wir sind zum Beispiel auch auf den 20 Meter hohen Dortmundbrunnen gestiegen und haben uns die Wartungsarbeiten in einem geleerten 5,6 Millionen Liter-Becken aus nächster Nähe angesehen“, so Neugebauer weiter. Weiter ging es mit Video-Calls und Mails im Büro, gefolgt von einem gemeinsamen Mittagessen mit ihrem „Vorgänger“ Alexander Gora.

Der zeigte sich beeindruckt von der neuen Currenta-Kollegin: „Es war sofort zu spüren, dass Myla sich wirklich für Chemie interessiert. Auch deshalb hat mir der Tag viel Spaß gemacht. Es wäre natürlich toll, wenn wir sie irgendwann dauerhaft als Kollegin bei Currenta begrüßen dürfen“, sagt Gora. Nachwuchsförderung ist Currenta besonders wichtig. Deshalb ist es auch Betriebsleiter Gora ein Anliegen, jungen Menschen Einblicke in die vielfältigen Job-Möglichkeiten beim Chempark-Manager und -Betreiber zu ermöglichen. Übrigens: Aktuell sind noch verschiedene Ausbildungsplätze zu vergeben (weitere Informationen unter karriere.currenta.de)

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Bleibende Eindrücke eines attraktiven Arbeitgebers
Die zweite Tageshälfte stand dann vor allem das Thema Arbeitssicherheit im Vordergrund. „Wir haben eine Standort-Rundfahrt unternommen und uns verschiedene Anlagen und Einrichtungen der Wasserversorgung und Wasserreinigung angesehen“, erzählt die Schülerin der ISR International School on the Rhine in Neuss. „Was mich dabei richtig beeindruckt hat: Wie konsequent hier überall auf die Einhaltung von Arbeitssicherheits-Vorschriften geachtet wird“, so die Mönchengladbacherin weiter. „Alle wissen, wie wichtig die Aufgabe dieses Bereichs ist und achten deshalb darauf, dass der Betrieb möglichst sicher und störungsfrei läuft.“

Ob sie sich eine berufliche Karriere im Chempark vorstellen kann? „Auf jeden Fall!“, betont Myla Neugebauer: „Schon als Kleinkind habe ich meinen Vater, der Maschinenbauingenieur ist, auf die Baustelle begleitet und ihn mit Fragen gelöchert. Heute organisiere ich eigenständig MINT-Experimente für Kindergartenkinder, um ihnen die natürliche naturwissenschaftliche Welt näherzubringen. Das macht mir richtig Spaß. Ich kann mir also gut vorstellen, mit Studium und Beruf in die naturwissenschaftliche Richtung zu gehen.“

Bereits zum siebten Mal führt die Brancheninitiative ChemCologne diese Aktion durch, bei der Jugendliche den Arbeitsalltag einer Führungskraft kennenlernen können. Currenta ist von Anfang an Teil der Aktion. In diesem Jahr beteiligen sich zusammen mit dem Chempark-Manager und -Betreiber insgesamt 15 Unternehmen aus der Region, die gemeinsam 20 Positionen für junge Menschen zur Verfügung stellen.

Currenta bot neben der Stelle als Betriebsleiterin der Wasserversorgung und -reinigung am Standort in Dormagen auch den Job der Leitung der Chempark-Umweltüberwachung in Krefeld-Uerdingen an. Bis Anfang Juni konnten sich Schülerinnen und Schüler ab dem 16. Lebensjahr auf die unterschiedlichen Positionen bewerben.

ChemCologne mit Sitz in Köln ist ein Netzwerk der chemischen Industrie im Rheinland, dessen Ziel es ist, die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Chemie-Region weiterzuentwickeln und sie bei in- und ausländischen Investoren noch bekannter machen.

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Fri, 09 Jul 2021 11:00:00 Fri, 09 Jul 2021 11:02:29 0 0 0 Für ein sicheres, effizientes und nachhaltiges Unternehmen: Insgesamt 1.165 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich 2020 wieder mit zahlreichen guten Ideen am Currenta Ideenmanagement beteiligt. „Dieses Engagement bringt wichtige Impulse für die Weiterentwicklung unseres Unternehmens zum Beispiel in den Bereichen Arbeitssicherheit und Nachhaltigkeit“, erklärt Geschäftsführer Frank Hyldmar. Insgesamt 1.972 Ideen wurden über das Jahr 2020 eingereicht.

Die Bandbreite reicht von technischen über prozessuale bis hin zu ökologischen Ideen, die das Unternehmen besser machen sollen. Ein aktuelles Beispiel aus dem Standort Dormagen: Der Elektrokessel dort wird künftig mit Heizdampf warmgehalten. Das senkt den Stromverbrauch und den CO2-Ausstoß um bis zu 920 Tonnen pro Jahr.

Effizienter dank Heizdampf
„Der Kessel kann über eine bereits vorhandene Heizschlange mit Heizdampf betriebsbereit gehalten werden, dafür braucht es keinen Strom“, erklären Betriebsmeister Waldemar Redich und PLT-Service-Techniker Stefan Saykowski. Die beiden hatten die Idee für die Umstellung – und freuen sich über die rasche Umsetzung: „Es ist toll, dass wir mit unserer Idee dazu beitragen konnten, Currenta ein Stück nachhaltiger zu machen“, sagt Redich. „Ich finde es gut, dass unser Unternehmen uns die Möglichkeit gibt, uns einzubringen. Davon profitieren am Ende alle“, ergänzt Saykowski.

Mit 1.119 Ideen wurde 2020 mehr als die Hälfte der eingereichten Vorschläge umgesetzt, was einer Umsetzungsquote von 53 Prozent entspricht. Currenta belohnte den Einfallsreichtum der Mitarbeiter*innen mit Prämien in Gesamthöhe von 553.051 Euro. Die höchste Einzelprämie lag bei rund 21.700 Euro. Der wirtschaftliche Nutzen aus den abgeschlossenen Ideen lag bei 1.429.001 Euro im ersten Jahr nach der Umsetzung – ein Plus von mehr als 134.000 Euro gegenüber dem Vorjahreswert.

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Thu, 24 Jun 2021 11:30:29 Thu, 24 Jun 2021 11:30:31 1 0 0 Aus bisher unbekannter Ursache kam es im Chempark Leverkusen gegen 08:40 Uhr zu einem schweren Arbeitsunfall. Bei Reparaturarbeiten in einer Werkstatt wurden zwei Mitarbeiter verletzt, einer davon schwer. Ein Mitarbeiter konnte nach kurzer Zeit seine Arbeit wieder aufnehmen. Der zweite Mitarbeiter befindet sich zurzeit in ärztlicher Behandlung im Krankenhaus.

Ansprechpartner:
Timo Krupp Tel. 0214-2605-57832 oder 0175-30-57832 E-Mail:timo.krupp@currenta.de

Hintergrundinformation zum Standort
Im Chempark bilden 70 Unternehmen aus Produktion, Forschung und Dienstleistung Synergien. An den Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen findet auf einer Fläche von 11 Quadratkilometern und in rund 500 Betrieben ein Drittel der nordrhein-westfälischen Chemieproduktion statt. Die Unternehmen erhalten vor Ort eine komplette Infrastruktur und bedarfsgerechte Services. Dafür sorgt die Currenta GmbH & Co. OHG, Manager und Betreiber des Chempark.

Der Chempark Leverkusen zählt mit seinen rund 31.500 Beschäftigten zu den vielseitigsten Chemiestandorten weltweit. Mehr als 5.000 Chemikalien werden hier auf einer Fläche von 480 Hektar hergestellt. Schwerpunkte liegen dabei auf Nitrier- und Chlorierprodukten, Aromaten, Feinchemikalien und der Siliziumchemie. Im auch überregional bedeutenden Entsorgungs- und Recyclingzentrum des Chempark werden chemisch belastete Sonderabfälle auf höchstem technischem Niveau verwertet.

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Thu, 17 Jun 2021 20:05:09 Thu, 17 Jun 2021 20:05:10 1 0 0 Aus bisher unbekannter Ursache kam es heute im Chempark Leverkusen zu einem kurzzeitigen Austritt von Phosphortrichlorid. Bei dem Ereignis wurden zwei Mitarbeiter eines Partner-Unternehmens verletzt, einer davon schwer. Beide befinden sich zurzeit in ärztlicher Behandlung. Die Auswirkungen des Ereignisses blieben auf das unmittelbare Betriebsgelände beschränkt.
Phosphortrichlorid ist ein Grundstoff der chemischen Industrie, der vielfältige Verwendung findet. Man benötigt es zum Beispiel für die Herstellung von Pharmazeutika.

Ansprechpartner:
Johannes van Galen Tel. 0214-2605-44413 oder 0175-30-44413 E-Mail:johannes.vangalen@currenta.de

Hintergrundinformation zum Standort
Im Chempark bilden 70 Unternehmen aus Produktion, Forschung und Dienstleistung Synergien. An den Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen findet auf einer Fläche von 11 Quadratkilometern und in rund 500 Betrieben ein Drittel der nordrhein-westfälischen Chemieproduktion statt. Die Unternehmen erhalten vor Ort eine komplette Infrastruktur und bedarfsgerechte Services. Dafür sorgt die Currenta GmbH & Co. OHG, Manager und Betreiber des Chempark.

Der Chempark Leverkusen zählt mit seinen rund 31.500 Beschäftigten zu den vielseitigsten Chemiestandorten weltweit. Mehr als 5.000 Chemikalien werden hier auf einer Fläche von 480 Hektar hergestellt. Schwerpunkte liegen dabei auf Nitrier- und Chlorierprodukten, Aromaten, Feinchemikalien und der Siliziumchemie. Im auch überregional bedeutenden Entsorgungs- und Recyclingzentrum des Chempark werden chemisch belastete Sonderabfälle auf höchstem technischem Niveau verwertet.

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Thu, 17 Jun 2021 11:23:00 Thu, 17 Jun 2021 12:26:18 1 0 0 Leverkusen, 17. Juni 2021 – „Wir sind überwältigt von der Höhe der Summe und freuen uns über die zahlreichen Hilfen für Kinder, die mit diesem Betrag ermöglicht werden“, freut sich Ulrich Bornewasser, Leiter des Leverkusener Nachbarschaftsbüros. Im Februar hatte der Chempark zu einer Versteigerung seines maßstabsgetreuen Werksmodells aufgerufen. Das Ziel: Ein möglichst großer Betrag sollte für die Kinderinstitutionen zusammenkommen. Mit Erfolg: Rund 18.000 Euro brachte nun die Aktion ein. Der Erlös wird zu gleichen Teilen an das Netzwerk Kinderarmut und den Kinderschutzbund überwiesen.

Zahlreiche private Bieter und Unternehmen hatten Angebote für die begehrten Gebäude, Schiffe oder Landschaftsstücke abgegeben. Die ersteigerten Modellstücke wurden entweder als Einzelteile oder Blockweise an die Höchstbietenden verteilt.

Gesellschaftliche Teilhabe und Ausbildung für die Telefonseelsorge
Mit den jeweils 9.000 Euro, die sie durch die Aktion erhalten haben, planen die gemeinnützigen Vereine, Kinder und Jugendliche auf unterschiedlichsten Ebenen zu unterstützen. „Der Spendenbetrag ist uns bei unserem übergeordneten Ziel, benachteiligten Kindern und Jugendlichen eine gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, eine große Unterstützung“, berichtet Reiner Hilken vom Netzwerk Kinderarmut. Mit dem Spendenbetrag aus der Versteigerung will der Verein kontinuierlich laufende Maßnahmen wie das Kochprojekt „Kindermahlzeit“ oder Aktionen in den Sommerferien mitfinanzieren. Hilken: „Gerade nach den Wochen der pandemiebedingten Isolation ist dies ein wichtiger Beitrag, wieder einen für die Entwicklung sehr wichtigen sozialen Kontakt der Kinder und Jugendlichen untereinander aufzunehmen.“ Auch der Kinderschutzbund will den Betrag für eine in der Pandemie wichtige Unterstützung einsetzen. Der Betrag soll für die Ausbildung von Seelsorgern für die Telefonberatung eingesetzt werden.

Bieter ersteigern ein Stück emotionale Geschichte
Unter den Bietern befinden sich eine Vielzahl von Privatpersonen, die in einer emotionalen Verbindung mit den von ihnen erworbenen Werksteilen stehen: Sei es, weil sie in dem ersteigerten Gebäude vor Jahrzehnten ihren heutigen Ehemann kennengelernt haben oder es die erste Station in der Ausbildung war. Aber auch viele der Unternehmen verfolgten emotionale Motive mit ihrer Teilnahme an der Auktion. So auch Chempark-Partner Bayer, bei dem das Modell selbst viele Jahre an unterschiedlichen Orten stand und der das größte zusammenhängende Stück des Werksmodells erwarb. Als Teil der eigenen Unternehmensgeschichte soll es in Zukunft als Exponat zwischen weiteren Relikten im Bayer Archiv auf dem Chempark-Gelände ausgestellt werden.

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Wed, 16 Jun 2021 11:33:00 Wed, 16 Jun 2021 11:46:57 1 0 0 Leverkusen, 16. Juni 2021 – Mit TFL verfügt der Chempark Leverkusen seit Juni über einen neuen Chempark-Partner. Der globale Anbieter für Lederchemikalien hat den LANXESS-Geschäftszweig Organische Lederchemie übernommen. Dabei wechseln der Betrieb und die Belegschaft zum neuen Besitzer. Zudem sollen neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Chempark-Leiter Lars Friedrich: „Wir freuen uns über den neuen Chempark-Partner in Leverkusen, der nicht nur den Chempark-Verbund stabilisiert, sondern auch für neue Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Region sorgt.“

Zu den Kunden des 1996 gegründeten Unternehmens zählen vor allem Gerbereien, Lederverarbeitungsunternehmen und Beschichter, die mithilfe der Spezialchemikalien zum Beispiel Innenausstattungen für Autos herstellen. Dank der Fusion von Ciba's Geschäftsbereich Leder mit den Lederabteilungen von Röhm und Stockhausen - beide Mitgliedsunternehmen der Degussa-Hüls-Gruppe, verfügte TFL von Anfang an über 300 Jahre Erfahrung in der Lederherstellung. Seitdem ist durch die Akquisitionen von Deacolor und Novaria in Italien, Wilmington in den USA und QUINN in Indien weiteres Know-how im Bereich der Endbearbeitung in das Unternehmen eingeflossen. Seit 2013 gehört der Global Player der Black Diamond Capital Management L.L.C.

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Tue, 08 Jun 2021 13:24:00 Thu, 08 Jul 2021 09:24:22 1 0 0 Leverkusen, Dormagen, Krefeld-Uerdingen 8. Juni 2021 – „Ich freue mich, dass es auch bei uns losgeht und wir einen Beitrag in der Pandemiebekämpfung leisten können“, sagt Chempark-Leiter Lars Friedrich. Bereits seit einigen Monaten war der Chempark-Manager und -Betreiber Currenta mit den ersten Vorbereitungen für einen Impfstart in den Werken beschäftigt. Als dann die politische Entscheidung getroffen wurde, dass auch die Betriebsärztinnen und -Ärzte impfen sollen, konnte die konkrete Umsetzung starten. Am Montag, 7. Juni, wurde der erste Impfstoff geliefert, am Tag drauf starteten die Impfungen an den Standorten Leverkusen und Dormagen. In Krefeld-Uerdingen soll es am Donnerstag losgehen.

Das Ziel: So schnell und so viel wie möglich impfen
Friedrich: „Der Schutz und die Sicherheit stehen in der chemischen Industrie und natürlich auch im Chempark an erster Stelle. „Keine Frage, dass wir in eine entsprechende Impf-Infrastruktur investieren“, stellt der Chempark-Leiter fest. Die Umsetzung durch Currenta sei dann ein erfolgreicher Kraftakt gewesen. Denn „Für die Unternehmen im Chempark war klar: Auch wenn viele Faktoren wie der genaue Zeitpunkt, die Menge des Impfstoffes und die Anzahl der Personen, die bei uns ein Impfangebot annehmen würden, nicht bekannt waren – wir wollten uns darauf vorbereiten, so schnell und so viel wie möglich zu impfen. Daher haben wir sehr viele Szenarien durchdenken und planen müssen.“

Impfstart zunächst mit 3.000 Impfdosen
Auch wenn man die Kapazität von bis zu 500 Impfungen pro Stunde an den drei Standorten vorbereitet habe, „dass wir diese Geschwindigkeit nicht benötigen würden, war letztlich klar. Impfstoff ist nach wie vor knapp und wird zurecht entsprechend verteilt.“ Der Chempark hat für die erste Woche knapp 3.000 Impfdosen bekommen – rund 120 Dosen pro Impfarzt. Darum geht es auch nicht gleich an allen drei Standorten auf einmal los. „Jetzt hoffen wir, dass auch in den kommenden Wochen möglichst vielen Dosen geliefert werden können, damit wir auch alle bereits gebuchten Termine halten können. Die Impfbereitschaft im Chempark ist sehr hoch!“, so der Chempark-Leiter.

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Mit Erfolg: Nach rund vier Wochen stand neben der Impfzentren für eine Kapazität von rund 36.000 Impfungen in drei Wochen auch die digitale Infrastruktur für eine einfache Terminvergabe. Friedrich: „Hier sind insgesamt 55 Unternehmen beteiligt. Die Umsetzung war ein Kraftakt und ich bin der Meinung, wir dürfen durchaus stolz darauf sein, was hier in recht kurzer Zeit geschaffen wurde. Mein Dank gilt allen Beteiligten.“

Impf-Infrastruktur im Chempark
Die Impfungen in den Niederrheinstandorten sind möglich, da insgesamt 55 Chempark-Unternehmen, darunter zum Beispiel Arlanxeo, Bayer, Covestro, Currenta, INEOS in Köln und LANXESS kooperieren. Planung, Aufbau und Umsetzung übernimmt dabei Chempark-Manager und -Betreiber Currenta. Das Leverkusener Unternehmen kümmert sich im Chempark um die Gesundheitsversorgung und impft bereits seit Jahren tausende Menschen im Rahmen von jährlichen Grippeschutzimpfungen oder Reiseimpfungen.

An den drei Chempark-Standorten stehen insgesamt acht Impfstraßen in drei Impfzentren zur Verfügung – nicht alle davon werden auch im Einsatz sein: Da weniger Impfstoff zur Verfügung stehen wird, als die Impfzentren Kapazitäten haben, soll in Leverkusen, wo auch mit Abstand die meisten Menschen arbeiten, an jedem Werktag in drei oder vier Impfstraßen geimpft werden. In Dormagen soll montags bis mittwochs in zwei und in Krefeld-Uerdingen donnerstags und freitags in einer Impfstraße Impfstoff gegen Covid-19 verimpft werden. Damit die Impfungen reibungslos verlaufen können, und die sonstige ärztliche Versorgung im Chempark gewährleistet ist, hat Currenta rund 20 medizinische Fachangestellte und pharmazeutisch-technische Assistentinnen und Assistenten bzw. Apotheker eingestellt und ebenso viel Sicherheitspersonal engagiert. Pro Standort sind für die Impfungen rund jeweils 20 Personen im Einsatz.

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Tue, 01 Jun 2021 21:45:00 Wed, 02 Jun 2021 11:41:51 0 0 0 Aus bisher unbekannter Ursache kam es im Chempark Krefeld-Uerdingen gegen 20 Uhr zu einer kurzzeitigen Freisetzung von heißer Benzoesäure, bei der drei Mitarbeiter verletzt wurden. Sie wurden durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser transportiert. Die Werkfeuerwehr war im Einsatz.Benzoesäure wird unter anderem in der Lebensmittelindustrie verwendet.

Ansprechpartner:
Timo Krupp Tel. 0214-2605-57832 oder 0175-30-57832 E-Mail: timo.krupp@currenta.de

Hintergrundinformation zum Standort
Im Chempark bilden 70 Unternehmen aus Produktion, Forschung und Dienstleistung Synergien. An den Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen findet auf einer Fläche von 11 Quadratkilometern und in rund 500 Betrieben ein Drittel der nordrhein-westfälischen Chemieproduktion statt. Die Unternehmen erhalten vor Ort eine komplette Infrastruktur und bedarfsgerechte Services. Dafür sorgt die Currenta GmbH [&] Co. OHG, Manager und Betreiber des Chempark.

Im Chempark Krefeld-Uerdingen stellen die über 8.600 Beschäftigten rund 2.000 verschiedene chemische Produkte her. Dazu zählen Kunststoffe, Weiß- und Farbpigmente sowie Zwischenprodukte für Pflanzenschutzmittel, Geruchs- und Geschmacksstoffe. Das 260 Hektar große Areal hat sich als führender Polycarbonat- und Polyamid-Standort Westeuropas etabliert. Zudem konzentriert sich im Chempark Krefeld-Uerdingen die weltgrößte Produktion von anorganischen Pigmenten.

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Thu, 27 May 2021 11:00:00 Thu, 27 May 2021 11:05:15 1 0 0 Leverkusen, 27. Mai 2021 – Geschäftsführerin Susan-Stefanie Breitkopf verlässt auf eigenen Wunsch zum 31. Mai 2021 den Chemieparkmanager und -Betreiber Currenta, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Die 52jährige Hamburgerin wird ab 1. September 2021 zu dem weltweit führenden Technologieunternehmen Carl Zeiss AG wechseln und dort als Globale Personalleiterin tätig werden. Bei Currenta war sie seit Oktober 2020 als Arbeitsdirektorin in der Geschäftsführung verantwortlich. Zuvor war sie drei Jahre Leiterin der HR-Abteilung.

Hilko Schomerus, Deutschlandchef von MIRA und Aufsichtsratsvorsitzender von Currenta bedankt sich für ihr engagiertes und erfolgreiches Schaffen: „Susan-Stefanie Breitkopf hat mit großem Sachverstand und Empathie in ihren Jahren bei Currenta wertvolle Arbeit für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Currenta geleistet und sich wesentlich für eine vertrauensvolle Sozialpartnerschaft mit den Arbeitnehmervertretern eingesetzt. Dafür gebührt ihr großer Dank. Wir wünschen ihr auf ihrem weiteren beruflichen Weg viel Erfolg,“

Der Vorsitzende der Geschäftsführung Frank Hyldmar ergänzt: „Auch ich danke meiner Kollegin Susan-Stefanie Breitkopf sehr herzlich - auch im Namen der Geschäftsführung und allen Kolleginnen und Kollegen der Currenta. Sie hat wertvolle Impulse für einen nachhaltigen Erfolg gesetzt – vor allem in den Bereichen Arbeitgeberattraktivität und Diversity.“

Susan-Stefanie Breitkopf: „Ich schaue sehr gern auf eine spannende und sehr intensive Zeit bei Currenta zurück und bedanke mich bei meinen Geschäftsführerkollegen, den Arbeitnehmervertreterinnen und -vertretern und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die inspirierende, erfolgreiche und begeisternde Zeit. Ich bin sicher, dass das Unternehmen seine Erfolgsgeschichte fortsetzen wird und wünsche alles Gute für die Zukunft.“

Die Nachfolge von Susan-Stefanie Breitkopf wird zu einem späteren Zeitpunkt geregelt.

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Tue, 25 May 2021 13:52:00 Tue, 25 May 2021 13:54:43 1 0 0 Krefeld-Uerdingen, 25.05.2021 – Wenn in der zweiten Juni-Woche die Betriebsärzte in die Massen-Impfungen einbezogen werden, geht es auch im Chempark los mit den Corona-Schutzimpfungen. Lieferzusagen für die erste Impfwoche liegen dem Chempark bereits vor, auch wenn es noch keine verbindlichen Mengenzusagen gibt.

„Wir freuen uns, dass es jetzt endlich losgehen kann“, zeigt sich Chempark-Leiter Lars Friedrich erleichtert. „Wir erwarten aber, dass anfänglich wegen knapper Impfmittel noch nicht mit voller Kapazität geimpft werden kann. Sobald genügend Impfstoff bereitsteht, können wir an unseren Standorten insgesamt rund 20.000 Impfungen pro Woche durchführen und werden das Impftempo entsprechend forcieren.“

Anfängliche Verzögerungen der Impfstoff-Lieferungen wahrscheinlich
Es wird erwartet, dass anfänglich die bestellten Mengen nicht vollständig geliefert werden. Daher werden die Impfungen am 8. Juni wohl zunächst in Leverkusen und Dormagen aufgenommen und beginnen in Uerdingen zwei Tage später, am 10. Juni. Für die Zeit eingeschränkter Impfmittel wird an den Standorten Dormagen und Uerdingen alternierend geimpft, sodass immer eines der beiden dortigen Impfzentren pausiert. Mitarbeiter, die bereits in Eigeninitiative einen Impftermin beim Hausarzt oder in einem öffentlichen Impfzentrum vereinbart haben, werden deshalb gebeten, diesen wie geplant wahrzunehmen.

Das Ziel: alle Ungeimpfte immunisieren
Ziel ist, dass möglichst alle, die noch nicht geimpft sind, in den ersten drei Wochen der Aktion einen Termin zur Erstimpfung erhalten. Da das Impftempo aber nur entsprechend der Impfstoff-Verfügbarkeit an Fahrt aufnehmen kann, müssen die buchbaren Impfplätze zu Beginn wahrscheinlich eingeschränkt werden. Die Unternehmen entscheiden selbst über die Vergabe ihrer jeweiligen Impfkontingente.

Die Impfungen in den Niederrheinstandorten sind möglich, da sich insgesamt 55 Chempark-Unternehmen, darunter zum Beispiel Arlanxeo, Bayer, Covestro, Currenta, INEOS in Köln und LANXESS zusammengetan haben. Planung, Aufbau und Umsetzung übernimmt dabei Chempark-Manager und -Betreiber Currenta. Das Leverkusener Unternehmen kümmert sich im Chempark um die Gesundheitsversorgung und impft bereits seit Jahren tausende Menschen im Rahmen von jährlichen Grippeschutzimpfungen oder Reiseimpfungen.

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Tue, 25 May 2021 13:48:00 Tue, 25 May 2021 13:52:16 1 0 0 Dormagen, 25.05.2021 – Wenn in der zweiten Juni-Woche die Betriebsärzte in die Massen-Impfungen einbezogen werden, geht es auch im Chempark los mit den Corona-Schutzimpfungen. Lieferzusagen für die erste Impfwoche liegen dem Chempark bereits vor, auch wenn es noch keine verbindlichen Mengenzusagen gibt.

„Wir freuen uns, dass es jetzt endlich losgehen kann“, zeigt sich Chempark-Leiter Lars Friedrich erleichtert. „Wir erwarten aber, dass anfänglich wegen knapper Impfmittel noch nicht mit voller Kapazität geimpft werden kann. Sobald genügend Impfstoff bereitsteht, können wir an unseren Standorten insgesamt rund 20.000 Impfungen pro Woche durchführen und werden das Impftempo entsprechend forcieren.“

Anfängliche Verzögerungen der Impfstoff-Lieferungen wahrscheinlich
Es wird erwartet, dass anfänglich die bestellten Mengen nicht vollständig geliefert werden. Daher werden die Impfungen am 8. Juni wohl zunächst in Leverkusen und Dormagen aufgenommen und beginnen in Uerdingen zwei Tage später, am 10. Juni. Für die Zeit eingeschränkter Impfmittel wird an den Standorten Dormagen und Uerdingen alternierend geimpft, sodass immer eines der beiden dortigen Impfzentren pausiert. Mitarbeiter, die bereits in Eigeninitiative einen Impftermin beim Hausarzt oder in einem öffentlichen Impfzentrum vereinbart haben, werden deshalb gebeten, diesen wie geplant wahrzunehmen.

Das Ziel: alle Ungeimpfte immunisieren
Ziel ist, dass möglichst alle, die noch nicht geimpft sind, in den ersten drei Wochen der Aktion einen Termin zur Erstimpfung erhalten. Da das Impftempo aber nur entsprechend der Impfstoff-Verfügbarkeit an Fahrt aufnehmen kann, müssen die buchbaren Impfplätze zu Beginn wahrscheinlich eingeschränkt werden. Die Unternehmen entscheiden selbst über die Vergabe ihrer jeweiligen Impfkontingente.

Die Impfungen in den Niederrheinstandorten sind möglich, da sich insgesamt 55 Chempark-Unternehmen, darunter zum Beispiel Arlanxeo, Bayer, Covestro, Currenta, INEOS in Köln und LANXESS zusammengetan haben. Planung, Aufbau und Umsetzung übernimmt dabei Chempark-Manager und -Betreiber Currenta. Das Leverkusener Unternehmen kümmert sich im Chempark um die Gesundheitsversorgung und impft bereits seit Jahren tausende Menschen im Rahmen von jährlichen Grippeschutzimpfungen oder Reiseimpfungen.

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Tue, 25 May 2021 12:52:00 Wed, 26 May 2021 16:24:16 1 0 0 Leverkusen, 25.05.2021 – Wenn in der zweiten Juni-Woche die Betriebsärzte in die Massen-Impfungen einbezogen werden, geht es auch im Chempark los mit den Corona-Schutzimpfungen. Lieferzusagen für die erste Impfwoche liegen dem Chempark bereits vor, auch wenn es noch keine verbindlichen Mengenzusagen gibt.

„Wir freuen uns, dass es jetzt endlich losgehen kann“, zeigt sich Chempark-Leiter Lars Friedrich erleichtert. „Wir erwarten aber, dass anfänglich wegen knapper Impfmittel noch nicht mit voller Kapazität geimpft werden kann. Sobald genügend Impfstoff bereitsteht, können wir an unseren Standorten insgesamt rund 20.000 Impfungen pro Woche durchführen und werden das Impftempo entsprechend forcieren.“

Anfängliche Verzögerungen der Impfstoff-Lieferungen wahrscheinlich
Es wird erwartet, dass anfänglich die bestellten Mengen nicht vollständig geliefert werden. Daher werden die Impfungen am 8. Juni wohl zunächst in Leverkusen und Dormagen aufgenommen und beginnen in Uerdingen zwei Tage später, am 10. Juni. Für die Zeit eingeschränkter Impfmittel wird an den Standorten Dormagen und Uerdingen alternierend geimpft, sodass immer eines der beiden dortigen Impfzentren pausiert. Mitarbeiter, die bereits in Eigeninitiative einen Impftermin beim Hausarzt oder in einem öffentlichen Impfzentrum vereinbart haben, werden deshalb gebeten, diesen wie geplant wahrzunehmen.

Das Ziel: alle Ungeimpften immunisieren
Ziel ist, dass möglichst alle, die noch nicht geimpft sind, in den ersten drei Wochen der Aktion einen Termin zur Erstimpfung erhalten. Da das Impftempo aber nur entsprechend der Impfstoff-Verfügbarkeit an Fahrt aufnehmen kann, müssen die buchbaren Impfplätze zu Beginn wahrscheinlich eingeschränkt werden. Die Unternehmen entscheiden selbst über die Vergabe ihrer jeweiligen Impfkontingente.

Die Impfungen in den Niederrheinstandorten sind möglich, da sich insgesamt 55 Chempark-Unternehmen, darunter zum Beispiel Arlanxeo, Bayer, Covestro, Currenta, INEOS in Köln und LANXESS zusammengetan haben. Planung, Aufbau und Umsetzung übernimmt dabei Chempark-Manager und -Betreiber Currenta. Das Leverkusener Unternehmen kümmert sich im Chempark um die Gesundheitsversorgung und impft bereits seit Jahren tausende Menschen im Rahmen von jährlichen Grippeschutzimpfungen oder Reiseimpfungen.

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Mon, 24 May 2021 15:00:00 Sun, 23 May 2021 22:22:59 0 0 0 Dormagen, 24. Mai 2021 – Bereits zum siebten Mal bietet der Chempark-Manager und -Betreiber Currenta die Möglichkeit, den Schul- gegen den Berufsalltag zu tauschen – und für einen Tag eine Führungsposition in einem der größten Chemieparks Deutschlands zu übernehmen. Möglich macht das die Aktion “Meine Position ist spitze” von ChemCologne, dem Netzwerk der chemischen Industrie im Rheinland. „Wir sind voller Überzeugung seit Beginn der Aktion mit an Bord“, sagt Susan-Stefanie Breitkopf, Geschäftsführerin und Arbeitsdirektorin bei Currenta, die bei der diesjährigen Auflage von „Meine Position ist spitze!“ selbst ihren Posten für einen Tag abgibt. „Die Aktion bringt für alle einen großen Mehrwert. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler bekommen einen umfassenden Einblick in den Tagesablauf einer Führungskraft. Gleichzeitig erhalten wir die Möglichkeit, Interesse für einen Beruf in der chemischen Industrie zu wecken.“ Wie auch im vergangenen Jahr findet der Einblick in die Arbeitswelt einer Chempark-Führungskraft selbstverständlich wieder unter den geltenden Corona-Infektionsschutzmaßnahmen statt.

Begeisterung für technisch-naturwissenschaftliche Berufe wecken
Bewerbungen sind über ChemCologne, dem Netzwerk der chemischen Industrie im Rheinland, möglich. In Dormagen steht den Bewerberinnen und Bewerbern zum Beispiel am 14. Juli die Position von Alexander Gora als Leitung der Wasserversorgung und -reinigung im Chempark Dormagen offen. „Ich freue mich darauf, jungen Menschen einen Blick in meinen spannenden Arbeitsalltag im Chempark Dormagen zu geben“, sagt Gora. Als Chefin oder Chef für einen Tag managt die oder der Ausgewählte die Kläranlage und die Wasserversorgungsanlagen. „Zum Team gehören 55 Abwasser-, Wasser- und Technikexperten“, erklärt der Umweltingenieur. Der Job erfordert neben der engen Zusammenarbeit mit Umweltüberwachung und Analytik auch den ständigen Austausch mit den Betrieben – zum Beispiel zur Frage, wie diese Wasser einsparen können.

Was alle drei Spitzen-Positionen gemeinsam haben: Es braucht Teamfähigkeit, Struktur und die Bereitschaft, jeden Tag Neues dazu zu lernen. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich noch bis zum 31. Mai online bewerben, bevor eine Jury die Gewinner aus den Bewerbungen auswählt. Die werden am 23. Juni zu einem ersten persönlichen oder virtuellen, aber in jedem Falle coronakonformen Kennenlerntreffen eingeladen.[nbsp][nbsp][nbsp]

Die Möglichkeit zur Bewerbung sowie weitere Informationen finden sich unter www.meine-position-ist-spitze.de.

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Mon, 24 May 2021 09:00:00 Sun, 23 May 2021 22:23:03 0 0 0 Leverkusen, 24. Mai 2021 – Bereits zum siebten Mal bietet der Chempark-Manager und -Betreiber Currenta die Möglichkeit, den Schul- gegen den Berufsalltag zu tauschen – und für einen Tag eine Führungsposition in einem der größten Chemieparks Deutschlands zu übernehmen. Möglich macht das die Aktion “Meine Position ist spitze” von ChemCologne, dem Netzwerk der chemischen Industrie im Rheinland. „Wir sind voller Überzeugung seit Beginn der Aktion mit an Bord“, sagt Susan-Stefanie Breitkopf, Geschäftsführerin und Arbeitsdirektorin bei Currenta. „Die Aktion bringt für alle einen großen Mehrwert. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler bekommen einen umfassenden Einblick in den Tagesablauf einer Führungskraft. Gleichzeitig erhalten wir die Möglichkeit, Interesse für einen Beruf in der chemischen Industrie zu wecken.“ Wie auch im vergangenen Jahr findet der Einblick in die Arbeitswelt einer Chempark-Führungskraft selbstverständlich wieder unter den geltenden Corona-Infektionsschutzmaßnahmen statt.

Begeisterung für technisch-naturwissenschaftliche Berufe wecken
Bewerbungen sind über ChemCologne, dem Netzwerk der chemischen Industrie im Rheinland, möglich. In Leverkusen steht den Bewerberinnen und Bewerbern am 7. Juli 2021 zum Beispiel die Position von Susan-Stefanie Breitkopf als Mitglied der Geschäftsführung und Arbeitsdirektorin bei Currenta offen. „Ich freue mich auf einen abwechslungsreichen Tag“, blickt sie nach vorne. „Gespannt bin ich darauf, wie die- oder derjenige, die beziehungsweise der meinen Platz einnimmt, die Position erlebt.“ Als Chef oder Chefin für einen Tag entscheidet die oder der Ausgewählte über neue Strategien und Projekte, beschäftigt sich mit Personalfragen, Geschäftsmodellen und -zahlen und den Themen Digitalisierung und Arbeitssicherheit.

Was alle drei Spitzen-Positionen gemeinsam haben: Es braucht Teamfähigkeit, Struktur und die Bereitschaft, jeden Tag Neues dazu zu lernen. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich noch bis zum 31. Mai online bewerben, bevor eine Jury die Gewinner aus den Bewerbungen auswählt. Die werden am 23. Juni zu einem ersten persönlichen oder virtuellen, aber in jedem Falle coronakonformen Kennenlerntreffen eingeladen.

Die Möglichkeit zur Bewerbung sowie weitere Informationen finden sich unter www.meine-position-ist-spitze.de.

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Mon, 24 May 2021 09:00:00 Sun, 23 May 2021 22:23:01 1 0 0 Krefeld-Uerdingen, 24. Mai 2021 – Bereits zum siebten Mal bietet der Chempark-Manager und -Betreiber Currenta die Möglichkeit, den Schul- gegen den Berufsalltag zu tauschen – und für einen Tag eine Führungsposition in einem der größten Chemieparks Deutschlands zu übernehmen. Möglich macht das die Aktion “Meine Position ist Spitze” von ChemCologne, dem Netzwerk der chemischen Industrie im Rheinland. „Wir sind voller Überzeugung seit Beginn der Aktion mit an Bord“, sagt Susan-Stefanie Breitkopf, Geschäftsführerin und Arbeitsdirektorin bei Currenta, die bei der diesjährigen Auflage von „Meine Position ist spitze!“ selbst ihren Posten für einen Tag abgibt. „Die Aktion bringt für alle einen großen Mehrwert. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler bekommen einen umfassenden Einblick in den Tagesablauf einer Führungskraft. Gleichzeitig erhalten wir die Möglichkeit, Interesse für einen Beruf in der chemischen Industrie zu wecken.“ Wie auch im vergangenen Jahr findet der Einblick in die Arbeitswelt einer Chempark-Führungskraft selbstverständlich wieder unter den geltenden Corona-Infektionsschutzmaßnahmen statt.

Begeisterung für technisch-naturwissenschaftliche Berufe wecken
Bewerbungen sind über ChemCologne, dem Netzwerk der chemischen Industrie im Rheinland, möglich. In Krefeld-Uerdingen steht den Bewerberinnen und Bewerbern zum Beispiel am 23. Juli die Position von Klaus Spieker als Leitung der Chempark-Umweltüberwachung bei Currenta offen. „Ich finde es wichtig, jungen Leuten einen lebensnahen Einblick ins Berufsleben zu ermöglichen“, erklärt er seine Teilnahme. „In ein paar Jahren sind sie es, die unsere Zukunft gestalten.“ Auf den Aktionstag blickt er schon jetzt mit Vorfreude nach vorne und erhofft sich, „einen jungen, neugierigen Menschen zu treffen, der so viel Vertrauen hat, offen Fragen zu stellen und seine Eindrücke wiederzugeben. Ich bin auch neugierig.“ Als Chef oder Chefin für einen Tag führt die oder der Ausgewählte ein Team, das sich permanent um die Qualität der Luft in und um die Chempark-Standorte kümmert und bei Auffälligkeiten sofort vor Ort ist. Dazu koordiniert die Führungsperson für einen Tag mit seinem Team den Einsatz eines Luftmesswagens und geht Meldungen aus der Nachbarschaft nach.

Was alle drei Spitzen-Positionen gemeinsam haben: Es braucht Teamfähigkeit, Struktur und die Bereitschaft, jeden Tag Neues dazu zu lernen. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich noch bis zum 31. Mai online bewerben, bevor eine Jury die Gewinner aus den Bewerbungen auswählt. Die werden am 23. Juni zu einem ersten persönlichen oder virtuellen, aber in jedem Falle coronakonformen Kennenlerntreffen eingeladen.[nbsp][nbsp][nbsp]

Die Möglichkeit zur Bewerbung sowie weitere Informationen finden sich unter www.meine-position-ist-spitze.de.

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Fri, 14 May 2021 09:00:00 Wed, 12 May 2021 22:40:34 0 0 0 Krefeld-Uerdingen, 14. Mai 2021 – „Nach über einem Jahr in der Pandemie sind gegenseitige Unterstützung und Durchhaltevermögen wichtige Pfeiler für den Zusammenhalt in der Gesellschaft geworden“, erklärt Frank Hyldmar, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Currenta. Viele Organisationen in Krefeld, die gerade in dieser besonderen Zeit helfen oder helfen wollen, sind durch die Pandemie beeinträchtigt. Ein Beispiel: Die Telefonseelsorge Krefeld, die derzeit eine besonders wichtige Rolle dabei spielt, die psychologischen Folgen der Corona-Situation abzufedern.

Daneben erhalten neun weitere gemeinnützige Organisationen in Krefeld jetzt Hilfe von Currenta. Der Chempark-Manager und -Betreiber stellt insgesamt 20.000 Euro an Spendengeldern zur Verfügung, die im Krefelder Standortumfeld lokalen Vereinen und Institutionen zugutekommen. „Viele der Organisationen helfen unter erschwerten Bedingungen denen, die von der herausfordernden Situation am stärksten betroffen sind. Für ihren unermüdlichen Einsatz wollen wir ihnen unsere Anerkennung zeigen und einen eigenen Beitrag leisten, damit sie weiterhelfen können“, so Hyldmar.

Hilfe für unterschiedlich bedürftige Bereiche der Gesellschaft
Susan-Stefanie Breitkopf, Arbeitsdirektorin und Geschäftsführerin bei Currenta, ergänzt: „Für uns alle ist die schon länger dauernde Pandemiezeit mit fehlenden sozialen Kontakten und gefühlter Isolation kräfte- und energieraubend. Umso bewundernswerter ist das weiter anhaltende gemeinnützige Engagement vieler Organisationen. Viele haben innerhalb eines Jahres neue Wege des Miteinanders und der Bereitstellung von Hilfeleistungen gefunden. Dabei wollen wir unterstützen!“

Corona im Fokus – Spende an allen drei Chempark-Standorten
Im Fokus von Currenta standen vor allem Institutionen, Vereine und Organisationen, die einen coronabedingten Mehraufwand haben oder kreative Hilfsdienste in der Pandemie anbieten. Breitkopf: „Mit unserer Auswahl möchten wir möglichst viele Bereiche der Gesellschaft abdecken. Wir haben standortübergreifend darauf geachtet, diejenigen zu berücksichtigen, die besonders unter der Corona-Situation leiden oder den Menschen bei der Bewältigung der Pandemie besondere Hilfe bieten. Ich freue mich, wenn wir mit unserem Engagement den Menschen ebenfalls Hilfestellung geben können.“ Beratungsstellen für Frauen, Kinder- und Jugendhilfe sowie Tierschutzvereine sind ebenso unter den Spendenempfängern wie Vereine zur Förderung der Bildung und des digitalen Lernens sowie zur Steigerung des bürgerlichen Engagements, Künstlervereinigungen und die Tafeln.

Die Spendenempfänger in Krefeld
Neben der Telefonseelsorge erhalten in Krefeld die Diakonie, die Eingliederungswerkstatt, die Freunde und Förderer der Mediothek Krefeld, der Freischwimmer e.V., die Jugendfeuerwehr Krefeld Süd-Ost, der Krefelder Zoo, die Krefelder Kindertafel sowie der Kinderbauernhof Mallewupp und der TC Seidenstadt Krefeld eine Spende. Die Spendenempfänger nutzen das Geld, um den coronabedingt erhöhten Einsatz stemmen und finanzielle Einbußen auffangen zu können.

Insgesamt stellt Currenta standortübergreifend 60.000 Euro an Pandemiespenden zur Verfügung. Neben den 20.000 Euro in Krefeld gehen jeweils weitere 20.000 Euro an gemeinnützige Organisationen aus dem Standortumfeld des Unternehmens in Dormagen und in Leverkusen. Bereits im Frühjahr 2020 zu Beginn der Pandemie hat der Chempark-Manager und -Betreiber standortübergreifend 60.000 Euro an Corona-Spenden zur Verfügung gestellt.

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Fri, 14 May 2021 09:00:00 Wed, 12 May 2021 22:36:15 0 0 0 Dormagen, 14. Mai 2021 – „Nach über einem Jahr in der Pandemie sind gegenseitige Unterstützung und Durchhaltevermögen wichtige Pfeiler für den Zusammenhalt in der Gesellschaft geworden“, erklärt Frank Hyldmar, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Currenta. Viele Organisationen in Dormagen, die gerade jetzt helfen oder helfen wollen, sind stark durch die Corona-Situation beeinträchtigt. Ein Beispiel: Der Zonser Eselpark, der aufgrund der Kontaktbeschränkungen derzeit geschlossen bleiben muss. Wie acht weitere gemeinnützige Organisationen in Dormagen erhält der Park jetzt Hilfe von Currenta.

Der Chempark-Manager und -Betreiber stellt insgesamt 20.000 Euro an Spendengeldern zur Verfügung, die im Dormagener Standortumfeld lokalen Vereinen und Institutionen zugutekommen. „Viele der Organisationen helfen unter erschwerten Bedingungen denen, die von der herausfordernden Situation am stärksten betroffen sind. Für ihren unermüdlichen Einsatz wollen wir ihnen unsere Anerkennung zeigen und einen eigenen Beitrag leisten, damit sie weiterhelfen können“, so Hyldmar.

Hilfe für unterschiedlich bedürftige Bereiche der Gesellschaft
Susan-Stefanie Breitkopf, Arbeitsdirektorin und Geschäftsführerin bei Currenta, ergänzt: „Für uns alle ist die schon länger dauernde Pandemiezeit mit fehlenden sozialen Kontakten und gefühlter Isolation kräfte- und energieraubend. Umso bewundernswerter ist das weiter anhaltende gemeinnützige Engagement vieler Organisationen. Viele haben innerhalb eines Jahres neue Wege des Miteinanders und der Bereitstellung von Hilfeleistungen gefunden. Dabei wollen wir unterstützen!“

Corona im Fokus – Spende an allen drei Chempark-Standorten
Im Fokus von Currenta standen vor allem Institutionen, Vereine und Organisationen, die einen coronabedingten Mehraufwand haben oder kreative Hilfsdienste in der Pandemie anbieten. Breitkopf: „Mit unserer Auswahl möchten wir möglichst viele Bereiche der Gesellschaft abdecken. Wir haben standortübergreifend darauf geachtet, diejenigen zu berücksichtigen, die besonders unter der Corona-Situation leiden oder den Menschen bei der Bewältigung der Pandemie besondere Hilfe bieten. Ich freue mich, wenn wir mit unserem Engagement den Menschen ebenfalls Hilfestellung geben können.“ Beratungsstellen für Frauen, Kinder- und Jugendhilfe sowie Tierschutzvereine sind ebenso unter den Spendenempfängern wie Vereine zur Förderung der Bildung und des digitalen Lernens sowie zur Steigerung des bürgerlichen Engagements, Künstlervereinigungen und die Tafeln.

Die Spendenempfänger in Dormagen
Neben dem Eselpark Zons erhalten im Rhein-Kreis Neuss die Diakonie, Frauen helfen Frauen e.V., das Haus der Lebenshilfe, der Internationale Bund, das Raphaelshaus sowie der Tierschutzverein, die Tafel und das Praxisnetz Dormagen eine Spende. Sie und auch die weiteren Spendenempfänger nutzen das Geld, um den coronabedingt erhöhten Einsatz stemmen und finanzielle Einbußen auffangen zu können.

Insgesamt stellt Currenta standortübergreifend 60.000 Euro an Pandemiespenden zur Verfügung. Neben den 20.000 Euro in Dormagen gehen jeweils weitere 20.000 Euro an gemeinnützige Organisationen aus dem Standortumfeld des Unternehmens in Leverkusen und in Krefeld-Uerdingen. Bereits im Frühjahr 2020 zu Beginn der Pandemie hat der Chempark-Manager und -Betreiber standortübergreifend 60.000 Euro an Corona-Spenden zur Verfügung gestellt.

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Fri, 14 May 2021 09:00:00 Wed, 12 May 2021 22:36:11 0 0 0 Leverkusen, 14. Mai 2021 – „Nach über einem Jahr in der Pandemie sind gegenseitige Unterstützung und Durchhaltevermögen wichtige Pfeiler für den Zusammenhalt in der Gesellschaft geworden“, erklärt Frank Hyldmar, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Currenta. Viele Organisationen in Leverkusen, die gerade in dieser besonderen Zeit helfen oder helfen wollen, sind durch die Pandemie beeinträchtigt. So auch die Leverkusener Tafel, die aufgrund der Kontaktbeschränkungen derzeit geschlossen bleiben muss und gleichzeitig einen Rückgang an wichtigen Spendeneinnahmen zu verzeichnen hat. Die Tafel, wie auch neun weitere gemeinnützige Organisationen in Leverkusen, erhalten jetzt Hilfe von Currenta.

Der Chempark-Manager und -Betreiber stellt insgesamt 20.000 Euro an Spendengelder zur Verfügung, die im Leverkusener Standortumfeld lokalen Vereinen und Institutionen zugutekommt. „Viele der Organisationen helfen unter erschwerten Bedingungen denen, die von der herausfordernden Situation am stärksten betroffen sind. Für ihren unermüdlichen Einsatz wollen wir ihnen unsere Anerkennung zeigen und einen eigenen Beitrag leisten, damit sie weiterhelfen können“, so Hyldmar.

Hilfe für unterschiedlich bedürftige Bereiche der Gesellschaft
Susan-Stefanie Breitkopf, Arbeitsdirektorin und Geschäftsführerin bei Currenta, ergänzt: „Für uns alle ist die schon länger dauernde Pandemiezeit mit fehlenden sozialen Kontakten und gefühlter Isolation kräfte- und energieraubend. Umso bewundernswerter ist das weiter anhaltende gemeinnützige Engagement vieler Organisationen. Viele haben innerhalb eines Jahres neue Wege des Miteinanders und der Bereitstellung von Hilfeleistungen gefunden. Dabei wollen wir unterstützen!“

Corona im Fokus – Spende an allen drei Chempark-Standorten
Im Fokus von Currenta standen vor allem Institutionen, Vereine und Organisationen, die einen coronabedingten Mehraufwand haben oder kreative Hilfsdienste in der Pandemie anbieten. Breitkopf: „Mit unserer Auswahl möchten wir möglichst viele Bereiche der Gesellschaft abdecken. Wir haben standortübergreifend darauf geachtet, diejenigen zu berücksichtigen, die besonders unter der Corona-Situation leiden oder den Menschen bei der Bewältigung der Pandemie besondere Hilfe bieten. Ich freue mich, wenn wir mit unserem Engagement den Menschen ebenfalls Hilfestellung geben können.“ Beratungsstellen für Frauen, Kinder- und Jugendhilfe sowie Tierschutzvereine sind ebenso unter den Spendenempfängern wie Vereine zur Förderung der Bildung und des digitalen Lernens sowie zur Steigerung des bürgerlichen Engagements, Künstlervereinigungen und die Tafeln.

Die Spendenempfänger in Leverkusen
Neben der Tafel erhalten in Leverkusen der Förderverein PalliLev e.V., die Künstlervereinigung Spektrum Leverkusen, der Bürgerverein Leben in Hitdorf, die Suchthilfe gGmbH, der Wildpark Reuschenberg, der Frauenring Leverkusen, die Frauenberatungsstelle, die Up-Schneiderei des Diakonischen Werks Leverkusen sowie die Diakonie Alkenrath eine Spende. Sie und auch die weiteren Spendenempfänger nutzen das Geld, um den coronabedingt erhöhten Einsatz stemmen und finanzielle Einbußen auffangen zu können.

Insgesamt stellt Currenta standortübergreifend 60.000 Euro an Pandemiespenden zur Verfügung. Neben den 20.000 Euro in Leverkusen gehen jeweils weitere 20.000 Euro an gemeinnützige Organisationen aus dem Standortumfeld des Unternehmens in Dormagen und in Krefeld-Uerdingen. Bereits im Frühjahr 2020 zu Beginn der Pandemie hat der Chempark-Manager und -Betreiber standortübergreifend 60.000 Euro an Corona-Spenden zur Verfügung gestellt.

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Tue, 04 May 2021 15:59:00 Tue, 04 May 2021 16:53:50 1 0 0 Der Chempark-Manager und -Betreiber Currenta beginnt heute mit dem Aufbau eines Großzeltkomplexes am Standort in Leverkusen. Dort soll ein Impfzentrum für die Mitarbeiter der ansässigen Unternehmen entstehen. Auch an den Standorten Dormagen und Krefeld-Uerdingen werden eigene Impfzentren eingerichtet. Insgesamt mehr als 40.000 Mitarbeiter könnten dann ein Impfangebot von den Chempark-Unternehmen erhalten.

Innerhalb von maximal drei Wochen könnten dann die Impfwilligen aller Chempark-Unternehmen immunisiert werden. Die dazu notwendige Infrastruktur mit vier parallelen Impfmöglichkeiten in Leverkusen, zwei in Dormagen und einer in Uerdingen wird bis zum Monatsende stehen. Chempark-Manager und -Betreiber Currenta stellt dann – bei ausreichend vorhandenem Vakzin – seine betriebsärztliche Abteilung in diesem Zeitraum komplett für die Impfaktion ab und schafft damit zusätzliche Kapazitäten zu den öffentlichen Impfzentren und Hausärzten. Die Immunisierung im Chempark würde so das allgemeine Impfgeschehen beschleunigen und gleichzeitig die Impfquote an den Wohnorten der Mitarbeiter steigern.

Chempark: Aktiver Beitrag zur Pandemie-Bekämpfung
„Wir verstehen die Impfaktion als aktiven Beitrag des Chemparks zur Pandemie-Bekämpfung“, so Chempark-Leiter Lars Friedrich. „Schon seit Anfang des Jahres haben wir uns planerisch auf verschiedene Szenarien eingestellt. Jetzt wird es endlich konkreter.“ Ausgelegt sind die Impfzentren auf eine Gesamtkapazität von maximal 480 Impfungen in der Stunde. Gut 2.500 Quadratmeter groß wird allein die Leverkusener Impfstation. Ihrem Aufbau folgt knapp eine Woche später der in Dormagen und – wiederum eine Woche später – schließlich der in Krefeld-Uerdingen.

Warten auf grünes Licht des Gesundheitsministeriums
Ab dem 31 Mai sollen alle Chempark-Standorte impfbereit sein. Stünde dann Impfstoff bereit, könnte die Impfaktion direkt starten. Fest steht aber derzeit noch kein Termin. Der Currenta-Gesundheitsschutz hofft, dass im Laufe des Junis ausreichend Vakzin für die allgemeine Freigabe der Impfungen verfügbar sein wird. Erst dann ist die allgemeine Impfung von Personen ohne Priorität gemäß der Coronavirus-Impfverordnung zulässig. Den Startschuss kann somit nur das zuständige Gesundheitsministerium geben. Die Zweitimpfung würde nach dem vorgeschriebenen Impfintervall – je nach Impfstoff zwischen sechs und zwölf Wochen – ebenfalls in einem dreiwöchigen Zeitfenster erfolgen.

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Thu, 22 Apr 2021 12:42:00 Thu, 22 Apr 2021 17:48:08 1 0 0 Heute ist bundesweiter Girls’Day – zum ersten Mal digital. Bundeskanzlerin Angela Merkel informierte sich schon am Vortag, wie die Ausbildungsexperten Currenta, der Cornelsen eCademy als Teil der Cornelsen Gruppe und Weltenmacher Schülerinnen und Schüler fit für die Zukunft machen und Interesse an neuen Berufen wecken. Mit einem Gemeinschaftsprojekt haben sich die drei Unternehmen am Girls‘Day beteiligt und Schülerinnen von drei Berliner Schulen den Ausbildungsberuf Chemikant*in nähergebracht – digital, praxisnah, interaktiv und mit innovativer VR-Technologie. Für den bundesweiten Aktionstag hat das Bundeskanzleramt das Gemeinschaftsprojekt als inspirierendes Beispiel ausgewählt.

„Hautnahe“ Einblicke in Chemikant*innen-Alltag dank VR-Technologie
Wie wird eine Destillationsanlage in Betrieb genommen? Wie lässt sich ein Rührbehälter in einer komplexen Chemieanlage befüllen oder beheizen? Das konnten die Schülerinnen im Rahmen eines Workshops von Chempark-Manager- und Betreiber Currenta, Cornelsen eCademy und Weltenmacher ausprobieren, ohne dafür eine Versuchsanlage besuchen zu müssen. Ausgestattet mit VR-Brillen bewegten sie sich wie an der echten Anlage und konnten Steuerungen simulieren. „Virtual Reality eignet sich hervorragend, um Einblicke in neue Lernwelten zu bekommen. Wir freuen uns, dass wir mit unserem Projekt zeigen konnten, wie spannende Lernlösungen mit modernster Technologie individuelle Lernerfolge fördern und ermöglichen“, sagt Mark van Mierle, CEO der Cornelsen Gruppe.

Girls’Day: Engagement für Vielfalt und Nachwuchsförderung
Ziel des jährlich stattfindenden Girls‘Days ist es, Mädchen und Frauen Einblick in technische und naturwissenschaftliche Berufe zu ermöglichen, bei denen der weibliche Anteil immer noch eher gering ist und sie zu motivieren, diese Berufe zu ergreifen. Angela Merkel, selbst promovierte Naturwissenschaftlerin, unterstützt den Girls‘Day seit vielen Jahren. Susan-Stefanie Breitkopf, Geschäftsführerin bei Currenta und verantwortlich für den Bereich Ausbildung, sagt: „Den Fachkräftenachwuchs von naturwissenschaftlichen und technischen Ausbildungsberufen zu begeistern, treibt uns an. Bei Currenta können und wollen wir eine Ausbildung nach modernsten Standards anbieten. Das Projekt ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Möglichkeiten der Digitalisierung dabei helfen. Gleichzeitig ist es uns ein wichtiges Anliegen, Vielfalt und Chancengleichheit zu fördern. Unser Beitrag beim Girls’Day bringt beides unter ein Dach.“

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Kooperationsprojekt ermöglicht Blended Learning in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen
Gemeinsam mit dem VR-Spezialisten Weltenmacher haben Currenta und Cornelsen eCademy ein Lernkonzept für die Chemikant*innen-Ausbildung entwickelt, das Präsenzlernen, E-Learning und VR effizient miteinander verbindet. Die Auszubildenden lernen, eine komplexe Chemieanlage zu bedienen. Relevante Grundlagen, wie etwa der Aufbau einer Chemieanlage, werden den Lernenden via E-Learning vermittelt. Im Anschluss können sie diese dann in der Virtual Reality direkt anwenden. Alles, was sie dazu benötigen ist eine VR-Brille. Das neue Lernkonzept wird in der Ausbildungspraxis von Currenta bereits erfolgreich eingesetzt. In Kombination mit weiteren Online-Lerneinheiten und Übungen an der echten Anlage zeigt dies, wie Unternehmen bereits heute Fachkräfte praktisch ausbilden können, ohne durchgängig vor Ort zu sein – ein großer Pluspunkt auch in Pandemiezeiten.

„Die Workshops waren ein toller Erfolg. Besonders die VR-Anwendung war extrem spannend für die Schülerinnen. Sie waren alle mit Begeisterung bei der Sache und konnten mit neuester Technologie und realitätsnahen Übungen ein sehr spannendes Berufsfeld kennenlernen. Ich freue mich schon darauf, wenn diese jungen Talente die Technologien von Morgen entwickeln,“ fasst Boris Kantzow, Geschäftsführer von Weltenmacher – einem Anbieter für VR-Technologie – die Erfahrungen aus dem Girls’Day zusammen.

Hinweis: Einen Link zu der Aufzeichnung der Girls’Day-Auftaktveranstaltung finden Sie unter http://girlsday.initiatived21.de/. Die Präsentation zum Berufsbild Chemikant*in beginnt ab 27:28 Min.

Die Projektpartner

Currenta unterhält als Manager und Betreiber des Chempark mit den Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen einen der größten Chemieparks Deutschlands. Das Unternehmen bietet an den drei Standorten für insgesamt ca. 70 Unternehmen im Chempark Dienstleistungen im chemisch-technischen Bereich an. Dazu zählen Energieversorgung, Entsorgung, Infrastruktur, Sicherheit, Analytik sowie Bildung. Currenta bildet rund 2.400 junge Menschen in mehr als 20 naturwissenschaftlichen, technischen und kaufmännischen Berufen für Firmen wie Bayer, Covestro und Lanxess aus. Dazu gehört auch der Ausbildungsberuf „Chemikant*in“.

Cornelsen
Die Cornelsen Gruppe zählt zu den führenden Bildungsmedienanbietern im deutschsprachigen Raum. Mit gedruckten und digitalen Medien unterstützt sie Menschen dabei, sich zu entwickeln und weiterzukommen – in der Schule, zu Hause und im Beruf. Dabei werden konsequent klassische Lerninhalte und neue Technologien verzahnt. Das Tochterunternehmen Cornelsen eCademy und inside hat sich auf die digitale Ausbildung spezialisiert und unterstützt Betriebe mit maßgeschneiderten Weiterbildungslösungen dabei, ihre Auszubildenden zu Fachkräften zu qualifizieren und für den Arbeitsmarkt zukunftssicher aufzustellen, unter anderem durch eine Lernplattform mit professionellen Online-Lerninhalten für die betriebliche Ausbildung in zentralen gewerblich-technischen Berufen.

Weltenmacher ist Spezialist für VR-Technologie in der Bildung und modelliert mittels Virtual Reality und Künstlicher Intelligenz Bildungsszenarien der Zukunft. Dazu gehören VR basierte Lernanwendungen, die unter anderem Auszubildende, Fachkräfte, aber auch Patienten dabei unterstützen, motiviert und sicher zu lernen.

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Mon, 19 Apr 2021 08:00:00 Mon, 19 Apr 2021 08:44:00 1 0 0 Leverkusen, Dormagen, Krefeld-Uerdingen, 19. April 2021 – Regulärer Präsenzunterricht? Naturwissenschaftliche Experimente im Klassenraum? In Zeiten der Covid-19-Pandemie klingt das unmöglich. Deshalb unterstützt der Chempark mit einer schnellen Lösung: 50 Grundschulen im Umfeld der Chempark-Standorte Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen können ab sofort auf 10- bis 15-minütige Experimentiervideos zugreifen. Die Lerneinheiten zu den Themen Wasser, Energie und Stoffe hat der Chempark zusammen mit der Deutschen Umwelt-Aktion (DUA) produziert.

„Da Vor-Ort-Besuche wohl auf absehbare Zeit nicht möglich sein werden, wollen wir mit diesen Videos helfen, naturwissenschaftliche Zusammenhänge einfach, altersgerecht und spannend zu erläutern. Auf diese Weise möchten wir einen weiteren Beitrag zur Bildung als Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche gesellschaftliche Zukunft leisten und Lust auf Naturwissenschaften machen“, erklärt Ulrich Bornewasser, Leiter Politik- und Bürgerdialog des Chempark Leverkusen.

Leverkusener Umweltdetektive Maja und Lasse forschen
Dazu begeben sich Maja und Lasse (beide zehn Jahre) als Leverkusener Umweltdetektive auf die Spur so mancher interessanter naturwissenschaftlicher Phänomene. Die Nachwuchsforscher finden in spielerischer Art und Weise heraus, wie aus Schmutzwasser genießbares Trinkwasser werden kann, bauen kleine Filteranlagen zum Nachbasteln oder erläutern anhand praktischer Beispiele, welche Eigenschaften das Wasser hat.

Unterstützt werden sie in den Videos von Stephanie Scheunemann von der DUA und Ulrich Bornewasser. Die beiden Fachleute verdeutlichen die Bedeutung für den Umweltschutz und geben Einblicke in die Arbeit im Chempark. Darüber hinaus zeigen sie, in welchen Anlagen der Chempark mit dazu beiträgt, die Umwelt zu schützen und Ressourcen zu schonen. Damit bietet der Chempark ein neues Format, bei dem die kleinen Umweltdetektive für große Aha-Effekte sorgen.

Weitere Videos in Arbeit
Die vier Kurzfilme zum Oberthema „Wasser“ sind bereits fertig. Weitere Erklärvideos zu den Themen „Energie“ und „Stoffe“ folgen. Sie können sowohl im Unterricht eingesetzt als auch für Hausaufgaben und selbständiges Experimentieren zu Hause genutzt werden. Weitere interessierte Schulen können sich im Nachbarschaftsbüro Leverkusen bei Ulrich Bornewasser melden.

Bereits in den zurückliegenden Jahren hat der Chempark allen Grundschulen der Nachbarschaft diverse Unterrichtsinhalte für die Schülerinnen und Schüler der zweiten bis vierten Klassen angeboten. Sie orientieren sich an dem Curriculum in NRW.

Über die Chempark-Standorte
Im Chempark bilden 70 Unternehmen aus Produktion, Forschung und Dienstleistung Synergien. An den Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen findet auf einer Fläche von 11 Quadratkilometern und in rund 500 Betrieben ein Drittel der nordrhein-westfälischen Chemieproduktion statt. Die Unternehmen erhalten vor Ort eine komplette Infrastruktur und bedarfsgerechte Services. Dafür sorgt die Currenta GmbH [&] Co. OHG, Manager und Betreiber des Chempark.

Der Chempark Leverkusen zählt mit seinen über 32.900 Beschäftigten zu den vielseitigsten Chemiestandorten weltweit. Mehr als 5.000 Chemikalien werden hier auf einer Fläche von 480 Hektar hergestellt. Schwerpunkte liegen dabei auf Nitrier- und Chlorierprodukten, Aromaten, Feinchemikalien und der Siliziumchemie. Im auch überregional bedeutenden Entsorgungs- und Recyclingzentrum des Chempark werden chemisch belastete Sonderabfälle auf höchstem technischem Niveau verwertet.

Im Chempark Dormagen stellen die rund 10.700 Beschäftigten auf einer Fläche von 360 Hektar rund 2.000 verschiedene chemische Produkte her. Der Schwerpunkt liegt hier auf der Entwicklung und Herstellung von Pflanzenschutzmitteln, Polymeren, Kunststoffen und Kautschuken. Im Rhein-Kreis Neuss zählt der Chempark Dormagen zu den größten Arbeitgebern und Ausbildern.

Im Chempark Krefeld-Uerdingen stellen die über 8.100 Beschäftigten rund 2.000 verschiedene chemische Produkte her. Dazu zählen Kunststoffe, Weiß- und Farbpigmente sowie Zwischenprodukte für Pflanzenschutzmittel, Geruchs- und Geschmacksstoffe. Das 260 Hektar große Areal hat sich als führender Polycarbonat- und Polyamid-Standort Westeuropas etabliert. Zudem konzentriert sich im Chempark Krefeld-Uerdingen die weltgrößte Produktion von anorganischen Pigmenten.

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Thu, 08 Apr 2021 16:17:00 Thu, 08 Apr 2021 09:14:33 1 0 0 Leverkusen/Dormagen/Krefeld-Uerdingen, 8. April 2021 - Frühling ist Girls ́-Day-Zeit! Jahr für Jahr können Mädchen dabei in „Männerberufe“ schnuppern. Und dabei sehen, dass es gerade in der Chemie den klassischen Männerberuf an vielen Stellen gar nicht mehr gibt. Ganz im Gegenteil! Bei Currenta zeigen das die Kolleginnen beim Girls ́ Day gleich selbst. „Wir möchten junge Frauen für einen Beruf bei uns begeistern und gleichzeitig die Vielfalt in unserem Unternehmen fördern. Das bietet Vorteile für alle Beteiligten!“, erklärt Hanna Zdebel, die den Girls´ Day bei Currenta organisiert. Deshalb öffnet das Unternehmen am 22. April digital Tür und Tor, um möglichem Nachwuchs einen Überblick über seine Ausbildungsmöglichkeiten zu geben. „Von der Chemikantin bis zur Industriemechanikerin – wir werden die vielfältigen naturwissenschaftlichen und technischen Berufe vorstellen, die hier erlernt werden können, und wollen den Weg von der Bewerbung bis zum Ausbildungsvertrag nachzeichnen. Im zweiten Schritt gehen wir dann mit den Mädchen in den Austausch: Mehrere weibliche Auszubildende werden ihre Berufe vorstellen und dürfen danach mit Fragen gelöchert werden“, verrät Zdebel.

Auszubildende berichten selbst
Eine dieser Auszubildenden ist Janina Heck, angehende Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft im ersten Lehrjahr, die in ihrem Ausbildungsberuf endlich den Praxisbezug gefunden hat, den sie im Studium vermisste: „Ich habe nach meinem Abitur angefangen, Chemie zu studieren. Das war mir allerdings zu wenig praxisbezogen. Dann habe ich mich an eine Informationsveranstaltung in der Schule von Currenta erinnert. Ich habe mich durch die Berufe durchgeklickt und habe mich beworben.“ Momentan ist Janina die einzige Frau in einem 18-köpfigen Team. „Ich finde das Format Girls’ Day toll um zu zeigen: Das kannst du alles auch als Frau machen. Für mich hat das ganz neue Perspektiven eröffnet.“

Kostenlose Anmeldungen auf girls-day.de
Interessentinnen für das Angebot finden weitere Informationen auf der Website der Aktion unter www.girls-day.de. Unter dem sich dort befindenden Girls‘ Day Radar ist mit dem Suchbegriff „Currenta“ die Anmeldeseite des Angebots zu finden.

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Sat, 20 Mar 2021 14:22:00 Mon, 22 Mar 2021 15:08:09 1 0 0
  • Investitionen beliefen sich 2020 auf 678 Millionen Euro
  • Über eine Milliarde Euro Nettoverdienst für die Region
  • Chempark bleibt standortübergreifend einer der größten Ausbilder in mehr als 25 naturwissenschaftlichen, technischen und kaufmännischen Berufen

Leverkusen, 22. März 2021 – „In der aktuellen herausfordernden Zeit kommt der Leverkusener Chempark bislang gut durch die Pandemie. Das ist eine gute Nachricht“, sagt Chempark-Leiter Lars Friedrich. Die Zahlen, die Friedrich am Montag, 22. März, im Rahmen des virtuellen Jahresmediengesprächs vorstellte, belegen das. Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds liegen Investitionen, Instandhaltungsaufwand und Mitarbeiterzahlen in Leverkusen weiterhin auf hohem Niveau. „Das Corona-Virus ist eine gesellschaftliche und unternehmerische Herausforderung von historischem Ausmaß. Bis hierher haben wir sie gut gemeistert. Das ist ein wichtiges Signal für den Standort und die zukünftige Entwicklung“, sagt Friedrich.

Rund 678 Millionen Euro im Chempark Leverkusen investiert
Die Chempark-Partnerunternehmen am Standort nahmen 2020 insgesamt rund 390 Millionen Euro für Neuinvestitionen in die Hand. Rund 288 Millionen Euro wurden für die Instandhaltung der Betriebe und Anlagen aufgewendet. Die Gesamtsumme lag bei rund 678 Millionen Euro – das sind 109 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Chempark-Leiter Lars Friedrich: „Was wir in den Zahlen erkennen: Es wird zwar auch unter dieser wirtschaftlichen Herausforderung investiert. Aber natürlich schlägt die schwierige wirtschaftliche Großwetterlage auch auf das Mikroklima hier am Standort durch.“

Und nicht nur da: Auch in Uerdingen zeigte sich dieser Effekt und die Gesamt-Investitionssumme ging um rund 55 Millionen Euro auf rund 404 Millionen Euro zurück. Ein Zuwachs war hingegen in Dormagen zu verzeichnen: Dort stieg das Investitionsvolumen von rund 342 auf rund 389 Millionen Euro. Grund dafür sind Schwankungen, die durch die unterschiedlichen anlagenbedingten Wartungs- und Instandhaltungszyklen verursacht werden.

Blick über die drei Standorte: Investitionsziel seit Jahren übertroffen
„Wir können klar sagen: Die Chempark-Standorte sind sehr stabil und wirtschaftlich gesund aufgestellt”, so der Chempark-Leiter. Fast 1,5 Milliarden Euro wendeten die Unternehmen in Krefeld-Uerdingen, Dormagen und Leverkusen für Neuinvestitionen und Instandhaltungen auf. „Besonders die Investitionen in neue Anlagen sind für uns eine entscheidende Größe. Und die liegt seit Jahren immer über unserer Zielmarke von 500 Millionen Euro”, erläutert Friedrich. 2020 summierten sich diese Investitionen das zweite Mal in Folge sogar auf über 800 Millionen Euro.

„Damit sind wir einer der erfolgreichsten Chemiestandorte in ganz Europa”, so Friedrich weiter. Chempark-Leiter Friedrich betont, dass die chemische Industrie in Deutschland einen sehr wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leistet: „Produkte, Arbeitsplätze, Wirtschaftsfaktor – besonders jetzt in der Pandemie ist es gelungen, den Schutz der Menschen an unseren Standorten bestmöglich zu gewährleisten und dadurch die Produktion erfolgreich aufrecht zu erhalten.”

Belegschaft auf hohem Level, Nettolohnsumme weiterhin auf Milliarden-Niveau
Von der Stabilität profitieren auch die Menschen, die an den Niederrheinstandorten einen Arbeitsplatz haben. Die verkündete Zahl der Beschäftigten in Leverkusen lag zum Stichtag 31. Dezember 2020 bei 32.901. Der Anteil des Stammpersonals bei den ansässigen Unternehmen betrug 25.518 Mitarbeiter. Die übrigen Personen gehören zu beauftragten Firmen, die im Chempark zwar keinen Sitz, aber dennoch Arbeit haben. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es insgesamt 31.512. Setzt man die Beschäftigtenzahl in Bezug zum Durchschnittsverdienst in der chemischen Industrie, errechnet sich grob eine Nettolohnsumme von rund 1,1 Milliarden Euro. „Dieser Betrag bildet natürlich auch die Kaufkraft in und rund um Leverkusen ab“, erklärt Friedrich. „Viele Chempark-Mitarbeitende leben dort. Und das hat einen Effekt die Wirtschaft hier vor Ort“, erläutert Friedrich. Natürlich spüre aber auch die lokale Wirtschaft die ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie.

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So sieht es beim Nachwuchs aus: 1.226 Auszubildende lernen fürs Berufsleben
„Der Chempark Manager und -Betreiber Currenta bildet nicht nur für den eigenen Nachwuchsbedarf, sondern auch für Bayer, Covestro, Lanxess und weitere Chempark-Unternehmen aus“, erklärt Friedrich. Zum Stichtag 31. Dezember 2020 lernten mit 1.226 Auszubildenden im Chempark Leverkusen fast so viele junge Menschen für ihr Berufsleben, wie im Vorjahr.

Und zwar in ganz unterschiedlichen Bereichen: „Currenta bildet standortübergreifend in mehr als 25 naturwissenschaftlichen, technischen und kaufmännischen Ausbildungsberufen aus – praxisnah und zukunftsorientiert. Damit sind wir nicht nur einer der größten Ausbilder der Region, sondern bieten zudem eine große Vielfalt an Ausbildungsberufen“, so Friedrich weiter. Dazu komme, dass die Zahl der Ausbildungsstellen am Bedarf der Unternehmen ausgerichtet ist. Friedrich: „Wir bilden aus mit dem Ziel, den jungen Fachkräftenachwuchs im Anschluss auch zu übernehmen. Für uns gilt: Eine Ausbildung in der chemischen Industrie ist immer eine gute Idee.”

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Der Chempark und Corona

Sicherheit und Verantwortung – gegenüber Beschäftigten, Kunden und Nachbarn
Automatisierte Temperaturmessungen an den Werkszugängen, Maskenpflicht und Abstandhalten gehören mittlerweile fest zum Chempark-Arbeitsalltag. „Sicherheit und Zuverlässigkeit sind seit jeher unsere unternehmerischen Grundüberzeugungen“, sagt Lars Friedrich. „Und sie werden auch in Zukunft an erster Stelle stehen.“ Das zeigt sich zum Beispiel auch in der herausragenden Krisen-Infrastruktur. „Sie war ein wichtiger Faktor, um gerade zu Beginn der Pandemie schnell wichtige Maßnahmen für den Infektionsschutz auf den Weg zu bringen. Die Pläne dafür lagen teilweise bereits in der Schublade, das hat geholfen – uns und unseren Kunden.“

Langstreckenlauf Pandemiebekämpfung
Mittlerweile ist klar, dass der Kampf gegen die Pandemie ein Langstreckenlauf sei. „Wir sind in einer Phase, in der der Kopf ein bisschen müde ist. Das ist verständlich, nachlassen dürfen wir aber trotzdem nicht, egal auf welcher Seite des Werkzauns.“ Was für Friedrich außerdem feststeht: „Es ist unser Auftrag, die Produktion in einem sicheren Umfeld weiter zu ermöglichen, die Anlagen müssen weiterlaufen. Denn gerade jetzt kommt es auf die chemische Industrie an, hier werden viele Produkte hergestellt, die wichtig sind und dringend gebraucht werden.“

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Chancen und Herausforderungen

Chancen aus der Umsetzung der europäischen und nationalen Wasserstoffstrategien
Der europäische Green Deal mit den angestrebten Senkungen der Treibhausgasemissionen bringt sowohl enorme Herausforderungen als auch Chancen mit sich. „Gerade im Zusammenhang mit der europäischen und nationalen Wasserstoffstrategie ergeben sich für Currenta und den Chempark große Möglichkeiten, wesentliche Player zu sein“, führt Friedrich aus. Zur Realisierung entsprechender Projekte sind allerdings entsprechende energiepolitische Rahmenbedingungen, etwa hinsichtlich der Entlastung von Strompreisumlagen notwendig. In der EEG-Novelle von Anfang 2021 wurde eine entsprechende Entlastungsregelung angelegt. „Nun kommt es noch auf die Konkretisierung in der angekündigten diesbezüglichen Verordnung an“, so Friedrich. Hier dürfen „küstenferne“ Industriestandorte wegen der noch nicht gegebenen Verfügbarkeit ausreichender Mengen „grünen Stroms“ nicht benachteiligt werden.

Vermeidung von Wettbewerbsnachteilen aus nationalen Alleingängen beim Klimaschutz
Wir unterstützen selbstverständlich die Erreichung der Klimaschutzziele sowie entsprechende Anreize und Maßnahmen auf internationaler und nationaler Ebene. „Bei der nationalen Bepreisung von Emissionen außerhalb des europäischen Emissionshandels sind allerdings Wettbewerbsnachteile zu vermeiden“. Konkret kritisiert Friedrich, dass im Rahmen des in diesem Jahr erstmals wirksamen nationalen Brennstoffemissionshandels ab 2023 auch die Abfälle in der thermischen Verwertung bepreist werden. „Hier gibt es aber bislang überhaupt keine technische Alternative. Die Sonderabfallverbrennungsanlagen müssen deshalb aus dem Anwendungsbereich herausgenommen werden.“

Genehmigungsverfahren beschleunigen und Bürokratie abbauen
„Effiziente Genehmigungsverfahren sind die Basis für eine erfolgreiche Industrie“ betont Friedrich. Sie müssen praktikabel und unbürokratisch sein. Dafür braucht es ein modernes Verfahrensrecht und gut ausgestattete Behörden sowie eine Entlastung der Gerichte. Die Digitalisierung von Genehmigungsverfahren kann dabei unterstützen, darf aber kein Selbstzweck sein: Die damit verbundene Transparenz – etwa durch die Internetveröffentlichung aller Genehmigungsunterlagen – gefährdet die Sicherheit vertraulicher Informationen. Die Verfahren müssen Rechtssicherheit bieten, um Investitionen in Deutschland zu fördern. Der Rechtsrahmen muss verständlich und möglichst einfach sein, damit auch mittelständische Unternehmen im Wettbewerb bestehen können. Die seit Jahren anhaltende Tendenz, durch neue politische Projekte die Regulierungsdichte zu erhöhen, muss deshalb umgekehrt werden. Zudem sollten EU-Richtlinien 1:1 in nationales Recht umgesetzt werden, um Wettbewerbsverzerrungen sowie unnötige zusätzliche Bürokratie zu vermeiden.

Verkehrsinfrastruktur weiterhin Dauerbrennerthema – vor allem Zustand der Rheinbrücken bietet Anlass zur Sorge
„Seit September 2016 steht auf der Leverkusener Brücke eine LKW-Dauersperranlage, der fast baugleichen A40-Schwesterbrücke in Duisburg droht das gleiche Schicksal. Wenn auch die Fleher Brücke und die Rodenkirchener Autobahnbrücke ausfallen, bevor sie neu gebaut sind, gehen uns irgendwann die Ausweichrouten aus“, so Friedrich. Er erklärt: „Zwischen Bonn im Süden und Duisburg im Norden queren auf rund 85 Kilometer Luftlinie insgesamt 18 Straßenbrücken den Rhein. Von diesen 18 Rheinbrücken sind aktuell acht Rheinquerungen für LKW-Verkehr gesperrt und sieben weitere in Sanierung oder im sanierungsbedürftigen Zustand. Uns treibt das Sorgenfalten auf die Stirn.“

Die Kommunikation und die Perspektiven seien nicht zufriedenstellend, so der Chempark-Leiter. Konkret fordert Friedrich die gemeinsame Erstellung eines Rheinbrücken-Zustandsberichtes für die Metropolregion Rheinland und eine vorausschauende Koordination und Krisenplanung für weitere nicht auszuschließende, ungeplante Einschränkungen bzw. Ausfälle der Rheinquerungen. „Ein gemeinsames Brückenbau-Kompetenzzentrum Rheinland erscheint mir für diese Aufgaben sinnvoll zu sein“ sagt Friedrich. „Statt Wettbewerbe um Brückenbauexperten, sollten Schnelligkeit und die gemeinsame Sicherstellung der Finanzierung der notwendigen Projekte im Vordergrund stehen.“ Sonst heißt es bald „Über nur noch sieben Brücken kann es gehen.“

Jedoch nicht nur der Blick auf die Situation der Rheinbrücken, sondern auf die gesamte öffentliche Transportinfrastruktur macht Friedrich besorgt: In der Vergangenheit wurde zu wenig für den Erhalt von Brücken, Straßen, Schienen und Schleusen getan, das stelle sich immer mehr heraus. "Die chemische Industrie ist eine der transportintensivsten Branchen und als solche besonders stark auf leistungsfähige Verkehrswege angewiesen. Verzögerungen von Bauprojekten sind vermutlich nicht kompatibel mit den Anforderungen der Wirtschaft, die nach Planungssicherheit und möglichst schneller Umsetzung ruft. Das ist für uns nicht zufriedenstellend", so Friedrich.

Wohn- und Industrieflächen ermöglichen
Um weiterhin ein attraktiver Chemiestandort zu bleiben, müssen Anreize zu Erweiterungen und Neuansiedelungen für die Unternehmen im Chempark geschaffen werden. „Hierfür braucht es eine aktive Standortpolitik und ein klares Bekenntnis zur Industrie”, fordert Friedrich. Durch den enormen Wohnungsmangel bestünden teilweise Vorbehalte gegenüber der Ausweisung neuer Flächen für Industrie, Gewerbe und Infrastrukturmaßnahmen. Darüber hinaus schränkt die heranrückende Wohnbebauung die Entwicklung von Industrieflächen vielerorts ein. „Industrie und Wohnen müssen konfliktfrei nebeneinander bestehen können. Wenn Industrieflächen zu sehr beschränkt werden, gefährden wir zunehmend den Wohlstand und die Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden, sowie viele Arbeitsplätze”, sagt Friedrich.

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Ausgewählte Projekte der Unternehmen am Standort

Bayer

Bauvorbereitungen im Supply Center Leverkusen abgeschlossen

Die neue Launch Facility SOL-1 ist für das Supply Center Leverkusen ein wichtiger Pfeiler seiner zukünftigen Ausrichtung als „Center of Excellence for Solids“. SOL-1 wird Feststoff-Arzneimittel (Solida) von der Forschungspipeline übernehmen und in den Markt bringen.

Die Vorbereitungen für den Bau des neuen Betriebes SOL-1 in Leverkusen haben einen wichtigen Meilenstein erreicht: Die Arbeiten zur Vorbereitung des Baufeldes durch Abbruch von Gebäuden und zur Verlegung von Straßen und Infrastrukturtrassen wurden kürzlich erfolgreich abgeschlossen.

Covestro

Covestro blickt auf ein besonderes Jahr 2020 zurück. Dabei hat das Unternehmen frühzeitig mit einem klaren Kurs und konsequentem Krisenmanagement Handlungsfähigkeit gezeigt und vor allem in der zweiten Jahreshälfte von seinen frühzeitig ergriffenen Maßnahmen in Kombination mit einer Erholung der Nachfrage profitiert. So erhielt das Unternehmen im Oktober 2020 für seine Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen in Zeiten von Corona eine internationale Auszeichnung: einen der Responsible-Care-Preise 2020 des europäischen Chemieverbands Cefic in der Kategorie „Protecting Workplace and People“ (Deutsch: Arbeitsplatz und Menschen schützen). Die Jury lobte vor allem, dass Covestro seit Beginn der Pandemie mit allen Konzepten sowohl die Gesundheit der Mitarbeitenden als auch die der Familienangehörigen, der Nachbarschaft und der Partnerfirmen in den Fokus rückt – ganz im Sinne der Unternehmensphilosophie „Wir sind 1“.

Covestro als guter Nachbar an den NRW-Standorten

Dem Unternehmen ist es wichtig, den Zusammenhalt in der Nachbarschaft auch in schwierigen Lagen aufrechtzuerhalten und weiter auszubauen. So spendete Covestro der Stadt Dormagen rund 7.000 Euro für die Anschaffung von 3D-Druckern, mit deren Hilfe Behelfsmasken gedruckt wurden. Auch am Standort Leverkusen hat Covestro seine Nachbarn in verschiedenen Projekten rund um das Coronavirus gefördert. Der Werkstoffhersteller spendete der Stadt Leverkusen mehrfach FFP2-Masken für die Einsatzkräfte der Feuerwehr und Rettungsdienste. In Krefeld-Uerdingen hat Covestro das Zentrum für digitale Lernwelten unterstützt. Durch die finanzielle Spende konnte für 18 Grundschulen ein Klassensatz mit jeweils 16 Baukästen der Lernanwendung „Lego Education WeDo 2.0“ gespendet werden. Damit lernen die Kinder spielerisch die elementare Logik des Programmierens kennen.

Covestro zählt zu den attraktivsten Arbeitgebern

Covestro fördert ein Arbeitsumfeld, in dem unterschiedliche Kompetenzen, Talente, Hintergründe und Ansichten willkommen sind. Dafür hat Covestro von der Zeitschrift „freundin“ und von kununu, Europas größter Bewertungsplattform für Arbeitgeber, eine Auszeichnung erhalten – und zählt erneut zu den attraktivsten und familienfreundlichsten Arbeitgebern Deutschlands und Österreichs. Seit Juni 2020 ist Covestro zudem Teil des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT“. Die bundesweite Netzwerkinitiative möchte Mädchen und Frauen für MINT-Studiengänge und -Berufe begeistern.

Im vergangenen Jahr wurde das eigene Recruiting und die Digitalisierung des Ausbildungsbereichs maßgeblich vorangetrieben. So hat das Unternehmen eine Vielzahl von Personalmarketing-Aktivitäten umgesetzt und beispielsweise eine digitale und telefonische Ausbildungs- und Berufsberatung eingerichtet sowie einen Live-Stream über den Covestro Instagram-Kanal veranstaltet. Außerdem unterstützt ein digitaler Ausbildungsfinder die Schülerinnen und Schüler bei der Suche nach dem richtigen Ausbildungsberuf.

Ein weiteres Highlight in 2020 für die Mitarbeiternden war die Fertigstellung des neuen Verwaltungsgebäudes an der B8. Der „Campus“ spiegelt ein innovatives Arbeitsplatzkonzept wider und wurde so geplant, dass die Leitgedanken Team, Flexibilität und Kommunikation im Vordergrund stehen. Das Gebäude wurde in der zweiten Jahreshälfte fertiggestellt und Inbetrieb genommen. Aufgrund der Corona-Pandemie sind zur Zeit nur wenige Mitarbeitende der eigentlich geplanten 700 in dem Gebäude tätig.

Covestro optimiert Produktionsprozesse

Die Produktion in der chemischen Industrie ist traditionell energieintensiv und Covestro versteht dies als Anreiz, um Verantwortung zu übernehmen und die Emissionen von Anlagen und Prozessen zu minimieren. Covestro hat 2020 verstärkt auf Energie aus alternativen Quellen gesetzt und seine Energieeffizienz erhöht. Die Strategie des Werkstoffherstellers reicht von Investitionen in alternative Energien bis hin zur Verbesserung der Infrastruktur, um die Produktion so umweltverträglich wie möglich zu betreiben. Zunächst will das Unternehmen seine Treibhausgasemissionen bis 2025 im Vergleich zu 2005 halbieren.

Die Jury des Deutschen Innovationspreises hat Covestro 2020 für die Entwicklung einer neuartigen Technologie zur Chlorproduktion nominiert. Der Werkstoffhersteller wurde für seine Sauerstoffverzehrkathode (SVK) in der Kategorie „Großunternehmen“ honoriert. Bei dem SVK-Verfahren wird die übliche wasserstofferzeugende Elektrode durch eine Sauerstoffverzehrkathode ersetzt. Hierdurch wird die Entstehung von Wasserstoff unterdrückt, es bilden sich nur Chlor und Natronlauge. Die hierfür benötigte Spannung beträgt noch etwa zwei statt drei Volt. Neben dem Energieverbrauch wird so auch der CO2-Ausstoß um bis zu 25 Prozent gesenkt. Erst kürzlich investierte Covestro einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag, um seine Chloranalage in Krefeld-Uerdingen im Rahmen eines Großstillstandes mehrerer Betriebe zu erweitern. Damit kann die Produktionskapazität nun um rund 52.000 Jahrestonnen am Standort erhöht werden. Die erhöhte Chlormenge macht es unter anderem möglich, die Makrolon-Produktion entsprechend der gesteigerten Nachfrage auszuweiten.

Covestro untersucht in Pilotprojekten über verschiedene Unternehmensbereiche hinweg, wie digitale Technologien Prozesse effizienter und nachhaltiger gestalten können. So testet das Unternehmen in Dormagen, wie der Herstellungsprozess von Polyestern optimiert werden kann. Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei der Verarbeitung umfassender Prozessdaten des Betriebs sollen freie Produktionskapazitäten geschaffen und der Energieaufwand minimiert werden. An den Standorten in NRW werden digitale Technologien genutzt, die den Spitzendampfverbrauch von Produktionsanlagen vorhersagen. So sollen sich Energieeinsatz und Kosten langfristig reduzieren lassen.

Currenta

Currenta ist Teil der „Europäischen Allianz für sauberen Wasserstoff“
Die von der Europäischen Kommission gegründete Initiative unterstützt die Entwicklung einer sauberen und weltweit wettbewerbsfähigen Wasserstoffindustrie und soll zum EU-Ziel beitragen, bis 2050 klimaneutral zu werden. „Saubere Wasserstofftechnologie ist ein wichtiger Faktor, damit die Wirtschaft in Europa CO2-neutral wird“, sagt Frank Hyldmar, Currenta-CEO. „Die Ziele der Allianz passen deshalb perfekt zu unseren Ideen und Überzeugungen beim Thema Nachhaltigkeit. Wir wollen unsere Infrastruktur und unser Know-how in die Allianz einbringen“, ergänzt Hyldmar. Currenta kann auf breite Erfahrung und Expertenwissen im Betrieb von Industrieanlagen und dem Management komplexer Genehmigungsverfahren setzen.

Die Chempark-Standorte verfügen zudem über die erforderlichen Flächen und die nötige Infrastruktur wie Strom- und Gasnetzanbindungen und bieten damit ideale Voraussetzungen, um ein regionales Wasserstoff-Drehkreuz aufzubauen. An den Chempark-Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen erbringt Currenta Dienstleistungen für mehr als 70 Industrieunternehmen in den Bereichen Ver- und Entsorgung, Infrastruktur, Sicherheit, Analytik, Instandhaltung und Logistik. Bereits heute wird an den drei Chempark-Standorten durch Dampfreformierung und Chlor-Alkali-Elektrolyse Wasserstoff erzeugt, der von den Chempark-Partnern in der Produktion eingesetzt wird.

LANXESS

Der Spezialchemie-Konzern LANXESS hat sich im Pandemie-Jahr 2020 robust gezeigt und ist bislang gut durch die Corona-Krise gekommen – auch an den drei CHEMPARK-Standorten. Schon mit Beginn der Pandemie hat LANXESS umfangreiche Schutzkonzepte umgesetzt und damit ein sicheres Arbeiten ermöglicht. So wurden konzernweit strikte Hygieneregeln eingeführt, Home-Office-Lösungen für die Büromitarbeitenden ermöglicht oder das Schichtmodell in den Betrieben umgestellt.

LANXESS wird immer digitaler
Aber auch im Pandemie-Jahr hat LANXESS seine Standorte weiterentwickelt. Beispiel Digitalisierung: Das Unternehmen führt mit Moby.Check eine digitale Lösung eines Leverkusener Unternehmens für die mobile Betriebsführung und Instandhaltung ein. Jährlich rund 400.000 Betriebs- und Instandhaltungs-Checklisten auf Papier werden so durch digitale Pendants ersetzt und können auf Tablets ausgefüllt werden. Nach einem Probelauf in ausgewählten CHEMPARK-Betrieben profitieren in der ersten Phase 65 LANXESS-Betriebe in Deutschland, Belgien und den USA von der Digitallösung. Parallel dazu werden zusammen mit Bilfinger aber auch die Anlagen selbst digitaler. Über eine Software von PIDGraph, die Anlagenteile durch die Anwendung von KI-Methoden digitalisiert, können mehrere Tausend Dokumente schnell und einfach verarbeitet werden. Ziel ist es, ein virtuelles Abbild der Anlage zu erhalten. So können etwa Anlagenumbauten beschleunigt und neue Anwendungen zur Effizienzsteigerung schneller identifiziert werden.

Ausbildungsquote bei LANXESS liegt bei überdurchschnittlichen 9 Prozent
Trotz Corona starteten im vergangenen Sommer rund 200 neue Auszubildende und dual Studierende bei LANXESS an den Niederrhein-Standorten in ihr Berufsleben. Die Nachwuchskräfte verteilen sich auf 7 verschiedene Berufe und 4 duale Studiengänge im naturwissenschaftlichen, technischen und kaufmännischen Bereich. Die Übernahmechancen sind gut. 2020 hat LANXESS 87 Prozent seiner Auszubildenden übernommen. Insgesamt absolvieren derzeit mehr als 710 junge Menschen ihre Ausbildung beim Spezialchemie-Konzern. Damit liegt die Ausbildungsquote bei überdurchschnittlichen 9 Prozent. LANXESS investierte 2020 rund 22 Millionen Euro in die Ausbildung von Nachwuchskräften.

CO2-Emissionen in 2020 gegenüber 2019 um mehr als 400.000 Tonnen gesenkt
Neben dem wirtschaftlichen Wachstumskurs verfolgt LANXESS ein ambitioniertes Klimaschutzziel und will 2040 klimaneutral produzieren. Die CO2-Emissionen konnten gegenüber 2019 weltweit um mehr als 400.000 Tonnen gesenkt werden.

Dazu haben auch viele kleine Projekte in den CHEMPARK-Standorten beigetragen. So zeigt das Beispiel des Leverkusener Phosphorchemikalien-Betriebs, wie Klimaschutz auch mit Hilfe digitaler Modelle umgesetzt werden kann. Durch datengestützte Optimierung der Produktionsprozesse können pro Stunde 600 Kilogramm Dampf eingespart werden. Das führt pro Jahr zu einer geringeren Treibhausgasemission von rund 4.000 Tonnen CO2e. Perspektivisch wird LANXESS an den Niederrhein-Standorten aus der Energieversorgung auf Kohlebasis aussteigen. Dadurch verringern sich zum Beispiel am Standorte Krefeld-Uerdingen ab 2025 die CO2-Emissionen um rund 60.000 Tonnen pro Jahr.

Rely+On Virkon Spenden an 470 Schulen im Standort-Umfeld
Seine Verantwortung als Corporate Citizen hat LANXESS auch und gerade während der Pandemie wahrgenommen. So hat der Spezialchemie-Konzern alle Schulen im Umfeld seiner Standorte mit seinem Desinfektionsmittel Rely+On Virkon versorgt. Von den mehr als 470 Schulen profitierten auch alle Schulen in Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen von der Spende. Darüber hinaus wurden 13 von der Corona-Pandemie stark betroffene Länder mit insgesamt rund eine Million Liter unterstützt.

Neben dem Kampf gegen die Ausbreitung des Virus hat sich LANXESS auch in kleineren lokalen Projekten engagiert. Ob Lizenzen für die digitale Lernplattform 123chemie.de oder die Förderung von Bildungsprojekten an Schulen im Standortumfeld: LANXESS konnte mit seiner etablierten Bildungsinitiative schnell und unbürokratisch helfen.

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Sat, 20 Mar 2021 14:12:00 Tue, 23 Mar 2021 12:38:01 1 0 0
  • Investitionen in 2020 auf 389 Millionen Euro gesteigert
  • Rund 370 Millionen Euro Nettoverdienst für die Region
  • Chempark bleibt standortübergreifend einer der größten Ausbilder in mehr als 25 naturwissenschaftlichen, technischen und kaufmännischen Berufen

Dormagen, 22. März 2021 – „Trotz der gesamtwirtschaftlich angespannten Lage, kommt der Dormagener Chempark bislang robust durch die Pandemie und steht gut da“, sagt Chempark-Leiter Lars Friedrich. Die Zahlen, die Friedrich am Montag, 22. März, im Rahmen des virtuellen Jahresmediengesprächs vorstellte, belegen das. Investitionen, Instandhaltungsaufwand und Mitarbeiterzahlen bewegen sich in Dormagen weiterhin auf hohem Niveau. „Das Corona-Virus ist eine gesellschaftliche und unternehmerische Herausforderung von historischem Ausmaß. Bis hierher haben wir sie gut gemeistert. Das ist ein wichtiges Signal für den Standort und die zukünftige Entwicklung“, sagt Friedrich.

Rund 389 Millionen Euro wurden am Standort Dormagen investiert
Die Chempark-Partnerunternehmen am Standort Dormagen nahmen 2020 insgesamt rund 219 Millionen Euro für Neuinvestitionen in die Hand. Rund 170 Millionen Euro wurden im vergangenen Jahr für die Instandhaltung der Betriebe und Anlagen aufgewendet. Die Gesamtsumme lag damit bei rund 389 Millionen Euro. Das entspricht einem Anstieg um fast 14 Prozent, die Summe lag 2019 bei rund 342 Millionen Euro.

Chempark-Leiter Lars Friedrich: „Das zeigt: Es wird auch unter dieser wirtschaftlichen Herausforderung investiert.“ Die Steigerung in Dormagen ist im Ergebnis auf Schwankungen, die durch die unterschiedlichen anlagenbedingten Wartungs- und Instandhaltungszyklen verursacht werden, zurückzuführen. In Uerdingen und Leverkusen schlug die schwierige Konjunkturlage deutlicher auf die Zahlen durch.

Blick über die drei Standorte: Investitionsziel seit Jahren übertroffen
„Wir können klar sagen: Die Chempark-Standorte sind sehr stabil und wirtschaftlich gesund aufgestellt”, so der Chempark-Leiter. Fast 1,5 Milliarden Euro wendeten die Unternehmen in Krefeld-Uerdingen, Dormagen und Leverkusen für Neuinvestitionen und Instandhaltungen auf. „Besonders die Investitionen in neue Anlagen sind für uns eine entscheidende Größe. Und die liegt seit Jahren immer über unserer Zielmarke von 500 Millionen Euro”, erläutert Friedrich. 2020 summierten sich diese Investitionen das zweite Mal in Folge sogar auf über 800 Millionen Euro. „Damit sind wir einer der erfolgreichsten Chemiestandorte in ganz Europa”, so Friedrich weiter. Chempark-Leiter Friedrich betont, dass die chemische Industrie in Deutschland einen sehr wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leistet: „Produkte, Arbeitsplätze, Wirtschaftsfaktor – besonders jetzt in der Pandemie ist es gelungen, den Schutz der Menschen an unseren Standorten bestmöglich zu gewährleisten und dadurch die Produktion erfolgreich aufrecht zu erhalten.”

Chempark-Belegschaft auf Rekord-Niveau
Zum Stichtag 31. Dezember 2020 lag die Zahl der Beschäftigten in Dormagen bei 10.660. Der Anteil des Stammpersonals lag bei 7.510 Menschen. Die übrigen Personen gehören zu beauftragten Firmen, die im Chempark zwar keinen Sitz, aber dennoch Arbeit haben. Setzt man die Beschäftigtenzahl in Bezug zum Durchschnittsverdienst in der chemischen Industrie, errechnet sich eine Nettolohnsumme von rund 370 Millionen Euro. „Dieser Betrag bildet natürlich auch die Kaufkraft in und rund um Dormagen ab“, erklärt Friedrich. „Viele Menschen, die bei uns im Chempark arbeiten, leben dort. Und das hat einen positiven Effekt die Wirtschaft hier vor Ort“, erläutert Friedrich. Natürlich spüre aber auch die lokale Wirtschaft die ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie.[nbsp]

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So sieht es beim Nachwuchs aus: 551 Auszubildende lernen fürs Berufsleben
„Der Chempark Manager und -Betreiber Currenta bildet nicht nur für den eigenen Nachwuchsbedarf, sondern auch für Bayer, Covestro, Lanxess und weitere Chempark-Unternehmen aus“, erklärt Friedrich. Zum Stichtag 31. Dezember 2020 lernten 551 junge Auszubildende im Chempark Dormagen für ihr Berufsleben. Die Zahl liegt auf dem Vorjahresniveau, 2019 waren es 576 Auszubildende.

Und zwar in ganz unterschiedlichen Bereichen: „Currenta bildet standortübergreifend in mehr als 25 naturwissenschaftlichen, technischen und kaufmännischen Ausbildungsberufen aus – praxisnah und zukunftsorientiert. Damit sind wir nicht nur einer der größten Ausbilder der Region, sondern bieten zudem eine große Vielfalt an Ausbildungsberufen“, so Friedrich weiter. Dazu komme, dass die Zahl der Ausbildungsstellen am Bedarf der Unternehmen ausgerichtet ist. Friedrich: „Wir bilden aus mit dem Ziel, den jungen Fachkräftenachwuchs im Anschluss auch zu übernehmen. Für uns gilt: Eine Ausbildung in der chemischen Industrie ist immer eine gute Idee.”

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Der Chempark und Corona

Sicherheit und Verantwortung – gegenüber Beschäftigten, Kunden und Nachbarn
Automatisierte Temperaturmessungen an den Werkszugängen, Maskenpflicht und Abstandhalten gehören mittlerweile fest zum Chempark-Arbeitsalltag. „Sicherheit und Zuverlässigkeit sind seit jeher unsere unternehmerischen Grundüberzeugungen“, sagt Lars Friedrich. „Und sie werden auch in Zukunft an erster Stelle stehen.“ Das zeigt sich zum Beispiel auch in der herausragenden Krisen-Infrastruktur. „Sie war ein wichtiger Faktor, um gerade zu Beginn der Pandemie schnell wichtige Maßnahmen für den Infektionsschutz auf den Weg zu bringen. Die Pläne dafür lagen teilweise bereits in der Schublade, das hat geholfen – uns und unseren Kunden.“

Langstreckenlauf Pandemiebekämpfung
Mittlerweile ist klar, dass der Kampf gegen die Pandemie ein Langstreckenlauf sei. „Wir sind in einer Phase, in der der Kopf ein bisschen müde ist. Das ist verständlich, nachlassen dürfen wir aber trotzdem nicht, egal auf welcher Seite des Werkzauns.“ Was für Friedrich außerdem feststeht: „Es ist unser Auftrag, die Produktion in einem sicheren Umfeld weiter zu ermöglichen, die Anlagen müssen weiterlaufen. Denn gerade jetzt kommt es auf die chemische Industrie an, hier werden viele Produkte hergestellt, die wichtig sind und dringend gebraucht werden.“

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Chancen und Herausforderungen

Chancen aus der Umsetzung der europäischen und nationalen Wasserstoffstrategien
Der europäische Green Deal mit den angestrebten Senkungen der Treibhausgasemissionen bringt sowohl enorme Herausforderungen als auch Chancen mit sich. „Gerade im Zusammenhang mit der europäischen und nationalen Wasserstoffstrategie ergeben sich für Currenta und den Chempark große Möglichkeiten, wesentliche Player zu sein“, führt Friedrich aus. Zur Realisierung entsprechender Projekte sind allerdings entsprechende energiepolitische Rahmenbedingungen, etwa hinsichtlich der Entlastung von Strompreisumlagen notwendig. In der EEG-Novelle von Anfang 2021 wurde eine entsprechende Entlastungsregelung angelegt. „Nun kommt es noch auf die Konkretisierung in der angekündigten diesbezüglichen Verordnung an“, so Friedrich. Hier dürfen „küstenferne“ Industriestandorte wegen der noch nicht gegebenen Verfügbarkeit ausreichender Mengen „grünen Stroms“ nicht benachteiligt werden.

[nbsp]Vermeidung von Wettbewerbsnachteilen aus nationalen Alleingängen beim Klimaschutz
Wir unterstützen selbstverständlich die Erreichung der Klimaschutzziele sowie entsprechende Anreize und Maßnahmen auf internationaler und nationaler Ebene. „Bei der nationalen Bepreisung von Emissionen außerhalb des europäischen Emissionshandels sind allerdings Wettbewerbsnachteile zu vermeiden“. Konkret kritisiert Friedrich, dass im Rahmen des in diesem Jahr erstmals wirksamen nationalen Brennstoffemissionshandels ab 2023 auch die Abfälle in der thermischen Verwertung bepreist werden. „Hier gibt es aber bislang überhaupt keine technische Alternative. Die Sonderabfallverbrennungsanlagen müssen deshalb aus dem Anwendungsbereich herausgenommen werden.“

Genehmigungsverfahren beschleunigen und Bürokratie abbauen
„Effiziente Genehmigungsverfahren sind die Basis für eine erfolgreiche Industrie“ betont Friedrich. Sie müssen praktikabel und unbürokratisch sein. Dafür braucht es ein modernes Verfahrensrecht und gut ausgestattete Behörden sowie eine Entlastung der Gerichte. Die Digitalisierung von Genehmigungsverfahren kann dabei unterstützen, darf aber kein Selbstzweck sein: Die damit verbundene Transparenz – etwa durch die Internetveröffentlichung aller Genehmigungsunterlagen – gefährdet die Sicherheit vertraulicher Informationen. Die Verfahren müssen Rechtssicherheit bieten, um Investitionen in Deutschland zu fördern. Der Rechtsrahmen muss verständlich und möglichst einfach sein, damit auch mittelständische Unternehmen im Wettbewerb bestehen können. Die seit Jahren anhaltende Tendenz, durch neue politische Projekte die Regulierungsdichte zu erhöhen, muss deshalb umgekehrt werden. Zudem sollten EU-Richtlinien 1:1 in nationales Recht umgesetzt werden, um Wettbewerbsverzerrungen sowie unnötige zusätzliche Bürokratie zu vermeiden.

Verkehrsinfrastruktur weiterhin Dauerbrennerthema – vor allem Zustand der Rheinbrücken bietet Anlass zur Sorge
„Seit September 2016 steht auf der Leverkusener Brücke eine LKW-Dauersperranlage, der fast baugleichen A40-Schwesterbrücke in Duisburg droht das gleiche Schicksal. Wenn auch die Fleher Brücke und die Rodenkirchener Autobahnbrücke ausfallen, bevor sie neu gebaut sind, gehen uns irgendwann die Ausweichrouten aus“, so Friedrich. Er erklärt: „Zwischen Bonn im Süden und Duisburg im Norden queren auf rund 85 Kilometer Luftlinie insgesamt 18 Straßenbrücken den Rhein. Von diesen 18 Rheinbrücken sind aktuell acht Rheinquerungen für LKW-Verkehr gesperrt und sieben weitere in Sanierung oder im sanierungsbedürftigen Zustand. Uns treibt das Sorgenfalten auf die Stirn.“

Die Kommunikation und die Perspektiven seien nicht zufriedenstellend, so der Chempark-Leiter. Konkret fordert Friedrich die gemeinsame Erstellung eines Rheinbrücken-Zustandsberichtes für die Metropolregion Rheinland und eine vorausschauende Koordination und Krisenplanung für weitere nicht auszuschließende, ungeplante Einschränkungen bzw. Ausfälle der Rheinquerungen. „Ein gemeinsames Brückenbau-Kompetenzzentrum Rheinland erscheint mir für diese Aufgaben sinnvoll zu sein“ sagt Friedrich. „Statt Wettbewerbe um Brückenbauexperten, sollten Schnelligkeit und die gemeinsame Sicherstellung der Finanzierung der notwendigen Projekte im Vordergrund stehen.“ Sonst heißt es bald „Über nur noch sieben Brücken kann es gehen.“

Jedoch nicht nur der Blick auf die Situation der Rheinbrücken, sondern auf die gesamte öffentliche Transportinfrastruktur macht Friedrich besorgt: In der Vergangenheit wurde zu wenig für den Erhalt von Brücken, Straßen, Schienen und Schleusen getan, das stelle sich immer mehr heraus. "Die chemische Industrie ist eine der transportintensivsten Branchen und als solche besonders stark auf leistungsfähige Verkehrswege angewiesen. Verzögerungen von Bauprojekten sind vermutlich nicht kompatibel mit den Anforderungen der Wirtschaft, die nach Planungssicherheit und möglichst schneller Umsetzung ruft. Das ist für uns nicht zufriedenstellend", so Friedrich.

Wohn- und Industrieflächen ermöglichen
Um weiterhin ein attraktiver Chemiestandort zu bleiben, müssen Anreize zu Erweiterungen und Neuansiedelungen für die Unternehmen im Chempark geschaffen werden. „Hierfür braucht es eine aktive Standortpolitik und ein klares Bekenntnis zur Industrie”, fordert Friedrich. Durch den enormen Wohnungsmangel bestünden teilweise Vorbehalte gegenüber der Ausweisung neuer Flächen für Industrie, Gewerbe und Infrastrukturmaßnahmen. Darüber hinaus schränkt die heranrückende Wohnbebauung die Entwicklung von Industrieflächen vielerorts ein. „Industrie und Wohnen müssen konfliktfrei nebeneinander bestehen können. Wenn Industrieflächen zu sehr beschränkt werden, gefährden wir zunehmend den Wohlstand und die Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden, sowie viele Arbeitsplätze”, sagt Friedrich.

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Ausgewählte Themen der Unternehmen am Standort Dormagen

Arlanxeo

Helfen in der Corona-Krisen: ARLANXEO spendete über 10.000 Desinfektionsmittel an die Stadt Dormagen

Um den gesamtgesellschaftlichen Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie zu unterstützen, produzierte ARLANXEO Mai 2020 über 10.000 Liter Desinfektionsmittel für Dormagen, das u.a. in den Schulen der Stadt eingesetzt wird.

Das Desinfektionsmittel wurde an die Stadt Dormagen gespendet. „Wir wollten uns vor Ort in Dormagen, unserem größten Standort in Deutschland, engagieren und dabei helfen, Ansteckungsrisiken zu minimieren“, so Christoph Kalla, Geschäftsführer der ARLANXEO Deutschland GmbH. „Gerade in diesen herausfordernden Zeiten ist schnelle und unbürokratische Hilfe gefragt. Deswegen haben wir sehr gerne kurzfristig Produktionskapazitäten bereitgestellt, um Handdesinfektionsmittel herzustellen und zu spenden."

Hergestellt wurde das Desinfektionsmittel in der ARLANXEO-Pilotanlage im Chempark Dormagen. Normalerweise werden dort Prozess- und Produktentwicklungen für die ARLANXEO-Forschungslabore und Produktionsbetriebe durchgeführt. Auch wenn die Herstellung von Desinfektionsmittel für die Mitarbeiterin der Pilotanlage technisch gut umsetzbar war, gab es doch bis zum Produktionsstart dieses für ARLANXEO außergewöhnlichen Produkts einige Herausforderungen zu meistern. „Diese haben wir auch dank des großartigen Einsatzes unserer Mitarbeiter vor Ort und anderer Abteilungen wie zum Beispiel dem Einkauf und vor allem den Kollegen, die sich um regulatorische Angelegenheiten kümmern schnell umsetzen können“, berichtet Kalla.

Bayer

Bayer am Standort Dormagen hat der Krise mit Engagement und Disziplin erfolgreich getrotzt

Bayer am Standort Dormagen hat das pandemiebedingt Krisenjahr 2020 trotz aller Widrigkeiten erfolgreich gemanagt. Dank der hohen Disziplin und des beeindruckenden Engagements der gesamten Mannschaft ist es gelungen, Corona aus den Betrieben fernzuhalten und die gesetzten Produktionsziele weiterhin zu erfüllen. So war es auch zu keiner Zeit nötig, Anlagen herunterzufahren oder Kapazitäten zu drosseln.

Vor diesem Hintergrund hat Bayer seine großen Investitionsprojekte am Standort planmäßig angegangen. Hierzu gehört der Umbau des Fungizidbetriebs, durch den eine deutliche Steigerung der Produktionskapazitäten für den Wirkstoff Bixafen erreicht werden konnte. Darüber hinaus wurde die Planungen und Investitionen für die Eisen(III)-Chlorid-Recycling-Anlage fortgesetzt. Sie dient dazu, Abfälle, die bei der Produktion von Prothioconazol anfallen, deutlich zu reduzieren und so den CO2-Fussabdruck des Produktionsprozesses um rund 9.000 Tonnen jährlich zu verringern.

Die Investitionen trotz Corona vor Ort umzusetzen erwies sich indes als eine stattliche Herausforderung: Hunderte von Handwerkern waren an mehreren Baustellen im CHEMPARK im Einsatz und mussten in unser Sicherheitskonzept einbezogen werden.

Umfänglicher Schutz vor dem Virus für Mitarbeiter und Besucher
Alle Mitarbeiter und Besucher von Bayer vor einer Ansteckung mit Corona zu schützen hatte für die Standortleitung schon ab dem ersten Lockdown im März 2020 oberste Priorität. Ein hauseigener Krisenstab wurde eingerichtet und ein Bündel von Sicherheitsmaßnahmen beschlossen. Zu diesen zählen neben der Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln und der Verpflichtung zum Tragen von Schutzmasken u.a. das regelmäßige Lüften der Räume, überarbeitete Raumbelegungspläne, das Gewähren von Homeoffice-Arbeit, das Trennen von Schichten und die Abtrennung der Messwarten.

Der Krisenstab tagt weiterhin regelmäßig, tauscht sich mit allen relevanten Stellen im CHEMPARK und mit der Unternehmenszentrale in Leverkusen aus, bewertet die Lage und fasst Beschlüsse, um die Infektionsgefahr vom Standort fernzuhalten. Hierzu gehört auch die regelmäßige Versorgung der Mitarbeiter mit Nachrichten, Handlungsanweisungen und hilfreichen Empfehlungen in einem Newsletter.

Bayer 04 Leverkusen dankt für das gesellschaftliche Engagement
Weil sich Bayer stets auch als Teil der Gesellschaft sieht, war es für den Standort Dormagen von Beginn der Krise an ein festes Anliegen, zu helfen wo es nur geht. Waren es im März zunächst FFP2-Schutzmasken, die der Stadt Leverkusen als Spende zur Verfügung gestellt wurden, kamen im Lauf des Sommers rund 120 Tonnen Desinfektionsmittel aus Dormagen dazu. Die Lieferungen gingen u.a. an Krankenhäuser und Seniorenheime im regionalen Umfeld.

Für die Mitarbeiter des Vielzweck-Betriebs, in dem die ersten Batches mit Desinfektionsmittel hergestellt wurden, gab es hierfür eine besondere Anerkennung seitens des Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen. Kapitän Lars Bender und sein Team bedankten sich für die vielen Überstunden und Sonderschichten mit einem Video, signierten Bällen und Trikots und einer Einladung an die gesamte[nbsp] Betriebsmannschaft, als Ehrengäste bei einem Heimspiel von Bayer Leverkusen im Stadion[nbsp] dabei zu sein, sobald wieder Spiele mit Publikum erlaubt sind.

„2020 hätte herausfordernder nicht sein können“, bilanziert Bayer-Standortleiter Norbert Lui das vergangene Jahr und ergänzt: „Mit 2021 verbinde ich umso mehr Hoffnung und Zuversicht.[nbsp] Wir haben volle Auftragsbücher, und wir werden unsere in die Wege geleiteten Investitionen erfolgreich abschließen. Daher bleibt mir nur noch zu wünschen, dass wir diese Krise bald durch Impfungen eindämmen und abschließen können. Auf dieses Licht am Ende des Tunnels freue ich mich ganz besonders.“

Chemion

Chemion nimmt neues Containerterminal in Betrieb

Um das Wachstum der produzierenden Unternehmen zu begleiten, hat das Logistikunternehmen Chemion seine Lagerkapazitäten im Chempark Dormagen erweitert: Auf rund 15.000 Quadratmetern entstand im Nordwestteil des Chempark Platz für rund 1.000 Fracht- und Tankcontainer. Nach rund einem Jahr Bauzeit und anschließendem Probebetrieb hat das neue Containerterminal ‚CT DOR II‘ im Februar den regulären Betrieb aufgenommen.

„Dies ist ein wichtiger Meilenstein für uns und unsere Kunden, die produzierenden Unternehmen am Standort, und eine wichtige Investition in die Zukunft“, erklärt Chemion-Geschäftsführer Dr. Hans Richter. Chempark-Leiter Lars Friedrich betont die Bedeutung des Containerterminals für den Standort: „Wir freuen uns über die Investition von Chemion, denn sie schaffen damit eine Infrastruktur für den gesamten Chempark Dormagen und flankieren dessen kerngesundes Wachstum. Die produzierenden Unternehmen im Werk investieren laufend in ihre Betriebe und benötigen dafür eine gut entwickelte, effiziente Logistik.“

Das neue Containerterminal wird für die Ver- und Entsorgung der Produktionsbetriebe benötigt, die zunehmend auf den Einsatz von Tankcontainern setzen. Mit Inbetriebnahme der neuen Anlage stehen im Chempark Dormagen nun zwei Containerterminals von Chemion zur Verfügung, um Rohstoffe sowie Zwischen- und Endprodukte für die Kunden des Logistikdienstleisters sicher zu lagern. „Sicherheit ist ein wesentlicher Kern im Leitbild unseres Unternehmens“, betont Projektverantwortlicher Günther Schoofs. „Mit unserem Partner Köster GmbH haben wir Sicherheits- und Qualitätsstandards realisiert, die weit über den gesetzlich geforderten Vorgaben liegen“, ergänzt Schoofs. So verfügt das neue Containerterminal zum Beispiel über umfangreiche Auffang- und Rückhaltekapazitäten sowie über eine hoch effiziente Brandmelde- und Löschanlage. Zudem findet eine flächendeckende Überwachung durch Messsensoren statt.

Covestro

Covestro blickt auf ein besonderes Jahr 2020 zurück. Dabei hat das Unternehmen frühzeitig mit einem klaren Kurs und konsequentem Krisenmanagement Handlungsfähigkeit gezeigt und vor allem in der zweiten Jahreshälfte von seinen frühzeitig ergriffenen Maßnahmen in Kombination mit einer Erholung der Nachfrage profitiert. So erhielt das Unternehmen im Oktober 2020 für seine Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen in Zeiten von Corona eine internationale Auszeichnung: einen der Responsible-Care-Preise 2020 des europäischen Chemieverbands Cefic in der Kategorie „Protecting Workplace and People“ (Deutsch: Arbeitsplatz und Menschen schützen). Die Jury lobte vor allem, dass Covestro seit Beginn der Pandemie mit allen Konzepten sowohl die Gesundheit der Mitarbeitenden als auch die der Familienangehörigen, der Nachbarschaft und der Partnerfirmen in den Fokus rückt – ganz im Sinne der Unternehmensphilosophie „Wir sind 1“.

Covestro als guter Nachbar an den NRW-Standorten
Dem Unternehmen ist es wichtig, den Zusammenhalt in der Nachbarschaft auch in schwierigen Lagen aufrechtzuerhalten und weiter auszubauen. So spendete Covestro der Stadt Dormagen rund 7.000 Euro für die Anschaffung von 3D-Druckern, mit deren Hilfe Behelfsmasken gedruckt wurden. Auch am Standort Leverkusen hat Covestro seine Nachbarn in verschiedenen Projekten rund um das Coronavirus gefördert. Der Werkstoffhersteller spendete der Stadt Leverkusen mehrfach FFP2-Masken für die Einsatzkräfte der Feuerwehr und Rettungsdienste. In Krefeld-Uerdingen hat Covestro das Zentrum für digitale Lernwelten unterstützt. Durch die finanzielle Spende konnte für 18 Grundschulen ein Klassensatz mit jeweils 16 Baukästen der Lernanwendung „Lego Education WeDo 2.0“ gespendet werden. Damit lernen die Kinder spielerisch die elementare Logik des Programmierens kennen.

Covestro zählt zu den attraktivsten Arbeitgebern
Covestro fördert ein Arbeitsumfeld, in dem unterschiedliche Kompetenzen, Talente, Hintergründe und Ansichten willkommen sind. Dafür hat Covestro von der Zeitschrift „freundin“ und von kununu, Europas größter Bewertungsplattform für Arbeitgeber, eine Auszeichnung erhalten – und zählt erneut zu den attraktivsten und familienfreundlichsten Arbeitgebern Deutschlands und Österreichs. Seit Juni 2020 ist Covestro zudem Teil des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT“. Die bundesweite Netzwerkinitiative möchte Mädchen und Frauen für MINT-Studiengänge und -Berufe begeistern.

Im vergangenen Jahr wurde das eigene Recruiting und die Digitalisierung des Ausbildungsbereichs maßgeblich vorangetrieben. So hat das Unternehmen eine Vielzahl von Personalmarketing-Aktivitäten umgesetzt und beispielsweise eine digitale und telefonische Ausbildungs- und Berufsberatung eingerichtet sowie einen Live-Stream über den Covestro Instagram-Kanal veranstaltet. Außerdem unterstützt ein digitaler Ausbildungsfinder die Schülerinnen und Schüler bei der Suche nach dem richtigen Ausbildungsberuf.

Ein weiteres Highlight in 2020 für die Mitarbeiternden war die Fertigstellung des neuen Verwaltungsgebäudes an der B8. Der „Campus“ spiegelt ein innovatives Arbeitsplatzkonzept wider und wurde so geplant, dass die Leitgedanken Team, Flexibilität und Kommunikation im Vordergrund stehen. Das Gebäude wurde in der zweiten Jahreshälfte fertiggestellt und Inbetrieb genommen. Aufgrund der Corona-Pandemie sind zur Zeit nur wenige Mitarbeitende der eigentlich geplanten 700 in dem Gebäude tätig.

Covestro optimiert Produktionsprozesse
Die Produktion in der chemischen Industrie ist traditionell energieintensiv und Covestro versteht dies als Anreiz, um Verantwortung zu übernehmen und die Emissionen von Anlagen und Prozessen zu minimieren. Covestro hat 2020 verstärkt auf Energie aus alternativen Quellen gesetzt und seine Energieeffizienz erhöht. Die Strategie des Werkstoffherstellers reicht von Investitionen in alternative Energien bis hin zur Verbesserung der Infrastruktur, um die Produktion so umweltverträglich wie möglich zu betreiben. Zunächst will das Unternehmen seine Treibhausgasemissionen bis 2025 im Vergleich zu 2005 halbieren.

Die Jury des Deutschen Innovationspreises hat Covestro 2020 für die Entwicklung einer neuartigen Technologie zur Chlorproduktion nominiert. Der Werkstoffhersteller wurde für seine Sauerstoffverzehrkathode (SVK) in der Kategorie „Großunternehmen“ honoriert. Bei dem SVK-Verfahren wird die übliche wasserstofferzeugende Elektrode durch eine Sauerstoffverzehrkathode ersetzt. Hierdurch wird die Entstehung von Wasserstoff unterdrückt, es bilden sich nur Chlor und Natronlauge. Die hierfür benötigte Spannung beträgt noch etwa zwei statt drei Volt. Neben dem Energieverbrauch wird so auch der CO2-Ausstoß um bis zu 25 Prozent gesenkt. Erst kürzlich investierte Covestro einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag, um seine Chloranalage in Krefeld-Uerdingen im Rahmen eines Großstillstandes mehrerer Betriebe zu erweitern. Damit kann die Produktionskapazität nun um rund 52.000 Jahrestonnen am Standort erhöht werden. Die erhöhte Chlormenge macht es unter anderem möglich, die Makrolon-Produktion entsprechend der gesteigerten Nachfrage auszuweiten.

Covestro untersucht in Pilotprojekten über verschiedene Unternehmensbereiche hinweg, wie digitale Technologien Prozesse effizienter und nachhaltiger gestalten können. So testet das Unternehmen in Dormagen, wie der Herstellungsprozess von Polyestern optimiert werden kann. Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei der Verarbeitung umfassender Prozessdaten des Betriebs sollen freie Produktionskapazitäten geschaffen und der Energieaufwand minimiert werden. An den Standorten in NRW werden digitale Technologien genutzt, die den Spitzendampfverbrauch von Produktionsanlagen vorhersagen. So sollen sich Energieeinsatz und Kosten langfristig reduzieren lassen.

Currenta

Currenta ist Teil der „Europäischen Allianz für sauberen Wasserstoff“
Die von der Europäischen Kommission gegründete Initiative unterstützt die Entwicklung einer sauberen und weltweit wettbewerbsfähigen Wasserstoffindustrie und soll zum EU-Ziel beitragen, bis 2050 klimaneutral zu werden. „Saubere Wasserstofftechnologie ist ein wichtiger Faktor, damit die Wirtschaft in Europa CO2-neutral wird“, sagt Frank Hyldmar, Currenta-CEO. „Die Ziele der Allianz passen deshalb perfekt zu unseren Ideen und Überzeugungen beim Thema Nachhaltigkeit. Wir wollen unsere Infrastruktur und unser Know-how in die Allianz einbringen“, ergänzt Hyldmar.

Currenta kann auf breite Erfahrung und Expertenwissen im Betrieb von Industrieanlagen und dem Management komplexer Genehmigungsverfahren setzen. Die Chempark-Standorte verfügen zudem über die erforderlichen Flächen und die nötige Infrastruktur wie Strom- und Gasnetzanbindungen und bieten damit ideale Voraussetzungen, um ein regionales Wasserstoff-Drehkreuz aufzubauen. An den Chempark-Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen erbringt Currenta Dienstleistungen für mehr als 70 Industrieunternehmen in den Bereichen Ver- und Entsorgung, Infrastruktur, Sicherheit, Analytik, Instandhaltung und Logistik. Bereits heute wird an den drei Chempark-Standorten durch Dampfreformierung und Chlor-Alkali-Elektrolyse Wasserstoff erzeugt, der von den Chempark-Partnern in der Produktion eingesetzt wird.

HOYER Group

HOYER Group realisiert modernes Logistikzentrum im Chempark Dormagen

Mit 38.000 m2 ist das neue Logistikzentrum im Chempark Dormagen eines der größten und komplexesten Supply-Chain-Projekte, die HOYER von Grund auf betreut hat. Im Sommer 2020 wurden die Anlagen auf der zuvor brachliegenden Fläche nach einer rund zweijährigen Bauphase stufenweise in Betrieb genommen. Umfangreiche Analysen zu Kundenbedarfen und deren Supply-Chain-Prozesse gingen der Konzeption des Bauvorhabens voraus.

„Das Logistikzentrum ist vollumfänglich nach differenzierten Bedarfen aufgebaut und strukturiert“, so Ulrich Grätz, Global Director Supply Chain Solutions (SCS) bei der HOYER Group. „Umfangreiche Analysen, Beratungen und eng getaktetes Projektmanagement bildeten die Grundlage.“ Die Belegschaft von HOYER bedient am Standort modernstes Equipment wie eine den Kundenanforderungen entsprechend adaptierte Abfüllanlage. Darüber hinaus kommt eine speziell entwickelte Lagerhaltungssoftware zum Einsatz. Der Komplex besteht insgesamt aus fünf Teilbereichen. Dazu gehören eine Lagerhalle mit Stellplätzen für 10.000 Metallboxen für synthetischen Kautschuk, die auf Abruf versand- und transportbereit sind. Außerdem betreut HOYER ein Palettenlager mit Hochregalen mit 12.000 Lagerplätzen für diverse Rohstoffe und Fertigwaren.

Angrenzend an das Palettenlager befindet sich das Packmittellager, das über 3.000 Lagerplätze verfügt. HOYER übernimmt eine Reihe logistischer Prozesse wie die Einlagerung und Lagerung von Packmitteln, das Auslagern sowie Verladen. In zwei Abfüllanlagen übernimmt HOYER das Abfüllen und Lagern von Polyurethandispersionen. Das HOYER-Team plant und führt Transporte von der Produktion zum Logistikzentrum durch und füllt dort die Dispersionen in Fässer und Großgebinde ab. Zudem übernimmt HOYER die Lagerung und das Handling abgefüllter Gebinde, die Versandvorbereitung, Kommissionierung, Verladung sowie den Versand.

Die Logistiklösungen von Supply Chain Solutions der HOYER Group kommen weltweit zum Einsatz. Zu den Kernaktivitäten des Bereichs zählen sämtliche logistische Prozesse im Werk des Kunden und off-site, darunter Werklogistik, Abfüllen und Mischen, Betrieb von Intermodalterminals, Gefahrstoffterminals sowie Dry-Bulk-Logistik.

LANXESS

Der Spezialchemie-Konzern LANXESS hat sich im Pandemie-Jahr 2020 robust gezeigt und ist bislang gut durch die Corona-Krise gekommen – auch an den drei CHEMPARK-Standorten. Schon mit Beginn der Pandemie hat LANXESS umfangreiche Schutzkonzepte umgesetzt und damit ein sicheres Arbeiten ermöglicht. So wurden konzernweit strikte Hygieneregeln eingeführt, Home-Office-Lösungen für die Büromitarbeitenden ermöglicht oder das Schichtmodell in den Betrieben umgestellt.

LANXESS wird immer digitaler
Aber auch im Pandemie-Jahr hat LANXESS seine Standorte weiterentwickelt. Beispiel Digitalisierung: Das Unternehmen führt mit Moby.Check eine digitale Lösung eines Leverkusener Unternehmens für die mobile Betriebsführung und Instandhaltung ein. Jährlich rund 400.000 Betriebs- und Instandhaltungs-Checklisten auf Papier werden so durch digitale Pendants ersetzt und können auf Tablets ausgefüllt werden. Nach einem Probelauf in ausgewählten CHEMPARK-Betrieben profitieren in der ersten Phase 65 LANXESS-Betriebe in Deutschland, Belgien und den USA von der Digitallösung. Parallel dazu werden zusammen mit Bilfinger aber auch die Anlagen selbst digitaler. Über eine Software von PIDGraph, die Anlagenteile durch die Anwendung von KI-Methoden digitalisiert, können mehrere Tausend Dokumente schnell und einfach verarbeitet werden. Ziel ist es, ein virtuelles Abbild der Anlage zu erhalten. So können etwa Anlagenumbauten beschleunigt und neue Anwendungen zur Effizienzsteigerung schneller identifiziert werden.

Ausbildungsquote bei LANXESS liegt bei überdurchschnittlichen 9 Prozent
Trotz Corona starteten im vergangenen Sommer rund 200 neue Auszubildende und dual Studierende bei LANXESS an den Niederrhein-Standorten in ihr Berufsleben. Die Nachwuchskräfte verteilen sich auf 7 verschiedene Berufe und 4 duale Studiengänge im naturwissenschaftlichen, technischen und kaufmännischen Bereich. Die Übernahmechancen sind gut. 2020 hat LANXESS 87 Prozent seiner Auszubildenden übernommen. Insgesamt absolvieren derzeit mehr als 710 junge Menschen ihre Ausbildung beim Spezialchemie-Konzern. Damit liegt die Ausbildungsquote bei überdurchschnittlichen 9 Prozent. LANXESS investierte 2020 rund 22 Millionen Euro in die Ausbildung von Nachwuchskräften.

CO2-Emissionen in 2020 gegenüber 2019 um mehr als 400.000 Tonnen gesenkt
Neben dem wirtschaftlichen Wachstumskurs verfolgt LANXESS ein ambitioniertes Klimaschutzziel und will 2040 klimaneutral produzieren. Die CO2-Emissionen konnten gegenüber 2019 weltweit um mehr als 400.000 Tonnen gesenkt werden.

Dazu haben auch viele kleine Projekte in den CHEMPARK-Standorten beigetragen. So zeigt das Beispiel des Leverkusener Phosphorchemikalien-Betriebs, wie Klimaschutz auch mit Hilfe digitaler Modelle umgesetzt werden kann. Durch datengestützte Optimierung der Produktionsprozesse können pro Stunde 600 Kilogramm Dampf eingespart werden. Das führt pro Jahr zu einer geringeren Treibhausgasemission von rund 4.000 Tonnen CO2e. Perspektivisch wird LANXESS an den Niederrhein-Standorten aus der Energieversorgung auf Kohlebasis aussteigen. Dadurch verringern sich zum Beispiel am Standorte Krefeld-Uerdingen ab 2025 die CO2-Emissionen um rund 60.000 Tonnen pro Jahr.

Rely+On Virkon Spenden an 470 Schulen im Standort-Umfeld
Seine Verantwortung als Corporate Citizen hat LANXESS auch und gerade während der Pandemie wahrgenommen. So hat der Spezialchemie-Konzern alle Schulen im Umfeld seiner Standorte mit seinem Desinfektionsmittel Rely+On Virkon versorgt. Von den mehr als 470 Schulen profitierten auch alle Schulen in Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen von der Spende. Darüber hinaus wurden 13 von der Corona-Pandemie stark betroffene Länder mit insgesamt rund eine Million Liter unterstützt.

Neben dem Kampf gegen die Ausbreitung des Virus hat sich LANXESS auch in kleineren lokalen Projekten engagiert. Ob Lizenzen für die digitale Lernplattform 123chemie.de oder die Förderung von Bildungsprojekten an Schulen im Standortumfeld: LANXESS konnte mit seiner etablierten Bildungsinitiative schnell und unbürokratisch helfen.

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Sat, 20 Mar 2021 14:00:00 Tue, 23 Mar 2021 11:32:39 1 0 0
  • Rund 404 Millionen Euro in den Standort investiert
  • Fast 280 Millionen Euro Nettoverdienst für die Region
  • Chempark bleibt standortübergreifend einer der größten Ausbilder in mehr als 25 naturwissenschaftlichen, technischen und kaufmännischen Berufen

Krefeld-Uerdingen, 22. März 2021 –„Bisher kommt der Chempark Krefeld-Uerdingen stabil durch die Pandemie. Wir stehen gut da!“, sagt Chempark-Leiter Lars Friedrich. Die Zahlen zur wirtschaftlichen Entwicklung am Uerdinger Chempark-Standort im Corona-Jahr 2020 untermauern das. Am 22. März stelle Friedrich die Ergebnisse bei einem virtuellen Jahresmediengespräch vor: Trotz der Pandemie und deren Auswirkungen auf die Wirtschaft zeigen sich Investitionen, Instandhaltungsaufwand und Mitarbeiterzahlen in Krefeld-Uerdingen stabil. „Das Corona-Virus ist eine gesellschaftliche und unternehmerische Herausforderung von historischem Ausmaß. Bis hierher haben wir sie gut gemeistert. Das ist ein wichtiges Signal für den Standort und die zukünftige Entwicklung“, sagt Friedrich.

Rund 404 Millionen Euro im Chempark Krefeld-Uerdingen investiert
Die Chempark-Partnerunternehmen im Werk am Rhein nahmen 2020 insgesamt rund 196 Millionen Euro für Neuinvestitionen in die Hand. Rund 208 Millionen Euro flossen in die Instandhaltung der Betriebe und Anlagen. Die Gesamtsumme der Aufwendungen in den Standort belief sich auf rund 404 Millionen Euro. Damit liegt diese Summe zwar etwa rund 55 Millionen Euro unter dem Spitzenjahr 2019, aber immer noch klar über 400 Millionen Euro.

Chempark-Leiter Lars Friedrich: „Die Zahlen belegen, dass auch unter dieser wirtschaftlichen Herausforderung investiert wird. Andererseits spiegeln sie diese Corona-Zeit wider – und die Ungewissheit, die sie bringt.“ Auch in Leverkusen zeigte sich dieser Effekt und die Gesamt-Investitionssumme ging um rund 109 Millionen Euro auf rund 678 Millionen Euro zurück. Ein Zuwachs war hingegen in Dormagen zu verzeichnen: Dort stieg das Investitionsvolumen von rund 342 auf rund 389 Millionen Euro. Grund dafür sind Schwankungen, die durch die unterschiedlichen anlagenbedingten Wartungs- und Instandhaltungszyklen verursacht werden.

Blick über die drei Standorte: Investitionsziel seit Jahren übertroffen
„Wir können klar sagen: Die Chempark-Standorte sind sehr stabil und wirtschaftlich gesund aufgestellt”, so der Chempark-Leiter im Rahmen des Jahresmediengesprächs. Fast 1,5 Milliarden Euro wendeten die Unternehmen in Krefeld-Uerdingen, Dormagen und Leverkusen für Neuinvestitionen und Instandhaltungen auf. „Besonders die Investitionen in neue Anlagen sind für uns eine entscheidende Größe. Und die liegt seit Jahren immer über unserer Zielmarke von 500 Millionen Euro”, erläutert Friedrich. 2020 summierten sich diese Investitionen das zweite Mal in Folge sogar auf über 800 Millionen Euro. „Damit sind wir einer der erfolgreichsten Chemiestandorte in ganz Europa”, so der Chempark-Leiter weiter.

Friedrich betont, dass die chemische Industrie in Deutschland einen sehr wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leistet: „Produkte, Arbeitsplätze, Wirtschaftsfaktor – besonders jetzt in der Pandemie ist es gelungen, den Schutz der Menschen an unseren Standorten bestmöglich zu gewährleisten und dadurch die Produktion erfolgreich aufrecht zu erhalten.”

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Weiter deutlich über 8.000 Beschäftigte im Chempark Krefeld-Uerdingen
Von der Stabilität im Chempark profitieren auch die Menschen, die an den Niederrheinstandorten einen Arbeitsplatz haben. Zum Stichtag 31. Dezember 2020 lag die Zahl der Beschäftigten im Chempark Krefeld-Uerdingen nach dem Rekordjahr 2019 trotz eines leichten Rückgangs mit 8.124 erneut deutlich über 8.000 Menschen. Über zwei Drittel davon ist Stammpersonal der Unternehmen, die übrigen Personen gehören zu beauftragten Firmen, die im Chempark zwar keinen Sitz, aber dennoch Arbeit haben.

Friedrich: „Setzt man die Beschäftigtenzahl zum Durchschnittsverdienst in der chemischen Industrie ins Verhältnis, errechnet sich eine Nettolohnsumme von ungefähr 280 Millionen Euro. Von diesem hohen Betrag profitiert auch die lokale Wirtschaft in und rund um Krefeld“, erklärt Friedrich. „Viele der Menschen, die im Chempark arbeiten, leben in der unmittelbaren Region um unseren Standort. Und das wirkt sich natürlich auf die Kaufkraft hier vor Ort aus", erläutert Friedrich.

So sieht es beim Nachwuchs aus: 495 Auszubildende lernen fürs Berufsleben
„Der Chempark-Manager und -Betreiber Currenta bildet nicht nur für den eigenen Nachwuchsbedarf, sondern auch für Bayer, Covestro, Lanxess und weitere Chempark-Unternehmen aus“, erklärt Friedrich. Zum Stichtag 31. Dezember 2020 lernten 495 junge Auszubildende im Chempark Krefeld-Uerdingen für ihr Berufsleben.

Und zwar in unterschiedlichen Bereichen: „Currenta bildet standortübergreifend in mehr als 25 naturwissenschaftlichen, technischen und kaufmännischen Ausbildungsberufen aus – praxisnah und zukunftsorientiert. Damit sind wir nicht nur einer der größten Ausbilder der Region, sondern bieten zudem eine große Vielfalt an Ausbildungsberufen“, so Friedrich weiter. Dazu komme, dass die Zahl der Ausbildungsstellen am Bedarf der Unternehmen ausgerichtet ist. Friedrich: „Wir bilden aus mit dem Ziel, den jungen Fachkräftenachwuchs im Anschluss auch zu übernehmen. Für uns gilt: Eine Ausbildung in der chemischen Industrie ist immer eine gute Idee.”

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Der Chempark und Corona

Sicherheit und Verantwortung – gegenüber Beschäftigten, Kunden und Nachbarn
Automatisierte Temperaturmessungen an den Werkszugängen, Maskenpflicht und Abstandhalten gehören mittlerweile fest zum Chempark-Arbeitsalltag. „Sicherheit und Zuverlässigkeit sind seit jeher unsere unternehmerischen Grundüberzeugungen“, sagt Lars Friedrich. „Und sie werden auch in Zukunft an erster Stelle stehen.“ Das zeigt sich zum Beispiel auch in der herausragenden Krisen-Infrastruktur. „Sie war ein wichtiger Faktor, um gerade zu Beginn der Pandemie schnell wichtige Maßnahmen für den Infektionsschutz auf den Weg zu bringen. Die Pläne dafür lagen teilweise bereits in der Schublade, das hat geholfen – uns und unseren Kunden.“

Langstreckenlauf Pandemiebekämpfung
Mittlerweile ist klar, dass der Kampf gegen die Pandemie ein Langstreckenlauf sei. „Wir sind in einer Phase, in der der Kopf ein bisschen müde ist. Das ist verständlich, nachlassen dürfen wir aber trotzdem nicht, egal auf welcher Seite des Werkzauns.“ Was für Friedrich außerdem feststeht: „Es ist unser Auftrag, die Produktion in einem sicheren Umfeld weiter zu ermöglichen, die Anlagen müssen weiterlaufen. Denn gerade jetzt kommt es auf die chemische Industrie an, hier werden viele Produkte hergestellt, die wichtig sind und dringend gebraucht werden.“

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Chancen und Herausforderungen

Chancen aus der Umsetzung der europäischen und nationalen Wasserstoffstrategien
Der europäische Green Deal mit den angestrebten Senkungen der Treibhausgasemissionen bringt sowohl enorme Herausforderungen als auch Chancen mit sich. „Gerade im Zusammenhang mit der europäischen und nationalen Wasserstoffstrategie ergeben sich für Currenta und den Chempark große Möglichkeiten, wesentliche Player zu sein“, führt Friedrich aus. Zur Realisierung entsprechender Projekte sind allerdings entsprechende energiepolitische Rahmenbedingungen, etwa hinsichtlich der Entlastung von Strompreisumlagen notwendig. In der EEG-Novelle von Anfang 2021 wurde eine entsprechende Entlastungsregelung angelegt. „Nun kommt es noch auf die Konkretisierung in der angekündigten diesbezüglichen Verordnung an“, so Friedrich. Hier dürfen „küstenferne“ Industriestandorte wegen der noch nicht gegebenen Verfügbarkeit ausreichender Mengen „grünen Stroms“ nicht benachteiligt werden.

Vermeidung von Wettbewerbsnachteilen aus nationalen Alleingängen beim Klimaschutz
Wir unterstützen selbstverständlich die Erreichung der Klimaschutzziele sowie entsprechende Anreize und Maßnahmen auf internationaler und nationaler Ebene. „Bei der nationalen Bepreisung von Emissionen außerhalb des europäischen Emissionshandels sind allerdings Wettbewerbsnachteile zu vermeiden“. Konkret kritisiert Friedrich, dass im Rahmen des in diesem Jahr erstmals wirksamen nationalen Brennstoffemissionshandels ab 2023 auch die Abfälle in der thermischen Verwertung bepreist werden. „Hier gibt es aber bislang überhaupt keine technische Alternative. Die Sonderabfallverbrennungsanlagen müssen deshalb aus dem Anwendungsbereich herausgenommen werden.“

Genehmigungsverfahren beschleunigen und Bürokratie abbauen
„Effiziente Genehmigungsverfahren sind die Basis für eine erfolgreiche Industrie“ betont Friedrich. Sie müssen praktikabel und unbürokratisch sein. Dafür braucht es ein modernes Verfahrensrecht und gut ausgestattete Behörden sowie eine Entlastung der Gerichte. Die Digitalisierung von Genehmigungsverfahren kann dabei unterstützen, darf aber kein Selbstzweck sein: Die damit verbundene Transparenz – etwa durch die Internetveröffentlichung aller Genehmigungsunterlagen – gefährdet die Sicherheit vertraulicher Informationen. Die Verfahren müssen Rechtssicherheit bieten, um Investitionen in Deutschland zu fördern. Der Rechtsrahmen muss verständlich und möglichst einfach sein, damit auch mittelständische Unternehmen im Wettbewerb bestehen können. Die seit Jahren anhaltende Tendenz, durch neue politische Projekte die Regulierungsdichte zu erhöhen, muss deshalb umgekehrt werden. Zudem sollten EU-Richtlinien 1:1 in nationales Recht umgesetzt werden, um Wettbewerbsverzerrungen sowie unnötige zusätzliche Bürokratie zu vermeiden.

Verkehrsinfrastruktur weiterhin Dauerbrennerthema – vor allem Zustand der Rheinbrücken bietet Anlass zur Sorge
„Seit September 2016 steht auf der Leverkusener Brücke eine LKW-Dauersperranlage, der fast baugleichen A40-Schwesterbrücke in Duisburg droht das gleiche Schicksal. Wenn auch die Fleher Brücke und die Rodenkirchener Autobahnbrücke ausfallen, bevor sie neu gebaut sind, gehen uns irgendwann die Ausweichrouten aus“, so Friedrich. Er erklärt: „Zwischen Bonn im Süden und Duisburg im Norden queren auf rund 85 Kilometer Luftlinie insgesamt 18 Straßenbrücken den Rhein. Von diesen 18 Rheinbrücken sind aktuell acht Rheinquerungen für LKW-Verkehr gesperrt und sieben weitere in Sanierung oder im sanierungsbedürftigen Zustand. Uns treibt das Sorgenfalten auf die Stirn.“

Die Kommunikation und die Perspektiven seien nicht zufriedenstellend, so der Chempark-Leiter. Konkret fordert Friedrich die gemeinsame Erstellung eines Rheinbrücken-Zustandsberichtes für die Metropolregion Rheinland und eine vorausschauende Koordination und Krisenplanung für weitere nicht auszuschließende, ungeplante Einschränkungen bzw. Ausfälle der Rheinquerungen. „Ein gemeinsames Brückenbau-Kompetenzzentrum Rheinland erscheint mir für diese Aufgaben sinnvoll zu sein“ sagt Friedrich. „Statt Wettbewerbe um Brückenbauexperten, sollten Schnelligkeit und die gemeinsame Sicherstellung der Finanzierung der notwendigen Projekte im Vordergrund stehen.“ Sonst heißt es bald „Über nur noch sieben Brücken kann es gehen.“

Jedoch nicht nur der Blick auf die Situation der Rheinbrücken, sondern auf die gesamte öffentliche Transportinfrastruktur macht Friedrich besorgt: In der Vergangenheit wurde zu wenig für den Erhalt von Brücken, Straßen, Schienen und Schleusen getan, das stelle sich immer mehr heraus. "Die chemische Industrie ist eine der transportintensivsten Branchen und als solche besonders stark auf leistungsfähige Verkehrswege angewiesen. Verzögerungen von Bauprojekten sind vermutlich nicht kompatibel mit den Anforderungen der Wirtschaft, die nach Planungssicherheit und möglichst schneller Umsetzung ruft. Das ist für uns nicht zufriedenstellend", so Friedrich.

Wohn- und Industrieflächen ermöglichen
Um weiterhin ein attraktiver Chemiestandort zu bleiben, müssen Anreize zu Erweiterungen und Neuansiedelungen für die Unternehmen im Chempark geschaffen werden. „Hierfür braucht es eine aktive Standortpolitik und ein klares Bekenntnis zur Industrie”, fordert Friedrich. Durch den enormen Wohnungsmangel bestünden teilweise Vorbehalte gegenüber der Ausweisung neuer Flächen für Industrie, Gewerbe und Infrastrukturmaßnahmen. Darüber hinaus schränkt die heranrückende Wohnbebauung die Entwicklung von Industrieflächen vielerorts ein. „Industrie und Wohnen müssen konfliktfrei nebeneinander bestehen können. Wenn Industrieflächen zu sehr beschränkt werden, gefährden wir zunehmend den Wohlstand und die Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden, sowie viele Arbeitsplätze”, sagt Friedrich.

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Ausgewählte Themen der Unternehmen am Standort

Covestro

Covestro blickt auf ein besonderes Jahr 2020 zurück. Dabei hat das Unternehmen frühzeitig mit einem klaren Kurs und konsequentem Krisenmanagement Handlungsfähigkeit gezeigt und vor allem in der zweiten Jahreshälfte von seinen frühzeitig ergriffenen Maßnahmen in Kombination mit einer Erholung der Nachfrage profitiert. So erhielt das Unternehmen im Oktober 2020 für seine Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen in Zeiten von Corona eine internationale Auszeichnung: einen der Responsible-Care-Preise 2020 des europäischen Chemieverbands Cefic in der Kategorie „Protecting Workplace and People“ (Deutsch: Arbeitsplatz und Menschen schützen). Die Jury lobte vor allem, dass Covestro seit Beginn der Pandemie mit allen Konzepten sowohl die Gesundheit der Mitarbeitenden als auch die der Familienangehörigen, der Nachbarschaft und der Partnerfirmen in den Fokus rückt – ganz im Sinne der Unternehmensphilosophie „Wir sind 1“.

Covestro als guter Nachbar an den NRW-Standorten
Dem Unternehmen ist es wichtig, den Zusammenhalt in der Nachbarschaft auch in schwierigen Lagen aufrechtzuerhalten und weiter auszubauen. So spendete Covestro der Stadt Dormagen rund 7.000 Euro für die Anschaffung von 3D-Druckern, mit deren Hilfe Behelfsmasken gedruckt wurden. Auch am Standort Leverkusen hat Covestro seine Nachbarn in verschiedenen Projekten rund um das Coronavirus gefördert. Der Werkstoffhersteller spendete der Stadt Leverkusen mehrfach FFP2-Masken für die Einsatzkräfte der Feuerwehr und Rettungsdienste. In Krefeld-Uerdingen hat Covestro das Zentrum für digitale Lernwelten unterstützt. Durch die finanzielle Spende konnte für 18 Grundschulen ein Klassensatz mit jeweils 16 Baukästen der Lernanwendung „Lego Education WeDo 2.0“ gespendet werden. Damit lernen die Kinder spielerisch die elementare Logik des Programmierens kennen.

Covestro zählt zu den attraktivsten Arbeitgebern
Covestro fördert ein Arbeitsumfeld, in dem unterschiedliche Kompetenzen, Talente, Hintergründe und Ansichten willkommen sind. Dafür hat Covestro von der Zeitschrift „freundin“ und von kununu, Europas größter Bewertungsplattform für Arbeitgeber, eine Auszeichnung erhalten – und zählt erneut zu den attraktivsten und familienfreundlichsten Arbeitgebern Deutschlands und Österreichs. Seit Juni 2020 ist Covestro zudem Teil des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT“. Die bundesweite Netzwerkinitiative möchte Mädchen und Frauen für MINT-Studiengänge und -Berufe begeistern.

Im vergangenen Jahr wurde das eigene Recruiting und die Digitalisierung des Ausbildungsbereichs maßgeblich vorangetrieben. So hat das Unternehmen eine Vielzahl von Personalmarketing-Aktivitäten umgesetzt und beispielsweise eine digitale und telefonische Ausbildungs- und Berufsberatung eingerichtet sowie einen Live-Stream über den Covestro Instagram-Kanal veranstaltet. Außerdem unterstützt ein digitaler Ausbildungsfinder die Schülerinnen und Schüler bei der Suche nach dem richtigen Ausbildungsberuf.

Ein weiteres Highlight in 2020 für die Mitarbeiternden war die Fertigstellung des neuen Verwaltungsgebäudes an der B8. Der „Campus“ spiegelt ein innovatives Arbeitsplatzkonzept wider und wurde so geplant, dass die Leitgedanken Team, Flexibilität und Kommunikation im Vordergrund stehen. Das Gebäude wurde in der zweiten Jahreshälfte fertiggestellt und Inbetrieb genommen. Aufgrund der Corona-Pandemie sind zur Zeit nur wenige Mitarbeitende der eigentlich geplanten 700 in dem Gebäude tätig.

Covestro optimiert Produktionsprozesse
Die Produktion in der chemischen Industrie ist traditionell energieintensiv und Covestro versteht dies als Anreiz, um Verantwortung zu übernehmen und die Emissionen von Anlagen und Prozessen zu minimieren. Covestro hat 2020 verstärkt auf Energie aus alternativen Quellen gesetzt und seine Energieeffizienz erhöht. Die Strategie des Werkstoffherstellers reicht von Investitionen in alternative Energien bis hin zur Verbesserung der Infrastruktur, um die Produktion so umweltverträglich wie möglich zu betreiben. Zunächst will das Unternehmen seine Treibhausgasemissionen bis 2025 im Vergleich zu 2005 halbieren.

Die Jury des Deutschen Innovationspreises hat Covestro 2020 für die Entwicklung einer neuartigen Technologie zur Chlorproduktion nominiert. Der Werkstoffhersteller wurde für seine Sauerstoffverzehrkathode (SVK) in der Kategorie „Großunternehmen“ honoriert. Bei dem SVK-Verfahren wird die übliche wasserstofferzeugende Elektrode durch eine Sauerstoffverzehrkathode ersetzt. Hierdurch wird die Entstehung von Wasserstoff unterdrückt, es bilden sich nur Chlor und Natronlauge. Die hierfür benötigte Spannung beträgt noch etwa zwei statt drei Volt. Neben dem Energieverbrauch wird so auch der CO2-Ausstoß um bis zu 25 Prozent gesenkt. Erst kürzlich investierte Covestro einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag, um seine Chloranalage in Krefeld-Uerdingen im Rahmen eines Großstillstandes mehrerer Betriebe zu erweitern. Damit kann die Produktionskapazität nun um rund 52.000 Jahrestonnen am Standort erhöht werden. Die erhöhte Chlormenge macht es unter anderem möglich, die Makrolon-Produktion entsprechend der gesteigerten Nachfrage auszuweiten.

Covestro untersucht in Pilotprojekten über verschiedene Unternehmensbereiche hinweg, wie digitale Technologien Prozesse effizienter und nachhaltiger gestalten können. So testet das Unternehmen in Dormagen, wie der Herstellungsprozess von Polyestern optimiert werden kann. Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei der Verarbeitung umfassender Prozessdaten des Betriebs sollen freie Produktionskapazitäten geschaffen und der Energieaufwand minimiert werden. An den Standorten in NRW werden digitale Technologien genutzt, die den Spitzendampfverbrauch von Produktionsanlagen vorhersagen. So sollen sich Energieeinsatz und Kosten langfristig reduzieren lassen.

Currenta

Currenta ist Teil der „Europäischen Allianz für sauberen Wasserstoff“
Die von der Europäischen Kommission gegründete Initiative unterstützt die Entwicklung einer sauberen und weltweit wettbewerbsfähigen Wasserstoffindustrie und soll zum EU-Ziel beitragen, bis 2050 klimaneutral zu werden. „Saubere Wasserstofftechnologie ist ein wichtiger Faktor, damit die Wirtschaft in Europa CO2-neutral wird“, sagt Frank Hyldmar, Currenta-CEO. „Die Ziele der Allianz passen deshalb perfekt zu unseren Ideen und Überzeugungen beim Thema Nachhaltigkeit. Wir wollen unsere Infrastruktur und unser Know-how in die Allianz einbringen“, ergänzt Hyldmar.

Currenta kann auf breite Erfahrung und Expertenwissen im Betrieb von Industrieanlagen und dem Management komplexer Genehmigungsverfahren setzen. Die Chempark-Standorte verfügen zudem über die erforderlichen Flächen und die nötige Infrastruktur wie Strom- und Gasnetzanbindungen und bieten damit ideale Voraussetzungen, um ein regionales Wasserstoff-Drehkreuz aufzubauen. An den Chempark-Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen erbringt Currenta Dienstleistungen für mehr als 70 Industrieunternehmen in den Bereichen Ver- und Entsorgung, Infrastruktur, Sicherheit, Analytik, Instandhaltung und Logistik. Bereits heute wird an den drei Chempark-Standorten durch Dampfreformierung und Chlor-Alkali-Elektrolyse Wasserstoff erzeugt, der von den Chempark-Partnern in der Produktion eingesetzt wird.

LANXESS

Der Spezialchemie-Konzern LANXESS hat sich im Pandemie-Jahr 2020 robust gezeigt und ist bislang gut durch die Corona-Krise gekommen – auch an den drei CHEMPARK-Standorten. Schon mit Beginn der Pandemie hat LANXESS umfangreiche Schutzkonzepte umgesetzt und damit ein sicheres Arbeiten ermöglicht. So wurden konzernweit strikte Hygieneregeln eingeführt, Home-Office-Lösungen für die Büromitarbeitenden ermöglicht oder das Schichtmodell in den Betrieben umgestellt.

LANXESS wird immer digitaler
Aber auch im Pandemie-Jahr hat LANXESS seine Standorte weiterentwickelt. Beispiel Digitalisierung: Das Unternehmen führt mit Moby.Check eine digitale Lösung eines Leverkusener Unternehmens für die mobile Betriebsführung und Instandhaltung ein. Jährlich rund 400.000 Betriebs- und Instandhaltungs-Checklisten auf Papier werden so durch digitale Pendants ersetzt und können auf Tablets ausgefüllt werden. Nach einem Probelauf in ausgewählten CHEMPARK-Betrieben profitieren in der ersten Phase 65 LANXESS-Betriebe in Deutschland, Belgien und den USA von der Digitallösung. Parallel dazu werden zusammen mit Bilfinger aber auch die Anlagen selbst digitaler. Über eine Software von PIDGraph, die Anlagenteile durch die Anwendung von KI-Methoden digitalisiert, können mehrere Tausend Dokumente schnell und einfach verarbeitet werden. Ziel ist es, ein virtuelles Abbild der Anlage zu erhalten. So können etwa Anlagenumbauten beschleunigt und neue Anwendungen zur Effizienzsteigerung schneller identifiziert werden.

Ausbildungsquote bei LANXESS liegt bei überdurchschnittlichen 9 Prozent
Trotz Corona starteten im vergangenen Sommer rund 200 neue Auszubildende und dual Studierende bei LANXESS an den Niederrhein-Standorten in ihr Berufsleben. Die Nachwuchskräfte verteilen sich auf 7 verschiedene Berufe und 4 duale Studiengänge im naturwissenschaftlichen, technischen und kaufmännischen Bereich. Die Übernahmechancen sind gut. 2020 hat LANXESS 87 Prozent seiner Auszubildenden übernommen. Insgesamt absolvieren derzeit mehr als 710 junge Menschen ihre Ausbildung beim Spezialchemie-Konzern. Damit liegt die Ausbildungsquote bei überdurchschnittlichen 9 Prozent. LANXESS investierte 2020 rund 22 Millionen Euro in die Ausbildung von Nachwuchskräften.

CO2-Emissionen in 2020 gegenüber 2019 um mehr als 400.000 Tonnen gesenkt
Neben dem wirtschaftlichen Wachstumskurs verfolgt LANXESS ein ambitioniertes Klimaschutzziel und will 2040 klimaneutral produzieren. Die CO2-Emissionen konnten gegenüber 2019 weltweit um mehr als 400.000 Tonnen gesenkt werden.

Dazu haben auch viele kleine Projekte in den CHEMPARK-Standorten beigetragen. So zeigt das Beispiel des Leverkusener Phosphorchemikalien-Betriebs, wie Klimaschutz auch mit Hilfe digitaler Modelle umgesetzt werden kann. Durch datengestützte Optimierung der Produktionsprozesse können pro Stunde 600 Kilogramm Dampf eingespart werden. Das führt pro Jahr zu einer geringeren Treibhausgasemission von rund 4.000 Tonnen CO2e. Perspektivisch wird LANXESS an den Niederrhein-Standorten aus der Energieversorgung auf Kohlebasis aussteigen. Dadurch verringern sich zum Beispiel am Standorte Krefeld-Uerdingen ab 2025 die CO2-Emissionen um rund 60.000 Tonnen pro Jahr.

Rely+On Virkon Spenden an 470 Schulen im Standort-Umfeld
Seine Verantwortung als Corporate Citizen hat LANXESS auch und gerade während der Pandemie wahrgenommen. So hat der Spezialchemie-Konzern alle Schulen im Umfeld seiner Standorte mit seinem Desinfektionsmittel Rely+On Virkon versorgt. Von den mehr als 470 Schulen profitierten auch alle Schulen in Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen von der Spende. Darüber hinaus wurden 13 von der Corona-Pandemie stark betroffene Länder mit insgesamt rund eine Million Liter unterstützt.

Neben dem Kampf gegen die Ausbreitung des Virus hat sich LANXESS auch in kleineren lokalen Projekten engagiert. Ob Lizenzen für die digitale Lernplattform 123chemie.de oder die Förderung von Bildungsprojekten an Schulen im Standortumfeld: LANXESS konnte mit seiner etablierten Bildungsinitiative schnell und unbürokratisch helfen.

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Tue, 16 Mar 2021 15:34:00 Tue, 16 Mar 2021 15:44:12 1 0 0 Dormagen, 16. März 2021 – Tobias Dehling ist seit März 2021 neuer Leiter der Werkfeuerwehr Chempark Dormagen. Zuvor arbeitete der studierte Sicherheitsingenieur über 11 Jahre im Chemiepark Marl für die Evonik Operations GmbH. Dort ging er verschiedenen Tätigkeiten bei der Technischen Anlagensicherheit nach, bevor er zur Werkfeuerwehr des Standortes wechselte. Von April 2017 an leitete Dehling dort dann den Brandschutz bis er zum November des letzten Jahres zur Currenta GmbH [&] Co. OHG wechselte. Nach der erforderlichen Einarbeitung ist dem 34-jährigem nun die Leitungsfunktion für die Werkfeuerwehr und den Brandschutz am Standort Dormagen übertragen worden. Er folgt damit auf Oliver Krause, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen hat und sich nun neuen Herausforderungen bei INEOS in Köln stellt.

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Fri, 12 Mar 2021 10:14:00 Wed, 17 Mar 2021 10:08:01 1 0 0 Krefeld-Uerdingen, 12. März 2021 – Der Chempark-Manager und -Betreiber Currenta plant, am Standort Krefeld-Uerdingen rund 50 Millionen Euro in die nachhaltige Sanierung des Kraftwerks N230 zu investieren. Das Kraftwerk soll bis 2025 umfassend erneuert werden. Im Zuge der Arbeiten sollen zwei veraltete Kohlekessel durch moderne, ressourcenschonende Gaskessel ersetzt werden. Diese sind auch für den Einsatz von Wasserstoff geeignet, so dass perspektivisch auch eine klimaneutrale Energieerzeugung möglich ist. Durch die Modernisierungsmaßnahme können die CO2-Emissionen um rund 180.000 Tonnen im Jahr verringert werden. Noch im März soll ein entsprechender Genehmigungsantrag bei der Bezirksregierung Düsseldorf eingereicht werden.

Projekt soll bis spätestens 2025 abgeschlossen sein
Die geplante Sanierung folgt der Currenta -Nachhaltigkeitsstrategie für die Energiewende. „Wir wollen und werden im Zuge dieser Strategie weitere substanzielle Beiträge zur Transformation der europäischen Industrie hin zur Treibhausgasneutralität bis 2050 leisten. Die Kraftwerks-Modernisierung in Uerdingen stellt dabei einen wichtigen Zwischenschritt dar“, sagt Currenta-CEO Frank Hyldmar. „Wir wissen: Das ist ein ambitioniertes Ziel, das ein Unternehmen unserer Größenordnung nicht von heute auf morgen erreichen kann, sondern nur schrittweise. Wir werden deshalb weiter konsequent in Nachhaltigkeit und Umwelt investieren – an allen drei Chempark-Standorten“, so Hyldmar weiter.

Dampfproduktion und Stromerzeugung dank Kraft-Wärme-Kopplung
Die großen Unternehmen im Chemparkverbund – wie Covestro und Lanxess – werden mit dem Betrieb des modernisierten Kraftwerks ebenfalls Einsparungen in ihren CO2-Bilanzen vorweisen können. So liegt die Einsparung für Covestro bei etwa 61.000 Tonnen, Lanxess spart etwa 59.000 Tonnen CO2. Auch bei den anderen Unternehmen führt die Maßnahme zu CO2-Einsparungen.

Die modernisierte Anlage wird nach dem Konzept der Kraft-Wärme-Kopplung betrieben. Somit wird neben Dampf auch Strom erzeugt. Mittels dieser dezentralen Stromerzeugung direkt in der Nähe großer Stromnutzer leisten wir einen Beitrag zur Entlastung und Stabilisierung der Stromnetze.

Bislang hatte Currenta beabsichtigt, gemeinsam mit dem Aachener Energieversorgungsunternehmen Trianel im Chempark Krefeld-Uerdingen ein Gas-und-Dampfturbinen-Kraftwerk zu bauen. Nun geht Currenta mit der Kraftwerksmodernisierung einen wesentlichen Schritt zu einem nachhaltigen Versorgungskonzept.

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Wed, 24 Feb 2021 17:50:00 Thu, 25 Feb 2021 11:30:37 1 0 0 Die Kältefabrik des Chempark Leverkusen auf dem Kaminsims, das Kraftwerk im Einsatz als Briefbeschwerer oder die Chempark-Feuerwache für die heimische Eisenbahn – das ist jetzt möglich. Denn der Chempark wird versteigert – Stück für Stück. Genauer gesagt das maßstabsgetreue Modell des Leverkusener Chempark-Werks. Jahrzehntelang war es ein wichtiger Orientierungspunkt für zahlreiche Besucher, jetzt weicht das fast 25 Quadratmeter große Modell dem digitalen Wandel: Überblick und Details zu den Anlagen im Chempark gibt es für Gäste zukünftig virtuell.

Kinderschutz im Fokus: Alle Einnahmen werden gespendet
Der Gesamterlös der Auktion wird an den Kinderschutzbund und das Netzwerk Kinderarmut in Leverkusen gespendet. „Wir haben uns bewusst für diese Institutionen entschieden, da Kinder in der aktuellen Corona-Situation mitunter die Hauptleidtragenden sind. Die beiden Vereine setzen sich in ganz Leverkusen für ihren Schutz und ihre gesellschaftliche Teilhabe ein. Sie zu fördern ist uns ein wichtiges Anliegen“, erklärt Nachbarschaftsbüroleiter Ulrich Bornewasser, der die Idee zur Auktion hatte. Für alle Interessierten gilt: Die einzelnen Bausteine können von jedem erworben werden. Es stehen nicht nur die weit über 100 Bürogebäude oder Anlagen des Chempark, sondern zum Beispiel auch Schiffe oder Parkhäuser zum Erwerb. Je nach Größe und Wert besteht ein Mindestgebotspreis von fünf Euro bis zu 500 Euro. Dabei gilt das Prinzip: Das höchste Gebot bekommt den Zuschlag.

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Ein Stück Chempark für zu Hause
Sieben Meter lang, dreieinhalb Meter breit und im Maßstab von 1 zu 500 hat sich das Miniaturmodell in der Firmenzentrale des Chempark-Manager und -Betreibers Currenta während seiner Dienstzeit zu einer kleinen Berühmtheit entwickelt. Dabei wechselte das noch vor den 80er Jahren erbaute Exponat mehrfach seinen Standort und wurde ständig an die Veränderungen innerhalb des Werks angepasst. Als feststand, dass das Modell ausgemustert werden soll, war für Bornewasser schnell klar: „Wir denken und handeln nach Möglichkeit nachhaltig. Im Großen wie im Kleinen. Unsere Auktion ist ein gutes Beispiel dafür. Von unserer Lösung profitieren alle Beteiligten: Die Interessenten, die ein Teil des Chempark ersteigern. Die Vereine, die Spenden erhalten. Und schließlich auch wir, weil wir das Modell nicht einfach entsorgen wollten.“

Wie kann man teilnehmen?
Der Zeitraum für die Abgabe der Angebote läuft ab sofort bis zum 31. März 2021. Eine Übersicht der zur Verfügung stehenden Modellteile inklusive ihrer Mindestgebotshöhe und eine genauere Erklärung, wie die Miniaturen erworben werden können, befindet sich auf www.chempark.de/werksmodell.html. Interessenten können sich auch direkt im Nachbarschaftsbüro Leverkusen bei Klaus Viehmann melden (klaus.viehmann@currenta.de, +49 175 3117858) und ein Angebot abgeben. „Jeder kann mitmachen und damit die Kinder unterstützen. Alle, die mit dem Chempark verbunden sind und sich für die Modelle interessieren, können mitbieten: Ob Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Unternehmen im Chempark, Betriebsleiter, Pensionäre, ehemalige Auszubildende oder Hobby-Historiker“, lädt Bornewasser ein.

Virtuelle Chempark-Übersicht
Ganz orientierungslos werden die Gäste des Chempark übrigens auch ohne das Modell nicht gelassen. Der Chempark ist auch in puncto Besucherbetreuung modern und digital. Eine Alternative zum Modell steht bereits parat: eine neue, per Touchscreen bedienbare virtuelle Landkarte. Über einen großen Monitor können interessierte Gäste im zentralen Besucherempfang ihren Blick über die Anlagen des Standorts schweifen lassen und sich so eine erste Orientierung verschaffen, bevor sie das Chempark-Areal betreten.

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Tue, 26 Jan 2021 15:12:00 Tue, 26 Jan 2021 16:36:24 1 0 0 Die Currenta-Analytik feierte gestern den ersten Spatenstich für das neue Rückstellmusterprobenlager. Rund 100.000 Proben und 20 Mitarbeiter werden Mitte 2022 in ein neues Gebäude umziehen. Die Vorteile des neuen „Eigenheims“: mehr Platz, mehr Energieeffizienz und durch die räumliche Nähe der Mitarbeiter und ein neues „Inhouse“-Labor deutlich kürzere Wegezeiten. Bis es soweit ist, arbeiten das Projektteam und die Fachleute auf der Baustelle auf Hochtouren.

Vom Mieter zum Hausbesitzer aufsteigen – das passiert nicht alle Tage. Für viele Menschen ist das eine Investition fürs Leben. Auch für die Currenta-Produktionsanalytik ist es ein ganz besonderes Ereignis: der Neubau ihres eigenen Gebäudes. „Unsere Produktionsanalytik ist ein zuverlässiger Partner für unsere Kunden – und dafür investieren wir gerne sechs Millionen Euro in die Zukunft“, sagt Hans Gennen, Geschäftsführer bei Currenta und als Chief Operation Officer verantwortlich für den Anlagenpark und die Infrastruktureinrichtungen an den drei Chempark-Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen. „Wir sind stolz, auch unter erschwerten Bedingungen durch Corona dieses Projekt mit Vollgas voranzutreiben.“ Gennen hob gemeinsam mit dem Leiter der Produktionsanalytik, Dr. Michael Haustein, die ersten Schaufeln Erde aus – natürlich unter Einhaltung der Corona-Regeln.

Effizientes Arbeiten: neues Analytik-Lager mit eigenem Vor-Ort-Labor
Currenta investiert sechs Millionen Euro am Standort Dormagen: In dieser Summe sind 250.000 Euro für technisches Equipment enthalten - so werden beispielsweise neue Fahrregalanlagen und Sicherheitslagerschränke installiert. Das Herzstück des neuen Lagers wird ein kleines Labor sein. Hier können die Mitarbeiter unmittelbar vor Ort Ab- und Umfüllarbeiten ausführen und damit Tätigkeiten bündeln – ein wichtiger Schlüssel für die effiziente Einlagerung der Proben.

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Der Spatenstich war der erste sichtbare Schritt für ein großes Projekt, das bisher schon über ein Jahr Vorbereitungen zu verzeichnen hat. Allein eine geeignete Freifläche für das Baufeld zu finden, hat viele Monate erfordert – nun steht es fest: Das neue Rückstellmusterprobenlager wird neuer Nachbar der Dormagener Rückstandsverbrennungsanlage der Currenta. Der Eingang des neuen Lagers wird in CURRENTA-Orange leuchten und vom Parallelweg und von der S-Bahn aus gut sichtbar sein. Bis das Packen der Umzugskisten ansteht, werden noch rund 18 Monate vergehen.

Nachhaltigkeit im Fokus: energieeffiziente Lösungen und E-Ladesäulen
Bei der Planung des Neubaus hat das Projektteam die Chancen moderner Technik ausgenutzt: Die neuen Räume der Produktionsanalytik werden mit zukunftsweisender Klimatechnologie ausgestattet, die mit Wärmepumpen arbeitet. Das Gebäude ist nach den neuesten Standards gedämmt und erhält ein Zertifikat im Bereich Energieeffizienz. Auch in puncto E-Mobilität ist vorgesorgt: Auf dem Parkplatz vor dem Eingang wird es vier E-Ladesäulen für Beschäftigte, Lieferanten und Besucher geben.

Die Produktionsanalytik erhält zusätzlich zu der bisherigen Lagerkapazität eine zweite Etage. Diese neue Fläche ermöglicht dem Team um Leiter Haustein, enger zusammenzuarbeiten. „Das Projektteam hat das neue Gebäude nach intensiven Analysen ganz genau passend für unsere Anforderungen konzipiert“, fasst Haustein zusammen. „Durch die räumliche Nähe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und das neue Labor im Haus sparen wir erhebliche Wegezeiten – dieser Effizienzgewinn kommt unseren Kunden zugute.“

Sicherheitsstandards weiter auf hohem Niveau
Im Rückstellmusterprobenlager der Currenta-Analytik in Dormagen befinden sich aktuell rund 100.000 Proben. Die Proben stammen überwiegend aus der Wareneingangs- und Ausgangskontrolle an den ChemparkStandorten sowie aus spezifischen Kundenaufträgen. Die bisherigen sehr hohen Sicherheitsstandards im Umgang mit diesen zum Teil sensiblen Stoffen sind auch im neuen Gebäude gewährleistet: durch einen hohen Digitalisierungs- und Automatisierungsgrad sowie ergänzende manuelle Kontrollpunkte. Es sind ausgebildete Fachkräfte vor Ort, die Prozesse und Qualität an entscheidenden Stellen überwachen.

So kann das Team der Currenta-Produktionsanalytik seine wichtigen Aufgaben im Bereich der Qualitätsprüfungen für seine Kunden zuverlässig ausführen. „Auch im neuen Gebäude übernehmen unsere Mitarbeiter Schlüsselfunktionen an wichtigen Schnittstellen, zum Beispiel in Form von Sichtkontrollen“, erläutert Projektleiter Ralf Paar. „Dass Menschen vor Ort die automatisierten Prozesse kontrollieren, ist ein entscheidender Baustein für unser anspruchsvolles Sicherheitskonzept und ein entscheidender Vorteil für unsere Kunden, wenn es Eilaufträge gibt.“

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Fri, 22 Jan 2021 08:07:00 Fri, 22 Jan 2021 11:51:51 1 0 0 „Mit dieser Spende können wir uns durch die Corona-Zeit über Wasser halten“, berichtet Walter Endlein, Präsident der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Leverkusen-Wiesdorf 1459 e. V.. Durch die Pandemie sind im vergangenen Jahr alle Schützenfeste und damit Haupteinnahmequellen für den Verein weggefallen. Genau jetzt stand aber eine notwendige Reparatur des in die Jahre gekommenen Schießstands an, für die der Verein alles Ersparte hätte aufwenden müssen. Verhindern konnte dies eine Spende des Leverkusener Nachbarschaftsbüros Chempunkt in Höhe von 2.500 Euro, mit der die Reparatur mitfinanziert wurde. „Corona hat viele Vereine zum Erliegen gebracht. Auch wir spüren die Auswirkungen der Pandemie. Wir sind sehr dankbar für die Spende des Chempark. Jetzt können wir, sobald Corona es wieder zulässt, sofort unser Vereinsleben wieder aufnehmen“, beschreibt Endlein.

Unterstützung für Brauchtumsleben in ganz Leverkusen
Der 20 Jahre alte Schießstand wird nicht nur für die Schützenfeste der Wiesdorfer Brüderschaft verwendet, sondern auch an andere Brauchtumsvereine aus ganz Leverkusen verliehen. Noch ein Grund mehr für Ulrich Bornewasser, Leiter des Leverkusener Nachbarschaftsbüros, die Reparatur zu ermöglichen: „Wir verstehen uns als Teil der Nachbarschaft und wollen in allen gesellschaftlichen Bereichen unterstützen. Mit dieser Spende helfen wir nicht nur dem Wiesdorfer Schützenverein, sondern fördern auch weitere Brauchtumsvereine in der Stadt.“

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Tue, 29 Dec 2020 17:27:00 Wed, 03 Mar 2021 07:28:11 0 0 0 Ende November 2020 in der Krefelder Senioreneinrichtung Haus im Park: Zehn Seniorinnen und Senioren arbeiten in Kleingruppen vertieft an ihren Holzobjekten. Angeleitet von der Kunstpatin Yvonne Espe werden die Objekte, die nach den Entwürfen der Senioren angefertigt wurden, mit unterschiedlichen Materialien beklebt. Hierzu wurden beispielsweise Moose, Steine und Hölzer verwendet. „Insbesondere durch den Einsatz von Naturmaterialien lassen sich unterschiedliche Sinne wie das Tasten, Sehen aber auch das Riechen anregen“, erläutert die Kunstpatin. Ausgangspunkt zu den Arbeiten war beispielsweise biografisches Material wie Fotografien oder Postkarten.

Mit Kunst gegen die Einsamkeit
Ein Kunstprojekt in einer Senioreneinrichtung inmitten der zweiten Corona Hochphase? „Ein Wagnis gewissermaßen, das stimmt“, sagt die Kreative Gerontotherapeutin. „Wir haben alle erdenklichen Vorkehrungen getroffen, um eine möglichst sichere Umgebung zu schaffen. Uns war es eine Herzensangelegenheit, dass dieses kunst-therapeutische Angebot auch dieses Jahr stattfindet. Nicht trotz, sondern gerade wegen Corona“, erklärt Espe.

Die gemeinsame künstlerische Aktivität ist ein wichtiges Mittel gegen die Einsamkeit, die droht, wenn regelmäßige Besuche von Familienangehörigen und Freunden wegen der Corona-Situation ausbleiben. Deshalb sagt Mario Bernards, Leiter Politik- und Bürgerdialog bei Currenta: „Unser Engagement im Rahmen dieses Projekts war vielleicht nie so wichtig, wie in diesem Jahr. Mein Dank gilt allen, die dabei mitgeholfen haben. Allen voran Yvonne Espe, deren Leidenschaft für die Kunst den Funken einfach überspringen lässt. Danke aber auch an das Haus im Park. Die Situation ist für die Einrichtungen schwierig. Dass die Kunstpaten trotz dieser Umstände arbeiten können, ist einfach super!“.

Engagement vielleicht nie so wichtig wie in diesem Jahr
Auch für Annette Frenken, Sozialdienstleiterin des Haus im Park, steht die heilende Kraft der Kunst im Vordergrund: „Die sozialen Auswirkungen der Corona-Pandemie sind noch nicht umfassend abzuschätzen. Was wir aber sicher wissen ist, dass kreative Betätigung die Lebensqualität steigert und das Wohlbefinden stärkt. Umso wichtiger, dass wir daran festhalten. Ohne die Förderung von Currenta wäre das nicht möglich gewesen. Wir sind froh, dass wir einen so starken und zuverlässigen Partner an unserer Seite haben.“

Hintergrund: Die Kunstpaten sind ein Zusammenschluss von bildenden Künstlern, Therapeuten und Pädagogen. Sie ermöglichen Menschen, denen der Zugang zu kultureller Bildung aus gesundheitlichen, sozialen oder finanziellen Gründen erschwert ist, Teilhabe an künstlerischen Projekten. Kreativität wird dabei als Teil des Alltags vermittelt. In jeder Phase des Lebens eröffnet sie Entwicklungschancen und trägt zum Gefühl der Selbstbestimmung bei. Ein aktueller Schwerpunkt des Vereins sind Programme für ältere, demenziell veränderte Menschen, die in Pflegeeinrichtungen leben. Currenta fördert diese Programme an den Standorten Dormagen, Leverkusen und Krefeld-Uerdingen jährlich mit mehr als 11.000 Euro.

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Tue, 22 Dec 2020 15:00:00 Mon, 04 Jan 2021 09:30:43 1 0 0 Wenn Dr. Gerta van Oost schildert, dass die Zahl der Frauen, die Hilfe wegen häuslicher Gewalt suchen, seit dem Beginn der Corona-Pandemie stetig steigt, wird ihr Blick sorgenvoll. „Die Vorschriften, die die Ausbreitung des Virus verhindern sollen, führen leider auch immer wieder dazu, dass Frauen im häuslichen Umfeld vermehrt Gewalt erfahren“, erklärt Dr. Gerta van Oost aus dem Vorstand des Vereins Frauen helfen Frauen e.V., der seine Beratung auch im Netzwerk Alte Apotheke in Dormagen anbietet.

Gewaltbetroffenen Mädchen und Frauen Halt geben
Currenta spendet dem Verein 3.000 Euro, um das vielfältige Engagement der Helferinnen zu unterstützen. „Wir wollen mit unseren Spenden gerne diejenigen stärken, die daran arbeiten, Lösungen für die drängenden Probleme der Gegenwart zu finden. Genau das machen die Beraterinnen hier: Sie bieten insbesondere von Gewalt betroffenen Frauen Halt. Ein wichtiges Anliegen, das wir gerne unterstützen“, sagt Jobst Wierich, Leiter Politik- und Bürgerdialog beim Chempark-Betreiber und -Manager Currenta.

Der Verein berät im gesamten Rhein-Kreis Neuss. Die Gesamtzahl der Mädchen und Frauen, die der Verein 2019 beraten hat, lag bei rund 900. Mehr als 100 davon in Dormagen – nach Neuss ist der Beratungsbedarf dort am höchsten. Den deutlichen Arbeitsschwerpunkt stellt Gewalt dar. Weit über die Hälfte der Fälle hatte bereits 2019 mit Gewalterfahrungen zu tun. „Corona ist da also keineswegs der Auslöser“, erläutert van Oost, „Die derzeitige Situation wirkt aber wie ein Brandbeschleuniger und führt für manche Frauen zu einem Gefühl der Ohnmacht und des Ausgeliefertseins.“ Umso wichtiger sei es, bei der Arbeit für gewaltbetroffenen Mädchen und Frauen Unterstützung zu erfahren: „Denn die wäre in diesem Umfang ohne Sponsoren wie Currenta ganz sicher nicht möglich“, so van Oost.

Hintergrund: Die therapeutische Beratung für Frauen in Krisen und Problemsituationen ist der Arbeitsschwerpunkt der Frauenberatungsstelle. Durch Aktionen, Workshops, Vorträge und Schulungen weist die Organisation präventiv und öffentlichkeitswirksam auf das Problem von Gewalt gegen Frauen hin. 2019 konnten auf diese Weise bei 70 Veranstaltungen rund 1.400 Menschen erreicht werden.

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Wed, 16 Dec 2020 14:38:00 Wed, 16 Dec 2020 14:56:20 1 0 0 Dormagen, 16. Dezember 2020 – Die Stadt Dormagen und der Chempark-Manager und -Betreiber Currenta streben künftig eine enge Kooperation an. Das vereinbarten Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld und Currenta-Geschäftsführer Frank Hyldmar im Dezember. „Currenta ist ein Teil der Dormagener Stadtgesellschaft, wir sind hier tief verwurzelt“, sagt Hyldmar, der zum 1. Januar den Vorsitz der Geschäftsführung beim Chempark-Manager und -Betreiber übernehmen wird. „Wir wollen gemeinsam mit der Stadt bei wichtigen Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Bildung zusammenarbeiten. Denn davon können wir alle profitieren.“ Ein Wunsch, den auch Bürgermeister Lierenfeld teilt: „Der Chempark gehört zu Dormagen. Viele Menschen, die dort arbeiten, leben auch hier. Stadt, Currenta und die Bürgerschaft haben daher ein gemeinsames Ziel: ein lebenswertes, modernes und attraktives Umfeld für Mensch und Industrie. Dafür wollen wir uns gemeinsam einsetzen.“

Aus gegenseitiger Unterstützung wird gemeinsames Wachstum
Gegenseitige Unterstützung, zum Beispiel durch Spenden oder einzelne gemeinsame Projekte gibt es bereits. „Mit unserem Commitment wollen wir die Zusammenarbeit zwischen Currenta und der Stadt Dormagen auf ein neues Level heben. Das bedeutet, dass wir uns nicht nur helfen und unterstützen, sondern gemeinsam wachsen wollen“, sagt Hyldmar. Derzeit laufen Gespräche, in welchen Bereichen das Engagement von Currenta künftig intensiviert werden kann. „Das sind sehr gute Gespräche. Bereits jetzt gibt es viele Ideen, wie wir gegenseitig von unserem Know-how und unseren fachlichen Ressourcen profitieren könnten“, so Lierenfeld. Currenta wird sich dafür noch mehr als bisher einbringen: Finanziell, personell und durch Wissenstransfer.

Konkret geht es dabei etwa um die Bereiche Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Bildung. „Gerade in diesen Feldern sind unsere Ziele zum Teil deckungsgleich“, erklärt Hyldmar. Erste Beispiele dafür, wie die künftige Zusammenarbeit aussehen könnte, gibt es bereits. „Das ChemLab, das demnächst im Industry Hub aufgehen wird, ist ein Beispiel dafür. Von den dort gesetzten Impulsen haben wir gleichermaßen profitiert“, sagt Hyldmar. Viel wichtiger sei indes der Blick nach vorn. Mit der Zukunftsregion Rheinisches Revier ergeben sich für Currenta und die Stadt neue Chancen. Lierenfeld: „Wir wollen unsere Kräfte bündeln, um uns Fördermittel für gemeinsame Projekte zu erschließen, die auf die Standortattraktivität Dormagens einzahlen. Das können zum Beispiel ein 5G-Testfeld oder ein gemeinsamer Datenmarktplatz sein.“

Zukunftsregion Rheinisches Revier als gemeinsame Chance verstehen
Erste gemeinsame Projekte sind bereits in Planung. Zum Beispiel auf dem Bildungssektor. Hyldmar: „Die Basis für eine gute Ausbildung wird in der Schule gelegt. Hier können wir mit unserem Wissen helfen, denn digitale Anwendungen in der Bildung werden gerade jetzt immer wichtiger. In einem Currenta-Pilotprojekt zur Lehrerqualifizierung und mit der geplanten Coding Academy kann Currenta dabei Know-how einbringen. Zudem werden bereits gemeinsame Workshops zu den Themen Wasserstoff, 5G Testfeld, Digitaler Zwilling oder Datenmarktplatz organisiert und im Jahr 2021 weiter intensiviert.

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Mon, 14 Dec 2020 11:30:00 Mon, 14 Dec 2020 16:19:16 1 0 0 Leverkusen, 14. Dezember 2020 - Schon vor über drei Jahren hatte Currenta zusammen mit den Fachleuten des Industriedienstleisters Tectrion die ersten Ladesäulen im Chempark in akribischer Pionierarbeit errichtet und in Betrieb genommen. Anfang 2020 waren es insgesamt neun Ladesäulen, die von den Unternehmen und vor allem Currenta selbst an den Standorten genutzt werden. So erfolgreich, dass Bayer die Grünstrom-Ladesäulen von Currenta nun auch an anderen Standorten einsetzen möchte. In Monheim, Dormagen und Frankfurt wird Currenta insgesamt zehn weitere „E-Tankstellen“ für das DAX-Unternehmen planen, bauen und betreiben.

E-Mobilität ist im Fokus beim Chempark-Manager und -Betreiber
Eine der ersten Ladesäulen im Chempark Leverkusen steht schon seit 2017 am Parkplatz des Besucherempfangs. Diese Ladestation steht auch Besuchern des Werkes zur Verfügung. Seit diesem Frühjahr wird sie auch von der auf E-Busse umgestellten neuen Shuttle-Flotte des Besucherempfangs genutzt. Gleich fünf Kleinbusse mit reinem Elektroantrieb stehen für den Personentransport zum Beispiel für die jährlich tausenden Besucher innerhalb des Standortes bereit. Auch an den anderen beiden Chempark-Standorten soll die Shuttle-Flotte mittelfristig auf E-Mobilität umgestellt werden. Ladesäulen stehen zur Verfügung und werden auch von Bayer genutzt. Daraus entwickelte sich der Plan für insgesamt zehn neue Ladestellen in verschiedenen Bayer-Standorten.

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„Ich freue mich, dass wir die Bayer AG als ersten Kunden gewinnen konnten und wir sieben neue Ladesäulen in Monheim, eine weitere in Dormagen und zwei in Frankfurt aktuell errichten“, erklärt Dr. Alexander von Scheven, verantwortlicher Vertriebsmanager für das Thema E-Mobilität bei Currenta.

Gemeinsame Motivation: nachhaltige Mobilität
„Currenta hat uns in der Realisierung von E-Ladesäulen am Standort Monheim von Anfang an professionell unterstützt. Unsere gemeinsame Motivation ist es, alle Mitarbeiter am Standort im Bemühen um nachhaltige Mobilität zu unterstützen. Ladesäulen mit grünem Strom leisten dazu einen wichtigen Beitrag“, so Martin Zeller, Site Manager Monheim.

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Fri, 11 Dec 2020 10:00:00 Fri, 11 Dec 2020 09:59:36 1 0 0 Leverkusen, 11. Dezember 2020 - Mit einem neuen vierköpfigen Geschäftsführer-Team startet die Currenta-Gruppe in das Jahr 2021. Zum 1. Januar 2021 kommt Hans Gennen (56) dazu, der derzeitige Chef der Currenta-Tochtergesellschaft Tectrion. Er wird beim Chemieparkmanager und -betreiber die Rolle des Chief Operating Officer (COO) übernehmen. Damit ist der 56 Jahre alte Ingenieur verantwortlich für den gesamten Anlagenpark und die Infrastruktureinrichtungen an den drei Chempark-Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen.

Ebenfalls zum Jahresbeginn stößt auch Wolfgang Homey (50) dazu, der als Chief Financial Officer (CFO) für das Finanzwesen zuständig sein wird. Homey war zuletzt im Vorstand der Exyte AG als CFO tätig, einem globalen Unternehmen für Planung, Entwicklung und Konstruktion von High-Tech-Fabriken und -Anlagen mit Hauptsitz in Stuttgart. Das gab der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 10. Dezember 2020 bekannt.

Zum 1. Juli bereits war Frank Hyldmar (58) in die Geschäftsführung eingetreten, der ab 1. Januar 2021 als Vorsitzender die Nachfolge von Günter Hilken (66) antritt. Hilken wird nach mehr als neun Jahren in den Aufsichtsrat wechseln. Die Funktion als Arbeitsdirektorin im Geschäftsführerteam hat Susan-Stefanie Breitkopf (52) übernommen, die seit Anfang Oktober dabei ist. Die Nachfolge der Tectrion-Geschäftsführung wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Bis dahin wird Gennen die Aufgabe weiter zusätzlich übernehmen.

Hans Gennen leitet seit August 2015 als Geschäftsführer die Tectrion GmbH, eine Tochtergesellschaft der Currenta-Gruppe. Nach seinem Studium an der RWTH Aachen trat der Diplom-Maschinenbauingenieur 1990 als Projektingenieur in die Bayer AG in der Zentralen Technik/Ingenieurwesen ein. Dort war er bis 2002 in diversen Anlagenplanungsprojekten und Linienfunktionen tätig. Im Jahr 2003 wechselte er zur Bayer Industry Services (heute: CURRENTA). Dort hat er in unterschiedlichsten Funktionen Verantwortung getragen, zuletzt als Leiter des Geschäftsfelds „Umwelt“.

Wolfgang Homey hat an der Universität Dortmund Raumplanung studiert und als Diplom-Ingenieur abgeschlossen. Der gebürtige Essener startete sein Berufsleben bei der Eurohypo AG, Frankfurt, bevor er 2000 zur Hochtief AG in Essen wechselte. Dort durchlief er mehrere führende Positionen im Finanzbereich. Unter anderem leitete er das Group Controlling, bevor er 2011 als CFO in den Vorstand der Hochtief Solutions AG berufen wurde. Im Jahr 2014 wechselte er als Finanzvorstand zum Stuttgarter Unternehmen M+W Group, dessen Kerngeschäft 2018 in die Exyte AG überging.

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