DE Fri, 14 May 2021 09:00:00 Wed, 12 May 2021 22:40:34 0 0 0 Krefeld-Uerdingen, 14. Mai 2021 – „Nach über einem Jahr in der Pandemie sind gegenseitige Unterstützung und Durchhaltevermögen wichtige Pfeiler für den Zusammenhalt in der Gesellschaft geworden“, erklärt Frank Hyldmar, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Currenta. Viele Organisationen in Krefeld, die gerade in dieser besonderen Zeit helfen oder helfen wollen, sind durch die Pandemie beeinträchtigt. Ein Beispiel: Die Telefonseelsorge Krefeld, die derzeit eine besonders wichtige Rolle dabei spielt, die psychologischen Folgen der Corona-Situation abzufedern.

Daneben erhalten neun weitere gemeinnützige Organisationen in Krefeld jetzt Hilfe von Currenta. Der Chempark-Manager und -Betreiber stellt insgesamt 20.000 Euro an Spendengeldern zur Verfügung, die im Krefelder Standortumfeld lokalen Vereinen und Institutionen zugutekommen. „Viele der Organisationen helfen unter erschwerten Bedingungen denen, die von der herausfordernden Situation am stärksten betroffen sind. Für ihren unermüdlichen Einsatz wollen wir ihnen unsere Anerkennung zeigen und einen eigenen Beitrag leisten, damit sie weiterhelfen können“, so Hyldmar.

Hilfe für unterschiedlich bedürftige Bereiche der Gesellschaft
Susan-Stefanie Breitkopf, Arbeitsdirektorin und Geschäftsführerin bei Currenta, ergänzt: „Für uns alle ist die schon länger dauernde Pandemiezeit mit fehlenden sozialen Kontakten und gefühlter Isolation kräfte- und energieraubend. Umso bewundernswerter ist das weiter anhaltende gemeinnützige Engagement vieler Organisationen. Viele haben innerhalb eines Jahres neue Wege des Miteinanders und der Bereitstellung von Hilfeleistungen gefunden. Dabei wollen wir unterstützen!“

Corona im Fokus – Spende an allen drei Chempark-Standorten
Im Fokus von Currenta standen vor allem Institutionen, Vereine und Organisationen, die einen coronabedingten Mehraufwand haben oder kreative Hilfsdienste in der Pandemie anbieten. Breitkopf: „Mit unserer Auswahl möchten wir möglichst viele Bereiche der Gesellschaft abdecken. Wir haben standortübergreifend darauf geachtet, diejenigen zu berücksichtigen, die besonders unter der Corona-Situation leiden oder den Menschen bei der Bewältigung der Pandemie besondere Hilfe bieten. Ich freue mich, wenn wir mit unserem Engagement den Menschen ebenfalls Hilfestellung geben können.“ Beratungsstellen für Frauen, Kinder- und Jugendhilfe sowie Tierschutzvereine sind ebenso unter den Spendenempfängern wie Vereine zur Förderung der Bildung und des digitalen Lernens sowie zur Steigerung des bürgerlichen Engagements, Künstlervereinigungen und die Tafeln.

Die Spendenempfänger in Krefeld
Neben der Telefonseelsorge erhalten in Krefeld die Diakonie, die Eingliederungswerkstatt, die Freunde und Förderer der Mediothek Krefeld, der Freischwimmer e.V., die Jugendfeuerwehr Krefeld Süd-Ost, der Krefelder Zoo, die Krefelder Kindertafel sowie der Kinderbauernhof Mallewupp und der TC Seidenstadt Krefeld eine Spende. Die Spendenempfänger nutzen das Geld, um den coronabedingt erhöhten Einsatz stemmen und finanzielle Einbußen auffangen zu können.

Insgesamt stellt Currenta standortübergreifend 60.000 Euro an Pandemiespenden zur Verfügung. Neben den 20.000 Euro in Krefeld gehen jeweils weitere 20.000 Euro an gemeinnützige Organisationen aus dem Standortumfeld des Unternehmens in Dormagen und in Leverkusen. Bereits im Frühjahr 2020 zu Beginn der Pandemie hat der Chempark-Manager und -Betreiber standortübergreifend 60.000 Euro an Corona-Spenden zur Verfügung gestellt.

]]>
Fri, 14 May 2021 09:00:00 Wed, 12 May 2021 22:36:15 0 0 0 Dormagen, 14. Mai 2021 – „Nach über einem Jahr in der Pandemie sind gegenseitige Unterstützung und Durchhaltevermögen wichtige Pfeiler für den Zusammenhalt in der Gesellschaft geworden“, erklärt Frank Hyldmar, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Currenta. Viele Organisationen in Dormagen, die gerade jetzt helfen oder helfen wollen, sind stark durch die Corona-Situation beeinträchtigt. Ein Beispiel: Der Zonser Eselpark, der aufgrund der Kontaktbeschränkungen derzeit geschlossen bleiben muss. Wie acht weitere gemeinnützige Organisationen in Dormagen erhält der Park jetzt Hilfe von Currenta.

Der Chempark-Manager und -Betreiber stellt insgesamt 20.000 Euro an Spendengeldern zur Verfügung, die im Dormagener Standortumfeld lokalen Vereinen und Institutionen zugutekommen. „Viele der Organisationen helfen unter erschwerten Bedingungen denen, die von der herausfordernden Situation am stärksten betroffen sind. Für ihren unermüdlichen Einsatz wollen wir ihnen unsere Anerkennung zeigen und einen eigenen Beitrag leisten, damit sie weiterhelfen können“, so Hyldmar.

Hilfe für unterschiedlich bedürftige Bereiche der Gesellschaft
Susan-Stefanie Breitkopf, Arbeitsdirektorin und Geschäftsführerin bei Currenta, ergänzt: „Für uns alle ist die schon länger dauernde Pandemiezeit mit fehlenden sozialen Kontakten und gefühlter Isolation kräfte- und energieraubend. Umso bewundernswerter ist das weiter anhaltende gemeinnützige Engagement vieler Organisationen. Viele haben innerhalb eines Jahres neue Wege des Miteinanders und der Bereitstellung von Hilfeleistungen gefunden. Dabei wollen wir unterstützen!“

Corona im Fokus – Spende an allen drei Chempark-Standorten
Im Fokus von Currenta standen vor allem Institutionen, Vereine und Organisationen, die einen coronabedingten Mehraufwand haben oder kreative Hilfsdienste in der Pandemie anbieten. Breitkopf: „Mit unserer Auswahl möchten wir möglichst viele Bereiche der Gesellschaft abdecken. Wir haben standortübergreifend darauf geachtet, diejenigen zu berücksichtigen, die besonders unter der Corona-Situation leiden oder den Menschen bei der Bewältigung der Pandemie besondere Hilfe bieten. Ich freue mich, wenn wir mit unserem Engagement den Menschen ebenfalls Hilfestellung geben können.“ Beratungsstellen für Frauen, Kinder- und Jugendhilfe sowie Tierschutzvereine sind ebenso unter den Spendenempfängern wie Vereine zur Förderung der Bildung und des digitalen Lernens sowie zur Steigerung des bürgerlichen Engagements, Künstlervereinigungen und die Tafeln.

Die Spendenempfänger in Dormagen
Neben dem Eselpark Zons erhalten im Rhein-Kreis Neuss die Diakonie, Frauen helfen Frauen e.V., das Haus der Lebenshilfe, der Internationale Bund, das Raphaelshaus sowie der Tierschutzverein, die Tafel und das Praxisnetz Dormagen eine Spende. Sie und auch die weiteren Spendenempfänger nutzen das Geld, um den coronabedingt erhöhten Einsatz stemmen und finanzielle Einbußen auffangen zu können.

Insgesamt stellt Currenta standortübergreifend 60.000 Euro an Pandemiespenden zur Verfügung. Neben den 20.000 Euro in Dormagen gehen jeweils weitere 20.000 Euro an gemeinnützige Organisationen aus dem Standortumfeld des Unternehmens in Leverkusen und in Krefeld-Uerdingen. Bereits im Frühjahr 2020 zu Beginn der Pandemie hat der Chempark-Manager und -Betreiber standortübergreifend 60.000 Euro an Corona-Spenden zur Verfügung gestellt.

]]>
Fri, 14 May 2021 09:00:00 Wed, 12 May 2021 22:36:11 0 0 0 Leverkusen, 14. Mai 2021 – „Nach über einem Jahr in der Pandemie sind gegenseitige Unterstützung und Durchhaltevermögen wichtige Pfeiler für den Zusammenhalt in der Gesellschaft geworden“, erklärt Frank Hyldmar, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Currenta. Viele Organisationen in Leverkusen, die gerade in dieser besonderen Zeit helfen oder helfen wollen, sind durch die Pandemie beeinträchtigt. So auch die Leverkusener Tafel, die aufgrund der Kontaktbeschränkungen derzeit geschlossen bleiben muss und gleichzeitig einen Rückgang an wichtigen Spendeneinnahmen zu verzeichnen hat. Die Tafel, wie auch neun weitere gemeinnützige Organisationen in Leverkusen, erhalten jetzt Hilfe von Currenta.

Der Chempark-Manager und -Betreiber stellt insgesamt 20.000 Euro an Spendengelder zur Verfügung, die im Leverkusener Standortumfeld lokalen Vereinen und Institutionen zugutekommt. „Viele der Organisationen helfen unter erschwerten Bedingungen denen, die von der herausfordernden Situation am stärksten betroffen sind. Für ihren unermüdlichen Einsatz wollen wir ihnen unsere Anerkennung zeigen und einen eigenen Beitrag leisten, damit sie weiterhelfen können“, so Hyldmar.

Hilfe für unterschiedlich bedürftige Bereiche der Gesellschaft
Susan-Stefanie Breitkopf, Arbeitsdirektorin und Geschäftsführerin bei Currenta, ergänzt: „Für uns alle ist die schon länger dauernde Pandemiezeit mit fehlenden sozialen Kontakten und gefühlter Isolation kräfte- und energieraubend. Umso bewundernswerter ist das weiter anhaltende gemeinnützige Engagement vieler Organisationen. Viele haben innerhalb eines Jahres neue Wege des Miteinanders und der Bereitstellung von Hilfeleistungen gefunden. Dabei wollen wir unterstützen!“

Corona im Fokus – Spende an allen drei Chempark-Standorten
Im Fokus von Currenta standen vor allem Institutionen, Vereine und Organisationen, die einen coronabedingten Mehraufwand haben oder kreative Hilfsdienste in der Pandemie anbieten. Breitkopf: „Mit unserer Auswahl möchten wir möglichst viele Bereiche der Gesellschaft abdecken. Wir haben standortübergreifend darauf geachtet, diejenigen zu berücksichtigen, die besonders unter der Corona-Situation leiden oder den Menschen bei der Bewältigung der Pandemie besondere Hilfe bieten. Ich freue mich, wenn wir mit unserem Engagement den Menschen ebenfalls Hilfestellung geben können.“ Beratungsstellen für Frauen, Kinder- und Jugendhilfe sowie Tierschutzvereine sind ebenso unter den Spendenempfängern wie Vereine zur Förderung der Bildung und des digitalen Lernens sowie zur Steigerung des bürgerlichen Engagements, Künstlervereinigungen und die Tafeln.

Die Spendenempfänger in Leverkusen
Neben der Tafel erhalten in Leverkusen der Förderverein PalliLev e.V., die Künstlervereinigung Spektrum Leverkusen, der Bürgerverein Leben in Hitdorf, die Suchthilfe gGmbH, der Wildpark Reuschenberg, der Frauenring Leverkusen, die Frauenberatungsstelle, die Up-Schneiderei des Diakonischen Werks Leverkusen sowie die Diakonie Alkenrath eine Spende. Sie und auch die weiteren Spendenempfänger nutzen das Geld, um den coronabedingt erhöhten Einsatz stemmen und finanzielle Einbußen auffangen zu können.

Insgesamt stellt Currenta standortübergreifend 60.000 Euro an Pandemiespenden zur Verfügung. Neben den 20.000 Euro in Leverkusen gehen jeweils weitere 20.000 Euro an gemeinnützige Organisationen aus dem Standortumfeld des Unternehmens in Dormagen und in Krefeld-Uerdingen. Bereits im Frühjahr 2020 zu Beginn der Pandemie hat der Chempark-Manager und -Betreiber standortübergreifend 60.000 Euro an Corona-Spenden zur Verfügung gestellt.

]]>
Tue, 04 May 2021 15:59:00 Tue, 04 May 2021 16:53:50 1 0 0 Der Chempark-Manager und -Betreiber Currenta beginnt heute mit dem Aufbau eines Großzeltkomplexes am Standort in Leverkusen. Dort soll ein Impfzentrum für die Mitarbeiter der ansässigen Unternehmen entstehen. Auch an den Standorten Dormagen und Krefeld-Uerdingen werden eigene Impfzentren eingerichtet. Insgesamt mehr als 40.000 Mitarbeiter könnten dann ein Impfangebot von den Chempark-Unternehmen erhalten.

Innerhalb von maximal drei Wochen könnten dann die Impfwilligen aller Chempark-Unternehmen immunisiert werden. Die dazu notwendige Infrastruktur mit vier parallelen Impfmöglichkeiten in Leverkusen, zwei in Dormagen und einer in Uerdingen wird bis zum Monatsende stehen. Chempark-Manager und -Betreiber Currenta stellt dann – bei ausreichend vorhandenem Vakzin – seine betriebsärztliche Abteilung in diesem Zeitraum komplett für die Impfaktion ab und schafft damit zusätzliche Kapazitäten zu den öffentlichen Impfzentren und Hausärzten. Die Immunisierung im Chempark würde so das allgemeine Impfgeschehen beschleunigen und gleichzeitig die Impfquote an den Wohnorten der Mitarbeiter steigern.

Chempark: Aktiver Beitrag zur Pandemie-Bekämpfung
„Wir verstehen die Impfaktion als aktiven Beitrag des Chemparks zur Pandemie-Bekämpfung“, so Chempark-Leiter Lars Friedrich. „Schon seit Anfang des Jahres haben wir uns planerisch auf verschiedene Szenarien eingestellt. Jetzt wird es endlich konkreter.“ Ausgelegt sind die Impfzentren auf eine Gesamtkapazität von maximal 480 Impfungen in der Stunde. Gut 2.500 Quadratmeter groß wird allein die Leverkusener Impfstation. Ihrem Aufbau folgt knapp eine Woche später der in Dormagen und – wiederum eine Woche später – schließlich der in Krefeld-Uerdingen.

Warten auf grünes Licht des Gesundheitsministeriums
Ab dem 31 Mai sollen alle Chempark-Standorte impfbereit sein. Stünde dann Impfstoff bereit, könnte die Impfaktion direkt starten. Fest steht aber derzeit noch kein Termin. Der Currenta-Gesundheitsschutz hofft, dass im Laufe des Junis ausreichend Vakzin für die allgemeine Freigabe der Impfungen verfügbar sein wird. Erst dann ist die allgemeine Impfung von Personen ohne Priorität gemäß der Coronavirus-Impfverordnung zulässig. Den Startschuss kann somit nur das zuständige Gesundheitsministerium geben. Die Zweitimpfung würde nach dem vorgeschriebenen Impfintervall – je nach Impfstoff zwischen sechs und zwölf Wochen – ebenfalls in einem dreiwöchigen Zeitfenster erfolgen.

]]>
Thu, 22 Apr 2021 12:42:00 Thu, 22 Apr 2021 17:48:08 1 0 0 Heute ist bundesweiter Girls’Day – zum ersten Mal digital. Bundeskanzlerin Angela Merkel informierte sich schon am Vortag, wie die Ausbildungsexperten Currenta, der Cornelsen eCademy als Teil der Cornelsen Gruppe und Weltenmacher Schülerinnen und Schüler fit für die Zukunft machen und Interesse an neuen Berufen wecken. Mit einem Gemeinschaftsprojekt haben sich die drei Unternehmen am Girls‘Day beteiligt und Schülerinnen von drei Berliner Schulen den Ausbildungsberuf Chemikant*in nähergebracht – digital, praxisnah, interaktiv und mit innovativer VR-Technologie. Für den bundesweiten Aktionstag hat das Bundeskanzleramt das Gemeinschaftsprojekt als inspirierendes Beispiel ausgewählt.

„Hautnahe“ Einblicke in Chemikant*innen-Alltag dank VR-Technologie
Wie wird eine Destillationsanlage in Betrieb genommen? Wie lässt sich ein Rührbehälter in einer komplexen Chemieanlage befüllen oder beheizen? Das konnten die Schülerinnen im Rahmen eines Workshops von Chempark-Manager- und Betreiber Currenta, Cornelsen eCademy und Weltenmacher ausprobieren, ohne dafür eine Versuchsanlage besuchen zu müssen. Ausgestattet mit VR-Brillen bewegten sie sich wie an der echten Anlage und konnten Steuerungen simulieren. „Virtual Reality eignet sich hervorragend, um Einblicke in neue Lernwelten zu bekommen. Wir freuen uns, dass wir mit unserem Projekt zeigen konnten, wie spannende Lernlösungen mit modernster Technologie individuelle Lernerfolge fördern und ermöglichen“, sagt Mark van Mierle, CEO der Cornelsen Gruppe.

Girls’Day: Engagement für Vielfalt und Nachwuchsförderung
Ziel des jährlich stattfindenden Girls‘Days ist es, Mädchen und Frauen Einblick in technische und naturwissenschaftliche Berufe zu ermöglichen, bei denen der weibliche Anteil immer noch eher gering ist und sie zu motivieren, diese Berufe zu ergreifen. Angela Merkel, selbst promovierte Naturwissenschaftlerin, unterstützt den Girls‘Day seit vielen Jahren. Susan-Stefanie Breitkopf, Geschäftsführerin bei Currenta und verantwortlich für den Bereich Ausbildung, sagt: „Den Fachkräftenachwuchs von naturwissenschaftlichen und technischen Ausbildungsberufen zu begeistern, treibt uns an. Bei Currenta können und wollen wir eine Ausbildung nach modernsten Standards anbieten. Das Projekt ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Möglichkeiten der Digitalisierung dabei helfen. Gleichzeitig ist es uns ein wichtiges Anliegen, Vielfalt und Chancengleichheit zu fördern. Unser Beitrag beim Girls’Day bringt beides unter ein Dach.“

]]>
Kooperationsprojekt ermöglicht Blended Learning in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen
Gemeinsam mit dem VR-Spezialisten Weltenmacher haben Currenta und Cornelsen eCademy ein Lernkonzept für die Chemikant*innen-Ausbildung entwickelt, das Präsenzlernen, E-Learning und VR effizient miteinander verbindet. Die Auszubildenden lernen, eine komplexe Chemieanlage zu bedienen. Relevante Grundlagen, wie etwa der Aufbau einer Chemieanlage, werden den Lernenden via E-Learning vermittelt. Im Anschluss können sie diese dann in der Virtual Reality direkt anwenden. Alles, was sie dazu benötigen ist eine VR-Brille. Das neue Lernkonzept wird in der Ausbildungspraxis von Currenta bereits erfolgreich eingesetzt. In Kombination mit weiteren Online-Lerneinheiten und Übungen an der echten Anlage zeigt dies, wie Unternehmen bereits heute Fachkräfte praktisch ausbilden können, ohne durchgängig vor Ort zu sein – ein großer Pluspunkt auch in Pandemiezeiten.

„Die Workshops waren ein toller Erfolg. Besonders die VR-Anwendung war extrem spannend für die Schülerinnen. Sie waren alle mit Begeisterung bei der Sache und konnten mit neuester Technologie und realitätsnahen Übungen ein sehr spannendes Berufsfeld kennenlernen. Ich freue mich schon darauf, wenn diese jungen Talente die Technologien von Morgen entwickeln,“ fasst Boris Kantzow, Geschäftsführer von Weltenmacher – einem Anbieter für VR-Technologie – die Erfahrungen aus dem Girls’Day zusammen.

Hinweis: Einen Link zu der Aufzeichnung der Girls’Day-Auftaktveranstaltung finden Sie unter http://girlsday.initiatived21.de/. Die Präsentation zum Berufsbild Chemikant*in beginnt ab 27:28 Min.

Die Projektpartner

Currenta unterhält als Manager und Betreiber des Chempark mit den Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen einen der größten Chemieparks Deutschlands. Das Unternehmen bietet an den drei Standorten für insgesamt ca. 70 Unternehmen im Chempark Dienstleistungen im chemisch-technischen Bereich an. Dazu zählen Energieversorgung, Entsorgung, Infrastruktur, Sicherheit, Analytik sowie Bildung. Currenta bildet rund 2.400 junge Menschen in mehr als 20 naturwissenschaftlichen, technischen und kaufmännischen Berufen für Firmen wie Bayer, Covestro und Lanxess aus. Dazu gehört auch der Ausbildungsberuf „Chemikant*in“.

Cornelsen
Die Cornelsen Gruppe zählt zu den führenden Bildungsmedienanbietern im deutschsprachigen Raum. Mit gedruckten und digitalen Medien unterstützt sie Menschen dabei, sich zu entwickeln und weiterzukommen – in der Schule, zu Hause und im Beruf. Dabei werden konsequent klassische Lerninhalte und neue Technologien verzahnt. Das Tochterunternehmen Cornelsen eCademy und inside hat sich auf die digitale Ausbildung spezialisiert und unterstützt Betriebe mit maßgeschneiderten Weiterbildungslösungen dabei, ihre Auszubildenden zu Fachkräften zu qualifizieren und für den Arbeitsmarkt zukunftssicher aufzustellen, unter anderem durch eine Lernplattform mit professionellen Online-Lerninhalten für die betriebliche Ausbildung in zentralen gewerblich-technischen Berufen.

Weltenmacher ist Spezialist für VR-Technologie in der Bildung und modelliert mittels Virtual Reality und Künstlicher Intelligenz Bildungsszenarien der Zukunft. Dazu gehören VR basierte Lernanwendungen, die unter anderem Auszubildende, Fachkräfte, aber auch Patienten dabei unterstützen, motiviert und sicher zu lernen.

]]>
Mon, 19 Apr 2021 08:00:00 Mon, 19 Apr 2021 08:44:00 1 0 0 Leverkusen, Dormagen, Krefeld-Uerdingen, 19. April 2021 – Regulärer Präsenzunterricht? Naturwissenschaftliche Experimente im Klassenraum? In Zeiten der Covid-19-Pandemie klingt das unmöglich. Deshalb unterstützt der Chempark mit einer schnellen Lösung: 50 Grundschulen im Umfeld der Chempark-Standorte Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen können ab sofort auf 10- bis 15-minütige Experimentiervideos zugreifen. Die Lerneinheiten zu den Themen Wasser, Energie und Stoffe hat der Chempark zusammen mit der Deutschen Umwelt-Aktion (DUA) produziert.

„Da Vor-Ort-Besuche wohl auf absehbare Zeit nicht möglich sein werden, wollen wir mit diesen Videos helfen, naturwissenschaftliche Zusammenhänge einfach, altersgerecht und spannend zu erläutern. Auf diese Weise möchten wir einen weiteren Beitrag zur Bildung als Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche gesellschaftliche Zukunft leisten und Lust auf Naturwissenschaften machen“, erklärt Ulrich Bornewasser, Leiter Politik- und Bürgerdialog des Chempark Leverkusen.

Leverkusener Umweltdetektive Maja und Lasse forschen
Dazu begeben sich Maja und Lasse (beide zehn Jahre) als Leverkusener Umweltdetektive auf die Spur so mancher interessanter naturwissenschaftlicher Phänomene. Die Nachwuchsforscher finden in spielerischer Art und Weise heraus, wie aus Schmutzwasser genießbares Trinkwasser werden kann, bauen kleine Filteranlagen zum Nachbasteln oder erläutern anhand praktischer Beispiele, welche Eigenschaften das Wasser hat.

Unterstützt werden sie in den Videos von Stephanie Scheunemann von der DUA und Ulrich Bornewasser. Die beiden Fachleute verdeutlichen die Bedeutung für den Umweltschutz und geben Einblicke in die Arbeit im Chempark. Darüber hinaus zeigen sie, in welchen Anlagen der Chempark mit dazu beiträgt, die Umwelt zu schützen und Ressourcen zu schonen. Damit bietet der Chempark ein neues Format, bei dem die kleinen Umweltdetektive für große Aha-Effekte sorgen.

Weitere Videos in Arbeit
Die vier Kurzfilme zum Oberthema „Wasser“ sind bereits fertig. Weitere Erklärvideos zu den Themen „Energie“ und „Stoffe“ folgen. Sie können sowohl im Unterricht eingesetzt als auch für Hausaufgaben und selbständiges Experimentieren zu Hause genutzt werden. Weitere interessierte Schulen können sich im Nachbarschaftsbüro Leverkusen bei Ulrich Bornewasser melden.

Bereits in den zurückliegenden Jahren hat der Chempark allen Grundschulen der Nachbarschaft diverse Unterrichtsinhalte für die Schülerinnen und Schüler der zweiten bis vierten Klassen angeboten. Sie orientieren sich an dem Curriculum in NRW.

Über die Chempark-Standorte
Im Chempark bilden 70 Unternehmen aus Produktion, Forschung und Dienstleistung Synergien. An den Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen findet auf einer Fläche von 11 Quadratkilometern und in rund 500 Betrieben ein Drittel der nordrhein-westfälischen Chemieproduktion statt. Die Unternehmen erhalten vor Ort eine komplette Infrastruktur und bedarfsgerechte Services. Dafür sorgt die Currenta GmbH [&] Co. OHG, Manager und Betreiber des Chempark.

Der Chempark Leverkusen zählt mit seinen über 32.900 Beschäftigten zu den vielseitigsten Chemiestandorten weltweit. Mehr als 5.000 Chemikalien werden hier auf einer Fläche von 480 Hektar hergestellt. Schwerpunkte liegen dabei auf Nitrier- und Chlorierprodukten, Aromaten, Feinchemikalien und der Siliziumchemie. Im auch überregional bedeutenden Entsorgungs- und Recyclingzentrum des Chempark werden chemisch belastete Sonderabfälle auf höchstem technischem Niveau verwertet.

Im Chempark Dormagen stellen die rund 10.700 Beschäftigten auf einer Fläche von 360 Hektar rund 2.000 verschiedene chemische Produkte her. Der Schwerpunkt liegt hier auf der Entwicklung und Herstellung von Pflanzenschutzmitteln, Polymeren, Kunststoffen und Kautschuken. Im Rhein-Kreis Neuss zählt der Chempark Dormagen zu den größten Arbeitgebern und Ausbildern.

Im Chempark Krefeld-Uerdingen stellen die über 8.100 Beschäftigten rund 2.000 verschiedene chemische Produkte her. Dazu zählen Kunststoffe, Weiß- und Farbpigmente sowie Zwischenprodukte für Pflanzenschutzmittel, Geruchs- und Geschmacksstoffe. Das 260 Hektar große Areal hat sich als führender Polycarbonat- und Polyamid-Standort Westeuropas etabliert. Zudem konzentriert sich im Chempark Krefeld-Uerdingen die weltgrößte Produktion von anorganischen Pigmenten.

[nbsp]

]]>
Thu, 08 Apr 2021 16:17:00 Thu, 08 Apr 2021 09:14:33 1 0 0 Leverkusen/Dormagen/Krefeld-Uerdingen, 8. April 2021 - Frühling ist Girls ́-Day-Zeit! Jahr für Jahr können Mädchen dabei in „Männerberufe“ schnuppern. Und dabei sehen, dass es gerade in der Chemie den klassischen Männerberuf an vielen Stellen gar nicht mehr gibt. Ganz im Gegenteil! Bei Currenta zeigen das die Kolleginnen beim Girls ́ Day gleich selbst. „Wir möchten junge Frauen für einen Beruf bei uns begeistern und gleichzeitig die Vielfalt in unserem Unternehmen fördern. Das bietet Vorteile für alle Beteiligten!“, erklärt Hanna Zdebel, die den Girls´ Day bei Currenta organisiert. Deshalb öffnet das Unternehmen am 22. April digital Tür und Tor, um möglichem Nachwuchs einen Überblick über seine Ausbildungsmöglichkeiten zu geben. „Von der Chemikantin bis zur Industriemechanikerin – wir werden die vielfältigen naturwissenschaftlichen und technischen Berufe vorstellen, die hier erlernt werden können, und wollen den Weg von der Bewerbung bis zum Ausbildungsvertrag nachzeichnen. Im zweiten Schritt gehen wir dann mit den Mädchen in den Austausch: Mehrere weibliche Auszubildende werden ihre Berufe vorstellen und dürfen danach mit Fragen gelöchert werden“, verrät Zdebel.

Auszubildende berichten selbst
Eine dieser Auszubildenden ist Janina Heck, angehende Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft im ersten Lehrjahr, die in ihrem Ausbildungsberuf endlich den Praxisbezug gefunden hat, den sie im Studium vermisste: „Ich habe nach meinem Abitur angefangen, Chemie zu studieren. Das war mir allerdings zu wenig praxisbezogen. Dann habe ich mich an eine Informationsveranstaltung in der Schule von Currenta erinnert. Ich habe mich durch die Berufe durchgeklickt und habe mich beworben.“ Momentan ist Janina die einzige Frau in einem 18-köpfigen Team. „Ich finde das Format Girls’ Day toll um zu zeigen: Das kannst du alles auch als Frau machen. Für mich hat das ganz neue Perspektiven eröffnet.“

Kostenlose Anmeldungen auf girls-day.de
Interessentinnen für das Angebot finden weitere Informationen auf der Website der Aktion unter www.girls-day.de. Unter dem sich dort befindenden Girls‘ Day Radar ist mit dem Suchbegriff „Currenta“ die Anmeldeseite des Angebots zu finden.

[nbsp]

]]>
Sat, 20 Mar 2021 14:22:00 Mon, 22 Mar 2021 15:08:09 1 0 0
  • Investitionen beliefen sich 2020 auf 678 Millionen Euro
  • Über eine Milliarde Euro Nettoverdienst für die Region
  • Chempark bleibt standortübergreifend einer der größten Ausbilder in mehr als 25 naturwissenschaftlichen, technischen und kaufmännischen Berufen

Leverkusen, 22. März 2021 – „In der aktuellen herausfordernden Zeit kommt der Leverkusener Chempark bislang gut durch die Pandemie. Das ist eine gute Nachricht“, sagt Chempark-Leiter Lars Friedrich. Die Zahlen, die Friedrich am Montag, 22. März, im Rahmen des virtuellen Jahresmediengesprächs vorstellte, belegen das. Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds liegen Investitionen, Instandhaltungsaufwand und Mitarbeiterzahlen in Leverkusen weiterhin auf hohem Niveau. „Das Corona-Virus ist eine gesellschaftliche und unternehmerische Herausforderung von historischem Ausmaß. Bis hierher haben wir sie gut gemeistert. Das ist ein wichtiges Signal für den Standort und die zukünftige Entwicklung“, sagt Friedrich.

Rund 678 Millionen Euro im Chempark Leverkusen investiert
Die Chempark-Partnerunternehmen am Standort nahmen 2020 insgesamt rund 390 Millionen Euro für Neuinvestitionen in die Hand. Rund 288 Millionen Euro wurden für die Instandhaltung der Betriebe und Anlagen aufgewendet. Die Gesamtsumme lag bei rund 678 Millionen Euro – das sind 109 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Chempark-Leiter Lars Friedrich: „Was wir in den Zahlen erkennen: Es wird zwar auch unter dieser wirtschaftlichen Herausforderung investiert. Aber natürlich schlägt die schwierige wirtschaftliche Großwetterlage auch auf das Mikroklima hier am Standort durch.“

Und nicht nur da: Auch in Uerdingen zeigte sich dieser Effekt und die Gesamt-Investitionssumme ging um rund 55 Millionen Euro auf rund 404 Millionen Euro zurück. Ein Zuwachs war hingegen in Dormagen zu verzeichnen: Dort stieg das Investitionsvolumen von rund 342 auf rund 389 Millionen Euro. Grund dafür sind Schwankungen, die durch die unterschiedlichen anlagenbedingten Wartungs- und Instandhaltungszyklen verursacht werden.

Blick über die drei Standorte: Investitionsziel seit Jahren übertroffen
„Wir können klar sagen: Die Chempark-Standorte sind sehr stabil und wirtschaftlich gesund aufgestellt”, so der Chempark-Leiter. Fast 1,5 Milliarden Euro wendeten die Unternehmen in Krefeld-Uerdingen, Dormagen und Leverkusen für Neuinvestitionen und Instandhaltungen auf. „Besonders die Investitionen in neue Anlagen sind für uns eine entscheidende Größe. Und die liegt seit Jahren immer über unserer Zielmarke von 500 Millionen Euro”, erläutert Friedrich. 2020 summierten sich diese Investitionen das zweite Mal in Folge sogar auf über 800 Millionen Euro.

„Damit sind wir einer der erfolgreichsten Chemiestandorte in ganz Europa”, so Friedrich weiter. Chempark-Leiter Friedrich betont, dass die chemische Industrie in Deutschland einen sehr wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leistet: „Produkte, Arbeitsplätze, Wirtschaftsfaktor – besonders jetzt in der Pandemie ist es gelungen, den Schutz der Menschen an unseren Standorten bestmöglich zu gewährleisten und dadurch die Produktion erfolgreich aufrecht zu erhalten.”

Belegschaft auf hohem Level, Nettolohnsumme weiterhin auf Milliarden-Niveau
Von der Stabilität profitieren auch die Menschen, die an den Niederrheinstandorten einen Arbeitsplatz haben. Die verkündete Zahl der Beschäftigten in Leverkusen lag zum Stichtag 31. Dezember 2020 bei 32.901. Der Anteil des Stammpersonals bei den ansässigen Unternehmen betrug 25.518 Mitarbeiter. Die übrigen Personen gehören zu beauftragten Firmen, die im Chempark zwar keinen Sitz, aber dennoch Arbeit haben. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es insgesamt 31.512. Setzt man die Beschäftigtenzahl in Bezug zum Durchschnittsverdienst in der chemischen Industrie, errechnet sich grob eine Nettolohnsumme von rund 1,1 Milliarden Euro. „Dieser Betrag bildet natürlich auch die Kaufkraft in und rund um Leverkusen ab“, erklärt Friedrich. „Viele Chempark-Mitarbeitende leben dort. Und das hat einen Effekt die Wirtschaft hier vor Ort“, erläutert Friedrich. Natürlich spüre aber auch die lokale Wirtschaft die ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie.

]]>
So sieht es beim Nachwuchs aus: 1.226 Auszubildende lernen fürs Berufsleben
„Der Chempark Manager und -Betreiber Currenta bildet nicht nur für den eigenen Nachwuchsbedarf, sondern auch für Bayer, Covestro, Lanxess und weitere Chempark-Unternehmen aus“, erklärt Friedrich. Zum Stichtag 31. Dezember 2020 lernten mit 1.226 Auszubildenden im Chempark Leverkusen fast so viele junge Menschen für ihr Berufsleben, wie im Vorjahr.

Und zwar in ganz unterschiedlichen Bereichen: „Currenta bildet standortübergreifend in mehr als 25 naturwissenschaftlichen, technischen und kaufmännischen Ausbildungsberufen aus – praxisnah und zukunftsorientiert. Damit sind wir nicht nur einer der größten Ausbilder der Region, sondern bieten zudem eine große Vielfalt an Ausbildungsberufen“, so Friedrich weiter. Dazu komme, dass die Zahl der Ausbildungsstellen am Bedarf der Unternehmen ausgerichtet ist. Friedrich: „Wir bilden aus mit dem Ziel, den jungen Fachkräftenachwuchs im Anschluss auch zu übernehmen. Für uns gilt: Eine Ausbildung in der chemischen Industrie ist immer eine gute Idee.”

[nbsp]

Der Chempark und Corona

Sicherheit und Verantwortung – gegenüber Beschäftigten, Kunden und Nachbarn
Automatisierte Temperaturmessungen an den Werkszugängen, Maskenpflicht und Abstandhalten gehören mittlerweile fest zum Chempark-Arbeitsalltag. „Sicherheit und Zuverlässigkeit sind seit jeher unsere unternehmerischen Grundüberzeugungen“, sagt Lars Friedrich. „Und sie werden auch in Zukunft an erster Stelle stehen.“ Das zeigt sich zum Beispiel auch in der herausragenden Krisen-Infrastruktur. „Sie war ein wichtiger Faktor, um gerade zu Beginn der Pandemie schnell wichtige Maßnahmen für den Infektionsschutz auf den Weg zu bringen. Die Pläne dafür lagen teilweise bereits in der Schublade, das hat geholfen – uns und unseren Kunden.“

Langstreckenlauf Pandemiebekämpfung
Mittlerweile ist klar, dass der Kampf gegen die Pandemie ein Langstreckenlauf sei. „Wir sind in einer Phase, in der der Kopf ein bisschen müde ist. Das ist verständlich, nachlassen dürfen wir aber trotzdem nicht, egal auf welcher Seite des Werkzauns.“ Was für Friedrich außerdem feststeht: „Es ist unser Auftrag, die Produktion in einem sicheren Umfeld weiter zu ermöglichen, die Anlagen müssen weiterlaufen. Denn gerade jetzt kommt es auf die chemische Industrie an, hier werden viele Produkte hergestellt, die wichtig sind und dringend gebraucht werden.“

[nbsp]

Chancen und Herausforderungen

Chancen aus der Umsetzung der europäischen und nationalen Wasserstoffstrategien
Der europäische Green Deal mit den angestrebten Senkungen der Treibhausgasemissionen bringt sowohl enorme Herausforderungen als auch Chancen mit sich. „Gerade im Zusammenhang mit der europäischen und nationalen Wasserstoffstrategie ergeben sich für Currenta und den Chempark große Möglichkeiten, wesentliche Player zu sein“, führt Friedrich aus. Zur Realisierung entsprechender Projekte sind allerdings entsprechende energiepolitische Rahmenbedingungen, etwa hinsichtlich der Entlastung von Strompreisumlagen notwendig. In der EEG-Novelle von Anfang 2021 wurde eine entsprechende Entlastungsregelung angelegt. „Nun kommt es noch auf die Konkretisierung in der angekündigten diesbezüglichen Verordnung an“, so Friedrich. Hier dürfen „küstenferne“ Industriestandorte wegen der noch nicht gegebenen Verfügbarkeit ausreichender Mengen „grünen Stroms“ nicht benachteiligt werden.

Vermeidung von Wettbewerbsnachteilen aus nationalen Alleingängen beim Klimaschutz
Wir unterstützen selbstverständlich die Erreichung der Klimaschutzziele sowie entsprechende Anreize und Maßnahmen auf internationaler und nationaler Ebene. „Bei der nationalen Bepreisung von Emissionen außerhalb des europäischen Emissionshandels sind allerdings Wettbewerbsnachteile zu vermeiden“. Konkret kritisiert Friedrich, dass im Rahmen des in diesem Jahr erstmals wirksamen nationalen Brennstoffemissionshandels ab 2023 auch die Abfälle in der thermischen Verwertung bepreist werden. „Hier gibt es aber bislang überhaupt keine technische Alternative. Die Sonderabfallverbrennungsanlagen müssen deshalb aus dem Anwendungsbereich herausgenommen werden.“

Genehmigungsverfahren beschleunigen und Bürokratie abbauen
„Effiziente Genehmigungsverfahren sind die Basis für eine erfolgreiche Industrie“ betont Friedrich. Sie müssen praktikabel und unbürokratisch sein. Dafür braucht es ein modernes Verfahrensrecht und gut ausgestattete Behörden sowie eine Entlastung der Gerichte. Die Digitalisierung von Genehmigungsverfahren kann dabei unterstützen, darf aber kein Selbstzweck sein: Die damit verbundene Transparenz – etwa durch die Internetveröffentlichung aller Genehmigungsunterlagen – gefährdet die Sicherheit vertraulicher Informationen. Die Verfahren müssen Rechtssicherheit bieten, um Investitionen in Deutschland zu fördern. Der Rechtsrahmen muss verständlich und möglichst einfach sein, damit auch mittelständische Unternehmen im Wettbewerb bestehen können. Die seit Jahren anhaltende Tendenz, durch neue politische Projekte die Regulierungsdichte zu erhöhen, muss deshalb umgekehrt werden. Zudem sollten EU-Richtlinien 1:1 in nationales Recht umgesetzt werden, um Wettbewerbsverzerrungen sowie unnötige zusätzliche Bürokratie zu vermeiden.

Verkehrsinfrastruktur weiterhin Dauerbrennerthema – vor allem Zustand der Rheinbrücken bietet Anlass zur Sorge
„Seit September 2016 steht auf der Leverkusener Brücke eine LKW-Dauersperranlage, der fast baugleichen A40-Schwesterbrücke in Duisburg droht das gleiche Schicksal. Wenn auch die Fleher Brücke und die Rodenkirchener Autobahnbrücke ausfallen, bevor sie neu gebaut sind, gehen uns irgendwann die Ausweichrouten aus“, so Friedrich. Er erklärt: „Zwischen Bonn im Süden und Duisburg im Norden queren auf rund 85 Kilometer Luftlinie insgesamt 18 Straßenbrücken den Rhein. Von diesen 18 Rheinbrücken sind aktuell acht Rheinquerungen für LKW-Verkehr gesperrt und sieben weitere in Sanierung oder im sanierungsbedürftigen Zustand. Uns treibt das Sorgenfalten auf die Stirn.“

Die Kommunikation und die Perspektiven seien nicht zufriedenstellend, so der Chempark-Leiter. Konkret fordert Friedrich die gemeinsame Erstellung eines Rheinbrücken-Zustandsberichtes für die Metropolregion Rheinland und eine vorausschauende Koordination und Krisenplanung für weitere nicht auszuschließende, ungeplante Einschränkungen bzw. Ausfälle der Rheinquerungen. „Ein gemeinsames Brückenbau-Kompetenzzentrum Rheinland erscheint mir für diese Aufgaben sinnvoll zu sein“ sagt Friedrich. „Statt Wettbewerbe um Brückenbauexperten, sollten Schnelligkeit und die gemeinsame Sicherstellung der Finanzierung der notwendigen Projekte im Vordergrund stehen.“ Sonst heißt es bald „Über nur noch sieben Brücken kann es gehen.“

Jedoch nicht nur der Blick auf die Situation der Rheinbrücken, sondern auf die gesamte öffentliche Transportinfrastruktur macht Friedrich besorgt: In der Vergangenheit wurde zu wenig für den Erhalt von Brücken, Straßen, Schienen und Schleusen getan, das stelle sich immer mehr heraus. "Die chemische Industrie ist eine der transportintensivsten Branchen und als solche besonders stark auf leistungsfähige Verkehrswege angewiesen. Verzögerungen von Bauprojekten sind vermutlich nicht kompatibel mit den Anforderungen der Wirtschaft, die nach Planungssicherheit und möglichst schneller Umsetzung ruft. Das ist für uns nicht zufriedenstellend", so Friedrich.

Wohn- und Industrieflächen ermöglichen
Um weiterhin ein attraktiver Chemiestandort zu bleiben, müssen Anreize zu Erweiterungen und Neuansiedelungen für die Unternehmen im Chempark geschaffen werden. „Hierfür braucht es eine aktive Standortpolitik und ein klares Bekenntnis zur Industrie”, fordert Friedrich. Durch den enormen Wohnungsmangel bestünden teilweise Vorbehalte gegenüber der Ausweisung neuer Flächen für Industrie, Gewerbe und Infrastrukturmaßnahmen. Darüber hinaus schränkt die heranrückende Wohnbebauung die Entwicklung von Industrieflächen vielerorts ein. „Industrie und Wohnen müssen konfliktfrei nebeneinander bestehen können. Wenn Industrieflächen zu sehr beschränkt werden, gefährden wir zunehmend den Wohlstand und die Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden, sowie viele Arbeitsplätze”, sagt Friedrich.

[nbsp]

Ausgewählte Projekte der Unternehmen am Standort

Bayer

Bauvorbereitungen im Supply Center Leverkusen abgeschlossen

Die neue Launch Facility SOL-1 ist für das Supply Center Leverkusen ein wichtiger Pfeiler seiner zukünftigen Ausrichtung als „Center of Excellence for Solids“. SOL-1 wird Feststoff-Arzneimittel (Solida) von der Forschungspipeline übernehmen und in den Markt bringen.

Die Vorbereitungen für den Bau des neuen Betriebes SOL-1 in Leverkusen haben einen wichtigen Meilenstein erreicht: Die Arbeiten zur Vorbereitung des Baufeldes durch Abbruch von Gebäuden und zur Verlegung von Straßen und Infrastrukturtrassen wurden kürzlich erfolgreich abgeschlossen.

Covestro

Covestro blickt auf ein besonderes Jahr 2020 zurück. Dabei hat das Unternehmen frühzeitig mit einem klaren Kurs und konsequentem Krisenmanagement Handlungsfähigkeit gezeigt und vor allem in der zweiten Jahreshälfte von seinen frühzeitig ergriffenen Maßnahmen in Kombination mit einer Erholung der Nachfrage profitiert. So erhielt das Unternehmen im Oktober 2020 für seine Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen in Zeiten von Corona eine internationale Auszeichnung: einen der Responsible-Care-Preise 2020 des europäischen Chemieverbands Cefic in der Kategorie „Protecting Workplace and People“ (Deutsch: Arbeitsplatz und Menschen schützen). Die Jury lobte vor allem, dass Covestro seit Beginn der Pandemie mit allen Konzepten sowohl die Gesundheit der Mitarbeitenden als auch die der Familienangehörigen, der Nachbarschaft und der Partnerfirmen in den Fokus rückt – ganz im Sinne der Unternehmensphilosophie „Wir sind 1“.

Covestro als guter Nachbar an den NRW-Standorten

Dem Unternehmen ist es wichtig, den Zusammenhalt in der Nachbarschaft auch in schwierigen Lagen aufrechtzuerhalten und weiter auszubauen. So spendete Covestro der Stadt Dormagen rund 7.000 Euro für die Anschaffung von 3D-Druckern, mit deren Hilfe Behelfsmasken gedruckt wurden. Auch am Standort Leverkusen hat Covestro seine Nachbarn in verschiedenen Projekten rund um das Coronavirus gefördert. Der Werkstoffhersteller spendete der Stadt Leverkusen mehrfach FFP2-Masken für die Einsatzkräfte der Feuerwehr und Rettungsdienste. In Krefeld-Uerdingen hat Covestro das Zentrum für digitale Lernwelten unterstützt. Durch die finanzielle Spende konnte für 18 Grundschulen ein Klassensatz mit jeweils 16 Baukästen der Lernanwendung „Lego Education WeDo 2.0“ gespendet werden. Damit lernen die Kinder spielerisch die elementare Logik des Programmierens kennen.

Covestro zählt zu den attraktivsten Arbeitgebern

Covestro fördert ein Arbeitsumfeld, in dem unterschiedliche Kompetenzen, Talente, Hintergründe und Ansichten willkommen sind. Dafür hat Covestro von der Zeitschrift „freundin“ und von kununu, Europas größter Bewertungsplattform für Arbeitgeber, eine Auszeichnung erhalten – und zählt erneut zu den attraktivsten und familienfreundlichsten Arbeitgebern Deutschlands und Österreichs. Seit Juni 2020 ist Covestro zudem Teil des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT“. Die bundesweite Netzwerkinitiative möchte Mädchen und Frauen für MINT-Studiengänge und -Berufe begeistern.

Im vergangenen Jahr wurde das eigene Recruiting und die Digitalisierung des Ausbildungsbereichs maßgeblich vorangetrieben. So hat das Unternehmen eine Vielzahl von Personalmarketing-Aktivitäten umgesetzt und beispielsweise eine digitale und telefonische Ausbildungs- und Berufsberatung eingerichtet sowie einen Live-Stream über den Covestro Instagram-Kanal veranstaltet. Außerdem unterstützt ein digitaler Ausbildungsfinder die Schülerinnen und Schüler bei der Suche nach dem richtigen Ausbildungsberuf.

Ein weiteres Highlight in 2020 für die Mitarbeiternden war die Fertigstellung des neuen Verwaltungsgebäudes an der B8. Der „Campus“ spiegelt ein innovatives Arbeitsplatzkonzept wider und wurde so geplant, dass die Leitgedanken Team, Flexibilität und Kommunikation im Vordergrund stehen. Das Gebäude wurde in der zweiten Jahreshälfte fertiggestellt und Inbetrieb genommen. Aufgrund der Corona-Pandemie sind zur Zeit nur wenige Mitarbeitende der eigentlich geplanten 700 in dem Gebäude tätig.

Covestro optimiert Produktionsprozesse

Die Produktion in der chemischen Industrie ist traditionell energieintensiv und Covestro versteht dies als Anreiz, um Verantwortung zu übernehmen und die Emissionen von Anlagen und Prozessen zu minimieren. Covestro hat 2020 verstärkt auf Energie aus alternativen Quellen gesetzt und seine Energieeffizienz erhöht. Die Strategie des Werkstoffherstellers reicht von Investitionen in alternative Energien bis hin zur Verbesserung der Infrastruktur, um die Produktion so umweltverträglich wie möglich zu betreiben. Zunächst will das Unternehmen seine Treibhausgasemissionen bis 2025 im Vergleich zu 2005 halbieren.

Die Jury des Deutschen Innovationspreises hat Covestro 2020 für die Entwicklung einer neuartigen Technologie zur Chlorproduktion nominiert. Der Werkstoffhersteller wurde für seine Sauerstoffverzehrkathode (SVK) in der Kategorie „Großunternehmen“ honoriert. Bei dem SVK-Verfahren wird die übliche wasserstofferzeugende Elektrode durch eine Sauerstoffverzehrkathode ersetzt. Hierdurch wird die Entstehung von Wasserstoff unterdrückt, es bilden sich nur Chlor und Natronlauge. Die hierfür benötigte Spannung beträgt noch etwa zwei statt drei Volt. Neben dem Energieverbrauch wird so auch der CO2-Ausstoß um bis zu 25 Prozent gesenkt. Erst kürzlich investierte Covestro einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag, um seine Chloranalage in Krefeld-Uerdingen im Rahmen eines Großstillstandes mehrerer Betriebe zu erweitern. Damit kann die Produktionskapazität nun um rund 52.000 Jahrestonnen am Standort erhöht werden. Die erhöhte Chlormenge macht es unter anderem möglich, die Makrolon-Produktion entsprechend der gesteigerten Nachfrage auszuweiten.

Covestro untersucht in Pilotprojekten über verschiedene Unternehmensbereiche hinweg, wie digitale Technologien Prozesse effizienter und nachhaltiger gestalten können. So testet das Unternehmen in Dormagen, wie der Herstellungsprozess von Polyestern optimiert werden kann. Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei der Verarbeitung umfassender Prozessdaten des Betriebs sollen freie Produktionskapazitäten geschaffen und der Energieaufwand minimiert werden. An den Standorten in NRW werden digitale Technologien genutzt, die den Spitzendampfverbrauch von Produktionsanlagen vorhersagen. So sollen sich Energieeinsatz und Kosten langfristig reduzieren lassen.

Currenta

Currenta ist Teil der „Europäischen Allianz für sauberen Wasserstoff“
Die von der Europäischen Kommission gegründete Initiative unterstützt die Entwicklung einer sauberen und weltweit wettbewerbsfähigen Wasserstoffindustrie und soll zum EU-Ziel beitragen, bis 2050 klimaneutral zu werden. „Saubere Wasserstofftechnologie ist ein wichtiger Faktor, damit die Wirtschaft in Europa CO2-neutral wird“, sagt Frank Hyldmar, Currenta-CEO. „Die Ziele der Allianz passen deshalb perfekt zu unseren Ideen und Überzeugungen beim Thema Nachhaltigkeit. Wir wollen unsere Infrastruktur und unser Know-how in die Allianz einbringen“, ergänzt Hyldmar. Currenta kann auf breite Erfahrung und Expertenwissen im Betrieb von Industrieanlagen und dem Management komplexer Genehmigungsverfahren setzen.

Die Chempark-Standorte verfügen zudem über die erforderlichen Flächen und die nötige Infrastruktur wie Strom- und Gasnetzanbindungen und bieten damit ideale Voraussetzungen, um ein regionales Wasserstoff-Drehkreuz aufzubauen. An den Chempark-Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen erbringt Currenta Dienstleistungen für mehr als 70 Industrieunternehmen in den Bereichen Ver- und Entsorgung, Infrastruktur, Sicherheit, Analytik, Instandhaltung und Logistik. Bereits heute wird an den drei Chempark-Standorten durch Dampfreformierung und Chlor-Alkali-Elektrolyse Wasserstoff erzeugt, der von den Chempark-Partnern in der Produktion eingesetzt wird.

LANXESS

Der Spezialchemie-Konzern LANXESS hat sich im Pandemie-Jahr 2020 robust gezeigt und ist bislang gut durch die Corona-Krise gekommen – auch an den drei CHEMPARK-Standorten. Schon mit Beginn der Pandemie hat LANXESS umfangreiche Schutzkonzepte umgesetzt und damit ein sicheres Arbeiten ermöglicht. So wurden konzernweit strikte Hygieneregeln eingeführt, Home-Office-Lösungen für die Büromitarbeitenden ermöglicht oder das Schichtmodell in den Betrieben umgestellt.

LANXESS wird immer digitaler
Aber auch im Pandemie-Jahr hat LANXESS seine Standorte weiterentwickelt. Beispiel Digitalisierung: Das Unternehmen führt mit Moby.Check eine digitale Lösung eines Leverkusener Unternehmens für die mobile Betriebsführung und Instandhaltung ein. Jährlich rund 400.000 Betriebs- und Instandhaltungs-Checklisten auf Papier werden so durch digitale Pendants ersetzt und können auf Tablets ausgefüllt werden. Nach einem Probelauf in ausgewählten CHEMPARK-Betrieben profitieren in der ersten Phase 65 LANXESS-Betriebe in Deutschland, Belgien und den USA von der Digitallösung. Parallel dazu werden zusammen mit Bilfinger aber auch die Anlagen selbst digitaler. Über eine Software von PIDGraph, die Anlagenteile durch die Anwendung von KI-Methoden digitalisiert, können mehrere Tausend Dokumente schnell und einfach verarbeitet werden. Ziel ist es, ein virtuelles Abbild der Anlage zu erhalten. So können etwa Anlagenumbauten beschleunigt und neue Anwendungen zur Effizienzsteigerung schneller identifiziert werden.

Ausbildungsquote bei LANXESS liegt bei überdurchschnittlichen 9 Prozent
Trotz Corona starteten im vergangenen Sommer rund 200 neue Auszubildende und dual Studierende bei LANXESS an den Niederrhein-Standorten in ihr Berufsleben. Die Nachwuchskräfte verteilen sich auf 7 verschiedene Berufe und 4 duale Studiengänge im naturwissenschaftlichen, technischen und kaufmännischen Bereich. Die Übernahmechancen sind gut. 2020 hat LANXESS 87 Prozent seiner Auszubildenden übernommen. Insgesamt absolvieren derzeit mehr als 710 junge Menschen ihre Ausbildung beim Spezialchemie-Konzern. Damit liegt die Ausbildungsquote bei überdurchschnittlichen 9 Prozent. LANXESS investierte 2020 rund 22 Millionen Euro in die Ausbildung von Nachwuchskräften.

CO2-Emissionen in 2020 gegenüber 2019 um mehr als 400.000 Tonnen gesenkt
Neben dem wirtschaftlichen Wachstumskurs verfolgt LANXESS ein ambitioniertes Klimaschutzziel und will 2040 klimaneutral produzieren. Die CO2-Emissionen konnten gegenüber 2019 weltweit um mehr als 400.000 Tonnen gesenkt werden.

Dazu haben auch viele kleine Projekte in den CHEMPARK-Standorten beigetragen. So zeigt das Beispiel des Leverkusener Phosphorchemikalien-Betriebs, wie Klimaschutz auch mit Hilfe digitaler Modelle umgesetzt werden kann. Durch datengestützte Optimierung der Produktionsprozesse können pro Stunde 600 Kilogramm Dampf eingespart werden. Das führt pro Jahr zu einer geringeren Treibhausgasemission von rund 4.000 Tonnen CO2e. Perspektivisch wird LANXESS an den Niederrhein-Standorten aus der Energieversorgung auf Kohlebasis aussteigen. Dadurch verringern sich zum Beispiel am Standorte Krefeld-Uerdingen ab 2025 die CO2-Emissionen um rund 60.000 Tonnen pro Jahr.

Rely+On Virkon Spenden an 470 Schulen im Standort-Umfeld
Seine Verantwortung als Corporate Citizen hat LANXESS auch und gerade während der Pandemie wahrgenommen. So hat der Spezialchemie-Konzern alle Schulen im Umfeld seiner Standorte mit seinem Desinfektionsmittel Rely+On Virkon versorgt. Von den mehr als 470 Schulen profitierten auch alle Schulen in Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen von der Spende. Darüber hinaus wurden 13 von der Corona-Pandemie stark betroffene Länder mit insgesamt rund eine Million Liter unterstützt.

Neben dem Kampf gegen die Ausbreitung des Virus hat sich LANXESS auch in kleineren lokalen Projekten engagiert. Ob Lizenzen für die digitale Lernplattform 123chemie.de oder die Förderung von Bildungsprojekten an Schulen im Standortumfeld: LANXESS konnte mit seiner etablierten Bildungsinitiative schnell und unbürokratisch helfen.

]]>
Sat, 20 Mar 2021 14:12:00 Tue, 23 Mar 2021 12:38:01 1 0 0
  • Investitionen in 2020 auf 389 Millionen Euro gesteigert
  • Rund 370 Millionen Euro Nettoverdienst für die Region
  • Chempark bleibt standortübergreifend einer der größten Ausbilder in mehr als 25 naturwissenschaftlichen, technischen und kaufmännischen Berufen

Dormagen, 22. März 2021 – „Trotz der gesamtwirtschaftlich angespannten Lage, kommt der Dormagener Chempark bislang robust durch die Pandemie und steht gut da“, sagt Chempark-Leiter Lars Friedrich. Die Zahlen, die Friedrich am Montag, 22. März, im Rahmen des virtuellen Jahresmediengesprächs vorstellte, belegen das. Investitionen, Instandhaltungsaufwand und Mitarbeiterzahlen bewegen sich in Dormagen weiterhin auf hohem Niveau. „Das Corona-Virus ist eine gesellschaftliche und unternehmerische Herausforderung von historischem Ausmaß. Bis hierher haben wir sie gut gemeistert. Das ist ein wichtiges Signal für den Standort und die zukünftige Entwicklung“, sagt Friedrich.

Rund 389 Millionen Euro wurden am Standort Dormagen investiert
Die Chempark-Partnerunternehmen am Standort Dormagen nahmen 2020 insgesamt rund 219 Millionen Euro für Neuinvestitionen in die Hand. Rund 170 Millionen Euro wurden im vergangenen Jahr für die Instandhaltung der Betriebe und Anlagen aufgewendet. Die Gesamtsumme lag damit bei rund 389 Millionen Euro. Das entspricht einem Anstieg um fast 14 Prozent, die Summe lag 2019 bei rund 342 Millionen Euro.

Chempark-Leiter Lars Friedrich: „Das zeigt: Es wird auch unter dieser wirtschaftlichen Herausforderung investiert.“ Die Steigerung in Dormagen ist im Ergebnis auf Schwankungen, die durch die unterschiedlichen anlagenbedingten Wartungs- und Instandhaltungszyklen verursacht werden, zurückzuführen. In Uerdingen und Leverkusen schlug die schwierige Konjunkturlage deutlicher auf die Zahlen durch.

Blick über die drei Standorte: Investitionsziel seit Jahren übertroffen
„Wir können klar sagen: Die Chempark-Standorte sind sehr stabil und wirtschaftlich gesund aufgestellt”, so der Chempark-Leiter. Fast 1,5 Milliarden Euro wendeten die Unternehmen in Krefeld-Uerdingen, Dormagen und Leverkusen für Neuinvestitionen und Instandhaltungen auf. „Besonders die Investitionen in neue Anlagen sind für uns eine entscheidende Größe. Und die liegt seit Jahren immer über unserer Zielmarke von 500 Millionen Euro”, erläutert Friedrich. 2020 summierten sich diese Investitionen das zweite Mal in Folge sogar auf über 800 Millionen Euro. „Damit sind wir einer der erfolgreichsten Chemiestandorte in ganz Europa”, so Friedrich weiter. Chempark-Leiter Friedrich betont, dass die chemische Industrie in Deutschland einen sehr wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leistet: „Produkte, Arbeitsplätze, Wirtschaftsfaktor – besonders jetzt in der Pandemie ist es gelungen, den Schutz der Menschen an unseren Standorten bestmöglich zu gewährleisten und dadurch die Produktion erfolgreich aufrecht zu erhalten.”

Chempark-Belegschaft auf Rekord-Niveau
Zum Stichtag 31. Dezember 2020 lag die Zahl der Beschäftigten in Dormagen bei 10.660. Der Anteil des Stammpersonals lag bei 7.510 Menschen. Die übrigen Personen gehören zu beauftragten Firmen, die im Chempark zwar keinen Sitz, aber dennoch Arbeit haben. Setzt man die Beschäftigtenzahl in Bezug zum Durchschnittsverdienst in der chemischen Industrie, errechnet sich eine Nettolohnsumme von rund 370 Millionen Euro. „Dieser Betrag bildet natürlich auch die Kaufkraft in und rund um Dormagen ab“, erklärt Friedrich. „Viele Menschen, die bei uns im Chempark arbeiten, leben dort. Und das hat einen positiven Effekt die Wirtschaft hier vor Ort“, erläutert Friedrich. Natürlich spüre aber auch die lokale Wirtschaft die ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie.[nbsp]

]]>
So sieht es beim Nachwuchs aus: 551 Auszubildende lernen fürs Berufsleben
„Der Chempark Manager und -Betreiber Currenta bildet nicht nur für den eigenen Nachwuchsbedarf, sondern auch für Bayer, Covestro, Lanxess und weitere Chempark-Unternehmen aus“, erklärt Friedrich. Zum Stichtag 31. Dezember 2020 lernten 551 junge Auszubildende im Chempark Dormagen für ihr Berufsleben. Die Zahl liegt auf dem Vorjahresniveau, 2019 waren es 576 Auszubildende.

Und zwar in ganz unterschiedlichen Bereichen: „Currenta bildet standortübergreifend in mehr als 25 naturwissenschaftlichen, technischen und kaufmännischen Ausbildungsberufen aus – praxisnah und zukunftsorientiert. Damit sind wir nicht nur einer der größten Ausbilder der Region, sondern bieten zudem eine große Vielfalt an Ausbildungsberufen“, so Friedrich weiter. Dazu komme, dass die Zahl der Ausbildungsstellen am Bedarf der Unternehmen ausgerichtet ist. Friedrich: „Wir bilden aus mit dem Ziel, den jungen Fachkräftenachwuchs im Anschluss auch zu übernehmen. Für uns gilt: Eine Ausbildung in der chemischen Industrie ist immer eine gute Idee.”

[nbsp]

Der Chempark und Corona

Sicherheit und Verantwortung – gegenüber Beschäftigten, Kunden und Nachbarn
Automatisierte Temperaturmessungen an den Werkszugängen, Maskenpflicht und Abstandhalten gehören mittlerweile fest zum Chempark-Arbeitsalltag. „Sicherheit und Zuverlässigkeit sind seit jeher unsere unternehmerischen Grundüberzeugungen“, sagt Lars Friedrich. „Und sie werden auch in Zukunft an erster Stelle stehen.“ Das zeigt sich zum Beispiel auch in der herausragenden Krisen-Infrastruktur. „Sie war ein wichtiger Faktor, um gerade zu Beginn der Pandemie schnell wichtige Maßnahmen für den Infektionsschutz auf den Weg zu bringen. Die Pläne dafür lagen teilweise bereits in der Schublade, das hat geholfen – uns und unseren Kunden.“

Langstreckenlauf Pandemiebekämpfung
Mittlerweile ist klar, dass der Kampf gegen die Pandemie ein Langstreckenlauf sei. „Wir sind in einer Phase, in der der Kopf ein bisschen müde ist. Das ist verständlich, nachlassen dürfen wir aber trotzdem nicht, egal auf welcher Seite des Werkzauns.“ Was für Friedrich außerdem feststeht: „Es ist unser Auftrag, die Produktion in einem sicheren Umfeld weiter zu ermöglichen, die Anlagen müssen weiterlaufen. Denn gerade jetzt kommt es auf die chemische Industrie an, hier werden viele Produkte hergestellt, die wichtig sind und dringend gebraucht werden.“

[nbsp]

Chancen und Herausforderungen

Chancen aus der Umsetzung der europäischen und nationalen Wasserstoffstrategien
Der europäische Green Deal mit den angestrebten Senkungen der Treibhausgasemissionen bringt sowohl enorme Herausforderungen als auch Chancen mit sich. „Gerade im Zusammenhang mit der europäischen und nationalen Wasserstoffstrategie ergeben sich für Currenta und den Chempark große Möglichkeiten, wesentliche Player zu sein“, führt Friedrich aus. Zur Realisierung entsprechender Projekte sind allerdings entsprechende energiepolitische Rahmenbedingungen, etwa hinsichtlich der Entlastung von Strompreisumlagen notwendig. In der EEG-Novelle von Anfang 2021 wurde eine entsprechende Entlastungsregelung angelegt. „Nun kommt es noch auf die Konkretisierung in der angekündigten diesbezüglichen Verordnung an“, so Friedrich. Hier dürfen „küstenferne“ Industriestandorte wegen der noch nicht gegebenen Verfügbarkeit ausreichender Mengen „grünen Stroms“ nicht benachteiligt werden.

[nbsp]Vermeidung von Wettbewerbsnachteilen aus nationalen Alleingängen beim Klimaschutz
Wir unterstützen selbstverständlich die Erreichung der Klimaschutzziele sowie entsprechende Anreize und Maßnahmen auf internationaler und nationaler Ebene. „Bei der nationalen Bepreisung von Emissionen außerhalb des europäischen Emissionshandels sind allerdings Wettbewerbsnachteile zu vermeiden“. Konkret kritisiert Friedrich, dass im Rahmen des in diesem Jahr erstmals wirksamen nationalen Brennstoffemissionshandels ab 2023 auch die Abfälle in der thermischen Verwertung bepreist werden. „Hier gibt es aber bislang überhaupt keine technische Alternative. Die Sonderabfallverbrennungsanlagen müssen deshalb aus dem Anwendungsbereich herausgenommen werden.“

Genehmigungsverfahren beschleunigen und Bürokratie abbauen
„Effiziente Genehmigungsverfahren sind die Basis für eine erfolgreiche Industrie“ betont Friedrich. Sie müssen praktikabel und unbürokratisch sein. Dafür braucht es ein modernes Verfahrensrecht und gut ausgestattete Behörden sowie eine Entlastung der Gerichte. Die Digitalisierung von Genehmigungsverfahren kann dabei unterstützen, darf aber kein Selbstzweck sein: Die damit verbundene Transparenz – etwa durch die Internetveröffentlichung aller Genehmigungsunterlagen – gefährdet die Sicherheit vertraulicher Informationen. Die Verfahren müssen Rechtssicherheit bieten, um Investitionen in Deutschland zu fördern. Der Rechtsrahmen muss verständlich und möglichst einfach sein, damit auch mittelständische Unternehmen im Wettbewerb bestehen können. Die seit Jahren anhaltende Tendenz, durch neue politische Projekte die Regulierungsdichte zu erhöhen, muss deshalb umgekehrt werden. Zudem sollten EU-Richtlinien 1:1 in nationales Recht umgesetzt werden, um Wettbewerbsverzerrungen sowie unnötige zusätzliche Bürokratie zu vermeiden.

Verkehrsinfrastruktur weiterhin Dauerbrennerthema – vor allem Zustand der Rheinbrücken bietet Anlass zur Sorge
„Seit September 2016 steht auf der Leverkusener Brücke eine LKW-Dauersperranlage, der fast baugleichen A40-Schwesterbrücke in Duisburg droht das gleiche Schicksal. Wenn auch die Fleher Brücke und die Rodenkirchener Autobahnbrücke ausfallen, bevor sie neu gebaut sind, gehen uns irgendwann die Ausweichrouten aus“, so Friedrich. Er erklärt: „Zwischen Bonn im Süden und Duisburg im Norden queren auf rund 85 Kilometer Luftlinie insgesamt 18 Straßenbrücken den Rhein. Von diesen 18 Rheinbrücken sind aktuell acht Rheinquerungen für LKW-Verkehr gesperrt und sieben weitere in Sanierung oder im sanierungsbedürftigen Zustand. Uns treibt das Sorgenfalten auf die Stirn.“

Die Kommunikation und die Perspektiven seien nicht zufriedenstellend, so der Chempark-Leiter. Konkret fordert Friedrich die gemeinsame Erstellung eines Rheinbrücken-Zustandsberichtes für die Metropolregion Rheinland und eine vorausschauende Koordination und Krisenplanung für weitere nicht auszuschließende, ungeplante Einschränkungen bzw. Ausfälle der Rheinquerungen. „Ein gemeinsames Brückenbau-Kompetenzzentrum Rheinland erscheint mir für diese Aufgaben sinnvoll zu sein“ sagt Friedrich. „Statt Wettbewerbe um Brückenbauexperten, sollten Schnelligkeit und die gemeinsame Sicherstellung der Finanzierung der notwendigen Projekte im Vordergrund stehen.“ Sonst heißt es bald „Über nur noch sieben Brücken kann es gehen.“

Jedoch nicht nur der Blick auf die Situation der Rheinbrücken, sondern auf die gesamte öffentliche Transportinfrastruktur macht Friedrich besorgt: In der Vergangenheit wurde zu wenig für den Erhalt von Brücken, Straßen, Schienen und Schleusen getan, das stelle sich immer mehr heraus. "Die chemische Industrie ist eine der transportintensivsten Branchen und als solche besonders stark auf leistungsfähige Verkehrswege angewiesen. Verzögerungen von Bauprojekten sind vermutlich nicht kompatibel mit den Anforderungen der Wirtschaft, die nach Planungssicherheit und möglichst schneller Umsetzung ruft. Das ist für uns nicht zufriedenstellend", so Friedrich.

Wohn- und Industrieflächen ermöglichen
Um weiterhin ein attraktiver Chemiestandort zu bleiben, müssen Anreize zu Erweiterungen und Neuansiedelungen für die Unternehmen im Chempark geschaffen werden. „Hierfür braucht es eine aktive Standortpolitik und ein klares Bekenntnis zur Industrie”, fordert Friedrich. Durch den enormen Wohnungsmangel bestünden teilweise Vorbehalte gegenüber der Ausweisung neuer Flächen für Industrie, Gewerbe und Infrastrukturmaßnahmen. Darüber hinaus schränkt die heranrückende Wohnbebauung die Entwicklung von Industrieflächen vielerorts ein. „Industrie und Wohnen müssen konfliktfrei nebeneinander bestehen können. Wenn Industrieflächen zu sehr beschränkt werden, gefährden wir zunehmend den Wohlstand und die Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden, sowie viele Arbeitsplätze”, sagt Friedrich.

[nbsp]

Ausgewählte Themen der Unternehmen am Standort Dormagen

Arlanxeo

Helfen in der Corona-Krisen: ARLANXEO spendete über 10.000 Desinfektionsmittel an die Stadt Dormagen

Um den gesamtgesellschaftlichen Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie zu unterstützen, produzierte ARLANXEO Mai 2020 über 10.000 Liter Desinfektionsmittel für Dormagen, das u.a. in den Schulen der Stadt eingesetzt wird.

Das Desinfektionsmittel wurde an die Stadt Dormagen gespendet. „Wir wollten uns vor Ort in Dormagen, unserem größten Standort in Deutschland, engagieren und dabei helfen, Ansteckungsrisiken zu minimieren“, so Christoph Kalla, Geschäftsführer der ARLANXEO Deutschland GmbH. „Gerade in diesen herausfordernden Zeiten ist schnelle und unbürokratische Hilfe gefragt. Deswegen haben wir sehr gerne kurzfristig Produktionskapazitäten bereitgestellt, um Handdesinfektionsmittel herzustellen und zu spenden."

Hergestellt wurde das Desinfektionsmittel in der ARLANXEO-Pilotanlage im Chempark Dormagen. Normalerweise werden dort Prozess- und Produktentwicklungen für die ARLANXEO-Forschungslabore und Produktionsbetriebe durchgeführt. Auch wenn die Herstellung von Desinfektionsmittel für die Mitarbeiterin der Pilotanlage technisch gut umsetzbar war, gab es doch bis zum Produktionsstart dieses für ARLANXEO außergewöhnlichen Produkts einige Herausforderungen zu meistern. „Diese haben wir auch dank des großartigen Einsatzes unserer Mitarbeiter vor Ort und anderer Abteilungen wie zum Beispiel dem Einkauf und vor allem den Kollegen, die sich um regulatorische Angelegenheiten kümmern schnell umsetzen können“, berichtet Kalla.

Bayer

Bayer am Standort Dormagen hat der Krise mit Engagement und Disziplin erfolgreich getrotzt

Bayer am Standort Dormagen hat das pandemiebedingt Krisenjahr 2020 trotz aller Widrigkeiten erfolgreich gemanagt. Dank der hohen Disziplin und des beeindruckenden Engagements der gesamten Mannschaft ist es gelungen, Corona aus den Betrieben fernzuhalten und die gesetzten Produktionsziele weiterhin zu erfüllen. So war es auch zu keiner Zeit nötig, Anlagen herunterzufahren oder Kapazitäten zu drosseln.

Vor diesem Hintergrund hat Bayer seine großen Investitionsprojekte am Standort planmäßig angegangen. Hierzu gehört der Umbau des Fungizidbetriebs, durch den eine deutliche Steigerung der Produktionskapazitäten für den Wirkstoff Bixafen erreicht werden konnte. Darüber hinaus wurde die Planungen und Investitionen für die Eisen(III)-Chlorid-Recycling-Anlage fortgesetzt. Sie dient dazu, Abfälle, die bei der Produktion von Prothioconazol anfallen, deutlich zu reduzieren und so den CO2-Fussabdruck des Produktionsprozesses um rund 9.000 Tonnen jährlich zu verringern.

Die Investitionen trotz Corona vor Ort umzusetzen erwies sich indes als eine stattliche Herausforderung: Hunderte von Handwerkern waren an mehreren Baustellen im CHEMPARK im Einsatz und mussten in unser Sicherheitskonzept einbezogen werden.

Umfänglicher Schutz vor dem Virus für Mitarbeiter und Besucher
Alle Mitarbeiter und Besucher von Bayer vor einer Ansteckung mit Corona zu schützen hatte für die Standortleitung schon ab dem ersten Lockdown im März 2020 oberste Priorität. Ein hauseigener Krisenstab wurde eingerichtet und ein Bündel von Sicherheitsmaßnahmen beschlossen. Zu diesen zählen neben der Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln und der Verpflichtung zum Tragen von Schutzmasken u.a. das regelmäßige Lüften der Räume, überarbeitete Raumbelegungspläne, das Gewähren von Homeoffice-Arbeit, das Trennen von Schichten und die Abtrennung der Messwarten.

Der Krisenstab tagt weiterhin regelmäßig, tauscht sich mit allen relevanten Stellen im CHEMPARK und mit der Unternehmenszentrale in Leverkusen aus, bewertet die Lage und fasst Beschlüsse, um die Infektionsgefahr vom Standort fernzuhalten. Hierzu gehört auch die regelmäßige Versorgung der Mitarbeiter mit Nachrichten, Handlungsanweisungen und hilfreichen Empfehlungen in einem Newsletter.

Bayer 04 Leverkusen dankt für das gesellschaftliche Engagement
Weil sich Bayer stets auch als Teil der Gesellschaft sieht, war es für den Standort Dormagen von Beginn der Krise an ein festes Anliegen, zu helfen wo es nur geht. Waren es im März zunächst FFP2-Schutzmasken, die der Stadt Leverkusen als Spende zur Verfügung gestellt wurden, kamen im Lauf des Sommers rund 120 Tonnen Desinfektionsmittel aus Dormagen dazu. Die Lieferungen gingen u.a. an Krankenhäuser und Seniorenheime im regionalen Umfeld.

Für die Mitarbeiter des Vielzweck-Betriebs, in dem die ersten Batches mit Desinfektionsmittel hergestellt wurden, gab es hierfür eine besondere Anerkennung seitens des Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen. Kapitän Lars Bender und sein Team bedankten sich für die vielen Überstunden und Sonderschichten mit einem Video, signierten Bällen und Trikots und einer Einladung an die gesamte[nbsp] Betriebsmannschaft, als Ehrengäste bei einem Heimspiel von Bayer Leverkusen im Stadion[nbsp] dabei zu sein, sobald wieder Spiele mit Publikum erlaubt sind.

„2020 hätte herausfordernder nicht sein können“, bilanziert Bayer-Standortleiter Norbert Lui das vergangene Jahr und ergänzt: „Mit 2021 verbinde ich umso mehr Hoffnung und Zuversicht.[nbsp] Wir haben volle Auftragsbücher, und wir werden unsere in die Wege geleiteten Investitionen erfolgreich abschließen. Daher bleibt mir nur noch zu wünschen, dass wir diese Krise bald durch Impfungen eindämmen und abschließen können. Auf dieses Licht am Ende des Tunnels freue ich mich ganz besonders.“

Chemion

Chemion nimmt neues Containerterminal in Betrieb

Um das Wachstum der produzierenden Unternehmen zu begleiten, hat das Logistikunternehmen Chemion seine Lagerkapazitäten im Chempark Dormagen erweitert: Auf rund 15.000 Quadratmetern entstand im Nordwestteil des Chempark Platz für rund 1.000 Fracht- und Tankcontainer. Nach rund einem Jahr Bauzeit und anschließendem Probebetrieb hat das neue Containerterminal ‚CT DOR II‘ im Februar den regulären Betrieb aufgenommen.

„Dies ist ein wichtiger Meilenstein für uns und unsere Kunden, die produzierenden Unternehmen am Standort, und eine wichtige Investition in die Zukunft“, erklärt Chemion-Geschäftsführer Dr. Hans Richter. Chempark-Leiter Lars Friedrich betont die Bedeutung des Containerterminals für den Standort: „Wir freuen uns über die Investition von Chemion, denn sie schaffen damit eine Infrastruktur für den gesamten Chempark Dormagen und flankieren dessen kerngesundes Wachstum. Die produzierenden Unternehmen im Werk investieren laufend in ihre Betriebe und benötigen dafür eine gut entwickelte, effiziente Logistik.“

Das neue Containerterminal wird für die Ver- und Entsorgung der Produktionsbetriebe benötigt, die zunehmend auf den Einsatz von Tankcontainern setzen. Mit Inbetriebnahme der neuen Anlage stehen im Chempark Dormagen nun zwei Containerterminals von Chemion zur Verfügung, um Rohstoffe sowie Zwischen- und Endprodukte für die Kunden des Logistikdienstleisters sicher zu lagern. „Sicherheit ist ein wesentlicher Kern im Leitbild unseres Unternehmens“, betont Projektverantwortlicher Günther Schoofs. „Mit unserem Partner Köster GmbH haben wir Sicherheits- und Qualitätsstandards realisiert, die weit über den gesetzlich geforderten Vorgaben liegen“, ergänzt Schoofs. So verfügt das neue Containerterminal zum Beispiel über umfangreiche Auffang- und Rückhaltekapazitäten sowie über eine hoch effiziente Brandmelde- und Löschanlage. Zudem findet eine flächendeckende Überwachung durch Messsensoren statt.

Covestro

Covestro blickt auf ein besonderes Jahr 2020 zurück. Dabei hat das Unternehmen frühzeitig mit einem klaren Kurs und konsequentem Krisenmanagement Handlungsfähigkeit gezeigt und vor allem in der zweiten Jahreshälfte von seinen frühzeitig ergriffenen Maßnahmen in Kombination mit einer Erholung der Nachfrage profitiert. So erhielt das Unternehmen im Oktober 2020 für seine Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen in Zeiten von Corona eine internationale Auszeichnung: einen der Responsible-Care-Preise 2020 des europäischen Chemieverbands Cefic in der Kategorie „Protecting Workplace and People“ (Deutsch: Arbeitsplatz und Menschen schützen). Die Jury lobte vor allem, dass Covestro seit Beginn der Pandemie mit allen Konzepten sowohl die Gesundheit der Mitarbeitenden als auch die der Familienangehörigen, der Nachbarschaft und der Partnerfirmen in den Fokus rückt – ganz im Sinne der Unternehmensphilosophie „Wir sind 1“.

Covestro als guter Nachbar an den NRW-Standorten
Dem Unternehmen ist es wichtig, den Zusammenhalt in der Nachbarschaft auch in schwierigen Lagen aufrechtzuerhalten und weiter auszubauen. So spendete Covestro der Stadt Dormagen rund 7.000 Euro für die Anschaffung von 3D-Druckern, mit deren Hilfe Behelfsmasken gedruckt wurden. Auch am Standort Leverkusen hat Covestro seine Nachbarn in verschiedenen Projekten rund um das Coronavirus gefördert. Der Werkstoffhersteller spendete der Stadt Leverkusen mehrfach FFP2-Masken für die Einsatzkräfte der Feuerwehr und Rettungsdienste. In Krefeld-Uerdingen hat Covestro das Zentrum für digitale Lernwelten unterstützt. Durch die finanzielle Spende konnte für 18 Grundschulen ein Klassensatz mit jeweils 16 Baukästen der Lernanwendung „Lego Education WeDo 2.0“ gespendet werden. Damit lernen die Kinder spielerisch die elementare Logik des Programmierens kennen.

Covestro zählt zu den attraktivsten Arbeitgebern
Covestro fördert ein Arbeitsumfeld, in dem unterschiedliche Kompetenzen, Talente, Hintergründe und Ansichten willkommen sind. Dafür hat Covestro von der Zeitschrift „freundin“ und von kununu, Europas größter Bewertungsplattform für Arbeitgeber, eine Auszeichnung erhalten – und zählt erneut zu den attraktivsten und familienfreundlichsten Arbeitgebern Deutschlands und Österreichs. Seit Juni 2020 ist Covestro zudem Teil des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT“. Die bundesweite Netzwerkinitiative möchte Mädchen und Frauen für MINT-Studiengänge und -Berufe begeistern.

Im vergangenen Jahr wurde das eigene Recruiting und die Digitalisierung des Ausbildungsbereichs maßgeblich vorangetrieben. So hat das Unternehmen eine Vielzahl von Personalmarketing-Aktivitäten umgesetzt und beispielsweise eine digitale und telefonische Ausbildungs- und Berufsberatung eingerichtet sowie einen Live-Stream über den Covestro Instagram-Kanal veranstaltet. Außerdem unterstützt ein digitaler Ausbildungsfinder die Schülerinnen und Schüler bei der Suche nach dem richtigen Ausbildungsberuf.

Ein weiteres Highlight in 2020 für die Mitarbeiternden war die Fertigstellung des neuen Verwaltungsgebäudes an der B8. Der „Campus“ spiegelt ein innovatives Arbeitsplatzkonzept wider und wurde so geplant, dass die Leitgedanken Team, Flexibilität und Kommunikation im Vordergrund stehen. Das Gebäude wurde in der zweiten Jahreshälfte fertiggestellt und Inbetrieb genommen. Aufgrund der Corona-Pandemie sind zur Zeit nur wenige Mitarbeitende der eigentlich geplanten 700 in dem Gebäude tätig.

Covestro optimiert Produktionsprozesse
Die Produktion in der chemischen Industrie ist traditionell energieintensiv und Covestro versteht dies als Anreiz, um Verantwortung zu übernehmen und die Emissionen von Anlagen und Prozessen zu minimieren. Covestro hat 2020 verstärkt auf Energie aus alternativen Quellen gesetzt und seine Energieeffizienz erhöht. Die Strategie des Werkstoffherstellers reicht von Investitionen in alternative Energien bis hin zur Verbesserung der Infrastruktur, um die Produktion so umweltverträglich wie möglich zu betreiben. Zunächst will das Unternehmen seine Treibhausgasemissionen bis 2025 im Vergleich zu 2005 halbieren.

Die Jury des Deutschen Innovationspreises hat Covestro 2020 für die Entwicklung einer neuartigen Technologie zur Chlorproduktion nominiert. Der Werkstoffhersteller wurde für seine Sauerstoffverzehrkathode (SVK) in der Kategorie „Großunternehmen“ honoriert. Bei dem SVK-Verfahren wird die übliche wasserstofferzeugende Elektrode durch eine Sauerstoffverzehrkathode ersetzt. Hierdurch wird die Entstehung von Wasserstoff unterdrückt, es bilden sich nur Chlor und Natronlauge. Die hierfür benötigte Spannung beträgt noch etwa zwei statt drei Volt. Neben dem Energieverbrauch wird so auch der CO2-Ausstoß um bis zu 25 Prozent gesenkt. Erst kürzlich investierte Covestro einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag, um seine Chloranalage in Krefeld-Uerdingen im Rahmen eines Großstillstandes mehrerer Betriebe zu erweitern. Damit kann die Produktionskapazität nun um rund 52.000 Jahrestonnen am Standort erhöht werden. Die erhöhte Chlormenge macht es unter anderem möglich, die Makrolon-Produktion entsprechend der gesteigerten Nachfrage auszuweiten.

Covestro untersucht in Pilotprojekten über verschiedene Unternehmensbereiche hinweg, wie digitale Technologien Prozesse effizienter und nachhaltiger gestalten können. So testet das Unternehmen in Dormagen, wie der Herstellungsprozess von Polyestern optimiert werden kann. Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei der Verarbeitung umfassender Prozessdaten des Betriebs sollen freie Produktionskapazitäten geschaffen und der Energieaufwand minimiert werden. An den Standorten in NRW werden digitale Technologien genutzt, die den Spitzendampfverbrauch von Produktionsanlagen vorhersagen. So sollen sich Energieeinsatz und Kosten langfristig reduzieren lassen.

Currenta

Currenta ist Teil der „Europäischen Allianz für sauberen Wasserstoff“
Die von der Europäischen Kommission gegründete Initiative unterstützt die Entwicklung einer sauberen und weltweit wettbewerbsfähigen Wasserstoffindustrie und soll zum EU-Ziel beitragen, bis 2050 klimaneutral zu werden. „Saubere Wasserstofftechnologie ist ein wichtiger Faktor, damit die Wirtschaft in Europa CO2-neutral wird“, sagt Frank Hyldmar, Currenta-CEO. „Die Ziele der Allianz passen deshalb perfekt zu unseren Ideen und Überzeugungen beim Thema Nachhaltigkeit. Wir wollen unsere Infrastruktur und unser Know-how in die Allianz einbringen“, ergänzt Hyldmar.

Currenta kann auf breite Erfahrung und Expertenwissen im Betrieb von Industrieanlagen und dem Management komplexer Genehmigungsverfahren setzen. Die Chempark-Standorte verfügen zudem über die erforderlichen Flächen und die nötige Infrastruktur wie Strom- und Gasnetzanbindungen und bieten damit ideale Voraussetzungen, um ein regionales Wasserstoff-Drehkreuz aufzubauen. An den Chempark-Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen erbringt Currenta Dienstleistungen für mehr als 70 Industrieunternehmen in den Bereichen Ver- und Entsorgung, Infrastruktur, Sicherheit, Analytik, Instandhaltung und Logistik. Bereits heute wird an den drei Chempark-Standorten durch Dampfreformierung und Chlor-Alkali-Elektrolyse Wasserstoff erzeugt, der von den Chempark-Partnern in der Produktion eingesetzt wird.

HOYER Group

HOYER Group realisiert modernes Logistikzentrum im Chempark Dormagen

Mit 38.000 m2 ist das neue Logistikzentrum im Chempark Dormagen eines der größten und komplexesten Supply-Chain-Projekte, die HOYER von Grund auf betreut hat. Im Sommer 2020 wurden die Anlagen auf der zuvor brachliegenden Fläche nach einer rund zweijährigen Bauphase stufenweise in Betrieb genommen. Umfangreiche Analysen zu Kundenbedarfen und deren Supply-Chain-Prozesse gingen der Konzeption des Bauvorhabens voraus.

„Das Logistikzentrum ist vollumfänglich nach differenzierten Bedarfen aufgebaut und strukturiert“, so Ulrich Grätz, Global Director Supply Chain Solutions (SCS) bei der HOYER Group. „Umfangreiche Analysen, Beratungen und eng getaktetes Projektmanagement bildeten die Grundlage.“ Die Belegschaft von HOYER bedient am Standort modernstes Equipment wie eine den Kundenanforderungen entsprechend adaptierte Abfüllanlage. Darüber hinaus kommt eine speziell entwickelte Lagerhaltungssoftware zum Einsatz. Der Komplex besteht insgesamt aus fünf Teilbereichen. Dazu gehören eine Lagerhalle mit Stellplätzen für 10.000 Metallboxen für synthetischen Kautschuk, die auf Abruf versand- und transportbereit sind. Außerdem betreut HOYER ein Palettenlager mit Hochregalen mit 12.000 Lagerplätzen für diverse Rohstoffe und Fertigwaren.

Angrenzend an das Palettenlager befindet sich das Packmittellager, das über 3.000 Lagerplätze verfügt. HOYER übernimmt eine Reihe logistischer Prozesse wie die Einlagerung und Lagerung von Packmitteln, das Auslagern sowie Verladen. In zwei Abfüllanlagen übernimmt HOYER das Abfüllen und Lagern von Polyurethandispersionen. Das HOYER-Team plant und führt Transporte von der Produktion zum Logistikzentrum durch und füllt dort die Dispersionen in Fässer und Großgebinde ab. Zudem übernimmt HOYER die Lagerung und das Handling abgefüllter Gebinde, die Versandvorbereitung, Kommissionierung, Verladung sowie den Versand.

Die Logistiklösungen von Supply Chain Solutions der HOYER Group kommen weltweit zum Einsatz. Zu den Kernaktivitäten des Bereichs zählen sämtliche logistische Prozesse im Werk des Kunden und off-site, darunter Werklogistik, Abfüllen und Mischen, Betrieb von Intermodalterminals, Gefahrstoffterminals sowie Dry-Bulk-Logistik.

LANXESS

Der Spezialchemie-Konzern LANXESS hat sich im Pandemie-Jahr 2020 robust gezeigt und ist bislang gut durch die Corona-Krise gekommen – auch an den drei CHEMPARK-Standorten. Schon mit Beginn der Pandemie hat LANXESS umfangreiche Schutzkonzepte umgesetzt und damit ein sicheres Arbeiten ermöglicht. So wurden konzernweit strikte Hygieneregeln eingeführt, Home-Office-Lösungen für die Büromitarbeitenden ermöglicht oder das Schichtmodell in den Betrieben umgestellt.

LANXESS wird immer digitaler
Aber auch im Pandemie-Jahr hat LANXESS seine Standorte weiterentwickelt. Beispiel Digitalisierung: Das Unternehmen führt mit Moby.Check eine digitale Lösung eines Leverkusener Unternehmens für die mobile Betriebsführung und Instandhaltung ein. Jährlich rund 400.000 Betriebs- und Instandhaltungs-Checklisten auf Papier werden so durch digitale Pendants ersetzt und können auf Tablets ausgefüllt werden. Nach einem Probelauf in ausgewählten CHEMPARK-Betrieben profitieren in der ersten Phase 65 LANXESS-Betriebe in Deutschland, Belgien und den USA von der Digitallösung. Parallel dazu werden zusammen mit Bilfinger aber auch die Anlagen selbst digitaler. Über eine Software von PIDGraph, die Anlagenteile durch die Anwendung von KI-Methoden digitalisiert, können mehrere Tausend Dokumente schnell und einfach verarbeitet werden. Ziel ist es, ein virtuelles Abbild der Anlage zu erhalten. So können etwa Anlagenumbauten beschleunigt und neue Anwendungen zur Effizienzsteigerung schneller identifiziert werden.

Ausbildungsquote bei LANXESS liegt bei überdurchschnittlichen 9 Prozent
Trotz Corona starteten im vergangenen Sommer rund 200 neue Auszubildende und dual Studierende bei LANXESS an den Niederrhein-Standorten in ihr Berufsleben. Die Nachwuchskräfte verteilen sich auf 7 verschiedene Berufe und 4 duale Studiengänge im naturwissenschaftlichen, technischen und kaufmännischen Bereich. Die Übernahmechancen sind gut. 2020 hat LANXESS 87 Prozent seiner Auszubildenden übernommen. Insgesamt absolvieren derzeit mehr als 710 junge Menschen ihre Ausbildung beim Spezialchemie-Konzern. Damit liegt die Ausbildungsquote bei überdurchschnittlichen 9 Prozent. LANXESS investierte 2020 rund 22 Millionen Euro in die Ausbildung von Nachwuchskräften.

CO2-Emissionen in 2020 gegenüber 2019 um mehr als 400.000 Tonnen gesenkt
Neben dem wirtschaftlichen Wachstumskurs verfolgt LANXESS ein ambitioniertes Klimaschutzziel und will 2040 klimaneutral produzieren. Die CO2-Emissionen konnten gegenüber 2019 weltweit um mehr als 400.000 Tonnen gesenkt werden.

Dazu haben auch viele kleine Projekte in den CHEMPARK-Standorten beigetragen. So zeigt das Beispiel des Leverkusener Phosphorchemikalien-Betriebs, wie Klimaschutz auch mit Hilfe digitaler Modelle umgesetzt werden kann. Durch datengestützte Optimierung der Produktionsprozesse können pro Stunde 600 Kilogramm Dampf eingespart werden. Das führt pro Jahr zu einer geringeren Treibhausgasemission von rund 4.000 Tonnen CO2e. Perspektivisch wird LANXESS an den Niederrhein-Standorten aus der Energieversorgung auf Kohlebasis aussteigen. Dadurch verringern sich zum Beispiel am Standorte Krefeld-Uerdingen ab 2025 die CO2-Emissionen um rund 60.000 Tonnen pro Jahr.

Rely+On Virkon Spenden an 470 Schulen im Standort-Umfeld
Seine Verantwortung als Corporate Citizen hat LANXESS auch und gerade während der Pandemie wahrgenommen. So hat der Spezialchemie-Konzern alle Schulen im Umfeld seiner Standorte mit seinem Desinfektionsmittel Rely+On Virkon versorgt. Von den mehr als 470 Schulen profitierten auch alle Schulen in Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen von der Spende. Darüber hinaus wurden 13 von der Corona-Pandemie stark betroffene Länder mit insgesamt rund eine Million Liter unterstützt.

Neben dem Kampf gegen die Ausbreitung des Virus hat sich LANXESS auch in kleineren lokalen Projekten engagiert. Ob Lizenzen für die digitale Lernplattform 123chemie.de oder die Förderung von Bildungsprojekten an Schulen im Standortumfeld: LANXESS konnte mit seiner etablierten Bildungsinitiative schnell und unbürokratisch helfen.

]]>
Sat, 20 Mar 2021 14:00:00 Tue, 23 Mar 2021 11:32:39 1 0 0
  • Rund 404 Millionen Euro in den Standort investiert
  • Fast 280 Millionen Euro Nettoverdienst für die Region
  • Chempark bleibt standortübergreifend einer der größten Ausbilder in mehr als 25 naturwissenschaftlichen, technischen und kaufmännischen Berufen

Krefeld-Uerdingen, 22. März 2021 –„Bisher kommt der Chempark Krefeld-Uerdingen stabil durch die Pandemie. Wir stehen gut da!“, sagt Chempark-Leiter Lars Friedrich. Die Zahlen zur wirtschaftlichen Entwicklung am Uerdinger Chempark-Standort im Corona-Jahr 2020 untermauern das. Am 22. März stelle Friedrich die Ergebnisse bei einem virtuellen Jahresmediengespräch vor: Trotz der Pandemie und deren Auswirkungen auf die Wirtschaft zeigen sich Investitionen, Instandhaltungsaufwand und Mitarbeiterzahlen in Krefeld-Uerdingen stabil. „Das Corona-Virus ist eine gesellschaftliche und unternehmerische Herausforderung von historischem Ausmaß. Bis hierher haben wir sie gut gemeistert. Das ist ein wichtiges Signal für den Standort und die zukünftige Entwicklung“, sagt Friedrich.

Rund 404 Millionen Euro im Chempark Krefeld-Uerdingen investiert
Die Chempark-Partnerunternehmen im Werk am Rhein nahmen 2020 insgesamt rund 196 Millionen Euro für Neuinvestitionen in die Hand. Rund 208 Millionen Euro flossen in die Instandhaltung der Betriebe und Anlagen. Die Gesamtsumme der Aufwendungen in den Standort belief sich auf rund 404 Millionen Euro. Damit liegt diese Summe zwar etwa rund 55 Millionen Euro unter dem Spitzenjahr 2019, aber immer noch klar über 400 Millionen Euro.

Chempark-Leiter Lars Friedrich: „Die Zahlen belegen, dass auch unter dieser wirtschaftlichen Herausforderung investiert wird. Andererseits spiegeln sie diese Corona-Zeit wider – und die Ungewissheit, die sie bringt.“ Auch in Leverkusen zeigte sich dieser Effekt und die Gesamt-Investitionssumme ging um rund 109 Millionen Euro auf rund 678 Millionen Euro zurück. Ein Zuwachs war hingegen in Dormagen zu verzeichnen: Dort stieg das Investitionsvolumen von rund 342 auf rund 389 Millionen Euro. Grund dafür sind Schwankungen, die durch die unterschiedlichen anlagenbedingten Wartungs- und Instandhaltungszyklen verursacht werden.

Blick über die drei Standorte: Investitionsziel seit Jahren übertroffen
„Wir können klar sagen: Die Chempark-Standorte sind sehr stabil und wirtschaftlich gesund aufgestellt”, so der Chempark-Leiter im Rahmen des Jahresmediengesprächs. Fast 1,5 Milliarden Euro wendeten die Unternehmen in Krefeld-Uerdingen, Dormagen und Leverkusen für Neuinvestitionen und Instandhaltungen auf. „Besonders die Investitionen in neue Anlagen sind für uns eine entscheidende Größe. Und die liegt seit Jahren immer über unserer Zielmarke von 500 Millionen Euro”, erläutert Friedrich. 2020 summierten sich diese Investitionen das zweite Mal in Folge sogar auf über 800 Millionen Euro. „Damit sind wir einer der erfolgreichsten Chemiestandorte in ganz Europa”, so der Chempark-Leiter weiter.

Friedrich betont, dass die chemische Industrie in Deutschland einen sehr wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leistet: „Produkte, Arbeitsplätze, Wirtschaftsfaktor – besonders jetzt in der Pandemie ist es gelungen, den Schutz der Menschen an unseren Standorten bestmöglich zu gewährleisten und dadurch die Produktion erfolgreich aufrecht zu erhalten.”

]]>
Weiter deutlich über 8.000 Beschäftigte im Chempark Krefeld-Uerdingen
Von der Stabilität im Chempark profitieren auch die Menschen, die an den Niederrheinstandorten einen Arbeitsplatz haben. Zum Stichtag 31. Dezember 2020 lag die Zahl der Beschäftigten im Chempark Krefeld-Uerdingen nach dem Rekordjahr 2019 trotz eines leichten Rückgangs mit 8.124 erneut deutlich über 8.000 Menschen. Über zwei Drittel davon ist Stammpersonal der Unternehmen, die übrigen Personen gehören zu beauftragten Firmen, die im Chempark zwar keinen Sitz, aber dennoch Arbeit haben.

Friedrich: „Setzt man die Beschäftigtenzahl zum Durchschnittsverdienst in der chemischen Industrie ins Verhältnis, errechnet sich eine Nettolohnsumme von ungefähr 280 Millionen Euro. Von diesem hohen Betrag profitiert auch die lokale Wirtschaft in und rund um Krefeld“, erklärt Friedrich. „Viele der Menschen, die im Chempark arbeiten, leben in der unmittelbaren Region um unseren Standort. Und das wirkt sich natürlich auf die Kaufkraft hier vor Ort aus", erläutert Friedrich.

So sieht es beim Nachwuchs aus: 495 Auszubildende lernen fürs Berufsleben
„Der Chempark-Manager und -Betreiber Currenta bildet nicht nur für den eigenen Nachwuchsbedarf, sondern auch für Bayer, Covestro, Lanxess und weitere Chempark-Unternehmen aus“, erklärt Friedrich. Zum Stichtag 31. Dezember 2020 lernten 495 junge Auszubildende im Chempark Krefeld-Uerdingen für ihr Berufsleben.

Und zwar in unterschiedlichen Bereichen: „Currenta bildet standortübergreifend in mehr als 25 naturwissenschaftlichen, technischen und kaufmännischen Ausbildungsberufen aus – praxisnah und zukunftsorientiert. Damit sind wir nicht nur einer der größten Ausbilder der Region, sondern bieten zudem eine große Vielfalt an Ausbildungsberufen“, so Friedrich weiter. Dazu komme, dass die Zahl der Ausbildungsstellen am Bedarf der Unternehmen ausgerichtet ist. Friedrich: „Wir bilden aus mit dem Ziel, den jungen Fachkräftenachwuchs im Anschluss auch zu übernehmen. Für uns gilt: Eine Ausbildung in der chemischen Industrie ist immer eine gute Idee.”

[nbsp]

Der Chempark und Corona

Sicherheit und Verantwortung – gegenüber Beschäftigten, Kunden und Nachbarn
Automatisierte Temperaturmessungen an den Werkszugängen, Maskenpflicht und Abstandhalten gehören mittlerweile fest zum Chempark-Arbeitsalltag. „Sicherheit und Zuverlässigkeit sind seit jeher unsere unternehmerischen Grundüberzeugungen“, sagt Lars Friedrich. „Und sie werden auch in Zukunft an erster Stelle stehen.“ Das zeigt sich zum Beispiel auch in der herausragenden Krisen-Infrastruktur. „Sie war ein wichtiger Faktor, um gerade zu Beginn der Pandemie schnell wichtige Maßnahmen für den Infektionsschutz auf den Weg zu bringen. Die Pläne dafür lagen teilweise bereits in der Schublade, das hat geholfen – uns und unseren Kunden.“

Langstreckenlauf Pandemiebekämpfung
Mittlerweile ist klar, dass der Kampf gegen die Pandemie ein Langstreckenlauf sei. „Wir sind in einer Phase, in der der Kopf ein bisschen müde ist. Das ist verständlich, nachlassen dürfen wir aber trotzdem nicht, egal auf welcher Seite des Werkzauns.“ Was für Friedrich außerdem feststeht: „Es ist unser Auftrag, die Produktion in einem sicheren Umfeld weiter zu ermöglichen, die Anlagen müssen weiterlaufen. Denn gerade jetzt kommt es auf die chemische Industrie an, hier werden viele Produkte hergestellt, die wichtig sind und dringend gebraucht werden.“

[nbsp]

Chancen und Herausforderungen

Chancen aus der Umsetzung der europäischen und nationalen Wasserstoffstrategien
Der europäische Green Deal mit den angestrebten Senkungen der Treibhausgasemissionen bringt sowohl enorme Herausforderungen als auch Chancen mit sich. „Gerade im Zusammenhang mit der europäischen und nationalen Wasserstoffstrategie ergeben sich für Currenta und den Chempark große Möglichkeiten, wesentliche Player zu sein“, führt Friedrich aus. Zur Realisierung entsprechender Projekte sind allerdings entsprechende energiepolitische Rahmenbedingungen, etwa hinsichtlich der Entlastung von Strompreisumlagen notwendig. In der EEG-Novelle von Anfang 2021 wurde eine entsprechende Entlastungsregelung angelegt. „Nun kommt es noch auf die Konkretisierung in der angekündigten diesbezüglichen Verordnung an“, so Friedrich. Hier dürfen „küstenferne“ Industriestandorte wegen der noch nicht gegebenen Verfügbarkeit ausreichender Mengen „grünen Stroms“ nicht benachteiligt werden.

Vermeidung von Wettbewerbsnachteilen aus nationalen Alleingängen beim Klimaschutz
Wir unterstützen selbstverständlich die Erreichung der Klimaschutzziele sowie entsprechende Anreize und Maßnahmen auf internationaler und nationaler Ebene. „Bei der nationalen Bepreisung von Emissionen außerhalb des europäischen Emissionshandels sind allerdings Wettbewerbsnachteile zu vermeiden“. Konkret kritisiert Friedrich, dass im Rahmen des in diesem Jahr erstmals wirksamen nationalen Brennstoffemissionshandels ab 2023 auch die Abfälle in der thermischen Verwertung bepreist werden. „Hier gibt es aber bislang überhaupt keine technische Alternative. Die Sonderabfallverbrennungsanlagen müssen deshalb aus dem Anwendungsbereich herausgenommen werden.“

Genehmigungsverfahren beschleunigen und Bürokratie abbauen
„Effiziente Genehmigungsverfahren sind die Basis für eine erfolgreiche Industrie“ betont Friedrich. Sie müssen praktikabel und unbürokratisch sein. Dafür braucht es ein modernes Verfahrensrecht und gut ausgestattete Behörden sowie eine Entlastung der Gerichte. Die Digitalisierung von Genehmigungsverfahren kann dabei unterstützen, darf aber kein Selbstzweck sein: Die damit verbundene Transparenz – etwa durch die Internetveröffentlichung aller Genehmigungsunterlagen – gefährdet die Sicherheit vertraulicher Informationen. Die Verfahren müssen Rechtssicherheit bieten, um Investitionen in Deutschland zu fördern. Der Rechtsrahmen muss verständlich und möglichst einfach sein, damit auch mittelständische Unternehmen im Wettbewerb bestehen können. Die seit Jahren anhaltende Tendenz, durch neue politische Projekte die Regulierungsdichte zu erhöhen, muss deshalb umgekehrt werden. Zudem sollten EU-Richtlinien 1:1 in nationales Recht umgesetzt werden, um Wettbewerbsverzerrungen sowie unnötige zusätzliche Bürokratie zu vermeiden.

Verkehrsinfrastruktur weiterhin Dauerbrennerthema – vor allem Zustand der Rheinbrücken bietet Anlass zur Sorge
„Seit September 2016 steht auf der Leverkusener Brücke eine LKW-Dauersperranlage, der fast baugleichen A40-Schwesterbrücke in Duisburg droht das gleiche Schicksal. Wenn auch die Fleher Brücke und die Rodenkirchener Autobahnbrücke ausfallen, bevor sie neu gebaut sind, gehen uns irgendwann die Ausweichrouten aus“, so Friedrich. Er erklärt: „Zwischen Bonn im Süden und Duisburg im Norden queren auf rund 85 Kilometer Luftlinie insgesamt 18 Straßenbrücken den Rhein. Von diesen 18 Rheinbrücken sind aktuell acht Rheinquerungen für LKW-Verkehr gesperrt und sieben weitere in Sanierung oder im sanierungsbedürftigen Zustand. Uns treibt das Sorgenfalten auf die Stirn.“

Die Kommunikation und die Perspektiven seien nicht zufriedenstellend, so der Chempark-Leiter. Konkret fordert Friedrich die gemeinsame Erstellung eines Rheinbrücken-Zustandsberichtes für die Metropolregion Rheinland und eine vorausschauende Koordination und Krisenplanung für weitere nicht auszuschließende, ungeplante Einschränkungen bzw. Ausfälle der Rheinquerungen. „Ein gemeinsames Brückenbau-Kompetenzzentrum Rheinland erscheint mir für diese Aufgaben sinnvoll zu sein“ sagt Friedrich. „Statt Wettbewerbe um Brückenbauexperten, sollten Schnelligkeit und die gemeinsame Sicherstellung der Finanzierung der notwendigen Projekte im Vordergrund stehen.“ Sonst heißt es bald „Über nur noch sieben Brücken kann es gehen.“

Jedoch nicht nur der Blick auf die Situation der Rheinbrücken, sondern auf die gesamte öffentliche Transportinfrastruktur macht Friedrich besorgt: In der Vergangenheit wurde zu wenig für den Erhalt von Brücken, Straßen, Schienen und Schleusen getan, das stelle sich immer mehr heraus. "Die chemische Industrie ist eine der transportintensivsten Branchen und als solche besonders stark auf leistungsfähige Verkehrswege angewiesen. Verzögerungen von Bauprojekten sind vermutlich nicht kompatibel mit den Anforderungen der Wirtschaft, die nach Planungssicherheit und möglichst schneller Umsetzung ruft. Das ist für uns nicht zufriedenstellend", so Friedrich.

Wohn- und Industrieflächen ermöglichen
Um weiterhin ein attraktiver Chemiestandort zu bleiben, müssen Anreize zu Erweiterungen und Neuansiedelungen für die Unternehmen im Chempark geschaffen werden. „Hierfür braucht es eine aktive Standortpolitik und ein klares Bekenntnis zur Industrie”, fordert Friedrich. Durch den enormen Wohnungsmangel bestünden teilweise Vorbehalte gegenüber der Ausweisung neuer Flächen für Industrie, Gewerbe und Infrastrukturmaßnahmen. Darüber hinaus schränkt die heranrückende Wohnbebauung die Entwicklung von Industrieflächen vielerorts ein. „Industrie und Wohnen müssen konfliktfrei nebeneinander bestehen können. Wenn Industrieflächen zu sehr beschränkt werden, gefährden wir zunehmend den Wohlstand und die Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden, sowie viele Arbeitsplätze”, sagt Friedrich.

[nbsp]

Ausgewählte Themen der Unternehmen am Standort

Covestro

Covestro blickt auf ein besonderes Jahr 2020 zurück. Dabei hat das Unternehmen frühzeitig mit einem klaren Kurs und konsequentem Krisenmanagement Handlungsfähigkeit gezeigt und vor allem in der zweiten Jahreshälfte von seinen frühzeitig ergriffenen Maßnahmen in Kombination mit einer Erholung der Nachfrage profitiert. So erhielt das Unternehmen im Oktober 2020 für seine Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen in Zeiten von Corona eine internationale Auszeichnung: einen der Responsible-Care-Preise 2020 des europäischen Chemieverbands Cefic in der Kategorie „Protecting Workplace and People“ (Deutsch: Arbeitsplatz und Menschen schützen). Die Jury lobte vor allem, dass Covestro seit Beginn der Pandemie mit allen Konzepten sowohl die Gesundheit der Mitarbeitenden als auch die der Familienangehörigen, der Nachbarschaft und der Partnerfirmen in den Fokus rückt – ganz im Sinne der Unternehmensphilosophie „Wir sind 1“.

Covestro als guter Nachbar an den NRW-Standorten
Dem Unternehmen ist es wichtig, den Zusammenhalt in der Nachbarschaft auch in schwierigen Lagen aufrechtzuerhalten und weiter auszubauen. So spendete Covestro der Stadt Dormagen rund 7.000 Euro für die Anschaffung von 3D-Druckern, mit deren Hilfe Behelfsmasken gedruckt wurden. Auch am Standort Leverkusen hat Covestro seine Nachbarn in verschiedenen Projekten rund um das Coronavirus gefördert. Der Werkstoffhersteller spendete der Stadt Leverkusen mehrfach FFP2-Masken für die Einsatzkräfte der Feuerwehr und Rettungsdienste. In Krefeld-Uerdingen hat Covestro das Zentrum für digitale Lernwelten unterstützt. Durch die finanzielle Spende konnte für 18 Grundschulen ein Klassensatz mit jeweils 16 Baukästen der Lernanwendung „Lego Education WeDo 2.0“ gespendet werden. Damit lernen die Kinder spielerisch die elementare Logik des Programmierens kennen.

Covestro zählt zu den attraktivsten Arbeitgebern
Covestro fördert ein Arbeitsumfeld, in dem unterschiedliche Kompetenzen, Talente, Hintergründe und Ansichten willkommen sind. Dafür hat Covestro von der Zeitschrift „freundin“ und von kununu, Europas größter Bewertungsplattform für Arbeitgeber, eine Auszeichnung erhalten – und zählt erneut zu den attraktivsten und familienfreundlichsten Arbeitgebern Deutschlands und Österreichs. Seit Juni 2020 ist Covestro zudem Teil des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT“. Die bundesweite Netzwerkinitiative möchte Mädchen und Frauen für MINT-Studiengänge und -Berufe begeistern.

Im vergangenen Jahr wurde das eigene Recruiting und die Digitalisierung des Ausbildungsbereichs maßgeblich vorangetrieben. So hat das Unternehmen eine Vielzahl von Personalmarketing-Aktivitäten umgesetzt und beispielsweise eine digitale und telefonische Ausbildungs- und Berufsberatung eingerichtet sowie einen Live-Stream über den Covestro Instagram-Kanal veranstaltet. Außerdem unterstützt ein digitaler Ausbildungsfinder die Schülerinnen und Schüler bei der Suche nach dem richtigen Ausbildungsberuf.

Ein weiteres Highlight in 2020 für die Mitarbeiternden war die Fertigstellung des neuen Verwaltungsgebäudes an der B8. Der „Campus“ spiegelt ein innovatives Arbeitsplatzkonzept wider und wurde so geplant, dass die Leitgedanken Team, Flexibilität und Kommunikation im Vordergrund stehen. Das Gebäude wurde in der zweiten Jahreshälfte fertiggestellt und Inbetrieb genommen. Aufgrund der Corona-Pandemie sind zur Zeit nur wenige Mitarbeitende der eigentlich geplanten 700 in dem Gebäude tätig.

Covestro optimiert Produktionsprozesse
Die Produktion in der chemischen Industrie ist traditionell energieintensiv und Covestro versteht dies als Anreiz, um Verantwortung zu übernehmen und die Emissionen von Anlagen und Prozessen zu minimieren. Covestro hat 2020 verstärkt auf Energie aus alternativen Quellen gesetzt und seine Energieeffizienz erhöht. Die Strategie des Werkstoffherstellers reicht von Investitionen in alternative Energien bis hin zur Verbesserung der Infrastruktur, um die Produktion so umweltverträglich wie möglich zu betreiben. Zunächst will das Unternehmen seine Treibhausgasemissionen bis 2025 im Vergleich zu 2005 halbieren.

Die Jury des Deutschen Innovationspreises hat Covestro 2020 für die Entwicklung einer neuartigen Technologie zur Chlorproduktion nominiert. Der Werkstoffhersteller wurde für seine Sauerstoffverzehrkathode (SVK) in der Kategorie „Großunternehmen“ honoriert. Bei dem SVK-Verfahren wird die übliche wasserstofferzeugende Elektrode durch eine Sauerstoffverzehrkathode ersetzt. Hierdurch wird die Entstehung von Wasserstoff unterdrückt, es bilden sich nur Chlor und Natronlauge. Die hierfür benötigte Spannung beträgt noch etwa zwei statt drei Volt. Neben dem Energieverbrauch wird so auch der CO2-Ausstoß um bis zu 25 Prozent gesenkt. Erst kürzlich investierte Covestro einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag, um seine Chloranalage in Krefeld-Uerdingen im Rahmen eines Großstillstandes mehrerer Betriebe zu erweitern. Damit kann die Produktionskapazität nun um rund 52.000 Jahrestonnen am Standort erhöht werden. Die erhöhte Chlormenge macht es unter anderem möglich, die Makrolon-Produktion entsprechend der gesteigerten Nachfrage auszuweiten.

Covestro untersucht in Pilotprojekten über verschiedene Unternehmensbereiche hinweg, wie digitale Technologien Prozesse effizienter und nachhaltiger gestalten können. So testet das Unternehmen in Dormagen, wie der Herstellungsprozess von Polyestern optimiert werden kann. Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei der Verarbeitung umfassender Prozessdaten des Betriebs sollen freie Produktionskapazitäten geschaffen und der Energieaufwand minimiert werden. An den Standorten in NRW werden digitale Technologien genutzt, die den Spitzendampfverbrauch von Produktionsanlagen vorhersagen. So sollen sich Energieeinsatz und Kosten langfristig reduzieren lassen.

Currenta

Currenta ist Teil der „Europäischen Allianz für sauberen Wasserstoff“
Die von der Europäischen Kommission gegründete Initiative unterstützt die Entwicklung einer sauberen und weltweit wettbewerbsfähigen Wasserstoffindustrie und soll zum EU-Ziel beitragen, bis 2050 klimaneutral zu werden. „Saubere Wasserstofftechnologie ist ein wichtiger Faktor, damit die Wirtschaft in Europa CO2-neutral wird“, sagt Frank Hyldmar, Currenta-CEO. „Die Ziele der Allianz passen deshalb perfekt zu unseren Ideen und Überzeugungen beim Thema Nachhaltigkeit. Wir wollen unsere Infrastruktur und unser Know-how in die Allianz einbringen“, ergänzt Hyldmar.

Currenta kann auf breite Erfahrung und Expertenwissen im Betrieb von Industrieanlagen und dem Management komplexer Genehmigungsverfahren setzen. Die Chempark-Standorte verfügen zudem über die erforderlichen Flächen und die nötige Infrastruktur wie Strom- und Gasnetzanbindungen und bieten damit ideale Voraussetzungen, um ein regionales Wasserstoff-Drehkreuz aufzubauen. An den Chempark-Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen erbringt Currenta Dienstleistungen für mehr als 70 Industrieunternehmen in den Bereichen Ver- und Entsorgung, Infrastruktur, Sicherheit, Analytik, Instandhaltung und Logistik. Bereits heute wird an den drei Chempark-Standorten durch Dampfreformierung und Chlor-Alkali-Elektrolyse Wasserstoff erzeugt, der von den Chempark-Partnern in der Produktion eingesetzt wird.

LANXESS

Der Spezialchemie-Konzern LANXESS hat sich im Pandemie-Jahr 2020 robust gezeigt und ist bislang gut durch die Corona-Krise gekommen – auch an den drei CHEMPARK-Standorten. Schon mit Beginn der Pandemie hat LANXESS umfangreiche Schutzkonzepte umgesetzt und damit ein sicheres Arbeiten ermöglicht. So wurden konzernweit strikte Hygieneregeln eingeführt, Home-Office-Lösungen für die Büromitarbeitenden ermöglicht oder das Schichtmodell in den Betrieben umgestellt.

LANXESS wird immer digitaler
Aber auch im Pandemie-Jahr hat LANXESS seine Standorte weiterentwickelt. Beispiel Digitalisierung: Das Unternehmen führt mit Moby.Check eine digitale Lösung eines Leverkusener Unternehmens für die mobile Betriebsführung und Instandhaltung ein. Jährlich rund 400.000 Betriebs- und Instandhaltungs-Checklisten auf Papier werden so durch digitale Pendants ersetzt und können auf Tablets ausgefüllt werden. Nach einem Probelauf in ausgewählten CHEMPARK-Betrieben profitieren in der ersten Phase 65 LANXESS-Betriebe in Deutschland, Belgien und den USA von der Digitallösung. Parallel dazu werden zusammen mit Bilfinger aber auch die Anlagen selbst digitaler. Über eine Software von PIDGraph, die Anlagenteile durch die Anwendung von KI-Methoden digitalisiert, können mehrere Tausend Dokumente schnell und einfach verarbeitet werden. Ziel ist es, ein virtuelles Abbild der Anlage zu erhalten. So können etwa Anlagenumbauten beschleunigt und neue Anwendungen zur Effizienzsteigerung schneller identifiziert werden.

Ausbildungsquote bei LANXESS liegt bei überdurchschnittlichen 9 Prozent
Trotz Corona starteten im vergangenen Sommer rund 200 neue Auszubildende und dual Studierende bei LANXESS an den Niederrhein-Standorten in ihr Berufsleben. Die Nachwuchskräfte verteilen sich auf 7 verschiedene Berufe und 4 duale Studiengänge im naturwissenschaftlichen, technischen und kaufmännischen Bereich. Die Übernahmechancen sind gut. 2020 hat LANXESS 87 Prozent seiner Auszubildenden übernommen. Insgesamt absolvieren derzeit mehr als 710 junge Menschen ihre Ausbildung beim Spezialchemie-Konzern. Damit liegt die Ausbildungsquote bei überdurchschnittlichen 9 Prozent. LANXESS investierte 2020 rund 22 Millionen Euro in die Ausbildung von Nachwuchskräften.

CO2-Emissionen in 2020 gegenüber 2019 um mehr als 400.000 Tonnen gesenkt
Neben dem wirtschaftlichen Wachstumskurs verfolgt LANXESS ein ambitioniertes Klimaschutzziel und will 2040 klimaneutral produzieren. Die CO2-Emissionen konnten gegenüber 2019 weltweit um mehr als 400.000 Tonnen gesenkt werden.

Dazu haben auch viele kleine Projekte in den CHEMPARK-Standorten beigetragen. So zeigt das Beispiel des Leverkusener Phosphorchemikalien-Betriebs, wie Klimaschutz auch mit Hilfe digitaler Modelle umgesetzt werden kann. Durch datengestützte Optimierung der Produktionsprozesse können pro Stunde 600 Kilogramm Dampf eingespart werden. Das führt pro Jahr zu einer geringeren Treibhausgasemission von rund 4.000 Tonnen CO2e. Perspektivisch wird LANXESS an den Niederrhein-Standorten aus der Energieversorgung auf Kohlebasis aussteigen. Dadurch verringern sich zum Beispiel am Standorte Krefeld-Uerdingen ab 2025 die CO2-Emissionen um rund 60.000 Tonnen pro Jahr.

Rely+On Virkon Spenden an 470 Schulen im Standort-Umfeld
Seine Verantwortung als Corporate Citizen hat LANXESS auch und gerade während der Pandemie wahrgenommen. So hat der Spezialchemie-Konzern alle Schulen im Umfeld seiner Standorte mit seinem Desinfektionsmittel Rely+On Virkon versorgt. Von den mehr als 470 Schulen profitierten auch alle Schulen in Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen von der Spende. Darüber hinaus wurden 13 von der Corona-Pandemie stark betroffene Länder mit insgesamt rund eine Million Liter unterstützt.

Neben dem Kampf gegen die Ausbreitung des Virus hat sich LANXESS auch in kleineren lokalen Projekten engagiert. Ob Lizenzen für die digitale Lernplattform 123chemie.de oder die Förderung von Bildungsprojekten an Schulen im Standortumfeld: LANXESS konnte mit seiner etablierten Bildungsinitiative schnell und unbürokratisch helfen.

]]>
Tue, 16 Mar 2021 15:34:00 Tue, 16 Mar 2021 15:44:12 1 0 0 Dormagen, 16. März 2021 – Tobias Dehling ist seit März 2021 neuer Leiter der Werkfeuerwehr Chempark Dormagen. Zuvor arbeitete der studierte Sicherheitsingenieur über 11 Jahre im Chemiepark Marl für die Evonik Operations GmbH. Dort ging er verschiedenen Tätigkeiten bei der Technischen Anlagensicherheit nach, bevor er zur Werkfeuerwehr des Standortes wechselte. Von April 2017 an leitete Dehling dort dann den Brandschutz bis er zum November des letzten Jahres zur Currenta GmbH [&] Co. OHG wechselte. Nach der erforderlichen Einarbeitung ist dem 34-jährigem nun die Leitungsfunktion für die Werkfeuerwehr und den Brandschutz am Standort Dormagen übertragen worden. Er folgt damit auf Oliver Krause, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen hat und sich nun neuen Herausforderungen bei INEOS in Köln stellt.

]]>
Fri, 12 Mar 2021 10:14:00 Wed, 17 Mar 2021 10:08:01 1 0 0 Krefeld-Uerdingen, 12. März 2021 – Der Chempark-Manager und -Betreiber Currenta plant, am Standort Krefeld-Uerdingen rund 50 Millionen Euro in die nachhaltige Sanierung des Kraftwerks N230 zu investieren. Das Kraftwerk soll bis 2025 umfassend erneuert werden. Im Zuge der Arbeiten sollen zwei veraltete Kohlekessel durch moderne, ressourcenschonende Gaskessel ersetzt werden. Diese sind auch für den Einsatz von Wasserstoff geeignet, so dass perspektivisch auch eine klimaneutrale Energieerzeugung möglich ist. Durch die Modernisierungsmaßnahme können die CO2-Emissionen um rund 180.000 Tonnen im Jahr verringert werden. Noch im März soll ein entsprechender Genehmigungsantrag bei der Bezirksregierung Düsseldorf eingereicht werden.

Projekt soll bis spätestens 2025 abgeschlossen sein
Die geplante Sanierung folgt der Currenta -Nachhaltigkeitsstrategie für die Energiewende. „Wir wollen und werden im Zuge dieser Strategie weitere substanzielle Beiträge zur Transformation der europäischen Industrie hin zur Treibhausgasneutralität bis 2050 leisten. Die Kraftwerks-Modernisierung in Uerdingen stellt dabei einen wichtigen Zwischenschritt dar“, sagt Currenta-CEO Frank Hyldmar. „Wir wissen: Das ist ein ambitioniertes Ziel, das ein Unternehmen unserer Größenordnung nicht von heute auf morgen erreichen kann, sondern nur schrittweise. Wir werden deshalb weiter konsequent in Nachhaltigkeit und Umwelt investieren – an allen drei Chempark-Standorten“, so Hyldmar weiter.

Dampfproduktion und Stromerzeugung dank Kraft-Wärme-Kopplung
Die großen Unternehmen im Chemparkverbund – wie Covestro und Lanxess – werden mit dem Betrieb des modernisierten Kraftwerks ebenfalls Einsparungen in ihren CO2-Bilanzen vorweisen können. So liegt die Einsparung für Covestro bei etwa 61.000 Tonnen, Lanxess spart etwa 59.000 Tonnen CO2. Auch bei den anderen Unternehmen führt die Maßnahme zu CO2-Einsparungen.

Die modernisierte Anlage wird nach dem Konzept der Kraft-Wärme-Kopplung betrieben. Somit wird neben Dampf auch Strom erzeugt. Mittels dieser dezentralen Stromerzeugung direkt in der Nähe großer Stromnutzer leisten wir einen Beitrag zur Entlastung und Stabilisierung der Stromnetze.

Bislang hatte Currenta beabsichtigt, gemeinsam mit dem Aachener Energieversorgungsunternehmen Trianel im Chempark Krefeld-Uerdingen ein Gas-und-Dampfturbinen-Kraftwerk zu bauen. Nun geht Currenta mit der Kraftwerksmodernisierung einen wesentlichen Schritt zu einem nachhaltigen Versorgungskonzept.

]]>
Wed, 24 Feb 2021 17:50:00 Thu, 25 Feb 2021 11:30:37 1 0 0 Die Kältefabrik des Chempark Leverkusen auf dem Kaminsims, das Kraftwerk im Einsatz als Briefbeschwerer oder die Chempark-Feuerwache für die heimische Eisenbahn – das ist jetzt möglich. Denn der Chempark wird versteigert – Stück für Stück. Genauer gesagt das maßstabsgetreue Modell des Leverkusener Chempark-Werks. Jahrzehntelang war es ein wichtiger Orientierungspunkt für zahlreiche Besucher, jetzt weicht das fast 25 Quadratmeter große Modell dem digitalen Wandel: Überblick und Details zu den Anlagen im Chempark gibt es für Gäste zukünftig virtuell.

Kinderschutz im Fokus: Alle Einnahmen werden gespendet
Der Gesamterlös der Auktion wird an den Kinderschutzbund und das Netzwerk Kinderarmut in Leverkusen gespendet. „Wir haben uns bewusst für diese Institutionen entschieden, da Kinder in der aktuellen Corona-Situation mitunter die Hauptleidtragenden sind. Die beiden Vereine setzen sich in ganz Leverkusen für ihren Schutz und ihre gesellschaftliche Teilhabe ein. Sie zu fördern ist uns ein wichtiges Anliegen“, erklärt Nachbarschaftsbüroleiter Ulrich Bornewasser, der die Idee zur Auktion hatte. Für alle Interessierten gilt: Die einzelnen Bausteine können von jedem erworben werden. Es stehen nicht nur die weit über 100 Bürogebäude oder Anlagen des Chempark, sondern zum Beispiel auch Schiffe oder Parkhäuser zum Erwerb. Je nach Größe und Wert besteht ein Mindestgebotspreis von fünf Euro bis zu 500 Euro. Dabei gilt das Prinzip: Das höchste Gebot bekommt den Zuschlag.

]]>
Ein Stück Chempark für zu Hause
Sieben Meter lang, dreieinhalb Meter breit und im Maßstab von 1 zu 500 hat sich das Miniaturmodell in der Firmenzentrale des Chempark-Manager und -Betreibers Currenta während seiner Dienstzeit zu einer kleinen Berühmtheit entwickelt. Dabei wechselte das noch vor den 80er Jahren erbaute Exponat mehrfach seinen Standort und wurde ständig an die Veränderungen innerhalb des Werks angepasst. Als feststand, dass das Modell ausgemustert werden soll, war für Bornewasser schnell klar: „Wir denken und handeln nach Möglichkeit nachhaltig. Im Großen wie im Kleinen. Unsere Auktion ist ein gutes Beispiel dafür. Von unserer Lösung profitieren alle Beteiligten: Die Interessenten, die ein Teil des Chempark ersteigern. Die Vereine, die Spenden erhalten. Und schließlich auch wir, weil wir das Modell nicht einfach entsorgen wollten.“

Wie kann man teilnehmen?
Der Zeitraum für die Abgabe der Angebote läuft ab sofort bis zum 31. März 2021. Eine Übersicht der zur Verfügung stehenden Modellteile inklusive ihrer Mindestgebotshöhe und eine genauere Erklärung, wie die Miniaturen erworben werden können, befindet sich auf www.chempark.de/werksmodell.html. Interessenten können sich auch direkt im Nachbarschaftsbüro Leverkusen bei Klaus Viehmann melden (klaus.viehmann@currenta.de, +49 175 3117858) und ein Angebot abgeben. „Jeder kann mitmachen und damit die Kinder unterstützen. Alle, die mit dem Chempark verbunden sind und sich für die Modelle interessieren, können mitbieten: Ob Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Unternehmen im Chempark, Betriebsleiter, Pensionäre, ehemalige Auszubildende oder Hobby-Historiker“, lädt Bornewasser ein.

Virtuelle Chempark-Übersicht
Ganz orientierungslos werden die Gäste des Chempark übrigens auch ohne das Modell nicht gelassen. Der Chempark ist auch in puncto Besucherbetreuung modern und digital. Eine Alternative zum Modell steht bereits parat: eine neue, per Touchscreen bedienbare virtuelle Landkarte. Über einen großen Monitor können interessierte Gäste im zentralen Besucherempfang ihren Blick über die Anlagen des Standorts schweifen lassen und sich so eine erste Orientierung verschaffen, bevor sie das Chempark-Areal betreten.

]]>
Tue, 26 Jan 2021 15:12:00 Tue, 26 Jan 2021 16:36:24 1 0 0 Die Currenta-Analytik feierte gestern den ersten Spatenstich für das neue Rückstellmusterprobenlager. Rund 100.000 Proben und 20 Mitarbeiter werden Mitte 2022 in ein neues Gebäude umziehen. Die Vorteile des neuen „Eigenheims“: mehr Platz, mehr Energieeffizienz und durch die räumliche Nähe der Mitarbeiter und ein neues „Inhouse“-Labor deutlich kürzere Wegezeiten. Bis es soweit ist, arbeiten das Projektteam und die Fachleute auf der Baustelle auf Hochtouren.

Vom Mieter zum Hausbesitzer aufsteigen – das passiert nicht alle Tage. Für viele Menschen ist das eine Investition fürs Leben. Auch für die Currenta-Produktionsanalytik ist es ein ganz besonderes Ereignis: der Neubau ihres eigenen Gebäudes. „Unsere Produktionsanalytik ist ein zuverlässiger Partner für unsere Kunden – und dafür investieren wir gerne sechs Millionen Euro in die Zukunft“, sagt Hans Gennen, Geschäftsführer bei Currenta und als Chief Operation Officer verantwortlich für den Anlagenpark und die Infrastruktureinrichtungen an den drei Chempark-Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen. „Wir sind stolz, auch unter erschwerten Bedingungen durch Corona dieses Projekt mit Vollgas voranzutreiben.“ Gennen hob gemeinsam mit dem Leiter der Produktionsanalytik, Dr. Michael Haustein, die ersten Schaufeln Erde aus – natürlich unter Einhaltung der Corona-Regeln.

Effizientes Arbeiten: neues Analytik-Lager mit eigenem Vor-Ort-Labor
Currenta investiert sechs Millionen Euro am Standort Dormagen: In dieser Summe sind 250.000 Euro für technisches Equipment enthalten - so werden beispielsweise neue Fahrregalanlagen und Sicherheitslagerschränke installiert. Das Herzstück des neuen Lagers wird ein kleines Labor sein. Hier können die Mitarbeiter unmittelbar vor Ort Ab- und Umfüllarbeiten ausführen und damit Tätigkeiten bündeln – ein wichtiger Schlüssel für die effiziente Einlagerung der Proben.

]]>
Der Spatenstich war der erste sichtbare Schritt für ein großes Projekt, das bisher schon über ein Jahr Vorbereitungen zu verzeichnen hat. Allein eine geeignete Freifläche für das Baufeld zu finden, hat viele Monate erfordert – nun steht es fest: Das neue Rückstellmusterprobenlager wird neuer Nachbar der Dormagener Rückstandsverbrennungsanlage der Currenta. Der Eingang des neuen Lagers wird in CURRENTA-Orange leuchten und vom Parallelweg und von der S-Bahn aus gut sichtbar sein. Bis das Packen der Umzugskisten ansteht, werden noch rund 18 Monate vergehen.

Nachhaltigkeit im Fokus: energieeffiziente Lösungen und E-Ladesäulen
Bei der Planung des Neubaus hat das Projektteam die Chancen moderner Technik ausgenutzt: Die neuen Räume der Produktionsanalytik werden mit zukunftsweisender Klimatechnologie ausgestattet, die mit Wärmepumpen arbeitet. Das Gebäude ist nach den neuesten Standards gedämmt und erhält ein Zertifikat im Bereich Energieeffizienz. Auch in puncto E-Mobilität ist vorgesorgt: Auf dem Parkplatz vor dem Eingang wird es vier E-Ladesäulen für Beschäftigte, Lieferanten und Besucher geben.

Die Produktionsanalytik erhält zusätzlich zu der bisherigen Lagerkapazität eine zweite Etage. Diese neue Fläche ermöglicht dem Team um Leiter Haustein, enger zusammenzuarbeiten. „Das Projektteam hat das neue Gebäude nach intensiven Analysen ganz genau passend für unsere Anforderungen konzipiert“, fasst Haustein zusammen. „Durch die räumliche Nähe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und das neue Labor im Haus sparen wir erhebliche Wegezeiten – dieser Effizienzgewinn kommt unseren Kunden zugute.“

Sicherheitsstandards weiter auf hohem Niveau
Im Rückstellmusterprobenlager der Currenta-Analytik in Dormagen befinden sich aktuell rund 100.000 Proben. Die Proben stammen überwiegend aus der Wareneingangs- und Ausgangskontrolle an den ChemparkStandorten sowie aus spezifischen Kundenaufträgen. Die bisherigen sehr hohen Sicherheitsstandards im Umgang mit diesen zum Teil sensiblen Stoffen sind auch im neuen Gebäude gewährleistet: durch einen hohen Digitalisierungs- und Automatisierungsgrad sowie ergänzende manuelle Kontrollpunkte. Es sind ausgebildete Fachkräfte vor Ort, die Prozesse und Qualität an entscheidenden Stellen überwachen.

So kann das Team der Currenta-Produktionsanalytik seine wichtigen Aufgaben im Bereich der Qualitätsprüfungen für seine Kunden zuverlässig ausführen. „Auch im neuen Gebäude übernehmen unsere Mitarbeiter Schlüsselfunktionen an wichtigen Schnittstellen, zum Beispiel in Form von Sichtkontrollen“, erläutert Projektleiter Ralf Paar. „Dass Menschen vor Ort die automatisierten Prozesse kontrollieren, ist ein entscheidender Baustein für unser anspruchsvolles Sicherheitskonzept und ein entscheidender Vorteil für unsere Kunden, wenn es Eilaufträge gibt.“

]]>
Fri, 22 Jan 2021 08:07:00 Fri, 22 Jan 2021 11:51:51 1 0 0 „Mit dieser Spende können wir uns durch die Corona-Zeit über Wasser halten“, berichtet Walter Endlein, Präsident der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Leverkusen-Wiesdorf 1459 e. V.. Durch die Pandemie sind im vergangenen Jahr alle Schützenfeste und damit Haupteinnahmequellen für den Verein weggefallen. Genau jetzt stand aber eine notwendige Reparatur des in die Jahre gekommenen Schießstands an, für die der Verein alles Ersparte hätte aufwenden müssen. Verhindern konnte dies eine Spende des Leverkusener Nachbarschaftsbüros Chempunkt in Höhe von 2.500 Euro, mit der die Reparatur mitfinanziert wurde. „Corona hat viele Vereine zum Erliegen gebracht. Auch wir spüren die Auswirkungen der Pandemie. Wir sind sehr dankbar für die Spende des Chempark. Jetzt können wir, sobald Corona es wieder zulässt, sofort unser Vereinsleben wieder aufnehmen“, beschreibt Endlein.

Unterstützung für Brauchtumsleben in ganz Leverkusen
Der 20 Jahre alte Schießstand wird nicht nur für die Schützenfeste der Wiesdorfer Brüderschaft verwendet, sondern auch an andere Brauchtumsvereine aus ganz Leverkusen verliehen. Noch ein Grund mehr für Ulrich Bornewasser, Leiter des Leverkusener Nachbarschaftsbüros, die Reparatur zu ermöglichen: „Wir verstehen uns als Teil der Nachbarschaft und wollen in allen gesellschaftlichen Bereichen unterstützen. Mit dieser Spende helfen wir nicht nur dem Wiesdorfer Schützenverein, sondern fördern auch weitere Brauchtumsvereine in der Stadt.“

]]>
Tue, 29 Dec 2020 17:27:00 Wed, 03 Mar 2021 07:28:11 0 0 0 Ende November 2020 in der Krefelder Senioreneinrichtung Haus im Park: Zehn Seniorinnen und Senioren arbeiten in Kleingruppen vertieft an ihren Holzobjekten. Angeleitet von der Kunstpatin Yvonne Espe werden die Objekte, die nach den Entwürfen der Senioren angefertigt wurden, mit unterschiedlichen Materialien beklebt. Hierzu wurden beispielsweise Moose, Steine und Hölzer verwendet. „Insbesondere durch den Einsatz von Naturmaterialien lassen sich unterschiedliche Sinne wie das Tasten, Sehen aber auch das Riechen anregen“, erläutert die Kunstpatin. Ausgangspunkt zu den Arbeiten war beispielsweise biografisches Material wie Fotografien oder Postkarten.

Mit Kunst gegen die Einsamkeit
Ein Kunstprojekt in einer Senioreneinrichtung inmitten der zweiten Corona Hochphase? „Ein Wagnis gewissermaßen, das stimmt“, sagt die Kreative Gerontotherapeutin. „Wir haben alle erdenklichen Vorkehrungen getroffen, um eine möglichst sichere Umgebung zu schaffen. Uns war es eine Herzensangelegenheit, dass dieses kunst-therapeutische Angebot auch dieses Jahr stattfindet. Nicht trotz, sondern gerade wegen Corona“, erklärt Espe.

Die gemeinsame künstlerische Aktivität ist ein wichtiges Mittel gegen die Einsamkeit, die droht, wenn regelmäßige Besuche von Familienangehörigen und Freunden wegen der Corona-Situation ausbleiben. Deshalb sagt Mario Bernards, Leiter Politik- und Bürgerdialog bei Currenta: „Unser Engagement im Rahmen dieses Projekts war vielleicht nie so wichtig, wie in diesem Jahr. Mein Dank gilt allen, die dabei mitgeholfen haben. Allen voran Yvonne Espe, deren Leidenschaft für die Kunst den Funken einfach überspringen lässt. Danke aber auch an das Haus im Park. Die Situation ist für die Einrichtungen schwierig. Dass die Kunstpaten trotz dieser Umstände arbeiten können, ist einfach super!“.

Engagement vielleicht nie so wichtig wie in diesem Jahr
Auch für Annette Frenken, Sozialdienstleiterin des Haus im Park, steht die heilende Kraft der Kunst im Vordergrund: „Die sozialen Auswirkungen der Corona-Pandemie sind noch nicht umfassend abzuschätzen. Was wir aber sicher wissen ist, dass kreative Betätigung die Lebensqualität steigert und das Wohlbefinden stärkt. Umso wichtiger, dass wir daran festhalten. Ohne die Förderung von Currenta wäre das nicht möglich gewesen. Wir sind froh, dass wir einen so starken und zuverlässigen Partner an unserer Seite haben.“

Hintergrund: Die Kunstpaten sind ein Zusammenschluss von bildenden Künstlern, Therapeuten und Pädagogen. Sie ermöglichen Menschen, denen der Zugang zu kultureller Bildung aus gesundheitlichen, sozialen oder finanziellen Gründen erschwert ist, Teilhabe an künstlerischen Projekten. Kreativität wird dabei als Teil des Alltags vermittelt. In jeder Phase des Lebens eröffnet sie Entwicklungschancen und trägt zum Gefühl der Selbstbestimmung bei. Ein aktueller Schwerpunkt des Vereins sind Programme für ältere, demenziell veränderte Menschen, die in Pflegeeinrichtungen leben. Currenta fördert diese Programme an den Standorten Dormagen, Leverkusen und Krefeld-Uerdingen jährlich mit mehr als 11.000 Euro.

]]>
Tue, 22 Dec 2020 15:00:00 Mon, 04 Jan 2021 09:30:43 1 0 0 Wenn Dr. Gerta van Oost schildert, dass die Zahl der Frauen, die Hilfe wegen häuslicher Gewalt suchen, seit dem Beginn der Corona-Pandemie stetig steigt, wird ihr Blick sorgenvoll. „Die Vorschriften, die die Ausbreitung des Virus verhindern sollen, führen leider auch immer wieder dazu, dass Frauen im häuslichen Umfeld vermehrt Gewalt erfahren“, erklärt Dr. Gerta van Oost aus dem Vorstand des Vereins Frauen helfen Frauen e.V., der seine Beratung auch im Netzwerk Alte Apotheke in Dormagen anbietet.

Gewaltbetroffenen Mädchen und Frauen Halt geben
Currenta spendet dem Verein 3.000 Euro, um das vielfältige Engagement der Helferinnen zu unterstützen. „Wir wollen mit unseren Spenden gerne diejenigen stärken, die daran arbeiten, Lösungen für die drängenden Probleme der Gegenwart zu finden. Genau das machen die Beraterinnen hier: Sie bieten insbesondere von Gewalt betroffenen Frauen Halt. Ein wichtiges Anliegen, das wir gerne unterstützen“, sagt Jobst Wierich, Leiter Politik- und Bürgerdialog beim Chempark-Betreiber und -Manager Currenta.

Der Verein berät im gesamten Rhein-Kreis Neuss. Die Gesamtzahl der Mädchen und Frauen, die der Verein 2019 beraten hat, lag bei rund 900. Mehr als 100 davon in Dormagen – nach Neuss ist der Beratungsbedarf dort am höchsten. Den deutlichen Arbeitsschwerpunkt stellt Gewalt dar. Weit über die Hälfte der Fälle hatte bereits 2019 mit Gewalterfahrungen zu tun. „Corona ist da also keineswegs der Auslöser“, erläutert van Oost, „Die derzeitige Situation wirkt aber wie ein Brandbeschleuniger und führt für manche Frauen zu einem Gefühl der Ohnmacht und des Ausgeliefertseins.“ Umso wichtiger sei es, bei der Arbeit für gewaltbetroffenen Mädchen und Frauen Unterstützung zu erfahren: „Denn die wäre in diesem Umfang ohne Sponsoren wie Currenta ganz sicher nicht möglich“, so van Oost.

Hintergrund: Die therapeutische Beratung für Frauen in Krisen und Problemsituationen ist der Arbeitsschwerpunkt der Frauenberatungsstelle. Durch Aktionen, Workshops, Vorträge und Schulungen weist die Organisation präventiv und öffentlichkeitswirksam auf das Problem von Gewalt gegen Frauen hin. 2019 konnten auf diese Weise bei 70 Veranstaltungen rund 1.400 Menschen erreicht werden.

]]>
Wed, 16 Dec 2020 14:38:00 Wed, 16 Dec 2020 14:56:20 1 0 0 Dormagen, 16. Dezember 2020 – Die Stadt Dormagen und der Chempark-Manager und -Betreiber Currenta streben künftig eine enge Kooperation an. Das vereinbarten Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld und Currenta-Geschäftsführer Frank Hyldmar im Dezember. „Currenta ist ein Teil der Dormagener Stadtgesellschaft, wir sind hier tief verwurzelt“, sagt Hyldmar, der zum 1. Januar den Vorsitz der Geschäftsführung beim Chempark-Manager und -Betreiber übernehmen wird. „Wir wollen gemeinsam mit der Stadt bei wichtigen Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Bildung zusammenarbeiten. Denn davon können wir alle profitieren.“ Ein Wunsch, den auch Bürgermeister Lierenfeld teilt: „Der Chempark gehört zu Dormagen. Viele Menschen, die dort arbeiten, leben auch hier. Stadt, Currenta und die Bürgerschaft haben daher ein gemeinsames Ziel: ein lebenswertes, modernes und attraktives Umfeld für Mensch und Industrie. Dafür wollen wir uns gemeinsam einsetzen.“

Aus gegenseitiger Unterstützung wird gemeinsames Wachstum
Gegenseitige Unterstützung, zum Beispiel durch Spenden oder einzelne gemeinsame Projekte gibt es bereits. „Mit unserem Commitment wollen wir die Zusammenarbeit zwischen Currenta und der Stadt Dormagen auf ein neues Level heben. Das bedeutet, dass wir uns nicht nur helfen und unterstützen, sondern gemeinsam wachsen wollen“, sagt Hyldmar. Derzeit laufen Gespräche, in welchen Bereichen das Engagement von Currenta künftig intensiviert werden kann. „Das sind sehr gute Gespräche. Bereits jetzt gibt es viele Ideen, wie wir gegenseitig von unserem Know-how und unseren fachlichen Ressourcen profitieren könnten“, so Lierenfeld. Currenta wird sich dafür noch mehr als bisher einbringen: Finanziell, personell und durch Wissenstransfer.

Konkret geht es dabei etwa um die Bereiche Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Bildung. „Gerade in diesen Feldern sind unsere Ziele zum Teil deckungsgleich“, erklärt Hyldmar. Erste Beispiele dafür, wie die künftige Zusammenarbeit aussehen könnte, gibt es bereits. „Das ChemLab, das demnächst im Industry Hub aufgehen wird, ist ein Beispiel dafür. Von den dort gesetzten Impulsen haben wir gleichermaßen profitiert“, sagt Hyldmar. Viel wichtiger sei indes der Blick nach vorn. Mit der Zukunftsregion Rheinisches Revier ergeben sich für Currenta und die Stadt neue Chancen. Lierenfeld: „Wir wollen unsere Kräfte bündeln, um uns Fördermittel für gemeinsame Projekte zu erschließen, die auf die Standortattraktivität Dormagens einzahlen. Das können zum Beispiel ein 5G-Testfeld oder ein gemeinsamer Datenmarktplatz sein.“

Zukunftsregion Rheinisches Revier als gemeinsame Chance verstehen
Erste gemeinsame Projekte sind bereits in Planung. Zum Beispiel auf dem Bildungssektor. Hyldmar: „Die Basis für eine gute Ausbildung wird in der Schule gelegt. Hier können wir mit unserem Wissen helfen, denn digitale Anwendungen in der Bildung werden gerade jetzt immer wichtiger. In einem Currenta-Pilotprojekt zur Lehrerqualifizierung und mit der geplanten Coding Academy kann Currenta dabei Know-how einbringen. Zudem werden bereits gemeinsame Workshops zu den Themen Wasserstoff, 5G Testfeld, Digitaler Zwilling oder Datenmarktplatz organisiert und im Jahr 2021 weiter intensiviert.

]]>
Mon, 14 Dec 2020 11:30:00 Mon, 14 Dec 2020 16:19:16 1 0 0 Leverkusen, 14. Dezember 2020 - Schon vor über drei Jahren hatte Currenta zusammen mit den Fachleuten des Industriedienstleisters Tectrion die ersten Ladesäulen im Chempark in akribischer Pionierarbeit errichtet und in Betrieb genommen. Anfang 2020 waren es insgesamt neun Ladesäulen, die von den Unternehmen und vor allem Currenta selbst an den Standorten genutzt werden. So erfolgreich, dass Bayer die Grünstrom-Ladesäulen von Currenta nun auch an anderen Standorten einsetzen möchte. In Monheim, Dormagen und Frankfurt wird Currenta insgesamt zehn weitere „E-Tankstellen“ für das DAX-Unternehmen planen, bauen und betreiben.

E-Mobilität ist im Fokus beim Chempark-Manager und -Betreiber
Eine der ersten Ladesäulen im Chempark Leverkusen steht schon seit 2017 am Parkplatz des Besucherempfangs. Diese Ladestation steht auch Besuchern des Werkes zur Verfügung. Seit diesem Frühjahr wird sie auch von der auf E-Busse umgestellten neuen Shuttle-Flotte des Besucherempfangs genutzt. Gleich fünf Kleinbusse mit reinem Elektroantrieb stehen für den Personentransport zum Beispiel für die jährlich tausenden Besucher innerhalb des Standortes bereit. Auch an den anderen beiden Chempark-Standorten soll die Shuttle-Flotte mittelfristig auf E-Mobilität umgestellt werden. Ladesäulen stehen zur Verfügung und werden auch von Bayer genutzt. Daraus entwickelte sich der Plan für insgesamt zehn neue Ladestellen in verschiedenen Bayer-Standorten.

]]>
„Ich freue mich, dass wir die Bayer AG als ersten Kunden gewinnen konnten und wir sieben neue Ladesäulen in Monheim, eine weitere in Dormagen und zwei in Frankfurt aktuell errichten“, erklärt Dr. Alexander von Scheven, verantwortlicher Vertriebsmanager für das Thema E-Mobilität bei Currenta.

Gemeinsame Motivation: nachhaltige Mobilität
„Currenta hat uns in der Realisierung von E-Ladesäulen am Standort Monheim von Anfang an professionell unterstützt. Unsere gemeinsame Motivation ist es, alle Mitarbeiter am Standort im Bemühen um nachhaltige Mobilität zu unterstützen. Ladesäulen mit grünem Strom leisten dazu einen wichtigen Beitrag“, so Martin Zeller, Site Manager Monheim.

]]>
Fri, 11 Dec 2020 10:00:00 Fri, 11 Dec 2020 09:59:36 1 0 0 Leverkusen, 11. Dezember 2020 - Mit einem neuen vierköpfigen Geschäftsführer-Team startet die Currenta-Gruppe in das Jahr 2021. Zum 1. Januar 2021 kommt Hans Gennen (56) dazu, der derzeitige Chef der Currenta-Tochtergesellschaft Tectrion. Er wird beim Chemieparkmanager und -betreiber die Rolle des Chief Operating Officer (COO) übernehmen. Damit ist der 56 Jahre alte Ingenieur verantwortlich für den gesamten Anlagenpark und die Infrastruktureinrichtungen an den drei Chempark-Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen.

Ebenfalls zum Jahresbeginn stößt auch Wolfgang Homey (50) dazu, der als Chief Financial Officer (CFO) für das Finanzwesen zuständig sein wird. Homey war zuletzt im Vorstand der Exyte AG als CFO tätig, einem globalen Unternehmen für Planung, Entwicklung und Konstruktion von High-Tech-Fabriken und -Anlagen mit Hauptsitz in Stuttgart. Das gab der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 10. Dezember 2020 bekannt.

Zum 1. Juli bereits war Frank Hyldmar (58) in die Geschäftsführung eingetreten, der ab 1. Januar 2021 als Vorsitzender die Nachfolge von Günter Hilken (66) antritt. Hilken wird nach mehr als neun Jahren in den Aufsichtsrat wechseln. Die Funktion als Arbeitsdirektorin im Geschäftsführerteam hat Susan-Stefanie Breitkopf (52) übernommen, die seit Anfang Oktober dabei ist. Die Nachfolge der Tectrion-Geschäftsführung wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Bis dahin wird Gennen die Aufgabe weiter zusätzlich übernehmen.

Hans Gennen leitet seit August 2015 als Geschäftsführer die Tectrion GmbH, eine Tochtergesellschaft der Currenta-Gruppe. Nach seinem Studium an der RWTH Aachen trat der Diplom-Maschinenbauingenieur 1990 als Projektingenieur in die Bayer AG in der Zentralen Technik/Ingenieurwesen ein. Dort war er bis 2002 in diversen Anlagenplanungsprojekten und Linienfunktionen tätig. Im Jahr 2003 wechselte er zur Bayer Industry Services (heute: CURRENTA). Dort hat er in unterschiedlichsten Funktionen Verantwortung getragen, zuletzt als Leiter des Geschäftsfelds „Umwelt“.

Wolfgang Homey hat an der Universität Dortmund Raumplanung studiert und als Diplom-Ingenieur abgeschlossen. Der gebürtige Essener startete sein Berufsleben bei der Eurohypo AG, Frankfurt, bevor er 2000 zur Hochtief AG in Essen wechselte. Dort durchlief er mehrere führende Positionen im Finanzbereich. Unter anderem leitete er das Group Controlling, bevor er 2011 als CFO in den Vorstand der Hochtief Solutions AG berufen wurde. Im Jahr 2014 wechselte er als Finanzvorstand zum Stuttgarter Unternehmen M+W Group, dessen Kerngeschäft 2018 in die Exyte AG überging.

]]>
Fri, 27 Nov 2020 16:32:00 Fri, 27 Nov 2020 15:17:57 1 0 0 „Die Anlage ist unser Schmuckstück“, sagt Samet Osmani, Schichtmeister in der Rückstands-Verbrennungsanlage (RVAD) im Chempark Dormagen, voller Stolz über seinen Arbeitsplatz. Wenn das Team der Nachtschicht abends um halb zehn startet, strahlt die Anlage im Schein der nächtlichen Beleuchtung – ein Hauch Industrieromantik. Um Romantik geht es bei der Nachtschicht allerdings nicht – denn jetzt übernimmt Osmani mit seinem Team die Verantwortung vom Betriebsleiter. Was passiert, wenn der Betriebsleiter im Feierabend ist?

Die RVAD ist rund um die Uhr in Betrieb. Hier wird Sonderabfall aus der chemischen Produktion verbrannt. Das dürfen in Deutschland nur Anlagen mit besonderer Technik. Osmani und sein Team leiten nachts den Betrieb; sie verfügen über das Fachwissen und die praktische Erfahrung, „fahren“ die Anlage, wie sie sagen und verwerten und beseitigen den Abfall. „Denn die bei der Verbrennung freigesetzte Energie wird zur Versorgung zum Beispiel mit Dampf im Chempark genutzt,” erklärt Osmani. Gleichzeitig leitet Osmani auch den Nachbarbetrieb, die Thermische Abluftverbrennungsanlage (TVA), und spricht sich bei Bedarf auch nachts telefonisch mit dem Betriebsleiter ab.

Nachtschicht bevorzugt
Osmani mag die Nachtschichten – auch wenn die Arbeit nachts körperlich anstrengender ist. Schließlich arbeitet der Mensch dann gegen seinen Biorhythmus. Nachts wird zwar die gleiche Abfallmenge verbrannt wie bei der Tagschicht. Aber sonst gibt es für Osmani entscheidende Unterschiede: „Die Nachtschicht ermöglicht es mir, wichtige Dinge auch mal ohne Unterbrechung zu tun“, sagt er. „Nachts kommen keine Fremdfirmen, die Reinigungs- oder Reparaturarbeiten ausführen. Darum kümmert sich die Tagschicht.“ Deshalb hat Osmani jetzt Raum für komplexe Tätigkeiten und plant beispielsweise Urlaub und Weiterbildung für sein Team. Und er absolviert Rundgänge durch die Anlage und nutzt die Ruhe, um die Technik zu prüfen und den Bedarf für Instandhaltungsarbeiten zu ermitteln. Besonders im Winter beendet er seine Rundgänge gerne am Drehrohr, dem Herzstück der Anlage. Innen im Drehrohr herrschen circa 1.000° Celsius – und außen eine wohlige Wärme.

]]>
Nachtschicht ist Qualitätszeit
Auch das Einarbeiten von neuen Mitarbeitern findet bevorzugt nachts statt. Die Ausbildung der Mitarbeiter ist Osmani ein Herzensanliegen. Denn das ist die Basis für den Erfolg der RVAD: top ausgebildete Mitarbeiter, die die maximale Leistung mit der Hightech-Anlage erreichen. „Da investiere ich gerne Zeit und erkläre alles ganz genau und bei Bedarf auch mehrfach.“ Sein Ziel: Die Belegschaft muss die Arbeit mit der erforderlichen Ernsthaftigkeit und einem echten Interesse ausführen. Und alle müssen sich blind aufeinander verlassen können – schließlich geht es um die Arbeit mit gefährlichen Stoffen. Und da soll jeder nach getaner Arbeit wieder gesund nach Hause gehen.

Niedrige Emissionswerte
Im Kamin der RVAD, wo die gereinigte Luft die Anlage verlässt, befinden sich Messgeräte, die kontinuierlich Emissionen messen und von der Bezirksregierung überwacht werden. Diese Messwerte und viele andere technische Informationen überwacht auch der Messwartenfahrer der RVAD permanent. An seinem Arbeitsplatz befinden sich viele Bildschirme, die ihm komplexe Daten in Echtzeit anzeigen. Die Emissionswerte der Anlage liegen seit Jahren um ein Vielfaches unter den gesetzlich geforderten Grenzwerten. „Manche Grenzwerte unterschreiten wir um über 90 Prozent, andere liegen sogar bei null Emissionen“, erklärt Osmani stolz. Dafür gibt die RVAD-Mannschaft ihr Bestes. 365 Tage im Jahr. Tag und Nacht.

]]>
Mon, 23 Nov 2020 17:39:00 Tue, 24 Nov 2020 12:41:42 1 0 0 Runde zwei für das Literaturprojekt Literaturlabor Leverkusen, kurz „LitLabLev“. „Als Chempark wollen wir Teil der Stadtgesellschaft sein. Mit diesem Projekt sind wir mittendrin“, freut sich Nachbarschaftsbüroleiter Ulrich Bornewasser. Denn unter dem Motto „Nachbarschaft leben“ hat sich der Chempunkt unter den besonderen Corona-Bedingungen in diesem Jahr auf vielfältige Art in die Leverkusener Stadtgesellschaft eingebracht. Als eines der Projekte wurde LitLabLev nach dem Startschuss im vergangenen Jahr auch 2020 gemeinsam mit dem Förderverein Literatur in Leverkusen e. V. fortgeführt. „Wir sind froh, dass der Chempark sein Engagement für das Literaturprojekt fortgeführt hat“, sagt Stefan Andres, Leiter des Vereins. „Gerade in der jetzigen Zeit ist es wichtiger denn je, das kreative Arbeiten zu fördern.“ In den vergangenen Monaten entwickelten 16 Leverkusener Hobbyautorinnen und -autoren unter professioneller Anleitung der Autorin Regina Schleheck und des Jugendbuch- und Romanschriftstellers Christian Linker wieder zahlreiche Kurzgeschichten. Ermöglicht hat das die finanzielle Unterstützung des Chempark. Der diesjährige Clou: Die Teilnehmer suchten sich ein Bild von Leverkusener Künstlerinnen und -künstlern aus und schrieben ihre Texte in Anlehnung an deren Kunstwerk.

]]>
Coronabedingte Umstellung: Schreibwerkstatt erfolgreich virtuell fortgeführt
Das entstandene Buch „Traumbilder“ wird am 28. November per Webstream der literaturinteressierten Öffentlichkeit offiziell präsentiert. Ursprünglich war geplant, das Werk bei der diesjährigen Leverkusener Kunstnacht live vorzustellen. Doch da diese aufgrund der aktuellen Corona-Situation ausgefallen ist, setzt das Autorenteam jetzt auf die Online-Variante. Auch der Schreibprozess wurde spürbar durch das Infektionsgeschehen beeinflusst. Durch die Kontaktsperre, die im Rahmen der Corona-Pandemie eingeführt wurde, entfielen die monatlichen Treffen der Teilnehmer. „Aber wir waren weiterhin im regelmäßigen Kontakt,“ schildert Bornewasser. „Nur haben wir das, was wir immer gemacht haben, ins Netz verlagert.“ So schickten sich die Autoren beispielsweise ihre ersten Texte gegenseitig per Mail zu und gaben sich in der Runde ein virtuelles Feedback. Auch der Lernaspekt kam nicht zu kurz. Schleheck und Linker gaben ihren Sprösslingen Aufgaben, die sie im literarischen Homeoffice ausarbeiten können. Mit lesbarem Erfolg, wie man an den 21 kreativen und abwechslungsreichen Kurzgeschichten erkennt.

Der Kurzgeschichtenband „Traumbilder“ ist für 13,50 Euro in den Buchhandlungen von Manfred Gottschalk in Schlebusch, bei Heike Noworzyn in Opladen und im Zentral Antiquariat in Wiesdorf ab sofort erhältlich. Interessenten können das Buch außerdem als preiswerteres E-Book oder über die ISBN-Nummer 978-3-7526-9474-1 bei allen Buchhändlern bestellen. Im beigefügten Faktenblatt erhalten Sie weitere Informationen.

Das LitLabLev-Team lädt alle Interessierten herzlich zu der offiziellen Buchpräsentation von „Traumbilder“ am Samstag, 28. November um 18:00 Uhr ein. Die virtuelle Vorstellung findet über den Videokonferenz-Dienst „Zoom“ statt. Informationen zu der Einwahl in die Präsentation werden über die Website www.litlev.de veröffentlicht.

]]>
Thu, 12 Nov 2020 12:16:00 Thu, 12 Nov 2020 16:21:36 1 0 0 Wenn alles schläft, ist Till Rogasch noch wach. Hoch oben über den Dächern des beleuchteten CHEMPARK hat er den besten Ausblick auf das nächtliche Treiben. Er lässt seinen Blick schweifen: „Bei all den umliegenden Betrieben, wo Dampf aufsteigt, weiß ich: Den haben wir geliefert!“, sagt er stolz. Rogasch steht auf dem Dach des Kraftwerks – dem höchsten Gebäude des CHEMPARK. Hier arbeitet er seit seinem dritten Lehrjahr – und seit Abschluss der Ausbildung auch in der Nachtschicht.

Lebenselixier des CHEMPARK
Das Kraftwerk liefert den umliegenden Betrieben im CHEMPARK Dampf, Druckluft, Strom und Ammoniak – und das rund um die Uhr. Es hat vier Kessel – und zu jedem Kessel gehören eine Messwarte und ein eigener Messwartenfahrer. „Nachts nehmen die Betriebe gleichmäßiger ab – das macht es für die Schicht einfacher, die Produktion zu planen“, sagt Rogasch. Das Kraftwerk hat keinen Speicher: Was die Kunden brauchen, muss in dem Moment bereitgestellt werden. Im Winter produziert das Team im Kraftwerk rund 400 Tonnen Dampf pro Stunde.

Fitnessstudio Kraftwerk
Mit federnden Schritten geht Rogasch durch die Maschinenhalle: Er mag die Rundgänge durch das Kraftwerk, wenn er von Kessel zu Kessel geht und die Technik prüft. Außerdem erhebt er Werte an lokalen Messgeräten manuell, um sie später in der Messwarte mit den elektronischen Daten zu vergleichen. Das erhöht die Zuverlässigkeit der Ergebnisse und hilft, Messungenauigkeiten sofort auf die Spur zu kommen. Sein einstündiger Rundgang führt Rogasch über viele steile Treppenaufgänge, wo die Werkfeuerwehr zum Teil für Wettkämpfe trainiert. Und dient dem drahtigen, blonden, jungen Mann so als Fitnessstudio. „Am PC im Innendienst zu arbeiten, ist nachts anstrengender – Bewegung bei den Rundgängen hilft und lässt mir diese Arbeit leichter von der Hand gehen“, beschreibt Rogasch die Herausforderungen der Nachtschicht.

]]>
Nachtschicht muss schmecken
Das Team in der Nachtschicht arbeitet von neun Uhr abends bis morgens um fünf. Die Arbeit in der Nacht ist körperlich sehr fordernd – da wirkt ein warmes Essen besonders stärkend. Von daher kochen die Mitarbeiter der Nachtschicht gerne zusammen in ihrer Pause ein schnelles Gericht. Das gute Miteinander ist auch in der Zusammenarbeit beim Betreiben aller Prozesse im Kraftwerk eine wichtige Basis. Sich eng miteinander abzustimmen, ist unerlässlich. „Es ist eine große Herausforderung, dass alle Stationen im Kraftwerk über Leitungen miteinander verbunden sind. Eine Änderung an einer Stelle, wirkt sich sofort auch woanders aus“, erklärt Rogasch.

Rogasch gefällt, dass im Kraftwerk Teamarbeit großgeschrieben wird. Außerdem begeistern ihn die abwechslungsreichen Aufgaben dort: Er braucht in seinem Arbeitsalltag Kenntnisse in Chemie, Physik und Technik. Die Einarbeitungszeit in das gesamte Aufgabenspektrum beträgt fünf Jahre. Jeder muss alles können: Deshalb haben alle Mitarbeiter eine fundierte Ausbildung zum Chemikanten. Rogasch hat sich zusätzlich zum Kraftwerker weitergebildet.

Dem Kraftwerk „den Puls fühlen“
Jeder Mitarbeiter geht immer aktiv seinen Aufgaben nach – und überwacht gleichzeitig „alle Regungen des Kraftwerks“. Das ist immens wichtig für die Sicherheit der Mitarbeiter und für den reibungslosen Ablauf des Betriebs. „Wir arbeiten hier ‚mit allen Sinnen‘ – und können so Unregelmäßigkeiten früh entdecken und sofort gegensteuern“ erklärt Rogasch. Das Fachwissen der Mitarbeiter und ihr großes Verantwortungsbewusstsein sind die Grundlagen für die Versorgungssicherheit. „Wir müssen manchmal binnen Sekunden reagieren – und bei Bedarf einen Ersatzkessel hochfahren“, sagt Rogasch. So engagiert sich das Team im Kraftwerk für die Versorgungssicherheit für die Betriebe im CHEMPARK – das ganze Jahr. Tag und Nacht.

]]>
Wed, 11 Nov 2020 16:23:50 Wed, 11 Nov 2020 16:23:54 1 0 0 Aus bisher unbekannter Ursache kam es im Chempark Dormagen gegen 14:00 Uhr bei Reparaturarbeiten zu einem kurzzeitigen Austritt von Salzsäure- und Schwefeldioxid-Dämpfen. Die Werkfeuerwehr war im Einsatz und setzte einen Wasserschleier ein um die austretenden Dämpfe niederzuschlagen. Der Luftmesswagen war im Einsatz.

Bei dem Ereignis wurden sechs Mitarbeiter eines Partnerunternehmens leicht verletzt. Sie befinden sich zurzeit in ärztlicher Behandlung.

Ansprechpartner:
Johannes van Galen Tel. 0214-2605-44413 oder 0175-30-44413
E-Mail:johannes.vangalen@currenta.biz

Hintergrundinformation zum Standort
Im Chempark bilden 70 Unternehmen aus Produktion, Forschung und Dienstleistung Synergien. An den Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen findet auf einer Fläche von 11 Quadratkilometern und in rund 500 Betrieben ein Drittel der nordrhein-westfälischen Chemieproduktion statt. Die Unternehmen erhalten vor Ort eine komplette Infrastruktur und bedarfsgerechte Services. Dafür sorgt die Currenta GmbH & Co. OHG, Manager und Betreiber des Chempark.

Im Chempark Dormagen stellen die rund 9.500 Beschäftigten auf einer Fläche von 360 Hektar rund 2.000 verschiedene chemische Produkte her. Der Schwerpunkt liegt hier auf der Entwicklung und Herstellung von Pflanzenschutzmitteln, Polymeren, Kunststoffen und Kautschuken. Im Rhein-Kreis Neuss zählt der CHEMPARK Dormagen zu den größten Arbeitgebern und Ausbildern.

]]>
Tue, 03 Nov 2020 10:32:00 Tue, 03 Nov 2020 10:01:50 1 0 0 An einer Chemieanlage stehen und dabei lernen, einen Rührbehälter zu befüllen, zu beheizen und zu entleeren – und das in den eigenen vier Wänden: Was nach Science-Fiction klingt, macht die sogenannte Virtual Reality (VR) möglich. Gerüstet mit Brillen mit integrierten Bildschirmen und Joysticks in den Händen können Auszubildende das reale Arbeitsumfeld in einem Chemiewerk kennenlernen und ortsunabhängig an einer großen Anlage üben. Soweit die Idee. Um das Lernpotenzial dieser modernen Technologie zu testen, führt Currenta derzeit Feldversuche mit den Projektpartnern Cornelsen eCademy und dem VR-Programmierer Weltenmacher an aktuellen Auszubildenden durch. In gemeinsamer Zusammenarbeit wurden die Inhalte der Testphase fast ein Jahr lang erarbeitet und zur Anwendungsreife gebracht. Am Ende des Probedurchlaufs wird geprüft, ob und wie sich die VR-Brillen gewinnbringend in den Ausbildungsalltag integrieren lassen. Nicht nur bei den Chemikanten, sondern auch bei weiteren Lehrberufen aus dem Chempark und über die Werksgrenzen hinaus.

Blended Learning schon lange erprobt
Mit zukunftsweisenden Technologien kennt sich Currenta aus. Bereits 2016 hat der Chempark-Manager und -Betreiber mit seinem Projekt „Bildung 2020“ systematisch damit begonnen, nach Möglichkeiten der Digitalisierung zu suchen. Dabei steht im Mittelpunkt, dass alle Beteiligten, allen voran die Auszubildenden, davon profitieren. „Wir haben uns schon vor vier Jahren die Frage gestellt, wie wir uns weiterentwickeln können, um für die Anforderungen des digitalen Zeitalters gerüstet zu sein“, erklärt Dr. Nora Bujdoso, die sich bei der Currenta-Bildung um Bildungsprojekte kümmert. Früh wurde ein Schwerpunkt auf Blended Learning gesetzt, einer Verzahnung digitaler und analoger Lernformate, um die Auszubildenden für den späteren Berufsalltag bestmöglich vorzubereiten. „Blended“ deswegen, weil Theorie allein für viele Ausbildungsberufe nicht reicht. „Wer sich für eine Ausbildung entscheidet, entscheidet sich ja – zumindest in den naturwissenschaftlich-technischen Berufen – sehr bewusst für die Praxis“, weiß Ausbilder für Metallberufe Tim Leppkes „Eine Feile richtig zu halten und über das Werkstück zu führen, muss man üben. Es reicht nicht, sich damit theoretisch auseinanderzusetzen.“

Erste Tools erfolgreich im Einsatz
Eine der Maßnahmen aus „Bildung 2020“ war die Einführung der sogenannten Bildungscloud: Einer zentralen Online-Kommunikations- und Arbeitsplattform, die den klassischen Unterricht im Klassenzimmer virtuell ergänzt oder zum Teil ersetzt. Hier stellen Ausbilder Lerninhalte bereit, verteilen Aufgaben an die Auszubildenden und tauschen sich mit ihnen in Video- oder Audio-Konferenzen aus. Gerade in Corona-Zeiten hat sich das Tool voll bewährt, da sich der Unterricht für einen bestimmten Zeitraum digital und ohne Anwesenheit weiterführen ließ. Unter ‚Digitalkompetenz‘ versteht die Currenta-Bildung aber mehr als guten Online-Unterricht. Bestes Beispiel dafür ist das vor knapp zwei Jahren in Betrieb genommene ‚MultiPlantCenter 4.0‘: Ausbildungsinhalte der Verfahrens-, Anlagen- oder Labortechnik werden hier in einer Lernumgebung vermittelt, in der sich reale und digitale Elemente in einer Art Blended-Learning-Center gegenseitig ergänzen. Beispielsweise können verschiedene Arbeitsabläufe in einer Anlage am Bildschirm theoretisch gezeigt und direkt an einem realen Nachbau geübt werden. Alles in einem Raum.

Weiterentwicklung immer im Fokus
Für die Chemie-Ausbildung im digitalen Zeitalter gilt: Stillstand gleich Rückstand. Deswegen wird „Bildung 2020“ als „Bildung.next“ fortgeführt. Nicht nur, um keine Trends zu verpassen. Sondern auch, um die Ausbildung durch weitere Digitalisierung zu verbessern. Denn Arbeitsprozesse werden in Zukunft immer weiter digitalisiert, davon ist Uwe Menzen, Leiter der Currenta-Bildung, überzeugt : „Es geht uns auch darum, kommende Lerninhalte einer sich immer schneller digitalisierenden Arbeitswelt – Stichwort ‚Internet of Things‘ – zu antizipieren, um frühzeitig Konzepte für eine bestmögliche Integration in die Ausbildung entwickeln zu können.“ So plant CURRENTA auch weiterhin, die bereits vorhandenen digitalen Möglichkeiten Schritt für Schritt weiter ausbauen. Und vielleicht wird auch bald aus der Idee, bei der Ausbildung VR-Brillen einzusetzen, nicht nur virtuelle Realität.

Der Currenta-Projektpartner Cornelsen eCademy hat in der Woche vom 26. – 30. Oktober ein Themenspecial „Virtual Reality und E-Learning“ veranstaltet. In diesem Onlinebericht gibt es beispielsweise Einblicke, wie der VR-Test mit den Chempark-Auszubildenden gelaufen ist. In diesem Interview berichtet Sven-Looser-Wray, Leiter der Ausbildung Produktionsberufe bei Currenta, unter anderem, wie die Idee der VR-Brillen in der Ausbildung entstanden ist.

]]>
Fri, 30 Oct 2020 19:25:50 Fri, 30 Oct 2020 19:25:53 1 0 0 Ein Mitarbeiter stürzte aus bisher unbekannter Ursache am Freitag, 30. Oktober 2020, gegen 16.10 Uhr im Chempark Dormagen bei Rangierarbeiten von einer Lokomotive. Der 30jährige erlitt dabei schwere Verletzungen. Nach der Notfallversorgung wurde er zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Ansprechpartner:
Jörg Brückner Tel. 0214-2605-66565 oder 0175-30-66565 E-Mail:joerg.brueckner@currenta.biz

]]>
Fri, 30 Oct 2020 08:55:00 Mon, 02 Nov 2020 15:09:25 1 0 0 Ob durch den Wegfall wichtiger Einnahmequellen oder die Notwendigkeit einer neuen Ausstattung: Viele gemeinnützige Organisationen brauchen gerade in der Corona-Zeit mehr denn je Unterstützung. Grund genug für den Chempark-Manager und -Betreiber Currenta, seine diesjährige Mitarbeiterspendenaktion unter das Motto ‚Ehrenamt 4.0: Auf Distanz Nähe zeigen‘ zu stellen. Bereits zum vierten Mal konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der alljährlichen Aktion entscheiden, wohin eine Spende von 1.000 Euro, die das Unternehmen zur Verfügung stellt, geht und gemeinnützigen Projekte im zweimonatigen Zeitraum ab Mitte August einreichen. Eine der wenigen Voraussetzungen: die finanzielle Unterstützung wird im Umfeld von rund 30 Kilometern von einem der Unternehmensstandorte eingesetzt. Jetzt stehen die Gewinner fest, die in den kommenden Wochen ihre finanzielle Zuwendung erhalten.

Spendenauswahl spiegelt vielfältiges Engagement wider
Insgesamt 37 der 48 Spenden wurden dabei von Currenta-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern, die selbst in den Projekten tätig oder mit ihnen persönlich verbunden sind, ausgewählt. Die restlichen wurden von ihren Kolleginnen und Kollegen der Tochterfirmen Tectrion und Chemion eingereicht, mit denen die Aktion zum ersten Mal gemeinsam umgesetzt wurde. Dabei zeigte sich über alle Standorte hinweg eine große Vielfalt: Von Brauchtumsvereinen wie die Schützenbrüderschaft Leverkusen Schlebusch, über Feuerwehrorganisationen wie den Verein zur Förderung des Brandschutzes Kaarst und sozialen Einrichtungen wie die Obdachloseninitiative „Die Platte“ bis hin zu Kinder- und Jugendorganisationen wie den Waldkindergarten Langenfeld. Currenta-Geschäftsführerin und Arbeitsdirektorin Susan-Stefanie Breitkopf freut sich über das Engagement ihrer Kolleginnen und Kollegen: „Die Förderung des ehrenamtlichen Einsatzes ist ein wichtiges Element unserer Unternehmenskultur. Ich freue mich sehr, dass so viele und vor allem so vielfältige Vorschläge bei der diesjährigen Mitarbeiterspendenaktion zusammengekommen sind. Das zeigt, dass sich viele unserer Mitarbeiter aktiv in ihrem Umfeld sozial engagieren.“

Folgende Vereine und Institutionen haben eine Spende erhalten:

  1. BBZ Opladen e. V.
  2. Begegnungshof "Herzwurzelhof"
  3. Cheer Label Langenfeld e.V.
  4. Die Platte e.V.
  5. DJK Viktoria Buchheim
  6. DRK Duisburg Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Duisburg e.V.
  7. Elterninitiative INKLUSION – HIER [&] JETZT! e.V.
  8. Förderverein – Verein der Freunde und Förderer der Katholischen Grundschule Königshof e.V.
  9. Förderverein der Gemeinschaftsgrundschule Paffrath
  10. Förderverein der Grundschule Burgaltendorf
  11. Förderverein des Feuerwehrlöschzuges Stommeln der freiwilligen Feuerwehr Pulheim e.V.
  12. Förderverein des Grundschulstandortes Neschen e.V.
  13. Förderverein Hubertusschule e. V.
  14. Freiwillige Feuerwehr Bergisch Gladbach - Löschgruppe Schildgen
  15. Freunde Freiwillige Feuerwehr Fühlingen e.V.
  16. Freunde und Förderer der Kerschensteinerschule e. V.
  17. FSV Jüchen e.V., Abteilung Fußball King Stars
  18. Heimatverein Hüls e.V.
  19. Kältegang Leverkusen - ehrenamtliche Obdachlosenhilfe mit Herz: Make it happen e.V.
  20. Kanu Club Homberg Gerdt 1926 e.V.
  21. Karnevalszug-Verein Uerdingen e.V.
  22. Kinder- und Jugendförderung Ahe e. V.
  23. Kinderfeuerwehr Leverkusen Löschzwerge
  24. Kinder-und Jugenddorf St. Heribert
  25. KÖLSCHE KRAAT HILFT e.V.
  26. KREFELDER IMKERVEREIN E.V. GEGR. 1881
  27. Notpfote "Animal Rescue" e.V.,
  28. Offene Jugendarbeit Overath e. V.
  29. Offenland Stiftung - Naturschutz
  30. Reit- und Voltigiergemeinschaft Lützenkirchen e.V.
  31. Ronald McDonald Haus in Köln
  32. Schachfreunde Schlebusch
  33. Schützenbruderschaft Leverkusen Schlebusch
  34. Sozialverband VdK OV Dormagen e. V.
  35. Sportverein Kaster 1993 e.V.
  36. SSV Leverkusen-Alkenrath e.V.
  37. STÖPSEL e. V.
  38. Studierenden Tanzclub Schwarz-Rot Düsseldorf e.V.
  39. Tambourcorps "Frisch-voran" e.V. Wevelinghoven
  40. Tierheim Hilden
  41. Tierhilfe Leichlingen e.V. Wir fürs Tier
  42. TSV Immendorf 169 e. V.
  43. Turn-Club 72 Leverkusen e. V.
  44. Verein der Freunde und Förderer der GGS Hürth-Gleuel e.V.
  45. Verein zur Förderung der freiwilligen Feuerwehr Lennep e. V.
  46. Verein zur Förderung des Brandschutzes Kaarst e. V.
  47. Waldkindergarten Alpen e.V.
  48. Waldkindergarten Langenfeld e.V.
[nbsp]
]]>
Tue, 27 Oct 2020 14:38:00 Tue, 27 Oct 2020 15:51:29 1 0 0 Wenn um 22 Uhr die Nachtschicht im Hafen ihre Arbeit im CHEMPARK aufnimmt, ist es spürbar ruhiger als zur Rushhour am Morgen und Nachmittag. Die Zufahrtsstraßen zum Hafen sind leer, nur hin und wieder schiebt sich ein Lkw über die Trassen Richtung Kai, rollen Autos an den Kränen und Schiffen vorbei über den Asphalt zum Tor, hallt der Anlagenbetrieb aus den Produktionsgebäuden bis zum Rheinufer runter.

„Ich arbeite gerne an der frischen Luft“, sagt Christof Pawletta. Der Hafenlogistiker arbeitet im Schichtsystem – auch nachts. Sein Blick folgt den Möwen, die sich an der Kaimauer tummeln und weiß im Schein des Hafenlichts leuchten. Bei guter Sicht kann Pawletta von hier aus den Rhein hoch bis nach Köln schauen. Jetzt lässt er den Blick über die Anlagen am Kai schweifen. Er kennt den Hafen, wenn sich Abendstimmung und Nacht über ihn gelegt haben. Ein Stillleben? Keineswegs!

Rund um die Uhr ist am Hafen Betrieb. Denn: Chemieanlagen kennen keinen Feierabend. Und per Schiff kommt zu jeder Tages- und Nachtzeit Nachschub für die Produktion an. Salz, Kohle und Erze sowie Flüssiggüter werden hier gelöscht, das heißt entladen. Dann geht’s für die heiße – oder auch ganz kalte – Fracht per Lkw, Leitung oder Container zu den Betrieben im CHEMPARK. Oder als Zwischenprodukt aus ihm raus in einem der Schiffe, die den CHEMPARK Tag und Nacht verlassen.

Mit seinen 32 Jahren Berufserfahrung ist Pawletta im Einsatz ein echtes Multitalent. Zum Beispiel als Kran- und Baggerführer beim Löschen von Salz und Kohle. Weithin sichtbar ist der riesige rote Bagger, den er bedient. „Nachts konzentriert und motiviert zu arbeiten, ist schon was anderes als im normalen Tagesbetrieb – schließlich arbeite ich dann gegen meinen natürlichen Biorhythmus“, beschreibt Pawletta die Herausforderungen der Nachtschicht.

]]>
Arbeit auf der Tankerbrücke
Häufig arbeitet Pawletta auch als Tankerbrückenwart beim Löschen von Flüssiggütern. Der Tanker liegt dann an der Verladebrücke des Hafens und der 58-Jährige arbeitet zusammen mit zwei Kollegen im Team auf dem Tankschiffanleger: Sie steuern und überwachen das Herauspumpen der Chemikalien aus dem Schiffsbauch in die Rohrbrücken des CHEMPARK. Bei Wind und Wetter sind Pawletta und seine Kollegen draußen – bei Eis und Schnee, bei Sonne und Hitze. „Im Sommer ist es am schönsten hier – auch wenn’s in der Schutzkleidung dann ordentlich warm wird“, erzählt Pawletta mit einem Augenzwinkern.

Gesundheit und Wasserqualität immer im Blick
Kein Auge zugedrückt wird dagegen in Sachen Sicherheit. Die allgemeine Hafenverordnung und die Rheinschifffahrtspolizei-Ordnung regeln die Arbeiten mit Gefahrgütern. Das permanente Überwachen des Be- und Entladens garantiert die rund um die Uhr besetzte Messwarte des Hafens, von der aus alle Verbindungen und Ventile auf Dichtigkeit kontrolliert werden: In Großaufnahme werden hier alle Anschlüsse gezeigt – außerdem alle Daten rund um Ventile, Durchfluss und Druckverhältnisse. Auch beim Entladen steht Sicherheit ganz im Vordergrund: Jeder Mitarbeiter soll nicht nur abends, sondern auch am frühen Morgen gesund nach Hause gehen. Neben der Sicherheit hat auch der Gewässerschutz hohe Priorität – dazu gibt es für jedes Produkt eine Prüfliste mit speziellen Hinweisen zum Entladen. Aus diesem Grund arbeiten im Logistik-Team Profis mit entsprechendem Fachwissen: Sie können verantwortungsvoll und eigenständig nach all diesen Vorgaben entscheiden.

Hochleistungs-Nadelöhr
Der Chemiepark ohne Hafen? Nicht denkbar! Schon seit rund 130 Jahren ist das Hafengelände am Rheinufer Anlaufpunkt für die Schwerlastkähne, die stromauf- und –abwärts steuern. Wenn es hier „Stau gibt“, dann stocken auch die Produktionsprozesse in den Betrieben. Im Jahr 2019 hat das Chemion-Team 1.534 Schiffe mit 2,216 Mio Tonnen Ladung gelöscht. Die Chemion-Logistiker takten die Auslieferungen ganz nach Kundenwunsch. Die meisten Kunden benötigen eine rund um die Uhr Versorgung. Das stellen die Logistikexperten durch ein flexibles System sicher. 365 Tage im Jahr. Tag und Nacht.

]]>
Fri, 23 Oct 2020 10:51:00 Fri, 23 Oct 2020 12:36:47 0 0 0 Currenta wird Teil der „Europäischen Allianz für sauberen Wasserstoff“. Die von der Europäischen Kommission gegründete Initiative unterstützt die Entwicklung einer sauberen und weltweit wettbewerbsfähigen Wasserstoffindustrie und soll zum EU-Ziel beitragen, bis 2050 klimaneutral zu werden.

„Saubere Wasserstofftechnologie ist ein wichtiger Faktor, damit die Wirtschaft in Europa CO2-neutral wird“, sagt Günter Hilken, Vorsitzender der Currenta-Geschäftsführung. „Die Ziele der Allianz passen deshalb perfekt zu unseren Ideen und Überzeugungen beim Thema Nachhaltigkeit. Wir wollen unsere Infrastruktur und unser Know-how in die Allianz einbringen“, ergänzt Geschäftsführer Frank Hyldmar.

Der Chempark-Manager und -Betreiber Currenta kann auf breite Erfahrung und Expertenwissen im Betrieb von Industrieanlagen und dem Management komplexer Genehmigungsverfahren setzen. Die Chempark-Standorte verfügen zudem über die erforderlichen Flächen und die nötige Infrastruktur wie Strom- und Gasnetzanbindungen und bieten damit ideale Voraussetzungen, um ein regionales Wasserstoff-Drehkreuz aufzubauen.

An den Chempark-Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen erbringt Currenta Dienstleistungen für mehr als 70 Industrieunternehmen in den Bereichen Ver- und Entsorgung, Infrastruktur, Sicherheit, Analytik, Instandhaltung und Logistik. Wasserstoff wird bereits heute vor Ort durch Dampfreformierung und Chlor-Alkali-Elektrolyse erzeugt und von den Chempark-Partnern in der Produktion eingesetzt.

Perspektivisch wird klimaneutraler Wasserstoff als Schlüsselrohstoff einer treibhausgasneutralen Industrie weiter an Bedeutung gewinnen – auch in anderen Bereichen, zum Beispiel im Mobilitäts- und Logistiksektor.

Weitere Informationen unter www.ech2a.eu.

]]>
Tue, 13 Oct 2020 16:00:00 Tue, 13 Oct 2020 15:48:21 0 0 0 Unbürokratisch und schnell zurück zum Experimentieren – das ist für die Mädchen und Jungen des Norbert-Gymnasiums Knechtsteden (NGK) mit Unterstützung des Chempark wieder möglich. Jobst Wierich, Leiter Politik und Bürgerdialog beim Chempark-Manager und -Betreiber Currenta, überreichte jetzt die 700 Schutzbrillen, die der Chempark der Schule spendet. Der naturwissenschaftliche Experimentalunterricht kann so auch während der Corona-Pandemie aufrechterhalten werden.

„Dass die Brillen wie bisher herumgereicht werden, geht wegen der damit verbundenen Infektionsgefahr aktuell nicht mehr. Umso mehr haben wir uns gefreut, dass uns der Chempark so schnell und unbürokratisch dabei unterstützt hat, eine Lösung zu finden“, sagt Carsten Colberg, stellvertretender Schulleiter des NGK.

Ab sofort verfügen die Schüler beim Experimentieren über eine persönliche Schutzbrille, die Brillen müssen also nicht länger von mehreren Kindern und Jugendlichen genutzt werden. „Das ist ein wirksamer Beitrag für einen besseren Infektionsschutz“, erklärt Jobst Wierich. „Zugleich liegt uns als Chemieunternehmen natürlich der Chemieunterricht mit spannenden und lehrreichen Experimenten ganz besonders am Herzen“, so Wierich.

Tim Wallraff, der am NGK Chemie und Physik unterrichtet und Sicherheitsbeauftragter der Schule ist, betont wie wichtig es ist, dass Schule die wissenschaftliche Neugier weckt. „Gerade Chemie spielt im Alltag praktisch überall eine wichtige Rolle. Diese Zusammenhänge zu durchdringen ist nicht nur spannend, sondern auch sehr wichtig, um Fortschritt und Forschung voranzutreiben“, so Wallraff.

Das Norbert-Gymnasium hat in den MINT-Fachbereichen einen starken Schwerpunkt, in diesem Jahr wurde es zum zweiten Mal als MINT-freundliche Schule anerkannt. So gibt es naturwissenschaftliche Profilklassen ab Klasse 5, MINT-Angebote im Wahlpflichtbereich der Jahrgangsstufen 8 und 9, AGs im Bereich Naturwissenschaften und Informatik, sowie Leistungskurse in Physik, Chemie, Biologie und Mathematik.

]]>
Wed, 07 Oct 2020 09:13:00 Wed, 07 Oct 2020 18:15:55 1 0 0 Die Tafel Dormagen hat zu wenig Platz. Denn täglich versorgt die Einrichtung bis zu 600 Menschen mit Lebensmitteln. Gerade zu Stoßzeiten platzt das Gebäude auf der Kölner Straße aus allen Nähten. Ein zentral gelegener und gut angebundener neuer Standort in Dormagen-Rheinfeld konnte mittlerweile gefunden werden, das Genehmigungsverfahren läuft. Frühestens im Mai 2021 könnte der geplante Neubau bezugsfertig sein. Spätestens im Sommer 2021 muss die Tafel ihren bisherigen Standort verlassen. „Unsere große Sorge ist derzeit aber, dass das Projekt ins Stocken gerät, weil Spendengelder fehlen“, sagt Claudia Manousek, Vorsitzende der Tafel Dormagen.

Hintergrund: Die Finanzierung des Projekts erfolgt nur zu einem gewissen Anteil aus Eigenmitteln. „Die übrigen Kosten werden über Spenden finanziert“, erklärt Manousek. Der Chempark unterstützt den Tafel-Neubau mit einer Spende in Höhe von 5.000 Euro. „Als guter Nachbar und fester Bestandteil der Dormagener Stadtgesellschaft geht es uns darum, das außergewöhnliche Engagement der Dormagener Tafel für Schwächere gerade in diesen schwierigen Zeiten zu unterstützen“, sagt Jobst Wierich, Leiter Politik und Bürgerdialog beim Chempark-Betreiber Currenta.

Die Dormagener Tafel soll mit dem Neubau für die nächsten 30 Jahre aufgestellt werden. Künftig wird sie auch als eine von landesweit sechs Verteilertafeln fungieren, die die 27 anderen Tafeln in NRW mitbeliefert. „Damit gehen natürlich andere Ansprüche an Lager und Logistik einher“, erläutert Manousek. Die wird der 500 Quadratmeter große Neubau, der ein großes Hochregallager und ein Kühlhaus umfasst, erfüllen.

„Ich bin deshalb sehr dankbar, dass uns der Chempark so großzügig beim Neubau unterstützt“, sagt Claudia Manousek. Im Zuge der Corona-Krise seien viele Spender zunächst darauf zurückgeworfen worden, ihr eigenes Unternehmen zu retten. „Für Spenden ist bei vielen gerade gar kein Spielraum“, so Manousek. Die Aufgabe der Tafel – Solidarität und Hilfe für sozial Schwächere – werde zugleich aber immer wichtiger. „Viele Menschen, die jetzt zum Beispiel wegen Corona von Kurzarbeit betroffen sind, kommen zu uns“, so die Tafel-Vorsitzende Manousek.

Chempark Dormagen

Im Chempark bilden 70 Unternehmen aus Produktion, Forschung und Dienstleistung Synergien. An den Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen findet auf einer Fläche von 11 Quadratkilometern und in rund 500 Betrieben ein Drittel der nordrhein-westfälischen Chemieproduktion statt. Die Unternehmen erhalten vor Ort eine komplette Infrastruktur und bedarfsgerechte Services. Dafür sorgt die Currenta GmbH [&] Co. OHG, Manager und Betreiber des Chempark.

Im Chempark Dormagen stellen die rund 9.500 Beschäftigten auf einer Fläche von 360 Hektar rund 2.000 verschiedene chemische Produkte her. Der Schwerpunkt liegt hier auf der Entwicklung und Herstellung von Pflanzenschutzmitteln, Polymeren, Kunststoffen und Kautschuken. Im Rhein-Kreis Neuss zählt der Chempark Dormagen zu den größten Arbeitgebern und Ausbildern.

[nbsp]

]]>
Sun, 04 Oct 2020 17:21:00 Mon, 05 Oct 2020 12:34:10 1 0 0 Am Sonntag, den 4. Oktober 2020, kam es gegen 16:00 Uhr im Chempark Dormagen zum Ansprechen einer Berstscheibe in einer Wasserstoffleitung. Das war durch einen Knall und ein lautes Rauschen kurzzeitig hörbar. Ein Mitarbeiter wurde verletzt.

]]>
Fri, 02 Oct 2020 10:28:00 Fri, 02 Oct 2020 13:59:02 1 0 0 Leverkusen, 2. Oktober 2020 - Das Geschäftsführerteam beim Chempark-Manager und -Betreiber Currenta GmbH [&] Co OHG wird ab sofort erweitert: Susan-Stefanie Breitkopf – seit drei Jahren als Personalleiterin im Unternehmen – ergänzt das Duo um den Vorsitzenden der Geschäftsführung, Günter Hilken, und Frank Hyldmar. Das gab der Aufsichtsrat des Unternehmens nach einer Sitzung bekannt. Susan-Stefanie Breitkopf übernimmt die Funktion der Arbeitsdirektorin. In dieser Funktion tritt sie die Nachfolge von Pieter Wasmuth an, der das Unternehmen am 30. September 2020 verlassen hat, um neue berufliche Herausforderungen als Berater beim Currenta-Eigentümer Macquarie Infrastructure Real Assets (MIRA) zu übernehmen.

Die 52jährige Arbeitsrechtlerin mit langjähriger Erfahrung im Bereich Human Resources freut sich auf ihre neue Aufgabe: „In meiner Zeit als Personalleiterin habe ich Currenta als ein hoch interessantes Unternehmen mit einem vielfältigen Spektrum an Dienstleistungen in den unterschiedlichsten Bereichen kennengelernt. Ich freue mich sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit den Menschen hier und hoffe, dass ich mit meiner Erfahrung zum weiteren Erfolg des Unternehmens beitragen kann.“

Susan-Stefanie Breitkopf wurde 1968 in Hamburg geboren. 1988 begann sie ihr Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg, das sie 1995 abschloss. Bis zu ihrem Wechsel zur Lanxess AG im Jahr 2004 war sie selbständige Fachanwältin für Arbeitsrecht in Dortmund. Bei dem Kölner Chemieunternehmen war sie für 11 Jahre in mehreren führenden Funktionen tätig – unter anderem in der Rechtsabteilung und im Personalwesen. [nbsp]2015 wechselte Breitkopf zur Covestro Deutschland AG in eine führende Position im Personalbereich. Im November 2017 kam sie zur Currenta und übernahm die Leitung der Personalabteilung.

Susan-Stefanie Breitkopf ist verheiratet und hat zwei Töchter.

]]>
Thu, 01 Oct 2020 12:25:00 Thu, 01 Oct 2020 16:38:57 1 0 0 Die Corona-Pandemie ist ein Langstreckenlauf – und Dr. Jens Wippich sorgt als neuer Pandemiebeauftragter dafür, dass die Pace beim Infektionsschutz an den CHEMPARK-Standorten weiter hoch bleibt. Der 40-jährige CURRENTA-Krisenmanager hat diese Funktion jetzt von Oliver Krause übernommen, der das Unternehmen verlassen hat. Sein Vertreter ist mit Gerson Laber ebenfalls ein Krisenmanager.

Als Pandemiebeauftragter behält der Kölner Wippich den Überblick über das aktuelle Infektionsgeschehen und hält den Kontakt zu Kollegen und Kunden. „Wir sind vorbereitet und haben bisher gut durchgehalten. Aber es wird allmählich anstrengend und der Kopf sagt: Ich habe keine Lust mehr auf diese Quälerei! Doch blieben wir jetzt stehen, dann hätten wir das Rennen gegen SARS-CoV-2 verloren. Wir müssen uns motivieren und genauso weiterlaufen wie bisher, um es ins Ziel zu schaffen“, sagt Wippich.

Der promovierte Biochemiker koordiniert künftig in enger Abstimmung mit CHEMPARK-Leiter Lars Friedrich standortübergreifend alle Aktivitäten zum Infektionsschutz. „Wir setzen weiter auf größtmöglichen Gesundheitsschutz und müssen die einsetzende Maßnahmenmüdigkeit bekämpfen. Die Situation in unseren europäischen Nachbarländern zeigt uns, dass sich das Bild schnell ändern kann. Zudem müssen wir dafür sorgen, dass möglichst geringe Beeinträchtigungen der Produktionsabläufe entstehen. Das hat bislang gut funktioniert. Aufgrund der Erfahrungen, die wir in den zurückliegenden Monaten gesammelt haben, können wir auf Veränderungen des Infektionsgeschehens schnell reagieren“, sagt Friedrich.

Ein wichtiger Baustein in der Strategie zur Eindämmung des Coronavirus ist die am 25. September eingeführte Pflicht zum Tragen von Mund- und Nasenbedeckungen innerhalb von CURRENTA-Gebäuden, bei dienstlichen Autofahrten und – wenn es zu größeren Menschenansammlungen kommt – auch im Freien. Wippich betont: „SARS-CoV-2 hat eine gefährliche Eigenschaft: Es wird sehr leicht übertragen! Je näher sich die Menschen kommen, desto einfacher und schneller geht es. Abstand halten ist immer noch der beste Schutz. Gerade jetzt, da die Erkältungszeit naht. Dort, wo das nicht möglich ist, erfüllen Mund- und Nasenbedeckungen einen ganz wichtigen Zweck“.

CURRENTA ist mit seinen Tochtergesellschaften nicht nur Arbeitgeber für rund 5.300 Beschäftigte, sondern auch Betreiber CHEMPARK-Betreiber. An drei Standorten – Leverkusen, Dormagen und Krefeld – betreiben über 70 Firmen Produktionsstätten mit insgesamt rund 50.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als wichtige Hersteller von Produkten aus den Bereichen Medizin, Gesundheit, Ernährung und Hygiene haben sie eine hohe gesamtgesellschaftliche Bedeutung – gerade jetzt. „Das ist ein wichtiger Aspekt“, betont Friedrich. „Umso wichtiger ist es, dass Infrastruktur und Arbeitsprozesse rund um die Uhr sichergestellt bleiben.“

Die ergriffenen Maßnahmen werden ständig hinterfragt, erklärt Wippich: „Ich kann gut verstehen, dass sich die Mitarbeiter mitunter fragen: Warum wird da draußen gelockert und hier drin nicht? Wir sind zum jetzigen Zeitpunkt aber davon überzeugt, dass unsere Maßnahmen zur Sicherstellung des Betriebs im CHEMPARK notwendig sind“, so der leidenschaftliche Läufer.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist laut CHEMPARK-Leiter Friedrich, dass die die Maßnahmen möglichst klar kommuniziert und erklärt werden: „Und das ist natürlich eine Aufgabe, bei der auch jeder Vorgesetzte gefordert ist und unterstützen kann.“

]]>
Thu, 01 Oct 2020 09:38:00 Mon, 05 Oct 2020 12:33:37 1 0 0 Durch eine Leckage in einem Produktionsbetrieb kam es im Chempark Leverkusen gegen 5:50 Uhr zu einem Stoffaustritt. Es handelte sich um ein geruchsintensives Vorprodukt, das unter anderem zur Herstellung von Menthol und Vitamin E eingesetzt wird. Im Stadtteil Wiesdorf war für kurze Zeit ein leichter Geruch wahrzunehmen. Es wurde niemand verletzt.

Ansprechpartner:
Mathias Scheithauer, Tel. 0214-30-62208 oder 0175-30-62208, E-Mail: mathias.scheithauer@currenta.de

]]>
Wed, 30 Sep 2020 14:19:00 Wed, 30 Sep 2020 14:54:01 1 0 0 Den Mast aufsetzen, das Segel in die richtige Windrichtung stellen und auf geht’s aufs Wasser: Diese neue Erfahrung machten acht Jugendliche im Alter zwischen zehn und zwölf Jahren aus dem Manforter Jugendzentrum „Bunker“ und dem Kinder- und Jugendtreff „Die 9“ aus Steinbüchel. Sie nahmen an einem Tagesworkshop des Yacht-Club-Wuppertal-Hitdorf e. V. (YCWH) teil und erlernten im Hafen des Clubs mit Einmannbooten, sogenannten “Optimisten”, zu segeln. Durchgeführt wurde der Kurs von Jugendobmann Ernst Burandt und seiner Tochter Fabienne. Die Kursleiter vermittelten dem Nachwuchs am Sonntagmorgen zunächst die wesentlichen Grundlagen des Wassersports und machten Trockenübungen an Land. Danach ging es mit Schwimmwesten gerüstet auf den kleinen Hafen an der Rheinmündung. In den Kleinbooten sammelten die Jugendlichen Erfahrungen darin, welche Rollen Wind, Wetter und Wasser bei einem erfolgreichen Segeltörn spielen.

Chempark bringt Vereine für die gemeinsame Aktion zusammen
Wesentlicher Wegbereiter für die Aktion war das Netzwerk und der Einsatz des Nachbarschaftsbüros Chempunkt. „Durch die vielen Kontakte mit den unterschiedlichsten Institutionen in Leverkusen können wir die Nachbarn zusammenführen“, erklärt Nachbarschaftsbüroleiter Ulrich Bornewasser. So entstand auch im Austausch mit dem Manforter Jugendzentrum „Bunker“ und dem YCWH die gemeinsame Idee. Bornewasser: „Der YCWH hat es sich zur Aufgabe gemacht, interessierten Jugendlichen den Segelsport nahe zu bringen. Und die Verantwortlichen der Jugendeinrichtungen möchten „ihren Jugendlichen“ Möglichkeiten aufzeigen, die sie sonst nicht geboten bekommen.“ Deshalb organisierten die Institutionen gemeinsam die Aktion, von der alle Seiten, am Ende aber vor allem die Teilnehmer, profitieren. Dafür zeigte sich Reiner Hilken vom Bunker, der für die Aktion „Die 9“ mit ins Boot geholt hat, dankbar: „Wir verstehen es als unsere Aufgabe, den Jugendlichen eine gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Der Einsatz des Nachbarschaftsbüros des Chempark hat dafür gesorgt, dass den Teilnehmern hier ein Fenster zum Segelsport geöffnet wurde.“

]]>
„Nachbarschaft leben“: Vielfältige Unterstützung des Jugendbunkers und YCWH
Die Aktion ist eines von vielen unterschiedlichen Beispielen des gesellschaftlichen Engagements des Chempunkt, das sich in diesem Jahr an dem Motto „Nachbarschaft leben“ orientiert. So entstanden auch in der Vergangenheit im Austausch mit den Kooperationspartnern der Segelaktion vielfältige Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung. Dem Jugendbunker in Manfort spendete der Chempunkt beispielsweise in diesem Jahr insgesamt 4.900 Euro, die unter anderem in die Anschaffung einer durch Corona notwendigen IT-Ausstattung gingen. Außerdem unterstützte das Nachbarschaftsbüro im Namen des Chempark den Yacht-Club-Wuppertal-Hitdorf bereits vor zwei Jahren finanziell mit 2.500 Euro zur Beschaffung eines neuen Außenbordmotors.

Am Segelsport interessierte Jugendliche, deren Eltern oder sonstige Neugierige können sich über die Angebote des Yacht-Club-Wuppertal-Hitdorf e. V. über jugend@ycwh.de oder www.ycwh.de informieren.

]]>
Tue, 29 Sep 2020 13:42:00 Tue, 29 Sep 2020 17:40:37 1 0 0 Leverkusen, Dormagen, Krefeld-Uerdingen, 29.09.2020 - Als die Lehrgangsteilnehmer ihre Zeugnisse überreicht bekommen, brandet immer wieder lauter Jubel in der Fahrzeughalle auf. Es ist zu spüren, dass da in den vergangenen 18 Monaten aus 16 jungen Männern ein verschworener Haufen geworden ist. „Wir wären schon ein guter Löschzug“, sagt Jann Missing, der den Tag mit gemischten Gefühlen erlebt: „Es ist einerseits schön, dass wir es alle geschafft haben. Aber auch traurig, denn jetzt verteilen wir uns ja in alle Himmelsrichtungen“, so der 25-jährige Lehrgangssprecher.

Die Lossprechung im Kreise von Familie, Freunden und Kollegen markiert den feierlichen Abschluss der erfolgreichen Grundausbildung. Insgesamt 14 Werkfeuerwehrmann-Auszubildende und zwei Feuerwehrmann-Anwärter feierten am Samstag, 26. September, im Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Rommerskirchen-Nettesheim ihren Start ins Berufsleben. „Das eigentliche Lernen geht aber erst jetzt los“, betont Stefan Meiner, der die Grundausbildung von Feuerwehrkräften bei CURRENTA leitet. Für den Lehrgang ist er voll des Lobes: „Als Ausbilder schauen wir zurück und sagen: Wow! Ihr seid eine tolle Truppe, es hat Spaß gemacht mit Euch.“ Das spiegelt sich übrigens auch in den Noten wider: Es wurden sehr gute Ergebnisse erzielt.

Auch Christoph Wachholz, Leiter der Werkfeuerwehr des CHEMPARK Leverkusen, verwies in seiner Ansprache darauf, dass die Grundausbildung lediglich der Startpunkt für eine lange Reise sei: „Feuerwehr bedeutet: Tagtäglich neue Personen, Situationen und Erfahrungen, die Sie prägen werden.“ Der Alltag als CURRENTA-Werkfeuerwehrmann ist fordernd: Acht Stunden Dienst, 16 Stunden Bereitschaft, dann einen Tag frei und das Ganze wieder von vorn. „Aber dieser Beruf gibt uns im Gegenzug auch eine Menge zurück. Kameradschaft und einen Zusammenhalt, wie es ihn wohl nur in ganz wenigen anderen Berufen gibt“, so Wachholz.

]]>
Einige der frischgebackenen Werkfeuerwehrmänner sind auch in Freiwilligen Feuerwehren engagiert. „Das zeigt, dass das für die Jungs viel mehr als nur ein Job ist“, sagt Stefan Meiner: „Da ist schon eine Menge Leidenschaft im Spiel.“ Klar ist, dass bei jährlich nur sieben Ausbildungsplätzen am Ende nur die übrig bleiben, die besonders ehrgeizig und motiviert sind. „Und genau das eint alle in diesem Jahrgang“, so Meiner.

Neben körperlicher Fitness kommt es auch auf technisches und naturwissenschaftliches Verständnis, Mathematik und Logik sowie Teamfähigkeit an, um in dem anspruchsvollen Auswahlverfahren bestehen zu können. Bevor es mit der Feuerwehr-Grundausbildung und der Ausbildung zum Rettungssanitäter losgeht, werden in den ersten 18 Monaten Kenntnisse in der Holz- und Metallbearbeitung sowie in den Bereichen Elektro- und Sanitärtechnik vermittelt. Erst dann beginnt die Ausbildung an den modernen Fahrzeugen und mit den technischen Geräten. Schwerpunkte werden bei der Gefahrenabwehr im Zusammenhang mit gefährlichen Stoffen und Gütern sowie Bränden in chemischen Anlagen gesetzt. Hier kommen Chemikalienschutzanzüge und spezielle Gefahrgutpumpen und Schläuche, wie auch leistungsstarke Wasserwerfer zum Einsatz.

Ein weiterer elementarer Baustein der Ausbildung ist die Betriebs- und Produktkunde. „Natürlich müssen Angehörige der Werkfeuerwehr fachlich fit sein, wenn es um Gefahrstoffklassen und Produktunverträglichkeiten geht“, erklärt Meiner. „Genau dieses Fachwissen kann im Einsatz den Unterschied ausmachen. Unser Know-how ist auch bei kommunalen Feuerwehren und der Polizei gefragt, wenn es zu Transport- oder Lagerunfällen mit Chemikalien kommt.“

]]>
Wed, 02 Sep 2020 18:21:00 Wed, 02 Sep 2020 18:27:26 1 0 0 Krefeld-Uerdingen, 2. September 2020 – Chemikant, Industriemechaniker, Zerspanungstechniker, Laborant oder Bürokauffrau: Die Auswahl an Berufen, die der Chemiepark-Manager und -Betreiber Currenta für sich oder andere Unternehmen in und außerhalb des Werksgeländes ausbildet, ist ziemlich breit. Insgesamt rund 800 junge Menschen, und davon knapp unter 200 in Krefeld-Uerdingen, machen ihren Berufswunsch wahr und beginnen ab September bei Lanxess, Covestro oder eben Currenta selbst ihre Ausbildung in einem von über 20 angebotenen Fachrichtungen.

Uwe Menzen, Bildungsleiter bei Currenta, erklärt, wieso eine Ausbildung im Chempark eine gute Vorbereitung auf die berufliche Zukunft ist: „Wir sind einer der größten und wichtigsten Ausbilder in der Region und bilden die jungen Menschen an hochtechnisierten und spezialisierten Ausbildungszentren aus. Davon profitieren alle Beteiligten. Die erfolgreichen Absolventen sind der dringend benötigte Fachkräftenachwuchs für die gesamte Branche. Und für die jungen Fachkräfte bieten sich besonders im Chempark, aber auch bei Unternehmen außerhalb der Niederrheinwerke, interessante Perspektiven. Ein weiterer Vorteil: Da wir auch für unsere Partnerunternehmen im Chempark ausbilden, profitieren Azubis und Unternehmen durch die gemeinsame Zeit und den intensiven Austausch gleichermaßen.“

]]>
Berufsvielfalt im Chempark: Rund 2.400 Azubis in über 20 verschiedenen Berufen
Über 20 verschiedene Berufe können die jungen Nachwuchsfachkräfte an den drei Chempark-Standorten lernen. Insgesamt arbeiten rund 2.400 junge Menschen in Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen auf einen erfolgreichen Abschluss hin. Die 175 neuen Azubis in Krefeld-Uerdingen werden überwiegend im naturwissenschaftlich-technischen Bereich ausgebildet. Stärkste Gruppe sind die Chemikanten.

Bewerben für den nächsten Ausbildungsjahrgang
Mit dem Beginn des Ausbildungsjahres hat auch der Online-Bewerbungsprozess für einen Ausbildungsplatz im Jahr 2021 begonnen. Gesucht werden vor allem Mädchen und Jungen, die sich die sich für eine Ausbildung im naturwissenschaftlichen, technischen oder kaufmännischen Bereich interessieren. Aber auch kombinierte Ausbildungs- und Studiengänge sind möglich. Alle Informationen zu den offenen Ausbildungsstellen bei den Unternehmen im Chempark stehen unter www.ausbildung.chempark.de.

]]>
Wed, 02 Sep 2020 18:15:00 Wed, 02 Sep 2020 18:27:28 1 0 0 Dormagen, 2. September 2020 – Chemikant, Industriemechaniker, Zerspanungstechniker, Laborant oder Bürokauffrau: Die Auswahl an Berufen, die der Chemiepark-Manager und -Betreiber Currenta für sich oder andere Unternehmen in und außerhalb des Werksgeländes ausbildet, ist ziemlich breit. Insgesamt rund 800 junge Menschen, und davon über 200 in Dormagen, machen ihren Berufswunsch wahr und beginnen ab September bei Bayer, Lanxess, Covestro oder eben Currenta selbst ihre Ausbildung in einem von über 20 angebotenen Fachrichtungen.

Uwe Menzen, Bildungsleiter bei Currenta, erklärt, wieso eine Ausbildung im Chempark eine gute Vorbereitung auf die berufliche Zukunft ist: „Wir sind einer der größten und wichtigsten Ausbilder in der Region und bilden die jungen Menschen an hochtechnisierten und spezialisierten Ausbildungszentren aus. Davon profitieren alle Beteiligten. Die erfolgreichen Absolventen sind der dringend benötigte Fachkräftenachwuchs für die gesamte Branche. Und für die jungen Fachkräfte bieten sich besonders im Chempark, aber auch bei Unternehmen außerhalb der Niederrheinwerke, interessante Perspektiven. Ein weiterer Vorteil: Da wir auch für unsere Partnerunternehmen im Chempark ausbilden, profitieren Azubis und Unternehmen durch die gemeinsame Zeit und den intensiven Austausch gleichermaßen.“

]]>
Berufsvielfalt im Chempark: Rund 2.400 Azubis in über 20 verschiedenen Berufen
Über 20 verschiedene Berufe können die jungen Nachwuchsfachkräfte an den drei Chempark-Standorten lernen. Insgesamt arbeiten rund 2.400 junge Menschen in Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen auf einen erfolgreichen Abschluss hin. Die 219 neuen Azubis in Dormagen werden überwiegend im naturwissenschaftlich-technischen Bereich ausgebildet. Stärkste Gruppe sind die Chemikanten.

Bewerben für den nächsten Ausbildungsjahrgang
Mit dem Beginn des Ausbildungsjahres hat auch der Online-Bewerbungsprozess für einen Ausbildungsplatz im Jahr 2021 begonnen. Gesucht werden vor allem Mädchen und Jungen, die sich die sich für eine Ausbildung im naturwissenschaftlichen, technischen oder kaufmännischen Bereich interessieren. Aber auch kombinierte Ausbildungs- und Studiengänge sind möglich. Alle Informationen zu den offenen Ausbildungsstellen bei den Unternehmen im Chempark stehen unter www.ausbildung.chempark.de.

]]>
Wed, 02 Sep 2020 15:47:00 Wed, 02 Sep 2020 18:27:30 1 0 0 Leverkusen, 2. September 2020 – Chemikant, Industriemechaniker, Elektroniker, Laborant oder Industriekauffrau: Die Auswahl an Berufen, die der Chemiepark-Manager und -Betreiber Currenta für sich oder andere Unternehmen in und außerhalb des Werksgeländes ausbildet, ist ziemlich breit. Insgesamt rund 800 junge Menschen, und davon knapp 400 in Leverkusen, machen ihren Berufswunsch wahr und beginnen ab September bei Bayer, Lanxess, Covestro, Tectrion oder eben Currenta selbst ihre Ausbildung in einem von über 20 angebotenen Fachrichtungen.

Uwe Menzen, Bildungsleiter bei Currenta, erklärt, wieso eine Ausbildung im Chempark eine gute Vorbereitung auf die berufliche Zukunft ist: „Wir sind einer der größten und wichtigsten Ausbilder in der Region und bilden die jungen Menschen an hochtechnisierten und spezialisierten Ausbildungszentren aus. Davon profitieren alle Beteiligten. Die erfolgreichen Absolventen sind der dringend benötigte Fachkräftenachwuchs für die gesamte Branche. Und für die jungen Fachkräfte bieten sich besonders im Chempark, aber auch bei Unternehmen außerhalb der Niederrheinwerke, interessante Perspektiven. Ein weiterer Vorteil: Da wir auch für unsere Partnerunternehmen im Chempark ausbilden, profitieren Azubis und Unternehmen durch die gemeinsame Zeit und den intensiven Austausch gleichermaßen.“

]]>
Berufsvielfalt im Chempark: Rund 2.340 Azubis in über 20 verschiedenen Berufen
Über 20 verschiedene Berufe können die jungen Nachwuchsfachkräfte an den drei Chempark-Standorten lernen. Insgesamt arbeiten rund 2.400 junge Menschen in Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen auf einen erfolgreichen Abschluss hin. Die 393 neuen Azubis in Leverkusen werden überwiegend im naturwissenschaftlich-technischen Bereich ausgebildet. Stärkste Gruppe sind die Chemikanten.

Bewerben für den nächsten Ausbildungsjahrgang
Mit dem Beginn des Ausbildungsjahres hat auch der Online-Bewerbungsprozess für einen Ausbildungsplatz im Jahr 2021 begonnen. Gesucht werden vor allem Mädchen und Jungen, die sich für eine Ausbildung im naturwissenschaftlichen, technischen oder kaufmännischen Bereich interessieren. Aber auch kombinierte Ausbildungs- und Studiengänge sind möglich. Alle Informationen zu den offenen Ausbildungsstellen bei den Unternehmen im Chempark stehen unter www.ausbildung.chempark.de.

]]>
Tue, 01 Sep 2020 12:00:00 Tue, 01 Sep 2020 15:45:59 1 0 0 Leverkusen, Dormagen, Krefeld-Uerdingen, 1. September 2020 – Sie besetzen bald wichtige Schnittstellen im Chempark und haben beste Aussichten auf eine gute berufliche Zukunft: 84 Auszubildende haben am Dienstag ihre Ausbildung beim Chempark-Manager und -Betreiber Currenta begonnen – mit Abstand und Hygieneregeln in diesem Jahr auf zwei verschiedenen Willkommensveranstaltungen. Pieter Wasmuth, Currenta-Arbeitsdirektor: „Die beruflichen Aussichten bei uns für die neuen Azubis sind sehr gut. Der Fachkräftenachwuchs ist für uns eine wichtige Investition in die Zukunft von Currenta. Wir wollen und können Jahr für Jahr sehr gute Ausbildungsbedingungen bieten. Davon profitieren die Azubis ebenso wie wir als Arbeitgeber.“

Investition in die Zukunft –14 Ausbildungsberufe
Werkfeuerwehrleute, Chemikanten, Industriemechaniker, Kaufleute – insgesamt in 14 naturwissenschaftlichen, technischen und kaufmännischen Bereichen bildet der Chempark-Manager und -Betreiber Currenta für den eigenen Bedarf aus. Wasmuth erklärt: „Currenta bietet ein breites Spektrum an spannenden Aufgaben und Herausforderungen. Als Manager und Betreiber eines der größten Chemie-Areale in Europa gibt es jede Menge zu tun – in den unterschiedlichsten Bereichen und im Team aus verschiedenen Berufen und rund 20 Nationen. Gute Zukunftschancen, interessante Aufgaben, außergewöhnliche Vielfalt – das macht Currenta aus und als Arbeitgeber besonders interessant.“

Auch für Detlef Rennings, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrat, ist eine gute Ausbildung für die Zukunft des Unternehmers wichtig: „Ich wünsche mir, dass unsere Auszubildenden erfolgreich sind und dann auch unserem Unternehmen erhalten bleiben. Wir brauchen gut ausgebildete, motivierte und teamfähige Menschen, die ihre Jobs verantwortlich ausfüllen.“

Übernahme angestrebt – Tablet-PCs für die Currenta-Azubis
Sowohl die Auswahl der geeigneten Azubis durch ein mehrstufiges Verfahren als auch eine fördernde und fordernde Arbeitsumgebung sind für Arbeitsdirektor Wasmuth wichtig: „Wir wollen unseren Kunden an den Standorten beste Voraussetzungen für ihre Produktion bieten. Dafür benötigen wir auch bestmöglich ausgebildete Fachkräfte. Unser Ziel ist klar: Wer heute seine Ausbildung bei uns beginnt, soll auch übernommen werden. Die Voraussetzung dafür ist aber eine erfolgreiche Ausbildungszeit bei uns.“

Bereits seit drei Jahren stellt Currenta jedem Auszubildenden einen Tablet-PC zur Verfügung. Zusätzlich wurden verschiedene Lernorte bei Currenta mit Smartboards und Tablet-PCs ausgestattet. „Wir bieten unseren Nachwuchskräften eine zukunftsweisende Ausbildung – dazu gehören für uns auch moderne Arbeitsmittel. Diese Tablets, gepaart mit unserer extra dafür geschaffenen digitalen Ausbildungsinfrastruktur, sind ein Grund dafür, dass wir die Ausbildung auch in dieser besonderen Ausnahmesituation weiter sehr gut fortführen können“, so Wasmuth.

]]>
Fri, 21 Aug 2020 15:45:00 Tue, 25 Aug 2020 13:25:48 1 0 0 Normalerweise geht Sila Cakir an einem Montagmorgen mit ihren Klassenkameraden zur Schule. Gestern war es alles anders: Für einen Tag übernimmt die 16-Jährige den Job des Krefelder Chemieparkleiters. Damit ist Sila zuständig für einen Standort mit über 8.000 Mitarbeitern und die Chempark-Sicherheit.

Die Schülerin übernimmt einen vollen Terminkalender
Gespräche mit dem Feuerwehr-Chef, Meetings im Ausbildungszentrum, eine Spendenübergabe mit Pressekonferenz am Nachmittag in der Edith-Stein-Schule in Krefeld-Uerdingen – der Terminkalender von Chemiepark-Leiterin Sila ist voll. „Ich bin überrascht, wie vielfältig die Aufgaben einer Chemiepark-Leiterin sind. Es gibt viele Informationen zu verarbeiten und Entscheidungen zu treffen. Das geht nicht ohne ein gutes Team – ganz alleine wäre der Chef aufgeschmissen“, sagt Sila. Der bisherige Chempark-Leiter Lars Friedrich dagegen hatte dank der Schülerin kurzzeitig einen etwas entspannteren Tag: Sila Cakir nahm ihm eine ganze Reihe der täglichen Aufgaben ab.

Ein Tag voller Aufgaben und Abwechslung
Ihr Tag startete mit der Abstimmung ihrer neuen Assistenz: Was muss erledigt werden? Was übernehme ich selbst, wo brauche ich Unterstützung? Welche Termine stehen heute an? Anschließend widmet sich Sila umgehend ihren Aufgaben: In der Feuerwache bespricht sie sich mit dem Werkfeuerwehr-Chef zu Investitionen in neue Stellflächen für Fahrzeuge. Anschließend besichtigt Sila die abgeschlossenen Umbauarbeiten im Ausbildungszentrum. Als größter Ausbildungsbetrieb der Region lernen dort über 450 Azubis naturwissenschaftliche und technische Berufe. Im Nachbarschaftsbüro Chempunkt beschäftigt sich die neue Chefin mit der Spendenstrategie. Öffentliche Auftritte sind ebenfalls ein wichtiger Teil des Chempark-Leiter-Jobs. Kein Problem für Sila: Bei einer Pressekonferenz am Nachmittag übergibt sie Tanja Barstat, der Rektorin der Edith-Stein-Schule, 1.000 Euro für das Theaterprojekt „Mein Körper gehört mir!“.

]]>
Unterstützung für wichtiges Aufklärungsprojekt gegen Kindesmissbrauch
„Wir freuen uns über die Spende des Chempark, weil wir mit dem Theaterstück über ein wichtiges Thema aufklären können“, erklärt Barstat. „So früh wie möglich müssen Kinder lernen ‚Nein‘ zu sagen, wenn sie etwas nicht möchten. Mit dem Projekt soll ihr Selbstbewusstsein gestärkt werden.“ In dieser Woche starten die Schüler mit der Auseinandersetzung mit dem schwierigen und wichtigen Thema des sexuellen Missbrauchs. Unterstützt wird die Schule dabei durch die Theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück. „Es ist mir eine Ehre, dieses tolle Projekt als Chempark-Leiterin unterstützen zu dürfen. Ich wünsche den Grundschülern viel Mut, damit sie sich für sich selbst und andere einsetzen“, ist Sila stolz über den Einsatz bei dieser ganz besonderen Aufgabe.

Nachwuchsförderung wichtiges Anliegen
Ein bewegender Tag für Chefin Sila, den Currenta gerne möglich gemacht hat: „Nachwuchsförderung ist uns ein wichtiges Anliegen. Und diese Aktion bringt für alle einen großen Mehrwert. Sila Cakir bekommt einen umfassenden Einblick in den Tagesablauf einer Führungskraft und die Abläufe in einem Chemiepark. Gleichzeitig erhalten wir die Möglichkeit, Interesse für einen Beruf in der chemischen Industrie zu wecken“, beschreibt Chempark-Leiter Friedrich die Motivation für das Engagement in Sachen Nachwuchsförderung.

Möglich wurde das durch die Aktion „Meine Position ist spitze!“ des Chemie-Netzwerks ChemCologne, bei der Schülerinnen und Schüler für einen Tag Führungspositionen in der chemischen Industrie kennenlernen dürfen. Currenta beteiligt sich bereits zum sechsten Mal an der Aktion. Insgesamt sind 15 Unternehmen aus der Region, die gemeinsam 21 Positionen für junge Menschen zur Verfügung stellen. Bis Anfang Juni konnten sich Schülerinnen und Schüler ab dem 16. Lebensjahr auf die unterschiedlichen Positionen bewerben. ChemCologne mit Sitz in Köln ist das Netzwerk der chemischen Industrie im Rheinland, dessen Ziel es ist, die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Chemie-Region weiterzuentwickeln.

]]>
Thu, 13 Aug 2020 11:26:00 Thu, 13 Aug 2020 17:32:47 1 0 0 Ein Abwassermanagement von hoher Qualität ist gleichermaßen wichtig für die ansässigen Unternehmen im Chempark Leverkusen, aber auch für die Anwohner in den umliegenden Kommunen. Deswegen kooperiert der Wupperverband bereits seit über 50 Jahren bei der Klärung des kommunalen und betrieblichen Abwassers mit Chempark-Manager und -Betreiber Currenta. Mit dem Bau des neuen Nachklärbeckens im Gemeinschaftsklärwerk Leverkusen-Bürrig stellen sich beide Partner weiter zukunftssicher auf. Um diesen Meilenstein zu würdigen, trafen sich am Donnerstag der Geschäftsführer von Currenta und der stellvertretende Vorstand des Wupperverbandes mit Leverkusens Oberbürgermeister Uwe Richrath zur Grundsteinlegung auf der Baustelle.

„Der Neubau ist nicht nur für uns und für unseren Partner den Wupperverband eine gute Botschaft. Auch die Betriebe des Chempark und unsere Nachbarn in den Kommunen des Wupperverbandes profitieren davon“, erklärt Currenta-Geschäftsführer Günter Hilken. „Wir können das Abwasser in Zukunft noch effizienter und umweltfreundlicher klären“. Mit der neuen Anlage wird nach Fertigstellung die Anlagenverfügbarkeit verbessert. Die Erweiterung entlastet die bereits bestehende Infrastruktur und sie ermöglicht, Instandhaltungen besser durchzuführen. Der Anlagenbetrieb ist durch den Ausbau flexibler und für mögliche zukünftige Kapazitätserweiterungen im Chempark gut aufgestellt. Außerdem kommt der Neubau der Umwelt zugute: Der Energieverbrauch sinkt und damit verbunden der CO2-Ausstoß. Unter anderem können energieaufwändigere Verfahren im bestehenden Betrieb reduziert werden. Der Zufluss zum neuen Nachklärbecken befindet sich in einem Gefälle, das bei der Durchströmung energiesparend genutzt wird.

‚ONKL‘ demonstriert vielversprechende Partnerschaft
„Das gemeinschaftliche Bauprojekt zeigt, wie produktiv die bisherige Zusammenarbeit zwischen Currenta und dem Wupperverband ist. Hierfür bedanken wir uns bei unseren Partnern. Wir haben gute Voraussetzungen, um auch in Zukunft weiterhin erfolgreich zu kooperieren“, erläutert Hilken. Neben den betrieblichen werden die kommunalen Abwässer von bis zu 400.000 Einwohnern aus Leverkusen, Leichlingen, Burscheid sowie aus Teilen von Solingen, Wermelskirchen und Bergisch Gladbach im Gemeinschaftsklärwerk gereinigt. Das Verhältnis liegt bei rund 70 Prozent kommunaler und 30 Prozent Betriebsabwässer. Erst 2018 wurde der Kooperationsvertrag bis 2031 verlängert. Das nun gewürdigte Bauvorhaben mit dem Titel ‚ONKL‘, für Optimierung Nachklärkapazität Kläranlage Leverkusen, war Bestandteil der neuen Vereinbarung.

Thomas Klein, stellvertretener Vorstand des Wupperverbandes, bekräftigt, dass die Verlängerung der Zusammenarbeit 2018 der richtige Schritt war: „Eine gemeinsame Kläranlage in dieser Form ist im Wupperverbandsgebiet einzigartig. Eine Zusammenarbeit mit industriellen Mitgliedern ist uns wichtig für den Gesamtprozess der Abwasserbehandlung als Baustein im Flussgebietsmanagement des gesamten Wuppersystems. Die jetzt anstehende Erweiterung schafft die Grundlage für einen dauerhaft sicheren Betrieb und weiterhin die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben während der vereinbarten Vertragslaufzeit.“ Auch in Zukunft seien weitere gemeinsame Bauprojekte in Millionenhöhe im Rahmen der Kooperationsvereinbarung geplant.

Trotz Corona: Bauarbeiten sicher fortgeführt
Der Bau erfolgte im laufenden Betrieb vor den Toren des Klärwerk-Geländes. „Wir haben mit den Arbeiten zu Beginn dieses Jahres nach langer Vorplanung begonnen“, erinnert sich Currenta-Projektleiter Felix Schröter. Dann kam Corona. „Durch die gute Organisation und Zusammenarbeit auf der Baustelle konnten wir uns flexibel auf die neue Situation einstellen. Da sich die Baustelle im Freien befindet und die Gewerke ohnehin entzerrt und auf Abstand arbeiten, konnten wir trotz der Pandemie und mit vollumfänglicher Einhaltung unseres geltenden Schutzkonzeptes kontinuierlich weiterbauen.“ Zum Zeitpunkt der Grundsteinlegung sei die Baustelle bei etwa 35 Prozent Fortschritt angelangt und die Betonage der Bodenplatte hat begonnen. Gerechnet wird mit einer Fertigstellung im Oktober 2021. Dafür sorgen die Firma Mainka aus Lingen, die im Auftrag der Currenta gemeinsam mit knapp 50 weiteren Partnerunternehmen an der Planung und Umsetzung des Projekts beteiligt ist. Nach der Inbetriebnahme können auf dem rund 10.000 Quadratmeter großen Grundstück mit dem neuen 2.100 Quadratmeter großen Rundklärbecken stündlich bis zu 2,2 Millionen Liter zusätzlicher Abwässer geklärt werden.

]]>
Mon, 10 Aug 2020 10:46:00 Mon, 10 Aug 2020 11:51:15 1 0 0 Menschen helfen, die Hilfe brauchen – das liegt den Mitgliedern von Hilfsorganisationen am Herzen. Aber auch die Helfer selbst brauchen Hilfe. Das sieht auch Chempark-Manager und -Betreiber Currenta und unterstützt bereits seit vielen Jahren die Hilfe hinter der Hilfe: „Wir freuen uns sehr, wieder fünf Organisationen am Standort Krefeld finanziell unterstützen zu können, die sich für Menschen in schwierigen Lebenssituationen einsetzen“, sagt Currenta-Geschäftsführer Günter Hilken. „Unsere Spende soll einen Beitrag dazu leisten, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Einrichtungen ihre wichtige Arbeit auch in Zukunft erfolgreich fortsetzen können.“

Seit vielen Jahren fördert Currenta Hilfsorganisationen im Umfeld der Standorte Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen. Darüber hinaus engagieren sich viele Chempark-Mitarbeiter in ihrer Freizeit ehrenamtlich in diesen Helfervereinen.

In Krefeld erhielt das Technische Hilfswerk (THW) 5.000 Euro, die Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), der Malteser Hilfsdienst, das Deutsche Rote Kreuz sowie die Johanniter-Unfall-Hilfe freuten sich über jeweils 2.000 Euro. Geld, das zum Beispiel für Weiterbildungen, Nachwuchsarbeit oder dringend benötigte Materialen verwendet wird.

„Gerade in den schwierigen Zeiten von Corona können wir die Spende von Currenta gut einsetzen“, freut sich Nils Czernia, 1. Vorsitzender des Helfervereins des THW in Krefeld, der die Spenden verwaltet. „Seit vielen Jahren erhalten wir Unterstützung von der Currenta“, sagt Czernia. „Zwar ist noch nicht endgültig entschieden, wofür die kompletten 5000 Euro in diesem Jahr ausgegeben werden, aber sicher ist die Anschaffung einer Kettensäge, die die Arbeit im Einsatz erleichtern wird. Von der Spende im letzten Jahr konnten wir den Transporter des Zugführers ausbauen, sowie Zusatzteile für das Jet-Float, einer Art von Pontonbrücke, beschaffen eine tolle Aktion“, erinnert sich Czernia.

Mitarbeiter-Spendenaktion 2020
Bereits zu Beginn der Corona-Krise spendete Currenta an allen drei Standorten 60.000 Euro an verschiedene Einrichtungen. Im Fokus der Auswahl standen dabei vor allem Institutionen, Vereine und Organisationen, denen eine Spende schnell und direkt Hilfe rund um Corona sowie die aktuell mit vielen Einschränkungen verbundene Arbeit mit Menschen bieten kann. Jetzt führt das Unternehmen seine Corona-Unterstützung fort und lässt diesmal seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitbestimmen. Mitte August startet Currenta bereits zum vierten Mal eine Spendenaktion für ehrenamtlich engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unter dem zeitgemäßen Motto ‚Ehrenamt 4.0: Auf Distanz Nähe zeigen‘ stellt der Chempark-Manager und -Betreiber 50.000 Euro für gemeinnützige Organisationen zur Verfügung, die den Kolleginnen und Kollegen am Herzen liegen. „Mit der diesjährigen Aktion möchten wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Currenta, Tectrion und Chemion die Gelegenheit geben, in dieser schwierigen und von Abstand geprägten Zeit Nähe zu zeigen. Nur diesmal, wie es aktuell nötig ist, auf Distanz“, so Hilken.

]]>
Mon, 10 Aug 2020 10:43:00 Mon, 10 Aug 2020 11:49:47 1 0 0 Menschen helfen, die Hilfe brauchen – das liegt den Mitgliedern von Hilfsorganisationen am Herzen. Aber auch die Helfer selbst brauchen Hilfe. Das sieht auch Chempark-Manager und -Betreiber Currenta und unterstützt bereits seit vielen Jahren die Hilfe hinter der Hilfe: „Wir freuen uns sehr, wieder fünf Organisationen am Standort Leverkusen finanziell unterstützen zu können, die sich für Menschen in schwierigen Lebenssituationen einsetzen“, sagt Currenta-Geschäftsführer Günter Hilken. „Unsere Spende soll einen Beitrag dazu leisten, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Einrichtungen ihre wichtige Arbeit auch in Zukunft erfolgreich fortsetzen können.“

Seit vielen Jahren fördert Currenta Hilfsorganisationen im Umfeld der Standorte Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen. Darüber hinaus engagieren sich viele Chempark-Mitarbeiter in ihrer Freizeit ehrenamtlich in diesen Helfervereinen.

In Leverkusen erhielt das Technische Hilfswerk (THW) 5.000 Euro, die Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), der Malteser Hilfsdienst, das Deutsche Rote Kreuz sowie die Johanniter-Unfall-Hilfe freuten sich über jeweils 2.000 Euro. Geld, das zum Beispiel für Weiterbildungen, Nachwuchsarbeit oder dringend benötigte Materialen verwendet wird.

„Seit Beginn der Corona-Krise arbeiten wir unter erschwerten Einsatzbedingungen. Umso wichtiger ist die Spende der Currenta“, sagt Karl-Heinz Schultes, 1. Vorsitzender des THW-Fördervereins THO e.V. Leverkusen „Unsere Aufgabe besteht darin, vor allem im regionalen Bereich, Einsätze, Reparaturen und Anschaffungen zu unterstützen oder zu ermöglichen, für die keine Bundesmittel zur Verfügung gestellt werden können. Genau für diese Zwecke werden wir auch die diesjährige Spende einsetzen und sind sehr dankbar, dass die Currenta uns schon so viele Jahre dabei finanziell unterstützt.“

Mitarbeiter-Spendenaktion 2020
Bereits zu Beginn der Corona-Krise spendete Currenta an allen drei Standorten 60.000 Euro an verschiedene Einrichtungen. Im Fokus der Auswahl standen dabei vor allem Institutionen, Vereine und Organisationen, denen eine Spende schnell und direkt Hilfe rund um Corona sowie die aktuell mit vielen Einschränkungen verbundene Arbeit mit Menschen bieten kann. Jetzt führt das Unternehmen seine Corona-Unterstützung fort und lässt diesmal seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitbestimmen. Mitte August startet Currenta bereits zum vierten Mal eine Spendenaktion für ehrenamtlich engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unter dem zeitgemäßen Motto ‚Ehrenamt 4.0: Auf Distanz Nähe zeigen‘ stellt der Chempark-Manager und -Betreiber 50.000 Euro für gemeinnützige Organisationen zur Verfügung, die den Kolleginnen und Kollegen am Herzen liegen. „Mit der diesjährigen Aktion möchten wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Currenta, Tectrion und Chemion die Gelegenheit geben, in dieser schwierigen und von Abstand geprägten Zeit Nähe zu zeigen. Nur diesmal, wie es aktuell nötig ist, auf Distanz“, so Hilken.

]]>
Mon, 10 Aug 2020 10:40:00 Mon, 10 Aug 2020 11:50:31 1 0 0 Menschen helfen, die Hilfe brauchen – das liegt den Mitgliedern von Hilfsorganisationen am Herzen. Aber auch die Helfer selbst brauchen Hilfe. Das sieht auch Chempark-Manager und -Betreiber Currenta und unterstützt bereits seit vielen Jahren die Hilfe hinter der Hilfe: „Wir freuen uns sehr, wieder fünf Organisationen am Standort Dormagen finanziell unterstützen zu können, die sich für Menschen in schwierigen Lebenssituationen einsetzen“, sagt Currenta-Geschäftsführer Günter Hilken. „Unsere Spende soll einen Beitrag dazu leisten, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Einrichtungen ihre wichtige Arbeit auch in Zukunft erfolgreich fortsetzen können.“

Seit vielen Jahren fördert Currenta Hilfsorganisationen im Umfeld der Standorte Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen. Darüber hinaus engagieren sich viele Chempark-Mitarbeiter in ihrer Freizeit ehrenamtlich in diesen Helfervereinen.

In Dormagen erhielt das Technische Hilfswerk (THW) 5.000 Euro, die Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), der Malteser Hilfsdienst, das Deutsche Rote Kreuz sowie die Johanniter-Unfall-Hilfe freuten sich über jeweils 2.000 Euro. Geld, das zum Beispiel für Weiterbildungen, Nachwuchsarbeit oder dringend benötigte Materialen verwendet wird.

„Wir freuen uns, dass wir wieder eine Spende von Currenta erhalten haben“, sagt Jürgen Diekmann, Ortsbeauftragter des THW Grevenbroich und damit auch für Dormagen zuständig. „Schon seit vielen Jahren bekommen wir Unterstützung von der Currenta und konnten davon beispielsweise Geräte anschaffen, die uns im Einsatz helfen.“ Von der Spende im letzten Jahr etwa wurde ein Beleuchtungskörper gekauft, der an Einsatzorten für genügend Licht sorgt. Diekmann: „Wir haben noch nicht endgültig entschieden, wie wir die diesjährige Spende einsetzen werden, aber eins ist sicher: Die Summe wird unsere Möglichkeiten im Einsatz erweitern.“

Mitarbeiter-Spendenaktion 2020
Bereits zu Beginn der Corona-Krise spendete Currenta an allen drei Standorten 60.000 Euro an verschiedene Einrichtungen. Im Fokus der Auswahl standen dabei vor allem Institutionen, Vereine und Organisationen, denen eine Spende schnell und direkt Hilfe rund um Corona sowie die aktuell mit vielen Einschränkungen verbundene Arbeit mit Menschen bieten kann. Jetzt führt das Unternehmen seine Corona-Unterstützung fort und lässt diesmal seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitbestimmen. Mitte August startet Currenta bereits zum vierten Mal eine Spendenaktion für ehrenamtlich engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unter dem zeitgemäßen Motto ‚Ehrenamt 4.0: Auf Distanz Nähe zeigen‘ stellt der Chempark-Manager und -Betreiber 50.000 Euro für gemeinnützige Organisationen zur Verfügung, die den Kolleginnen und Kollegen am Herzen liegen. „Mit der diesjährigen Aktion möchten wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Currenta, Tectrion und Chemion die Gelegenheit geben, in dieser schwierigen und von Abstand geprägten Zeit Nähe zu zeigen. Nur diesmal, wie es aktuell nötig ist, auf Distanz“, so Hilken.

]]>
Mon, 03 Aug 2020 11:10:00 Mon, 03 Aug 2020 11:39:50 1 0 0 Alles neu, alles grün: Beim Chempark-Besucherfahrdienst war es zwar nicht der Mai, sondern vielmehr das Team um Andrea Biyda und Linda Schubert, das 'machte' – neu ist hier aber gleich eine ganze Menge. Allem voran die neue Shuttle-Flotte des Chempark: E-Busse, die die zahlreichen Besucher täglich sicher über das Werksgelände in Leverkusen chauffieren. Und das jetzt auch 'in grün'. „Wir haben am Standort Leverkusen einen neuen Dienstleister für den Besucher-Shuttle und unsere Besucherbusse auf E-Antrieb umgestellt. Damit ist ein weiterer Schritt beim Thema 'Besucherempfang als Aushängeschild für Currenta, Chempark und seine Partnerfirmen' gelungen", ist Chempark-Leiter Lars Friedrich überzeugt – von der neuen ‚grünen Flotte‘ und vom neuen Partner des Chempark-Besucherfahrdiensts.

Mit der Umstellung der Shuttle-Flotte auf Elektrobusse setzt das Team des Servicepoints um Biyda und Schubert jetzt ein gutes und wichtiges Signal – mit hoher Sichtbarkeit für den Kunden. Alleine in Leverkusen empfangen die Kolleginnen und Kollegen tausende Besucher jährlich für alle Chempark-Partner. „Mit der neuen Flotte wird unser Image als verantwortungsvolles und klimabewusstes Unternehmen unterstützt und damit auch Nachhaltigkeit ein sichtbarer Teil der Visitenkarte des Chempark", sind sich Biyda und Schubert der Bedeutung der Umstellung bewusst.

Denn, wer, oft zum ersten Mal, in den Chempark kommt, kommt an Biyda und den Kolleginnen und Kollegen des Besucherempfangs nicht vorbei – im wahrsten Sinne des Wortes: Rein kommt wirklich nur, wer ordnungsgemäß angemeldet und mit einem entsprechenden Ausweis ausgestattet ist. Außerdem herrschen aufgrund von Corona am Besucherempfang weiterhin besondere Vorsichtsmaßnahmen: Temperaturmessungen, Plexiglasscheiben an den Empfangsschaltern sowie ein Abstandsgebot auch bei der Belegung der Shuttlebusse sind einige Beispiele. Sicherheit geht nun mal vor. Und ab sofort auch Nachhaltigkeit. Die steht quasi auf vier Rädern direkt vor der Tür. Und das gleich in fünffacher Ausführung: Die aktuell eingesetzte Flotte im Chempark Leverkusen besteht aus fünf Mercedes-Vito-Bussen, die mit reiner Elektroenergie laufen. Dormagen und Krefeld-Uerdingen haben – noch – jeweils zwei Benziner im Einsatz. "Aber auch hier ist geplant, mittelfristig auf E-Mobilität umzurüsten", so Schubert. „Einfach, weil’s gut ist!"

]]>
Fri, 24 Jul 2020 10:37:00 Fri, 24 Jul 2020 15:23:17 1 0 0 ELDOR – was klingt wie eine Figur oder ein Ort aus „Der Herr der Ringe“ hat mit Fantasiegebilden ebenso wenig zu tun, wie mit dem Goldland Eldorado. Ein Gewinn ist er aber allemal. ELDOR ist der neue Elektrodenkessel (EL) in Dormagen (DOR), der Ende Januar von CURRENTA in Betrieb genommen wurde und sich im letzten halben Jahr bereits bewährt hat. Trotz ihrer eher geringen Größe von knapp fünf Metern Höhe und zweieinhalb Metern Durchmesser macht die neue Anlage im wahrsten Sinne des Wortes Dampf und verwendet dafür Strom aus erneuerbaren Energien.

Über die Rohrbrücken versorgt Currenta die ansässigen Betriebe und Anlagen mit dem wichtigen Produkt. Dampf wird vor allem benötigt, um verschiedene Produkte, wie beispielsweise Kautschuk auf eine bestimmte Temperatur zu Erhitzen. Aber auch für allgemeine Heizprozesse in der Produktion oder das Heizen von Büro- und Sozialräumen.

Ressourcen sparen dank intelligenter Steuerung
Die eigentliche Besonderheit der Anlage: Sie verfügt über eine vollautomatische Smart-Data-Steuerung, die den optimalen Betrieb des neuen Kessels sicherstellt. Denn dieser reagiert auf Schwankungen im Stromnetz. Deutet sich dort ein Überschuss an erneuerbaren Energien an, ist ELDOR innerhalb von nur fünf Minuten einsatzbereit. Ingenieurin Anke Gasten erläutert: „Die gezielte Abnahme von Überschussstrom dient nämlich der Stabilisierung des deutschen Stromnetzes und gleichzeitig wird mit dieser Maßnahme auch Primärenergie eingespart, denn erdgasbefeuerte Kessel zur Dampfproduktion werden vom Markt verdrängt.“

]]>
So funktioniert der Elektrodenkessel:
Den Dampf erzeugt das Aggregat unmittelbar aus Strom mit einer Spannung von sechs Kilovolt. „Das Wasser wird durch einen direkten Stromfluss zwischen zwei Elektroden erhitzt“, erklärt Gasten, die den Bau der Anlage als Projektleiterin begleitet hat. Bisher wurde Dampf in Dormagen ausschließlich mit der Hilfe von Erdgas produziert. Ende 2018 fiel die Entscheidung für das neue, ressourcenschonende Kesselhaus. Innerhalb eines Jahres wurde die neue Anlage gebaut und in Betrieb genommen. „Von der Entscheidung zum Bau mitsamt Projektantrag, über die Planung, die Genehmigung und den Bau, bis zur Inbetriebnahme in rekordverdächtigen 13 Monaten! Das war zwischendurch auch mal stressig“, erinnert sich Gasten: Es mussten nicht nur verschiedene Angebote für den Elektrodenkessel eingeholt werden, sondern auch ein strategisch guter Platz für das neue Gebäude gefunden und die Anlage in die Versorgungsinfrastruktur eingebunden werden. Seit Ende Januar ist ELDOR angeschlossen.

]]>
Fri, 26 Jun 2020 12:00:00 Fri, 26 Jun 2020 13:07:48 1 0 0 Jährlich erreichen das Currenta-Ideen-Management zahlreiche Ideen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die den Arbeitsalltag sicherer, effizienter und einfacher gestalten. Eine solche Idee hatten Michael Kazuch, Peter Gentsch, Jean Claude Jansen, Florian Fischer, Daniel Opitz und Klaus Loepke, als sie noch gemeinsam im Rohrnetzbetrieb am Standort Krefeld-Uerdingen gearbeitet haben. Bei Instandhaltungsarbeiten in den Rohrnetzen kommt eine Hebebühne zum Einsatz, die auf der Straße einiges an Platz in Anspruch nimmt. Um die Baustelle zu sichern, mussten externe Firmen beauftragt werden. Das kostet nicht nur mehr Geld, sondern auch mehr Zeit. Nicht notwendig, fanden die sechs Kollegen und schlugen vor, die eigenen Mitarbeiter zu schulen und Schilder und Absperrbarken selbst anzuschaffen. „Wir können so viel spontaner Arbeiten an den Rohrbrücken vornehmen und sind nicht mehr abhängig von externen Firmen“, erklärt Kazuch. „Das Material wird auf dem Rohrplatz gelagert und ist so leicht erreichbar und schnell einsatzbereit.“ Inzwischen arbeiten Jansen, Fischer und Opitz zwar in anderen Abteilungen und Loepke ist im Ruhestand, aber Kazuch, Gentsch und die restlichen Kollegen der Betriebstechnik profitieren nach wie vor von dem Vorschlag, der eine jährliche Ersparnis von rund 8.600 Euro erbringt.

Über 2.600 Ideen für Currenta
Tüftler aller Geschäftsfelder reichten 2019 insgesamt 2.676 Verbesserungsvorschläge beim Currenta Ideen Management ein — und bewiesen damit, dass die Verbesserung der Betriebsabläufe durch Mitarbeitervorschläge weiterhin fester Bestandteil des Chempark-Managers und -Betreibers ist. „Wir freuen uns sehr über die Vielzahl an eingereichten Ideen unserer Belegschaft aus den unterschiedlichen Bereichen. Das zeigt ihr hohes Engagement, ihr eigenes Unternehmen selbst mitgestalten zu wollen. Das honorieren wir aus voller Überzeugung. Davon profitieren alle Beteiligten“, resümiert Currenta-Geschäftsführer Pieter Wasmuth. So hatten 43 % der Mitarbeiter im vergangenen Jahr eine Idee, mit der sie ihr Arbeitsumfeld sicherer, effizienter und einfacher gestalten konnten. Auch die Azubis hatten viele Verbesserungsideen und reichten alleine 151 Vorschläge ein. Die 559 Currenta-Mitarbeiter aus Krefeld-Uerdingen reichten insgesamt 572 Verbesserungsvorschläge ein.

Mit 1.390 Ideen im vergangenen Jahr konnten über die Hälfte der Vorschläge auch umgesetzt werden. Die Realisierungsquote liegt bei 53 %. 101 Verbesserungsvorschläge zielen dabei auf das Thema Umweltschutz und 39 Ideen verbesserten die Energieeffizienz von Currenta. Der Chempark-Betreiber belohnte die Kreativität der Mitarbeiter mit einer Gesamtprämiensumme von rund 630.000 Euro. Die höchste Einzelprämie lag bei rund 19.000 Euro.

Die Idee mit dem höchsten Gesamtnutzen spart rund 69.061 Euro jährlich. Es sind aber nicht nur die „großen“ Ideen, von denen ein Unternehmen profitiert. Gerade die vielen kleinen realisierten Vorschläge mit einem wirtschaftlichen Nutzen bis 5.000 Euro tragen zu Fortschritt und Effizienz bei. Diese 1.368 realisierten „kleinen“ Ideen machen rund 98 % aus und sparen knapp 890.000 Euro im ersten Jahr der Realisierung. Gemeinsam mit dem wirtschaftlichen Nutzen der „großen“ Ideen liegen die Gesamteinsparungen im ersten Jahr bei rund 1,3 Millionen Euro.

]]>
Fri, 26 Jun 2020 11:10:00 Fri, 26 Jun 2020 13:10:18 1 0 0 Nachhaltigkeit hat einen hohen Stellenwert bei Currenta. Auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die immer wieder Ideen haben, wie sie ihre Arbeit noch ressourcenschonender und damit umweltbewusster gestalten können. Eine solche Idee hatten Petra Müller, Jörg Paffrath und Guido Döring. Gemeinsam mit einer weiteren Kollegin waren sie für die Erstellung und Ausgabe von Sonder- und Einfahrausweisen im Servicepoint Leverkusen verantwortlich. Viel Arbeit, denn die Ausweise sind meist befristet und mussten für eine Verlängerung immer wieder neu beantragt und ausgestellt werden. „Wir waren oft mit dem Verlängern und Drucken von Sonder- und Einfahrausweisen beschäftigt“, erinnert sich Petra Müller. Das muss auch einfacher gehen, dachten sich die vier kreativen Kollegen und schlugen vor, das Datum, an dem der Sonder- oder Einfahrausweis abläuft, nicht mehr auf diesen zu drucken, sondern auf die inzwischen zur Verfügung stehenden neuen technischen Möglichkeiten umzuschwenken. Der entsprechende Ausweis hat automatisch die selbe Gültigkeitsdauer, wie der Chempark-Ausweis, den jeder bekommt, der im Chempark arbeitet. Die Befristungsdaten werden nun digital abgespeichert. „Dadurch muss der Inhaber nicht mehr zu uns kommen, um den Ausweis auszutauschen und wir müssen keinen neuen drucken. Das spart Unmengen an Material und Zeit“, erklärt Paffrath. Wenn ein befristeter Ausweis abläuft, kann er einfach durch einen digitalen Antrag verlängert werden. Jetzt ist nur noch die Anpassung der im Ausweissystem hinterlegten Daten erforderlich. Currenta spart durch die Idee jährlich rund 25.000 Euro Material- und Druckkosten und vermeidet eine Menge Abfall.

]]>
Über 2.600 Ideen für Currenta
Tüftler aller Geschäftsfelder reichten 2019 insgesamt 2.676 Verbesserungsvorschläge beim Currenta-Ideen-Management ein — und bewiesen damit, dass die Verbesserung der Betriebsabläufe durch Mitarbeitervorschläge weiterhin fester Bestandteil des Chempark-Managers und -Betreibers ist. So hatten 43 % der Mitarbeiter im vergangenen Jahr eine Idee, mit der sie ihr Arbeitsumfeld sicherer, effizienter und einfacher gestalten konnten. Auch die Azubis hatten viele Verbesserungsideen und reichten alleine 151 Vorschläge ein. Die 1.945 Currenta-Mitarbeiter aus Leverkusen reichten insgesamt 1.425 Verbesserungsvorschläge ein.

Mit 1.390 Ideen im vergangenen Jahr konnten über die Hälfte der Vorschläge auch umgesetzt werden. Die Realisierungsquote liegt bei 53%. 101 Verbesserungsvorschläge zielen dabei auf das Thema Umweltschutz und 39 Ideen verbesserten die Energieeffizienz von Currenta. Der Chempark-Betreiber belohnte die Kreativität der Mitarbeiter mit einer Gesamtprämiensumme von rund 650.000 Euro. Die höchste Einzelprämie lag bei rund 19.000 Euro.

Die Idee mit dem höchsten Gesamtnutzen spart rund 70.000 Euro jährlich. Es sind aber nicht nur die „großen“ Ideen, von denen ein Unternehmen profitiert. Gerade die vielen kleinen realisierten Vorschläge mit einem wirtschaftlichen Nutzen bis 5.000 Euro tragen zu Fortschritt und Effizienz bei. Diese 1.368 realisierten „kleinen“ Ideen machen rund 98% aus und sparen knapp 890.000 Euro im ersten Jahr der Realisierung. Gemeinsam mit dem wirtschaftlichen Nutzen der „großen“ Ideen liegen die Gesamteinsparungen im ersten Jahr bei rund 1,3 Millionen Euro.

]]>
Fri, 26 Jun 2020 11:05:00 Fri, 26 Jun 2020 13:09:54 1 0 0 Zahlreiche Verbesserungsvorschläge erreichen das Currenta-Ideen-Management jedes Jahr. Joachim Sieber, Betriebsmeister der Chempark-Deponie in Dormagen, ist einer der Tüftler, dessen Idee im vergangenen Jahr umgesetzt wurde. Zu seinem Arbeitsalltag gehört die Überwachung der Drainagesysteme. Die Abwasserleitungen sammeln das Regenwasser auf, das durch das Deponiegelände sickert und leiten es in die Chempark-eigene Kläranlage. Um die Rohre auf Beschädigungen oder Verstopfungen zu kontrollieren, fährt einmal im Jahr eine Kamera hindurch und macht detaillierte Aufnahmen, die anschließend ausgewertet werden. Bisher wurden alle Leitungen vorher gereinigt, damit Ablagerungen mögliche Beschädigungen nicht verdecken. Doch nicht jede Abwasserleitung benötigt eine Reinigung, wie Sieber feststellte: „Einige Rohre liegen unterhalb von Deponie-Abschnitten, die bereits verdichtet sind und sich in der sogenannten Nachsorge-Phase befinden. Hier wird das Sickerwasser zwar abgefangen und in die Kläranlage geleitet, ist aber nicht verschmutzt und daher gibt es keine Ablagerungen an den Innenwänden der Rohre.“ Sein Vorschlag: Die Rohrleitungen, die unterhalb von Deponie-Abschnitten in der Nachsorge-Phase liegen, werden vor der Kamerabefahrung nicht mehr extra gereinigt. Damit spart Currenta nicht nur Ressourcen, wie Wasser und Zeit, sondern auch jährlich rund 5.800 Euro. In den Leitungssystemen unterhalb von aktiven Deponie-Abschnitten werden die Abwasserrohre nach wie vor regelmäßig durchgespült.

Über 2.600 Ideen für Currenta
Tüftler aller Geschäftsfelder reichten 2019 insgesamt 2.676 Verbesserungsvorschläge beim Currenta Ideen Management ein — und bewiesen damit, dass die Verbesserung der Betriebsabläufe durch Mitarbeitervorschläge weiterhin fester Bestandteil des Chempark-Managers und -Betreibers ist. „Wir freuen uns sehr über die Vielzahl an eingereichten Ideen unserer Belegschaft aus den unterschiedlichen Bereichen. Das zeigt ihr hohes Engagement, ihr eigenes Unternehmen selbst mitgestalten zu wollen. Das honorieren wir aus voller Überzeugung. Davon profitieren alle Beteiligten“, resümiert Currenta-Geschäftsführer Pieter Wasmuth. So hatten 43 % der Mitarbeiter im vergangenen Jahr eine Idee, mit der sie ihr Arbeitsumfeld sicherer, effizienter und einfacher gestalten konnten. Auch die Azubis hatten viele Verbesserungsideen und reichten alleine 151 Vorschläge ein. Die 808 Currenta-Mitarbeiter aus Dormagen reichten insgesamt 679 Verbesserungsvorschläge ein.

Mit 1.390 Ideen im vergangenen Jahr konnten über die Hälfte der Vorschläge auch umgesetzt werden. Die Realisierungsquote liegt bei 53 %. 101 Verbesserungsvorschläge zielen dabei auf das Thema Umweltschutz und 39 Ideen verbesserten die Energieeffizienz von Currenta. Der Chempark-Betreiber belohnte die Kreativität der Mitarbeiter mit einer Gesamtprämiensumme von rund 630.000 Euro. Die höchste Einzelprämie lag bei rund 19.000 Euro.

Die Idee mit dem höchsten Gesamtnutzen spart rund 69.061 Euro jährlich. Es sind aber nicht nur die „großen“ Ideen, von denen ein Unternehmen profitiert. Gerade die vielen kleinen realisierten Vorschläge mit einem wirtschaftlichen Nutzen bis 5.000 Euro tragen zu Fortschritt und Effizienz bei. Diese 1.368 realisierten „kleinen“ Ideen machen rund 98 % aus und sparen knapp 890.000 Euro im ersten Jahr der Realisierung. Gemeinsam mit dem wirtschaftlichen Nutzen der „großen“ Ideen liegen die Gesamteinsparungen im ersten Jahr bei rund 1,3 Millionen Euro.

]]>
Wed, 24 Jun 2020 09:28:00 Mon, 29 Jun 2020 16:58:50 1 0 0 Leverkusen, 24. Juni 2020 - Seit Juni 2020 leitet Dr. Stephan Konrad die Division Analytik der Currenta GmbH [&] Co. OHG. Vor 20 Jahren hatte der promovierte Chemiker in der zentralen Analytik bei der Bayer AG begonnen. Von 2007 bis 2010 arbeitete er bei Bayer Material Science in der Verfahrensentwicklung von Polycarbonat. Danach wechselte Stephan Konrad zur Currenta in das Geschäftsfeld Analytik, wo er seitdem in verschiedenen Leitungspositionen tätig war, zuletzt als Leiter der Produkt- und Entwicklungsanalytik.

Mit dem 48-Jährigen erhält die Analytik aber nicht nur einen neuen Leiter, sondern auch die beiden neuen Bereiche „Chemisch-pharmazeutische Analytik“ sowie „Forschungs- und Materialanalytik“.

„Mit dieser Umstrukturierung begegnen wir der wachsenden Bedeutung von GMP und externem Markt für unser Geschäft“, erklärt Analytikchef Konrad. Die Currenta Analytik werde aber auch in Zukunft ihre Rolle als kompetenter Partner für Industrieanalytik rund um chemische Produkte, Pflanzenschutzmittel und Polymere wahrnehmen.

Vorher leitete fast fünf Jahre lang Dr. Heinz-Hermann Greve die Analytik. Zum 1. Juli geht der Chemiker in den Ruhestand, der vor 34 Jahren seine Karriere im In- und Ausland bei der Bayer AG begonnen und bei Currenta fortgesetzt hatte.

]]>
Fri, 19 Jun 2020 12:59:00 Sun, 21 Jun 2020 15:59:08 1 0 0 Die beiden Kraftwerke im Chempark Krefeld-Uerdingen liefern den umliegenden Betrieben wichtige Energien wie zum Beispiel Dampf, Druckluft oder natürlich Strom– auch in Zeiten von Corona. Betriebsleiter Ulrich Lohmann und sein Team sorgen für den reibungslosen Ablauf aller Prozesse – und unterstützen die Chempark-Kunden damit bei ihrer Produktion: Die Energie aus den Kraftwerken hält alles am Laufen. Die Corona-Pandemie stellt die gesamte Mannschaft dabei vor große Herausforderungen. Doch das Gesamtergebnis stimmt: „Die Produktion läuft ganz normal“, bringt Lohmann es auf den Punkt.

Das Team in den Kraftwerken produziert rund 350 - 450 Tonnen Dampf pro Stunde. Das erfordert viele intensive Absprachen der einzelnen Gewerke untereinander und häufig schnelle Reaktionen, um zum Beispiel bei Bedarf einen Ersatzkessel hochzufahren. In der aktuellen Ausnahmesituation gilt es, alle persönlichen Absprachen durch telefonische zu ersetzen. Das benötigt mehr Zeit. Auch in der Messwarte arbeiten die Mitarbeiter anders als sonst und zwar mit zwei Meter Abstand.

Ausnahmesituation als Motor für Verbesserungen
Die Stimmung beim Arbeiten in den Kraftwerken ist durchaus etwas angespannt. Doch obwohl es gilt, Abstand zu halten, wachsen die Mitarbeiter in dieser herausfordernden Situation – im übertragenen Sinne – enger zusammen: Sie entwickeln fortlaufend Ideen für Verbesserungen in den Prozessen. So kamen viele konstruktive Vorschläge, wie man sich bei der Arbeit gut aus dem Weg gehen kann, von den Mitarbeitern selbst. Die Erlaubnis-scheine für gefährliche Arbeiten beispielsweise werden jetzt auf einem Tisch vor der Messwarte gestapelt – dort können sie jederzeit abgeholt werden, ohne persönlichen Kontakt. Die Absprachen über die Arbeiten werden dann telefonisch getroffen. „Die Krise erweist sich förmlich als Motor für Verbesserungsvorschläge – und es steht jetzt schon fest, dass wir manches dauerhaft beibehalten werden“, sagt Lohmann.

Seine Aufgabe sieht er jetzt besonders darin, genau hinzuhören und die Ideen auch umzusetzen. Dafür hat er den heißen Draht zu seinem Team in regelmäßigen Telefonkonferenzen mit der Früh- und der Spätschicht. „Wir müssen das Arbeiten für die Mitarbeiter hier jetzt so angenehm und risikoarm wie möglich gestalten“ betont er. Wichtig ist für ihn auch, die persönlichen Ressourcen der Kollegen im Blick zu behalten. Schichtarbeit ist anstrengend – und die Ausnahmesituation zusätzlich fordernd. Da ist es für ihn doppelt wichtig, dass jeder ausreichend Erholungsphasen zwischen den Schichten hat und genug Schlaf bekommt.

Lohmann selber arbeitet mal im Chempark und mal mobil von zu Hause aus. Dabei wechselt er sich mit seinem Betriebsassistenten ab, so dass immer einer von ihnen vor Ort im Kraftwerk ist. Auch die beiden Betriebsmeister, die sonst in einem Büro sitzen, arbeiten nach diesem Modell. Von zu Hause aus arbeiten außerdem alle technischen Sachbearbeiter. Und so können die Schichten komplett vom Rest des Teams isoliert tätig sein – und sind dadurch noch besser geschützt. „Dass alles so gut läuft, kommt durch das unglaubliche Engagement des Teams zustande“, betont Lohmann. „Ich finde, die Mannschaft hat ein großes Dankeschön verdient.“

]]>
Wed, 17 Jun 2020 09:00:00 Tue, 16 Jun 2020 21:08:59 1 0 0 Der Chempark bildet mit seinen drei Standorten eines der größten und bedeutendsten Chemie-Areale Europas. Mehr als 50.000 Mitarbeiter sind in den über 70 hier angesiedelten Unternehmen beschäftigt. Der Chempark und die ansässigen Unternehmen empfehlen allen die Installation der in dieser Woche gestarteten Corona-Warn-App.

Mit einem von Beginn an konsequenten Schutzkonzept hat der Chempark die erste Infektionswelle gut überstanden. Informationen über verschärfte Hygienemaßnahmen wurden schon zu Jahresbeginn kommuniziert. Fieber-Screenings zum Schutz vor unerkannten Infektionen, die seit Ende März an allen Zugängen obligatorisch waren, konnten in dieser Woche teilweise wieder aufgehoben werden. Jetzt geht es darum, eine zweite Welle möglichst gar nicht erst entstehen zu lassen. Die seit Dienstag verfügbare Corona-Warn-App der Bundesregierung soll dabei helfen.

Empfehlung gilt für Dienst- und Privathandys
Der Chempark empfiehlt die App-Nutzung uneingeschränkt auf allen geeigneten Smartphones, auf Diensthandys ebenso wie auf Privathandys. „Als Arbeitgeber wollen wir natürlich die Gesundheit unserer Mitarbeiter schützen. Wir verstehen uns aber auch als verantwortungsvollen Teil der Nachbarschaft. Viele unserer Mitarbeiter wohnen im direkten Umfeld. Da ist es klar, dass Arbeits- und Privatleben sowieso immer ineinandergreifen“, erklärt Chempark-Leiter Lars Friedrich. „So kurios es angesichts von Abstandsregeln klingen mag – die Pandemie rückt jetzt alles noch enger zusammen, denn das Virus macht ja nicht an der Werksgrenze halt.“

Die digitale Warnung vor kürzlichen Kontakten mit Ansteckungsgefahr könnte entscheidend helfen, Infektionsketten frühzeitig zu unterbrechen. Denn: Sie kann bereits Hinweise auf eine mögliche Infektion geben, bevor Symptome entstehen. „Dass zuhause bleiben muss, wer krank ist, ist wohl eine der meistwiederholten Aussagen der vergangenen Monate“, so Friedrich. „Ohne Beschwerden bleibt aber niemand zuhause oder geht zum Arzt, um sich testen zu lassen – es sei denn, er wird gewarnt.“

Familie, Nachbarn und Arbeitskollegen schützen
Symptome entwickeln sich erst nach Tagen und nicht jeder Erkrankte fühlt sich auch krank, viele Krankheitsverläufe sind mild. Das bewahrt aber andere nicht vor Ansteckung. Wer dank App über potenziell ansteckende Kontakte informiert wird, kann durch Selbstisolierung Familie, Nachbarn und Arbeitskollegen schützen. „Wir sehen die App-Nutzung als Beitrag zu einer im wahrsten Sinne gesunden Nachbarschaft und wollen alle ermuntern, die App zu installieren: Chempark-Mitarbeiter, Standort-Besucher, externe Dienstleister und Lieferanten ebenso wie alle Nachbarn. Selbst dann, wenn sie noch nie einen Fuß hinter den Werkszaun gesetzt haben“, sagt der Chempark-Leiter.

Chempark setzt auf Freiwilligkeit
Experten sind sich einig, dass die digitale Corona-Warnung umso wirkungsvoller ist, je verbreiteter sie genutzt wird. Am Freiwilligkeitsprinzip, das die Bundesregierung als erfolgskritisch für die App ansieht, will dennoch niemand im Chempark rütteln – auch nicht mit Blick auf Diensthandys. Der Zugang zum Chempark ist nicht an die Installation der Corona-Warn-App geknüpft. Die Installation ist jedem freigestellt und wird auch nicht erfragt. Friedrich: „Zwang sorgt immer für Unwillen und das wäre hier genau die falsche Botschaft. Jeder hat Freunde und Angehörige, die ihm wichtig sind. Ich bin sicher, dass die meisten natürlich gewarnt werden und im Infektionsfall andere schützen wollen.“

]]>
Tue, 16 Jun 2020 12:00:00 Tue, 16 Jun 2020 12:23:04 1 0 0 Leverkusen, 16. Juni 2020 – Frank Hyldmar (58) wird zum 1. Juli neuer Geschäftsführer beim Chemieparkmanager und -betreiber Currenta. Zum 1. Januar 2021 soll er die Nachfolge des Vorsitzenden, Günter Hilken (65) antreten, der zum gleichen Zeitpunkt in den Aufsichtsrat wechselt. Hilken, der seit August 2011 das Unternehmen lenkt, hatte seinen bis Ende Mai 2020 laufenden Vertrag um sieben Monate bis zum Jahresende verlängert. Gemeinsam mit seinem Geschäftsführungskollegen Pieter Wasmuth (53), der als CFO und Arbeitsdirektor fungiert, hat er die Weichen gestellt, unter neuer Eigentümerschaft die erfolgreiche Entwicklung der Unternehmensgruppe nachhaltig fortzusetzen.

Hyldmar ist ein erfahrener Manager und war zuletzt fünf Jahre als Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) des Energiedienstleisters und Serviceanbieters Techem GmbH tätig. Hilko Schomerus, Deutschlandchef des Eigentümers Macquarie Infrastructure Real Assets (MIRA) sowie Aufsichtsratsvorsitzender der Currenta-Gruppe betonte: „Wir kennen Frank Hyldmar aus unserer gemeinsamen Zeit bei Techem und schätzen seine große Erfahrung im Energie- und Servicesektor. Er steht für Kundenausrichtung und hat umfassende Transformations- und Digitalisierungsprojekte geleitet.“

"Die neue Herausforderung bei Currenta reizt mich. Ich freue mich, mit einem professionellen Team die Position von Currenta als einer der größten Standortbetreiber in Europa auszubauen, die Kunden mit ihren Produktionen zu unterstützen und den Erfolgskurs weiter fortzuführen,“ so Frank Hyldmar.

Als CEO der Techem GmbH war Frank Hyldmar seit 2015 für die digitale Transformation des Unternehmens verantwortlich. Zuvor war der gebürtige Däne als CEO bei der Elster Group GmbH, einem Hersteller von Messtechnik und anderen Lösungen für die Gas-, Elektrizitäts- und Wasseraufbereitungsindustrie in Verantwortung. In dieser Zeit war Frank Hyldmar auch Präsident der Europäischen Smart Meter Industry Gruppe (ESMIG) und gehörte der Arbeitsgruppe Smart Grid in der Europa Kommission Energie an. Davor war er in mehreren Managementfunktionen bei Deutsche Post World Net (DHL) tätig, zuletzt als Geschäftsführer für den globalen Marketing- [&] Vertriebsbereich. Eine weitere Station zuvor war die Geschäftsführung der Velux GmbH in Hamburg. Frank Hyldmar hat Volkswirtschaft in Kopenhagen und New York studiert.

]]>
Thu, 28 May 2020 12:21:00 Thu, 28 May 2020 12:51:25 1 0 0 Ein Gärtner-Team im Chemiepark? Na klar, das gibt es! An den Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen betreuen 20 Mitarbeiter zahlreiche Grünflächen. „Mitten in und um die Chemieparks herum pflegen wir eine Vielfalt an Stauden, Gräsern, Sträuchern und Bäumen. Darunter auch Pfingstrosen“, erzählt Michael Frinke, Gartenbau-Mitarbeiter beim Chemiepark-Betreiber Currenta.

Rund um den gleichnamigen Feiertag sind Pfingstrosen die absoluten Stars im Blumenbeet und begeistern mit opulenten Blüten. Die ‚Rose ohne Dornen‘ galt früher als Symbol für Reichtum und Schönheit. Doch wie pflege ich sie am besten? Exklusive Tipps gibt´s pünktlich zum Pfingstwochenende vom Landschaftsarchitekt Michael Frinke.

Tipps zur Pflege der Pfingstrosen
Generell sind Pfingstrosen pflegeleichte Gartenbewohner. Etwas Dünger und ein frischer Boden in sonniger Lage reichen ihnen oft aus. Winter überstehen sie meist ohne Probleme. Befinden sie sich in der kalten Jahreszeit im Topf, so sollte dieser mit einem Jutesack oder Kokosmatten eingepackt werden.

Im Rückschnitt unterscheidet man die Stauden- von der Strauchpfingstrose. Die Stauden-Pfingstrose stirbt im Winter überirdisch ab, vor dem Austrieb werden sie knapp über dem Boden abgeschnitten. Die Strauchpfingstrose wird im Herbst in Form geschnitten um den Blütenansatz zu fördern. Tipp vom Experten: Verwenden Sie ungefüllte Sorten. Diese verregnen nicht so schnell und knicken nicht um, da die Blüte nicht so schwer ist."

Für blühende Sträucher und enteiste Straßen
Das Team des Gartenbau- und Verkehrsflächenservice übernimmt die Planung und Koordination von Baumkontrolle, -pflege und -dokumentation, die im Rahmen der Verkehrssicherheit im Chempark notwendig sind. Im Winter befreien die Kollegen die Betriebsstraßen von Eis und Schnee. Wildwuchsbeseitigung und gärtnerische Pflege der Grünflächen gehört ebenfalls zu ihrem Aufgabengebiet.

Michael Frinke ist bereits seit 17 Jahren in der Gartenbauabteilung der Currenta als Fachleiter tätig. Anders als man vermuten könnte, ist nicht der Frühling, in dem alles anfängt zu grünen und zu blühen, die liebste Jahreszeit des studierten Landschaftsarchitekten, sondern der Herbst. „Nach der Hitze und den grellsonnigen, langen Tagen des Sommers, liebe ich die kühlen Temperaturen am Morgen und am Abend und die ersten Nebelbänke, die dann über den Wiesen liegen“, so Frinke. „Zudem entschleunigt der Herbst einen und stimmt uns auf den nahen Winter ein.“ Auch privat ist Frinke ein begeisterter Pflanzennarr und sammelt verschiedenen Pflanzenarten.

]]>
Thu, 28 May 2020 11:16:00 Thu, 28 May 2020 11:41:42 1 0 0 „In den vergangenen Monaten mussten wir unsere Nachbarschaftsaktionen so umstellen, dass sie ohne Kontakt stattfinden konnten. Auch wenn das durchaus gut geklappt hat: Jetzt freuen wir uns, die Leverkusener Bürgerinnen und Bürger bald wieder persönlich zu sehen – wenn auch bitte auf jeden Fall nur mit Mund-Nasen-Bedeckung“, zeigt sich Nachbarschaftsbüroleiter Ulrich Bornewasser erleichtert. Nachdem der Chempunkt aufgrund der Corona-Pandemie für rund zweieinhalb Monate geschlossen bleiben musste, machen die Räumlichkeiten am 2. Juni wieder auf. Dann haben Interessenten die Möglichkeit, täglich von montags bis freitags in der Sprechstunde von 9 bis 12 Uhr ihre Fragen und Anliegen an die Chempark-Ansprechpartner persönlich vor Ort zu richten. Wie in anderen öffentlichen Einrichtungen wird der Betrieb auch hier vorerst nur mit besonderen Sicherheitsvorkehrungen, wie zum Beispiel Maskenpflicht, Mindestabstandsgebot und dem Einsatz von Desinfektionsmitteln, laufen. „Die Gesundheit der Menschen hat weiterhin Priorität. Das gilt nicht nur für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Chempark und unserem Büro, sondern auch für alle Besucherinnen und Besucher im Chempunkt“, erklärt Bornewasser. Alle Interessenten werden daher gebeten, ihre eigene Mund-Nasen-Bedeckung mitzubringen.

]]>
Thu, 28 May 2020 10:49:00 Thu, 28 May 2020 11:41:44 1 0 0 „In den vergangenen Monaten mussten wir unsere Nachbarschaftsaktionen so umstellen, dass sie ohne Kontakt stattfinden konnten. Auch wenn das durchaus gut geklappt hat: Jetzt freuen wir uns, die Krefelder Bürgerinnen und Bürger bald wieder persönlich zu sehen – wenn auch bitte auf jeden Fall nur mit Mund-Nasen-Bedeckung“, zeigt sich Nachbarschaftsbüroleiter Mario Bernards erleichtert. Nachdem der Chempunkt aufgrund der Corona-Pandemie für rund zweieinhalb Monate geschlossen bleiben musste, machen die Räumlichkeiten am 2. Juni wieder auf. Dann haben Interessenten die Möglichkeit, täglich von montags bis freitags in der Sprechstunde von 9 bis 12 Uhr ihre Fragen und Anliegen an die Chempark-Ansprechpartner persönlich vor Ort zu richten. Wie in anderen öffentlichen Einrichtungen wird der Betrieb auch hier vorerst nur mit besonderen Sicherheitsvorkehrungen, wie zum Beispiel Maskenpflicht, Mindestabstandsgebot und dem Einsatz von Desinfektionsmitteln, laufen. „Die Gesundheit der Menschen hat weiterhin die oberste Priorität. Das gilt nicht nur für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Chempark und unserem Büro, sondern auch für alle Besucherinnen und Besucher im Chempunkt“, erklärt Bernards. Alle Interessenten werden daher gebeten, ihre eigene Mund-Nasen-Bedeckung mitzubringen.

]]>
Thu, 28 May 2020 09:50:00 Thu, 28 May 2020 11:41:46 1 0 0 „In den vergangenen Monaten mussten wir unsere Nachbarschaftsaktionen so umstellen, dass sie ohne Kontakt stattfinden konnten. Auch wenn das durchaus gut geklappt hat: Jetzt freuen wir uns, die Dormagener Bürgerinnen und Bürger bald wieder persönlich zu sehen – wenn auch bitte auf jeden Fall nur mit Mund-Nasen-Bedeckung“, zeigt sich Politik- und Bürgerdialogsleiter Jobst Wierich erleichtert. Nachdem der Chempunkt aufgrund der Corona-Pandemie für rund zweieinhalb Monate geschlossen bleiben musste, machen die Räumlichkeiten am 2. Juni wieder auf. Dann haben Interessenten die Möglichkeit, täglich von montags bis donnerstags in der Sprechstunde von 9 bis 12 Uhr ihre Fragen und Anliegen an die Chempark-Ansprechpartner persönlich vor Ort zu richten. Wie in anderen öffentlichen Einrichtungen wird der Betrieb auch hier vorerst nur mit besonderen Sicherheitsvorkehrungen, wie zum Beispiel Maskenpflicht, Mindestabstandsgebot und dem Einsatz von Desinfektionsmitteln, laufen. „Die Gesundheit der Menschen hat weiterhin die oberste Priorität. Das gilt nicht nur für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Chempark und unserem Büro, sondern auch für alle Besucherinnen und Besucher im Chempunkt“, erklärt Wierich. Alle Interessenten werden daher gebeten, ihre eigene Mund-Nasen-Bedeckung mitzubringen.

]]>
Tue, 26 May 2020 21:34:00 Wed, 27 May 2020 09:06:02 1 0 0 Leverkusen, Dormagen, Krefeld-Uerdingen, 26. Mai 2020 – Die Corona-Krise sorgt für schwindende Vorräte an Blutkonserven. Große Blutspende-Termine an Schulen und Universitäten sind in den vergangenen Wochen ausgefallen, andere Termine hatten – Home-Office-bedingt – nur wenige Spender zu verzeichnen. Die Tagesschau meldet, in manchen Regionen würden die Vorräte nicht einmal mehr für einen Tag reichen.

„Der Chempark unterstützt die Aufrufe der Blutspendedienste“, erklärt Chempark-Leiter Lars Friedrich. Spenden können alle, die fit und gesund sind. Möglichkeiten dazu gibt es auch in Corona-Zeiten noch zahlreich. Laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellen die Hygienestandards in Blutspendeeinrichtungen sicher, dass für Spender kein erhöhtes Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus besteht. Wer helfen möchte, findet unter blutspenden.de alle Spendemöglichkeiten in seiner Nähe.

]]>