Netzwerke - 10.11.2015

Uwe Christoph ist Vorsitzender des Koordinierungskreises Security beim VCI

Gestaltungskraft durch Expertise

Nicht nur CHEMPARK-intern ist Uwe Christoph (r.) - hier mit Sicherheitsmitarbeiter Heinz Imkamp - in Sachen Security unterwegs. Auch beim VCI ist der Leiter des Security Managements als Experte gefragt.
Nicht nur CHEMPARK-intern ist Uwe Christoph (r.) - hier mit Sicherheitsmitarbeiter Heinz Imkamp - in Sachen Security unterwegs. Auch beim VCI ist der Leiter des Security Managements als Experte gefragt.


Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) vertritt die Interessen seiner Mitglieder auf nationaler wie internationaler Ebene. Uwe Christoph, Leiter des Security Managements bei CURRENTA, bringt sich und sein Fachwissen als Vorsitzender des Koordinierungskreises Security in die politische Arbeit ein.


Veränderte kriminelle Energien, neu Risikoszenarien, eine komplexere Gesetzeslage – die Bedeutung der Security, das heißt des Schutzes vor Gefahren und Bedrohungen, die durch Straftaten hervorgerufen werden, ist in den Chemieunternehmen im vergangenen Jahrzehnt erheblich gestiegen. Dass der Bereich auch für den VCI immer wichtiger wurde, ist nur folgerichtig. Als Vorsitzender organisiert und moderiert Christoph die Arbeit des Koordinierungskreises und gestaltet damit die Rahmenbedingungen des Security Managements für die Unternehmen mit.

Fachlicher Erfahrungsaustausch

Blick in eine von drei Sicherheitszentrale im CHEMPARK
Blick in eine von drei Sicherheitszentrale im CHEMPARK

Sicherheitsfragen sind immer Querschnittsthemen. Sie betreffen alle Prozesse und Bereiche. Im Koordinierungskreis Security sind deshalb auch Mitglieder aus den Fachausschüssen Anlagensicherheit, Transportsicherheit, Informationstechnologie sowie Handel und Steuern. In jährlich drei bis vier routinemäßigen Sitzungen werden Erfahrungen und gute Praktiken ausgetauscht, bestehende Rechtsgrundlagen erörtert sowie Leitfäden zu ihrer Umsetzung für Mitgliedsunternehmen entwickelt. Hinzu kommen Ad-hoc-Sitzungen aus aktuellem Anlass.

Weitere wesentliche Aufgabe des Koordinierungskreises ist es, als Ansprechpartner für die gesetzgebenden und ausführenden politischen Organe auf Bundesebene zur Verfügung zu stehen. Das können etwa die Bundesministerien für Wirtschaft oder Umwelt sein, aber auch ressortübergreifende Arbeitsgruppen, die sich bei der Gesetzeserarbeitung an die Security-Experten des VCI wenden.

Ansprechpartner für die Politik

Aktuell arbeitet beispielsweise ein Mitglied des Kreises im Normenausschuss mit an der Neufassung der DIN-Norm 77200, die die Qualität externer Sicherheitsdienstleister regelt. Christoph trägt derzeit Bedarf, Sorgen und Erfahrung der Chemischen Industrie in eine Fachgruppe, die sich im Dialog mit Luftfahrtbundesamt und Bundesverkehrsministerium mit der Luftfrachtsicherheit beschäftigt. Auf EU-Ebene gestaltet der Koordinierungskreis die Entwicklung in Sachen Security mit, indem er ein Mitglied in den entsprechenden Ausschuss des EU-Verbandes der Chemischen Industrie CEFIC (European Chemical Industry Council) nach Brüssel entsendet. Branchenübergreifend bringt Christoph seine Sicht und Erfahrung im Unterausschuss "Wirtschaftsschutz" des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) in die politische Arbeit ein.

"Ich teile meine fachliche Erlebniswelt gerne mit Kollegen. Durch den regelmäßigen Dialog gewinne ich auch neue Erkenntnisse", erklärt Christoph. "Aber der Gewinn für den CHEMPARK ist ebenfalls bemerkenswert: Wir erkennen Tendenzen und können Entwicklungen in Security-Fragen mitgestalten. So können wir uns frühzeitig auf Veränderungen einstellen und politische Rahmenbedingungen mitentwickeln und beeinflussen. Davon profitieren insbesondere auch unsere Kunden im CHEMPARK."

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