08. Februar 2013Nachwuchs-Chemiker zu Gast bei der CURRENTA-Bildung

Junge Forscher trainieren für die Internationale Chemie-Olympiade

Die Nachwuchs-Chemiker gemeinsam mit Birgit Vieler (Mitte), Landesbeauftragte NRW der Chemie-Olympiade, Guido Körner und Hans-Jürgen Foerges, CURRENTA Ausbildung und Thimo V. Schmitt-Lord, Vorstand der Bayer-Stiftung (von Bildmitte nach rechts).
Die Nachwuchs-Chemiker gemeinsam mit Birgit Vieler (Mitte), Landesbeauftragte NRW der Chemie-Olympiade, Guido Körner und Hans-Jürgen Foerges, CURRENTA Ausbildung und Thimo V. Schmitt-Lord, Vorstand der Bayer-Stiftung (von Bildmitte nach rechts).

Ein Team aus CURRENTA-Ausbildern und angehenden Chemielaboranten bot im Auftrag der Bayer Science & Education Foundation vom 4. bis 5. Februar ein umfangreiches Trainingsprogramm. Ziel der Gäste ist Moskau, der diesjährigen Austragungsort der IChO, die vom 14. bis 23. Juli zum 45. Mal stattfinden wird.

Der Weg dorthin führt die 16- bis 20jährigen Schülerinnen und Schüler allgemeinbildender Schulen über vier Vorrunden, die Vorbereitung auf die dritte wurde bei CURRENTA absolviert.

"Die Laboratorien der CURRENTA-Ausbildung bieten den Absolventen hervorragende Arbeitsbedingungen für die Lösungen der an sie gestellten praktischen Aufgaben im Rahmen des Vorbereitungslehrgangs", erklärte Guido Körner, Ausbilder Laborberufe. "Während des ganztägigen Praktikums zum Thema 'Nitrierung von 2-Chlorbenzoesäure' unterstützte je ein angehender Chemielaborant einen Teilnehmer bei der Einzelarbeit. Das umfasst den korrekten Apparaturaufbau genauso wie alle Fragen zur Arbeitssicherheit."

23 Auszubildende schlüpften so in die Rolle des Ausbilders und hatten die Möglichkeit ihr Wissen weiterzugeben.

Zum umfangreichen Rahmenprogramm für die 20 Nachwuchs-Chemiker gehörte unter anderem eine Führung durch die Themenräume des Bayer-Kommunikationszentrum "BayKomm", eine Besichtigung des CHEMPARK Leverkusen sowie ein Besuch des Schokoladen-Museums in Köln. Erfahrungen der ganz anderen Art machten die Jung-Chemiker zudem bei einem Zirkus- und Artistenworkshop, bei dem koordinative Fähigkeiten, Körperbeherrschung und Teamfähigkeit gezielt geschult wurden.

Die Internationale Chemie-Olympiade (IChO)
Die erstmals 1968 in Prag ausgetragene Internationale Chemie-Olympiade ist ein jährlich stattfindender Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen, der in Deutschland vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wird. Für die Organisation ist das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) an der Universität Kiel verantwortlich. Der Entscheidung auf Bundesebene gehen Regionalausscheidungen auf Landesebene voraus. Deutsche Schüler gehen seit 1974 ins Medaillen-Rennen. Bei den Wettbewerben müssen die Teilnehmer zwei fünfstündige Klausuren schreiben und mehrere Laborexperimente gemäß den Prüfungsvorgaben ausführen und dokumentieren. Die Anforderungen liegen dabei weit über dem Abitur-Niveau.

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