18. Februar 2013Rekordzahl an Verbesserungsvorschlägen

CURRENTA spart dank pfiffiger Mitarbeiter 2,47 Millionen Euro

CHEMPARK-Manager und -Betreiber CURRENTA registriert mit Stolz immer mehr Tüftler in den eigenen Reihen: Im vergangenen Jahr gingen beim Online-Portal des CURRENTA Ideen-Managements (CIM) insgesamt 3.534 Verbesserungs-Vorschläge ein. Das ist der bisher höchste Wert, der jemals bei CURRENTA erreicht wurde – er stellt eine 15-prozentige Steigerung im Vergleich zu 2011 dar (3.073 erfasste Ideen). Dabei taten sich nicht nur Spar-Füchse hervor, deren Überlegungen sich energie- und damit kostensparend auswirkten, sondern auch Ideen-Brüter, die die Sicherheit am Arbeitsplatz erhöhen, die Umwelt schonen und Arbeitsabläufe verbessern halfen. Auch die Vorschlagsquote lag noch nie so hoch wie in 2012: Auf 1.000 der insgesamt 3.284 teilnahmeberechtigten Mitarbeiter entfielen diesmal 1.076 Vorschläge. "Die hohe Beteiligung zeigt uns, wie sehr sich die Mitarbeiter mit dem Unternehmen identifizieren. Wir sind stolz, wie sehr sie sich für die Optimierung von Produktionsprozessen, für umweltschonende Maßnahmen und nicht zuletzt für die stete Verbesserung der Sicherheit am Arbeitsplatz engagieren. Dafür bedanke ich mich bei unseren Mitarbeitern ganz ausdrücklich", lobte der Vorsitzende der CURRENTA-Geschäftsführung, Dr. Günter Hilken, und betonte, wie sehr man auch künftig auf den Einfallsreichtum der Belegschaft zum Erreichen wichtiger Unternehmensziele baue.

Besonders stark rauchten auch im vergangenen Jahr die Köpfe der kreativen Mitarbeiter am CHEMPARK-Standort Leverkusen, auf den 2.035 Vorschläge entfielen. Für Dormagen bilanzierte das CIM 927 Ideen, für Krefeld-Uerdingen 564. Ferner beteiligten sich CURRENTA-Mitarbeiter des Standortes Wuppertal mit acht Optimierungs-Plänen.

Für Dirk Berkenkötter, Bereichsbetreuer für das CURRENTA Ideen-Management, ist das Rekordergebnis gleichzeitig ein deutlicher Beleg dafür, dass die Mitarbeiter mit dem jetzigen Ideen-Bewertungs-System und der Geschwindigkeit zufrieden sind, mit der die Verbesserungsvorschläge abgearbeitet werden: "Die Erfahrung einer zügigen Bearbeitung sowie einer raschen Umsetzung der Idee motiviert Mitarbeiter eher, einen zweiten oder dritten Vorschlag einzubringen." Bis zum Jahresende hatte das CIM 3.120 Ideen bewertet und abgeschlossen; verwirklicht wurden schließlich 1.690 Vorschläge. Die Realisierungsquote lag mit 54 Prozent genauso hoch wie im Jahr zuvor. Allein der dadurch erzielte wirtschaftliche Nutzen belief sich auf fast 2,47 Millionen Euro. Weil nicht nur die Quote, sondern auch die Qualität der Ideen ein hohes Niveau erreichte, belohnte CURRENTA die Einreicher mit Prämien in einer Höhe von rund 732.000 Euro. Dabei reichten die ausgezahlten Prämien von fünfstelligen Einzelsummen – die höchste Einzelsumme betrug 37.181 Euro – bis zu Anerkennungsprämien. Mit letzteren werden Ideen ausgezeichnet, die zwar für gut befunden, aber aus verschiedenen Gründen nicht realisiert wurden – etwa, weil die Umsetzung bereits in Planung war. Immerhin schüttete CURRENTA zusätzlich 25.700 Euro für 514 solcher Vorschläge aus.


Beispiele aus den Standorten
Leverkusen: Zu den insgesamt 30 prämierten Vorschlägen, aus denen CURRENTA einen wirtschaftlichen Nutzen von über 5.000 Euro pro Jahr zieht, gehörte der von Hans-Joachim Roth. Der Industriemechaniker prüft in der Werkstatt im Bereich CURRENTA Umwelt im CHEMPARK Leverkusen regelmäßig die im Unternehmen benötigten Schlauchleitungen. Darunter sind auch Schläuche, die mit Presshülsen gefertigt sind, um eine absolut dichte und feste Verbindung zur Anschlussarmatur zu gewährleisten. Diese speziellen Schläuche wurden bislang extern bestellt – bis Roth auf die Idee kam, dass die Kostenersparnis erheblich sein dürfte, wenn die Werkstatt die Schläuche selbst einkürzt und diese mit den Hülsen verpresst. Weil solche Schlauchleitungen seitdem bei Bedarf in kurzer Zeit selbst montiert werden können, entfällt auch das Lagern von Ersatzschläuchen, die üblicherweise nach zwei Jahren entsorgt werden mussten. CURRENTA spart durch diese Vorteile knapp 30.000 Euro im Jahr, was wiederum Roth eine Prämie von knapp 8.900 Euro bescherte.

Dormagen: CURRENTA belohnt aber nicht nur Ideen, bei denen es um einen wirtschaftlichen Nutzen geht. Ebenso wichtige Bewertungskriterien sind die Sicherheit am Arbeitsplatz und der Gesundheitsschutz. Im Vorjahr befassten sich 896 der insgesamt 1.690 realisierten Vorschläge (53 Prozent) mit Überlegungen, wie sich der Arbeitsplatz und dessen Umfeld sicherer und/oder gesünder gestalten lassen. Am Standort Dormagen empfahlen beispielsweise zwei Mitarbeiter der Abteilung, die die Sanierungsarbeiten von Rohrbrücken plant, ein alternatives Riegelsystem beim Gerüstbau. Hatten sich bisher beim Abstrahlen bleihaltiger Beschichtungen in den U-förmigen Gerüst-Riegeln belastete Stäube abgesetzt, die beim Gerüstabbau nur schwer kontrolliert abgesaugt werden konnten, kann sich durch die Verwendung von geschlossenen, O-förmigen Riegeln kein Strahlgut mehr ablagern. Dank dieser Maßnahme schlägt der CHEMPARK-Betreiber gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Sie macht nicht nur die Arbeit der Gerüstbauer und Rohrbrückensanierer sicherer, sondern reduziert auch die Umweltbelastung. Die beiden cleveren Rohrbrücken-Spezialisten erhielten dafür zusammen rund 700 Euro.

Krefeld-Uerdingen: Einen Anteil an dem außerordentlich erfolgreichen "CIM-Jahr 2012" hatte unter anderem die Einführung neuer Kennzahlen in den Standardreports. Seit Mitte letzten Jahres spielt der Umweltaspekt im CURRENTA Ideen-Management eine noch größere Rolle: Die abgeschlossenen und realisierten Ideen werden seither danach eingestuft, ob durch ihre Umsetzung die Umwelt weiter geschont werden kann. "Das neue Kriterium ist ein gutes Merkmal, um zu signalisieren, dass wir durch das Ideen-Management auch die Umweltschutz-Leistung verbessern", erläuterte Berkenkötter.

Einer der 76 Vorschläge, die mit dem neuen, so genannten "UWS-Aspekt" markiert wurden, stammte aus dem CURRENTA-Ausbildungszentrum in Krefeld-Uerdingen. Robert Ermel, der dort im Bereich Betriebsmanagement & Koordinierendes Bewerbermarketing unter anderem für die nachhaltige Verfügbarkeit der Ausbildungsanlagen verantwortlich ist, hatte sich Gedanken gemacht, wie sich der Verbrauch eines der größten "Stromfresser" im Technikum zugunsten des Unternehmens und der Umwelt senken ließ. Denn der Schraubenverdichter, der für die Kühlung der benötigten Kühlsole sorgt, mit deren Hilfe Lösemitteldämpfe aus der Prozess-Abluft kondensiert werden können, war bis dahin auf eine weitaus höhere Leistung als die in der produktionstechnischen Ausbildung erforderliche ausgelegt. Durch eine relativ unkomplizierte Anpassung, die zudem während der ohnehin fälligen Revisionsarbeiten im letzten August vorgenommen werden konnte, fielen die Energiekosten für die Kälteanlage um satte 35 Prozent. Dafür erhielt der kreative Tüftler rund 2.300 Euro.

Über CURRENTA:
Die Currenta GmbH & Co. OHG ist Manager und Betreiber der drei CHEMPARK-Standorte Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen. Das Joint Venture von Bayer und LANXESS bietet den 70 angesiedelten CHEMPARK-Partnern auf rund elf Quadratkilometern mehr als 1.000 chemienahe Dienstleistungen an. Dazu zählen unter anderem Energieversorgung, Umweltdienstleistungen, Sicherheit, Infrastruktur, Analytik, Ausbildung, Logistik und Instandhaltung. Teile dieser Leistungen werden von den rund 5.300 Mitarbeitern der CURRENTA und der beiden Tochtergesellschaften Chemion und TECTRION auch für externe Kunden erbracht.

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