18. Februar 2013Erfolgreiche Kooperation von CURRENTA und Accurec

Tausend Tonnen Lithium-Ionen-Altbatterien recycelt

CURRENTA gelingt es im Drehrohrofen die organischen Bestandteile von Lithium- haltigen-Altbatterien sicher sowie nutzbringend zu entsorgen.  Denn die enthaltenen gut brennbaren Elektrolyte und Kunststoffe tragen direkt zur Energiegewinnung und Dampferzeugung im CHEMPARK bei.  Nach der thermischen Vorbehandlung lassen sich wertvolle Metalle von Accurec besser und in reinerer Form recyceln.
CURRENTA gelingt es im Drehrohrofen die organischen Bestandteile von Lithium- haltigen-Altbatterien sicher sowie nutzbringend zu entsorgen. Denn die enthaltenen gut brennbaren Elektrolyte und Kunststoffe tragen direkt zur Energiegewinnung und Dampferzeugung im CHEMPARK bei. Nach der thermischen Vorbehandlung lassen sich wertvolle Metalle von Accurec besser und in reinerer Form recyceln.

In Zukunft werden sich Lithium-Ionen-Batterien, die heute schon massenhaft in zum Beispiel Mobiltelefonen, Laptop oder Tablets eingesetzt werden, weitere Einsatzgebiete erobern. Zeitlich versetzt muss deshalb mit steigenden Mengen zu recycelnder Altbatterien gerechnet werden. Gerade bei diesen Akkumulatoren gilt es sowohl wertvolle Rohstoffe zurück zu gewinnen als auch ein sicheres Handling/Recycling zu gewährleisten. Denn durch gewaltsame Öffnung oder Kurzschlüsse des Batteriekörpers kommt es zur Freisetzung von Dämpfen und häufig auch Selbstentzündungen.

Das CURRENTA-Geschäftsfeld Umwelt hat für diese anspruchsvolle Teilaufgabe der Verwertungskette einen eigenen Verfahrensansatz entwickelt, der im vergangenen Mai auf der weltgrößten Umwelttechnikmesse, der IFAT Entsorga 2012, in München erstmals vorgestellt wurde. Bereits einen Monat später präsentierte sich die Leverkusener Currenta GmbH & Co. OHG zusammen mit dem neugewonnenen Partner, der Accurec Recycling GmbH, auf der Woche der Umwelt, zu der Bundespräsident Joachim Gauck Entwickler wegweisender Umweltlösungen, im Juni 2012, in den Garten von Schloss Bellevue eingeladen hatte.

Beim CURRENTA-Verfahren werden die Altbatterien, die bis zu 40 Prozent an leichtflüchtigen Stoffen enthalten, dem Drehrohrofen in vorsortierten Rezepturen zugeführt. Durch die Temperaturerhöhung öffnen sich die Energiespeicherventile, organische Inhaltsstoffe dampfen aus und verbrennen vollständig. In Summe lassen sich durch das sichere Zusammenspiel von Drehrohrofen, Nachbrennkammer und Rauchgasreinigung aus Verbundwerkstoffen in einem Verfahrensschritt Energie für die Dampferzeugung und Energieversorgung im CHEMPARK gewinnen, gefährliche Stoffe sicher entsorgen und Wertmetalle komplett von Organik befreien. Die Wiederfindungsquote liegt nach der thermischen Vorbehandlung durch CURRENTA bei kompakten Metallteilen, wie sie zum Beispiel in Akkumulatoren zu finden sind, bei über 99 Prozent.

Über CURRENTA Umwelt:
Das Geschäftsfeld Umwelt des CHEMPARK-Managers und -Betreibers CURRENTA bietet seinen Kunden vielfältige Services zur Entsorgung von Abfällen und der Versorgung mit Wasser an. In eigenen Anlagen entsorgt oder verwertet die CURRENTA Sonderabfall und reinigt Abwasser. Darüber hinaus kümmern sich die rund 800 Umweltfachleute an den drei CHEMPARK-Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen um die Reinigung von Großbehältern und Tankwagen sowie um die komplette Abfallsammlung. Die im CHEMPARK ansässigen Firmen versorgt CURRENTA zentral mit Kälte und mit Wasser in verschiedenen Qualitäten. Die vielfältigen Umwelt-Services nehmen vor allem Kunden an den CHEMPARK-Standorten in Anspruch. Aber auch Kommunen sowie die Chemie-, Stahl-, Automobil- und Elektronikindustrie aus dem In- und Ausland sind Kunden der CURRENTA, einem Joint Venture von Bayer und LANXESS.

Über Accurec Recycling:
Accurec ist ein mittelständisches Privatunternehmen, das sich auf die Rückgewinnung von Industriemetallen aus End-Of-Life Produkten wie Batterien spezialisiert hat. Im Verlauf der vergangenen 15 Jahre wurden in Forschungskooperation mit der Technischen Universität Aachen deshalb mehrere energieeffiziente und emissionsfreie Behandlungsverfahren entwickelt. Deren Kernprozess besteht darin, die Altprodukte im Vakuum-Reaktor thermo-chemisch so zu behandeln, dass unter Ausnutzung der unterschiedlichen physikalisch-chemischen Eigenschaften der Metalle im Vakuum diese destillativ getrennt werden können. Ihre Produktreinheit ist bereits im ersten Schritt so hoch, dass sie Handelsqualität erreichen. Die Kooperation mit CURRENTA stellt damit eine weitere zukunftsweisende Integration ausgereifter, industrieller Prozessschritte in der Verfahrenskette der Batterieaufbereitung dar.

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