17. September 2013Von der Straße auf die Schiene:

Projekt von CURRENTA und Duisburger Hafen nimmt Fahrt auf

Der Duisburger Hafenchef Erich Staake, CHEMPARK-Leiter Dr. Ernst Grigat und Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link (v.l.n.r.) vor dem ersten Lkw auf der neuen Verbindungsstraße zwischen CHEMPARK und Logport.
Der Duisburger Hafenchef Erich Staake, CHEMPARK-Leiter Dr. Ernst Grigat und Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link (v.l.n.r.) vor dem ersten Lkw auf der neuen Verbindungsstraße zwischen CHEMPARK und Logport.

"Mit der Anbindung des CHEMPARK an das Umschlag-Terminal "logport III" des Duisburger Hafens schaffen wir die Möglichkeit für die Unternehmen im CHEMPARK, ihre Güter demnächst auf noch kürzerem Wege direkt auf die Schiene zu bringen. Sie erhalten damit einen direkten Zugang zum nationalen und internationalen Netzwerk des Gütertransfers vom Lastwagen auf den Zug", sagte CHEMPARK-Leiter Dr. Ernst Grigat anlässlich der Einweihung einer neuen Verbindungsstraße zwischen dem Gelände des CHEMPARK und dem des Duisburger Hafens. "Damit wird der Straßenverkehr entlastet und das Logistikangebot für den CHEMPARK noch attraktiver."

Der Duisburger Hafen-Chef Erich Staake betonte: "Durch die Kooperation mit CURRENTA verlagern wir einen erheblichen Teil von Chemietransporten auf die Schiene und stärken damit den Industrie- und Logistikstandort insgesamt. Durch die Einbindung in unser umfangreiches KV-Netzwerk wird der CHEMPARK auch an andere Chemiestandorte am Rhein direkt angebunden. So profitieren beide Seiten. "Grigat stimmte zu: "Als einer der größten Chemieparks in Europa freuen wir uns, mit dem Betreiber des weltweit größten Binnenhafens zu kooperieren. Damit wird die Attraktivität beider Standorte gesteigert."

Symbolisch eröffneten CHEMPARK-Leiter Grigat, der Chef des Duisburger Hafens, Erich Staake, sowie Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link bei einem kleinen Festakt die Verbindung zwischen dem CHEMPARK und logport III. Die neue, nicht-öffentliche Verbindungsstraße zwischen dem logport-Gelände der duisport-Gruppe (Duisburger Hafen AG) und dem CHEMPARK ist gut 900 Meter lang. Ab Oktober können die Unternehmen im CHEMPARK durch diese Anbindung den neuen Terminal logport III des Duisburger Hafens nutzen. Der Terminal ist ein Terminal für den sogenannten Kombinierten Verkehr (KV) – das bedeutet in diesem konkreten Fall, dass die Verkehrswege Straße und Schiene miteinander kombiniert werden. Mit sieben Umschlaggleisen, zwei Rangiergleisen und zwei Portalkränen wird die Umschlagkapazität auf logport III im Endausbau rund 400.000 Standardcontainer (TEU) jährlich betragen.

Im Mai 2011 hatten duisport und der CHEMPARK-Manager und -Betreiber CURENTA einen Kooperationsvertrag geschlossen, der insbesondere die Zusammenarbeit bei Infrastrukturprojekten wie der Entwicklung des Terminals in Hohenbudberg zum Ziel hat.

Über die Duisburger Hafen AG:
Die Duisburger Hafen AG ist die Eigentums- und Managementgesellschaft des Duisburger Hafens, des größten Binnenhafens der Welt. Die duisport-Gruppe bietet für den Hafen- und Logistikstandort Full Service-Pakete in den Bereichen Infra- und Suprastruktur inkl. Ansiedlungsmanagement. Darüber hinaus erbringen die Tochtergesellschaften logistische Dienstleistungen wie beispielsweise den Aufbau und die Optimierung von Transport- und Logistikketten, Schienengüterverkehrsleistungen, Gebäudemanagement und Verpackungslogistik. www.duisport.de.

Über den CHEMPARK:
Im CHEMPARK bilden 70 Unternehmen aus Produktion, Forschung und Dienstleistung Synergien. An den Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen findet auf einer Fläche von 11 Quadratkilometern und in ca. 500 Betrieben ein Drittel der nordrhein-westfälischen Chemieproduktion statt. Chemie-Unternehmen erhalten vor Ort eine komplette Infrastruktur und bedarfsgerechte Services. Dafür sorgt die Currenta GmbH & Co. OHG, Manager und Betreiber des CHEMPARK.

Der CHEMPARK Krefeld-Uerdingen hat sich als führender Polycarbonat- und Polyamid-Standort Westeuropas etabliert. Zudem ist hier die weltgrößte Produktion von anorganischen Pigmenten konzentriert. Bekanntestes Chemieprodukt des Standorts Krefeld-Uerdingen ist das Polycarbonat "Makrolon®", das unter anderem als Trägermaterial für die DVD- und CD-Produktion dient. Darüber hinaus stellen die rund 7.500 Beschäftigten auf einer Fläche von 260 Hektar Polyurethane, Polyamide, Durethan®, Adipinsäure und Beschichtungen, Weiß- und Farbpigmente sowie Zwischenprodukte für Pflanzenschutzmittel, Geruchs- und Geschmacksstoffe her.

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