09. Oktober 2014CHEMPARK Dormagen:

Kemira feiert die offizielle Einweihung seines bislang größten Produktionswerkes für Wasserchemikalien in Europa

Kemira feierte die Einweihung der neuen Anlage im CHEMPARK Dormagen: Betriebsleiter Till Huonker (r.) führte CHEMPARK-Leiter Dr. Ernst Grigat (v.l.), Kemira-Geschäftsführer Dr. Frank Wegener und Hans Sturm (stellv. Bürgermeister Dormagen) durch die neue Produktionsstätte.
Kemira feierte die Einweihung der neuen Anlage im CHEMPARK Dormagen: Betriebsleiter Till Huonker (r.) führte CHEMPARK-Leiter Dr. Ernst Grigat (v.l.), Kemira-Geschäftsführer Dr. Frank Wegener und Hans Sturm (stellv. Bürgermeister Dormagen) durch die neue Produktionsstätte.

Gemeinsam mit am Bau beteiligten Firmen, Geschäftspartnern und Kunden aus Deutschland, Frankreich und Benelux feiert Kemira am 09. Oktober diesen Anlass gebührend und gibt einmalige Einblicke hinter die Kulissen dieses modernen und bestens integrierten chemischen Produktionsprozesses.

"Kemira ist Marktführer der chemischen Wasser-und Abwasserbehandlung in einem gereiften Markt. Unsere Anlage in Dormagen wird uns bei der Erhaltung dieser Führungsposition in Europa unterstützen. Das Werk ist aber auch ein Beispiel für unsere kontinuierlichen Anstrengungen zur Verbesserung der Ressourceneffizienz unserer Produktionen. In dieser Anlage verwenden wir zu 100% das Nebenprodukt "Wässrige Salzsäure" aus der TDI-Anlage von Bayer MaterialScience und produzieren damit ein Produkt, das in der kommunalen als auch industriellen Abwasserreinigung erfolgreich zum Einsatz kommt. Dies sichert Kemira den langfristigen und kosteneffizienten Zugang zu diesem wichtigen Rohstoff bei der Fällmittel-Herstellung", so Jari Rosendal, CEO des finnischen Kemira Konzerns.

CHEMPARK-Leiter Dr. Ernst Grigat begrüßte den neuen Partner am Standort und hob bei seiner Rede vor allem den Verbund-Gedanken hervor: "Kemira macht durch die Zusammenarbeit mit MaterialScience die Vorteile eines Chemieparks deutlich: Das Nebenprodukt des einen Betriebes ist der Ausgangsstoff für die nächste Produktion. Wir freuen uns sehr, dass sich Kemira für Dormagen entschieden hat."

Was den Standort Dormagen für Kemira außerdem so attraktiv macht, erklärt Dr. Frank Wegener, Geschäftsführer der Kemira Germany GmbH: "Neben der gut ausgebauten Standortinfrastruktur, dem hohen Sicherheitsstandard – vor allem auch aufgrund des Werkschutzes und der Werkfeuerwehr, war für Kemira die optimale Verbindung und Nähe zu unseren Märkten in den Beneluxländern, Deutschland und Teilen von Frankreich entscheidend. Der CHEMPARK Dormagen liegt sehr zentral und bietet uns alle Möglichkeiten unser Produkt optimal zu transportieren – per Lkw sowie zukünftig zusätzlich auch per Bahnkesselwagen. Darüber hinaus konnten wir beim Zusammenstellen der 18-köpfigen Anlagenmannschaft qualifizierte Mitarbeiter auch aus dem CHEMPARK gewinnen."

Kemira kann auf eine lange Tradition bei der Herstellung von Wasserchemikalien zurückblicken. Dennoch stellt jeder Produktionsneubau besondere Anforderungen an Planer und Techniker.

"Kemira produziert diese Art von Fällungsmitteln bereits an 28 Standorten weltweit. Um jedoch Teil des Dormagener CHEMPARK-Stoffverbundes werden zu können, galt es, das Verfahren zur Herstellung von Polyaluminium-Chlorid individuell anzupassen und den Prozess auf den hier anfallenden Rohstoff zuzuschneiden. Im Zuge von nur 15 Monaten entstand eine Anlage nach dem aktuellen Stand der Technik. Wir sind heute in der Lage, 14 unterschiedliche Spezifikationen von sauren und alkalischen Aluminiumsalzen herzustellen, die ausnahmslos den hohen Qualität-Standards von Kemira entsprechen", versichert Till Huonker, Betriebsleiter des Dormagener Werkes.

Kemira ist ein international tätiges Chemieunternehmen, das Kunden aus wasserintensiven Industrien bedient. Das Unternehmen liefert Konzepte und Lösungen zum Wasserqualitäts- und –quantitäts¬management, die die Energie-, Wasser- und Rohstoffeffizienz der Kunden optimieren. Kemiras Schwerpunkt liegt in der Zellstoff-und Papierindustrie, im Bereich Öl, Gas, Bergbau und der kommunalen und industriellen Wasseraufbereitung. Sitz der deutschen Hauptverwaltung ist Frankfurt am Main.

www.kemira.com

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