31. Mai 2016CURRENTA präsentiert neue Entsorgungslösungen auf der IFAT 2016

Neue Perspektiven mit Recycling und Spezialisierung

Mit einer CURRENTA-eigenen Recyclinganlage werden Kunststoffabfälle eines Produktionsbetriebes im CHEMPARK wieder aufbereitet.
Mit einer CURRENTA-eigenen Recyclinganlage werden Kunststoffabfälle eines Produktionsbetriebes im CHEMPARK wieder aufbereitet.

Der vor zwei Jahren eingeleitete Perspektivwechsel hat bei CURRENTA-Umwelt zu wesentlichen Änderungen in der Sonderabfallentsorgung geführt.

Neben der konsequenten Fortführung der Recyclingaktivitäten haben die Sonderabfallexperten ihre Anlagenkapazitäten den Markterfordernissen angepasst, die bestehenden Entsorgungsanlagen spezialisiert und die Kooperationen mit Hochschulen weiter ausgebaut. Welche Vorteile sich für Abfallerzeuger aus diesen Änderungen ergeben, stellt CURRENTA auf der IFAT 2016 in Halle B1, an Stand 258 den Messebesuchern vor.

Forschungskooperationen für sichere und effiziente Klärprozesse
Im Bereich Forschung und Entwicklung haben die Kooperationen der CURRENTA mit Hochschulen und Forschungsinstituten zu grundsätzlichen Lösungsansätzen im Bereich der industriellen Abwasserreinigung geführt. So konnten Forscher der Universität Duisburg-Essen in den CURRENTA-Kläranlagen Leverkusen und Dormagen die Bedingungen für das Auftreten von Blähschlamm ermitteln. Mit diesem Grundlagenwissen können wesentliche Anlagenparameter so eingestellt werden, dass das Wachstum der blähschlammfördernden Bakterien dauerhaft gehemmt wird.

Die technische und energetische Optimierung der bestehenden Abwasserreinigungsanlagen wird durch eine Technikums-Anlage vorangetrieben. Mit bis zu zwei Meter hohen Plexiglasbecken und –zylindern wurde die bestehende Beckenbiologie des Gemeinschaftsklärwerkes Leverkusen maßstabsgetreu nachgebaut. Die wesentlichen Parameter wie beispielsweise pH, Sauerstoffsättigung, TOC-Gehalt oder Schlammalter können eingestellt werden. Die Auswirkungen auf die Beckenbiologie zeigen sich in dem Modell deutlich schneller als im Original und können leicht beobachtet und analysiert werden.

Die demographische Entwicklung in Deutschland und der abnehmende spezifische Wasserbedarf sowie das durch den Klimawandel regional veränderte Niederschlagsgeschehen erzeugen einen großen Handlungsdruck auf die Wasserwirtschaft. Um zukünftigen Anforderungen (Ressourcenschutz, Flexibilität, Energieeffizienz) gewachsen zu sein werden zunehmend neue Lösungen entwickelt. Im Forschungsprojekt TWIST++ untersuchen 18 Kooperationspartner, darunter die CURRENTA, wie diese "Lösungen" aussehen könnten und wie eine Umsetzung in die Praxis möglich wäre. Im Technikum des Entsorgungs- und Recyclingzentrum des CHEMPARK Leverkusen wird geprüft, wie sich neuartige Sanitärsysteme (NASS) auf die Leistung der kommunalen Kläranlage (KA) auswirken würden. Ein Schwerpunkt der Untersuchung ist die zu erwartende Veränderung des Kohlenstoff-Stickstoff –Verhältnisses (C/N). Wissenschaftlicher Kooperationspartner der CURRENTA bei diesem Projekt ist das Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte und Abfallwirtschaft (ISWA) der Universität Stuttgart.

Neue, wirtschaftliche Entsorgungskonzepte
Die Entwicklung der Abfallmengen und -qualitäten im CHEMPARK sowie eine technische und wirtschaftliche Bewertung der Sonderabfallverbrennungsanlagen der CURRENTA, haben zu einer Änderung der Entsorgungsstrategie geführt. So wurde zum einen die Verbrennungsanlage im CHEMPARK Krefeld-Uerdingen im Dezember 2015 geschlossen und zum anderen die verbleibenden fünf Verbrennungsanlagen durch Investitionen in die Anlagentechnik spezialisiert. Damit verknüpft sind neue Konzepte zur Abfalllogistik und zum Stoffstrommanagement. Durch die umgesetzten, nachhaltig wirkenden Veränderungen bietet CURRENTA seinen Kunden auch weiterhin Entsorgungssicherheit zu marktkonformen Preisen.

Ein Entsorgungsnetzwerk schließt Wertstoffkreisläufe
Dies gilt auch für die Recyclingaktivitäten. Im Jahr 2015 hat CURRENTA in Kooperation mit der Accurec-Recycling GmbH ca. 2.000 Tonnen Lithiumionenbatterien im Drehrohrofen thermisch vorbehandelt und so die Metalle für ein weiteres Recycling vorbereitet. Die erfolgreiche Firmenkooperation feiert in diesem Jahr ihr 5-jähriges Bestehen.

Für die Kunden im CHEMPARK betreibt CURRENTA drei Wertstoffsammelzentren, die Alt-Computer, Kabelschrott und alte Anlagenteile sammeln, sortieren und einem Recycling zuführen. Aktiv betreibt CURRENTA Recyclinganlagen zur Wiedergewinnung von Kupfer aus Kabelschrott. Ferner werden im Konzernverbund Lösemittel, Schwefelsäure und jodhaltige Abfälle recycelt und dem Stoffkreislauf wieder zugeführt. Eine Recyclinganlage für spezifische Kunststoffabfälle hat CURRENTA auf Kundenwunsch entwickelt und betreibt diese seit knapp zwei Jahren erfolgreich im CHEMPARK-Standort Krefeld-Uerdingen.

Im Jahre 2015 hat CURRENTA rund 35.000 tausend Tonnen an Chemikalien und Metallen einer Wiederverwendung zugeführt. Das Recycling von im CHEMPARK anfallenden Papier- und Pappeabfälle sowie Kartonagen wird ebenfalls durch CURRENTA organisiert.

Jobvielfalt in der Chemie
Der Chemieparkbetreiber und -Manager CURRENTA hat für potenzielle neue Mitarbeiter ein attraktives Gesamtpaket geschnürt, das ein vielfältiges Aufgabenspektrum mit aussichtsreichen Karriere- sowie Fortbildungsperspektiven zusammenbringt. Auf dem Karriereportal www.entdecke.currenta.de stellen Mitarbeiter und Auszubildende in Videos und Kurzfilmen mit eigenen Worten ihren Weg zur CURRENTA vor, schildern ihr Aufgabenspektrum und eigene Erfahrungen.

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