02. November 2020Woche der Ausbildung

Zeitgemäß ausbilden – Herausforderung und Chance

Sie sind mit Smartphones aufgewachsen, Tablets gehören zum Alltag: Die Rede ist von der Generation Z. Aber was erwartet sie von der Arbeitswelt und was unterscheidet sie von den Generationen davor? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen wir uns in der Woche der Ausbildung.

Während der Pandemie ist es schwierig, einen zukünftigen Arbeitgeber kennenzulernen. Auch für angehende Auszubildende sind Besuche in Ausbildungsbetrieben und Einblicke in den Azubi-Alltag nur eingeschränkt möglich, viele Messen und ‚Tage der offenen Tür‘ sind ausgefallen. Auch bei uns, dem größten Ausbildungsbetrieb der Region, mussten die jährlichen „Tage der Ausbildung“ in Leverkusen, Krefeld-Uerdingen und Dormagen ausfallen. Trotzdem und trotz Corona: Wir möchten Einblicke ermöglichen, wir möchten so gut es geht, zeigen, was in Sachen Ausbildung bei CURRENTA so alles möglich ist. Wir stellen die Ausbildungsberufe der CURRENTA vor, lassen Azubis aus ihrem Alltag berichten, stellen den Bewerbungsprozess vor und sind offen für Fragen. Wie? Digital! Vom 2.11. bis 8.11.: Verfolgt unsere Social-Media-Kanäle, macht mit, löchert uns mit Fragen und gebt Feedback. Wir freuen uns auf alle Besucher über Instagram, Facebook, Twitter, LinkedIn und auf unserer Website.

Zur Generation Z gehören diejenigen, die zwischen den späten 1990er und den 2010er Jahren geboren wurden. Im Gegensatz zu ihrer Vorgänger-Generation – den Millennials – sind sie mit Internet, Smartphones und Tablets aufgewachsen. Das bedeutet auch eine Veränderung für die Arbeitswelt: Die Generation Z hat neue Ansprüche und damit muss sich der Arbeitgeber auseinandersetzen, um auf dem Arbeitsmarkt weiter attraktiv zu sein.

Digitalisierung ist wichtiger denn je. Die CURRENTA-Bildung hat deshalb bereits im Jahr 2016 das Projekt „Bildung 2020“ ins Leben gerufen und begonnen, die Ausbildungsinhalte digital aufzubereiten. Aus „Bildung 2020“ wurde dann das Folgeprojekt „Bildung next“, eingehend auf die neuen Anforderungen und Bedürfnisse der Auszubildenden. Denen müssen sich auch die Ausbilderinnen und Ausbilder anpassen. Klassischer Frontalunterricht ist out, der Wunsch nach individuellem Lernen groß.

"Natürlich gibt es einen Ausbildungsplan, den wir einhalten müssen, aber die Art, wie der Stoff vermittelt wird, hat sich verändert", erklärt Katrin Wicht, bei CURRENTA zuständig für Ausbilderqualifikationen. "Der Ausbilder wird mehr als Lernbegleiter und Coach gesehen, es wächst der Wunsch nach selbstgestaltetem Lernen", fügt Walter Schulte hinzu. Der Bildungsreferent der Fortbildung ist mitverantwortlich für die Fortbildungsangebote der Ausbilderinnen und Ausbilder. "Es müssen die richtigen Methoden für die verschiedenen Situationen gefunden werden. Im Vordergrund stehen die Bedarfe der Auszubildenden."

Die Rolle des Coachs und Lernbegleiters ist keine selbstverständliche, das wissen die Verantwortlichen der CURRENTA-Bildung. "Wir haben ein neues Seminarprogramm zu modernen und digitalen Themen", erklärt Wicht. "Im Fokus steht ‚Moderne Führung in der Ausbildung: Generation Z‘. Aber auch Medienrecht, digitale Lernmethoden und das richtige Drehen von Lernvideos gehören dazu."

Letztgenannte können in der Bildungscloud hochgeladen werden, auf die die Azubis von zu Hause aus über die bereitgestellten Tablets zugreifen können. "Es ist wichtig, die Lern-Inhalte auch digital zur Verfügung zu stellen", erklärt Schulte. Gerade zu Beginn der Corona-Zeit profitierten Azubis und Ausbilder enorm von der Bildungscloud. "Wir waren gut vorbereitet. Der Übergang vom Vor-Ort-Ausbilden zum mobilen Lernen von zu Hause hat prima funktioniert", ist Wicht erleichtert.

"Wir würden uns wünschen, dass unsere Angebote noch mehr genutzt werden. Das Seminarprogramm richtet sich sowohl an unsere als auch an externe hauptamtliche und betriebliche Kolleginnen und Kollegen", sagt Schulte. Das gesamte Angebot finden Sie hier.

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