20. Mai 2020Ausbildung online

Mit der Currenta-Bildungscloud durch die Corona-Krise

Lernen trotz Corona: Für Kira Deigentasch, Currenta-Auszubildende zur Industriemechanikerin, bedeutete dies, dass sie das Klassenzimmer mit dem Homeoffice tauschen musste. Dank der Currenta-Bildungscloud war sie bei dem Wechsel nicht auf sich alleine gestellt.
Lernen trotz Corona: Für Kira Deigentasch, Currenta-Auszubildende zur Industriemechanikerin, bedeutete dies, dass sie das Klassenzimmer mit dem Homeoffice tauschen musste. Dank der Currenta-Bildungscloud war sie bei dem Wechsel nicht auf sich alleine gestellt.

„Es war eine ungewöhnliche Situation. Am Freitag war ich noch ganz normal im Unterricht. Über das Wochenende habe ich dann erfahren, dass deutschlandweit alle Schulen schließen müssen. Zum Glück wurden wir schnell von unseren Ausbildungsleitern informiert, wie es am Montag für uns weitergeht“, berichtet Kira Deigentasch. So wie der angehenden Industriemechanikerin erging es Mitte März vielen der rund 2.400 Azubis, die Currenta für sich und andere Chemparkfirmen in Leverkusen, Dormagen, Krefeld-Uerdingen und Wuppertal-Elberfeld ausbildet. Denn der Corona-Erlass des Schulministeriums hatte nicht nur für Schul- und Kitakinder Auswirkungen. Auch die Currenta-Bildung musste unmittelbar reagieren und sich darauf einstellen, ihre Azubis erst einmal ohne den klassischen Unterricht versorgen zu müssen.

Homeoffice für Azubis?
Für die Azubis und die Ausbilder kein Problem, denn bereits seit 2016 wird im Rahmen des Projektes ‚Bildung 2020‘ intensiv an der Digitalisierung der Azubi-Programme gearbeitet. Ein Vorteil, der gerade in dieser Ausnahmesituation zu tragen kam. „Wir haben uns schon vor vier Jahren die Frage gestellt, wie wir uns weiterentwickeln können, um für die Anforderungen des digitalen Zeitalters gerüstet zu sein“, erklärt Dr. Nora Bujdoso, die sich bei der Currenta-Bildung um Bildungsprojekte kümmert. „Von den Lösungen, die wir gefunden haben, profitieren wir schon länger. Gerade in der intensiven Anfangsphase der Corona-Pandemie kamen sie aber noch mehr denn je zum Einsatz“, berichtet Bujdoso weiter. So haben die Auszubildenden bereits seit geraumer Zeit virtuelle Lernumgebungen zur Verfügung, in denen sie zudem persönlich von ihren Ausbildern betreut werden. „Dadurch, dass die Technik bereitstand und die Verzahnung digitaler und analoger Lernformate, dem sogenannten ‚Blended Learning‘, bereits gelebte Praxis waren, hatten wir die beste Grundlage, uns auf die neue Situation einzustellen“, reflektiert Bujdoso.

Austausch zwischen Ausbildern und Azubis dank der ‚Bildungscloud‘
Bestandteil des Programms ‚Bildung 2020‘ war die Einführung der sogenannten ‚Bildungscloud‘: eine auf dem Education-Paket von Microsoft Office basierende Plattform, die nach einer Erprobungsphase breit in die Bildungsangebote von Currenta eingebunden wurde. So konnten die Ausbilder Lerninhalte und Präsentationen bereitstellen, Aufgaben an die Azubis verteilen und sich mit ihnen in Video-Konferenzen wie im Schulunterricht austauschen: und das alles aus einer Hand. Zudem wurde in der Bildungscloud ein virtueller Raum geschaffen, in dem sich nur die Auszubildenden wie in Lerngruppen untereinander vernetzen und bei Lernfragen unter die Arme greifen konnten. Tim Leppkes, Ausbilder für Metallberufe in Krefeld-Uerdingen, erlebte die Situation aus erster Hand und berichtet, dass die Umstellung vor allem dank des Engagements seiner Auszubildenden reibungslos verlief: „Ich habe täglich eine Telefonkonferenz mit meiner Klasse. Diese dient dem Austausch über die theoretischen Inhalte, aber auch dem Kontakt halten. Alle haben von Anfang an eine große Neugierde und hohe Disziplin an den Tag gelegt.“ So auch Kira Deigentasch, die erleichtert war, dass sie trotz Corona nicht auf sich alleine gestellt war: „Erfreulicherweise wurden wir nicht einfach nach Hause geschickt und haben Aufgaben bekommen. Die Ausbilder sind immer für uns da, beantworten Fragen und geben Hilfestellung.“

Mit ‚Bildung next‘ weiter in das digitale Lernzeitalter
Für die weitere Digitalisierung sieht Uwe Menzen, Leiter der Currenta-Bildung, auch Vorteile in der aktuellen Krise: „Gerade Corona hat uns gezeigt, dass wir mit unseren Digitalisierungsbemühungen auf dem richtigen Weg sind. Die Ausnahmesituation hat außerdem alles beschleunigt. Vorher konnte jeder mit den digitalen Programmen arbeiten, jetzt muss es jeder machen. Deswegen werden wir den Weg konsequent weiterverfolgen.“ Bereits vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie stand für Currenta die Entscheidung fest, ‚Bildung 2020‘ unter dem Namen ‚Bildung next‘ fortzuführen. „Unser Digitalisierungsprojekt ‚Bildung next‘ hat durch die Zwangsumstellung noch weiter Fahrt aufgenommen“, so Menzen mit Blick in die Zukunft.

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