Biomonitoring

Definition Biomonitoring

Biomonitoring beruht auf der Messung von Biomarkern
Biomonitoring beruht auf der Messung von Biomarkern

Beim Biomonitoring dienen Blut- und Urinuntersuchungen der Bestimmung von Gefahrstoffen, deren Stoffwechselprodukte oder deren Effektparametern, um gesundheitsschädliche Einflüsse zu erkennen. Für diese Analysen werden die modernsten und sensitivsten Analysentechniken eingesetzt. Biomonitoring ist ein Bestandteil der arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen nach ArbmedVV sowie betriebsärztliche Aufgabe nach §3 ASiG.

Wir erfassen die innere Gefahrstoffbelastung und bewerten die hieraus resultierende gesundheitliche Relevanz für die Betroffenen mithilfe entsprechender Beurteilungswerte (TRGS 903, AMR 6.2). Dabei werden sowohl inhalative als auch dermale und orale Expositionen erfasst. In der Arbeitsmedizin wird mittels Biomonitoring die Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen überwacht. Darüber hinaus kommt dem Biomonitoring eine große Bedeutung in der Umweltmedizin zu. Hier geht es darum, die nicht-berufliche Belastung der Allgemeinbevölkerung zu erfassen.

Adduktmonitoring

Krebserzeugende Chemikalien wie aromatische Amine (z. B. 4-Aminobiphenyl, Benzidine, Toluidine) und Alkylantien (z. B. Acrylnitril, Ethylenoxid, Dimethylsulfat) können aufgrund ihrer hohen Reaktivität entweder spontan oder nach metabolischer Aktivierung Bindungen mit der DNA sowie aber auch mit Hämoglobin oder Albumin eingehen.

Langjährige Erfahrungen haben gezeigt, dass eine Korrelation besteht zwischen den Schadstoff-Hämoglobin-Addukten und den Schadstoff-DNA-Addukten, die selbst schwer erfassbar sind.

Aufgrund der Lebensdauer der Erythrocyten im menschlichen Blutkreislauf können wir mithilfe des Adduktmonitorings Schadstoffbelastungen der letzten drei Monate ermitteln.

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