Betrieb, 1. Dezember 2020

CURRENTA baut für Bayer Grünstrom-Ladesäulen

Aufbau der Infrastruktur für mehr Elektromobilität

CURRENTA setzt schon seit Jahren auf Elektrofahrzeuge und will mit einem neuen Ladesäulen-Produkt weitere CHEMPARK-Partner für das Thema Elektromobilität und Nachhaltigkeit begeistern.

CURRENTA hat beim Trendthema Elektromobilität einen Gang hochgeschaltet. Seit Kurzem bietet der CHEMPARK-Manager und -Betreiber seinen Kunden ein Komplettpaket an, das in Zusammenarbeit mit der Tochterfirma Tectrion von der Planung über den Betrieb bis hin zur Abrechnung von Ladesäulen alle Schritte aus einer Hand abdeckt. Als erster Kunde konnte die Bayer AG gewonnen werden: Für sie bauen CURRENTA und Tectrion insgesamt zehn Säulen und nehmen diese in Betrieb.

"Ich freue mich, dass wir die Bayer AG als ersten Kunden gewinnen konnten und wir sieben neue Ladesäulen in Monheim, eine weitere in Dormagen und zwei in Frankfurt aktuell errichten", erklärt Dr. Alexander von Scheven, verantwortlicher Vertriebsmanager für das Thema E-Mobility im Leistungsfeld Ver- und Entsorgung bei CURRENTA.

"CURRENTA hat uns in der Realisierung von E-Ladesäulen am Standort Monheim von Anfang an professionell unterstützt. Unsere gemeinsame Motivation ist es, alle Mitarbeiter am Standort im Bemühen um nachhaltige Mobilität zu unterstützen. Ladesäulen mit grünem Strom leisten dazu einen wichtigen Beitrag", so Martin Zeller, Site Manager Monheim.

Schon vor einigen Jahren hatte CURRENTA zusammen mit Tectrion die ersten Ladesäulen im CHEMPARK in akribischer Pionierarbeit errichtet und in Betrieb genommen. Anfang 2020 waren es sechs Säulen von CHEMPARK-Partnern und fünf, die CURRENTA selbst nutzt. "Neben der Planung, Montage und Inbetriebnahme unterstützen wir CURRENTA auch bei der Betriebsführung von E-Ladesäulen im CHEMPARK", so Vincenzo Sanfilippo, Elektrofachkraft bei Tectrion. "Dass CURRENTA auch an uns gedacht hat, sehen wir als Zeugnis einer langjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit."  

Charakteristika des neuen Ansatzes

"Ich bin davon überzeugt, dass wir mit unserem größer gedachten Ansatz viele Kunden überzeugen werden. Schließlich kennen wir uns als Netz- und Standortbetreiber vor Ort genau aus. Dies ermöglicht uns, für Kunden die individuell zu ihnen passende Komplettlösung maßzuschneidern", verspricht von Scheven. Das neue Produkt zeichnet sich aber nicht nur durch mehr Größe, sondern durch den ganzheitlichen Ansatz aus. "Der Kunde braucht uns quasi nur zu sagen, ob er fünf, zehn, 15 oder noch mehr Ladesäulen benötigt", fasst von Scheven zusammen und erklärt, dass sich CURRENTA und Tectrion um den Rest kümmern. Konkret umfasst dies die Planung und Umsetzung des Netzanschlusses und die Installation der Ladesäulen sowie den technischen Betrieb inklusive Service und Abrechnung.

Klimaschutz „tanken“

Generell wird an den Ladesäulen ausschließlich Grünstrom angeboten. Dieser Nachhaltigkeitsbeitrag ist für die Bayer AG von hoher Relevanz. Um die Stromtankstellen im CHEMPARK besser erkennen zu können, sollen sie ein einheitliches CURRENTA-Design erhalten.

Eine kleine Rechnung zeigt, dass ein Wechsel aller CHEMPARK-Mitarbeiter zu Elektroautos signifikant die CO2-Bilanz verbessern würde.

Aktuell sind etwa 52.000 Werksausweise im Umlauf. Geht man von einem Motorisierungsgrad von 55 Prozent aus, so fahren in normalen Zeiten bis zu 28.600 Menschen mit dem Auto in die CHEMPARK-Standorte. Bei einem durchschnittlichen CO2-Ausstoß von 130 g pro km und einer Pendelstrecke von 30 km an 210 Arbeitstagen könnten nahezu 40.000 t des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid im Jahr, inkl. der Fahrten in und zwischen den CHEMPARK-Standorten, nachhaltig eingespart werden.

CURRENTA bietet zwei Umsetzungsvarianten an

Es stehen zwei Produkte zur Auswahl. Diese unterscheiden sich lediglich darin, dass die Kunden entscheiden,

  • ob sie die Anbindung zu den Ladesäulen in Eigenregie umsetzen und finanzieren oder
  • diese vollumfassend von CURRENTA errichten und finanzieren lassen.

Das Preismodell basiert auf Einmalkosten in Höhe von 30 Prozent der Anbindungskosten sowie einem einheitlichen jährlichen Leistungspreis pro Ladesäule. Da die Anbindungskosten von verschiedenen Einflussgrößen abhängen, wie zum Beispiel dem Abstand zum Bestandsnetz, der Anschlussleistung oder der Bodenbeschaffenheit, müssen diese stets individuell berechnet werden.

Bei beiden Produkten ist jeder Schritt, von der Beschaffung über die Bereitstellung der Ladeinfrastruktur, zum Beispiel als stehende Ladesäule oder an der Wand befestigte Wallbox, bis hin zum Betrieb enthalten. Dies gilt auch für die spätere Betriebsführung der Ladesäulen/Wallboxen, das Ladestationsmanagement, die Servicehotline, den Abrechnungsservice sowie die Förderantragstellung und Grünstromlieferung.

Wie getankt und abgerechnet wird

Jeder Kunde entscheidet natürlich selbst, wie sein Parkplatz mit den Ladesäulen im CURRENTA-Design aussieht und wer dort tanken darf. Zum Aufladen kann die RFID (radio-frequency identification)-Karte oder die angebotene App genutzt werden. Aktuell wird per Kreditkarte im Nachgang abgerechnet.

CURRENTA setzt ausschließlich auf intelligente Ladesäulen, die ein flexibles Lastmanagement erlauben, sodass es nicht zu Leistungsspitzen kommen kann, wenn zum Beispiel viele Mitarbeiter morgens um 8 Uhr gleichzeitig ihr E-Mobil laden wollen. Es lassen sich Prioritäten festlegen, der Leistungsbezug drosseln und auch Zeitfenster vergeben. Sollte es doch einmal zu einer Störung kommen, unterstützt während der Regelarbeitszeit die Tectrion-Betriebsbetreuung, außerhalb der Kernarbeitszeit sowie am Wochenende der PLT-Entstördienst: "Die Verwaltungssoftware erzeugt eine präzise Fehlermeldung, auf deren Grundlage können die Service-Techniker die E-Ladesäulen vor Ort prüfen und instand setzen", erläutert Sanfilippo.

Elektrifizierung der Mitarbeiter-Parkplätze an den CHEMPARK-Standorten

Aktuell wird geprüft, wie eine Elektrifizierung der Mitarbeiter-Parkplätze außerhalb der CHEMPARK-Standorte erfolgen kann. Der Chemiepark-Manager und Betreiber möchte dies gemeinsam mit den Partnerunternehmen umsetzen, welche ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Lademöglichkeit mit Grünstrom für ihr privates E-Mobil auf den Mitarbeiterparkplätzen bieten wollen. CURRENTA übernimmt alle notwendigen Schritte der Planung, Koordination, Umsetzung und des Betriebs, inklusive der Abrechnung der jeweiligen Ladehubs. Weitere Details werden auf einer der nächsten CHEMPARK-Konferenzen vorgestellt werden. Somit bietet CURRENTA als Chemieparkbetreiber allen ansässigen Partnerunternehmen die Chance, den jeweiligen Arbeitsplatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und den Standort insgesamt aufzuwerten.

Ihre nächsten Schritte zu mehr Elektromobilität

Kunden, die sich für den Aufbau einer eigenen Ladesäulen-Infrastruktur interessieren, durchlaufen zusammen mit CURRENTA folgende Projektphasen:

  1. Auswahl des Standorts/der Standorte (CUR/Kunde)
  2. Energiebedarfsmeldung (CUR)
  3. Kalkulation der Anbindungskosten und Festsetzung des Leistungspreises (CUR)
  4. Vertragsunterzeichnung (CUR/Kunde)
  5. Einmalkosten (30 %-Anzahlung der Anbindungskosten) (Kunde)
  6. Erstellung des Netzanschlusses
  7. Bestellung und Installation der Ladesäulen (CUR)
  8. Enjoy! (Kunde)

Bei Fragen oder Interesse wenden Sie sich bitte an den verantwortlichen Vertriebsmanager und E-Mobility-Experten Dr. Alexander von Scheven

Lassen Sie sich beraten!

Im Rahmen der bundesweiten Förderrichtlinie Elektromobilität sowie der NRW-Richtlinie gibt es eine Reihe von Fördermöglichkeiten für den Aufbau und Betrieb von Flotten mit alternativen Antrieben, über die die CURRENTA potenziellen Kunden ebenfalls gerne Auskunft gibt.

"Zudem bieten wir eine auf jedes Unternehmen zugeschnittene Konzeptstudie an, mit der sich der Bedarf und mögliche Standorte von E-Ladehubs (Zusammenschluss von mehreren Ladepunkten) ermitteln lässt. Bei Interesse ist auch ein Investionskostenschätzung denkbar", erklärt Dr. Alexander von Scheven.

Weitere Informationen zum Produkt "Grüne Mobilität" finden Sie hier.

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