Betrieb 19.07.2016

TECTRION wartet Aufzüge und Aufzugsanlagen im CHEMPARK

Sicher rauf und sicher runter

Über 700 Personen- und Lastenaufzüge gibt es im CHEMPARK. Wenn die gewartet oder repariert werden müssen, sind die Fördertechnik-Fachleute von TECTRION im Einsatz. Seit kurzer Zeit auch mit Siegel vom TÜV.

Im Aufzug stecken bleiben – für viele eine Horrorvorstellung. Gut, wenn dann schnell Hilfe vor Ort ist. Im CHEMPARK kommt die in den meisten Fällen von den Fachleuten bei TECTRION. Bei dem Instandhaltungsunternehmen kümmert sich eine ganze Fachabteilung, die Fördertechnik, um die Wartung, Reparatur und Instandsetzung von Aufzügen. Und natürlich darum, dass Personen im Fall der Fälle schnellstmöglich aus steckengebliebenen Aufzügen geholt werden. "Bis zur Einleitung der Personenbefreiung vor Ort dürfen in Deutschland maximal 30 Minuten verstreichen. Dank unserer zentralen Lage in den drei CHEMPARK-Standorten sind wir jedoch in der Regel deutlich schneller und benötigen nur 10 bis 15 Minuten", so Christian Schmitz, Leiter der TECTRION-Fördertechnik.

Jetzt zertifiziert

Die Abteilung und ihre rund 100 Mitarbeiter haben jahrelange Erfahrung mit allen Arten von Aufzügen. Seit Mai 2016 kann Schmitz das seinen Kunden sogar schwarz auf weiß bestätigen: Mitte des Monats wurde die Fördertechnik vom TÜV Rheinland nach DIN EN 13015 zertifiziert. Die Europanorm legt fest, wie eine qualifizierte Wartung von Aufzügen und Fahrtreppen durchgeführt werden muss und welche Anforderungen an das Wartungsunternehmen zu stellen sind. "Mit dieser Zertifizierung können wir unsere Kompetenzen noch deutlicher belegen", so Schmitz. Der Nachweis wird auch für viele Kunden immer wichtiger: "Wir arbeiten seit Jahren vertrauensvoll mit TECTRION zusammen", betont Bodo Mau, Betriebsingenieur bei Momentive Performance Materials in Leverkusen. "Die Zertifizierung bestätigt uns darin und gibt uns zusätzliches Vertrauen  für die Zukunft – gerade im Hinblick auf die steigenden Sicherheitsanforderungen an die Betreiber von Aufzugsanlagen."

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Der lange Weg zum Zertifikat
Christan Schmitz (l.) mit Techniker Frank Ströhmann bei der Inspektion eines Aufzugs im Geb. Q 26.
Christan Schmitz (l.) mit Techniker Frank Ströhmann bei der Inspektion eines Aufzugs im Geb. Q 26.

Die Idee, die Fördertechnik nach DIN EN 13015 zertifizieren zu lassen, hatte Schmitz bereits im Jahr 2013. Der Weg bis zur endgültigen Abnahme durch den TÜV war jedoch lang. "Damals war die Arbeit an den drei CHEMPARK-Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen noch nicht vereinheitlicht. Das sind wir zuerst angegangen. 2014 gab es dann erste Gespräche mit dem TÜV. Die waren sehr ermutigend, denn in vielen Bereichen waren wir bereits gut aufgestellt", berichtet Schmitz. Der wichtigste Schritt bestand daher darin, die eigene Arbeit zu dokumentieren. Eine nicht zu unterschätzende Aufgabe angesichts von insgesamt 728 Aufzügen im CHEMPARK, die alle von TECTRION betreut werden.

Im Frühjahr 2016 war es dann soweit: In einem zweistufigen Audit wurde die Fördertechnik durch den TÜV auf Herz und Nieren geprüft. Neben der Prüfung der Dokumente wurden auch die Handwerker bei ihrer Arbeit genau beobachtet: Werden alle Arbeitsschritte korrekt durchgeführt? Werden Fachfragen vollständig beantwortet? Doch der gründliche Vorbereitungsprozess hatte sich gelohnt, der TÜV hatte nichts zu beanstanden. "Die Zertifizierung ist vollkommen reibungslos über die Bühne gegangen", freut sich Schmitz noch heute.

Ausruhen kann sich die Abteilung übrigens nicht nach der Zertifizierung: Jedes Jahr folgt ein neues Audit – alle drei Jahre sogar ein besonders umfängliches. "Wir müssen unsere Prozesse laufend an geänderte gesetzliche Vorschriften, aber auch an die neue Technik anpassen – bei uns gibt es keinen Stillstand", betont Schmitz.

Einsatz rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr

Ziel aller Leistungen der TECTRION-Fördertechnik ist die Sicherheit der CHEMPARK-Mitarbeiter, -Kunden und -Gäste. Zudem gewährleisten sie die Produktionsfähigkeit der Betriebe, schließlich werden mit den meisten Aufzügen keine Personen, sondern Produkte oder Fahrzeuge transportiert. Für den Fall, dass es einmal hakt, sind die Mitarbeiter von TECTRION 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr erreichbar. "Alle Notrufe laufen bei uns auf. In unserer Kernarbeitszeit fahren wir dann selbst raus, nach Feierabend übernimmt der TECTRION PLT-Entstördienst die Personenbefreiung. Gleichzeitig wird unsere Fördertechnik-Rufbereitschaft informiert, die sofort ausrückt, falls es vom Kunden gewünscht wird und den Aufzug auch in der Nacht wieder zum Laufen bringt", erläutert Schmitz.

Pro Tag kommt es zu durchschnittlich einer Störung pro Standort. Ursache dafür ist in der Regel Fremdverschulden, etwa die Überschreitung der Maximallast eines Aufzugs. Zudem absolvieren die Mitarbeiter der Fördertechnik tausende von Wartungseinsätzen im Jahr. Jeder Aufzug wird – in Abhängigkeit vom Alter, der Belastung und der Anzahl an Fahrten – durchschnittlich vier- bis achtmal jährlich gewartet.

Um jede Störung so schnell wie möglich behoben zu bekommen, hält TECTRION ein umfangreiches Lager an Ersatzteilen vor. Teile für ältere Aufzüge, die nicht mehr auf dem Markt erhältlich sind, werden kurzerhand selbst gebaut.

Die TECTRION-Leistungen im Überblick:

http://www.tectrion.de/leistungen/service-produkte/wartung-inspektion-instandsetzung/aufzuege-aufzugsanlagen.html

Vom Paternoster bis zum 200-Meter-Aufzug
Blick auf die Antriebseinheit des Pater Nosters im Gebäude K 12, Leverkusen.
Blick auf die Antriebseinheit des Pater Nosters im Gebäude K 12, Leverkusen.

So komplex der CHEMPARK ist, so vielfältig ist auch seine Aufzug-Landschaft, wie folgende Zahlen und Daten zeigen:

Der Höchste: Der Außenaufzug am Kamin in Leverkusen führt in luftige 200 Meter Höhe.

Der Stärkste: Bei NKT Cables ist ein Aufzug im Einsatz, der bis zu 10 Tonnen rauf und runter transportieren kann.

Die Klassiker: Aktuell sind noch 5 Paternoster im CHEMPARK Leverkusen in Betrieb.

Die 728 Aufzüge verteilen sich wie folgt auf die Standorte:

469 in Leverkusen

128 in Dormagen

131 in Krefeld-Uerdingen

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