Netzwerke 14.02.2017

Unternehmen und Azubis profitieren von etablierter 'trialer' Struktur

Dreiklang für den Ausbildungserfolg

Die Besten im Westen. Bei der Landesbestenehrung gehörten auch junge Menschen, die von CURRENTA ausgebildet werden, zu den Geehrten. (Foto: IHK Düsseldorf / Paul Esser)
Die Besten im Westen. Bei der Landesbestenehrung gehörten auch junge Menschen, die von CURRENTA ausgebildet werden, zu den Geehrten. (Foto: IHK Düsseldorf / Paul Esser)

"Trial" ist Trumpf: Mit betrieblichen Ausbildungsstätten, eigener Berufsschule und eigenen Labors, Technika und Lehrwerkstätten für die naturwissenschaftlichen und technischen Berufe sowie top Rahmenbedingungen für kaufmännische Berufe setzt CURRENTA Bildung Maßstäbe in der Ausbildungslandschaft. Ein Dreiklang für den Ausbildungserfolg. Davon profitieren Auszubildende und Unternehmen gleichermaßen.

"Das Zusammenspiel zwischen modernen Ausbildungsstätten für Theorie und Praxis, hauptamtlichen Ausbildern und betrieblichen Ausbildern vor Ort in den Anlagen sowie zusätzlich ausbildungsbegleitenden und -bereichernden Angeboten sind die Grundbausteine für die Attraktivität unserer Ausbildungsdienstleistung", betont Bildungsleiter Wilhelm Heuken. Das Bildungsportfolio umfasst derzeit 25 Ausbildungsgänge und sieben Duale Studiengänge. "Unsere Ausbildung heißt nicht nur Lernen und Lehren nach dem vorgeschriebenen Ausbildungsplan. Ein wichtiger Mosaikstein ist für uns darüber hinaus, die jungen Menschen individuell zu begleiten und zu fördern, wie beispielsweise über den Bundeswettbewerb 'Fremdsprachen'. Dies trägt mit dazu bei, sie optimal und gezielt auf die bevorstehenden spezifischen Berufsaufgaben vorzubereiten", so Heuken.

CURRENTA Bildung bildet an den CHEMPARK-Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen sowie Wuppertal-Elberfeld junge Menschen in kaufmännischen, naturwissenschaftlichen und technischen Berufen aus. Mit der Qualifizierung der Nachwuchskräfte leistet CURRENTA damit einen Beitrag, den zukünftigen wirtschaftlichen Erfolg der Kunden und des eigenen Unternehmens zu sichern. Sich kontinuierlich an die Veränderungen, den Bedarf und die Wünsche der Kunden anzupassen, stellen wichtige Kernaspekte dar. Die langjährige Erfahrung kommt den Kunden zugute: Sie können auf eine große Palette eines kundenorientierten Dienstleisters für Aus- und Fortbildung zurückgreifen. Pro Jahr bildet CURRENTA Bildung über 800 neu eingestellte Auszubildende aus. Derzeit absolvieren rund 2.500 Azubis eine Ausbildung bei CURRENTA.

Ausbildung bei CURRENTA - Hintergrundinformationen

Beispiel Bestenehrung: Alle Jahre wieder
Corinna Saalwächter hat in ganz Deutschland den besten Abschluss als Biologielaborantin geschafft.
Corinna Saalwächter hat in ganz Deutschland den besten Abschluss als Biologielaborantin geschafft.

Der Erfolg ist messbar: Fast alle Azubis bringen ihre Ausbildung zu Ende. Jahr für Jahr gehören eine Vielzahl von Auszubildenden zu den Besten in den jeweiligen Bezirken der Industrie- und Handelskammern (IHK). Allein nach der letzten Herbstprüfung waren 60 Auszubildende aus zehn Berufen zu den Bestenehrungen geladen. Heißt: Sie schlossen ihre Ausbildung mit der Note "Sehr gut" ab. Fünf von ihnen erreichten sogar die Landesbestenehrung. Besonderheit: Mit einem Prüfungsergebnis von 97 Prozent ist Corinna Saalwächter die beste Biologielaborantin Deutschlands. Sie erzielte ein Traum-Prüfungsergebnis von 97 Prozent. Damit qualifizierte sie sich für die Bestenehrung auf Bundesebene.

Corinna Saalwächter:
Corinna Saalwächter: "Die Qualität der Ausbildung ist sehr hoch."

"Die Qualität der Ausbildung ist sehr hoch und die Vorbereitung auf alle anstehenden Aufgaben und die Prüfung absolut vorbildlich", lobt sie die Ausbildungsbedingungen und Betreuung. Zur großen Freude von Dr. Nora Bujdoso, die sie über die Ausbildungszeit zusammen mit weiteren CURRENTA-Ausbildern vorrangig betreut hat. "Als Ausbilder sind wir sehr stolz auf Corinna. Für uns ist ihre Leistung eine große Motivation, weiterhin alle Energie in unsere Arbeit mit den Auszubildenden zu stecken", freut sie sich. "Das Engagement und die Motivation von Corinna Saalwächter sowie die gelungene Zusammenarbeit zwischen dem Ausbildungszentrum, den Ausbildungsbetrieben und der Berufsschule ermöglichte letztendlich diesen Erfolg", so Dr. Bujdoso. Ihr Fachwissen und Engagement hat überzeugt: Inzwischen ist Corinna Saalwächter mit einem unbefristeten Vertrag bei Bayer beschäftigt.

Sprachenwettbewerb fördert Sozialkompetenz und Teamfähigkeit

Egal für welches Unternehmen, egal in welcher Branche und gleichgültig, in welcher Funktion: Berufliche Abläufe auch in einer Fremdsprache abzuwickeln, gehört heute zu den fast selbstverständlichen Kompetenzen. Die entsprechenden Inhalte fließen in die Ausbildung ein. CURRENTA bietet zur bestmöglichen Qualifizierung noch mehr. Seit drei Jahren nehmen Azubis freiwillig am Bundeswettbewerb 'Fremdsprachen' teil. Dabei gilt es für die jungen Leute in einem maximal achtköpfigen Team einen Film- oder Hörbeitrag in mindestens einer Fremdsprache zu produzieren. Bisher gelang es den Teams aber immer in gleich drei Sprachen –Englisch, Französisch und Spanisch – den Film zu gestalten. Ist die Vorrunde überstanden und das Finale erreicht, werden die Teams bunt gemixt. Neben sprachlichen Fähigkeiten werden auf diese Weise Sozialkompetenz und Teamfähigkeit geschult. "Fertigkeiten, die als sogenannte Soft Skills immer mehr an Bedeutung gewinnen", so Betreuerin Heike Hoffmann.

Wie schon 2015 zählten die für CURRENTA und Bayer startenden Auszubildenden aus dem CHEMPARK zu den Gewinnern des beliebten Wettbewerbs. Aus 120 angetretenen Gruppen schafften sie es als eines von elf Teams ins Finale nach Friedrichshafen. Mit ihrem Film "Pills for Skills" errangen sie den 3. Platz. "Es ist schon toll zu sehen und mitzuerleben, mit welcher Begeisterung, aber auch Professionalität und Selbständigkeit die Azubis bei der Sache sind", betont Hoffmann. Auch die Azubis sind begeistert und schwärmen von der Möglichkeit, ihre Sprache und Kommunikation zu verbessern.

Keineswegs sprachlos: ein für CURRENTA und Bayer startendes Ausbildungsteam gehörte zu den Gewinnern beim Bundeswettbewerb 'Fremdsprachen'.
Drei Fragen an Sabrina Schumacher
Sabrina Schumacher:
Sabrina Schumacher: "Die Teilnahme am Sprachenwettbewerb war eine tolle Erfahrung."

Zum Beispiel Sabrina Schumacher. Die heute 24-jährige Mitarbeiterin von Lanxess hat im Jahr 2014 im Rahmen ihrer Berufsausbildung zum Assistant for International Office Management (AIM) an dem Sprachenwettbewerb teilgenommen. Wir sprachen mit ihr:

Inwieweit hat Ihnen die Teilnahme am Sprachenwettbewerb für den späteren Beruf geholfen?
Die AIM's werden mit Zusatzqualifikation Fremdsprachen (Spanisch und Englisch) ausgebildet. Bereits bei meiner ersten Anstellung bei CURRENTA im BayKomm sind mir gelegentlich ausländische Gäste begegnet. Und hier bei LANXESS habe ich ebenfalls viel international zu tun. Wer in einem internationalen Unternehmen arbeiten will, benötigt Fremdsprachen. Der Sprachenwettbewerb hat mir geholfen, Kontakte zu den Auszubildenden anderer Ausbildungsgruppen zu knüpfen. Zu einigen habe ich heute noch Kontakt. Wir hatten viele verschiedene Meinungen, wie unser Projekt aussehen soll und mussten uns trotzdem irgendwie einigen. Das war sicher ein Beitrag zur Sozialkompetenz. Insgesamt eine tolle Erfahrung.

Ist die Möglichkeit, an solch einem Sprachenwettbewerb teilzunehmen, ein Gütezeichen der Ausbildung?
Es ist definitiv ein gutes Angebot. Die Güte zeigt sich schon darin, dass die Azubis jedes Jahr im Wettbewerb sehr weit kommen. Darin spiegelt sich die Qualität wider. Auch die Hilfe des Unternehmens untermauert dies. Ohne zeitliche Flexibilität und weitere Unterstützungsmaßnahmen hätten wir das Projekt wahrscheinlich gar nicht auf die Beine stellen können. Zudem hat das Projekt gemeinsam im Team großen Spaß gemacht und die Ausbildung bereichert.

Können Sie anderen Azubis empfehlen, daran teilzunehmen?
Auf jeden Fall, allerdings sollte es immer auf freiwilliger Basis bleiben. Man muss sich mit den Fremdsprachen schon sicher fühlen und Lust haben, bei den Projekten auch vor der Kamera zu stehen. Das ist vielleicht nicht jedermanns Sache. Wer an solchen Projekten Freude hat, dem kann es definitiv empfehlen.

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