Netzwerke 25. Juli 2017

Gute Gespräche beim 4. ´Parlamentarischen Abend´

Lobby-Leckerbissen nach CURRENTA-Geschmack

CURRENTA-Geschäftsführer Dr. Günter Hilken begrüßt den neuen NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, der für die Landesregierung zu den Gästen sprach.
CURRENTA-Geschäftsführer Dr. Günter Hilken begrüßt den neuen NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, der für die Landesregierung zu den Gästen sprach.

Hoch oben in 172 Meter Höhe haben Parlamentarier des nordrhein-westfälischen Landtags mit CURRENTA- und CHEMPARK-Vertretern über hoch gesteckte Ziele gesprochen. CURRENTA bleibt mit dem vierten 'Parlamentarischen Abend' im Dialog mit der Politik – um die Weichen für eines der höchsten wirtschaftlichen Güter NRWs zu stellen: die chemische Industrie.

Wer kann bei Infrastrukturvorhaben wie mitwirken? Was ist notwendig, um Planungs- und Bauprozesse schneller und einfacher zu machen? Und was hat der Bürger eigentlich von einer intakten Straßen-, Schienen-, Wasser- und Dateninfrastruktur?

Um große Bauvorhaben und strukturelle Veränderungen umzusetzen, sind Unternehmen auf die Politik angewiesen. Und stark daran interessiert, auch die Bürger mitzunehmen. Denn Mammut-Projekte, wie beispielweise die Erneuerung der Leverkusener Autobahnbrücke – der Tinnitus unter den Verkehrsstörungen –, gehen immer dann relativ reibungslos und zügig vonstatten, wenn alle Parteien, nicht nur im politischen Sinne, an einem Strang ziehen. Und so war auch der vierte von CURRENTA ausgerichtete 'Parlamentarische Abend' von großer Bedeutung für den gesamten CHEMPARK.

200 Gäste hatten die Geschäftsführer Günter Hilken und Alexander Wagner in den Düsseldorfer Rheinturm eingeladen, um über 'Perspektiven für die Infrastruktur' zu diskutieren. Unter ihnen: NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart (FDP), NRW-Finanzminister Lutz Lienenkämper (CDU), NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) sowie circa 70 Mitglieder des Landtags. Hinzu kamen jede Menge Vertreter aus Kommunal-, Landes-, und Bundespolitik sowie mit Hartmut Klusik, Klaus Schäfer und Rainier van Roessel Vorstandsmitglieder von Bayer, Covestro und LANXESS. Mit dabei waren auch zahlreiche Unternehmen aus dem CHEMPARK sowie Vertreter der IGBCE und CURRENTA-Gesamtbetriebsratsvorsitzender Detlef Rennings. Bei Speis und Trank und einem tollen Blick aus 172 Meter Höhe ein echter 'Lobby-Leckerbissen' sozusagen, für dessen humoristische Note Gastredner Bernd Stelter sorgte und die 'rheinische Infrastruktur' aufs Korn nahm.

Wettbewerbsfähig bleiben

Für CURRENTA unterstrich Geschäftsführer Günter Hilken die enorme Bedeutung einer intakten Infrastruktur für einen intakten Chemiestandort – und damit auch für einen intakten Wirtschaftsstandort hier in Nordrhein-Westfalen. "Wir produzieren rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Für uns als CHEMPARK sind ein gutes, leistungsstarkes Verkehrsnetz und eine schnelle Datenanbindung nicht bloß ein schöner Nebeneffekt. Für uns als chemische Industrie ist eine vernünftige Infrastruktur absolut notwendig, um wettbewerbsfähig zu bleiben!" Hilken warb bei den Politikern für eine schnelle und nachhaltige Verbesserung der aktuellen Situation. So soll etwa eine zusätzliche Rheinquerung zwischen Köln und Bonn für Auto- und Bahnverkehr gebaut und der Kölner Ring auf sechs beziehungsweise acht Spuren erweitert werden.

Vorbild Nachbarschaftskommunikation

Arbeitsdirektor Alexander Wagner ging darüber hinaus auf das Thema Bürgereinbindung und Nachbarschaftsdialog ein. "Wir haben seit einigen Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht mit unseren Bürgerdialogen in der Nachbarschaft der CHEMPARK-Standorte. Da können wir sicher unsere Expertise mit der Politik teilen und gemeinsam für entsprechende Akzeptanz bei so wichtigen Großprojekten wie etwa der Erneuerung der Leverkusener Brücke werben. Und ebenso wichtig ist es, die Sozialpartner bei so großen Vorhaben mitzunehmen." Daniel Neugebauer, Leiter Public Affairs bei CURRENTA, brachte den Abend und die Aufgabe, die Wirtschaft und Politik gemeinsam anpacken müssen, auf den Punkt: "Der Dialog mit der Politik und der Gesellschaft ist der einzig richtige Weg, wenn wir unsere 'licence to operate' beziehungswiese unsere guten Rahmenbedingungen erhalten wollen."

Und dass diese erhalten bleiben – oder im Fall der Infrastruktur an mehreren entscheidenden Stellen noch deutlich verbessert werden –, ist sowohl im Interesse der Parlamentarier, als auch im Interesse aller CHEMPARK-Partner. Und letztlich auch der Bürger, die mittelbar von einem starken Wirtschaftsstandort NRW profitieren. Eine nicht ganz klassische, dafür aber eine Win-win-win-Situation mit guter Perspektive. Vor allem aus 172 Meter Höhe.

Impressionen des Abends

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