Karriere - 03.06.2015

Ausbilder von Werkfeuerwehrleuten

Feuer und Flamme für die Sicherheit

Alle Prüflinge haben beim letzten Lehrgang bestanden – und somit unter Praxisbedingungen überzeugt.


Wenn es um die Sicherheit geht, ist das Angebot von CURRENTA vielfältig. Ein Beispiel: Seit fünf Jahren ermöglichen CURRENTA Bildung und Brandschutz jungen Menschen, auch externer Firmen, die Ausbildung zum Werkfeuerwehrmann/frau IHK. Die Nachfrage nach dieser bislang bundesweit seltenen Möglichkeit ist groß. Henkel, Infraserv Knapsack, die Flughäfen Köln-Bonn und Düsseldorf, Evonik, Federal Mogul, Daimler-Benz (Düsseldorf), die Hüttenwerke Krupp-Mannesmann, Axalta, Hydro Aluminium und Bayer HealthCare nutzten beispielsweise das Angebot.

Jährlich gehen bei CURRENTA bis zu 450 Bewerbungen ein, um direkt nach der Schule den Beruf des Werkfeuerwehrmannes bzw. der Werkfeuerwehrfrau zu erlernen. Dies ist erst seit 2009 dank der "Verordnung über die Entwicklung und Erprobung des Ausbildungsberuf Werkfeuerwehrmann / Werkfeuerwehrfrau" möglich. Vorher mussten Interessenten eine abgeschlossene IHK-anerkannte handwerkliche Ausbildung in einem Beruf vorweisen, bevor sie sich zum Feuerwehrmann qualifizieren konnten. Nach sechsjähriger Erprobung ist der Beruf ab Juli dieses Jahres offiziell als IHK-Ausbildungsberuf anerkannt. Das neue Berufsbild ebnet somit den direkten Weg zwischen der Schule und Unternehmen und verkürzt dabei den bisherigen Werdegang um 18 auf 36 Monate.

Gesellschaftliche Verantwortung über Grenzen hinweg

Die Nähe zu einer operativen Werkfeuerwehr kommt den Auszubildenden zugute. Sie können auf deren Übungsgelände und Ausrüstung zurückgreifen.

"Im Zuge des Demographiewandels ist der Bedarf an jungen qualifizierten Nachwuchskräften sehr hoch. Dank unserer hervorragenden Infrastruktur an den Standorten in Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen leisten wir einen Beitrag für Top-Kräfte bei der eigenen Feuerwehr", betont Stefan Meiner, Brandschutz-Ausbildungsleiter bei der Feuerwehr. Mit dem Angebot, auch junge Interessenten anderer Firmen auszubilden, übernimmt das Unternehmen zudem eine gesellschaftliche Verantwortung für die standortübergreifende Sicherheit. Neben den räumlichen Ressourcen einer eigenen Berufsschule und vorhandenem Übungsgelände verfügt CURRENTA auch über die entsprechende praxisorientierte materielle Ausstattung.

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Festgelegter Ausbildungsablauf
Nach der Theorie folgt die Praxis bei der Werkfeuerwehr.

Die Ausbildung startet mit einer 18-monatigen handwerklich-technischen Grundausbildung in den Bereichen Holz, Sanitär, Elektro, Metall und Chemie. Dabei erfahren die Azubis, wie die Werkstoffe beispielsweise bei großer Hitze reagieren oder wie wie sich Flüssigkeiten und Gase unter Druck verhalten. Nach der Basisausbildung folgt mit der feuerwehrtechnischen Fachausbildung die heiße Phase der Qualifizierung. Hier lernen die jungen Menschen die Arbeitsabläufe in der Wache und bei Einsätzen kennen, werden in den normalen Feuerwehralltag integriert, absolvieren einen Lkw-Führerschein und eine Rettungssanitäterausbildung. Einsatzkoordination, der Umgang mit Gefahrgutpumpen, Schutzkleidung und Pressluftatmern gehören zu den Inhalten. Zudem werden Kenntnisse zu den Funktionsweisen und Gefahrstoffen in den Produktionsanlagen vermittelt.

Fit und teamfähig

Ausdauer gefragt: Die Kandidaten laufen während des Eignungstests.

Zuvor müssen sie in einem umfangreichen Einstellungstest ihre sportliche Fitness, Teamfähigkeit und allgemeine Kenntnisse unter Beweis stellen. "Bislang haben wir stets eine gute Wahl getroffen. Alle Kandidaten haben die Abschlussprüfung bestanden und sich bislang im realen Arbeitsleben etabliert", so Meiner.

Externe Kunden nutzen Ausbildung
Auch der Bayer HealthCare-Standort Bergkamen lässt jetzt seine Werkfeuerwehrleute bei CURRENTA ausbilden.


Christiaan Kuipers, Ausbilder Chemie bei Bayer HealthCare in Bergkamen, betont: "Wir profitieren vor allem von der großen Erfahrung, die CURRENTA in Sachen Ausbildung von Feuerwehrleuten hat." Er erwartet top-ausgebildete Nachwuchskräfte, wenn die ersten Azubis im Jahr 2017 ihre Ausbildung abgeschlossen haben.

Bei einem weiteren externen Kunden, Federal Mogul in Burscheid, benötigte die Werkfeuerwehr mit ihren 17 hauptamtlichen Mitarbeitern in der Vergangenheit auch Nachwuchs. "Von der Ausbildung bei CURRENTA bin ich begeistert. Die Zusammenarbeit und der Austausch funktionieren hervorragend. Die Nachwuchskräfte erhalten auf dem CHEMPARK-Gelände einen hervorragenden Einblick in die Funktionsweise der Anlagen, lernen viele technische Zusammenhänge kennen und sind optimal in das Team integriert", sagt Stefan Hasberg, Wachabteilungsleiter und Ausbildungsbeauftragter von Federal Mogul. Bei zukünftigem Bedarf werde er auf jeden Fall wieder auf diese Ausbildungsmöglichkeit bei CURRENTA zurückgreifen.

Auf einen Blick:

Die Ausbildung zum Werkfeuerwehrmann / frau

Dauer:
Drei Jahre

Voraussetzungen:
Schulabschluss Sekundarstufe 1, erwartet werden Verantwortungsbereitschaft, technisches Verständnis, handwerkliches Geschick, soziale Kompetenz, Kommunikations- und Teamfähigkeit, gesundheitliche Eignung

Berufliche Einsatzgebiete:
Chemische Betriebe, Metall- und Elektroindustrie, Häfen und Flughäfen, Kraftwerke, Automobilindustrie

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