Karriere - 18.06.2015

Die zwei Karrieren des Rainer Wardin

Karriere mit "leerer Hand"

Der Sicherheitsingenieur Rainer Wardin berät und unterstützt Kunden im CHEMPARK rund um die Themen Sicherheit, Compliance, Ergonomie und  Gesundheit.
Der Sicherheitsingenieur Rainer Wardin berät und unterstützt Kunden im CHEMPARK rund um die Themen Sicherheit, Compliance, Ergonomie und Gesundheit.


Lebenslanges Lernen – für Rainer Wardin entscheidend für den Erfolg und die Zufriedenheit im Beruf und Privatleben. Als Abteilungsleiter Arbeitssicherheit im Geschäftsfeld Sicherheit hat er alle Hände voll zu tun. Im Privatleben setzt er auf die "leere Hand" – als Trainer, Funktionär und Träger des 3. Dans im Karate ("leere Hand").

"
Die Philosophie der asiatischen Kampfsportart hilft mir auch in meinem beruflichen Alltag. Sie vermittelt Fähigkeiten wie Ehrlichkeit, Respekt, Führung, Zielstrebigkeit und Fairness – Werte, die in unserem Unternehmen ebenfalls groß geschrieben werden", sagt der 53-Jährige.

Dabei startete er seine berufliche Laufbahn ohne die "leere Hand". 1987 gehörte er zum ersten Jahrgang, der am Standort Krefeld-Uerdingen erfolgreich die damals neu angebotene Kooperative Ingenieursausbildung abschloss.

"Die Kombination aus einer Lehre zum Industriemechaniker und dem Ingenieursstudium hat mir hervorragende Einblicke in die praktische Tätigkeit des Unternehmens geliefert und gleichzeitig theoretisch-wissenschaftliche Hintergründe vermittelt", weiß er um die Vorteile des heute vielfach angebotenen Dualen Studiums.

Stillstand ist Rückschritt

Gemäß dem Motto "Stillstand ist Rückschritt" durchlief er vom Betriebsingenieur bis zum Werkstattleiter im CHEMPARK mehrere Stationen. 2007 absolvierte er zusätzlich eine Ausbildung zum Sicherheitsingenieur.

In seiner heutigen Funktion ist er für die Koordination und Durchführung von Dienstleistungen im Bereich Arbeitssicherheit zuständig. Für die im CHEMPARK ansässigen und tätigen Kunden organisiert er Sicherheitsbegehungen, arbeitet Konzepte sowie Schwerpunktaktionen aus und berät und unterstützt Kunden zu den Themen Sicherheit, Compliance, Ergonomie oder Gesundheit.

"Einen Beitrag zu leisten, dass es den Mitarbeitern gut geht und sie ihre Arbeit optimal, sicher und gesund bewerkstelligen können, hat mir schon immer Spaß gemacht", sagt er.

weiterlesen

Volle Pulle für leere Hand
Rainer Wardin ist Träger des 3. Dans. Beim regelmäßigen Karate-Training versucht er sich selbst sportlich weiterzuentwickeln.
Rainer Wardin ist Träger des 3. Dans. Beim regelmäßigen Karate-Training versucht er sich selbst sportlich weiterzuentwickeln.


Seine private "Karriere" startete 1993 mit einem Aushang beim SC Bayer 05 Uerdingen. "Der Verein suchte Interessenten, die an einem Schnupperkurs Karate teilnehmen wollten", erinnert sich Wardin.

Schnell wurde aus seinen ersten Schritten in der asiatischen Kampfkunst ein Hobby mit Hand und Fuß: Auch hier bildete er sich weiter, trainierte und leitete im Verein schon bald Kinder-Karatekurse.

Rainer Wardin setzt sich beim SC Bayer 05 Uerdingen auch besonders stark für die Jugendarbeit ein.
Rainer Wardin setzt sich beim SC Bayer 05 Uerdingen auch besonders stark für die Jugendarbeit ein.

Mit der Gründung einer eigenen Karateabteilung beim SC Bayer 05 Uerdingen im Jahr 2002 übernahm er das Amt des Abteilungsleiters. Gleichzeitig engagierte er sich im Vereins-Jugendausschuss, dessen Vorsitzender er seit 2012 ist.

Inzwischen verfügt die Karateabteilung über rund 120 Aktive, davon 80 Kinder und Jugendliche, die etliche nationale Erfolge vorweisen können.

Diesjährig steht als Highlight die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften am 14. November beim SC Bayer 05 Uerdingen an.

Offizielle Würdigung seines Einsatzes

Sein Engagement wurde bereits vor zwölf Jahren gewürdigt: Auf Empfehlung des offiziellen Koordinators für alle japanischen Kampfkünste in Deutschland, Wolfgang Wimmer, wurde Wardin in den altehrwürdigen japanischen Verband "Dai Nippon Butoka Kai" (DNBK) aufgenommen – damals als einer von insgesamt lediglich 33 Karatesportlern.

Seit zwei Jahren ist er zudem Mitglied im Vorstand der Kyokushinkai Deutschland (Deutscher Karateverband). Bei regelmäßigem Training versucht der Träger des 3. Dans sich selbst sportlich weiterzuentwickeln.

Kraft im Beruf dank Ausgleich im Privaten
Nicht nur körperlich, sondern auch geistig hält der Karatesport den Sicherheitsingenieur fit – für Herausforderungen im Beruf.
Nicht nur körperlich, sondern auch geistig hält der Karatesport den Sicherheitsingenieur fit – für Herausforderungen im Beruf.


Wie er das Pensum im Beruf und Hobby bewältigt? "Dieser Sport hilft mir, körperlich und geistig fit zu bleiben. Das trägt dazu bei, mich im Beruf auf die wesentlichen Dinge konzentrieren zu können.

Zudem hilft mir der Karatesport, auch Elemente des gesundheitsbewussten Lebens in den Arbeitsalltag zu übertragen. Von dieser Kenntnis sollen auch die Kunden und meine Kollegen profitieren. Auch hier gilt es lebenslang zu lernen", weiß Wardin.

x CURRENTA CURRENTA zum Home-Bildschirm hinzufügen:
drücken und dann Zum Home-Bildschirm.