Karriere - 22.06.2015

Systematischer Berufseinstieg für TECTRION-Jungingenieure

Vertrauen und Verantwortung von Anfang an

Der 25-jährige Jungingenieur Sascha Deselaers (rechts) überprüft mit Werner Haefs eine speziell angefertigte Materialprobe.


"Dem Ingeniör ist nichts zu schwör". Aber kann er sein erlerntes Wissen auch praktisch anwenden? Tectrion sorgt dafür, dass Jungingenieure sich im Unternehmen von Anfang an entwickeln und ihr Potenzial ausschöpfen können. Verantwortung zum selbständigen Arbeiten übertragen und in persönlicher Betreuung an die Arbeiten heranführen – das ist der entscheidende Mix. Von ihm profitieren Mitarbeiter, Unternehmen und Kunden.

"Wir wollen den gut ausgebildeten Nachwuchskräften bestmögliche Startbedingungen ermöglichen und ihnen die Chance für eine qualifizierte Weiterentwicklung in unserem Unternehmen bieten. Mit einem Mix aus Einstiegsseminaren, Fortbildungsangeboten, learning by doing und persönlicher Betreuung bieten wir in allen Bereichen optimale Voraussetzungen", erklärt TECTRION-Personalleiter Bernd Richartz. Dies bietet den jungen Menschen gute Perspektiven und hilft dem Unternehmen, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Das wissen auch die beiden Jungingenieure Josefin Collier (24) und Sascha Deselaers (25). Sie haben beide nach dem erfolgreichen Abschluss eines Dualen Studiums im Frühjahr 2014 bei Tectrion begonnen.

Gutes Umfeld für den Berufsstart

Auf Grundlage der vom Kunden gelieferten Unterlagen, den Jobkarten, plant Chemieingenieur Sascha Deselaers die Projekte.

Selbstständig arbeiten zu können und von Anfang an Verantwortung übertragen bekommen zu haben – das hat dem 25jährigen Sascha Deselaers gut gefallen. "Für mich ist dies ein Zeichen von Wertschätzung und Vertrauen. Und wenn ich Rückfragen habe, leisten alle Kollegen entsprechende Hilfestellung", sagt er.

Im März 2014 begann der Chemieingenieur mit Schwerpunkt Chemietechnik als Werkstattassistent für den Kundenservice von Bayer MaterialScience (Das Unternehmen firmiert ab 1. September unter dem Namen Covestro) und Bayer Technology Services. "In persönlichen Gesprächen habe ich alle Werkstattleiter kennengelernt. Ein wichtiger Austausch auf persönlicher Ebene, der das anschließende Arbeiten einfacher und die Organisation des Unternehmens transparent macht", weiß er.

Erste eigenständige Aufgaben
Seine erste eigenständige Aufgabe: Ein Gefahrstoffkataster für alle TECTRION-Werkstätten in Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen auszuarbeiten. "Bei neuen Aufgaben gibt man mir genug Zeit, um die Tricks und Kniffe sowie die wichtigsten Zusammenhänge praktisch kennen zu lernen", erzählt er.

Zum Beispiel bei Revisionsstillständen, die er begleitet hat – jüngst auch als Koordinator eines mehrwöchigen Revisionsstillstandes in Krefeld-Uerdingen. "Hierbei habe ich vor allem das Zusammenspiel der unterschiedlichen Gewerke erfahren", betont er.

Zudem hat er zusammen mit Kollegen aus Krefeld-Uerdingen ein vorhandenes Konzept weiterentwickelt, mit dem die geleisteten Stunden im Stillstand nachgehalten werden können. "Ich möchte möglichst viel technische Erfahrung sammeln. Hier unterstützen mich die Kollegen wirklich toll. Später kann ich mir auch vorstellen, einmal Personalverantwortung zu übernehmen.“

Abwechslungsreiche Tätigkeiten

Josefin Collier

Lediglich Bürojob? Für Josefin Collier zu langweilig. "Ich schätze vor allem die Mischung aus abwechslungsreicher Tätigkeit vor Ort und im Büro. Beides gehört zusammen und macht den Reiz und Spaß aus", sagt die 24-Jährige. "Denn wer im Kundenservice arbeitet, braucht den Überblick über die Anforderungen und Wünsche der Kunden", weiß sie. Den Überblick erhält sie nicht nur durch eigenes Interesse an der Arbeit und die Unterstützung der Kollegen: "Auch die Zusammenarbeit mit den Kunden ist sehr förderlich. Im gegenseitigen Austausch lerne ich stets dazu, die Kommunikation ist offen und wertschätzend. Und die regelmäßigen Treffen mit den anderen Jungingenieuren sind für die fachliche Weiterentwicklung ebenfalls hilfreich", erzählt sie.

Motivation durch Verantwortung
Tätig ist sie im Kundenservice für CURRENTA und Chemion. Ihre bisherigen Aufgaben: Löschwasserkonzepte zu entwerfen sowie Berechnungen und Planungen für die Instandhaltung von Dampfnetzwerken anzustellen. Hier gilt es beispielsweise, Drücke an Hydranten zu messen und Fließgeschwindigkeiten zu berechnen. "Das, was ich mir an der Uni an theoretischem Wissen angeeignet habe, kann ich hier in der Praxis anwenden. Von Anfang an habe ich Verantwortung übertragen bekommen. Das motiviert", sagt die 24-Jährige.

"Mir gefällt zudem die Möglichkeit, mich intern über Seminare weiterzubilden. Dass diese Form der Weiterentwicklung von TECTRION ausdrücklich gewünscht und gefördert wird, ist klasse. Ich habe schon einiges davon in Anspruch genommen“, ergänzt sie. Auch das Klima ist gut: Ich habe mich von Anfang an gut aufgenommen und integriert gefühlt."

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