Netzwerke - 03.09.2015

CURRENTA fördert, begleitet und ermöglicht Wachstum im CHEMPARK

Die Rahmenbedingungen müssen stimmen

Blick auf den CHEMPARK Leverkusen


Die Unternehmen im CHEMPARK benötigen optimale Bedingungen, um sich kontinuierlich weiterentwickeln zu können. Mitverantwortlich dafür ist CURRENTA. Der CHEMPARK-Manager und -Betreiber sorgt für ideale Rahmenbedingungen und Wachstumsvoraussetzungen. Aktuelle Beispiele sind etwa die Modernisierung des Stellwerks in Leverkusen sowie der Kläranlagen an allen Standorten und das "CUBE-Projekt" mit Bayer CropScience.

Ein Chemiepark ist von Natur aus ein auf Synergien und Effizienz angelegter Produktionsstandort. Als Manager und Betreiber der CHEMPARK-Standorte in Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen kümmert sich die CURRENTA um optimale Produktionsbedingungen. Gleichzeitig muss der Betreiber des CHEMPARK aber auch eigene unternehmerische Interessen im Blick behalten sowie in die Zukunftsfähigkeit der drei Niederrheinstandorte investieren.

NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (Mitte) tauscht sich mit CURRENTA-AZUBIs über deren Werdegang aus.

Die CHEMPARK-Partner sind einem steten Wandel unterworfen. Neue Anforderungen am Markt verlangen kontinuierliche Anpassungen, Geschäftsmodelle müssen immer wieder kritisch hinterfragt werden. Damit das gelingt, müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Dafür sorgt CURRENTA – und zwar mit verschiedensten Maßnahmen. So bietet das Unternehmen seinen Partnern eine breite Palette an Ausbildungsberufen für die chemische Industrie.

Die Ausbildung bei CURRENTA wird zukunftsorientiert und zentral koordiniert durchgeführt. Die enge Verknüpfung von Theorie und Praxis bereitet die Nachwuchskräfte auf ein breites Aufgabenspektrum für die berufliche Zukunft vor. So gewinnt das Unternehmen für die CHEMPARK-Partner schon heute die potenziellen Führungskräfte von Morgen.

Treffpunkt Nachbarschaftbüro. Anwohner im Gespräch mit dem "Pflanzendoktor" Tobias Bendig von Bayer CropScience.

Auch auf dem politischen Parkett bewegt sich CURRENTA und setzt sich dort im Interesse der Kunden für wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen ein. "Gleichzeitig vermitteln wir aktuelle Entwicklungen sowie die speziellen Bedürfnisse unseres Unternehmens und unserer Kunden in die Politik. Dabei ist uns ein offener und kontinuierlicher Dialog mit den politisch Verantwortlichen sehr wichtig", betont CHEMPARK-Leiter Dr. Ernst Grigat.

CURRENTA unterstützt den Wandel zudem, indem das Unternehmen für mehr Industrieakzeptanz an den Standorten wirbt – etwa mit der Einrichtung der Nachbarschaftsbüros, die Anlaufstellen für die Bürger und ihre Fragen rund um den CHEMPARK sind. "So wollen wir den konstruktiven Austausch mit den Anwohnern und allen Interessierten noch weiter erleichtern und über die bereits bestehenden Angebote hinaus intensivieren", erläutert Grigat.

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Moderner, effizienter, besser
Blick in das neue Stellwerk X 45 im CHEMPARK Leverkusen


Ein zentraler Investitionsschwerpunkt von CURRENTA ist die infrastrukturelle Ausstattung an den CHEMPARK-Standorten. Ob Kläranlagen, Straßen oder Leitungen: Ziel ist es, beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Produktion bei den Kunden zu schaffen. So hat CURRENTA als Betreiber der Eisenbahninfrastruktur im CHEMPARK im vergangenen Jahr rund 5,5 Millionen Euro in ein Rangierstellwerk investiert. Die Weichen-, Signal- und Zugstraßensteuerung wurde komplett erneuert, um die Sicherheit des Bahnverkehrs aufrechterhalten und die Effizienz erhöhen zu können – und zwar nicht nur im CHEMPARK, sondern bis an die Schnittstellen zum öffentlichen Netz der Deutschen Bahn. Zudem hat CURRENTA die Steuerung gebündelt und in Leverkusen ein Zentralstellwerk eingerichtet.

Auch die Kläranlagen in Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen wurden in den vergangenen Jahren modernisiert und auf ein neues Prozessleitsystem umgestellt. Nach dem Umbau laufen alle Anlagen wie geplant: effizienter, wartungsarm und versorgungssicher.

Mit Volldampf
Sebastian Reißner und Armin Kreimer (r.) in der neuen Produktionsstraße der VE-Anlage in Dormagen

Jedes Jahr liefert die CURRENTA-Wasserversorgung rund 6,5 Millionen Kubikmeter vollentsalztes Wasser – sogenanntes VE-Wasser – an das Kraftwerk und die Betriebe im CHEMPARK Dormagen zur Dampfproduktion. Mit dem Ausbau der Produktionskapazitäten steigt auch der Dampfverbrauch erheblich. Die CURRENTA-Wasserversorgung hat deshalb im vorhandenen Anlagenbestand die Leistung der Vollentsalzungsanlage um knapp 15 Prozent erhöht.

"Mit der bestehenden Anlagenkapazität wäre die Vollentsalzungs-Wasserproduktion vor allem im Winter, wenn aufgrund der erhöhten Dampfproduktion besonders viel vollentsalztes Wasser benötigt wird, nicht abgesichert gewesen", erläutert Armin Kreimer, Betriebsleiter der Wasserversorgung in Dormagen. Die neue VE-Produktionsstraße kann weitere 330 Kubikmeter vollentsalztes Wasser pro Stunde liefern und garantiert so langfristig die Versorgungssicherheit am Standort.

Millioneninvestition in Dormagen
Blick auf den CHEMARK Dormagen


Mit seinen Investitionen schafft CURRENTA die nötigen Voraussetzungen für das Wachstum der CHEMPARK-Partner. So auch in einem Projekt mit Bayer CropScience (BCS). Rund 100 Millionen Euro pro Jahr will BCS im Rahmen seiner Wachstumsstrategie bis 2017 in seine Wirkstoffbetriebe und die Logistik am Standort Dormagen investieren. Um die daraus resultierenden Mehrbedarfe zu decken, muss CURRENTA ebenfalls seine Kapazitäten und sein Dienstleistungsportfolio erweitern.

In fast 20 Teilprojekten will das Unternehmen realisieren, was BCS braucht. Dazu sind Anpassungen in jedem Geschäftsfeld erforderlich. Der knackig-kurze Name des Projekts: CUBE, das steht für "CURRENTA unterstützt BCS-Erweiterung".

Mehr zu CUBE erfahren Sie hier in Kürze.

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