Netzwerk - 06.08.2015

CURRENTA vereinheitlicht Kraftwerksbetrieb

Kraftwerke erhalten neue Systemleittechnik

Nach der Modernisierung der Leittechnik sind die von CURRENTA betriebenen Kesselanlagen in Leverkusen und Krefeld-Uerdingen auf dem neuesten Stand der Technik. In Kombination mit der einheitlichen Technik bietet das Kunden eine hohe Versorgungssicherheit.
Nach der Modernisierung der Leittechnik sind die von CURRENTA betriebenen Kesselanlagen in Leverkusen und Krefeld-Uerdingen auf dem neuesten Stand der Technik. In Kombination mit der einheitlichen Technik bietet das Kunden eine hohe Versorgungssicherheit.


Vor rund zwei Jahren startete mit dem Wirbelschichtkessel 2 (WSK 2) in Leverkusen die Umstellung der CURRENTA-Kraftwerke auf eine neue Systemleittechnik. Bis 2018 sollen an den Standorten Leverkusen und Krefeld-Uerdingen alle Kraftwerksanlagen auf den neuesten Stand der Technik sein – eine Herausforderung, die Geduld und Übersicht verlangt.

Wie viele Kabel am Ende an- und umgeschlossen sein werden, kann Frank Hilverkus, prozessleittechnischer Betriebsingenieur im Kraftwerk Leverkusen aus dem Stegreif nicht sagen. Dafür ist die Installation des neuen Kraftwerkleitsystems T-3000 von Siemens an der WSK 1-Anlage einfach zu komplex. Dass der Aufwand allerdings immens ist, weiß er aus den bereits abgeschlossenen Umstellungen der Anlagen WSK 2 und L 57 in Krefeld-Uerdingen.

"Es wird ja nicht 'nur' die Leittechnik getauscht und ein wenig sauber gemacht", erklärt Hilverkus. "Ist die Anlage erst einmal abgefahren, werden auch Verfahrenstechnik und Anlagensicherheit auf den neuesten Stand gebracht. Wir sprechen hier über einen Zeitaufwand von mehreren Monaten allein in der 'heißen Phase' von Demontage, Neuinstallation und Wiederinbetriebnahme. Nimmt man die Vorarbeiten hinzu, dauert der Austausch länger als ein Jahr."

Die Modernisierung des WSK 1 wird dabei eine besondere Herausforderung werden, weiß Hilverkus: "Die Anlage ist aus dem Jahr 1987. Natürlich gibt es eine Dokumentation, die den Originalzustand darstellt. Aber nach knapp 30 Jahren werden wir etliche Kabel und Verteilungen finden, die detailliert geprüft werden müssen. Wo führen sie hin? Wie ist die Belegung? Sind sie noch brauchbar?" Eine Aufgabe, die Geduld, Präzision und Sorgfalt erfordert. Ganze zwei Monate wird die Anlage stillstehen, bevor sie vom TÜV abgenommen und wieder angefahren werden kann.

Ein Aufwand, der sich lohnt, weiß auch Bernd Jürgens, Leiter Kraftwerke im Geschäftsfeld Energie: "Jeder Tag, an dem wir keinen Strom produzieren, kostet zwar Geld, aber dafür sind die Kesselanlagen anschließend auf dem neuesten Stand der Technik und bilden einen Stützpfeiler für die Versorgungssicherheit unserer Kunden."

x CURRENTA CURRENTA zum Home-Bildschirm hinzufügen:
drücken und dann Zum Home-Bildschirm.