Netzwerke - 22.09.2015

CUBE: Grossprojekt von Bayer CropScience mit CURRENTA

Wachsen ist Teamsache

Blick auf den CHEMPARK Dormagen Richtung Süden


Investitionen im Millionenbereich und umfangreiche Kapazitätssteigerungen insbesondere bei der Ver- und Entsorgung: Mit dem Großprojekt "CUBE" haben sich Auftraggeber Bayer CropScience (BCS) und Projektmanager und -leiter CURRENTA ein echtes Mammutprojekt vorgenommen. Bis Mitte 2017 will CURRENTA in Dormagen in fast 20 Teilprojekten realisieren, was BCS braucht.

Rund 100 Millionen Euro pro Jahr will Bayer CropScience (BCS) im Rahmen seiner Wachstumsstrategie in den nächsten drei Jahren am Standort Dormagen in alle Wirkstoffbetriebe und die Logistik investieren. Dabei vertraut das Unternehmen auf die Unterstützung von CURRENTA. Um die Mehrbedarfe zu decken, muss der CHEMPARK-Manager und -Betreiber ebenfalls in Kapazitätserweiterungen sowie Dienstleistungen investieren. In jedem Geschäftsfeld sind dazu Anpassungen erforderlich – der Schwerpunkt liegt bei Umwelt.

CUBE ist Teamsache. Teilprojektleiter, Gesamtverantwortliche, Kunden und Entscheider - um das Projekt erfolgreich zu machen, braucht es jeden Einzelnen.

Der Name für das gemeinsame Mammutprojekt: CUBE – zu Deutsch "Würfel" und Kurzform für "CURRENTA unterstützt BCS-Erweiterung". "Der Würfel symbolisiert das in sich geschlossene Gesamtbild, die Einheit, die wir als Projektteam und -beteiligte bilden", umschreibt Norbert Schweigler, was hinter der CUBE-Idee steckt. Der Senior Project Manager von Bayer Technology Services (BTS) ist verantwortlich für das Gesamtprojekt und bringt das für ein Vorhaben dieser Größenordnung umfassende Projektmanagement-Know-how der Bayer-Servicegesellschaft mit ein.

"Wir streben die für den Kunden und Auftraggeber optimale Lösung an – in jedem einzelnen Teilprojekt, aber vor allem im Gesamtprojekt." Dazu hat CURRENTA die für dieses Großprojekt notwendige professionelle Projektstruktur aufgebaut. Und stellt damit sicher, dass alle technischen Teilprojekte nach einem exakten und mit dem Kundenbedarf abgestimmten Zeitplan abgearbeitet werden, an dem sich alle Beteiligten ausrichten. Für die übergeordneten strategischen und kaufmännischen Aufgaben wurde eine weitere Leitungsfunktion eingerichtet.

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Das CUBE-Team
Mit dem symbolischen ersten Spatenstich im März begannen die Baumaßnahmen an der Abwasserreinigung (ARU) in der Kläranlage C 600. (v.l.) Thomas Müller, CURRENTA-Geschäftsführer Dr. Joachim Waldi, Dr. Norbert Schweigler, Theo Bonkhofer.

So bildet Schweigler, gemeinsam mit CURRENTA-Kundenmanager Thomas Müller und Umwelt-Technik-Leiter Theo Bonkhofer das dreiköpfige übergeordnete Projektmanagement-Team. Müller, Kundenmanager im Strategischen Kundenmanagement (SKM) bei CURRENTA, ist die Schnittstelle zum Kunden auf strategischer Ebene. "Unsere Aufgabe im Kundenmanagement ist es, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Entscheidern bei BCS aufzubauen und zu pflegen. Nur dann, wie jetzt im Fall von BCS geschehen, werden wir frühzeitig in die Planungen und Entscheidungsprozesse einbezogen. Mit diesem Wissen können wir bei CURRENTA frühzeitig bestmögliche Lösungsstrategien entwickeln und bei Änderungen der Rahmenbedingungen schnell reagieren. Immer natürlich unter der Perspektive, dass alle Beteiligten davon profitieren – Kunde wie CURRENTA.", so Müller weiter: "Am Anfang des Projekts stand der Kundenbedarf mit klaren Anforderungen im Lastenheft. Wir haben dann unserem Kunden aufgezeigt, was die Ausbauwünsche kosten. Am Ende standen die technisch richtigen, aber auch wirtschaftlich vertretbaren Erweiterungen des Gesamtvorhabens. Die gemeinsamen Diskussionen über das notwendige Maß haben die Gesprächspartner von BCS als sehr hilfreich angesehen. Letztendlich ein Erfolg für BCS und CURRENTA."

Mehr Kapazitäten für Ver- und Entsorgung
Blick auf die Kläranlage im CHEMARK Dormagen

Fünf Teilprojekte, mit zum Teil bis zu acht Unterprojekten muss CURRENTA stemmen – in der Hauptsache Umwelt, aber auch Energie und andere Bereiche. Im Fokus stehen Optimierungen und Kapazitätssteigerungen im Bereich Abwasser, Kühlwasser, Kälteversorgung, Verbrennung und Logistik sowie Energieverteilung.

So hat sich zum Beispiel durch die Pläne von BCS das Anforderungsprofil an die CURRENTA-Abwasserbehandlungsanlage C 600 verändert. Zukünftig werden erheblich höhere Frachten im Zulauf zur Kläranlage erwartet. Dafür ist der Bau von neuen Absetz- und Belebungsbecken erforderlich. Durch die gleichzeitige Modifizierung der Reinigungsschritte wird außerdem die Abwasserqualität verbessert. Ende 2015 soll das erste Teilprojekt im Bereich Abwasserreinigung abgeschlossen sein.

Kapazitäts-Ausbau mit Augenmass
Joachim Stetten kontrolliert die Wasserverteilung am Kühlturm.

Daneben verlangt der BCS-Ausbau auch eine Steigerung der Kühlwasser-Produktion. Eine von CURRENTA durchgeführte detaillierte Analyse ergab, dass der Mehrbedarf sich im Wesentlichen nur aus Lastspitzen in den Sommermonaten ergibt. Bevor nun in den Grundlastbereich investiert wird, suchen CURRENTA und BCS zurzeit gemeinsam nach günstigen Alternativen zur Vermeidung beziehungsweise zur Abdeckung der Lastspitzen – Kundenorientierung im besten Sinne.

Investiert wird auch in die Flexibilisierung und den Ausbau der Übernahmestationen für Flüssigabfälle. CURRENTA plant unter anderem den Neu- beziehungsweise Umbau von Stationen für ISO-Container und Absetztanks sowie von Brennern und Verrohrung. Im Spätsommer soll mit den ersten Baumaßnahmen begonnen werden.

Bei allen Teilprojekten steht die enge Abstimmung mit dem Kunden für CURRENTA im Vordergrund: "Dadurch wollen wir effiziente Ergebnisse mit maximalem Kundennutzen erzielen", bringt Dr. Hans Richter, Leiter des Geschäftsfelds Umwelt, Sinn und Ziel des CUBE-Konzepts auf den Punkt. "Ganz nach dem Motto 'Einer für alle – alle für einen' - wollen wir das Optimum für alle am Projekt Beteiligten."

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