Gesellschaft - 13.10.2015

Public Affairs: Im Dialog mit Politik und Verbänden

Engagement im Sinne der Kunden

Das Logo und die Macher der IHK-Industrieakzeptanz-Offensive. Über 150 Unternehmen beteiligen sich.


International wettbewerbsfähige politische Rahmenbedingungen für die Unternehmen im CHEMPARK schaffen – das ist ein zentrales Ziel der politischen Arbeit von CURRENTA. Denn die Qualität dieser Rahmenbedingungen wirkt sich auf alle Unternehmensbereiche auf Kundenseite aus: etwa auf die Produktion und Forschung ebenso wie auf Personal und die Akzeptanz im politischen und gesellschaftlichen Umfeld.


Der Dialog von Wirtschaft und Politik ist aber für beide Seiten von Interesse: Denn ohne das technische Fachwissen und die Folgenabschätzungen aus der Wirtschaft bekämen Politiker keine frühzeitige Rückmeldung über mögliche Auswirkungen gesetzlicher Vorhaben im Hinblick auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Produktionsstandorte. An der Schnittstelle von Politik und Wirtschaft setzt Public Affairs an. Dessen Grundlage bildet eine umfassende Beobachtung und Analyse aller relevanten politischen Prozesse. Auf der Basis dieser Analyse werden inhaltliche Positionen ausgearbeitet, die auf unterschiedlichen Wegen aktiv in politische Willensbildungsprozesse eingebracht werden – bei persönlichen Gesprächen oder bei Anhörungen des NRW-Landtages und des Bundestages. Zur Sicherung einer nachhaltigen politischen Arbeit gilt es darüber hinaus, ein valides politisches und gesellschaftliches Netzwerk aufzubauen – auf Ebene der Standortkommunen, in der NRW-Landespolitik, der Bundespolitik sowie auf EU-Ebene.

Innerhalb dieses Netzwerkes bringen sich die CURRENTA-Experten mit ihrem Fachwissen ein – offen und transparent. Der Newsletter "POLITIK CURIER" entspricht genau diesem Anspruch. Er wird gedruckter Form an rund 2.000 Politiker aller Ebenen und an gesellschaftliche Stakeholder versandt. Zweimal im Jahr bezieht die CURRENTA-Geschäftsführung darin zu unterschiedlichen Themen Stellung.

Netzwerk-Treffen

Ein weiteres Format sind eigene Informations- und Netzwerk-Treffen, wie zum Beispiel das CURRENTA-Frühstück im NRW-Landtag. Hier tauschen sich Experten der Fraktionen mit CURRENTA-Fachleuten über aktuelle Themen aus – etwa über Fragen der Verkehrsinfrastruktur rund um die CHEMPARK-Standorte.

Eine vergleichbare, jedoch größer angelegte Veranstaltung ist der Parlamentarische Abend, der bislang in den Jahren 2008, 2011 und 2013 stattfand. Abseits des Parlamentes nimmt CURRENTA auf den jährlich stattfindenden Landesparteitagen teil. Im Rahmen von Besuchen an den CHEMPARK-Standorten erhalten die politischen Stakeholder darüber hinaus Einblicke in den Arbeitsalltag eines Chemieparks. Rund 100 Landes- und Bundespolitiker haben das Modell CHEMPARK in Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen in den vergangenen Jahren kennengelernt.

Zu den Stakeholdern im gesellschaftspolitischen Bereich gehören auch die Vertreter von Nichtregierungsorganisationen (NGO´s) wie NABU, BUND oder WWF. Der Austausch mit diesen Organisationen findet ebenfalls regelmäßig statt, etwa im Rahmen von KlimaDiskurs NRW, bei dem CURRENTA Mitglied des Vorstandes ist.

CURRENTA bewegt sich – wie hier in Brüssel – auf der politischen Bühne, um vor Ort in den offenen Dialog zu gehen, Vertrauen zu schaffen und Akzeptanz zu erzeugen. © European Union 2012, Source: EP

NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (M.) und Vorsitzender des NABU NRW Josef Tumbrinck (r.) im Gespräch mit Günter Hilken

Leverkusener Jungpolitiker im CURRENTA-Nachhaltigkeits-Labor mit Dr. Ulrich Bornewasser (4.v.l.), CURRENTA-Kundenkommunikation

Zahlreiche Gäste aus der Politik beim Parlamentarischen Abend der CURRENTA in Düsseldorf

Die Junge Union zu Gast im CHEMPARK mit Christian Zöller, Leiter Politik- und Bürgerdialog Leverkusen (4. v. l.) und Ekkehard Seegers (5. v. l.), Leiter Public Affairs.

Public Affairs-Leiter Ekkehard Seegers im Gespräch mit Bertram Gaiser, Geschäftsführer der Standort Niederrhein GmbH, und Rainer Wieland, Vizepräsident des Europäischen Parlaments (v. r.)

Allianzen für CHEMPARK, Klima und Akzeptanz

Christian Zöller, CURRENTA, (r.) und Marc Adomat, Leiter des Dezernats Schulen, Kultur, Jugend und Sport in Leverkusen, (2. v. r.) mit Schülern bei der Diskussion zum Thema "Industrieakzeptanz" im Nachbarschaftsbüro "CHEMPUNKT"

Auch in zwei weiteren überregionalen Allianzen ist CURRENTA im Sinne der CHEMPARK-Kunden aktiv. Einmal beim "Chemiegipfel", der vom NRW-Wirtschaftsminister ins Leben gerufen wurde, und im Rahmen des "Innovationsforums Energiewende", einer Initiative von IGBCE und Unternehmen. Sie verfolgen das gemeinsame Ziel, die Rahmenbedingungen der Energiewende so zu gestalten, "dass sie die Innovationskräfte der Unternehmen fördern und zu gesamtgesellschaftlich kostenoptimalen Ergebnissen führen".

Auf Bundesebene ist CURRENTA bei der gemeinsamen Initiative von VCI und BDI "Industrieland Deutschland" aktiv. Diese tritt für einen wirtschaftspolitischen Kurs ein, der sich konsequenter auf Wertschöpfung am Standort Deutschland ausrichtet. Ergänzt werden diese Aktivitäten durch regelmäßige Präsenz bei Veranstaltungen im parlamentarischen Umfeld, bei Branchentreffs, Fachtagungen und Kongressen.

Auch an den Standorten engagiert sich CURRENTA in Allianzen und Kooperationen, die einen Beitrag zum Verständnis der Industrie leisten und auf diesem Wege die Akzeptanz vor Ort fördern. Verantwortlich hierfür sind die Leiter Politik und Bürgerdialog, die an den Standorten die Nachbarschaftsbüros leiten. Über die Aktionen rund um den Nachbarschaftsdialog berichtet in Kürze ein Artikel zu den CHEMPUNKT-Nachbarschaftsbüros.

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Gute Netzwerke brauchen Zeit
Ekkehard Seegers ist Leiter Public Affairs bei CURRENTA und in dieser Position maßgeblich daran beteiligt, im Sinne der Unternehmen im CHEMPARK wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen auf allen politischen Ebenen mitzugestalten.

"Mit unseren Public Affairs-Aktivitäten verfolgen wir zwei übergeordnete Ziele: Zum einen gilt es, die Interessen unserer Kunden in die Politik zu tragen und dort zu vertreten; zum anderen machen wir uns stark für einen offenen und kontinuierlichen Austausch mit unseren Nachbarn an den CHEMPARK-Standorten.

Dazu ist viel Geduld erforderlich, denn es geht um gegenseitiges Vertrauen. Die kontinuierliche Pflege bestehender Kontakte ist daher unverzichtbar. Deswegen bin ich regelmäßig in Düsseldorf, Berlin und auch in Brüssel – eben überall dort, wo wichtige Entscheidungen getroffen werden. Hier setzen wir uns für politische Rahmenbedingungen ein, die optimal für unsere Kunden sind, die die Investitionsbereitschaft fördern und so langfristig zur Attraktivität unserer Standorte beitragen. Die Chemieindustrie ist schließlich eine Zukunftsbranche, für die wir auch die bestmöglichen Perspektiven schaffen wollen.

Unsere Arbeit auf den Punkt gebracht: Wir organisieren die Beziehungen zu politischen Entscheidungsträgern und gesellschaftlichen Multiplikatoren. Wir beobachten und bewerten alle standortrelevanten Themen und stehen im ständigen Austausch mit den Kunden im CHEMPARK und den Entscheidern außerhalb. Dadurch erfahren unsere Kunden frühzeitig wichtige Entscheidungen und Entwicklungen auf dem politischen Parkett und in der unmittelbaren Nachbarschaft."

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