Betrieb 07.03.2016

CHEMPARK Dormagen:

Weniger Stickstoff dank Dortmund-Brunnen

Der Wasserspiegel in der Krone des Dortmund-Brunnens.


Kapazitätsausbau sorgt für noch saubereres Abwasser

19,4 Meter hoch, 22 Meter Durchmesser in der Krone, und ein Volumen von 3.150 Kubikmetern. Das sind die Maße der neuen Nachklärkapazität, die nun ihren Regelbetrieb aufgenommen hat. Der sogenannte "Dortmund-Brunnen" ist Teil der Abwasserbehandlung des CHEMPARK-Betreibers CURRENTA. Nach der Aufstellung im November 2015 ist der Riesentrichter nun mit über drei Millionen Litern Wasser gefüllt und bildet damit eine verbesserte biologische Nachklärung. Mit dem Neubau wurde die Rücklaufwassermenge von 300 auf 450 Kubikmeter pro Stunde erweitert, wodurch noch einmal 20 Prozent mehr Stickstoff abgebaut werden kann. Das kommt der Qualität des Rheins zugute, in den die geklärten CHEMPARK-Abwässer eingeleitet werden.

Für diese Effizienz- und Umweltschutzmaßnahme hat CURRENTA rund sechs Millionen Euro investiert. Neben dem 100 Tonnen schweren Stahltrichter, der von einer Betonkonstruktion getragen wird, gehören zu dem Projekt ein neues Entgasungsbecken zur Vermeidung von Schwimmschlamm sowie ein Kühler, der die bei der Denitrifikation – also dem Stickstoffabbau – entstehende Wärme abführt.

Der Name "Dortmund-Brunnen" rührt daher, dass diese trichterförmige Bauweise erstmals 1887 in der Ruhrgebietsstadt angewendet wurde.

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