Freitag - 30. Juli 2021
Chempark Leverkusen

Offizielle Analyse-Ergebnisse liegen vor

Keine Rückstände von Dioxin oder dioxinähnlichen Stoffen in Rußpartikeln nach Brand im Chempark.

Heute hat das Landesamt für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz NRW (LANUV NRW) die Ergebnisse seiner Untersuchungen der Rußpartikel, die nach dem Brand der Müllverbrennungsanlage in den benachbarten Stadtgebieten niedergingen vorgestellt. Die Schadstoffbelastung der Rußrückstände ergab keine kritische Werte. Die offiziellen Ergebnisse zeigen: Sowohl bei der Stoffgruppe der Dioxine sowie bei den Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) lag die Konzentrationen unter den Bestimmungsgrenzen. Damit bestätigen sich die Ergebnisse der Untersuchungen, die Currenta gestern durchgeführt hat.

Trotz dieser Ergebnisse empfiehlt das LANUV NRW, die vorsorglich geltenden Maßnahmen der Gesundheitsvorsorge zunächst aufrechtzuerhalten. Weiterhin gilt die Empfehlung, Obst und Gemüse aus den betroffenen Gärten nicht zu verzehren, verunreinigte Flächen nicht anzufassen und nicht selber zu reinigen.

Als Betreiber des Chemparks unterstützt Currenta Anwohner*inner bei der Beseitigung der infolge des Ereignisses niedergegangenen Rußpartikel und bietet den Nachbar*innen und Anwohner*innen in Leverkusen umfangreiche Unterstützung bei der Reinigung. Weitere Informationen erhalten Betroffene auch bei der Nachbarschaftshotline unter 0214- 2605 99333. Nach der heute erfolgten Freigabe Seitens des LANUV NRW wird sich Currenta bei den betroffenen Bürger*innen melden, um Termine zur Reinigung abzustimmen.

„Die in die Umwelt gelangten Schadstoffe und Rußpartikel müssen so schnell und so umfassend wie möglich wieder entfernt werden. Daran arbeiten wir als verantwortungsvolles Unternehmen mit Hochdruck. In den kommenden Tagen werden wir die Reinigungsarbeiten weiter intensivieren und auch zusätzliche Spezialfirmen hinzuziehen. Jeder Bürger, der uns Rußpartikel meldet, kann sicher sein, dass diese von uns auch entfernt, werden“, betont Geschäftsführer Hans Gennen.

Die Suche nach den beiden noch vermissten Personen wird unverändert fortgesetzt. Daher finden die Aufräum- und Sicherungsarbeiten an der Unfallstelle unter äußerster Vorsicht und im engen Austausch mit den ermittelnden Behörden vor Ort statt. Die Werkfeuerwehr stabilisiert Gebäudeteile und entfernt Löschwasser und Produktreste.

Im Zuge dessen kann es leider immer wieder zu Geruchsbelästigungen auf angrenzenden Flächen und in den naheliegenden Wohngebieten kommen. Die Arbeiten der Werkfeuerwehr werden kontinuierlich und detailliert überwacht, um sicherzustellen, dass keine Gefahrstoffe in die Umwelt gelangen.

 

Alle Informationen zur Explosionsereignis im Entsorgungszentrum Bürrig finden Sie gesammelt unter currenta-info-buerrig.de

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