Netzwerke 14. Juni 2018

CHEMPARK profitiert vom Messegeschäft

Hauptmotivation der CURRENTA-Messeteilnahme ist die Vermarktung von Verbrennungskapazitäten. Die IFAT bietet aber auch der passenden Rahmen für gute Gespräche von Mensch zu Mensch sowie unter Umweltexperten.

Mit mehr als 141.000 Fachbesuchern und 3.305 Ausstellern hat die IFAT Mitte Mai in München, ihre Rolle als die Umweltleitmesse wieder eindrucksvoll bestätigt. Auch CURRENTA nutzte dieses Forum wieder erfolgreich für die Vermarktung seiner Entsorgungskapazitäten. Im Interview mit dem Kundenmagazin schildert CURRENTA-Trading-Leiter Michael Mroß seine Eindrücke vom Messe-Parkett.

Warum nimmt CURRENTA erneut an der Umwelt- und Entsorgungsmesse IFAT teil?

Michael Mroß: Abgesehen davon, dass wir mit unserer Präsenz in Halle A1,  Flagge am Markt für  Abfallverbrennung und Deponierung bekennen, ist die IFAT einfach das Forum zu dem alle Umweltmarktakteure aus dem In- und Ausland „pilgern“. Dies bietet uns optimale Bedingungen, den Kontakt zu unseren Bestandskunden aus dem CHEMPARK und externen Markt wie zu  unseren Netzwerkpartnern zu pflegen. Gerade für neue Geschäfte mit Kunden  oder aus ganz Europa ist dies schlichtweg der „place to be“.

Nutzt CURRENTA die globale Umweltleitmesse primär für die Akquisition von Abfallmengen, Kontaktpflege oder Information?

Michael Mroß: Das lässt sich nicht so eng abgrenzen. Natürlich wollen wir in erster Linie unsere Verbrennungskapazitäten vermarkten, um unsere Sonderabfallverbrennungsanlagen möglichst hoch auszulasten. Die hohe Auslastung ist Garant für ein erfolgreiches Entsorgungsgeschäft und sichert  infolge die Entsorgungsinfrastruktur im CHEMPARK. So konnten wir auf der IFAT 2018 wichtige Neugeschäfte mit einem Gesamtvolumen von über eine Millionen EURO abschließen. Darüber hinaus haben wir weitere dutzende konkrete Anfragen aus den zahlreichen Verkaufsgesprächen zu verzeichnen.

Die IFAT bietet uns aber auch den Freiraum, um quasi auf neutralem Terrain, jenseits des Werkzauns, mit Vertretern aus Politik, Behörden, Umweltämtern und Medien ins Gespräch zu kommen. Wir haben uns besonders über die im Vergleich zur vorherigen Messe gleichbleibend hohe Anzahl von Kontakten gefreut. 

Welche Trends und Erkenntnisse haben Sie für die CHEMPARK-Kunden mitgenommen?

Michael Mroß verantwortet seit Jahren die Vermarktung des CURRENTA Entsorgungsgeschäftes und wird auch in neuer Funktion als Leiter Trading für den Zukauf von externen Kapazitäten und Abfällen verantwortlich sein.

Michael Mroß: Nachdem in den vergangenen Jahren keine neuen Sonderabfallverwertungskapazitäten entstanden sind, kommt jetzt wieder Bewegung in den Markt. Ein wichtiger Marktteilnehmer kündigt an, eine neue Verbrennungsanlage für die Entsorgung  vorwiegend eigener Produktionsrückstände  mit einer Jahreskapazität von ca. 50.000 Tonnen zu planen und zu errichten.  Darüber hinaus zeichnet sich der Trend zum Bau neuer EBS-Anlagen ab. Die Fragen wann und wie diese den weiterhin sehr ausgelasteten Entsorgungsmarkt entspannen werden, lassen sich jedoch derzeit noch nicht beantworten.

Wie auch in vielen anderen heimischen Branchen kaufen sich auch in der Entsorgungsbranche immer mehr chinesische Gesellschafter ein. Selbst im Messegeschehen fiel die wachsende Besucherzahl aus dem Reich der Mitte besonders ins Auge.

Während sich auf dem Gebiet der klassischen Entsorgungstechnik seit der vorherigen IFAT vor zwei Jahren wenig verändert hat, gewinnt das Thema Digitalisierung auch in der Entsorgungsbranche immer mehr an Bedeutung. Vor allem in der Entsorgungslogistik, speziell im Bereich Tracking-Systeme, passiert derzeit viel. 

Welche Themen beherrschten die Messegespräche?

Michael Mroß: Unsere Gesprächspartner interessierten sich vor allem dafür, auf welche Weise wir für Entsorgungssicherheit sorgen und somit Kunden die Konzentration auf deren Kernkompetenz, die  Produktion, ermöglichen.

Für Gesprächsstoff am Messestand sorgte auch die aktuelle Diskussion um Kunststoffabfälle, die darauf abzielt mehr zu recyceln und die Anreicherung in der Umwelt, wie beispielsweise in Gewässern, zu minimieren.

Der Dauerbrenner Klärschlammentsorgung gehörte ebenfalls zu den viel diskutierten Themen.

Wird CURRENTA auch an der nächsten IFAT wieder teilnehmen?

Michael Mroß: Reserviert haben wir bereits. Mit dem gleichen Stand und gleicher Mannschaft wollen wir wieder professionell, aber auch kostenbewusst dabei sein. Die auch 2018 wieder abgeschlossenen und avisierten Geschäfte von denen CURRENTA und CHEMPARK-Kunden profitieren sprechen auf jeden Fall klar dafür.

Fotogalerie: Impressionen vom Messegeschehen

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