Gesellschaft 25. Oktober 2017

CURRENTA unterstützt Gesundheit der Bayer Supply Center Mitarbeiter

Gesunde Mitarbeiter am Arbeitsplatz

Dr. Christian Schwennen (4. v. r.), Leitung CURRENTA Gesunde Arbeitswelt, mit dem Team
Dr. Christian Schwennen (4. v. r.), Leitung CURRENTA Gesunde Arbeitswelt, mit dem Team "Organisationsberatung Sicherheit und Gesundheit" - v. l. n. r.: Christian Damke, Arne-Bastian Damrath, Johanna Köhne, Dr. Anne-Lena Göpfert und Patricia Bothe.

1.500 Mitarbeiter – drei Betriebe, sieben Bereiche – ein Ziel: Die Gesundheit der Mitarbeiter im Supply Center in Leverkusen zu fördern und zu verbessern. Hier haben die Experten des Teams "Organisationsberatung Sicherheit und Gesundheit" von CURRENTA das Supply Center bei einem komplexen, aber wichtigen Vorhaben unterstützt: der Einführung eines systematischen Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Die Arbeitsorte sind so unterschiedlich wie die Mitarbeiter selbst - Betriebe, Labore, Werkstätten, Formulierung, Abfüllung und Verpackung von Medikamenten sowie klassische Büroarbeitsplätze. Ein breites Spektrum – eine große Herausforderung – und: Bei der Einführung des BGM konnten sich die Beschäftigten im Supply Center ganz auf das fundierte Wissen der CURRENTA Fachleute verlassen.

Die Gesundheitsbefragung ist der zentrale "Dreh- und Angelpunkt" für das gesamte BGM-Konzept: Fragen hinsichtlich arbeitsbezogener Anforderungen und vorhandener Gesundheitspotenziale zeichnen ein deutliches Bild über den Gesundheitszustand der Mitarbeiter im jeweiligen Bereich. Die CURRENTA Experten bündeln die Informationen aus den Antworten der Mitarbeiter in detaillierten Analyse-Ergebnissen. Auf dieser Grundlage können dann Entscheidungen über konkrete Maßnahmen getroffen werden.

Gesundheitsförderung nach Plan

Supply Center Leverkusen - Gebäude Pharmaceuticals im CHEMPARK Leverkusen
Supply Center Leverkusen - Gebäude Pharmaceuticals im CHEMPARK Leverkusen

Hier setzt die professionelle Beratung an: Welches Vorgehen im BGM ist für die Mitarbeiter des Bayer Supply Centers das Richtige? Dabei war es wichtig, dort zuerst hilfreiche Strukturen für das Betriebliche Gesundheitsmanagement aufzubauen. Mittlerweile gibt es beispielsweise regelmäßige Betriebliche Gesundheitsbesprechungen, in denen gesundheitsrelevante Themen diskutiert und vorangetrieben werden. Die Betriebliche Gesundheitsbesprechung steuert in jedem Betrieb den BGM-Prozess und die Aktivitäten: Angefangen bei der Bedarfsermittlung - 'Wo drückt der Schuh in der Belegschaft?' - über die Ableitung und Umsetzung von passgenauen Maßnahmen - 'Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es?' - bis hin zur Bewertung des Erfolgs der BGM-Aktivitäten - 'Was haben wir erreicht?'. Betriebs-/Bereichsleiter, Betriebsarzt, Betriebsrat, und Vertreter der Mitarbeiterschaft, sogenannte Gesundheitsbeauftragte, sitzen hier gemeinsam an einem Tisch. Anfangs wurden diese Treffen durch einen Experten der CURRENTA moderiert – jetzt übernimmt die Health Managerin Anja Orthmann diese Aufgabe "Die Gesundheitsbesprechung ist die Basis für alle Maßnahmen in den Bereichen, hier treffen wir wichtige Entscheidungen gemeinsam", sagt Anja Orthmann.

Gesundheitsarbeitsgruppen starten

Dazu gehörte zum Beispiel die Entscheidung, wichtige Gesundheitsthemen in Gesundheitszirkeln in Form sogenannter 5 x 1 Gruppen zu vertiefen. Das sind Arbeitsgruppen zum Thema Gesundheit, die sich ausschließlich aus Mitarbeitern zusammen setzen. Sie nehmen sich in fünf Sitzungen ein spezielles Thema intensiv vor und entwickeln passgenaue Angebote für die Kollegen eines Bereichs. "Wir haben mittlerweile ein buntes Angebot für unsere Mitarbeiter zusammen gestellt – und freuen uns sehr, dass erste Veränderungen in der Gesundheitskultur sichtbar sind", sagt Orthmann.

Kursangebote zum Thema Rücken und Entspannung, Massageangebote, Impulsvorträge zu Gesundheitsthemen, eine Ergonomieberatung sowie fachärztliche Unterstützung bei orthopädischen Fragen (sog. Pharma Gesundheitsgutschein), Angebote für Führungskräfte sowie arbeitsgestalterische Maßnahmen in den Betrieben sind einige der vielfältigen Maßnahmen, mit denen das Supply Center auf die Situation seiner Mitarbeiter reagiert hat. "Wir haben in sehr kurzer Zeit viel für unsere Mitarbeiter erreicht – das verdanken wir auch den Experten der CURRENTA Gesunde Arbeitswelt und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit", so Orthmann rückblickend. Die Auswertung der zweiten Gesundheitsbefragung gibt ihr Recht: Die Maßnahmen haben einerseits zu einer gesundheitsgerechteren Arbeitssituation beigetragen und andererseits das Bewusstsein der Belegschaft für das Thema Gesundheit und Gesunderhaltung gesteigert. Dies zeigen die deutlich verbesserten Umfragewerte.

Hintergrundinformationen

Dr. Anne-Lena Göpfert, Verantwortliche für das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM), im Kurzinterview
Dr. Anne-Lena Göpfert, Verantwortliche für das Betriebliche Gesundheitsmanagement
Dr. Anne-Lena Göpfert, Verantwortliche für das Betriebliche Gesundheitsmanagement

Wie haben Sie die Einführung des BGM bei den Mitarbeitern in den Bereichen des Bayer Supply Centers erlebt?
Die Einführung des BGM haben wir dort aus Expertenperspektive als sehr stringent und engagiert erlebt. Es wurde an vielen Stellen deutlich, dass es den Beteiligten ein sehr ernstes Anliegen war, die Gesundheit der Belegschaft zu erhalten und aktiv zu unterstützen. Von Seiten der Leitung und des Managements wurden die Aktivitäten im BGM stets mit vorangetrieben. Sowohl die Gesundheitskoordinatorin als auch die zahlreichen Gesundheitsbeauftragten arbeiten sehr engagiert daran, dass Thema Mitarbeitergesundheit in den betrieblichen Alltag des Supply Centers zu integrieren. Den Austausch und die Zusammenarbeit mit uns als Fachexperten habe ich als konstruktiv und sehr wertschätzend erlebt.

Ist in einem so komplexen Bereich eine spezielle Herangehensweise erforderlich?
Die grundlegende Herangehensweise im BGM ist sowohl auf komplexe als auch weniger komplexe Bereiche anwendbar. Zentrale Prinzipien wie beispielsweise die Etablierung von Verantwortlichkeiten und Strukturen, der Aufbau eines systematischen und auf Beteiligung ausgerichteten Prozesses, die Unterstützung der Leitung, aber auch der Beschäftigten zum Thema "Gesundheit im Betrieb" – all das sind Kernaspekte, die bei der Einführung von BGM in jedem Bereich oder Betrieb gelten. Gleichwohl war und ist es die Herausforderung, diese Aspekte im Einklang mit der bestehende Vielfalt und Komplexität der Aufbau- und Ablauforganisation sowie der Kultur innerhalb des Supply Centers zu gestalten. Der eng verzahnte und wechselseitige Austausch mit allen Beteiligten vor Ort war hierbei unerlässlich.

Welche weiteren Schritte stehen noch an?
Im nächsten Schritt geht es darum, die Aktivitäten im BGM noch weiter in den betrieblichen Alltag zu verankern. Darüber hinaus geht es innerhalb der Bereiche darum, sich kontinuierlich an gesundheitsbezogenen Themen zu arbeiten, die den Beschäftigten unter den Nägeln brennen. Der fortwährende Dialog mit den Beschäftigten, wo gesundheitsbezogenes Verbesserungspotential liegt und welche Maßnahmen zielführende Lösungsmöglichkeiten darstellen, muss weiter gestärkt werden. Nicht zuletzt geht es jetzt auch darum, die Qualität der bisher etablierten BGM-Prozesse und deren Umsetzung innerhalb der Bereiche zu überprüfen und ggf. zu optimieren.

Für Ihre Gesundheit: Die Angebote zum BGM der Gesunden Arbeitswelt

Professionelle Beratung mit System
Die Experten des Teams "Organisationsberatung Sicherheit und Gesundheit" beraten von A bis Z. Sie begleiten ein Projekt von der Idee bis zur Strategie, über die Analyse und Maßnahmen bis hin zum Controlling und zur Evaluation. Dabei sind der ganzheitliche Aspekt im Vordergrund und der systematische Ansatz das Erfolgsrezept. Der Schwerpunkt liegt auf der Beratung und Qualifizierung von Akteuren im jeweiligen Bereich sowie der Begleitung von Prozessen bis zur Evaluation.

Als enger Partner im Konzern beraten die CURRENTA-Fachleute objektiv, bedarfsgerecht und unabhängig. Die Konzepte und Vorgehensweisen sind wissenschaftlich fundiert und orientieren sich am aktuellen Erkenntnisstand.

  • Beratung "Gesundheitsmanagementsystem"
    BGM Strategie und Prozess, Aufbau von Strukturen, Etablierung von Steuerungsinstrumenten, Netzwerkaufbau, Informationsveranstaltungen für Beschäftigte
  • Gesundheitsbefragung
    Präventions- und gestaltungsorientierte Erfassung von Gesundheitsrisiken und Gesundheitspotenzialen, Benchmarking
  • Moderation
    Gesundheitszirkel, Betriebliche Gesundheitsbesprechungen (BGB), Steuerungs- und
    Lenkungskreise
  • Stressmanagement
    Beratungsangebot rund um das Thema "Stress & Psyche", Stressmanagement-Training
  • Ausbildung und Qualifizierung
    Weiterbildung zum Gesundheitsbeauftragten, Weiterbildung zum Gesundheitskoordinator, Workshopangebote zu spezifischen Themen
  • Maßgeschneiderte Angebote
    Maßnahmen passend zur gesundheitlichen Lage und zur Zielgruppe im jeweiligen Bereich
    • Wie meistere ich Führungsherausforderungen im BGM?
    • Wie motiviere ich Führungskräfte und die Mitarbeiter/innen für das BGM?
    • Wie gestalte ich einen Gesundheitstag?
    • Wie leite ich Maßnahmen aus der Gesundheitsbefragung ab?
    • Woran erkenne ich evidenzbasierte Maßnahmen?
  • Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen
    Sicherheits- und arbeitspsychologische Beratung in Fragen psychischer Belastung, Grob- und Feinanalyse zur Bestandsaufnahme der Belastungssituation, Moderation von Arbeitsgruppen, Beratung und Unterstützung bei der Evaluation der Arbeitssituation

Ihre Vorteile

  • Modulares Systemkonzept Fachexperten mit jahrelanger Beratungskompetenz
    im Bereich BGM
  • Breites Netzwerk zu Experten und Gesundheitsdienstleistern
  • Jahrelange Praxiserfahrung und Best Practice-Erfahrungen aus unterschiedlichen
    Unternehmensbereichen
  • Angebote und professionelle Begleitung entlang des gesamten BGM Prozesses
  • Möglichkeiten des Benchmarkings durch konzernweiten Datenpool
  • Direkte Schnittstellen zu individuellen Beratungsleistungen
  • Zielgerichtete Beratung durch Konzernkenntnis und konzerninternes Netzwerk
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