Service-News 5. Dezember 2017

Rutschgefahr frühzeitig ausräumen

Neu: Zentrale Werkswarnanlage informiert die CHEMPARK-Partner standortweit bei Schnee und Glätte

Die Sicherheitszentrale veranlasst die standortweite Durchsage zur Schnee- und Eisglätte an alle CHEMPARK-Partner über die Zentrale Werkswarnanlage.

Dichter Schneefall. Winterliche Temperaturen. Ski und Rodel gut – Gehen und Fahren auf Straßen und Wegen: Weniger gut. Was die Wintersportler freut, setzt die Verkehrsteilnehmer in Alarmbereitschaft. Denn Eiseskälte gepaart mit Niederschlag bedeutet auch: Glätte auf Straßen und Gehwegen. Mit einer ergänzenden standortweiten Durchsage an alle CHEMPARK-Partner über die Zentrale Werkswarnanlage (ZWA) verbessert der CHEMPARK nun sein etabliertes Informationssystem durch einen zusätzlichen Baustein.

Die Durchsage erfolgt durch die Sicherheitszentrale (SiZe), wenn mit Schnee- oder Eisglätte auf den Straßen und Gehwegen im CHEMPARK sowie den CHEMPARK zugehörigen Parkplätzen zu rechnen ist. Die CHEMPARK-Standorte Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen werden hierbei separat betrachtet, da die Witterungsbedingungen lokal verschieden sein können.

Abgesetzt wird die Meldung, wenn der Winterdienstkoordinator von CURRENTA an dem betroffenen CHEMPARK-Standort einen Streu- oder Räumvorgang einleitet. Dann heißt es in der Durchsage: "Aufgrund der winterlichen Witterungsbedingungen ist auf Gehwegen und Straßen innerhalb und außerhalb des CHEMPARK mit Glätte bzw. extremer Glätte zu rechnen".

Bislang erfolgte eine ZWA-Meldung nur in Fällen, in denen der Deutsche Wetterdienst für die betroffene Region eine amtliche Unwetterwarnung vor verbreiteter Glatteisbildung ausgegeben hat.

Frühzeitige Information

Dr. Bjoern Bansemer

Der Vorteil der zusätzlichen Information über die ZWA liegt auf der Hand: "Natürlich müssen auch im CHEMPARK alle Verkehrsteilnehmer ihr Verhalten an die jeweiligen Witterungsverhältnisse anpassen. Doch wir möchten die CHEMPARK-Unternehmen nun bereits unterhalb der Unwetterschwelle auf mögliche Gefahren hinweisen", erläutert Dr. Björn Bansemer, Leiter Sicherheitszentrale/Krisenmanagement. "Wir machen auf diese Weise auch darauf aufmerksam, erhöhte Vorsicht walten zu lassen und gegebenenfalls eigene Maßnahmen gegen Glätte auf den Wegen direkt um die eigene Anlage zu ergreifen. All dies dient dazu, die Sicherheit weiter zu erhöhen", ergänzt Harald Wilkens, Leiter Gebäude- und Flächenservice.

Zwei neue Fahrzeuge im Sinne des Umweltschutzes

Umweltbewusstes Streuen – mit dem jüngst angeschafften Pilotfahrzeug wird dies noch besser möglich.

Um auch dem nachhaltigen Umweltschutz Rechnung zu tragen, hat CURRENTA an den Standorten Leverkusen und Dormagen je ein neues, modernes Pilot-Streufahrzeug angeschafft. Mit Düsen sprühen die Gefährte eine Natriumchlorid-Sole auf die Gehwege. "Dadurch erreichen wir eine bessere Dosierung und Verteilung. Wir können die Sole punktgenau auf die entsprechenden Stellen aufbringen und die Dosierung digital einstellen", erklärt Christoph Nilius, Betriebsleiter für den Verkehrsflächenservice. "Dadurch benötigen wir weniger Material, sind effizienter und leisten somit einen Beitrag zum Umweltschutz", so Wilkens.

Zudem können in Dormagen mit einer Glättemeldeanlage dank eines Bodensensors die Belagtemperatur sowie die Lufttemperatur, Windgeschwindigkeit und Niederschlagsmenge gemessen werden. Die Messwerte sind in das Netz eines externen Wetter-Dienstleisters eingebunden und können online abgerufen und analysiert werden.

Hintergrundinformationen

CHEMPARK gut gerüstet für den Winter

Insgesamt ist der CHEMPARK für den Winter gut gerüstet: An seinen drei Standorten verfügt er über 8 Großfahrzeuge, 17 mittelgroße Fahrzeuge für die Gehwege und 8 Handkolonnen. In einer Halle lagern jeweils etwa 500 Tonnen Streusalz. Nach Dormagener Vorbild soll im nächsten Jahr in Leverkusen ein baugleiches Salzsilo für 200 Kubikmeter Streusalz gebaut werden. Gestreut werden in Leverkusen und Dormagen ein Verkehrswegenetz mit einer jeweiligen Gesamtlänge von ca. 50 Kilometern (Krefeld-Uerdingen: 33 Kilometer). Im Durchschnitt kommt es jährlich pro Standort zu 15 Streu- und Räumeinsätzen.

Mit acht Großfahrzeugen, 17 mittelgroßen Fahrzeugen und acht Handkolonnen ist der CHEMPARK bestens für den Winter gerüstet.
Sicherheitstipps zur kalten Jahreszeit

Ob im Auto, auf dem Fahrrad oder zu Fuß – jeder kann seinen Teil zum sicheren Fortbewegen im Winter leisten. Hier einige grundlegende Tipps:

  • Freie Sicht: Befreien Sie Ihr Auto vor Fahrtantritt von Eis und Schnee. Autofahren im Winter: Bitte nur mit passendem Reifenmaterial. Hier finden Sie weitere Informationen zur Winterreifen-Pflicht in Deutschland.

  • Angepasste Fahrweise: Passen Sie Ihre Fahrweise den Witterungsbedingungen an. Achten Sie auf ausreichenden Sicherheitsabstand. 

  • Runter vom Sattel: Bei Eis- und Schneeglätte auf jeden Fall das Fahrrad stehen lassen oder schieben.

  • Rücksicht: Gewähren Sie den Räumfahrzeugen auf Straßen und Gehwegen Vorrang. Machen Sie den Fahrzeugen Platz – auch als Fußgänger auf Gehwegen.

  • Für Fußgänger: Was das Profil beim Autoreifen, ist die Sohle beim Schuh. Achten Sie auf rutschfeste Sohlen.
Blick auf das verschneite Entsorgungszentrum in Leverkusen-Bürrig.
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