Betrieb 26. Juni 2018

ErNA gibt Gas

Neue Übernahmestation sichert Erdgasversorgung in Dormagen

Das Team um Projektleiter Frank Wienhold (2.v.r.) hat "ErNA" fest im Griff:Uwe Scholz, Reiner Schriefers, Frank Nisius, Franz Kirchhoff, Zoran Zunic, Michele Arseni, Dieter Philipps und Christian Schröders.
Das Team um Projektleiter Frank Wienhold (2.v.r.) hat "ErNA" fest im Griff:Uwe Scholz, Reiner Schriefers, Frank Nisius, Franz Kirchhoff, Zoran Zunic, Michele Arseni, Dieter Philipps und Christian Schröders.

Bis zu 320.000 Kubikmeter (i. N) pro Stunde, ihr Beitrag zur Versorgungssicherheit ist nahezu unbezahlbar: 'ErNA' – die neue ErdgasNetzAbsicherung – kann sich sehen lassen – sie überzeugt. Als neue, zweite Erdgasübernahmestation am Standort Dormagen (Gebäude A707) wird sie ab Herbst 2018 mit dafür sorgen, dass in Sachen Erdgas im CHEMPARK Dormagen alles rund läuft. Knapp vier Jahre Planung, Umsetzung und Inbetriebnahme liegen dann hinter dem Projektteam um Frank Wienhold. Und vor ihnen eine versorgungssichere Zukunft des CHEMPARK mit Erdgas.

Genau das war auch der Impuls für die "Errichtung eines zweiten Erdgasnetzanschlusses als räumliche Redundanz zu der vorhandenen Erdgasreduzierstation B 790", wie es im Projektziel heißt. "Eine Absicherung der Erdgasversorgung am Standort Dormagen ist von immenser Bedeutung. Von der zuverlässigen und sicheren Belieferung mit Erdgas sind bei verschiedenen Kunden viele Prozesse abhängig, wie etwa die Dampfherstellung und somit Versorgung der Kundenanlagen mit Dampf, Reststoffverbrennung, Erdgas als Produkt für Reformer-Anlagen sowie die dahinter geschalteten Produktionsketten. Deren reibungsloser Ablauf und die Gewährleistung der entsprechenden Versorgungssicherheit ist unsere Verantwortung." Mit ErNA kommen wir dieser auch mit Blick in die Zukunft nach, so die Aussage der Projektleitung.

Millionen bestens investiert

So ist ErNA nicht nur für sich alleine eine echte 'Powerfrau', sondern vor allem das ideale Pendant zur bisherigen Erdgasreduzierstation im Gebäude B 790. Können doch beide bei einem etwaigen Ausfall der anderen Station die komplette Versorgung des Standorts übernehmen. Und so dafür sorgen, dass die Kunden völlig störungsfrei weiter produzieren, verbrennen oder antreiben können.

Verlässlich versorgt

Mit einer Kapazität von bis zu 320.000 Kubikmetern Gas pro Stunde ist ErNA eine der größten Stationen zur Erdgasversorgung in Deutschland. Zum Vergleich: Ein Privathaushalt verbraucht in etwa 2.200 Kubikmeter pro Jahr. ErNA könnte also alleine mit dem Erdgas Großstädte versorgen. Könnte sie. Tut sie aber nicht, da die Unternehmen im CHEMPARK selbst auf die Versorgung mit Erdgas angewiesen sind. Und sich dabei dann ab Herbst 2018 doppelt auf CURRENTA und die Erdgasversorgung verlassen können. Denn dann soll sie in Betrieb gehen, so der Projektplan.
Und der läuft bisher "mehr als zufriedenstellend", wie Projektleiter Frank Wienhold berichtet.

Mit Vollgas voran

Zur Anbindung der Werknetze an das Fernleitungssystem des Gasnetzbetreibers 'Gascade' gab es eine Menge Arbeit zu erledigen. Bis zu zwölf Meter tief und rund 500 Meter lang musste die Verbindung von außerhalb des Werkzauns westlich der Autobahn 57 bis zur Übernahmestation in A 707 geschaffen werden. Hunderte Meter Rohrleitungen wurden dafür mittels Bohrung und Vortrieb verlegt.

Ein Blick in die Zukunft

Ein ganz schöner Aufriss, den CURRENTA für 'die Neue' macht. "Aber einer, der sich lohnt", ist die Projektleitung  überzeugt. "Denn wir investieren nicht punktuell oder bedarfsgerecht, sondern mit Blick in die Zukunft und mit dem langfristigen Gedanken nachhaltiger Kapazitätsplanung." Ein Gedanke, der aber nicht nur den Verantwortlichen bei CURRENTA selbst gefällt, sondern auch auf der Kundenseite für viel Zustimmung und Planungssicherheit sorgen kann.

Das Projektteam um Frank Wienhold ist sich in jedem Fall sicher: In ErNA steckt jede Menge Power. Power, mit der CURRENTA auch in den kommenden Jahren am Standort Dormagen richtig Gas geben kann.

Die Arbeiten zur Anbindung der neuen Übernahmestation in A 707 an das Gasnetz außerhalb des Werkzauns laufen auf Hochtouren.
Die Arbeiten zur Anbindung der neuen Übernahmestation in A 707 an das Gasnetz außerhalb des Werkzauns laufen auf Hochtouren.
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