Betrieb, 15. Mai 2019

Brandbekämpfer in neuen Kleidern und Farben

CURRENTA nutzt eigenes Sicherheits-Know-how für Produktauswahl

Auf jeden Fall heller und vielleicht auch noch schneller sind die Werkfeuerwehrleute in ihrer neuen beweglicheren und atmungsaktiven Schutzkleidung unterwegs.
Auf jeden Fall heller und vielleicht auch noch schneller sind die Werkfeuerwehrleute in ihrer neuen beweglicheren und atmungsaktiven Schutzkleidung unterwegs.

Guter Rat muss nicht teuer sein, wenn man wie CURRENTA dank vielfältiger Sicherheitsexpertise in den eigenen Reihen genau weiß, worauf es beim Kauf der neuen Werkfeuerwehrschutzkleidung ankommt. Technikexperten begleiteten zusammen mit den Einsatzkräften den Auswahlprozess.

Egal, ob jenseits oder diesseits des Werkszauns, Feuerwehrautos sind immer rot. Aber welche Farbe tragen Feuerwehrleute? Für den CHEMPARK lautet die Antwort seit kurzem sandfarben. „Wir folgen hier natürlich keinem Modetrend, sondern haben uns aus Sicherheitsgründen so entschieden“, erklärt Brandschutzleiter Stephan Hummel.

„Denn dank der neuen Farbe – sandfarben statt dunkelblau – sind die Kollegen im Einsatz viel besser zu sehen“, ergänzt Brandinspektor Christian Bernhardt von der Werkfeuerwehr. Beschädigungen und Verschmutzungen sind so ebenfalls schneller wahrnehmbar. Zudem überzeugt die neue Einsatzkleidung durch Atmungsaktivität sowie einen ergonomischeren Schnitt mit mehr Beweglichkeit.

Expertise vor Ort zahlt sich aus

Bevor die 230 Feuerwehrleute besser eingekleidet werden konnten, war aber zunächst festzulegen, was die Kleidung leisten und nach welchen Kriterien sie ausgewählt werden soll. Da die CURRENTA über viel Sicherheits-Know-how in den eigenen Reihen verfügt, von Brandschützern bis hin zu Technikern, gelang es problemlos, selbst eine kompetente Produkt-Jury zusammen zu stellen.

„Für unsere Feuerwehrleute, aber auch Kunden haben wir immer den aktuellen Stand der Technik sowie die gesetzlichen Vorgaben im Blick. Wir entscheiden uns herstellerunabhängig und wählen Persönliche Schutz-Ausrüstung (PSA) primär nach chemieparkspezifischen Notwendigkeiten und Nutzen aus“, erklärt Christian Bernhardt den Selektionsprozess. So zeichnet sich zum Beispiel die neue Schutzkleidung durch eine integrierte Rettungsschlaufe aus, die notfalls auch das selbstretten erlaubt.

Sandfarbene Feuerwehrkleidung ist internationaler Standard – von Leverkusen bis London – im CHEMPARK, der Großstadt oder am Flughafen.
Sandfarbene Feuerwehrkleidung ist internationaler Standard – von Leverkusen bis London – im CHEMPARK, der Großstadt oder am Flughafen.

Klare Kriterien und Praxistests entscheiden

Die CURRENTA-PSA-Experten prüften fast zwei Dutzend unterschiedliche Feuerwehrkombinationen nach einem vorher festgelegten einheitlichen und herstellerunabhängigen Verfahren. Die drei Modelle, die bei den Aspekten Nutzen, Schutzwirkung und Kosten überzeugten, qualifizierten sich für die Praxistests. Bei den Trageversuchen testeten 30 Mitarbeiter 30 Tage lang diese Vorauswahl im Werkfeuerwehralltag auf Herz und Nieren, genau genommen im Hinblick auf Tragekomfort, Beweglichkeit, Wärmestau, An- und Ablegbarkeit, Anpassung an Körperform sowie Bedienung.

Quasi als Belastungsmarathon für Jacke und Hose schickte CURRENTA diese samt Träger auch noch für einen ganzen Tag auf die Teststrecke. Dabei musste die neue Feuerwehrkleidung beim Leiter steigen und Absolvieren der Atemschutzübungsstrecke ein letztes Mal zeigen, was sie kann.

Feuerwehrkleidung muss sich immer wieder beweisen

All diese Erkenntnisse flossen ein in die Nutzwertanalyse, auf deren Basis dann ein Produkt ausgewählt und angeschafft wurde. Wie bei jedem PSA-Produkt beobachten die CURRENTA-Sicherheitsexperten, wie sich die Kleidung in Zukunft und im Dauereinsatz bewähren wird.

„Unsere Hauptmotivation ist natürlich die Sicherheit der Feuerwehrleute. Wenn diese aber so im Einsatz noch besser arbeiten können, zahlt sich das für alle Seiten aus, da Brände schneller und effizienter bekämpft werden können“, fasst Brandschutzleiter Stephan Hummel die Vorteile der neuen Feuerwehrkleidung zusammen.

Die neue Feuerwehrkleidung überzeugt nicht nur oberflächlich, sondern auch durch ihr  ausgeklügeltes Taschenkonzept, bei dem wie in einem Schweizer Taschenmesser an entsprechender Stelle das richtige Werkzeug steckt.
Die neue Feuerwehrkleidung überzeugt nicht nur oberflächlich, sondern auch durch ihr ausgeklügeltes Taschenkonzept, bei dem wie in einem Schweizer Taschenmesser an entsprechender Stelle das richtige Werkzeug steckt.
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