Recht, 29. November 2019

Langfristige Verträge mit Bayer abgeschlossen

Partnerschaft neu definiert

Die jetzt für bis zu zehn Jahre zwischen Bayer und CURRENTA abgeschlossenen  Vereinbarungen bringen Planungssicherheit auf der einen und Versorgungssicherheit auf der anderen Seite.
Die jetzt für bis zu zehn Jahre zwischen Bayer und CURRENTA abgeschlossenen Vereinbarungen bringen Planungssicherheit auf der einen und Versorgungssicherheit auf der anderen Seite.

Der Verkauf der Bayer-Anteile an MIRA (Macquarie Infrastructure and Real Assets) bringt eine Menge Veränderungen mit sich. Nicht nur das Herauslösen der IT-Infrastruktur aus dem Bayer-Konzern ist dabei eine Herausforderung. Auch die Rollen zwischen Bayer und  CURRENTA müssen neu definiert werden. Vom Anteilseigner zu einem der wichtigsten Kunden im CHEMPARK. Dazu wurden zahlreiche Dienstleistungsverträge mit Bayer neu aufgesetzt oder verlängert. Die jetzt für bis zu zehn Jahre abgeschlossenen Vereinbarungen bringen Planungssicherheit auf der einen und Versorgungssicherheit auf der anderen Seite. Und eine neue Definition von Partnerschaft.

"Die neuen Verträge sind eine wichtige Grundlage für die zukünftige Zusammenarbeit zwischen Bayer und CURRENTA. Viele Dinge mussten neu geregelt werden, um den Übergang vom Anteilseigner-Status hin zu einem sehr wichtigen und großen Kunden in den Verträgen abzubilden“, erklärt Hans Richter, Leiter Unternehmensstrategie und Politik, der die Gespräche auf CURRENTA-Seite geleitet hat.

Gesamtpaket statt Einzellösungen

Ziel war es ein Gesamtpaket an vertraglichen Leistungen zu vereinbaren statt lauter Einzelvereinbarungen fortzuschreiben. Im Mittelpunkt der Verhandlungen stand ein neues Vertragskonzept zu den Pflichtleistungen im Leistungsfeld Standortleistungen, die den in der Standortvereinbarung (StoV) vereinbarten Geschäftszweck nachhaltig sicherstellen. "Mit Bayer haben wir ein Geschäftsmodell entwickelt, das ein faires und transparentes Kunden-/Lieferantenverhältnis regelt. Dieses Vertragskonstrukt soll auch als Modell für unsere anderen Kunden dienen", so Michael Holzer, Leiter Marketing und CHEMPARK-Entwicklung. "Das sind moderne Verträge mit intelligenten Preisgleitklauseln, sie geben uns Planungssicherheit für die nächsten zehn Jahre", freut sich Holzer.

Im Bereich Versorgung sind ebenfalls langfristige Verträge verhandelt worden. Darüber hinaus konnten auch die Verträge mit Bildung und Analytik erneuert werden, ebenso die Themen Schallemissionsüberwachung und akutmedizinische Betreuung im Leistungsfeld Services. Bei Chemion und Tectrion wurden einige Verträge zu kleineren Einheiten wie beispielsweise der Paketservice oder die Betreuung der Werkstätten in Monheim neu geregelt.

Planungs- und Versorgungssicherheit ist ‚mehr wert‘

"Versorgungssicherheit stand für uns im Mittelpunkt", betont Helmut Berg, Leiter Energy & Chempark-Office. "Wir bekommen nicht nur die Garantie, dass CURRENTA die Leistungen auch zukünftig zur Verfügung stellt, sondern zusätzlich die Zusage, dass sie als CHEMPARK-Manager und -Betreiber auch zukünftig nachhaltig in den Erhalt der Assets investieren werden. Die CURRENTA ist und bleibt für uns ein ganz wichtiger Partner."

Alles in allem: Neue Konditionen bieten beiden Seiten einen wichtigen Mehrwert. "Das macht deutlich, dass wir uns auch in Zukunft aufeinander verlassen können. Und damit auch in neuer Rolle Kunde – Dienstleister gut und partnerschaftlich zusammenarbeiten werden" so das Fazit von CURRENTA-Geschäftsführer Günter Hilken bei der Vertragsunterzeichnung Ende November 2019.

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