Netzwerke, 5. Februar 2021

Neues Zuhause für das Rückstellmusterprobenlager

CURRENTA investiert 6 Mio. Euro im CHEMPARK Dormagen

Das neue Rückstellmusterprobenlager wird Nachbar der Dormagener Rückstandsverbrennungsanlage. Bis das Umzugskisten packen ansteht, werden jedoch noch rund 18 Monate vergehen.

Die CURRENTA-Analytik feierte vergangene Woche den Spatenstich für das neue Rückstellmusterprobenlager im CHEMPARK Dormagen. Rund 100.000 Proben und 20 Mitarbeiter werden Mitte 2022 in ein neues Gebäude umziehen. Auf 1.400 Quadratmeter Fläche wird eine Lagerkapazität für bis zu 50 Tonnen Proben zur Verfügung stehen.

Zum Baubeginn des Rückstellmusterprobenlagers sagte Hans Gennen, Chief Operating Officer der CURRENTA: "Unsere Produktionsanalytik ist ein zuverlässiger Partner für unsere Kunden – und dafür investieren wir gerne sechs Millionen Euro in die Zukunft." Diese Summe enthält auch 250.000 Euro für technisches Equipment. So werden beispielsweise neue Fahrregalanlagen und Sicherheitslagerschränke installiert.

Das Herzstück des neuen Lagers wird ein kleines Labor sein, das den Mitarbeitern ermöglicht, Ab- und Umfüllarbeiten bei Bedarf vor Ort auszuführen und damit Tätigkeiten zu bündeln – ein wichtiger Schlüssel für die effiziente Einlagerung der Proben.

Alle Aufgaben werden zentral im Gebäude erledigt

Die Produktionsanalytik erhält zusätzlich zu der bisherigen Lagerkapazität eine zweite Etage. Diese neue Fläche ermöglicht dem Team um den Leiter der Produktionsanalytik, Dr. Michael Haustein, enger zusammenzuarbeiten. "Das Projektteam hat das neue Gebäude nach intensiven Analysen ganz genau passend für unsere Anforderungen konzipiert", fasst Haustein zusammen. "Durch die räumliche Nähe der Mitarbeiter und das neue Labor im Haus sparen wir erhebliche Wegezeiten – dieser Effizienzgewinn kommt unseren Kunden zugute."

Weiterhin hohes Sicherheitsniveau

Die bisherigen sehr hohen Sicherheitsstandards im Umgang mit diesen zum Teil sensiblen Stoffen sind auch im neuen Gebäude gewährleistet: Durch einen hohen Digitalisierungs- und Automatisierungsgrad sowie ergänzende manuelle Kontrollpunkte. Es sind ausgebildete Fachkräfte vor Ort, die Prozesse und Qualität an entscheidenden Stellen überwachen. So kann das Team der CURRENTA Produktionsanalytik seine wichtigen Aufgaben im Bereich der Qualitätsprüfungen für seine Kunden zuverlässig ausführen. "Auch im neuen Gebäude übernehmen unsere Mitarbeiter Schlüsselfunktionen an wichtigen Schnittstellen, zum Beispiel in Form von Sichtkontrollen", erläutert Projektleiter Ralf Paar. "Dass Menschen vor Ort die automatisierten Prozesse kontrollieren, ist ein entscheidender Baustein für unser anspruchsvolles Sicherheitskonzept und ein entscheidender Vorteil für unsere Kunden, wenn es Eilaufträge gibt."

Klimaschutz im Gebäude und vor der Tür

Die neuen Räume der Produktionsanalytik werden mit zukunftsweisender Klimatechnologie ausgestattet, die mit Wärmepumpen arbeitet. Das Gebäude ist nach den neuesten Standards gedämmt und erhält ein Zertifikat im Bereich Energieeffizienz. An die Umwelt hat das Projektteam nicht nur hier gedacht; auch in punkto E-Mobilität ist vorgesorgt: Auf dem Parkplatz vor dem Eingang wird es vier E-Ladesäulen für Mitarbeiter, Lieferanten und Besucher geben.

Im Rückstellmusterprobenlager der CURRENTA-Analytik in Dormagen befinden sich aktuell rund 100.000 Proben. Die Proben stammen überwiegend aus der Wareneingangs- und Ausgangskontrolle an den CHEMPARK-Standorten sowie aus spezifischen Kundenaufträgen.
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