Netzwerke, 14. August 2020

Neues Nachklärbecken entsteht nach Plan

Abwasserreinigung im CHEMPARK Leverkusen

Von links nach rechts: Leverkusens Oberbürgermeister Uwe Richrath, Projektleiter Felix Schröter, stellvertretender Vorstand des Wupperverbandes Thomas Klein und CURRENTA-Geschäftsführer Günter Hilken versenken gemeinsam eine Zeitkapsel auf der Baustelle.

Die Bauarbeiten zur Optimierung des Nachklärbeckens in Leverkusen sind bereits zu einem Drittel abgeschlossen. Im Oktober 2021 soll der auf mehr Anlagenverfügbarkeit und Effizienz ausgelegte Kläranlagenteil in Betrieb gehen. Jetzt trafen sich die Projektpartner und Leverkusens Oberbürgermeister zur Grundsteinlegung – natürlich mit ausreichend Abstand.

Wupperverband und CURRENTA werden 11,7 Millionen Euro in den Neubau eines Nachklärbeckens im Gemeinschaftsklärwerks in Leverkusen-Bürrig investieren. "Mitte August ist die Baustelle vor den Toren des Klärwerk-Geländes bei etwa 35 Prozent Fortschritt angelangt und die Betonage der Bodenplatte hat begonnen", berichtet CURRENTA-Projektleiter Felix Schröter. Die Fertigstellung ist für Oktober 2021 vorgesehen.

Höhere Anlagenverfügbarkeit

CURRENTA-Geschäftsführer Günter Hilken erklärt: "Wir können das Abwasser in Zukunft noch effizienter und umweltfreundlicher klären". Mit der neuen Anlage wird nach Fertigstellung die Anlagenverfügbarkeit verbessert. Die Erweiterung entlastet die bereits bestehende Infrastruktur und sie ermöglicht, Instandhaltungen besser durchzuführen. Der Anlagenbetrieb ist durch den Ausbau flexibler und für mögliche zukünftige Kapazitätserweiterungen im CHEMPARK gut aufgestellt. Weitere Details zur Technik sowie der Partnerschaft mit dem Wupperverband stellt der Kunden-Magazin-Beitrag aus dem Dezember 2018 vor.

Nachklärung wird klimafreundlicher

Außerdem kommt der Neubau der Umwelt zugute: Der Energieverbrauch sinkt und damit verbunden der Kohlendioxid-Ausstoß. Unter anderem können energieaufwändigere Verfahren im bestehenden Betrieb reduziert werden. Der Zufluss zum neuen Nachklärbecken befindet sich in einem Gefälle, das bei der Durchströmung energiesparend genutzt wird.

Normaler Baufortschritt trotz Corona

"Wir haben mit den Arbeiten zu Beginn dieses Jahres nach langer Vorplanung begonnen", berichtet der Projektleiter. Dann kam Corona. Durch die gute Organisation und Zusammenarbeit auf der Baustelle habe man sich aber flexibel auf die neue Situation einstellen können. "Da die Baustelle im Freien liegt und die Gewerke ohnehin entzerrt und auf Abstand arbeiten, konnten wir trotz der Pandemie und mit vollumfänglicher Einhaltung unseres geltenden Schutzkonzeptes kontinuierlich weiterbauen", fasst Schröter zusammen.

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