Netzwerke, 10. Dezember 2020

Pharma- und Forschungsanalytik in neuer Form

Umstrukturierung in der CURRENTA Analytik

Die Analytik hat sich in einigen Bereichen neu und noch kundenorientierter aufgestellt.

Die Division Analytik hat zwei neue Abteilungen ins Leben gerufen: Die Chemisch-Pharmazeutische Analytik (CPA) sowie die Forschung- und Materialanalytik (FMA). Das Kunden-Magazin sprach mit den neuen Leitern über die Vorteile für CURRENTA-Kunden sowie ihre individuellen Ziele.

"Durch die neue Abteilungsstruktur mit zentralen Ansprechpartnern können Kunden aus den Bereichen Pharma, Polymere und Chemie die gewünschte Analytikleistung leichter finden und sich mit unseren Experten in Verbindung setzen", verspricht Dr. Christine Schröder, die den neuen Bereich Forschungs- und Materialanalytik (FMA) leitet.

Neue Anforderungen besser abbilden

Den Impuls zur Umstrukturierung gab die neue Fokussierung auf relevante Industriezweige, deren Anforderungen sich in der neuen Organisation besser abbilden lassen. Neben der Chemisch-Pharmazeutischen Analytik und der Forschungs- und Materialanalytik werden in der Brandtechnologie, der Produktionsanalytik und Umweltanalytik unabhängige Analysen erbracht: "Wir bringen unser Analytik-Know-how ein und unterstützen somit unseren Kunden, nachhaltigere Produkte zu entwickeln, die sich zum Beispiel effizienter herstellen und umweltfreundlicher entsorgen lassen", erklärt die Naturwissenschaftlerin.

Aus dem Blickwinkel von Dr. Thomas Westfeld, Leiter des neuen Bereichs Chemisch-Pharmazeutische Analytik (CPA), machte vor allem der Zuwachs des Pharmageschäfts in den vergangenen Jahren eine organisatorische Trennung zwischen den Bereichen erforderlich. Westfeld erklärt: "Eine wichtige Voraussetzung für das Marktwachstum waren zum Beispiel die Akkreditierungen der CURRENTA Analytik." Dazu zählen neben der ISO/IEC 17025 insbesondere die GMP-Zertifizierung und FDA-Registrierung für die Pharma-Analytik.

Fokus auf Pharma-Analytik

Auch zukünftig werden im neuen Bereich CPA die Bestandskunden im Mittelpunkt stehen. Der CPA-Leiter will aber zusätzlich die Chancen außerhalb der drei Niederrheinstandorte (LEV, DOR, UER) nutzen. "Unsere rund 2.000 Kunden in mehr als 50 Ländern unterstreichen, dass wir international, in den DACH-Staaten sowie Europa, nachgefragt werden. Wir wollen uns noch stärker positionieren und unsere Chancen wahrnehmen", schildert der Chemiker Westfeld seine Ambitionen.

Im Pharmageschäft komme es darauf an sowohl sichere Ergebnisse bei Routine- und Freigabeprüfungen zu erzeugen als auch anspruchsvolle Methodenentwicklung und deren Validierung nach Kundenanforderungen durchzuführen. Dabei werden stets die aktuellen strengen Qualitätsvorgaben der Behörden erfüllt.

Westfeld fasst zusammen: "Unsere große Erfahrung in pharmazeutischer Analytik verbunden mit moderner Technik machen uns zu einem kompetenten Ansprechpartner für unsere Kunden."

Leistungsmerkmale Chemisch-Pharmazeutische Analytik

  • umfangreiches Experten-Know-how und High-Tech-Lösungen
  • Begleitung von Entwicklungsprojekten
  • Durchführung von Freigabeprüfungen und Routineanalysen unter GMP
  • Qualitätssicherung nach internationalen Vorgaben
  • Erfolgreiche Auditierungen durch Kunden, Behörden und FDA

Investitionen in Forschungs- und Materialanalytik

Für die Forschungs- und Materialanalytik sind Investitionen in moderne, vielfältig einsetzbare Geräte ebenso wichtig wie in hervorragende Mitarbeiter. "Oft begleiten wir ein Produkt von der Entwicklung bis zur Nutzung und Entsorgung. Unsere Kollegen und Mitarbeiter liefern die Grundlage für diesen langen gemeinsamen Weg. Denn sie sind alle mit viel Engagement dabei, bringen ihren Ideenreichtum und großen Erfahrungsschatz ein", betont Schröder.

Leistungsmerkmale Forschungs- und Materialanalytik

  • Erfüllung der anspruchsvollen Kundenanforderungen durch Innovation, technisches Equipment und Know-how
  • standortübergreifende Zusammenarbeit sowie Vor-Ort-Labore beim Kunden
  • umfassende Analytik entlang der Prozesskette der Kunden - von forschungsbegleitender Prozessoptimierung über behördliche Anmeldung bis zur Schadstellenanalytik

Kompetenz durch Nachwuchsförderung

Sowohl für erfahrene Analytiker und jüngere Mitarbeiter sowie für Auszubildende und Hochschulabsolventen ist die Analytik ein interessanter Arbeitgeber, da er die berufsbegleitendende Weiterbildung fördert und dabei abwechslungsreiche sowie anspruchsvolle Aufgaben bietet.

Dr. Westfeld beobachtet: "In der Analytik besteht ein toller Zusammenhalt auf allen Ebenen. Gerade in Corona-Zeiten ist dies eine wichtige Grundlage, um lösungsorientierte Arbeitszeitmodelle zu finden."

 

Dr. Christine Schröder: Nach Studium und Promotion begann sie 2011 als Laborleiterin der “Ökotoxikologie” bei CURRENTA. Von 2014 bis 2016 führte sie im Bereich Marketing und Vertrieb das Produktmanagement ein. Anschließend leitete sie für vier Jahre das Fachgebiet “Chromatographie”. Seit Juni 2020 trägt Schröder die Verantwortung für den neuen Bereich ”Forschungs- und Materialanalytik”.

Ausgleich findet sie mit ihrem Mann und ihren zwei kleinen Töchtern am liebsten in der Natur, zum Besipiel beim Fahrradfahren am Rhein. Und als ehemalige Leistungsschwimmerin trainiert sie nach wie vor regelmäßig.

Dr. Thomas Westfeld: Der Chemiker hatte seinen ersten Kontakt mit dem CHEMPARK im Jahr 2000 als Werksstudent in der Chlorfabrik, nach erfolgreichem Studium und Promotion in Köln und Zürich wurde er 2011 NMR-Laborleiter bei  CURRENTA. Von 2013 bis 2018 leitete er das Fachgebiet Strukturaufklärung und im Anschluss das Fachgebiet Elementanalytik. Seit Juni 2020 ist Westfeld für den neuen Fachbereich Chemisch-Pharmazeutische Analytik verantwortlich.

Westfeld ist verheiratet und fährt gerne auf dem Rennrad durchs Bergische Land oder erholt sich beim Golfen.

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