Gesellschaft, 18. August 2020

Umfrage bestätigt gutes Krisenmanagement im CHEMPARK

Kunden-Feedback zur Pandemie-Abwehr

Der Fieberscan an den Toren war eine der wirksamen Schutzmaßnahmen, die innerhalb von wenigen Tagen in Absprache mit allen CHEMPARK-Partnern umgesetzt wurden.

Der CHEMPARK ist gut durch die erste Hochphase des Infektionsgeschehens gekommen. Dass hier bereits Ende Februar organisatorisch in den Pandemie-Modus geschaltet wurde, hat sich offenbar ausgezahlt. Oder hätte die Pandemie-Abwehr doch anders und besser laufen können? Genau das wollte der CHEMPARK jetzt von seinen Partner-Unternehmen wissen.

Bewertet und kommentiert wurden in der Ende Juli durchgeführten Online-Umfrage die Arbeit des CHEMPARK-Krisenstabs, die Rollenverteilung zwischen CHEMPARK und den ansässigen Unternehmen, die Kommunikation der Pandemie-Maßnahmen des CHEMPARK sowie deren Praxistauglichkeit und Befolgung. Knapp 120 zur Umfrage Eingeladene folgten dem Link, fast 44 % nahmen teil.

"Unser erklärtes Ziel war es, mit der Umfrage reales Verbesserungspotenzial auszuloten, um einer zweiten Welle – die hoffentlich an uns vorüberschwappt – effektiver begegnen zu können", so CHEMPARK-Leiter Lars Friedrich. "Deshalb freue ich mich besonders über die 46 Minuten, die sich die Teilnehmer durchschnittlich mit unseren Fragen auseinandergesetzt haben. Das ist viel Zeit für Führungskräfte mit eng getakteten Terminplänen!"

Durchschnittliche Bewertung im Top-Bereich bei zwei Dritteln der Fragen

Auf einer Skala von 0 (schlecht) bis 10 (optimal) erreichten zwei Drittel der 15 Bewertungsfragen einen Durchschnittswert zwischen 8 und 9. Allein die Bereitschaft der eigenen Mitarbeiter, das Informationsangebot des CHEMPARK zu nutzen, bewerteten die Führungskräfte der Partner-Unternehmen durchschnittlich mit weniger als 7 Punkten. In den oft ausführlichen Antworten auf die offenen Fragen wurde die Arbeit des Krisenstabs immer wieder als „gut strukturiert“ beschrieben, die Arbeitsweise als „kompetent“, „unaufgeregt“ und „professionell“ charakterisiert. Lobend erwähnt wurde zudem vielfach die „schnelle Reaktion auf Lage-Änderungen“.

Handlungsfähigkeit unter Zeitdruck wichtiger als Einbindung aller

Eine hohe Praxistauglichkeit wurde den CHEMPARK-Pandemie-Maßnahmen attestiert. Die Zusammenarbeit zwischen dem CHEMPARK und den Partner-Unternehmen empfanden die meisten Kommentatoren als gut. Die Einbindung der CHEMPARK-Partner unter Zeitdruck zu begrenzen, um Handlungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit zu gewährleisten, sei richtig, war der Tenor mehrerer Kommentare.

"Reaktionsschnelligkeit und Handlungsfähigkeit haben im Krisenfall Priorität. In Ausnahmesituationen gilt: Entscheiden, machen und dann erklären. Diese Reihenfolge kann gerade in einem Verbund mit vielen Partnern leicht für Missstimmung sorgen. Umso erleichterter bin ich über die hohe Akzeptanz, die uns unsere Partner für die Arbeit des Krisenstabs ausgesprochen haben", kommentiert CHEMPARK-Pandemiekoordinator Oliver Krause die Umfrage.

Drei Maßnahmen folgen aus dem Feedback

Viel Verbesserungspotenzial sahen die Umfrage-Teilnehmer nicht. Das ergab auch die anschließende Nachbesprechung der Umfrageergebnisse mit den Kunden Anfang August. Insgesamt drei Maßnahmen wurden aus der Diskussion abgeleitet, die der CHEMPARK nun umsetzen wird:

·        die Einrichtung einer nicht öffentlichen gemeinsamen Plattform zum Informationsaustausch zwischen den Partnern,

·        eine aktive Aushändigung von wichtigen Informationen an den Werkszugängen besonders für Pkw- und Lkw-Fahrer – soweit erforderlich,

·        die Verteilung persönlich zugeordneter Sonderausweise für den CHEMPARK-Zutritt in einer gegebenenfalls notwendigen Pandemie-Stufe 4, was unter dem Zeitdruck der Pandemie-Entwicklung im März nicht möglich war.  

Jetzt werden kurzfristig Konzepte entwickelt, wie genau die Maßnahmen umgesetzt werden können. Schließlich will man einer denkbaren zweiten Infektionswelle zuvorkommen.

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