Dienstag - 24. März 2020
Pandemie-Maßnahmen

Chempark startet Fieber-Scans

Sonderausweis vorerst nicht nötig
Dagmar Schmidt, Mitarbeiterin im Chempark, beim Fieber-Scan hinter dem Drehkreuz.
Dagmar Schmidt, Mitarbeiterin im Chempark, beim Fieber-Scan hinter dem Drehkreuz.

Der Chempark-Krisenstab hat weitere Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter und zur Aufrechterhaltung der Produktion beschlossen. Ab Mittwoch wird es lückenlose Fieber-Scans an allen Zugängen zum Werksgelände geben. Eine Begrenzung des Zugangs auf Mitarbeiter in Schlüsselfunktionen bleibt erst einmal aus. Das sind die Maßnahmen:

- Stichprobenweiser Start von Fieber-Scans ab Dienstag, 24.03.2020, an den Werkszugängen
- Reduzierung der geöffneten Drehkreuze und Zufahrten zum Chempark ab Mittwoch, 25.03., verbunden mit obligatorischen Fieber-Scans für alle Mitarbeiter
- Ebenfalls ab Mittwoch: Start von Fieber-Scans an allen Besucherempfängen und Ausweisbüros sowie an den Autohöfen
- Sonderausweise sind erst einmal nicht erforderlich: Der Zugang bleibt vorerst für alle Chempark- und Fremdfirmenmitarbeiter ohne Einschränkung
- Ist das Messergebnis des Fieber-Scans auffällig, ist kein Zutritt zum Chempark möglich. Der Werksausweis wird vorläufig deaktiviert.

Schnelles und effektives Screening
Das Zutritts-Prozedere ist immer gleich: Mithilfe von thermografischen Kameras wird die Körpertemperatur im Gesicht gemessen. Die Messung erfolgt berührungslos aus einer Distanz von ca. 2 Metern und nimmt nur wenige Sekunden in Anspruch. Beim Werkszutritt über die Fußgänger-Zugänge wird kurz hinter den Drehkreuzen der Fieber-Scan durch Mitarbeiter des Werkschutzes durchgeführt. Durch Glas funktioniert das Messverfahren nicht, deshalb müssen Fahrzeuginsassen an den PKW-Zufahrten die Autofenster herunterlassen.

Nachmessung bei erhöhter Temperatur
Sollte dieses erste Screening eine erhöhte Körpertemperatur zeigen, misst ein Werkschutz-Mitarbeiter noch einmal mit einem zweiten Messgerät nach. Auch diese Kontrollmessung ermittelt die Körpertemperatur durch berührungslose Erfassung der Wärmestrahlung. Der Messgerätabstand wird jedoch auf ein paar Zentimeter verkürzt. Eine Erregerübertragung ist hierdurch ebenso wie beim Screening mit den Thermokameras ausgeschlossen.

Zurückweisung bei Fieber ohne Alternative
Sollte sich bei der Kontrollmessung der Verdacht auf Fieber erhärten, muss der Mitarbeiter zurückgewiesen werden. Der Chempark-Ausweis wird dann gesperrt. Die Sorgfaltspflicht lässt den Werkschutz-Mitarbeitern hier keinerlei Spielraum. Abgewiesene sollten sich umgehend in Selbst-Quarantäne begeben und auf dem Heimweg alle Kontakte zu anderen Personen meiden. Auch sollte schnellstmöglich per Telefon Kontakt mit der Hausarztpraxis aufgenommen und der Vorgesetzte informiert werden. Das gesamte Vorgehen ist mit den Pandemiebeauftragten aller Unternehmen im Chempark und dem Koordinierungskreis Health, Safety, Environment abgestimmt und für alle Mitarbeiter verbindlich.

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