Dienstag - 22. Dezember 2020
Bedarf steigt während Corona-Krise

Currenta unterstützt Frauenberatung in Dormagen

Beraterinnen bieten Betroffenen erste Hilfe für die Seele
Jobst Wierich und Dr. Gerta van Oost vor der Alten Apotheke an der Kölner Straße in Dormagen. Dort berät der Verein Frauen helfen Frauen e.V. gewaltbetroffene Frauen.
Jobst Wierich und Dr. Gerta van Oost vor der Alten Apotheke an der Kölner Straße in Dormagen. Dort berät der Verein Frauen helfen Frauen e.V. gewaltbetroffene Frauen.

Wenn Dr. Gerta van Oost schildert, dass die Zahl der Frauen, die Hilfe wegen häuslicher Gewalt suchen, seit dem Beginn der Corona-Pandemie stetig steigt, wird ihr Blick sorgenvoll. „Die Vorschriften, die die Ausbreitung des Virus verhindern sollen, führen leider auch immer wieder dazu, dass Frauen im häuslichen Umfeld vermehrt Gewalt erfahren“, erklärt Dr. Gerta van Oost aus dem Vorstand des Vereins Frauen helfen Frauen e.V., der seine Beratung auch im Netzwerk Alte Apotheke in Dormagen anbietet.

Gewaltbetroffenen Mädchen und Frauen Halt geben
Currenta spendet dem Verein 3.000 Euro, um das vielfältige Engagement der Helferinnen zu unterstützen. „Wir wollen mit unseren Spenden gerne diejenigen stärken, die daran arbeiten, Lösungen für die drängenden Probleme der Gegenwart zu finden. Genau das machen die Beraterinnen hier: Sie bieten insbesondere von Gewalt betroffenen Frauen Halt. Ein wichtiges Anliegen, das wir gerne unterstützen“, sagt Jobst Wierich, Leiter Politik- und Bürgerdialog beim Chempark-Betreiber und -Manager Currenta.

Der Verein berät im gesamten Rhein-Kreis Neuss. Die Gesamtzahl der Mädchen und Frauen, die der Verein 2019 beraten hat, lag bei rund 900. Mehr als 100 davon in Dormagen – nach Neuss ist der Beratungsbedarf dort am höchsten. Den deutlichen Arbeitsschwerpunkt stellt Gewalt dar. Weit über die Hälfte der Fälle hatte bereits 2019 mit Gewalterfahrungen zu tun. „Corona ist da also keineswegs der Auslöser“, erläutert van Oost, „Die derzeitige Situation wirkt aber wie ein Brandbeschleuniger und führt für manche Frauen zu einem Gefühl der Ohnmacht und des Ausgeliefertseins.“ Umso wichtiger sei es, bei der Arbeit für gewaltbetroffenen Mädchen und Frauen Unterstützung zu erfahren: „Denn die wäre in diesem Umfang ohne Sponsoren wie Currenta ganz sicher nicht möglich“, so van Oost.

Hintergrund: Die therapeutische Beratung für Frauen in Krisen und Problemsituationen ist der Arbeitsschwerpunkt der Frauenberatungsstelle. Durch Aktionen, Workshops, Vorträge und Schulungen weist die Organisation präventiv und öffentlichkeitswirksam auf das Problem von Gewalt gegen Frauen hin. 2019 konnten auf diese Weise bei 70 Veranstaltungen rund 1.400 Menschen erreicht werden.

Für Social-Media-Nutzer:
Folgen Sie uns auf Facebook unter www.facebook.com/chempark oder auf Twitter unter www.twitter.com/chempark

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Currenta GmbH & Co. OHG bzw. seiner Tochtergesellschaften beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Currenta Gruppe wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Die Currenta GmbH & Co. OHG übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

x CURRENTA CURRENTA zum Home-Bildschirm hinzufügen:
drücken und dann Zum Home-Bildschirm.